Alexandra Christo

 4.3 Sterne bei 232 Bewertungen

Lebenslauf von Alexandra Christo

Von der Fee zur Bestsellerautorin: Alexandra Christos Berufsziel war es eigentlich, einmal Fee zu werden. Allerdings erklärten ihr ihre Lehrer, dass das wohl schwer werden würde, weshalb sie sich mit vier Jahren dazu entschied, Bücher zu schreiben. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Creative Writing und arbeitet als Werbetexterin. Daneben veröffentlichte sie im Frühjahr 2018 ihren Debütroman, den Jugendbuch-Hit „To Kill A Kingdom“. Das Buch wird schnell zu einem großen Erfolg und nur wenige Monate nach der Erstveröffentlichung erscheint im Sommer 2018 eine deutsche Übersetzung, „Elian und Lira – Das wilde Herz der See“. Christo erzählt in ihrem Buch die Geschichte einer Meerjungfrau ganz anders, als wir sie aus der Verfilmung von Disney kennen. Lira ist 17 Jahre alt – und für jedes ihrer Lebensjahre hat sie das Herz eines Prinzen. Als sie von ihrer Mutter, der Meereskönigin, verflucht wird, muss sie ohne ihren Gesang unter den Menschen wandeln. Bis zur Sonnwende hat sie Zeit, das Herz von Prinz Elian zu gewinnen, sonst bleibt sie für immer ein Mensch. Doch Elian ist auf dem Meer zu Hause und hat sich geschworen, alle Sirenen zu vernichten. Ein gefährlicher Kampf beginnt und es stellt sich die Frage, wer am Ende wirklich sein Herz verliert. Alexandra Christo hofft, mit ihrer düsteren Neuerzählung die Kindheit ihrer Leser nicht allzu sehr zerstört zu haben. Neben dem Schreiben liebt Christo vor allem das Backen und koreanische Serien. In ihrer Wohnung in Hertfordshire lebt sie gemeinsam mit mehreren Kakteen – den einzigen Pflanzen, die sie am Leben erhalten kann.

Alle Bücher von Alexandra Christo

Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Elian und Lira – Das wilde Herz der See

 (205)
Erschienen am 20.07.2018
To Kill a Kingdom

To Kill a Kingdom

 (27)
Erschienen am 06.03.2018

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Rezension zu "Elian und Lira – Das wilde Herz der See" von Alexandra Christo

"Das wilde Herz der see" von Alexandra Christo
lovelinesvor 17 Tagen

„Das wilde Herz der See“ von Alexandra Christo hat mich durch das wunderschöne Cover und die Buchbeschreibung sehr sehr neugierig gemacht und ich ich hatte mich riesig gefreut es zu beginnen! Der Anfang war auch richtig klasse! Ich konnte mir Lira und ihre Lebensart mit dem ganzen Drumherum gut vorstellen und auch Elians Leben fing interessant an und ich hatte einfach immer mehr Leselust auf das Buch! ...Und genau an dieser Stelle begann dann auch das Lese-Drama … Die Handlung zog sich immer mehr in die Längen, die Dialoge waren für meinen Geschmack zunehmend fad und überflüssig, oft ohne Sinn und das ganze Abenteuer war für mich als Leser eher mühsames bergsteigen und augenrollend durch die Seiten kommen.
Ich weiß nicht was passiert ist, aber der Anfang war einfach klasse und die Autorin konnte die Welten, Meeresgeschöpfe und Geschichte unheimlich bildlich und toll vermitteln, und dann... kam es mir fast so vor, als hätte jemand anders die Geschichte versucht fortzuführen.
Leider war „Das wilde Herz der See“ eine kleine Enttäuschung, zumindest die zweite Hälfte des Buches... nicht mal das Ende konnte die Flaute raus reißen, denn das war einfach total vorhersehbar und es gab keine kleine Wendung etc. die nochmal für ein bisschen Nervenkitzel oder Spannung gesorgt hat.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Elian und Lira – Das wilde Herz der See" von Alexandra Christo

Spannende Geschichte mit Gefühlen zwischen den Zeilen
Dekandavor 23 Tagen

Elian und Lira, zwei Mörder der jeweils anderen Spezies, die einander jagen und die Liebe finden. Die beiden sind wie zwei Igel, die ihr Inneres mit Stacheln schützen und sich dabei ineinander verhaken. Gefühle finden größtenteils zwischen den Zeilen statt, in ihren vorsichtigen Bewegungen der Annäherung.
Die abgeschlossene Geschichte adaptiert "Arielle, die Meerjungfrau" - in brutal und grausam. Hier findet sich Kitsch ohne Schmalz. Die weibliche Rolle ist stark, sie rettet eher ihn.
Es geht um Vergebung, um eigene Entscheidungen und die Fähigkeit sein eigenes Glück zu finden und gegen Widerstände zu verteidigen.

Ich habe diese Geschichte verschlungen und bin traurig, dass sie schon vorbei ist. Auch wenn mein Logikbarometer hin und wieder in den roten Bereich geschossen ist, tut das der Geschichte keinen Abbruch.

Empfehlenswert für jeden, der originelle Liebesgeschichten in einem spannenden Setting mag und keine ausgesprochenen Liebesschwüre braucht, um Gefühle wahrzunehmen. 

 

Noch ein wenig zum Buch ...

Weltenbau:

101 Königreiche. Eines davon das große reich im Meer, beherrscht von einer Meereskönigin, die ihre Sirenen und Nixen zur Grausamkeit erzieht. Darüber tummeln sich die Reiche der Menschen, die auf einzelnen Inseln angesiedelt sind. Jedes der Völker hat seine eigenen Merkmale und Legenden und magischen Eigenheiten.

Die Welt ist sehr fantasiereich, aber leider auch etwas knapp beschrieben. Wir lernen das Meer kennen und drei Inseln. Das Unterwasser-Meeresreich bleibt fast vollkommen im Dunkeln. Die Autorin schöpft aus dem vollen, Hintergründe gibt es kaum.


Schreibstil:

Die Geschichte wird in nicht ganz nachvollziehbarer Reihenfolge aus der Ich-Perspektive von Elian und Lira erzählt. Als Zeitform ist das Präsenz gewählt, was mir das Gefühl gab mitten in der Geschichte zu sein.

Für mich war der Stil sehr anschaulich und mitreißend. Die Gefühle stecken in dieser Geschichte zwischen den Zeilen, ergeben sich eher durch die Handlung und durch das, was nicht gesagt wird. Schmalziges Liebesgeflüster gibt es nicht, was mir sehr gefallen hat.

Die Dialoge sind gut, die Handlung wird oft von Beschreibungen und auch Rückblenden der Protagonisten durchbrochen, die ihnen charakterliche Tiefe gaben und die Motivationen erklärten.

 

Charaktere:

Lira, das grausame Biest tötet kalt und schreit schon mal nach Folter. Ihr Mitgefühl und alle Gefühle außer Grausamkeit wurden ihr systematisch von ihrer Mutter, der Meereskönigin, ausgetrieben. Durch Elian und seine Crew erstarkt ihre unterdrückte Seite. Ihre Wandlung wurde für mich gut ausgedrückt - wenn auch wieder zwischen den Zeilen.

Elian, *hach*, den mochte ich sehr gerne. Mit der Sehnsucht nach wilder Freiheit drückt er sich von seinen Prinzenpflichten und segelt über das Meer und jagt Sirenen. Er ist beherrscht nach außen und brodelnd in seinem Inneren. In meiner Vorstellung war er aber mindestens sechs Jahre älter, um seinen Charakter gerecht zu werden.
Mir gefiel er, gerade weil er sich nicht kopflos in Lira verliebt, ihr misstraut und lange wie eine Feindin behandelt. Zueinander sind Elian und Lira nicht besonders nett.

Die Crew Elians und auch die Meereshexe und die Prinzessin Yukiko habe ich vor mir gesehen. Insgesamt sind die Charaktere gut getroffen.

 

Noch ein bisschen Kritik:

Dieses Buch hat brutale Momente, sie tötet, er tötet, sie kämpfen, werden verletzt, Blut fließt. Auch grausam, wie Lira sich nach und nach alle fünf Söhne einer Königsfamilie holt... und trotzdem gibt es nur unschuldige Küsse. Hier wird es wieder deutlich, diese schreckliche Doppelmoral von Jugendfantasy: Gewalt ja, körperlich ausgelebte Zuneigung nein. Oh Schreck, könnt ja nicht jugendfrei sein.
Gerade diese Geschichte hätte sich wunderbar als erwachsene Fantasy präsentieren können, die alle Facetten zeigt. Mit ein paar Lebensjahren mehr wären die Protagonisten dieselben geblieben.

In diesem Buch sind einige Szenen (wie der Schluss, wo ständig neue Leute spontan herbeiregnen) und Pläne der Protagonisten nicht nachvollziehbar. Mein Logikbarometer schlug zuweilen aus. ;-)

 

Fazit:

Ich habe die Geschichte verschlungen, war an Elia und Liras Seite. Die Auflösung mochte ich besonders gerne.

Deshalb gebe ich, trotz Kritik, 4,5 von 5 Sternen, die ich nach oben aufrunde.

Kommentare: 1
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E

Rezension zu "Elian und Lira – Das wilde Herz der See" von Alexandra Christo

Sirenenfans aufgepasst!!
Emily_louuvor 2 Monaten

Handlung:

Lira ist eine besondere Sirene: Sie ist die Tochter der Meereskönigin und muss daher besonders brutal und grausam sein und jedes Jahr einem Prinzen ein Herz stehlen. Bei den Menschen ist sie deswegen als der Fluch der Prinzen bekannt. Doch dann begeht sie einen Fehler und als Strafe dafür verwandelt die Meereskönigin ein einen Menschen mit der Aufgabe einem ganz besonderen Prinzen ohne ihren verführerischen Gesang das Herz zu stehlen: Prinz Elian, der Thronerbe eines der mächtigsten Königreiche und auch bekannt als Sirenentöter, denn anstatt sich dem Wille seiner Eltern zu beugen und sich auf seine Zukunft als König vorzubereiten, bereist er das Meer um Sirenen zu töten. Besonders auf den berüchtigten Fluch der Prinzen hat er es abgesehen...

Eigene Meinung:

Nachdem ich schon so viele positive Stimmen zu  'Das wilde Herz der See' gehört habe, bin ich nun auch dazu gekommen es zu lesen und es hat mich definitiv nicht enttäuscht!
Besonders hervorragend fand ich die Beziehung der Personen zueinander und die Differenz der beiden Welten die aufeinandertreffen. Man kann sich super in das Buch reinfühlen und schließt die Protagonisten bereits nach einigen Seiten ins Herz.
Etwas schwieriger war, in die Geschichte einzutauchen, da man als Leser quasi mitten in die Handlung reingeworfen wird und man eine Weile braucht, bis man sich zurechtfindet. Zudem sind die Schauplätze der Handlung meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen.
Auch wenn die Thematik eine mit bisher ziemlich unbekannte war, fand ich die Handlung leider manchmal zu vorhersehbar und klischeehaft.
Was die Spannung angeht kann man sich aber wirklich nicht beschweren, da diese ab der ersten Seite förmlich unter den Fingern knistert.

Fazit:

Tolle Geschichte mit neuer Thematik zum leichten weglesen.

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