Dieses Buch fand ich in einem Bücherschrank. Ich entschied mich dazu es zu lesen, denn ich las schon einige Bücher von ihr die mir alle gefielen. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Die Geschichte begann nach dem 2. Weltkrieg. Die vier Mädchen um die 14 Jahre alt gingen zusammen zur Schule in die Clara-Schumann-Schule in Bonn. Ich kenne diese Stadt liegt nah bei Köln. Ilse, Marlene, Hedwig und Marie. Das blaue Kleeblatt wegen vier Freundinnen. Sie blieben Jahrzehnte lang Freundinnen. Super! Und trugen das Kettchen mit dem blauen vierblaettriges Kleeblatt, dass sie immer zusammenhält. Das Buch zählte 383 Seiten und man könnte es so weg lesen. Die Kapitel waren nach den Namen der Mädchen unterteilt von je 100 Seiten. Ich hatte drei Tage eine interessante Unterhaltung. Ich kann diesen Roman gut und gerne weiterempfehlen.
Alexandra Cordes
Lebenslauf
Alle Bücher von Alexandra Cordes
Bittersüße Jahre (Alexandra Cordes Edition)
Spiel mit dem Feuer - Roman
Alexandra Cordes: Die Nacht der Katzen / Gefährliche Liebe
Auf deinen Lippen das Paradies
Saat der Sünde. Roman.
Gefährliche Liebe.
Das Lied von Liebe und Tod. Roman
Der Mann aus der Fremde (Alexandra Cordes Edition)
Neue Rezensionen zu Alexandra Cordes
"Sie sah, daß Lüge und Wahrheit in Alexandra einen erbitterten Kampf ausfochten. Die Lüge - abzustreiten, diesen Mann überhaupt zu kennen." – Das ist ein ganzer Absatz, mehr nicht. Die Vorarbeit kann sich da überhaupt nicht entfalten, stattdessen wirkt es so, als hätte die Autorin das irgendwie reingequetscht in der Hoffnung, damit zu punkten.
Dieser Absatz ist schrecklich, kitschig, unschön und schlecht. Der Absatz zeigt nichts, zeichnet nichts, lässt den Leser nicht fühlen, sondern er ist halt da. Vor allem liegt das Problem in diesem Absatz jedoch darin, dass das Buch voll mit ähnlichem ist.
Es fällt mir schwer, in Alexandra Cordes eine erfolgreiche Autorin zu sehen. Viel mehr fühlte sich das Buch so an, als hätte es eine Teenagerin geschrieben, die zum ersten Mal ein ganzes Buch zusammengewürfelt hat.
Die Dialoge wirken falsch, die Szenen dargestellt, der Spannungsbogen wird ständig von plötzlichen Szenenwechsel unterbrochen, der Lesefluss leidet an den schlechtformulierten Sätzen, an den lieblosen Sätzen, dem schlechten Kinderstil. Die Figuren bekommen keine richtigen Gesichter, kein Leben, keine Seele, kein Herz, nichts, das sie irgendwie menschlich macht. Meistens machen sie den Eindruck, als würden sich die Figuren den Willen der Autorin ergeben, um sich grausam brechen zu lassen. Die Handlung war einfach nur lächerlich und ich kann nicht anders, als zu behaupten, dass das Buch weit unter dem Begriff Schlecht gehört.
Bei den Gefühlen versagt die Autorin so hart, dass ich das Buch nur mit Mühe nicht zerrissen habe. Sie kann keine Gefühle zeigen, darstellen, sie zeichnen, uns mitfühlen zu lassen. Sie baut keine Sympathien für ihre Figuren auf, sie zeigt ihr Gefühlsleben nicht, stattdessen presst sie die Gefühle in einzelne Worte, die es nicht schaffen, mehr als das geschriebene Wort zu sein. Die Figuren bleiben gesichtslose Niemande, deren Schicksale mir mit jeder Seite gleichgültiger wurden.
In einer Szene tauchen die Polizisten auf, was natürlich für wirkliche Spannung gesorgt hat und ich mir dachte, jetzt wird es brenzlich, aber die Polizisten werden schnell zu Clownfiguren, zu unfähigen Ermittler, die sich so danebenbenehmen, dass ich mich für jeden Kommissar zu schämen begonnen habe.
Ich kann mir nicht einfach vorstellen, dass die Autorin wirklich erfolgreich war. Vielleicht waren auch die Maßstäbe damals anders, aber für mich ist Alexandra Cordes eine blutige Anfängerin, die nicht aus Leidenschaft schrieb, sondern einfach nur so schnell wie möglich ein Buch niedergeschrieben hat, damit sie die Zahl 50 erreicht. 50 Bücher und doch hat diese Autorin nie gelernt, wirklich zu schreiben. Ich habe selten so ein liebloses Buch gelesen.
"Nimm eine Handvoll Sterne" von Alexandra Cordes erschien 1997 im Schneekluth Verlag.
Inhalt
Das Buch spielt in München und Süfrankreich. Horst Rixen wird wach. Seine Frau Gloria und die adoptierte Tochter Naty- weg. Eine Leiche taucht auf. Ist es Gloria? Naty kommt zurück. Was ist dran an den Geschichten vom Zigeunerlager? Und das Haus in Frankreich, die Juwelen- sind es wirklich alles Erbstücke?
Die Autorin
Alexandra Cordes gehörte in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg zu den erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen. 1986 kam es zu ihrem tragischen Tod.
Meinung
Cover
Das Cover sieht ja auf den ersten Blick schön aus, nur .... Lavendelfelder befinden sich in der Province, die Carmague sieht anders aus. Schade, dass das nicht bedacht wurde. Vielleicht dachte man, die Leser des Buches wüssten das nicht besser?
Charaktere
Gloria und Naty gefallen mir, Gloria tut mir aber auch leid. Sie weiß, dass sie einen großen Fehler gemacht hat. Sie liebt ihren Mann, ihre Familie. Ich finde es hart, mitzubekommen, wie sie immer verzweifelter wird am Ende. Trotzdem mag ich sie.
Mir gefällt die Entwicklung und das Ende nicht. Das Ende ist mir zu brutal. Ich hätte es schöner gefunden, wenn es am Ende zur Versöhnung gekommen wäre zwischen Gloria und Horst. Es ist ziemlich viel Verzweiflung drin, die am Ende ja nicht positiv aufgelöst wird.
Und was die zweite Frau, die ganz zufällig dort auftaucht, und ja schon immer in Horst verliebt war, betrifft: sie hat die Situation ja schamlos ausgenutzt.
Spannung
Spannung ist im Buch, zum einen, da man anfangs nicht weiß, für welche Frau sich Horst entscheiden wird. Dann das verschwundene Kind, die Leiche, die Ungewissheit, ob Gloria zurückkommt...Spannung war da, aber ich finde, es hätte mehr Spannung und weniger Liebe sein können. Also Karen als Ermittlerin, ohne jegliches Interesse an Horst. Das hätte ich besser gefunden. Dann hätte man evtl. sämtliche Leute in München schnappen können...
Fazit
Mein erstes Alexandra Cordes Buch. Ich habs gelesen, es war nicht schlecht. Aber es war nicht so, das ich sage "ich will mehr davon".
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Zusätzliche Informationen
Alexandra Cordes wurde am 16. November 1935 in Bonn (Deutschland) geboren.
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