Alexandra Christo

 4.3 Sterne bei 159 Bewertungen

Lebenslauf von Alexandra Christo

Von der Fee zur Bestsellerautorin: Alexandra Christos Berufsziel war es eigentlich, einmal Fee zu werden. Allerdings erklärten ihr ihre Lehrer, dass das wohl schwer werden würde, weshalb sie sich mit vier Jahren dazu entschied, Bücher zu schreiben. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Creative Writing und arbeitet als Werbetexterin. Daneben veröffentlichte sie im Frühjahr 2018 ihren Debütroman, den Jugendbuch-Hit „To Kill A Kingdom“. Das Buch wird schnell zu einem großen Erfolg und nur wenige Monate nach der Erstveröffentlichung erscheint im Sommer 2018 eine deutsche Übersetzung, „Elian und Lira – Das wilde Herz der See“. Christo erzählt in ihrem Buch die Geschichte einer Meerjungfrau ganz anders, als wir sie aus der Verfilmung von Disney kennen. Lira ist 17 Jahre alt – und für jedes ihrer Lebensjahre hat sie das Herz eines Prinzen. Als sie von ihrer Mutter, der Meereskönigin, verflucht wird, muss sie ohne ihren Gesang unter den Menschen wandeln. Bis zur Sonnwende hat sie Zeit, das Herz von Prinz Elian zu gewinnen, sonst bleibt sie für immer ein Mensch. Doch Elian ist auf dem Meer zu Hause und hat sich geschworen, alle Sirenen zu vernichten. Ein gefährlicher Kampf beginnt und es stellt sich die Frage, wer am Ende wirklich sein Herz verliert. Alexandra Christo hofft, mit ihrer düsteren Neuerzählung die Kindheit ihrer Leser nicht allzu sehr zerstört zu haben. Neben dem Schreiben liebt Christo vor allem das Backen und koreanische Serien. In ihrer Wohnung in Hertfordshire lebt sie gemeinsam mit mehreren Kakteen – den einzigen Pflanzen, die sie am Leben erhalten kann.

Alle Bücher von Alexandra Christo

Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Elian und Lira – Das wilde Herz der See

 (143)
Erschienen am 20.07.2018
To Kill a Kingdom

To Kill a Kingdom

 (16)
Erschienen am 06.03.2018

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jackiherzis avatar

Rezension zu "Elian und Lira – Das wilde Herz der See" von Alexandra Christo

Abenteuer pur, aber zu wenig Leidenschaft
jackiherzivor 2 Tagen

Kurzbeschreibung: Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch. Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.

Cover: Wenn einen nicht das Gesicht und der intensive Blick des Covermodels fesseln würden, dann spätestens die glitzernden Meerakzente der Wellen und der Muschel. Traumhaft schön!

Meine Meinung: Elian und Lira haben mich eigentlich schon fasziniert, bevor ich ihre Geschichte gelesen habe. Das Cover hat mich magisch in seinen Bann gezogen und besonders Sirenengeschichten haben es mir im Moment angetan. Von daher hat das Buch im Vorfeld bereits einige Pluspunkte gesammelt.

Das Buch kann aber auch mit seinem Inhalt überzeugen. Alexandra Christo erschafft in ihrem Debüt eine Welt, die nicht faszinierender sein könnte. Sie erschafft Sirenen, Königreiche, neue Fähigkeiten, Sitten, Bräuche und Legenden. Ihre Welt ist so komplex, dass ich mir doch oft eine Karte gewünscht hätte, um noch tiefer eintauchen zu können.

Denn auf ihrer gemeinsamen Reise durchqueren Elian und Lira die verschiedenste Königreiche und Gewässer. Erleben ein Abenteuer nach dem andere. Es geht wirklich rasant einher. Es wird nie langweilig. Man möchte immer weiterlesen.

Auch weil Elian und Lira zwei sehr interessante Charaktere sind. Elian ist stark, mutig, aufopferungsvoll. Er ist ein Freigeist, der das Meer, sein Schiff und die Freiheit liebt. Doch er ist gefangen in einer Welt, in die er nicht passt. Das Erbe seines Königreiches lastet schwer auf seinen Schultern.
Liras Schicksals geht den gleichen Weg. Auch sie wird eines Tages den Thron besteigen. Doch in ihrem Königreich herrschen ganz andere Werte. Lira darf sich keine Gefühle erlauben, keine Schwäche zeigen. Dafür sorgt die Meereskönigin. Und so stiehlt sie Jahr für Jahr die Herzen der Prinzen. Eiskalt und Brutal. Sie macht ihrem Namen "Der Fluch der Prinzen" alle Ehre. Doch man merkt schnell, dass Lira einen weichen Kern hat und nur ihre grausame Mutter sie zu dem gemacht hat, das sie zu sein scheint.

Im Endeffekt hat mir nur ein Fünkchen mehr Leidenschaft zwischen den Hauptcharakteren gefehlt. Oft braucht es eine mitreißende Liebesbeziehung damit ich vollauf begeistert bin und das hat dieses Buch als einziges nicht geschafft. Das ist Geschmackssache, denn ansonsten habe ich nichts an der Geschichte auszusetzen. Tatsächlich wurde gerade die Lust in mir entfacht das Buch bald noch einmal zu lesen.

Fazit: Alexandra Christos Debüt ist beeindruckend. Sie lässt die Leserherzen höher schlagen. Erschafft eine faszinierende Welt und Charaktere. Treibt die Geschichte voller Abenteuer und Spannung voran. Ein Fünkchen mehr Leidenschaft hätte die Geschichte perfekt gemacht. Düster und mitreißend!

Mehr Rezensionen & Buchtipps findet ihr auf https://liebedeinbuch.blogspot.de/

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asprengels avatar

Rezension zu "Elian und Lira – Das wilde Herz der See" von Alexandra Christo

Das wilde Herz der See
asprengelvor 8 Tagen

Das wilde Herz der See habe ich bei DTV in der Verlagsvorschau entdeckt und war mir sicher das ich es lesen muss. Die Inhaltsangabe klingt wie von einem Märchen und macht unglaublich Lust mit Lira und Elian das weite Meer zu erkunden.
Es ist bereits im Juli erschienen und ein Einzelband.

Klappentext:
Eine Fantasywelt, so betörend wie ein Sirenenlied - düster, romantisch und voller Sogkraft
Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch. Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.


Alexandro Christo weckt mit ihren beeindruckendem Schreibstil in jedem von uns eine tiefe Sehnsucht nach dem Meer. Da ist plötzlich etwas von dem wir gar nicht wussten das es da ist....

Wir werden gleich zu Anfang mitgenommen in die weiten des Ozeans. Begegnen dort Lira, einer Sirene. Ihre Mutter ist die Meereskönigin. Sie ist auf der Suche nach ihrem jährlichen Prinzen. Jedes Jahr raubt sie einem von ihnen sein Herz.
Lira ist auf den ersten Blick kein besonders liebenswerter Charakter. Kalt und wild wie das Meer aus dem sie kommt. Über so manche ihrer Aussagen musste ich den Kopf schütteln. Allerdings ist es Alexandra Christo gelungen sie so darzustellen das man sie kennenlernen möchte. Man will erfahren was hinter ihrer Fassade steckt. Wie so oft sind es gerade diese Protagonisten die einen in ihren Bann ziehen.
Besonders gefällt mir das Lira eine charakterliche Wandlung durchmacht ohne sich komplett zu verändern. Sie ist immer sie selbst. Wild und ungezähmt, sie vergisst nie wer sie eigentlich ist.
Aber sie gewinnt neue Einsichten und das hat sie zu großen Teilen Elian zu verdanken. Er ist ein echt netter Kerl. Nicht nur Prinz sondern auch Pirat. Das Meer vervollständigt ihn, dort fühlt er sich zu Hause.

Der Prinz fischt sie, nach dem ihre Mutter sie verflucht hat, aus dem Meer. Die beiden haben keinen besonders guten Start. Und auch nach Wochen, ist ihre Beziehung eher von Misstrauen überschattet. Es braucht lange bis sie einander akzeptieren, zusammen arbeiten und sich verlieben. Wer hier gleich die große Liebesstory erwartet wird eines besseren belehrt. Auch wenn ich im ersten Moment vielleicht enttäuscht war, hat das hier einfach wunderbar gepasst. Denn Lira ist keine rosa Märchenprinzessin, es wäre unglaubwürdig gewesen wenn sie sich für einen Mann so verändert hätte.
Und auch das Ende passt perfekt dazu. Es ist nicht kitschig, es passt einfach zu den beiden und was sie sich erträumen.

Fazit:
Ein Buch bei dem der Leser das Meer direkt vor Augen hat. Ihr müsst euch nur entscheiden ob ihr Sirene oder Pirat sein wollt. ;)

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violetbookladys avatar

Rezension zu "Elian und Lira – Das wilde Herz der See" von Alexandra Christo

Suchtfaktor!
violetbookladyvor 15 Tagen

Blogrezension: http://theworldofvioletbooklady.blogspot.com/2018/11/rezension-alexandra-christo-das-wilde.html


Inhalt: 

» Ich habe ein Herz für jdes Jahr meines Lebens. «

Lira soll ihm das Herz rauben.
Elian soll sie töten.
Doch es kommt anders, als beide erwarten.


Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut - einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch.
Quelle: Verlag


Erster Satz: Ich habe ein Herz für jedes Jahr meines Lebens.

Disneys Arielle trifft auf eine etwas düstere aber für mich auf eine etwas düstere aber für mich auf eine faszinierende und fesselnde Art. Nur herrscht in "Das wilde Herz der See" weniger Harmonie und die Lieder fehlen, die fröhlich zum Mitsingen einladen. Es herrscht eine grausamere Atmosphäre in der Geschichte, woran ein Ritual verantwortlich ist, dass zum jährlichen Brauch eines Ereignisses wurde.

So wie auf dem Land herrschen auch im Wasser gewisse Regeln, die stets eingehalten werden sollten, wenn man nicht mit den Konsequenzen leben möchte. Dies gilt natürlich auch für die Protagonistin Lira. Als sie sich nicht an die Regeln hält, wird sie natürlich bestraft - wobei ich sagen muss, dass die Strafe sehr milde ausfiel, da die Autorin bewiesen hat, dass sie auch brutale Seiten in der Geschichte zeigen kann.

Jene Seite und die Art, wie die Autorin es mit ihrem Schreibstil zur Geltung bringt, hat mich doch sehr überrascht aber nicht negativ abgeschreckt. Die düstere Atmosphäre trägt ihren Teil dazu bei und sorgt eher dafür, dass man sich als Leser in einem Netz verfängt und mehr lesen möchte.
Besonders aus dem Grund, weil es sonst immer das gleiche Muster in sonstigen Büchern ist: Protagonist möchte mit Person XY sein -> kann es aber nicht aus diversen Gründen -> Drama -> Happy End.

Während im Tiefen der See grausame Seiten gezeigt wurden, muss ich gestehen, dass ich zum Teil etwas schadenfroh war, als sich Lira gezwungener Weise auf dem Land bewegen muss aber auch überrascht darüber, welche Entwicklung ihre Persönlichkeit annimmt und wie überzeugend es Stück für Stück präsentiert wird. Am besten gefiel mir das Feuer, dass in ihr wütet und sie auf keine Weise verliert. Zugegeben kann ihre Art anstrengend sein aber sie ist nicht einer dieser 0-8-15-Protagonistinnen.


Elian, der feine Prinz von nebenan. Weit verfehlt! Auf See zeigt er sich als alles mögliche aber nicht als einen feinen Prinzen. Auch dies sehe ich nicht als einen negativen Aspekt an. Auf See geht er einem sehr speziellen Hobby nach, während er eine treuefolgende und interessante Crew hinter seinem Rücken hat.

Die Geschichte wird kapitelweise - wie es das Cover bereits verraten dürfte - aus Elians und Liras Perspektive erzählt. Während in anderen Büchern stets der Name des Protagonisten am Anfang des Kapitels steht, macht sich hier der Perspektivenwechsel durch eine andere Schriftart deutlich. Die etwas düstere Art in der Geschichte hat mich gefangen genommen, an der sich die Autorin bedient. Auch wenn der Klappentext bereits einen Spoiler beinhaltet und es wie eine Vorwarnung wirkt, dass es kitschig werden könnte, bleibt letzteres völlig weg.
Es herrscht kein Kitsch in der Geschichte. Stattdessen darf man mit einem hitzigen Wortaustausch, viele brutale Kämpfe mit viel Blut und auch mit einem gewissen Humor rechnen.

Fazit: In "Das wilde Herz der See" begeben sich zwei Protagonisten aus unterschiedlichen Welten auf die Reise mit dem gleichen Ziel. Die Autorin überzeugt mit ihrem düsteren sowie stürmischen aber auch mit einem ruhigen Schreibstil, der den Leser auf seine Art gefangen nehmen kann. Die Geschichte verspricht definitiv eine abenteuerliche Reise, verbunden mit Politik, die politisch jedoch nicht zu dick aufträgt. Ein großes Lob für diese wunderschöne Covergestaltung und Auswahl der Person, die perfekt zur beschriebenen Protagonistin passt. Mehr davon!

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