Alexandra Fischer-Hunold

 4,3 Sterne bei 183 Bewertungen

Lebenslauf von Alexandra Fischer-Hunold

Alexandra Fischer-Hunold wurde 1966 geboren. Im Anschluss an eine Banklehre studierte sie Germanistik und Anglistik an der Hochschule in Aachen und arbeitete danach bis zur Geburt ihrer Tochter 1997 im Lektorat eines Kölner Reiseführer-Verlags. In der Elternzeit ergab sich für Alexandra Fischer-Hunold die Möglichkeit das zu tun, was sie schon immer machen wollte: Romane und Vorlesegeschichten für Kinder zu schreiben. Mit ihren Büchern möchte die Autorin nicht nur unterhalten, sondern den Kindern nach Möglichkeit etwas aus der fiktionalen Welt mit in das reale Leben geben, etwas, was ihnen dort weiterhelfen kann - und was sie zu begeisterten Lesern macht. Ihr Traum vom Glück ist eine riesige Bibliothek und ganz viel Zeit zum Lesen. Mit ihrer Familie lebt sie in Münster.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Sommer, in dem meine Geschwister ihr Hirn wiederfanden (ISBN: 9783737342063)

Der Sommer, in dem meine Geschwister ihr Hirn wiederfanden

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Neu erschienen am 28.07.2021 als Hardcover bei FISCHER KJB.
Cover des Buches Duden Leseprofi – Die geheimnisvolle Nachtwanderung, 1. Klasse (ISBN: 9783737334792)

Duden Leseprofi – Die geheimnisvolle Nachtwanderung, 1. Klasse

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Neu erschienen am 30.06.2021 als Hardcover bei FISCHER Duden Kinderbuch.

Alle Bücher von Alexandra Fischer-Hunold

Neue Rezensionen zu Alexandra Fischer-Hunold

Cover des Buches Der Sommer, in dem meine Geschwister ihr Hirn wiederfanden (ISBN: 9783737342063)CorniHolmess avatar

Rezension zu "Der Sommer, in dem meine Geschwister ihr Hirn wiederfanden" von Alexandra Fischer-Hunold

Mitreißend und superlustig! Ein herrlicher Lesespaß!
CorniHolmesvor 13 Tagen

Da mir meine bisherigen Werke aus der Feder von Alexandra Fischer-Hunold so gut gefallen haben, war ich augenblicklich Feuer und Flamme als ich das erste Mal von ihrem neuen Kinderbuch hörte. Der ulkige Titel hatte mich sofort und da mich der Klappentext ebenfalls direkt ansprach, stand für mich sehr schnell fest: Die Schmittke-Geschwister möchte ich unbedingt kennenlernen.

Die Familie Schmittke ist superreich und lebt in einer riesigen prächtigen Villa. Während die Eltern und Chantels ältere Geschwister Mandy und Jerome ihr luxuriöses Leben über alles lieben und in vollen Zügen genießen, ist Chantel überhaupt nicht begeistert davon. Sie ist die Einzige, die am Boden geblieben ist und die alten Zeiten vermisst. Früher war das Leben einfach so viel schöner, als die Familie noch mit wenig Geld auf dem Schrottplatz gewohnt hat. Doch damit war es jäh vorbei, als der Papa mit seiner Firma stinkreich geworden ist. Anstatt lauter tolle Dinge mit ihren Geschwistern zu machen wie früher, muss sich Chantel nun mit Oberzicke Mandy und Vollidiot Jerome rumschlagen. Doch dann gehen die drei Geschwister während einer Kreuzfahrt auf der elterlichen Luxusyacht über Bord und landen bei der seltsamen Aussteiger-Familie Hansen auf einer kleinen Insel. Ein unglaubliches Abenteuer voller Überraschungen beginnt...

Schon als ich mir damals den Klappentext durchlas, war ich mir völlig sicher, dass ich eine äußert spaßige Zeit mit dem neuen Kinderroman von Alexandra Fischer-Hunold verbringen werde. Hinzu kam natürlich noch der originelle Titel, den ich einfach so richtig feiere.

Als ich dann schließlich nach dem Buch griff und mit dem Lesen begann, bestärkten bereits die ersten paar Seiten meine Vermutung.

Mir hat schon der Beginn am laufenden Band breite Schmunzler entlockt. Die humorvolle Art und Weise wie uns unsere Hauptprotagonistin Chantel alles aus ihrer Perspektive schildert war eindeutig komplett meine (mich hat sie bestens unterhalten) und auch die Darstellung der Figuren konnte auf ganzer Linie bei mir punkten.

Die Familie Schmittke wird einfach so schön überspitzt dargestellt und auch die Familie Hansen, bei der Chantel und ihre zwei Geschwister noch landen werden, wurde wunderbar überdreht skizziert. Wer meinen Lesegeschmack kennt, wird wissen, dass ich total auf ausgefallene Charaktere stehe. Solltet ihr diese Vorliebe mit mir teilen, werdet ihr von den ganzen schrulligen Gestalten, die in diesem Buch ihr Unwesen treiben, garantiert genauso hingerissen sein wie ich, daran habe ich keine Zweifel.

Also mir haben sämtliche Figuren wirklich unheimlich gut gefallen. Und besonders toll fand ich, dass sie trotz ihrer Verrücktheiten erstaunlich lebensecht wirken.

Da hätten wir zum Beispiel unsere Ich-Erzählerin Chantel, die eigentlich noch sehr normal wirkt, die für ihr Alter aber beeindruckend schlau und belesen ist und das auch sehr gerne zeigt. Ich mochte Chantel auf Anhieb und habe mich trotz des Altersunterschieds mühelos in sie hineinversetzen und ihr Fühlen und Denken nachvollziehen können. So habe ich es unter anderem vollkommen verstehen können, dass sie extrem genervt von ihren großen Geschwistern ist – die beiden machen echt nicht den hellsten Eindruck. Ich muss ja sagen, dass ich stellenweise fast schon ein bisschen schockiert darüber war, wie dämlich die beiden sind (sorry, ihr Zwei).

Früher waren Jerome und Mandy jedoch anders – früher, ehe die Familie so stinkreich wurde.

Aus Chantels Erzählungen erfahren wir, dass die drei Geschwister einst ein sehr inniges Verhältnis hatten und total schöne Sachen zusammen gemacht haben. Ich habe da richtig mit Chantel mitgefühlt – es wird mehr als deutlich wie sehr sie die früheren Zeiten und ihre alten Geschwister vermisst. Aber – so viel sei schon mal verraten: Mandy, Jerome und auch Chantel werden während ihres Aufenthalts auf der Insel noch eine bemerkenswerte Entwicklung durchmachen und sich über so einige Dinge bewusst werden. Dies mitzuverfolgen hat mich sehr gerührt und glücklich gemacht.

Ehe es aber zu der Wandlung kommt, bescheren uns die Eigenarten von Jerome und Mandy zahlreiche urkomische Momente. Ich habe mich teils wirklich köstlich über die Social Media-süchtige Zicke Mandy und den Pommes frites-verehrenden Jerome amüsiert. Aber auch die Familie Hansen fand ich einfach großartig. Da ich jedoch nicht zu viel verraten möchte, werde ich hinsichtlich der Eigenheiten dieser fünfköpfigen Aussteiger-Familie nun mal lieber nicht näher ins Detail gehen. Ich finde irgendwie, dass man sie besser ohne viel Vorwissen kennenlernen sollte.

Auch zu den weiteren Charakteren sage ich jetzt mal nichts weiter. Wovon ich euch aber unbedingt noch berichten muss, ist das Setting.

Was die Schauplätze angeht, bin ich auf jeden Fall ganz auf meine Kosten gekommen. Besonders klasse fand ich natürlich die Insel, auf der wir uns auch die meiste Zeit über aufhalten. Die kleine, weit abgelegene Vulkaninsel auf dem Meer wird genial beschrieben und versprüht das reinste Abenteuer- und Sommerfeeling. Also mich hat beim Lesen voll die Entdeckerlust überkommen und das coole Baumhaus der Familie Hansen hätte ich mir nur zu gerne selbst mal angeschaut. Dieses habe ich mir ziemlich abgefahren vorgestellt.

In meinen Augen hat Alexandra Fischer-Hunold mit „Der Sommer, in dem meine Geschwister ihr Hirn wiederfanden“ eine rundum gelungene Abenteuergeschichte aufs Papier gebracht voller guter Sommerlaune, Witz, Charme und Herz. Die Handlung kann mit viel Spannung und lauter Überraschungen aufwarten und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Sie ist mit viel Humor, Authentizität und Einfühlungsvermögen geschrieben und enthält neben dem hohen Unterhaltungswert auch nachdenklich stimmende Themen. Letzteres hat mir besonders gut gefallen: Das Buch beschert uns nicht nur ein amüsantes und spannendes Inselabenteuer, es besitzt auch Tiefgang und vermittelt viele schöne und wichtige Botschaften und Werte.

Das Ende ist recht abgeschlossen, allerdings wird dennoch deutlich, dass es weitergehen wird. Zu meiner großen Freude wird der zweite Band hinten im Buch auch schon für das nächste Frühjahr angekündigt, yay. Den werde ich natürlich ebenfalls bei mir einziehen lassen. Ich bin schon so gespannt wie es mit der Familie Schmittke und den Hansens weitergehen wird.

Fazit: Turbulent, tiefgründig, superwitzig. Ein herrlich schräges Lesevergnügen für Jung und Alt!

Alexandra Fischer-Hunold hat mit „Der Sommer, in dem meine Geschwister ihr Hirn wiederfanden“ einen wundervollen Kinderroman ab 10 Jahren aufs Papier gebracht, mit welchem ihr ein absolut stimmiger und gelungener Reihenauftakt geglückt ist. Die Handlung ist der reinste Gute-Laune-Macher und reißt einen durchweg mit, zugleich stimmt sie aber auch nachdenklich und berührt. Dieses Buch ist definitiv viel mehr als nur eine lustige Ferienabenteuergeschichte. Ich hatte super viel Spaß beim Lesen und freue mich schon sehr auf mein Wiedersehen mit der Familie Schmittke und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Cover des Buches Eine Leiche zum Tee (ISBN: 9783764170820)ShalimaMoons avatar

Rezension zu "Eine Leiche zum Tee" von Alexandra Fischer-Hunold

Eine Leiche zum Tee
ShalimaMoonvor einem Monat

Die Handlung: Ashford-on-Sea ist ein beschauliches Küstenstädtchen in England. Doch beim alljährlichen Dorffest wird eine Leiche gefunden. Es ist ausgerechnet Amys verhasste Klavierlehrerin. Die Polizei geht von einem Unfall aus, doch Amys Tante Clarissa ist sich sicher, dass es Mord ist. So beruft sie ihren Buchclub ein, die stets für einen guten Krimi zu haben sind. Amy behagt das jedoch nicht, hat doch ihr heimlicher Schwarm Finn ein Motiv.

Meine Meinung: Krimis sind bei mir ähnlich heikel wie Thriller. Ich mag einfach keine Krimis mehr über einen gescheiterten Ermittler lesen. Keinen mehr mit Alkoholproblemen, der in irgendeiner Abwärtsspirale gefangen ist. Dafür doch lieber eine schöne Agatha Christie Geschichte mit einem etwas schrulligen Poirot. Alexandra Fischer-Hunold schafft es hier genau diesen Tonfall zu treffen. Und die Protagonistin Amy oder auch ihre Tante Clarissa sind zum Glück alles andere, als typische Krimiermittler. So hat die Geschichte einen wunderbar locker leichten Erzählstil, sympathische Charaktere und durch das Setting und dem Café von Tante Clarissa bei mir instant Fernweh ausgelöst. Es war irgendwo ein Buch zum dahinträumen, aber eben auch ein spannender Krimi. Grundsätzlich sollte man mit Amy als sehr junge Protagonistin warm werden, denn sie hat eben einen sehr anderen Blickwinkel auf vieles und so kommt halt auch immer wieder ihre Schwärmerei für Finn durch. Ich mochte diesen Aspekt sehr, aber wer junge Protagonisten nicht mag, findet hier wahrscheinlich nicht die gesuchte Erfüllung. Vielleicht schaffe ich es ja die Fortsetzung in einem Großbritannienurlaub zu lesen – je nach Situation da draußen. Oder ich nutze sie, um mich weiter in die Ferne zu träumen.

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Ein Erstlesebuch der Vorlesestufe Leserabe ist schon für Vorschüler geeignet, um erste Wörter kennenzulernen. Hier finde ich, das Buch ist eher für Mädchen geeignet, doch es können bestimmt auch Jungs ihre Freude mit der Geschichte haben. Mia ist neu in der Schule und sie sucht ihre neue beste Freundin. Sie muss wie eine Prinzessin sein, lange blonde Haare haben und ein Einhorn. Schon kleine Kinder können hier mitlesen, denn alle Bildwörter sind am Ende aufgelistet mit Bild und Bedeutung. Es sind relativ viele Worte, doch mein Sohn konnte sich den Großteil anhand der Bilder herleiten und hat es verstanden. Auch Erstleser finden hier eine schöne Geschichte zum Selberlesen. 

Zudem gibt es auch so viele Bilder, die die Geschichte untermalen und der Text ist einfach geschrieben und so sehr leicht verständlich, perfekt um Kinder zum Lesen zu motivieren.

Schön finde ich auch Mitteilung, die dieses Buch an Kinder weitergibt. Denn oft täuscht der erste Eindruck und man muss sich auch mal auf Dinge einlassen, die man vielleicht erst nicht so toll fand. 

Am Ende gibt es natürlich auch etwas zu rätseln, wie in vielen Erstlesebüchern.

 

Eine schöne Geschichte, die zum Lesen animiert. Meiner Meinung nach jedoch eher für Mädchen geeignet. 

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