Alexandra Fischer-Hunold 66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich“ von Alexandra Fischer-Hunold

Ein Lehrer/Dozent: »Die Werke von Thomas Mann haben Sie ja sicher alle gelesen.« Ich sage: »Oh ja, natürlich, schon zweimal!« Ich denke: »Oh mein Gott nein, ich weiß nicht mal im Entferntesten worum es geht!« Der Ausweg aus dieser Misere: Ein Buch, in dem 66 Bücher zusammengefasst werden! Klingt unmöglich? Ist es aber nicht. Wieso hat der junge Werther noch mal gelitten? Und warum sind die Buddenbrooks pleite gegangen? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Fischer-Hunold gleichermaßen amüsant wie fundiert. Ob Abenteuer, Unterhaltung, Drama, Krimi oder Fantasy – endlich kannst du mitreden, wenn es um Romane geht, von denen alle behaupten, dass du sie kennen musst. Alexandra Fischer-Hunold hat Germanistik und Anglistik studiert, sie weiß also wovon sie spricht. Die Texte sind absolut hieb- und stichfest, dabei aber kurzweilig und lustig. Das unterhält und macht Lust auf mehr! Folgende Bücher kennst du dann, obwohl du sie nicht wirklich ganz gelesen hast: »Zwei Fremde im Zug« von Patricia Highsmith »Brennerova« von Wolf Haas »Ein Skandal in Böhmen« von Sir Arthur Conan Doyle »Der Name der Rose« von Umberto Eco »Rebecca« von Daphne du Maurier »Das Parfum« von Patrick Süskind »Alibi« von Agatha Christie »Das Fass Amontillado« von Edgar Allan Poe »Der Richter und sein Henker« von Friedrich Dürrenmatt »Fliehe weit und schnell« von Fred Vargas »Brennen muss Salem« von Stephen King »Wiedersehen mit Brideshead« von Evelyn Waugh »Gute Geister« von Kathryn Stockett »Sunset« von Klaus Modick »Der Herr der Ringe« von J. R. R. Tolkien »Ein fliehendes Pferd« von Martin Walser »Schloss Gripsholm« von Kurt Tucholsky »Effi Briest« von Theodor Fontane »Vom Geist der Gesetze« von Georg M. Oswald »Unterleuten« von Juli Zeh »Mephisto« von Klaus Mann »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« von Thomas Brussig »Professor Unrat« von Heinrich Mann »Große Erwartungen« von Charles Dickens »Frühstück bei Tiffany« von Truman Capote »Was vom Tage übrigblieb« von Kazuo Ishiguro »Der Graf von Monte Christo« von Alexandre Dumas dem Älteren »Frankenstein« von Mary Shelley »Die Schatzinsel« von Robert Louis Stevenson »Reise um die Erde in 80 Tagen« von Jules Verne »Robinson Crusoe« von Daniel Defoe »Dracula« von Bram Stoker »Der Seewolf« von Jack London »Small World« von Martin Suter »Buddenbrooks« von Thomas Mann »Die Verwandlung« von Franz Kafka »Homo faber« von Max Frisch »Die Geschwister Oppermann« von Lion Feuchtwanger »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« von Eric- Emmanuel Schmitt »Jenseits von Eden« von John Steinbeck »Im Westen nichts Neues« von Erich Maria Remarque »Der menschliche Makel« von Philip Roth »Schachnovelle« von Stefan Zweig »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« von Heinrich Böll »Das siebte Kreuz« von Anna Seghers »Der Vorleser« von Bernhard Schlink »Vom Winde verweht« von Margaret Mitchell »Schweigeminute« von Siegfried Lenz »Anna Karenina« von Lew Tolstoi »Gut gegen Nordwind« von Daniel Glattauer »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas dem Jüngeren »Alberta empfängt einen Liebhaber« von Birgit Vanderbeke »Lolita« von Vladimir Nabokov »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« von Milan Kundera »Jane Eyre« von Charlotte Brontë »Verstand und Gefühl« von Jane Austen »Die Leiden des jungen Werther« von Johann Wolfgang von Goethe »Der Fänger im Roggen« von J. D. Salinger »Das Bildnis des Dorian Gray« von Oscar Wilde »Wer die Nachtigall stört« von Harper Lee »Zimmer mit Aussicht« von E. M. Forster »Der große Gatsby« von F. Scott Fitzgerald »Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams »Paris, ein Fest fürs Leben« von Ernest Hemingway »Fegefeuer der Eitelkeiten« von Tom Wolfe »Das war ich nicht« von Kristof Magnusso n

Ein sehr gelungenes Buch, herrlich aufgemacht vom Cover bis zum Inhalt auf junge Leser zugeschnitten.

— FrauTinaMueller
FrauTinaMueller

Schöne Sammlung von Zusammenfassungen, Hintergrundinfos und Anekdoten!

— Narr
Narr

es gibt bei weitem bessere Bücher auf dem Buchmarkt als die hier vorgestellten, somit blieb der Nutzen dieses Buches weitesgehend verboren.

— Engel1974
Engel1974

Tolle Mischung an Bücher, Anregungen zum Lesen, Wiederlesen, Entdecken, Informieren

— Buchraettin
Buchraettin

Stöbern in Kinderbücher

Evil Hero

Das Buch ist spannend, witzig und einfach eine fantastische Lektüre für junge Leser ab 10 Jahren, aber auch für Erwachsene.

Tanzmaus

Henriette und der Traumdieb

Zwei Geschwister reisen durch düstere Traumwelten und ein Ende zum Schmunzeln bleiben eingängig hängen.

susiuni

Antonia rettet die Welt - Schildkrötenküsse

Eine interessante Geschichte, die aber leider nicht an den 1. Band heran kommt.

Uwes-Leselounge

Kalle Komet

All-Fred, Kalle Komet, Paulchen Panda, Marsmallows und vieles mehr werden Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mrs. Dalloway

Beatrice die Furchtlose

Lustig und spannend mit einer ungewöhnlichen Heldin.

Jashrin

Wer fragt schon einen Kater?

Urkomisch, liebenswert und absolut mitreißend. Ein wunderbares und fesselndes Katerabenteuer. Auch für große Leser!

saras_bookwonderland

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
    FrauTinaMueller

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 16:34

    Die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Fischer-Hunold hat für jugendliche Leser ein tolles Buch mit dem Titel “66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst” geschrieben. Wie der Titel schon sagt, werden darin 66 Bücher dem jugendlichen Leser näher gebracht. Die kurzen Texte und die witzige Form der Vorstellung fand ich sehr gelungen. Auch das Cover macht die junge und häufig in digitalen Welten eintauchende Zielgruppe neugierig auf den Inhalt des gedruckten Buches. Die kurzen Leseabschnitte, in denen die 66 Bücher der Weltliteratur vorgestellt werden, machen neugierig, sich dem gesamten Buch oder mehrerer Werke des jeweiligen Autors zu widmen. Das Buch ist sozusagen ein Crashkurs für unterwegs in Sachen Literatur. Wer die Werke später selbst lesen möchte, wird mit einem “Achtung-Spoiler-Alarm” gewarnt – sprich: Nicht weiterlesen, wenn du das Buch doch noch in seiner Ganzheit lesen möchtest. Das Buch ist in die folgenden Kapitel eingeteilt: Achtung, Hochspannung! Auf die Freundschaft! Unsere Gesellschaft Auf ins Abenteuer Familienbande Was Menschen Menschen antun Große Liebe Erwachsen werden Party! Party! Zu jedem  vorgestellten Buch gibt es Informationen über den Autor, zum Inhalt, sogenanntes „Klugscheißerwissen“ für Angeber und  einen kurzen Text, der begründet, warum man dieses Buch unbedingt lesen muss. Das Buch ist sehr schön aufgemacht und bietet auch Raum für Notizen – die Ränder der Texte sind mit Linien versehen und so wirkt dieser fabelhafte Buch wie ein Arbeitsbuch für junge Literaturwissenschaftler – eine tolle Idee! Wer immer noch unschlüssig ist, ob das Buch das Richtige ist, der kann auf der Webseite des Fischer Verlages einen Blick ins Buch werfen. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, herrlich aufgemacht vom Cover bis zum Inhalt auf junge Leser zugeschnitten. Macht Lust, sofort zu den erwähnten Büchern zu greifen! Ein Must-read für Bücherliebhaber, dass jedes Regal herrlich schmückt!

    Mehr
  • Schöne Idee für die richtige Zielgruppe

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
    Narr

    Narr

    17. July 2017 um 11:18

    Die Idee hinter diesem Buch steckt schon im Titel, auf jeden Fall aber im Klappentext: Es gibt Bücher, von denen immer wieder behauptet wird, dass man sie unbedingt gelesen haben muss. Dass an diesen Büchern kein Weg vorbei führt, wenn man etwas auf sich hält. Insbesondere, wenn man etwas in Richtung Literatur studiert oder sich in der Schule mit Lektüren befassen muss, werden einem bestimmte Bücher immer wieder vorgeführt. Wenn man dann nicht mitsprechen kann, kann es ungemütlich werden. Die meisten Schüler und Studenten haben sicher schon einmal eine Zusammenfassung im Internet gelesen, anstatt sich über das geforderte Werk herzumachen (mich eingeschlossen). Alexandra Fischer-Hunold hat in diesem Buch einige dieser ständig erwähnten Bücher aufgelistet – mit inhaltlicher Zusammenfassung, Hintergrundinfos zum Autor, interessanten Anekdoten zum passenden Titel und ein paar Leseempfehlungen, falls man auf den Geschmack gekommen ist.Im Leistungskurs Deutsch habe ich unter anderem Theodor Fontanes Effi Briest lesen dürfen (müssen). Dieses Buch ist für mich eine einzige Qual gewesen und ich habe nach den ersten Kapiteln beschlossen, mich auf die Zusammenfassungen aus dem Internet und meiner Sitznachbarn zu verlassen. Das hat zwar kurzfristig funktioniert, aber bis jetzt hatte ich keine Ahnung, worum es wirklich in dieser Geschichte gegangen ist. Ich fand es also sehr schön, dass in 66 Bücher … auch Effi Briest vorgestellt wird. Tatsächlich habe ich mich an viele Dinge erinnert („Das ist ein weites Feld.“), aber manche Zusammenhänge und insbesondere das Ende hatte ich schon wieder vergessen. Auch die eigentliche Botschaft dieser Geschichte ging damals vollkommen an mir vorbei. Zur Auffrischung von gefährlichem Halbwissen eignet sich 66 Bücher … also schon mal.Dann gibt es aber auch viele Klassiker (und nicht ganz so alte Bücher), von denen ich schon viel gehört habe, an die ich mich aber bisher nicht herantraute. Zum Beispiel Charles Dickens’ Große Erwartungen. In Englisch haben wir mal ein paar Szenen im Comicformat besprochen, aber das ist A) eine sehr schwammige Erinnerung und B) glaube ich kaum, dass das dem Original gerecht wird. Und ich muss sagen, ich bin jetzt fast neugierig genug, um das Buch selbst lesen zu wollen.Sherlock Holmes, Jane Eyre, die Buddenbrooks, Frühstück bei Tiffany oder auch Unterleuten, ein Buch aus dem Jahr 2016 und damit das neueste der Sammlung – in 66 Bücher … kommen viele verschiedene Bücher und Geschichten zum Vorschein, die sich vielleicht schon jahrelang am Rande meiner Wahrnehmung herumgedrückt haben. Einige kenne ich bereits (zum Beispiel Effi Briest, Der Herr der Ringe, Der Vorleser oder Dracula) und von anderen habe ich noch nie gehört.Durch den amüsanten Schreibstil und ihre frische, begeisterte Art schafft es Alexandra Fischer-Hunold immer wieder, mich zu animieren, doch selbst mal nach diesen Büchern zu greifen.Sehr gut gefällt mir, dass die einzelnen Kapitel in Abschnitte unterteilt sind. So kann man selbst entscheiden, ob man einen Spoiler in Kauf nehmen möchte oder nicht und kann auch schnell zum Text über den Autor oder zu den Anekdoten springen, wenn man sich nicht wirklich für das Buch selbst interessiert. Es ist für jeden etwas dabei. Die Bücher sind thematisch sortiert, sodass man auch schnell stöbern kann, wenn man das Kapitel durchgelesen hat, nach dem man gesucht hatte. Am Ende gibt es noch ein Register, sodass nach Stichworten oder Personen gesucht werden kann. Beispielsweise wird Stephen Spielberg aufgeführt. Er hat ja nun kein Buch geschrieben, von dem alle sagen, dass man es gelesen haben muss – aber er hat mit Patrick Süskinds Das Parfüm vergeblich versucht, eines zu verfilmen …Das ganze Buch ist sehr modern aufgemacht. Das Innere lädt mit seinen blauen Linien und den breiten Seitenrändern zum Notieren von Gedanken und Ideen ein – und laut Nachwort ist das genau der Zweck des Designs. Man kann also (auch wenn es mich irgendwie davor graust) direkt zu dem jeweiligen Bucheintrag schreiben, ob es einem gefallen hat oder was beim Lesen störte, welche Gedanken man sich bei der Lektüre gemacht hat. Am Ende gibt es auch noch ein paar leere Seiten zu genau diesem Zweck. Passend dazu ist das Cover gestaltet: Es erinnert an eine Nachrichtenapp fürs Handy und greift damit unsere Zeit auf – und spricht zweifellos die richtige Zielgruppe an. (Ich muss gestehen, dass mir das Coverdesign erst auffiel, als ich das Buch zuhause liegen hatte – ich bin mit den iPhone-Optiken nicht so vertraut …)FazitInsgesamt ist 66 Bücher … eine tolle Sammlung von Zusammenfassungen und Anekdoten, die in den verschiedensten Situationen zur Hand genommen werden kann: Wenn wieder mal ein Dozent von einem Buch spricht „das man gelesen haben muss! Was habt ihr nur euer ganzes Leben getrieben?!“ Wenn die Eltern von einem Klassiker schwärmen, den sie damals in der Schule lesen mussten: „Und was lernt ihr heute so? Was? Das ist doch kein Klassiker! Bei uns früher …“ Oder wenn man einfach nicht weiß, was man als nächstes lesen soll und ein bisschen Inspiration braucht (Okay, uns Leseratten passiert das selten bis nie – aber manchmal ist ein bisschen Hilfe nicht verkehrt, oder?). Und man kann damit Freunde und Familie auf Herz und Nieren testen – wissen sie wirklich über so viele Bücher Bescheid, oder sind auch sie einfach nur fit im Umgang mit ihrem Halbwissen?

    Mehr
  • LL rezensiert

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    02. July 2017 um 16:41

    Wenn man das Buch aufklappt, sticht dem Leser als erstes die besondere Aufmachung ins Auge. Skizzen am Rande tauchen in den verschiedenen Kapiteln auf. Hier geht es von „Achtung, Hochspannung“! zu „Auf die Freundschaft“ und „Auf ins Abenteuer!“, um nur ein paar Kapitel zu nennen. Jedes einzelne Buch wird dem Leser mit einem Grund vorgestellt, warum man dieses Buch lesen muss. Es folgt eine Inhaltsangabe, die sich unterteilt in einen Abschnitt ohne und einen mit Spoiler. Unter „Wer hat’s geschrieben?“ erfährt man noch etwas über den jeweiligen Autor, dann kann man im Abschnitt „Klugscheißerwissen“ und „Übrigens…“ noch einige interessante Fakten lesen. Am Ende gibt es einen Tipp für ein ähnliches Buch, dann beendet die Vorstellung ein passender Hashtag. Das gesamte Buch über merkt man, wie viel Mühe man sich damit gegeben hat, dem Leser die Bücher besonders ansprechend vorzustellen. Dabei ist „66 Bücher…“ sehr jugendlich geschrieben, was zum einen dafür sorgte, dass sich die gut 300 Seiten locker-leicht lesen ließen, mir persönlich war es teilweise aber schon fast zu viel Jugendsprache. Man merkt eben, dass die Zielgruppe besonders Jugendliche sind, die sich selbst nicht an die Klassiker wagen wollen. Nicht jedes der 66 vorgestellten Bücher sagte mir im Vorfeld  etwas und ich persönlich hätte die Auswahl an Büchern, „von denen alle sagen, dass man sie gelesen haben muss“ wohl etwas anders getroffen, dennoch war es sehr interessant, neue Empfehlungen zu kriegen. Ich bin definitiv neugierig auf viele der vorgestellten Bücher geworden und hatte unterhaltsame Lesestunden!

    Mehr
  • Idee: Top, Umsetzung: naja, geht so

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    27. June 2017 um 08:50

    Es gibt Bücher, die muss man einfach gelesen haben. Sagen sie. Sie, die Lehrer in der Schule. Sie, die Dozenten an der Uni, vielleicht sogar sie, die Kommilitonen. Sie, die Buchhändler. Und wer nicht alles noch. Und wir alle sind uns einig, dass Lesen Spaß macht, dass es großartig ist, sonst wären wir nicht hier und würden über Bücher sprechen. Aber manche Bücher manchen eben keinen Spaß, und das sind vor allem die Klassiker, von denen alle sagen, dass man sie gelesen haben sollte. Aber selbst, wenn man sich dazu aufrafft, einen Klassiker zur Hand zu nehmen, wie soll man sie denn bitte alle lesen, bei dem, was jedes Jahr an Neuerscheinungen auf de Markt kommt? Das dachte sich sicher auch Alexandra Fischer-Hunold, Autorin von 66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst. Die 66 Romane sind nach Genre beziehungsweise Thematik unterteilt, sodass man sich schnell zurechtfindet und nicht lange stöbern muss, bis man den Titel gefunden hat, den man sucht. Diese Thematiken sind:     Achtung, Hochspannung!,     Auf die Freundschaft!,     Unsere Gesellschaft,     Auf ins Abenteuer!,     Familienbande,     Was Menschen Menschen antun,     Große Liebe,     Erwachsenwerden,     Party! Party! Man sieht also schon, dieses Buch ist eindeutig für junge Leser gedacht, die sich langsam an die Klassiker herantasten wollen und mit Genrezurodnungen wie Bildungsroman, Kriminalroman, Drama, Familiensaga, Gesellschaftsroman etc. noch nicht allzu viel anfangen können. Hinter Party! Party! verbirgt sich nämlich beispielsweise Fitzgerals Der große Gatsby, hinter Auf ins Abenteuer! Shelley Frankenstein oder der moderne Prometheus (wobei ich Gothic Fiction nicht unbedingt dem Abenteuergenre zuschreiben würde, aber gut), hinter Auf die Freundschaft! Tolkins Herr der Ringe (hier wäre Abenteuer irgendwie passender gewesen) und hinter Achtung, Hochspannung! Stephen Kings Brennen muss Salem. Bei der Einteilung stimme ich - nachdem ich deutsche und englische Literatur studiert habe - nur bedingt mit den Genrezuordnungen überein. Die einzelnen Titel selbst werden dann systematisch in kleineren Unterkapiteln erläutert. Warum  man dieses Buch lesen muss, Worum geht's?, Achtung, Spoileralarm!, Wer hat's geschrieben, Klugscheißerwissen, Übrigens... und Angefixt? Hier gibt's mehr von dem Stoff. Dazu kommen eine Handvoll passende Hashtags für die Generation Twitter. Alles in allem eine praktische Aufteilung, um kurz zu erfahren, worum es geht, in welches Genre das Buch einzuordnen ist und ein paar bibliographsiche Angaben über den Autor zu bekommen. Die Sprache des Buches ist - um es mal vorsichtig auszudrücken - salopp und eindeutig an ein junges Publikum angepasst. Ich sage bewusst Publikum statt Leserschaft, weil es sich so liest, als sei es für Leute geschrieben, die generell nicht viel lesen. Ein Abschnitt aus Worum geht's für Der Herr der Ringe liest sich beispielsweise so: "Sauron (gewissermaßen der Chef der dunklen Seite der Macht) hat einen Ring geschmiedet, mit dessen Hilfe er Mittelerde [...] erobern will. Denn dieser Ring ist der Master-Ring, wer ihn am Finger trägt, hat die Macht. Nun ist Sauron dieser Ring vor langer Zeit abhandengekommen, und - logisch! - er will ihn zurückhaben." (Seite 77) Ich bin absolut für eine frische und moderne Sprache, um Kindern und Jugendlichen Literatur näher zu bringen, aber diese saloppe Umgangssprache... Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist. Ich hätte sie mit 15 oder 16 blöd gefunden, aufgesetzt cool und irgendwie peinlich bemüht, jugendlich zu wirken. Und in der Uni hätte ich es schon gar nicht benutzt. Eine Erwachsene, die versucht, so zu schreiben, wie Teenager reden.  Ich weiß nicht, wie Jugendliche das heutzutage sehen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Schüler oder Studenten, die sich für Literatur interessieren, das gut finden. Und ob Leute, die sich nicht dafür interessieren, das Buch überhaupt in die Hand nehmen, ist fraglich. 66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst ist eine großartige Idee und zu Zeiten meines Abiturs oder auch meines Literaturstudiums hätte ich mir so einen praktischen Ratgeber gewünscht. Auch die Buchauswahl finde ich in Ordnung. Klassier wie Effie Briest neben moderner Literatur wie Unterleuten. Was mich dagegen stört und abschreckt ist der betont und gewollt jugendliche Schreibstil. Ich würde es mir nicht kaufen und auch nicht verschenken. Wenn ich wissen will, worum es in einem Klassiker geht, gehe ich doch lieber weiterhin auf Sparknotes, das ist zumindest ansprechender geschrieben. (c) Books and Biscuit

    Mehr
  • es gibt bei weitem bessere Bücher auf dem Buchmarkt als die hier vorgestellten

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
    Engel1974

    Engel1974

    24. June 2017 um 18:29

    In ihrem Buch „66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst“, stellt die Autorin Alexandra Fischer-Hunold ihre Meinung über die wohl am wichtigsten Bücher auf den Büchermarkt dar und zeigt auf, warum man gerade diese gelesen haben sollte. Die Autorin ist Literaturwissenschaftlerin und hat ihr Buch in folgende Bereiche eingeteilt: Achtung, Hochspannung! Auf die Freundschaft! Unsere Gesellschaft Auf ins Abenteuer Familienbande Was Menschen Menschen antun Große Liebe Erwachsen werden Party! Party! Zu jedem von ihr vorgestellten Buch gibt es Informationen über den Autor, Informationen zum Inhalt, „Klugscheißerwissen“ (so wie es die Autorin bezeichnet) und natürlich die eine kurze Ausführung warm man gerade diese Buch lesen muss. Meinung: Bereits das Cover wirkt sehr unruhig auf mich, es ist zu Illustrationslastig und strahlt nicht gerade Harmonie aus. Als erstes habe ich mir dann die Frage gestellt, woher die Autorin ihre Informationen bezieht das gerade diese 66 Bücher gelesen werden sollten. Beim durchblättern bin ich aber weder auf Statistiken noch Quellen gestoßen aus denen dies hervorgeht, schlussfolgere ich als, das es nur die Meinung der Autorin darstellt, was ich schon einmal nicht so ansprechend fand. Es gibt tausende von Büchern auf den Büchermarkt, wobei Meinungen und Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können und so wird es wohl kaum jemandem geben, der ebenfalls der Meinung der Autorin sein wird. Stellt sich nun die Frage was soll dieses Buch? Warum sollte ich es dennoch lesen? Fange ich einmal damit an, was ich erwartet habe, das waren die wirklich wichtigen Bücher der Weltliteratur, angefangen von Goethe, Shakespare, Jules Vernes bis hin zu den Autoren der Gegenwartsliteratur Dan Brown, Stephen King, Sebastian Fitzek um nur einige zu nennen. All diese Autoren haben in meinen Augen Bücher geschrieben die durchaus lesenswert sind und die man „gelesen haben sollte“. Von diesen Autoren jedoch kein Spur in diesem Buch zu finden. Was mich dann allerdings doch etwas angesprochen hat, waren die vielen Informationen zu den jeweiligen Büchern, die die Autorin für lesenswert erachtet, dies war durchaus interessant zu lesen. Dennoch kann ich zum Schluss des Buches sagen hat mich kein einziges der hier vorgestellten Bücher so angesprochen das ich im Nachinein denke das ich es nun unbedingt lesen muss. Wem kann man dieses Buch nun empfehlen? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, hier lässt sich über Nutzen und nicht Nutzen streiten und mit dieser Meinung bin ich nicht allein ich habe dieses Buch mehreren Buchbloggern, so wie ich selber einer bin gezeigt und darüber mit ihnen diskutiert, alle waren sich einig und waren nicht gerade angesprochen von dieser Lektüre. Fazit: es gibt bei weitem bessere Bücher auf dem Buchmarkt als die hier vorgestellten, somit blieb der Nutzen dieses Buches weitesgehend verboren.

    Mehr
    • 2
  • Tolle Mischung von Büchern, Anregungen zum Lesen, Wiederlesen, Entdecken, Informieren

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
    Buchraettin

    Buchraettin

    23. June 2017 um 09:53

    Ich liebe solche Bücher, in denen ich Inspirationen erhalte über Bücher, die ich mal gelesen habe sollte. Auch dieses Buch bietet da einiges Anregungen, einige kannte ich schon, einige stehen ungelesen im Regal, einige scheinen ein Muss-ich-unbedingt-Lesen-Buch zu sein. Um ein wenig neugierig zu machen, es werden Bücher von Autoren wie J.W.Goethe, P. Süßkind, E.A.Poe, J.R.R.Tolkien, J.Zeh, D. Adams vorgestellt- neugierig? Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung.Was mir besonders gefallen hat, ist die tolle Aufmachung des Buches. Es ist auf jeden Fall ein Buch für Generationen mit tollen Buchtipps.Beim Aufblättern fällt die Aufmachung des Buches ins Auge. Keine Seiten voller Text, sondern eher wie eine Art Schulheft mit Linien an der Seite, auf den sich kleine Zeichnungen befinden- ich denke, die optisch gelungene und aufgelockterte Aufmachung begeistert besonders die Zielgruppe.Das Inhaltsverzeichnis, vorn im Buch, zeigt auf einen Blick die Titel der Bücher, die im Buch angesprochen werden. Sie werden unter Themen wie „ Freundschaft“, „Spannung“, „Abenteuer“, „Liebe“ und viele mehr zusammengefasst. Hier wird deutlich, es gibt einen großen Spielraum an Büchern. Krimis, Klassiker, Lieberomane, Gesellschaftsliteratur, Romane mit Anspruch, aber auch Science Fiction und Abenteuerromane. Mir hat hier vor allem die kunterbunte Mischung der Buchauswahl sehr gut gefallen.Im Anhang findet sich ein Quellenverzeichnis, ein Register und leere Seiten für eigene Notizen. Das Nachwort der Autorin habe ich auch gern gelesen.Das Buch beginnt mit einem Zitat eines Buches passend zum jeweiligen Abschnitt, wie z. B. Spannung.Es ist kein Buch, das von vorne nach hinten gelesen werden muss. Das Inhaltsverzeichnis lädt den Leser hier ein, sich ein Buch auszusuchen, das vielleicht interessant ist und dann dort gezielt zu lesen.Die Buchvorstellung ist hier so aufgebaut, dass der Autor, der Titel, Verlag und Erscheinungsdatum zuerst genannt werden. Nun folgt ein kleiner Text, warum sollte das Buch gelesen werden. Eine kurze Inhaltsangabe folgt und das fand ich sehr originell, wer gern den ganzen Inhalt knapp erzählt bekommen möchte, liest einfach nach dem „Spoileralarm“ in dem Abschnitt weiter. Nun folgen Informationen zum AutorIn,“ Klugscheißerwissen“ und auch noch Tipps für ähnliche Bücher.Seitlich dieser Buchvorstellungen finden sich linierte Seiten mit Platz für eigene Notizen und auch kleine Zeichnungen.Ich hatte einen Notizblock daneben liegen beim Lesen und habe mir notiert, was ich auf jeden Fall noch lesen möchte, oder auch einfach nochmal lesen werde.Tolle Mischung an Bücher, Anregungen zum Lesen, Wiederlesen, Entdecken, Informieren- optisch eine sehr gelungene Aufmachung- begeistert auch erwachsene Leser, ein echter Schatz um neue Bücher zu entdecken.

    Mehr
    • 5