Alexandra Dichtler

 4.5 Sterne bei 54 Bewertungen

Lebenslauf von Alexandra Dichtler

Alexandra Dichtler ist Jahrgang 1983 und lebt mit ihrem Mann Georg in Bayern. Sie schreibt, weil sie sich selbst, ihren Protagonisten und ihren Lesern zeigen möchte, dass es trotz aller Schwierigkeiten im Leben immer ein Licht gibt – und sei es ein flackerndes Teelicht, das mit bloßen Händen vor dem Regen geschützt werden muss.

Alle Bücher von Alexandra Dichtler

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Frei wie verkrüppelte Tauben

Frei wie verkrüppelte Tauben

 (14)
Erschienen am 09.05.2016
Schwester golden, Bruder aus Stein

Schwester golden, Bruder aus Stein

 (13)
Erschienen am 01.04.2015
Sein Artist

Sein Artist

 (9)
Erschienen am 07.03.2016
Codewort: Puls

Codewort: Puls

 (9)
Erschienen am 07.03.2016
Das Einhornfest

Das Einhornfest

 (2)
Erschienen am 15.01.2016
Die Einhornrakete

Die Einhornrakete

 (2)
Erschienen am 18.11.2015
Der Einhorntrick

Der Einhorntrick

 (2)
Erschienen am 15.01.2016
Beziehungstat

Beziehungstat

 (1)
Erschienen am 29.09.2016

Neue Rezensionen zu Alexandra Dichtler

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Sam_Lichtenbergs avatar

Rezension zu "Schwester golden, Bruder aus Stein" von Alexandra Dichtler

Außergewöhnlich!
Sam_Lichtenbergvor einem Jahr

Lotta und Jurij stehen beide nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Die eine hat wegen ADHS ihren Hauptschulabschluss mehr schlecht als recht bestanden, der andere muss sich um seine kleine Schwester und seinen älteren, schizophrenen Bruder kümmern, während seine Mutter arbeitet. Im Jugendfortbildungszentrum treffen sie aufeinander und freunden sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, an.

Meinung:

Das Buch ist etwas Außergewöhnliches und das liegt nicht nur am Genre. Normalerweise lese ich kaum Fantasie, aber meine Meinung hat sich geändert. Die Verknüpfung von realistischen Elementen (Hoffnungslosigkeit, Mutter mit zwei Jobs,…) und den fantastischen Elementen ist der Autorin durchaus gelungen. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig. Es werden Themen behandelt, die in den meisten Büchern fehlen, ohne sie in den Mittelpunkt zu stellen, z.B. die lesbische Nachbarin. Stellenweise bin ich über die Sprache gestolpert und die Erklärung am Ende war mir persönlich zu informationsgeladen, deswegen gibt es einen Punkt Abzug. Aber ich kann das Buch jedem empfehlen, der außergewöhnliche Charaktere und fantastische Elemente mag.

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Moepchenswelts avatar

Rezension zu "Beziehungstat" von Alexandra Dichtler

Emotional, berührend und wunderschön!
Moepchensweltvor 2 Jahren

Ich möchte euch hiermit den Gedichtband „Beziehungstat – Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren“ von Alexandra und Georg Dichtler vorstellen. Erstmals vielen Dank an die beiden Autoren, dass ich dieses Buch zu geschickt bekommen habe und es rezensieren darf! Ich bin kein Lyrikexperte, sondern berichte euch einfach, wie ich die Gedichte wahrgenommen habe und so auch lieben lernte. Ich habe schon mehrere Bücher von Alexandra Dichtler gelesen und war mehr als gespannt auf die Gedichte von ihr und ihrem Mann. Die beiden feiern gleich zwei Jubiläen diesen Herbst 2016, nämlich die zehn gemeinsamen Jahre ihres Lebensweges und das vierjährige Jubiläum ihres Blogs Beziehungstat und nahmen dies zum Anlass, ihre gesammelten Werke aus zehn Jahren Beziehung in diesem Gedichtband zu verewigen. In 3 Abschnitten ( „Im Keller brennt noch Licht, 2006-2012 Alexandra Dichtler“, „Im Zeichen der Sanduhr, 2006-2016 Georg Dichtler“, „Unter dem Geisterkleid, 2013-2016 Alexandra Dichtler“) werden die Gedichte jeweils unter verschiedenen Titeln präsentiert. Es ist eine vielfältige und beeindruckende Sammlung an Gedichten, von denen ich restlos begeistert bin. Alexandra und Georg Dichtler haben beide einen etwas unterschiedlichen Schreibstil, somit sind auch ihre Gedichte unterschiedlich, aber eines haben beide gemeinsam: Sie verfassen wunderschöne, tief berührende und emotionale Gedichte! Die Themen sind vielfältig, wie die Beiden auch. Jedes einzelne Gedicht spricht für sich und man merkt auch die Liebe der Beiden, zu ihren eigenen Worten und auch, dass sie wissen, von was sie erzählen und schreiben. Meiner Meinung nach, ist für Jeden etwas dabei. Sei es nun naturverbundene Gedichte, wie zum Beispiel „Wenn wir nach den Schatten greifen (AD)“ und „Gold für Eis (GD)“ , melancholische Zeilen wie „Am Ende (AD)“ und „Gebrannte Existenz (GD)" , berührende Worte wie „Der Tänzer im Schatten (AD)" und „Nichts am Firmament (AD)“, auch Gedichte, die von dem Tod und Krankheiten handeln, wie „Reality Show (AD)“ und „Nahtod (GD)", kleine Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen wie „Hamsterrad (AD)", aber auch Zeilen, die von der Liebe zueinander geprägt sind wie zum Beispiel „Tumor (GD)“. Das sind nur einige der wunderschönen und gefühlvollen Texte, die es in diesem Gedichtband zu bestaunen gibt. Meine beiden absoluten Lieblingsgedichte sind „Phönix, gescheitert" von Alexandra und „Uns allein“ von Georg. Lange und kurze , „schwere und leichte“ Gedichte geben sich die Hand und wechseln sich ab, sodass es nie zu langatmig wird. Die Gedichte nehmen einen mit auf eine kleine Reise und bringen einen auch mal zum nachdenken. Beim Lesen kamen in mir Gefühle hoch und das macht für mich ein gutes Gedicht aus, oder hier in dem Fall, einen wirklich großartigen Gedichtband zweier tollen Autoren! Ich konnte lachen, träumen und auch mal weinen, weil es wirklich tiefgreifende, emotionale und auch hoffnungsvolle Zeilen sind. Alexandra und Georg Dichtler haben ein kleines, besonderes Meisterwerk kreiert, das formvollendet, wunderschön, wohlgestaltet, traumhaft, vollkommen, wohltuend, unvergleichlich, geschmackvoll, passend, wundervoll, empfehlenswert, bereichernd, berührend und emotional ist. Ich kann „Beziehungstat – Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren“ wirklich nur empfehlen!

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hexe2408s avatar

Rezension zu "Frei wie verkrüppelte Tauben" von Alexandra Dichtler

bewegend, berührend, nachdenklich stimmend
hexe2408vor 2 Jahren

Mit seinem achtzehnten Geburtstag möchte Tick alles hinter sich lassen, was ihn belastet hat. Die Zeit im Heim ohne richtige Freunde und Vertraute, die schlechten Erfahrungen mit seiner drogensüchtigen Exfreundin und seine eigenen, manchmal recht unschönen Erlebnisse aus den letzten Jahren. Doch obwohl zunächst alles ganz gut aussieht, tun sich neue Probleme auf, die ihn gehörig aus der Bahn werfen.

 

Tick hat wahrlich keine leichte Kindheit gehabt. Ohne Familie, mit nur einer sehr geringen Zahl an Freunden, vielen Regeln und Vorschriften in einem Heim aufzuwachsen, ist nicht unbedingt das, was man sich wünscht. Er musste schon früh lernen sich durch zu schlagen und durch zu kämpfen. Das man dabei einige unschöne Erfahrungen macht, ist wohl keine große Überraschung. Trotzdem hat Tick viele gute, liebenswerte Eigenschaften und versucht, sein Leben nun in geregelte und sortierte Bahnen zu lenken.

Obwohl oder vielleicht auch gerade weil er so ein spezieller Charakter ist, mag ich ihn gern. Er hat eine recht lockere, ungezwungene Art an sich, er nimmt nicht gern ein Blatt vor den Mund, auch wenn es manchmal vielleicht besser wäre, weiß aber im Ernstfall, wie er sich zu verhalten hat. Auch wenn er seine Mauern oft hoch hält, so bekommt man im Verlauf der Geschichte einen immer intensiveren Einblick in das Leben hinter der Fassade. Man erfährt von seinen Gedanken und den aufgewühlten Gefühlen, von den Dingen, die ihn beschäftigen, belasten, nachts quälen und auch am Tag kaum los lassen, aber auch von den Situationen, die Tick erfreuen, die ihn aufbauen und neu motivieren.

 

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Trotz der häufig düsteren und teilweise auch traurigen Momente, habe ich mich gut mitgenommen gefühlt. Man ist nah bei den Figuren und kann sich in sie hineindenken und –fühlen. Gegen Ende der Geschichte habe ich sogar ein Taschentuch gebraucht. Es wird sehr emotional, aufwühlend und stimmt einen nachdenklich.

 Immer wieder gibt es aber auch Passagen zum Schmunzeln, die die ernste Thematik ein wenig auflockert. Besonders gut gefällt mir, dass die Personen dabei so echt wirken. Natürlich sind die alle ungewöhnlich, aber gerade das macht es so schön und authentisch. Keiner muss sich verstellen, jeder darf so sein, wie er ist, mit all den Ecken und Kanten.

 

Transsexualität ist im Buch ein sehr großes Thema. Es ist sehr schön eingearbeitet, rückt immer wieder in den Mittelpunkt, ohne dabei davon abzulenken, was es noch für Probleme und Hürden in Ticks Leben gibt. Mit Romys Wunsch klar zu kommen, gestaltet sich recht schwer, so bekommt man viele Facetten präsentiert. Vorurteile, Vorwürfe, Unverständnis, aber eben auch die Bedeutung dieses Schrittes, wieso es Romy so wichtig ist und warum sie sich so unwohl fühlt. Obwohl es so ein sensibles Thema ist, besonders für die Betroffenen, hatte man beim Lesen nie das Gefühl, dass man es verschweigen muss oder sich dafür schämen sollte. Man ist, wer man ist und sollte auch so leben dürfen.

 

Eine schöne, emotionale Geschichte, die sowohl die Schatten- als auch die Sonnenseiten des Lebens beleuchtet. Auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft, so gibt es doch einen Weg, auf dem man glücklich werden kann, man muss nur bereit sein, ihn zu gehen.

 

Vielen Dank an den Verlag und die Autorin für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

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Zusätzliche Informationen

Alexandra Dichtler wurde am 01. Juni 1983 in Deutschland geboren.

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