Alexandra Cordes Sag mir auf Wiedersehen

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Inhaltsangabe zu „Sag mir auf Wiedersehen“ von Alexandra Cordes

288 S. (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.1995')

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  • Rezension zu "Sag mir auf Wiedersehen" von Alexandra Cordes

    Sag mir auf Wiedersehen
    AuroraBorealis

    AuroraBorealis

    01. September 2012 um 19:55

    Störche, mit Puderzucker bestäubter Gugelhupf, scheinbar unerschöpfliche Weinquellen, die feine, romantische Atmosphäre der Stadt Straßburg.. Dieser klischeebehafteten, verzaubernden Vorstellung bedient sich auch Alexandra Cordes in ihrem Buch Sag mir Auf Wiedersehen . Es ist der Auftakt einer dreiteiligen Familiengeschichte, gewidmet an ihre Großmutter Friederike Welsch. Die deutsche Schriftstellerin wurde 1935 in Bonn geboren und lebte ab Mitte der Siebzigerjahre in der Provence. Im Gegensatz zu mir, als Leser, welcher die franz. Sprache nur bruchstückelig beherrscht und nach einwöchigem Urlaub im Elsass, die obengenannten Assoziationen bestätigt sieht, weiß die Autorin aufgrund ihrer familiären Wurzeln und eigener Erfahrungen genau über die Atmosphäre in dem besonderen, kleinen Teil Frankreichs Bescheid. Mit feinfühligen Ausdrücken zeichnet sie ein Elsass des 19. Jhd. in dem allles beginnt. Die Hauptfiguren Christine Welsch, sowie ihr Vater, ihre Geschwister und Verwandte und vorallem Georg Bonet spielen eine eigene, sehr bestimmte Rolle. Dabei steht Christine im ersten Teil besonders im Vordergrund, ohne, dass die Lebensgeschichten der anderen Figuren zu kurz kommen. Von der Kindheit bis ins hohe Alter wird sehr eindrucksvoll der Werdegang und die Entwicklung der kleinen Christine, begleitet von den spannenden, unsteten politischen Verhältnissen und (wie sollte es anders sein) der chaotischen Gefühlswelt,dargestellt. In 24 Kapiteln begegnet man verschiedensten Familienstrukturen und Verhältnissen, politischen Meinungen, Krankheiten, immer weiteren Verästelungen der Familie ( hier und da stirbt jemand oder wird jemand geboren) und traurigen bis schönen, aber sehr unterschiedlichen lebensarten, die sich mit der Handlung des Buches vervollständigen. Während man auch detailiert beispielsweise die für damalige Verhältnisse untypische und verwerfliche Lebensart der Schwester Rachel verfolgt, bleibt jedoch Hauptthema des Buches die unerfüllte und schwierige Liebe von Georg und Christine. Mehr möchte man an dieser Stelle nicht verraten. Alles in allem liegt es in der Meinung des Lesers den Roman als "schnulzig" zu kategorisieren oder nicht. Für meine Begriffe trifft dieses Adjektiv schon zu. Für Historiker ist die durchaus spannnende Geschichte des Elsass viel zu kurz und unbedeutend geschildert. Nur für weitere Familienentwicklungen spielt es eine Rolle. Beispielsweise der erste Weltkrieg ist viel zu oberflächlich dargestellt. Sehr schön finde ich jedoch die treffenden Formulierungen, die das Elsass als wirklich einzigartig kennzeichnen. So zum Beispiel die Bediensteten, die das gute alte Elsässisch als Muttersprache nutzen, egal zu welchem Land sie nun gerade gehören. Das macht die sich immer weiter entwickelnde Handlung sehr charmant. Sprache und Inhalt sind sehr einfach gestrickt und überschneiden sich nur leicht, außerdem ist das Buch sehr angenehm gegliedert, sodass man es gut in der Straßenbahn lesen kann oder "zwischendurch" sich einfach in die romantischen Häuser und Länderein in und um Straßburg träumt.

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