Alexandra Bracken Passenger

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Inhaltsangabe zu „Passenger“ von Alexandra Bracken

Nach anfänglichen Problemen hat mir das Buch doch gut gefallen; die Regeln der Zeitreise waren teilweise etwas schwer zu verstehen.

— annaleeliest
annaleeliest

Ich weiss nicht, ob ich die Zeitreisethematik einfach nicht mag, aber das Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln. Abgebrochen.

— zazzles
zazzles

Ein klasse Zeitreiseroman! Ich kann den zweiten Teil garnicht abwarten .

— Mara12345
Mara12345
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  • Von Problemen mit Zeitreisen und Insta-Love - Passenger

    Passenger
    N9erz

    N9erz

    11. May 2017 um 12:22

    Etta hat für die Musik eigentlich alles aufgegeben. Ihre Freunde, ihre Freizeit, alles. Ihre gesamte Zeit verbringt sie mit üben und sonst nicht viel anderm, denn endlich steht ihr ein großer Auftritt mit einem Solo bevor. Doch an dem lang ersehnten Abend verändert sich alles, als Etta plötzlich aus ihrer Zeit gerissen wird und im Jahr 1770 auf einem Piratenschiff wieder aufwacht. Auf dem Schiff landet sie als Ware, denn sie ist für eine Auslieferung an die Familie Ironwood bestimmt. Die letzte einflussreiche Familie an Zeitreisenden und ihr Herrscher braucht Etta um ein lang verschollenes Objekt zurück zu bekommen. Um zu garantieren, dass sich Etta an die Abmachung hält wird ihr Nicholas zur Seite gestellt und er soll sie unter allen Umständen wieder zur Ironwood zurück bringen. Doch wie man weiß passiert selten etwas so wie es vorbestimmt sein sollte... ----- Eigentlich klang die Story so gut und gerade Zeitreisen und Piraten in einem vereint hätte eine so tolle Kombination sein können. Doch die Betonung liegt hier eindeutig auf können, denn ich muss gestehen es war mir stellenweise ein Qual überhaupt noch weiter zu lesen und nicht sofort abzubrechen. Zuerst einmal ist das erste Dritte (wenn nicht sogar noch ein bisschen mehr) extrem langweilig. Es passiert einfach gefühlt gar nichts und alles was passiert ist einfach nur nebensächlich. Das was passiert fokusiert sich auf Details und Kleinigkieten die grob gesagt niemanden interessieren. Alles zieht sich extrem in die Länge und man muss sich shcon wirklich überwinden auch wirklich weiter zu lesen. Danach geht es halbwegs und es kommt zumindest ein bisschen Bewegung hinein. Allerdings auch nicht ganz so viel, dass man unbedingt das Verlangen hat dieses Buch niemals mehr aus den Fingern zu legen. Somit für die Story, naja ein großzügiges Ok von mir. Hätte ich das Buch nicht für den Buchclub gelesen, dann weiß ich nicht ob ich mich nach dem schleppenden Beginn noch weiter dazu gezwungen hätte.  Dazu kommt der Faktor Insta-Love - und nein niemand kann mir einreden, dass es sich hier nicht um Insta-Love handelt. Die beiden sehne sich zum ersten Mal auf dem Schiff und schon stottern sie nur mehr herum und klimpern mit den Wimpern. Es mag sein, dass sie sich nicht gleich um den Hals fallen, aber das ändert nichts an Insta-Love. Vor allem wie sehr die zwei in weiterer Folge füreinander geschaffen sind und bereit sind alles füreinander aufzugeben. *blablabla* Urgh ich glaub ich werde seekrank dabei. Der einzige positive Faktor - es gibt eine der wenigen interracial Lovestories in dieser Geschichte. Was man durchwegs loben kann, macht die Story aber nicht besser, nur ein bisschen lobenswerter. Was mich aber wesentlich stört und deutlich in Rage bringt - es sind so viele Ungereimtheiten in der Story, die keinen Sinn ergeben. Insbesondere nicht im Hinblick auf Zeitreisen. Nicht nur, dass hier ein komplett neues Zeitreise System aufgestellt wird (das geht ja noch in Ordnung) - nein es wird gleichzeitig auch komplett ignoriert im Fortlauf der Story. Das eigene Gerüste wird im weitere Verlauf einfach nicht berücksichtigt (was teilweise einen enormen Unterschied dafür machen würde, was die Charaktere vorhaben). Und die Charaktere erzählen von Dingen, von denen sie wenige Seiten vorher noch gesagt haben, dass sie das nicht dürfen beziehungsweise noch nie gemacht haben. WRONG. On so many levels!  Normalerweise bin ich ein Leser, an dem Plotholes einfach vorbei laufen, weil ich sie schlichtweg nicht bemerke. Aber hier sind sie sogar mich angesprungen und ich konnte sie einfach nicht ignorieren. Wer sich das ein oder andere davon durchlesen will und keine Angst vor Spoilern hat, der darf den nächsten Absatz gerne lesen. Jeder andere sollte den vielleicht überspringen. Denn hier folgen mal nur die zwei größten Plotholes die mir ständig auf die Nerven gegangen sind, weil ihnen einfach keinerlei Beachtung geschenkt wird. 1) Sophia will von Etta zu Beginn wissen, ab wann Frauen das Recht bekommen zu Wählen und wie sich die Welt verändert. Aus dem einfachen Grund, dass sie nicht weiter in die Zukunft springen darf bis zu einer bestimmten Zeit (welche wird nie erwähnt, scheint egal zu sein) in der das noch nicht der Fall ist. Allerdings hat sie gerade erst wenige Seiten vorher Etta aus der heutigen Zeit ins Jahr 1770 geholt und wenn ich mich nicht gar täusche, dann haben wir 2017 (von mir aus 2015 in dem das Buch erschienen ist) und schon seit langem ein Frauenwahlrecht. Also ein Widerspruch in sich, denn nach Sopias Aussage hätte sie selbst Etta nie holen können. 2) Etta will andauern ihre Tante (oder was auch immer sie ist) retten. Doch nach den Zeitreise Regeln dieses Buches ist das irgendwie nicht möglich, zumindest nicht auf die Art wie Etta es die ganze Zeit machen will. Denn sie will andauernd zurück in ihre Zeit, was ihr nicht bringen würde, weil sie dann immer nach dem Ereignis zurückkehren würde, da sie nur am jeweiligen momentanen Datum übergehen kann. Damit wäre ihre Tante schon tot. Sie müsste also mindestens ins Jahr davor und dann ein Jahr warten um sie zu retten, was allerdings ebenfalls nicht funktionieren kann, weil erklärt wird, dass die Passagen nicht zulassen, dass zweimal die selbe Person in einer Zeit vorhanden ist. (Auf der anderen Seite führen alle Zeitspringer Tagebuch um genau das zu verhinden - wozu wenn das sowieso nicht geht?!?!) Es gibt einfach so viele allgemeine Ungereihmtheiten, dass ich dieses Buch einfach nicht mögen kann. Auch wenn die zweite Hälfte geringfügig besser wird, das hilft bei weitem nicht über die Probleme damit hinweg. Es wird zum Ende hin zwar sogar fast geschafft ein bisschen Neugierde auf den zweiten Teil zu machen weil dann schlussendlich doch noch etwas passiert. Aber eigentlich - Nein - ich glaube ich lasse da lieber aus. Den zweiten Stern verdient sich "Passenger" nur für die zweifarbige Liebesstory...

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  • Zeitreise

    Passenger
    Mara12345

    Mara12345

    16. September 2016 um 11:53

    Etta ist eine ausgezeichnete Violine Spielerin, die dabei ist ihr Debüt in New York (ihrer Heimatstadt) zu geben. Doch es kommt alles ganz anders, als sie ein Kreischen wahrnimmt und von einem Mädchen durch eine sogenannte Passage gestoßen wird. Als sie schließlich erwacht, befindet sie sich auf einem Schiff im Jahre 1776. Hier trifft sie auf den Mann der sie transportieren soll, Nicholas. Sie setzt alles daran nach Hause zurück zu kommen, doch dann wird sie zu einer gefährlichen Mission durch die Zeit gezwungen.Meine Meinung:Der Anfang war etwas verwirrend, weil das Buch sowohl aus Ettas wie auch aus Nicholas Sicht geschrieben wurde und man sich erst mit den verschiedenen Zeiten einfinden muss. Aber nach spätestens den ersten paar Kapiteln, packt einen das Buch. Es ist so spannend und aufregend, wie sie durch die Zeit Reisen und Gefahren ausweichen müssen. Es war interessant zu sehen, in welcher Zeit sie als nächstes landen werden und was sie dort erleben. Die Charaktere sind so toll getroffen, Etta ist stark und lässt sich nichts sagen und Nicholas hat seine ganz eigenen Dämonen.Und das Ende erst! So spannend und man ist richtig überrascht!Ich will den zweiten Band am liebsten sofort lesen. Ein super toller Zeitreiseroman!

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  • “What good is honour when greed eats away at it's foundations?”

    Passenger
    Laralarry

    Laralarry

    03. April 2016 um 13:19

    Inhalt: In one devastating night, violin prodigy Etta Spencer loses everything she knows and loves. Thrust into an unfamiliar world by a stranger with a dangerous agenda, Etta is certain of only one thing: she has traveled not just miles but years from home. And she’s inherited a legacy she knows nothing about from a family whose existence she’s never heard of. Until now. Nicholas Carter is content with his life at sea, free from the Ironwoods—a powerful family in the colonies—and the servitude he’s known at their hands. But with the arrival of an unusual passenger on his ship comes the insistent pull of the past that he can’t escape and the family that won’t let him go so easily. Now the Ironwoods are searching for a stolen object of untold value, one they believe only Etta, Nicholas’ passenger, can find. In order to protect her, he must ensure she brings it back to them—whether she wants to or not. Together, Etta and Nicholas embark on a perilous journey across centuries and continents, piecing together clues left behind by the traveler who will do anything to keep the object out of the Ironwoods’ grasp. But as they get closer to the truth of their search, and the deadly game the Ironwoods are playing, treacherous forces threaten to separate Etta not only from Nicholas but from her path home... forever. Rezension: Passenger wurde bereits letztes Jahr, noch vor Erscheinungstermin hochgeyped und etliche Booktuber haben ihre Rezensionen zu ARCs abgegeben, demnach waren meine Erwartungen auch sehr hoch und ich möchte vor ab schon sagen, dass es mich nicht enttäuscht hat. Mein bisheriges Highlight 2016 und ich bin mir sicher, dass es neben Lady Midnight von Cassandra Clare zu meinen Favoriten dieses Jahr zählen wird. Nun zur Thematik des Romans, der sich dem Genre YA/ Fantasy zuordnen lässt. Zeitreisen sind seit der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier ein gern gesehenes Thema bei mir, habe jedoch seitdem auch keinen guten Roman mehr gefunden, der dies behandelt. Die Figuren sind sehr authentisch und bedienen nicht das typische Jugendbuchklischee, insbesondere Nicholas, der einzig auf Grund seiner afrikanischen Wurzeln alle Stereotypen von sich weist. Leider ist dies in der Literatur und explizit im Genre YA bzw. Jugendbuch immer noch eine Seltenheit. Auch wenn neben der Hauptgeschichte nicht außerordentlich viel Zeit blieb die einzelnen Epochen zu beschreiben, ist es der Autorin doch sehr gut gelungen einen Eindruck der jeweiligen Zeit zu geben, namentlich dem 18. Jahrhundert. Es stört natürlich keineswegs, dass das Cover wunderschön ist und im Bücherregal eine tolle Figur macht. Fazit: Ich habe nichts zu bemängeln und hätte gerne jetzt schon den zweiten Band, oder vielleicht gestern.

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