Alexandra Fischer Joli Rouge

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Inhaltsangabe zu „Joli Rouge“ von Alexandra Fischer

»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.« La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen? Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte.

Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte.

— NeySceatcher
NeySceatcher

Eine sehr fesselnde Piratengeschichte mit tollen, eigenwilligen Charakteren, die in der Karibik des 17. Jahrhunderts spielt.

— AprilHexe
AprilHexe

Endlich mal ein Piratenbuch mit einer weiblichen Hauptperson, leider ist mir das Buch zu negativ… Freude, Liebe fehlen komplett!

— Simba99
Simba99

Ich konnte es nicht aus der Hand legen!

— jessi_here
jessi_here

Wunderbar facettenreich und spannend - ganz tolles Buch. Von uns ein riesiger Lesetipp.

— Schalkefan
Schalkefan

[5+/5] Opulentes und schillerndes Werk mit wilden, unzähmbaren Charakteren und der Bandbreite der historischen Ereignisse. Grandios!

— Marysol14
Marysol14

Ein ganz wundervolles Buch über Mut und Ziele im Leben ♥ Eines meiner Jahreshighlights! 5*+

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Ein farbenprächtiger, historischer Abenteuerroman um die "rote Jacquotte", eine Piratenlegende aus dem 17. Jahrhundert.

— tinstamp
tinstamp

Absolut fesselnd! In diesem Buch erwartet euch so einiges: Abenteuer, Piraten, jede Menge Spannung & eine starke Protagonistin

— Luisa_Wonderland
Luisa_Wonderland

Wer Piraten liebt, Spannung, eine starke Protagonisten und ein bisschen Romantik hat bei diesem Buch alles was er haben möchte.

— JesseBuecherberg
JesseBuecherberg

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  • Piraten, starke Frauen und eine aufregende Kulisse, was will man mehr?

    Joli Rouge
    NeySceatcher

    NeySceatcher

    19. July 2017 um 18:52

    Meine Meinung dazu: Piraten, starke Frauen und eine aufregende Kulisse, was will man mehr? Zuerst einmal möchte ich mich bei Alexandra Fischer für das Rezensions Exemplar bedanken. Natürlich beeinträchtigt das in keiner Weise meine Meinung. Dieses Buch stand schon etwas länger auf meiner Wunschliste und da die liebe Jessi das Buch auch Zuhause hatte, haben wir eine Leserunde gestartet. So viel kann ich schon einmal verraten, es wird nicht die letzte gemeinsame Leserunde gewesen sein . Ich liebe Piraten Romane, wirklich. Nur gibt es leider wenig gute davon. Die meisten laufen immer gleich ab. Ein hilfloses Mädchen landet auf einem Piratenschiff und muss von dem bösen Kapitän beschützt werden *gähn*. Da war auch der Grund, warum ich zuerst nicht viele Erwartungen an dieses Buch hatte. Doch schon ab den ersten Seiten wusste ich, dass die Autorin sich definitiv nicht an diesem Klischee bedient hatte. In der Geschichte geht es um Jaquotte Delahaye, welche definitiv keinen Mann benötigt, der sie aus dem knietiefen Wasser zieht. Zuerst taucht man in die Geschichte ein, lernt Jaquotte und ihr Leben kennen. Man trifft auf Pierre, ihren Kindheitsfreund, auf die Dorfbewohner und ihren Vater. Doch die Stille trügt und schon bald ist Jaquotte auf sich alleine angewiesen. Sie lernt, dass Frauen in dieser Welt kaum Macht haben und sich von Männern erniedrigen lassen. Besonders ein Thema geht ihr sehr ans Herz, Frauen dürfen laut dem Kodex der Bruderschaft nicht auf ein Schiff. Sie wehrt sich dagegen, verkleidet sich als Mann und wird ein Teil der Bruderschaft. Das Spiel, welche sie spielt, ist alles andere als ungefährlich und doch kämpft sie für ihre Prinzipien. Ich muss gestehen, ich habe selten so ein gutes Buch gelesen. Es braucht viel, dass ich das über ein Buch sage, aber dieses hier, hat definitiv einen Platz bei meinen wenigen Lieblingsbüchern. Alles, aber wirklich alles, war spannend. Oft gab es ein paar Zeitsprünge und man muss auch erwähnen, dass die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben ist. Normalerweise bin ich kein Fan davon, aber hier hat es gepasst und mir wirklich gefallen. Was ich auch noch erwähnen möchte, diese Jaquotte gab es wirklich. Das war nicht einfach eine erfundene Person. Also auch hier Hut ab für die Autorin, denn es ist nicht leicht, einen historisch korrekten Roman zu schreiben. Ich mochte Pierre, ich mochte Jaqotte und ich mochte die Handlung des Buches. Man hat sich wirklich wie mitten in dem Geschehen gefühlt. Damals ging es ja ein wenig anders zu und her und auch diesen Part hat die Autorin wunderbar beschrieben. Falls ihr also auf der Suche nach einem guten Piratenbuch oder einfach einer starken Hauptperson seid, welche nicht alle zwei Sekunden gerettet werden muss, dann kauft euch dieses Buch! Punktevergabe: Ein überzeugendes Buch über eine tapfere Frau, welche ihr Leben riskiert hatte, um für Gerechtigkeit und Anerkennung zu sorgen. Daher  ★★★★★ / 5 von 5 Sternen

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  • Aye - dieses Buch kann ich empfehlen!

    Joli Rouge
    AprilHexe

    AprilHexe

    18. July 2017 um 10:17

    Der Prolog führt den Leser sogleich in die Welt der Freibeuter des 17. Jahrhunderts ein und erzählt von der Ankunft Emiles (dem Vater der Protagonistin Jacquotte) in der Neuen Welt sowie den Anfängen der Bruderschaft der Küste (französischstämmige Freibeuter). Die historischen Hintergründe werden im Verlauf der Geschichte, die teilweise Zeitsprünge von bis zu 4 Jahren macht, immer wieder thematisiert und manchmal auch über ein paar Seiten ausgeführt, dennoch wirkten diese Passagen auf mich nie langatmig oder zu sachlich, da sie sich stimmig in den Roman einfügen. Wer romantische Piratengeschichten sucht, wird hier jedoch nicht unbedingt fündig (obwohl es das Cover vermuten liesse...). Der Alltag der Freibeuter ist hart und zuweilen sehr brutal, und die Autorin beschönigt nichts. Dadurch wirkt die Geschichte aber sehr authentisch. Zudem habe ich sehr wohl Liebe, zarte Gefühle, Vertrauen, Leidenschaft in vielen Charakteren erkannt - meine Lieblingsszenen sind immer diejenigen mit Jacquotte und Tête-de-Mort, wo dies in meinen Augen auf eine wunderschöne Art und Weise beschrieben wird - allerdings steht dies nicht im Vordergrund und das ist in meinen Augen auch gut so. Ein wunderbares Buch, das mich nicht so schnell loslassen wird, auch wenn ich es bereits zu Ende gelesen habe!

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  • Joli Rouge

    Joli Rouge
    jessi_here

    jessi_here

    08. March 2017 um 19:59

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/Inhalt:»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte.Quelle: drachenmond.deMeinung:Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!   "In Émile keimte der Wunsch auf, sich über Bord der Barke zu stürzen. Keine Sekunde, glaubte er, könnte er noch die Selbstbeherrschung aufbringen, um trotz Hunger und Durst auf der ihm bestimmten Position auszuharren. "Das Cover ist einfach gelungen! Man sieht Jacquotte darauf, was man an ihren roten Haaren erkennt. Der Blick von ihr ist sehr ernst und entschlossen und passt daher sehr gut zum Inhalt. Ansonsten sind noch Klippen und ein Schiff auf dem Cover zu sehen, passend zu einem Piratenbuch.Alexandra Fischers Schreibstil ist wirklich schön. Sie schreibt in der allgemeinen Erzählform, somit bekommt man in alle wichtigen Charaktere Einblicke und kann allen Erzählsträngen folgen. Ansonsten schreibt sie sehr bildlich und lässt auch härtere und blutigere Szenen nicht aus. Durch den tollen Schreibstil war das Buch sehr flüssig zu lesen und so kam ich schnell voran.Das Buch habe ich zusammen mit der lieben Ney gelesen und es war wirklich toll es mit ihr zu lesen, da wir beide total auf Piraten stehen. Eine gemeinsame Leidenschaft.Zu Beginn lernt man als Leser Jacquotte kennen, eine junge Frau die sich nichts sehnlicher wünscht als der Bruderschaft beuzutreten. Doch zu der Zeit war es Frauen nicht vergönnt das zu tun, was sie möchten. Einzig ihr Vater und ihr Freund Pierre haben immer zu ihr gehalten und ihr auch das Kämpfen beigebracht. Nach einem Angriff auf ihr Dorf, bei dem ihr Vater ums Leben kommt, entschlließt sie sich dazu der Bruderschaft beizutreten. Dies will sie erreichen indem sie sich als Mann verkleidet.Mir hat der Anfang sofort gefallen. Jacquotte wirkt sofort wie eine sehr starke Frau und es war mir sofort klar, dass sie alles schaffen kann, was sie will. Ihren Vater habe ich sofort ins Herz geschlossen, da er ein total liebesnwerter Mensch ist. Es gab ebenfalls ein Kapitel, genauer gesagt den Prolog, über ihn, in dem man mehr über ihn und seine Frau erfährt und sozusagen wie alles begonnen hat. Dieser Einstieg in das Buch war mal was anderes und somit hebt sich das Buch von anderen ab.Ein weiteres tolles Element, das die Autorin eingebaut hat ist Jacquottes Bruder Manuel, denn er ist behindert. In der damaligen Zeit wurden beeinträchtigte Personen sofort aus der Gesellschaft ausgeschlossen und ich fand es toll, dass die Autorin hier zeigt, dass es auch anders geht. Jacquotte, Pierre und Emilè, Jacquottes Vater, kümmern sich wirklich süß um Manuel und versuchen ihn vor allem und jedem zu beschützen. Nach Emilès Tod kümmer sich Jerome, ein Freund von Emilè, weiter um Manuel, somit ist er nie allein.Als sich Jacquotte als Mann verkleidtet und den Namen Yanis annahm wurde es richtig spannend, denn es stellten sich die Fragen, ob sie es schafft in die Bruderschaft aufgenommen zu werden und die Fassade aufrecht zu erhalten. Ich konnte nicht ganz verstehen, wie sie als Mann durchgehen konnte, da man an ihrem Körperbau und ihren Gesichtszügen ja sehen müsste, dass sie eine Frau ist. Oder auch ihre Stimme. Wie kann sie ständig ihre Stimme so verstellen, dass man nicht merkt, dass sie verstellt ist. Auch muss sie sehr flachbrüstig sein, dass sie die einfach unter einem Tuch verstecken kann. Aber seis drum, sie hat es wirklich toll gemacht und meine Bewunderung für sie stieg von Seite zu Seite an, da man richtig mitbekam wie die Zeit damals war und wie Frauen behandelt wurden.Eine Tatsache, die ich lustig und komisch zugleich fand, ist die, dass fast jeder Mann in der Zeit sich von anderen Männer angezogen gefühlt hat bzw. es ihm egal war, ob er mit einer Frau oder einem Mann schläft. Wie mir Ney aber dann auch erklärt hat waren die ja wochenland auf See und haben sich so angepasst. Wenn man immer nur Männer um sich hat, muss es ja so kommen. Trotzdem gab es eine Szene gegen Ende hin, die wirklich grausig war und mit dem Tod einer bestimmten Person zu tun hat.Jacquotte hat aber nicht nur Freunde, sondern auch Feinde, denn natürlich fliegt ihre Verkleidung irgendwann auf, doch sie schafft es sich auch als Frau einen Namen zu machen. Sie segelt zusammen mit Tête-de-Mort (ich hoffe ich schreibe den richtig), oder wie Ney ihn nennt - dem Käse-, und nähert sich ihm auch an. Manchmal hatte es den Anschein als würde sie mehr als innige Freundschaft füreinander empfinden, was aber nicht so ist. Auf jeden Fall mochte ich ihn sehr gerne, er war einer meiner liebsten Charaktere in dem BUch. Zurück zu den Feinden, l'Olonnaise und auch Michel le Basque haben etwas gegen Jacquotte. Aus diesen beiden Feindschaften entwicelt sich im Laufe des Buches eine tolle Geschichte.Es gab öfters Zeitsprünge von bis zu vier Jahren in dem BUch. Meist wurde das Kapitel nach dem Zeitsprung aus Sicht von Pierre oder Bigford geschrieben und nur kurz gesagt, was hier mit Jacquotte passiert ist. Hier hätte ich mir manchmal eine längere Erklärung gewünscht, aber das ist nur eine ganz kleine Sache.Das Schlimmste in den Buch waren die Namen. Ney und ich taten uns so schwer die alle auszusprechen und haben dann oft zu Tête-de-Mort einfach Käse und zu l'Olonnaise Polonaise gesagt. Das war dann aber auch schon der einzig schlechte Punkt, obwohl man das nicht als negativen Punkt ansehen kann, sondern eher als etwas, das uns Spaß bereitet hat, wenn wir uns die Audios zu den Kapiteln gesendet haben.Ich finde es toll wie die AUtorin es geschafft hat die Zeit von damals so toll zu beschreiben und das Ganze in ein spannendes Buch zu packen. Das Ende war dann mega gut! Ich wollte an diesem Tag ein Kapitel lesen, doch dann war es so spannend und ich habe das Buch beendet. Mit dem Ende bin ich vollends zufrieden, trotzdem würde ich soooo gern einen zweiten Band von dem Buch haben, um Jacquotte weiter auf ihrer Reise zu begleiten.Jacquotte ist eine wirklich starke Frau, die alles schafft, was sie will. SIe hat in dem Buch eine tolle Wandlung durchgemacht und hat auch ihre Ziele je nachdem angepasst.Tête-de-Mort ist sehr geheimnisvoll, doch unter seiner harten Schale steckt doch ein weicher Kern. Er kümmert sich so rührend um Jacquotte, dass man ihn einfach mögen muss.Zu l'Olonnaise gibt es nur ein Wort um ihn zu beschreiben. Gestört. Er ist wirklich gestört und völlig geisteskrank, dies wird vor allem im letzten Teil des Buches sehr deutlich.Pierre ist ein Charakter, den man manchmal mag und manchmal nicht. Er trifft dumme Entscheidungen, doch er macht es immer wieder gut. Ich glaube ich mag ihn.Fazit:Ein tolles Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Ich konnte richtig in die Welt der Piraten eintauchen und habe mit Jacquotte mitgefiebert. Klare Leseempfehlung für alle, die Piraten genauso lieben wie ich.

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  • Historische Piratenroman

    Joli Rouge
    Schalkefan

    Schalkefan

    13. February 2017 um 10:05

    Mit " Joli Rouge" der Autorin Alexandra Fischer durften meine Tochter und ich gemeinsam einen super guten historischen Abenteuerroman über das Piratenleben lesen und in großer Spannung eintauchen. Der historische Hintergrund und das Leben der Piratin Jacquotte Delahaye ist super spannend und gut recherchiert und hat uns viele fesselnde und interessante Lesestunden bereitet. Das Zusammenspiel von historischen Grundlagen und der authentischen Handlung ist der Autorin super gut gelungen und so konnte man sich beim lesen auch in die Vergangenheit und in das "reale Piratenleben" einlassen und damit bekam die Story noch mehr Tiefgang. Durch die französischen Namen ein wenig verwirrt mussten wir jedoch manches mal zweimal nachlesen wenn etwas unklar war. Auch die Vielzahl der handelnden Protagonisten wäre durch eine Liste im Buch noch ein klein wenig besser gewesen. Für meine Tochter war das Buch ein wenig schwieriger zu lesen und ich würde es fast mehr im Erwachsenenbereich ansiedeln. Das Cover ist ein richtig toller Anblick. Hier hat der Drachenmond-Verlag ein richtiges Händchen für eine schöne Umschlaggestaltung. Alles in allem eine tolle und faszinierende Story und dafür gibt es von uns beiden 5 Sterne.        

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  • Einfach großartig!

    Joli Rouge
    Marysol14

    Marysol14

    27. January 2017 um 17:59

    Opulentes und schillerndes Werk mit wilden, unzähmbaren Charakteren und der Bandbreite der historischen Ereignisse. Konnte mich nicht nur überzeugen, fesseln und unterhalten, sondern auch berühren und aufwühlen. Grandioses Buch!   Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/01/joli-rouge.html Auf dieses Buch war ich bereits wahnsinnig gespannt und das nicht nur auf Grund der so unterschiedlichen Meinungen, sondern vor allem weil es um Piraten geht. PIRATEN!!! Hallo, die sind eh die Coolsten, und dann noch eine weibliche Piratin?! Musste ich lesen! Und was soll ich sagen...   ... mich hat dieses Buch richtig umgehauen! Alexandra Fischer hat einen dichten, opulenten und atmosphärischen Roman geschaffen, durch den man das 17. Jahrhundert in der Karibik miterleben kann, in die Intrigen, Verwickelungen und Allianzen hineingesogen wird und zusammen mit rauen, streitlustigen Kerlen über die Meere segeln. Sicherlich, man muss sich bei dieser Geschichte wirklich konzentrieren - viele Namen, Orts- und Perspektivwechsel, Zeitsprünge und Verstrickungen. Dafür wird man aber auch mit einem einzigartigen Setting belohnt, dessen Beschreibung der Autorin großartig gelungen ist. Man liest nicht, man erlebt! Auch wenn nicht immer leicht zu lesen, fesselt die Geschichte durch Wendungen, Überraschungen und Dramatik - ein aufwühlendes Buch voller Frauenpower durch die wahrhaftige Kick-ass- Protagonistin. Und wo ich bereits von den Charaktere rede - diese konnten mich allesamt mehr als begeistern, mit all ihren Ecken und Kanten, moralischen Schwächen und verwerflichen Handlungen. Denn die machen sie so authentisch. Jacquottes über allem stehender Freiheitsdurst, der sie dazu treibt, sich von Familie, Freundschaften und Liebe abzuwenden, Pierres schwelende Wut, die ihn blind macht, ja selbst Bigfoods Lüsternheit zeichnen aufregende, überraschende und vor allem überzeugende Charaktere, die ich nicht immer nachvollziehen, am Ende aber doch mögen musste.  Für Tête-de-Mort würde ich einen Fanclub gründen, denn dieser zwielichtige Pirat hat mein Herz im Sturm erobert, durch sein Verständnis und Aufopferung für Jacquotte. Er ist kein Held, für die meisten sicher nicht einmal ein Sympathieträger, sondern eher eine Schreckensfigur und doch ist er für mich unglaublich anziehend gewesen und in seiner wortkargen Art konnte er mich in so mancher Situation tief berühren. Nach dem Beenden des Buches habe ich noch lange in Erinnerungen geschwelgt und die Geschichte werde ich so schnell definitiv nicht vergessen, da sie einzigartig erfüllend  in ihrer detaillierten Beschreibung des 17. Jahrhunderts verbunden mit so bewundernswert starken Charakteren ist, die immer noch einen Schicksalsschlag und weitere Ungerechtigkeiten zu ertragen haben und von denen nicht jeder sein verdientes Ende bekommen hat.

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  • Wirst auch Du zur Piratin?

    Joli Rouge
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    24. January 2017 um 19:35

    Handlung: Jacquotte lebt bei ihrem Vater Emile und ihrem Bruder Manuel. Manuel ist der Ältere von den beiden, jedoch ist er geistig behindert. Ihre Mutter starb bei der Geburt von Jacquotte und Pierres Mutter zog sie auf, bis auch sie früh gestorben ist. Pierre ist der beste Freund von Jacquotte bis Pierre zur Bruderschaft ging. In der Bruderschaft sind nur Männer erlaubt, Frauen dürfen nicht einmal auf ein Schiff. Pierre war weg, und eines Tages wurde Ihr Dorf von Spanier überfallen, jedoch durch Jacquottes Mut und Hilfe wurden diese verjagt. Leider kam bei dem Überfall Emile ums Leben, und Jacquotte stand nun ohne männlichen Schutz da. In diesem Moment merkte Jacquotte dass sie nicht nur von den Spanier Angst haben musste sondern auch von den Männern im eigenen Dorf. Sie flüchtet sich zur geheimen Höhle und schmiedet einen Plan.Sie entscheidet sich als Mann verkleidet zu leben um in der Bruderschaft aufgenommen zu werden, sowie um zu beweisen dass auch eine Frau kämpfen und selbstbestimmend leben kann.Wird Sie es schaffen in der Bruderschaft aufgenommen zu werden? Wird sie Pierre je wieder sehen? Meine persönliche Meinung und Fazit: Der Schreibstil von Alexandra Fischer verführt in eine historische Geschichte, in der Frau sich als Piratin versetzen kann. Alexandra Fischer schreibt locker, spannend und historisch. Auch das zu damaligen Zeiten schon die Sexualität unter Männer eine Rolle gespielt hat, wurde hier sehr gut eingebaut. Mein Respekt dazu. Schon nach den ersten paar Sätzen konnte ich mich in die Hauptprotagonistin hinein versetzen und fühlte den Schmerz, die Gedanken und die Sehnsucht. Auch die männliche Sicht wurde hier sehr gut verbunden. Die Geschichte zeigt von Historischem Wissen und verführt den Leser in die Zeit von 1656.Das Cover spricht mich total an und das Buch selber ist so schön gemacht. Es beinhaltet auch die verschiedenen Protagonisten, welche man am Ende des Buches finden kann. Auch eine wunderschöne Karte vom Ort des Geschehens ist angezeigt. Mein Fazit: Ein sehr gelungener Historischer Roman, mit Gefühl, Spannung und Mut. Hier wird man selbst zur Piratin und Heldin .

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  • Ein toller historischer Roman über Jacquotte Delahaye

    Joli Rouge
    Sancro82

    Sancro82

    30. December 2016 um 16:39

    In Joli Rouge geht es um die Piratin Jacquotte Delahaye, die später als rote Jacquotte bekannt wurde. Sie lebte Mitte des 17. Jahrhunderts auf Hispaniola und war eine Bukanierin. Seit sie ein kleines Mädchen war will Jacquotte Piratin werden und auf Kapernfahrt gehen. Doch Frauen können keine Piratinnen werden, geschweige denn in die Bruderschaft der Piraten aufgenommen werden. Im Gegenteil, Frauen bringen angeblich sogar Unglück, wenn sie auf einem Schiff mitgenommen werden. Als auch noch ihr bester Freund Pierre Jacquotte sitzen lässt um sich der Bruderschaft anzuschließen und fort geht. Entwickelt Jacquotte einen Plan wie sie doch noch wie ein Pirat unter Männern leben und der Bruderschaft beitreten kann. Wird Jaquotte ihre Träume verwirklichen können und ein vollwertiges Mitglied der Bruderschaft werden?Joli Rouge hat mich restlos begeistert und man ist ab der ersten Seite mitten im Geschehen. Man kann sich das Piratenleben richtig gut vorstellen und auch wie die Menschen unter der Brutalität der Piraten leiden mussten. Die Charaktere sind super ausgearbeitet und viele Piraten gab es tatsächlich, die in dem Buch auftauchen. Ob wirklich alle Jacquotte über den Weg liefen kann ich schwer beurteilen. Aber was Alexandra Fischer daraus gemacht hat, ist einfach Klasse.

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  • Setzt die Segel - die rote Jacquotte zeigt euch wo es lang geht!

    Joli Rouge
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    28. December 2016 um 18:33

    Buchinfo»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte. (Drachenmond Verlag)Erster Satz In Émile keimte der Wunsch auf, sich über Bord der Barke zu stürzen.Meine Meinung Ich stöber gerne auf der Seite vom Drachenmond Verlag - diese Cover sind einfach alle ein Traum ♥Recht schnell fiel mir auch "Joli Rouge" ins Auge und nach einem Blick auf die Buchinfo war klar: 'Das muss ich lesen!' Ich fragte bei Alexandra ein Rezensionsexemplar an und bekam auch tatsächlich eins (danke nochmal!). Sie wies mich darauf hin, dass in Kürze eine Leserunde auf Lovelybooks starten würde, an der ich mit meinem Exemplar teilnahm. Sowohl das Buch, als auch die Leserunde und der Kontakt zu Alexandra war ganz ganz wunderbar!Bei diesem Buch handelt es sich um eine Mischung aus historischem Roman und die tolle Phantasie der Autorin. Einige Personen, wie zum Beispiel die Protagonistin, gab es tatsächlich. Aber natürlich war niemand dabei und auch die Recherchen sind meist nicht genug, um eine schöne Geschichte entstehen zu lassen. Ich sage das nur dazu, damit niemand ein faktisches Sachbuch erwartet ;-)Jacquotte Delahaye wächst im 17. Jahrhundert auf der Karibikinsel La Española auf. Sie lebt als einzige Frau in der Gesellschaft von männlichen Bukanieren. Diese sind angesiedelte Piraten oder Freibeuter. Einige sesshaft, andere nur immer wieder mal zu Besuch, bevor sie wieder zur See fahren. So lange ihr Vater noch lebte, hatten sie und ihr behinderter Bruder nichts zu befürchten. Allerdings waren sie mehr geduldet als akzeptiert und als der Vater stirbt, wird es langsam aber sicher "gefährlich". Jacquotte muss sich immer öfter behaupten und immer wieder Männer abweisen, die sie heiraten oder zumindst in ihrem Bett sehen wollen. Doch sie will frei sein, sich der Bruderschaft anschließen und ebenfalls zur See fahren. Absolut undenkbar für eine Frau! Diese sollen nämlich lediglich dem Manne dienen.Nach dem Tod ihres Vaters und nachdem ihr bester Freund Pierre sie hat sitzen lassen und sich ohne ihr Wissen der Bruderschaft angeschlossen hat, wendet sie eine List an, um doch noch in See stechen zu können. Ihr Ziel: Irgendwann ein eigenes Schiff besitzen und als Frau von den Männern in der Bruderschaft akzeptiert zu werden.Ich will gar nicht mehr vom Inhalt verraten. Das wäre wirklich schade, da du sonst viele tolle Überraschungen, Irrungen ud Wirrungen, Wendepunkte und 'Ist nicht wahr'-Momente verpassen würdest.Alle Charaktere in diesem Buch sind wahnsinnig gut beschrieben. Zu jedem entsteht ein Bild und es ist möglich zu allen wichtigen Personen einen Draht aufzubauen. Auch wenn man das bei dem ein oder anderen gar nicht wollen würde ^^ Neben Jacquotte ist meine Lieblingsfigur definitv Tête-de-Mort ♥Alexandra Fischer hat mit ihrem unglaublich bildhaftem Schreibstil dafür gesorgt, dass beim Lesen regelrechte Videos in meinem Kopf abgelaufen sind. Wer sich drauf einlässt, kann fast die Meeresbrise in seinen Haaren fühlen ;-)Abgerundet wird alles mit ein paar Illustrationen, einer Karte und einem Personenregister. Dieses musste ich tatsächlich ein paar Mal nutzen, da mich die vorangig französischen Namen manchmal ins Straucheln brachten.Textstellen "Ist es nicht seltsam", fragte Tête-de-Mort aus einiger Entfernung, "dass ein solch unscheinbares Wesen andere derartig zu täuschen vermag, dass sie es nahe genug an sich heranlassen, um gebissen zu werden?" Seine Augen flackerten kurz auf, als er an Jacquotte vorüberging."Wer zu neugierig ist, muss damit rechnen, gebissen zu werden", rief sie ihm hinterher und die Männer lachten.(Seite 137)"Ich mag nicht über die Meere gesegelt sein, aber ich habe mein Leben in den Wäldern zugebracht. Wenn die Hunde ein Schwein stellen, dann ist es gleichgültig, ob es ein Eber oder eine Bache ist, beide kämpfen mit dem gleichen Willen und der gleichen Härte gegen die Hunde an. Einzig der Mensch unterscheidet in diesem Maß über die Geschlechter!"(Seite 162)"Sie gehen zu lassen, war eine Qual, sie zu vergessen, lediglich ein Versuch und von ihr zu hören, ein stetiges Martyrium. Wenn ich sie wiedersehe , wird es mein Untergang sein, denn es ist mir unmöglich, sie zu zu halten", murmelte er, während er sich von den Stufen abstieß, um wieder auf die Beine zu kommen.(Seite 181)Fazit Die "rote Jacquotte" ist eines der besten Beispiele dafür, was eine Frau alles erreichen kann, wenn sie nur mutig genug ist und an ihrem Traum festhält.Dieses Buch erhält von mir eine ganz klare Leseempfehlung und zählt absolut zu meinen Highlights im Jahre 2016!

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  • Die rote Peitsche

    Joli Rouge
    tinstamp

    tinstamp

    23. December 2016 um 18:43

    Von der Autorin Alexandra Fischer habe ich dieses Jahr bereits ihren historischen Roman "Der Traum vom Horizont" *meine Rezi* gelesen, der mich absolut überzeugt hat. Als nun ihr bereits früher geschriebener Roman "Joli Rouge" im Drachenmondverlag neu aufgeleget wurde, war mir klar, dass ich diesen unbedingt lesen möchte. Ich hatte tatsächlich bei der Lovelybooks Leserunde Glück und durfte mitlesen.Mit der Hauptprotagonistin Jocquette Delahaye enführt uns Alexandra Fischer in die Karibik. Geboren an der Nord-Westküste von "La Espanola", die heute in Haiti und die Dominikanische Republik geteilte Insel, wächst das Mädchen eines Franzosen und Bukanieres (=Siedler, danach Freibeuter, Pirat) und einer Haitinanerin als einziges Mädchen in einem Dorf auf. Von Pierre, ihrem Freund aus Kindertagen, lernt sie das Kämpfen und all die erforderlichen Dinge, um zu überleben. Als ihr Vater stirbt, steht sie mit dem behinderten Bruder Manuel plötzlich alleine da. Als Frau bleibt ihr nur die Wahl zu heiraten, doch Jacqouttes Motto ist: »Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.« Ihr großer Traum ist es, in die "Bruderschaft der Küste“, einem Zusammenschluss französischer Piraten, aufgenommen zu werden - doch für eine Frau ein Ding der Unmöglichkeit. Jocquette jedoch hat ein Ziel und das erreicht sie auch.....Freibeuter und das Meer.....ein tolles Thema, das man selten in der Erwachsenenliteratur findet. In "Jolie Rouge", einem historischen Abenteuerroman, der die blutigen Überfälle der Piraten schonungslos beschreibt, war die rote Jacquotte eine Piratenlegende aus dem 17. Jahrhundert. Die Autorin hat hier großartig recherchiert und beschönigt nichts. Die Sitten sind rauh und "die rote Peitsche", wie Jacquotte schlussendlich genannt wird, ist genauso gefürchtet, wie ihre männlichen Kollegen. Die Geschichte rund um diese Piratenlegende wurde wunderbar mit fiktiven Elementen verwoben. Als Rahmenhandlung dienen auch die politischen Kämpfe um die Westindischen Inseln. Während die europäischen Supermächte, wie Spanien, Frankreich und Großbritannien um die Vormacht in der Karibik kämpfen, sind die Freibeuter des Meeres eigentlich nichts anderes als ihre Spielbälle.Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, sehr detailliert und bildhaft beschrieben und vorallem lebendig. Besonders Jacquottes Eigenschaften: eigensinnig, mutig, stur und waghalsig kommen immer wieder durch und sind untrennbar mit der Frau verbunden. Ich konnte sie zwar des öfteren nicht verstehen und mich schon gar nicht mit ihr identifizieren, aber sie blieb sich immer treu. Auch die anderen Figuren sind großartig beschrieben und lebendig. Durch die bildhaften Kampfszenen ist man als Leser immer mitten im Geschehen. Das Kopfkino rauscht hier nur so....Erwähnen muss ich noch die wunderbare Illustrierung des Buches. Nicht nur das tolle Cover ist ein Augenschmaus, sondern auch das Innenleben (siehe oben)Trotz der wirklich interessanten Story gab es trotzem ein paar Längen, die vorallem durch die politischen Erklärungen aufkommen. Auch einige Zeitsprünge, die die Auflösung eines Cliffhangers erst später unvollständig erklären, trübten mein Leseerlebnis etwas. Ich hatte auch öfters das Gefühl trotz der aufkommenden Spannung nicht zwingend weiterlesen zu müssen, weshalb ich keine fünf Sterne vergeben kann. Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist besonders lebendig und bildhaft. Einige unerwartete Wendungen erhöhen die Spannung. Großartig recherchiert und wie schon das letzte Buch einfach wunderbar erzählt.Die Kapitel sind in Jahreszeiten und Jahre eingeteilt, beginnend mit dem Frühjahr 1656 bis zum Frühling 1668. Über jedem Abschnitt befindet sich die Zeichnung eines Kompasses.Fazit:Ein farbenprächtiger, historischer Abenteuerroman um die "rote Jacquotte", eine Piratenlegende aus dem 17. Jahrhundert. Spannend und brutal, wie das Leben der Freibeuter des Meeres damals war, erlebt man eine rasante Fahrt voller Emotionen und Ränkespielchen. Die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die allen Widerständen zum Trotz ihren Weg geht.

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  • Leserunde zu "Joli Rouge" von Alexandra Fischer

    Joli Rouge
    AlmaF

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    Hallo ihr lieben Bücherwürmer,ich lade euch alle ganz herzlich zur Leserunde meines Buches "Joli Rouge" ein und vergebe dazu 10 Printexemplare sowie 10 eBooks im Wunschformat!Entdeckt die Karibik zu einer Zeit, in der die Piraterie gerade erst beginnt und begleitet Jacquotte Delahaye, eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte. Wer Abenteuer auf Basis historischer Fakten liebt, der kommt hier ganz sicher auf seine Kosten!Was dürft ihr von meinem Roman erwarten? Meine Geschichte beschreibt den Beginn der Piraterie, also lange vor der Zeit der berühmten Piraten der Karibik. Im 17. Jahrhundert waren es die französischen Bukaniere, vereint unter der Bruderschaft der Küste, die den Spaniern das Fürchten lehrten. Unter ihnen gab es eine Frau, Jacquotte Delahaye, von der es einige Überlieferungen gibt, die ich aufgegriffen habe. Anhand historischer Begebenheiten und Personen habe ich versucht, ihre Lebensgeschichte nachzuvollziehen und zu Papier zu bringen. Wer sich für die Geschichte der Piraterie begeistert, der ist hier sicher sehr gut aufgehoben!Was dürft ihr nicht von meinem Roman erwarten? "Joli Rouge" ist kein seichter Liebesroman! Es ist vielmehr eine Geschichte voller Abenteuer, Blut, Macht und Politik mit einer sehr starken Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt. Oft werden verschiedene Handlungsstränge miteinander verknüpft, um die Entwicklung der jeweiligen Personen zu zeigen. Wer einfach nur leichte Unterhaltung sucht, wird vermutlich enttäuscht sein. Auch gibt es bisweilen recht brutale Kampfszenen, die nichts für Zartbesaitete sind. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt - herzlich Willkommen!So, dann kommt hier noch der Klappentext:»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?Wer nun Lust bekommen hat, an dieser Leserunde teilzunehmen, der darf sich gerne bewerben und mir sagen, warum ihn mein Buch interessiert und in welchem Format er es gerne hätte. Bei mehr Bewerbern für das Printexemplar entscheidet das Los.Wer mehr über mich erfahren will, der darf gerne hier stöbern: Webseite, Facebook, InstagramIch freue mich auf euch!Liebe GrüßeAlexandra

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  • Jolie Rouge

    Joli Rouge
    Luisa_Wonderland

    Luisa_Wonderland

    21. December 2016 um 21:48

    „Joli Rouge" ist ein historischer Roman, der in der Karibik des 17. Jahrhunderts spielt. Also zu der Zeit, in der dort die Piraterie gerade aufkam. Der Roman handelt von Jacquotte Delahaye. Was ist das besondere an Jacquotte? Sie ist eine echte Piratin! Und damit meine ich wirklich „echt", denn das Buch basiert auf historischen Fakten und Jacquotte Delahaye soll (einigen Überlieferungen zur Folge) damals wirklich gelebt haben. Dieses Hintergrundwissen, hat die Story für mich noch interessanter und glaubwürdiger gemacht. Hier ist aber erstmal der Klappentext für euch: »Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.« La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen? In diesem Buch erwartet euch wirklich so einiges: Abenteuer, Piraten, jede Menge Spannung, eine starke Protagonistin und reichlich Blut. Die Geschichte von Jacquotte Delahaye konnte mich wirklich fesseln und begeistern. Alexandra Fischer hat es geschafft eine realistische Atmosphäre schaffen. Der Schreibstil der Autorin war sehr bildreich, lebendig und mitreißend. Ich fand die Beschreibungen der Schauplätze auch sehr gut gelungen und die Kampfszenen waren besonders bildhaft, packend und brutal realistisch. Zusätzlich war „Jolie Rouge " für mich auch ein informatives Buch. Ich habe einiges gelernt über die damalige Zeit. Man merkt, dass die Autorin viel und gründlich recherchiert haben muss. Besonders gefallen hat mir die starke und mutige Protagonistin Jacquotte. Sie konnte mich immer wieder überraschen und beeindrucken. Aber auch alle anderen Charaktere wurden von der Autorin interessant und gut durchdacht gestaltet. Überrascht, haben mich auch die Wendungen im Buch. Eine kleine negative Kritik habe ich allerdings. Im Buch gab es immer mal wieder Zeitsprünge und einige davon fand ich nicht so interessant. Aber das waren nur wenige Ausnahmen und alles in Allem war das Buch für mich ein wahrer Pageturner. Ich möchte auch noch schnell etwas zum Cover sagen, das finde ich nämlich einfach wunderschön! Die Farben sind sehr passend gewählt. Sie sind kräftig und doch harmonisch und erzeugen ein sehr stimmungsvolles Gesamtbild. Besonders gefällt mir, dass das Rot einem direkt ins Auge sticht, denn die Farbe spielt eine wichtige Rolle im Buch. Die Frau auf dem Cover sieht aus wie eine starke Schönheit. Sehr passend. Das Cover ist meiner Meinung nach rundum gelungen. Mal wieder ein sehr besonderes Buch aus dem Drachenmond Verlag, in dem viel Herzblut steckt. Die Recherche für das Buh muss sehr aufwendig gewesen sein und auch rein optisch betrachtet merkt man, dass viel Arbeit im Buch stecken muss, denn das Buch enthält einige wunderbare Illustrationen und auf vielen Seiten gibt es schöne Details zu entdecken.   Von mir gibt es 4,9 wunderbare Sterne (von 5 Sternen) und ich werde in Zukunft sicher noch weitere Bücher von Alexandra Fischer lesen.  

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  • Joli Rouge

    Joli Rouge
    Blaustern

    Blaustern

    21. December 2016 um 12:15

    La Española im Jahre 1656: Jacquotte Delahaye ist väterlicherseits französischer Herkunft und lebt auf Hispaniola. Schon als Kind ist sie ungezähmt und voller Abenteuer und will sich später kein Leben vorschreiben lassen, so wie es bei allen Frauen dieser Zeit üblich war. Freiheit geht ihr über alles, und sie will Mitglied der Bruderschaft werden und ihr eigener Herr auf dem Schiff. Doch das ist Frauen untersagt. Also muss sie sich verkleiden. Wird sie auf dem Piratenschiff entdeckt werden? Und wie viel ist sie bereit für die Freiheit zu zahlen?Hier unternehmen wir eine abenteuerliche Tour in die Karibik des 17. Jahrhunderts zur Zeit der Piraten mit sogar wahrheitsgemäßen historischen Personen, die damals gelebt haben. Das macht die ganze gute Recherche noch authentischer. Man ist sofort in dieser Welt gefangen und erlebt Jacquottes turbulentes Leben, welches natürlich auch von Derbheit geprägt ist. Den Piraten waren nicht zimperlich, und so gibt es viele brutale Szenen und auch Aussprüche. Aber nicht nur. Auch mit gefühlsmäßigen Szenen wird nicht gespart. Und das macht das Buch aus. Abenteuer, Action, Alltagsleben, Herz und eine Menge Spannung. Es gibt Wendungen mit denen man nicht rechnet. Und mittendrin Jacquotte, eine ungestüme freiheitsliebende junge Dame, die sich durch nichts entmutigen lässt und beharrlich ihren Weg geht. Dabei muss sie aber jeder mögen, denn sie ist einfach absolut sympathisch, und man fiebert die ganze Zeit mit ihr mit und hofft, dass alles gut wird. Der Schreibstil ist äußerst detailreich und gut zu lesen, sodass man alles genau vor Augen hat.

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  • Abenteuer mit der roten Piratin auf dem Meer

    Joli Rouge
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    18. December 2016 um 15:58

    Jacquotte Delahaye war eine der wenigen Piratinnen der Karibik. Sie lebte in der Mitte des 17. Jahrhunderts auf Hispaniola und war eine Bukanierin. Um sie dreht sich diese Geschichte.Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser mitzunehmen auf eine Reise in die Welt der Piraten in der Karibik.  Wenn ich ein Genre für dieses Buch bestimmen sollte, dann würde ich es einen Abenteuerroman nennen. Jacquotte ist eine tolle Protagonistin, die natürlich vor allem weibliche Leser ansprechen wird. Doch jeder, der sich für die Piraterie und die Geschichte des 17. Jahrhunderts interessiert wird seine Freude an diesem Buch haben!Alexandra Fischer hat einen so lebendigen und anschaulichen Schreibstil, dass es sich anfühlt, als würde man mit der "Untoten Roten", wie Jacquotte auch genannt wurde, die Meere besegeln. Es geht teilweise sehr brutal zu in dieser Geschichte und gerade das finde ich so spannend daran. Auch Frauen können Abenteuer erleben und kämpfen. Besonders faszinierend ist natürlich, dass die Geschichte auf echten Persönlichkeiten beruht. Das macht sie gleich noch viel authentischer.Ich würde mir auf jeden Fall eine Verfilmung des Buches ansehen und nachdem das Buch nun leider beendet ist bleibt mir nur noch die Bewertung, die nicht schlechter ausfallen kann als 5 von 5 Sternen.

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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  • Joli Jacquotte

    Joli Rouge
    Dreamworx

    Dreamworx

    17. December 2016 um 14:14

    17. Jh. Als Kind wächst Jacquotte Delahaye, Tochter eines Franzosen und einer Haitianerin, wohlbehütet auf einer der Westindischen Inseln auf und macht mit ihrem Freund Pierre gemeinsam die Gegend unsicher, lernt von ihm jagen und kämpfen. Jacquotte ist ein wildes Kind mit rotem Haar, voller Tatendrang und Abenteuerlust, so wünscht sie sich sehnlichst, irgendwann einmal Mitglied einer Bruderschaft zu sein und die Welt per Schiff zu erobern. Doch zu jener Zeit war Frauen diese Welt verschlossen. Aber Jacquotte hat ihren eigenen Kopf, setzt sich über alle Konventionen hinweg und gelangt als Mann verkleidet auf ein Piratenschiff. Die Gefahr, enttarnt zu werden, ist allgegenwärtig. Wird es Jacquotte gelingen, ihre Träume von Freiheit und Selbstbestimmung zu verwirklichen und ein vollwertiges Mitglied der Bruderschaft zu werden?Alexandra Fischer hat mit ihrem Buch „Joli Rouge“ einen sehr spannenden historischen Roman vorgelegt über die Piraterie im 17. Jh. und die Piraten-Legende Jacquotte Delahaye im Besonderen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und lässt den Leser schon mit den ersten Seiten abtauchen in eine exotische und fremde vergangene Welt. Die Spannung wird recht schnell aufgebaut und steigert sich im Verlauf der Geschichte immer mehr bis zum großen Finale. Die Autorin versteht es wunderbar, den Leser mit Wendungen und eingestreuten Unvorhersehbarkeiten wunderbar zu unterhalten. Der geschichtliche Hintergrund und die ungeordnete politische Lage wurden akribisch recherchiert und mit der Handlung verwoben. Ebenso werden dem Leser die gesellschaftlichen Traditionen, die rauen Sitten der Schiffsleute, die kriegerischen Handlungen sowie die damalige Lebensweise der Menschen übermittelt, so dass man sich ein gutes Rundumbild machen kann und ein wahres Kopfkino in Gang gesetzt wird, dass durch die exotische karibische Kulisse noch untermauert wird.Die Charaktere wurden von der Autorin liebevoll und detailliert ausgestaltet und haben alle ihre speziellen Eigenheiten, die sie hervorheben. Dadurch wirken sie sehr authentisch und lebendig. Jacquotte ist eine herausragende Protagonistin, sie ist ungezähmt, widerspenstig, abenteuerlustig, wagemutig und freiheitsliebend. Dabei hat sie das Herz am rechten Fleck. Sie will sich nicht verbiegen müssen und ihre Träume Wirklichkeit werden lassen, auch wenn es sie einiges an Einsatz kosten wird. Sie ist wie ein Vogel, den man nicht einsperren und dem man auch seinen Willen nicht aufzwingen kann, dafür verzichtet sie auf allerlei Annehmlichkeiten und ist sich der Gefahren jede Minute bewusst. Innerhalb der Handlung kann der Leser die Entwicklung vom Kind zur Frau sehr gut beobachten, wobei es auch Phasen gibt, in denen Jacquotte hart und unerbittlich wirkt. Doch dies ist der Lebenserfahrung und den Schwierigkeiten geschuldet, die sie im Laufe der Jahre durchlaufen muss. Pierre ist ein undurchsichtiger Charakter, einst bester Freund von Jacquotte, doch dann verlieren die beiden das freundschaftliche Band zwischen ihnen. Auch die anderen Protagonisten untermauern und bereichern die Handlung mit ihren Episoden und Geschichten.„Joli Rouge“ ist ein spannender historischer Roman um die Piratin Jacquotte Delahaye, der sämtliche Emotionen im Leser frei setzt, denn man leidet, jubelt oder fürchtet sich bei der Lektüre dieses großartigen und farbenprächtigen Buches. Ein wunderbares Kopfkino begleitet einen und lässt den Wunsch aufkommen, diese außergewöhnliche Person persönlich kennenzulernen. Absolute Leseempfehlung für eine Wahnsinnsgeschichte und „Chapeau“ für die Autorin, der es gelungen ist, diese zu Papier zu bringen!

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