Alexandra Cavelius

 4.4 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Leila, Ich bleibe eine Tochter des Lichts und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexandra Cavelius

Alexandra Cavelius, geboren 1967, ist seit vielen Jahren als freie Journalistin und Sachbuchautorin tätig. Sie publiziert Reportagen in renommierten Zeitschriften wie "Brigitte", "Stern", "Spiegel reporter" und "SZ-Magazin" und hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, u. a. den Bestseller "Leila - ein bosnisches Mädchen".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexandra Cavelius

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Buchformat:
Cover des Buches Leila9783548362823

Leila

 (45)
Erschienen am 01.07.2001
Cover des Buches Ich bleibe eine Tochter des Lichts9783958900158

Ich bleibe eine Tochter des Lichts

 (11)
Erschienen am 07.01.2016
Cover des Buches Die Assassinin9783958901742

Die Assassinin

 (2)
Erschienen am 29.11.2019
Cover des Buches Praxisbuch Chinesische Medizin9783809418306

Praxisbuch Chinesische Medizin

 (2)
Erschienen am 05.07.2005
Cover des Buches Der Staatszirkus9783981598513

Der Staatszirkus

 (1)
Erschienen am 06.06.2013

Neue Rezensionen zu Alexandra Cavelius

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Rezension zu "Die Assassinin" von Alexandra Cavelius

Klare Leseempfehlung
ALconfivor 14 Tagen

Die Geschichte spielt zur Zeit des dritten Kreuzzuges (1189 bis 1192), Hauptfigur ist das christliche Mädchen Luzia, das als uneheliche Tochter des Königs von Jerusalem geboren wird. Luzia wächst mit ihrer Mutter Ida am Hofe auf, weshalb sie mit dem Leben dort bestens vertraut ist. Als sie ungefähr 14 Jahre alt ist, widerfährt ihr etwas Schreckliches und sie wird in die Burg Masyaf gebracht, wo der „Alte vom Berg“ Raschid ad-DIN-Sinan sie unter seiner eigenen Aufsicht zur Attentäterin ausbildet.

Fazit:

Mit diesem Buch bekommt man nicht nur eine spannende, Gänsehaut erregende Geschichte um die fiktive Figur Luzia, sondern auch sehr viel Hintergrundwissen über die grausamen Ausbildungsmethoden der Assassine, über das Leben am Hofe, aber auch über die Zustände, mit denen die einfachen Menschen zu kämpfen hatten. Es ist so, als ob man Luzia direkt durch ihre Welt  begleitet und obwohl das Buch die Vergangenheit beschreibt, zieht es deutliche Parallelen zur heutigen Welt.

„Wer die Vergangenheit übersieht, erkennt nicht, wie aus unscheinbaren Anfängen großes Übel entstehen kann“, schreibt die Autorin im Schlusswort.

Das Buch redet nichts schön, sondern zeigt sehr genau, zu was der Mensch fähig ist, wenn er seine Handlungen nicht überdenkt und sich manipulieren lässt.

Sehr lesenswert und trotz der 720 Seiten kommt keine Langeweile auf. 

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K

Rezension zu "Die Assassinin" von Alexandra Cavelius

Nichts für Zartbesaitete
Kalaeschnivor 6 Monaten

Als großer Fan von historischen Romanen habe ich mich sehr auf das neue Buch von Alexandra Cavelius gefreut, das Ende des zwölften Jahrhunderts, zur Zeit des dritten Kreuzzugs, in Jerusalem bzw. im heutigen Nahen Osten spielt. Zunächst erinnerte mich der Roman stark an eine Mischung zwischen Nathan der Weise und Game of Thrones. Lessings Werk spielt zur gleichen Zeit und am selben Ort, die beliebte Fantasy-Serie strotzt genau wie „Die Assassinin“ vor Gewalt, Sex und wüsten Schlachten. Was also ist erfunden und was ist wirklich passiert? Passenderweise liefert Cavelius eine Übersicht historischer belegter Personen ihres Romans und erleichtert dem Leser damit die Grenze zwischen Fiktion und realer Geschichte zu erkennen. So spielt die fiktive Geschichte des Mädchens Luzia vor ganz realem Hintergrund: es werden die Machtkämpfe und die einzelnen Schlachten um die diversen Städte zur Zeit des dritten Kreuzzugs mehr als anschaulich beschrieben. Die Schilderungen unglaublicher Grausamkeiten wie Folter, Vergewaltigung, Krankheit, Verstümmelung etc. gehen unter die Haut und lassen das Mittelalter des Orients vor dem geistigen Auge lebendig werden. Das macht die Lektüre nicht immer zum Vergnügen. Die Geschichte der Halbwaisen Luzia und ihre Wandlung vom naiven, verwöhnten Mädchen zur knallharten Attentäterin wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapiteln, die jeweils mit einem Cliffhanger enden, erzählt. Die Parallelen zur heutigen Zeit mit islamischen Terrorgruppen, Gotteskriegern und der Gründung eines sogenannten islamischen Staats, sind sehr interessant und nachvollziehbar. Insgesamt eine wirklich gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten.

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Rezension zu "Leila" von Alexandra Cavelius

Rezension Leila ein bosnisches Mädchen
Nadi_89vor 4 Jahren


Klappentext : Leila überlebte einen Alptraum: zwei Jahre Vergewaltigungslager in Bosnien. Alexandra Cavelius erzählt jetzt ihre Geschichte. Der aufwühlende Bericht zeichnet auf schonungslose Weise den Leidensweg des Mädchens nach, das nach dem Ausbruch des Krieges als 15-Jährige in ein Konzentrationslager kam und dort misshandelt und vergewaltigt wurde. Er schildert ihre abenteuerliche Flucht und wie sie heute mit ihrem Schicksal lebt.


Zum Inhalt: Es geht um eine junge Frau, welche einen harten Weg vor sich hat und dies auch nur weil ihrer Mutter mit einem andersgläubigen Mann liiert ist und sie von ihrer Tante verraten wird. Sie muss mit viel fertig werden, wird von Vergewaltigunslager zu Vergewaltigungslager geschleppt. Leila wird ausgenutzt misshandelt und gebrochen. Irgendwann kommt auch sie zur "Ruhe", doch wird sie je ein normales Leben führen können?


Ich persönliche finde diese Geschichte schrecklich. Man weiß das es wahr ist und das Leila nicht die einzige Frau ist die so etwas durchgemacht hat. Es geht in diesem Buch zwar speziell um Leila ein bosnisches Mädchen, dort dies ist eine Geschichte die sich leider Gottes immer wiederholt. Egal in welchem Land gerade Krieg herrscht dort könnte so eine Geschichte entstehen.

Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, ich persönlich musste es mehrmals aus der Hand legen um mich einfach nur wieder zusammeln. 

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