Alexandra Fuchs Häkelenten tanzen nicht

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Inhaltsangabe zu „Häkelenten tanzen nicht“ von Alexandra Fuchs

Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten…

Ein wundervoller Roman, der zu Tränen rührt!

— LeseLexy
LeseLexy

Eine ganz besondere Geschichte von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können.

— lenasbooklounge
lenasbooklounge

Ein Chatroman, der auf ganzer Linie überzeugen konnte. Eine wunderbare Liebesgeschichte, die auch ernste Töne anschlägt. Sam&Alice!

— Levenya
Levenya

Tolle Geschichte! Ich hab sie verschlungen. sehr empfehlennswert. Ein Buch was zum Nachdenken enregt.

— Buecherwurm22
Buecherwurm22

Danke Jennifer Wolf für dieses wunderbare Buch!

— Hofi1607
Hofi1607

Liebesgeschichte via SMS - sehr schöne Story.

— kohoho
kohoho

Süße Liebesgeschichte trifft auf SMS von gestern Nacht geparrt mit einer Prise Humor. Empfehlenswert!

— Anni-chan
Anni-chan

So so schön und speziell!

— daisymaedchen
daisymaedchen

Ein Thema, das zum Nachdenken anregt mit genialer Umsetzung!

— ZeilenMalerei
ZeilenMalerei

Eine wunderbare Geschichte und herrlich anders als viele andere Bücher! <3

— Schlotzer
Schlotzer

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  • Definitiv eins meiner Jahreshighlights ...

    Häkelenten tanzen nicht
    Schoki-Shake-Rita

    Schoki-Shake-Rita

    24. June 2017 um 22:20

    ... wenn nicht sogar DAS Jahreshighlight schlechthin. Zumindest für mich. Die gesamte Geschichte hat mich schon von Anfang an total mitgerissen und tief bewegt. Ich kann eigentlich nur sagen, dass ich es herzzerreißend schön finde. Ich liebe dieses Buch und werde es definitiv noch öfter lesen. Außerdem finde ich es sehr erfrischend, wie es aufgebaut ist: als Chat-Roman. Bei jedem vorkommenden Charakter habe ich das Gefühl, dass echte Menschen dahinter stecken. Es ist so authentisch und realitätsnah geschrieben, dass es mich voll umgehauen hat und mir über gewisse Dinge die Augen geöffnet hat. Es hat meine Gedanken in Bahnen gelenkt, in die ich mich noch nie zuvor verirrt habe und es hat mir gefallen. Bitte mehr davon! Ich bin begeistert! 

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  • Eine ganz besondere Geschichte ♥

    Häkelenten tanzen nicht
    lenasbooklounge

    lenasbooklounge

    18. February 2017 um 16:09

    Sam steckt in der Klemme. Im Badezimmer seiner Großmutter. Am 24. Dezember. Denn sie erwartet ihr Weihnachtsgeschenk und er hat es nicht dabei. Nur sein Kumpel Frank kann ihm noch aus der Patsche helfen. Doch hinter Franks vermeintlicher Handynummer, an die Sam seine Hilferufe schickt, verbirgt sich dummerweise nicht sein Kumpel Frank sondern die Fremde Alice. Und Alice amüsiert es sehr, wie Sam versucht Frank zu erreichen. Nach dieser Verwechslung halten Sam und Alice den Kontakt, freunden sich an. Doch Sam hat noch ein kleines Geheimnis, dass er Alice gestehen muss, und die beiden wohnen 800km voneinander entfernt, haben sich noch nie gesehen, und anscheinend entwickelt sich mehr als die beiden wollten. Häkelenten tanzen nicht von Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs ist ein Chatroman, man liest also den Nachrichtenverlauf von Whatsapp, E-Mails und facebook der beiden Freunde und verfolgt so, wie Alice und Sam ein immer besseres Verhältnis zueinander entwickeln, obwohl sie doch so verschieden sind. Durch die Chat-Schreibweise lässt sich das eBook wirklich schnell und leicht lesen und gut verstehen. Die Autorinnen haben so viel Liebe, Witz und Lebensfreude hineingesteckt, dass es sehr sehr viel Freude macht die Geschichte zu lesen. Auch Sam, Alice, all ihre Freunde und natürlich Ina habe ich sehr schnell mitten in mein Herz geschlossen, und jetzt wo ich das eBook beendet habe fehlen sie mir doch schon ein wenig... So unterschiedlich die Welten auch sind in denen Sam und Alice leben, ich finde, die beiden harmonieren super miteinander, sind für den anderen immer und zu jeder Zeit da, witzeln miteinander rum und meistern die Situation wirklich toll. Die Geschichte führt dem Leser wunderbar vor Augen, dass man einen Menschen nie nach seinem Äußeren oder seinen Handicaps berurteilen sollte und auch Freundschaften, ja sogar Liebe, zwischen zwei Menschen entstehen kann, die so verschieden sind wie Tag und Nacht. Häkelenten tanzen nicht bekommt eine ganz große Leseempfehlung von mir, da es mir so gut gefallen ha.

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  • Häkelenten tanzen nicht

    Häkelenten tanzen nicht
    SanNit

    SanNit

    12. February 2017 um 13:33

    Hier ist genau das drin was man erwartet. Nämlich ein Chat Roman. War ja schon begeistert, als ich die erste Seite aufgeschlagen habe. Genau so habe ich mir den Aufbau vorgestellt. Eine ganzes Buch, nur Dialoge. Einzelchats, Gruppenchats, unterschliche Gruppierungen. Ihr denkt, das kann doch kein Roman sein? Ihr irrt euch. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte. Ina - meine Heldin. Warum die Art des Romans in dem Fall so goldrichtig ist, kann ich euch nicht verraten. Auch im Klapptext wird nicht näher darauf eingegangen. Es ist ein bewegendes, wichtiges Thema. Ich werde mit ganz anderen Augen ran gehen können. Eine kleine Hemmschwelle wurde dadurch eingerissen. Ganz großartig

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  • ... Sam&Alice ...

    Häkelenten tanzen nicht
    Levenya

    Levenya

    31. August 2016 um 09:17

    Häkelenten tanzen nicht Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben. QuelleAlexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur-Kunst-Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Schon früh zogen sie Bücher in ihren Bann und sie fing an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten, die ganze Bücher füllen konnten. Quelle Erster Satz:„Frank? Hast du das verdammte Geschenk?“Klappentext:Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten…Cover:Das Cover finde ich toll und irgendwie mal was ganz anderes. Zu sehen ist ein junges Paar, das sich küsst. Im Vordergrund sieht man ein Smartphone. Auf dem Display sind die beiden Küssenden zu sehen, denn der junge macht gerade ein Foto von ihnen. Im oberen Teil des Covers ist der Titel in einer Chatblase zu lesen. Sehr stimmig und die Atmosphäre spricht mich total an. Es passt auch im Nachhinein, wie ich finde, sehr schön zum Inhalt des Buches. Dieses Cover macht neugierig auf mehr und man möchte unbedingt erfahren, was es mit den beiden auf sich hat. Mir gefällt es unglaublich gut. LeseprobeMeinung:Das Buch ist ein Chat-Roman und für mich war es der erste seiner Art. Ich weiß gar nicht, ob es noch einen anderen gibt? Mir ist er dann auf jeden Fall nicht bekannt. Schon allein deswegen war ich extrem neugierig darauf und wurde nur positiv überrascht!Die Geschichte erfahren wir aus Sichten unserer beiden Protagnisten Sam und Alice, die sich durch einen Zufall über eine falsche Chatnachricht kennenlernen und ineinander verlieben. Alice ist ein sehr lebhaftes junges Mädchen, das das Tanzen über alles liebt. Ich mochte sie sofort. Sie hat eine sehr erfrischend ehrliche Art an sich, ist total lebendig, sehr gefühlvoll und zudem humorvoll. Für die Beziehung zu Sam kämpft sie mit ganzem Herzen und dafür mochte ich sie nur umso mehr. Obwohl sie im Verlauf der Geschichte einige schwierige Situationen überwinden muss, so wird sie dadurch nur stärker und wächst über sich hinaus. Sie erkennt, was sie wirklich will und plant ihre Zukunft.Ihr zur Seite steht Sam, den ich genauso ins Herz geschlossen habe wie Alice. Dadurch, dass er taub ist, führt ein komplett gegensätzliches Leben zu Alice. Tagtäglich setzt er sich mit Diskriminierung, Benachteiligung und Vorurteilen aus seiner Umwelt auseinander. Trotzdem meistert er sein Leben, auch wenn er mal stolpert. Sam ist ein sehr einfühlsamer Mensch, der sich um alles und jeden Gedanken macht. Seine Beziehung zu Alice wird durch ihn selbst auf eine harte Probe gestellt. Doch auch er macht eine starke Entwicklung durch und erkennt, dass was wirklich zählt und dass es sich für Alice zu kämpfen lohnt.Auch die übrigen Charaktere sind sehr interessant, kreativ und liebevoll ausgearbeitet worden. Wie z.B. Frank oder Nora. Zunächst war ich sehr neugierig darauf, was ich mir unter einem Chat-Roman vorstellen sollte. Die Dialoge finden ausschließlich über Chatnachrichten oder E-Mails statt. Da musste ich mich erst einmal dran gewöhnen und ich muss gestehen, dass ich mir an manchen Stellen eine Szenenbeschreibung, wie es sie in „normalen“ Büchern gibt, gewünscht hätte. Einfach, um noch näher an den Charakteren zu sein und noch mehr zu erleben. Aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen und war mal etwas ganz anderes.Zudem war ich sehr überrascht, dass sich das Buch so intensiv mit Gehörlosen beschäftigt. Dafür war der Chatroman das perfekte Format. Ich persönlich habe mich mit diesem Thema bis zu diesem Buch noch nicht auseinander gesetzt und muss gestehen, dass die beiden Autorinnen es wunderbar umgesetzt haben. An dieser Stelle mag ich dazu gar nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern. Lasst euch also einfach überraschen.Den Schreibstil der beiden Autorinnen kannte ich bis dahin nur aus ihren Bittersweets „Just Friends“, „Summer Boys“ und „Lügen haben blaue Augen“. Zusammen haben die beiden ein wirklich tolles Buch geschrieben, das ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sehr einfühlsam, humorvoll und authentisch erzählen die beiden die Geschichte von Alice und Sam in einem völlig ungewohnten Format. Von Beginn an ist die Geschichte sehr fesselnd und es kam mit keiner Minute Langeweile auf. Vor allem zum Ende hin nehmen die Ereignisse zu und überschlagen sich förmlich. Es ist schon fast „zu viel“ passiert, sodass ich mich richtig konzentrieren musste, um den Überblick zu behalte. Vielleicht hätte man noch einen zweiten Teil schreiben können? Ich persönlich würde mich über eine Fortsetzung der beiden so oder so sehr freuen.Natürlich fehlt auch in diesem Buch die Liebe nicht. Die Liebesgeschichte von Alice und Sam hat mir wirklich gut gefallen. Die beiden ergänzen einander wirklich gut und kommen zudem aus komplett unterschiedlichen Welten. Sie müssen sich vielen Problemen und Konflikten stellen und ständig ihre Beziehung verteidigen. Aber am Ende erkennen sie, was wirklich zählt und planen ihre gemeinsame Zukunft. Eine sehr gefühlvolle, humorvolle und dramatische Liebesgeschichte, die ich sehr gerne verfolgt habe. „Häkelenten tanzen nichts“ war für mich ein Chatroman, der auf ganzer Linie überzeugen konnte. Eine wunderbare Liebesgeschichte, die sich mit den zahlreichen Facetten des Lebens auseinandersetzen muss und sich immer und immer wieder behaupten muss. Es ist eine tolle Geschichte über Minderheiten, über Träume und Freundschaft, über Familie, Liebe und eine gemeinsame Zukunft. Tolle Charaktere, eine kreative Idee und bildhaftes Setting! Lasst euch von Alice und Sam verzaubern und erlebt, warum Häkelenten nicht tanzen :)LgLevenya Hier kaufen!Fakten:Format: Kindle EditionSeitenzahl der Print-Ausgabe: 221 SeitenVerlag: Impress Sprache: DeutschPreis: 3,99€

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  • Schönes Thema

    Häkelenten tanzen nicht
    j125

    j125

    19. July 2016 um 10:14

    Inhalt:Sam möchte eigentlich nur seinem Freund Frank eine WhatsApp Nachricht schreiben, die jedoch aus Versehen bei Alice landet. Alice möchte eigentlich nicht antworten, tut es aber dennoch, als Sam seinen Fehler nicht bemerkt. An dieser Stelle könnte die Geschichte zwischen Sam und Alice vorbei sein, ehe sie richtig angefangen hat. Oder, sie könnte weitergehen, weil man manchmal einfach nicht will, dass etwas endet…Meine Meinung:Dieses Jugendbuch weist gleich mehrere Faktoren auf, die mich sofort magisch angezogen haben. Zuerst einmal natürlich das Cover und der Titel. Da wurde ich sofort neugierig. Hinzu kam der Zusatz „Chat-Roman“, was genau mein Ding ist. Kein Wunder also, dass das Buch auf meiner Wunschliste gelandet ist. Endgültig haben musste ich es dann, als ich etwas über Sam erfahren habe, das ich in meiner Rezension bewusst verschweigen werde. Das Buch beginnt ohne Umschweife mit der oben beschriebenen Szene. Als Leser lernt man Sam und Alice nach und nach kennen, genauso wie die beiden sich kennen lernen. Vielleicht gibt es Vorbehalte gegenüber Chat-Romanen, weil man von der im Hintergrund ablaufenden Geschichte nichts mitbekommt, schließlich wird ja nur über Handy kommuniziert. Das ist aber gar nicht der Fall, weil Alice und Sam sich nicht kennen und ausschließlich über das Handy kommunizieren. Es gibt also nichts, was man als Leser verpassen könnte. Ich hatte nie das Gefühl etwas nicht mitbekommen oder zeitliche Lücken zu haben. Sam und Alice sind beide 18 Jahre alt und im Grunde ganz normale junge Erwachsene. Man könnte zu Sam etwas entscheidendes sagen, etwas, dass ihn irgendwie besonders macht. Ich wusste das aus einer Rezension schon vorher und habe mich aber nicht arg gespoilert gefühlt, weil es wirklich früh aufgedeckt wird. Dennoch möchte ich es hier nicht erwähnen, weil es eine Überraschung ist, die man so aus dem Klappentext oder dem Beginn der Handlung nicht erwarten kann. Die Einarbeitung des Ganzen hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich mochte den Umgang der Autorinnen mit der Thematik. Durch eine gute Freundin weiß ich, dass es ein sensibles Thema ist und die Darstellung mochte ich hier sehr gern.Im Großen und Ganzen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, weil viele Gespräche sehr realistisch dargestellt wurden. Sowohl in Sam als auch in Alice habe ich mich öfter wieder erkannt und manche der Nachrichten hätten genau so von mir an jemand anderen gehen können. Trotz der guten Unterhaltung hatte ich ab und zu ein paar Probleme mit der Handlung. Zum einen hatte die Geschichte für mich kleine Logikfehler, aber es waren keine großen Sachen, nur Ungenauigkeiten. Beispielweise schreibt Alice bereits Mitte März ihre letzte Abiturprüfung, geht aber danach noch zur Schule. Da Bildung in Deutschland Ländersache ist, kann ich meine Abiturzeit nur bedingt mit der anderer Schüler vergleichen, aber ich möchte diesen Punkt doch anzweifeln. Ein größeres Problem hatte ich dann aber mit den Albernheiten. Ich hatte es mal in einer anderen Rezension angesprochen: Albernheit funktioniert für mich in Geschichten nicht. Diese Szenen waren zwar durchaus realistisch, aber es liest sich einfach seltsam. So etwas funktioniert wenn man selbst albern ist, wenn man in der Situation steckt, aber darüber zu lesen kommt bei mir nicht an. Leider. Das Ende ging mir für meinen Geschmack ein wenig zu schnell. Es gab die ein oder andere schöne Entwicklung, aber ich hatte leider das Gefühl mich mitten im Endspurt zu befinden und dann plötzlich mit qualmenden Sohlen abzubremsen, weil ich ja doch schon am Ziel angekommen bin. Fazit:Eine sehr süße Liebesgeschichte, die mich aus meiner negativen Stimmung herausholen konnte. Es wird ein interessantes Thema angesprochen, weshalb ich mich überwiegend gut unterhalten konnte.

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  • Unbedingt lesen!!!!!

    Häkelenten tanzen nicht
    Buecherwurm22

    Buecherwurm22

    23. April 2016 um 19:05

    Klappentext:Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten…Meine Meinung:WARUM verdammt noch mal, habe ich es nicht eher gelesen???WAHNSINN! Eine absolut tolle Geschichte!!!Dies ist nicht mein erster Chat-Roman. Bislang waren alle super gut, aber dieser ist super, super gut. Warum gibt es den nicht als gedrucktes Buch? Ich würde ihn mir gerne in meine Bibliothek stellen und immer wieder rausholen, um darin noch einmal zu versinken.Es ist so lustig. Ich hab ein paar Mal herzhaft gelacht. Aber es hat auch seine traurigen Momente. Ich hatte das Gefühl, ich lese heimlich den Chat von 2 absoluten liebenswerten, caotischen Menschen mit. Ich war gefangen in der Geschichte, obwohl keine richtige Geschichte in dem Sinne ist. Man erfährt nicht so viel vom drumherum, wie in den normalen Romanen. Man ließt nur den Chatverlauf. ES ist pur! Lebendig! Ich hatte das Gefühl es wäre echt! Ich bin verliebt in diese Echtheit! Vielleicht liegt es auch daran, das es in Deutschland spielt. Als ich es beendet habe, hätte ich am liebtsen gleich wieder von vorne angefangen! Danke Jennifer Wolf! Danke Alexandra Fuchs! Danke für diese tolle Geschichte! Danke, Danke!!!

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  • Liebesgeschichte via SMS

    Häkelenten tanzen nicht
    kohoho

    kohoho

    09. February 2016 um 12:20

    Durch Zufall lernen sich Alice und Sam kennen, denn eigentlich wollte Sam Frank schreiben, doch die Nachricht ging an Alice. Doch Alice macht das neugierig und so beginnt eine Freundschaft zwischen ihnen, in die sich langsam auch größere Gefühle vermischen, doch gibt es einige Hindernisse zu überstehen und die Entfernung ihrer Wohnorte ist nicht das Größte davon.. "Häkelenten tanzen nicht" ist mal ein so ganz anderer Roman, denn hier liest man die Nachrichten, die sich Alice und Sam schreiben. Durch diese Art kommt man selbst den Charakteren viel näher, als es in einer normalen Romanform der Fall ist, hier geht es nämlich nur um die Gefühle der jeweiligen Person. Und eben auch die Missverständnisse, die entstehen können, wenn man seinem Gesprächspartner nicht gegenüber steht, sondern nur die Nachricht lesen und interpretieren kann. Manchmal war es echt frustrierend, die Streitereien der beiden zu lesen, doch ich hatte auch Verständnis für viele der Missverständnisse, einfach, weil ich es selbst auch kannte, wenn man geschriebene Worte falsch verstehen kann.  Die Charaktere sind vom ersten Augenblick sympathisch, auch wenn sich einige später zu weniger sympathischen Menschen entwickeln. Dennoch bleiben alle Personen einem gut im Gedächtnis, auch wenn man sich erst einmal erschlagen fühlt, wenn zB viel auf Facebook kommentiert wird.  Ich bin wirklich begeistert von dem Buch, das nicht nur durch die Art des Stils etwas völlig anderes ist. Auch die Lebenssituationen der beiden Protagonisten ist etwas Besonderes und hier treffen wirklich zwei Welten aufeinander. Mit typischen jugendlichen Problemen beginnt hier eine wunderbare Liebesgeschichte und ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen.

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  • Ein ganz besonderes Buch, mit einem etwas anderen Thema

    Häkelenten tanzen nicht
    Jana1995

    Jana1995

    28. November 2015 um 23:15

    "Häkelenten tanzen nicht" ist einmal eine ganz andere Form einer Geschichte. Hier entstehen die Dialoge nämlich nur durch medialen Kontakt und nicht durch persönliche Gespräche oder ähnliches - eben ein Chatroman. Die beiden Protagonisten Alice und Sam lernen sich nur durch Zufall kennen. Sam verschickt aus versehen eine SMS an Alice. Dadurch entsteht ein reger Austausch an Nachrichten und nach und nach entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, in die sich bald noch andere Gefühle mischen. Doch nicht nur die Entfernung macht den beiden zu schaffen. Sam ist gehörlos und so prallen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander... Alice Schneider ist sehr lebensfroh und tanzt für ihr Leben gerne. Deshalb wollte sie sich auch nach ihrem Abitur in London als Tanzlehrerin bewerben, doch ein Unfall macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Alice hat, obwohl man dies vielleicht denken könnte, keine blonden, sondern schwarze Haare. Außerdem hasst sie Kleider - und vor allem hasst sie es zu telefonieren. Leider wirkte Alice auf mich an einigen Stellen zu egoistisch und wurde mir dadurch etwas unsympathisch. Dies mag vielleicht auch an dem männlichen Protagonisten der Geschichte liegen, den sowieso nichts toppen kann. Samuel Winter, kurz Sam, habe ich nämlich sofort in mein Herz geschlossen. Er ist 18 Jahre alt und angehender Krankenpfleger. Außerdem ist Sam gehörlos, bzw. durch ein CL (Cochlea-Implantat) hochgradig schwerhörig. Auch seine Eltern sind gehörlos, nur seine kleine, zwölfjährige Schwester Ina nicht (übrigens meine Favoritin der Geschichte). Durch ihre Nachrichten lernen sich die beiden Protagonisten immer besser kennen. Nach einiger Zeit entwickelt sich eine richtige Freundschaft und auch andere Gefühle keimen auf. Doch Konstanz liegt ganze 800 Kilometer von Hamburg entfernt. Aber nicht nur die Entfernung bereitet Probleme. Beide führen komplett verschiedene Leben und durch die schriftliche Kommunikation treten einige Missverständnisse auf... Der Schreibstil von Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs ist sehr flüssig zu lesen. Beide harmonieren perfekt zusammen, zumindest habe ich keinen wirklichen Unterschied feststellen können. Außerdem konnten sie ihre Schreibweise sehr gut an den jugendlichen Charakter anpassen. Da der komplette Roman nur aus geschriebenen Dialogen besteht, selbst als sich die beiden einmal persönlich getroffen haben, blieben mir die beiden Protagonisten etwas fremd. Ich konnte nicht richtig in die Geschichte eintauchen und habe sie eher oberflächlich gelesen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn zwischendurch einmal in eine "normale" Erzählform gewechselt worden wäre. Trotzdem konnte ich "Häkelenten tanzen nicht" innerhalb weniger Stunden durchlesen, auch wenn teilweise die Spannung fehlte. Alles in allem eine ganz andere Geschichte, für ein paar nette Lesestunden. Auch das Thema, welches den ganzen Roman über präsent ist, finde ich sehr interessant. Und so habe ich mich auch nach Beenden des Buches noch damit beschäftigt. Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas und so ist dies auch keine Geschichte, in die ich noch einmal eintauchen werde. Dies liegt wohl am meisten an der gewählten Erzählform, die für jemand anderen vielleicht genau das richtige ist. Kurz nach dem Lesen habe ich "Häkelenten tanzen nicht" 4 Eulen gegeben. Dies möchte ich aber im nachhinein auf 3.5 Eulen revidieren..

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  • Schöne Idee .. wenn man die Chatform mag

    Häkelenten tanzen nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2015 um 12:00

    Coole Idee! Da ich generell ein riesen Fan von Romanen in Mail,-Chat,-Briefform bin war es genau das richtige für mich :) Wer das nicht so mag, wird sich eher schwer tun. Musste öfter mal zurückblättern weil ich mir nicht mehr ganz sicher war wer was geschrieben hat - hat mich aber nicht gestört. Zeitenweise konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, sehr spannender Anfang und Mittelteil. Gegen Ende hat es mich dann doch etwas gelangweilt. Außerde wurde es mir etwas zu kitschig :) Sammy fand ich von Anfang an sehr süß und witzig. Trotz seiner "Behinderung" kommt er sehr gut im Alltag zurecht. Sammy war mir allerdings teilweise zu schüchtern, zu unterwürfig und zu unsicher. Im Gegensatz zu Alice, Sie ist selbstbewusst, begehrt, wunderschön und selbstsicher. Ich glaube so eine Beziehung kann auf dauer nicht gut gehen. Die Nebendarsteller bis auf "diese Eine" waren auch total sympathisch und witzig. Die Rolle von Ina fand ich etwas übertrieben, Sie war ja quasi wie eine Bessesene .... Im Großen und Ganzen fand ich das Buch klasse und kann es nur weiterempfehlen.

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  • Und sie tanzen doch ... durch mein Herz

    Häkelenten tanzen nicht
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    23. October 2015 um 09:33

     “Häkelenten tanzen nicht” ist ein ungewöhnlicher Chat-Roman aus den Federn von Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs. Sam und Alice Geschichte erschien im Carlsen Impress Verlag, im Januar 2015, und füllten 353 Seiten mit ihrem Leben. Eigentlich wollte Sam nur das Geschenk für seine Oma von Frank bekommen … eigentlich. Denn es war nicht Frank der Sam antwortet, sondern Alice aus Konstanz. Beide beginnen eine Chatfreundschaft mit wahrhaft allen Höhen und Tiefen. Das Leben trennt beide und doch sind sie so verbunden … Als ich das Buch der beiden Autorinnen begonnen habe, hatte ich das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, denn eigentlich fühlt man sich wie in der NSA und ließt einen Gesprächsverlauf mit, welcher immer tiefer geht. Tiefer in die Gefühle zwischen Sam und Alice. Wer selbst so etwas schon einmal erlebt hat, der fühlt sich mit den beiden sofort verbunden, aber selbst wenn nicht, sind es diese Figuren, die den Leser scheinbar mit offenen Armen willkommen heißen. Die Verbindung, welche sich mit jeder neuen Nachricht immer mehr festigt, erscheint so zart und voller Gefühle. Sie brauchen einander und haben eine Bindung geschaffen, die mehr und mehr stärker wird. Beide sind urkomisch, voller Gedanken und Empfindungen. Sam ist ein witziger junger Mann, der genauso Träume hat wie jeder andere in seinem Alter, doch er zeigt biss, weil er eben nicht wie jeder in seinem Alter ist. Er ist gehörlos, was der Dynamik zwischen den Beiden noch mehr Aufwind verleit und sie scheinbar beflügelt, alles überwinden zu können. Alice Wege scheinen zuerst unergründlich, doch dank Sams Hilfe sieht sie den gelben Weg, der in ihr Wunderland führt und in dem sie sich geborgen und verstanden fühlt. Zu jeder Beziehung gehört es dazu, dass man sich manchmal missverstanden fühlt und das typische Hin und Her lässt einem die Verbundenheit noch festigen, wenn sie es wahrhaftig wollen. Zwar hatte man teilweise hier das Gefühl, dass weniger durchaus mehr gewesen wäre, aber die Autorinnen federn dieses Gefühl immer wieder ab. Ganz toll habe ich auch die Gruppenzusammensetzung gefunden, welche beide sehr stark beeinflusst. Und ja, auch ich habe Nora gehasst, und selbst nachdem ich das Buch beendet hatte, hasste ich sie noch immer. Geliebt hingegen, man muss es auch einfach, habe ich Ina, Sams kleine Schwester. Sie ist ein Mädchen, dass man gern zur Schwester haben möchte und dem man einfach nicht böse sein kann. Auch wenn die Art der Erzählung, als Chatverlauf, eine ungewöhnliche ist und man sich zuerst denkt: Wie soll daraus eine funktionierende Geschichte entstehen, haben mich beide Autorinnen überzeugen können. Ja, man kann mit in dieser Form eine Handlung entstehen lassen, die den Leser mitreißt und in der sich jeder hineinzuversetzen vermag. Ich bin sehr gespannt, was die beiden als nächstes Zaubern werden.

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  • Ich werde wohl mal eine Ente häkeln. ;)

    Häkelenten tanzen nicht
    EifelBuecherwurm

    EifelBuecherwurm

    15. October 2015 um 18:37

    Inhalt: Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten… Design: Das Cover ist absolut passend. Wieder ein typisches Impress-Cover. Bisher habe ich noch keins gefunden, was mir nicht gefallen hat. Ich weiß nur nicht warum das Teilwort "enten" in einer anderen Farbe geschrieben wurde. Das hat doch sicher eine Bedeutung??? Auf jeden Fall ist das Cover für mich eine typische Darstellung meiner Generation und der danach. Alles wird digital festgehalten und dann auch auf unterschiedlichsten Plattformen geteilt. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe dachte ich direkt an den Facebook-Status "ist in einer Beziehung mit..." Meine Meingung: Ich muss zunächst sagen, dass ich dieses Buch fast komplett blind gekauft habe. Ich kannte bisher nur Bücher der Autorin Jennifer Wolf (Wolf, Jennifer - Morgentau Die Auserwählte der Jahreszeiten + Wolf, Jennifer - Abendsonne Die Wiedererwählte der Jahreszeiten). Da ich diese so toll finde folge ich ihr auf Facebook und dort habe ich nur kurz von diesem Buch gelesen und dass die beiden Autorinnen sehr viel Spaß beim Schreiben hatten. Das hat für mich bereits ausgereicht und ich habe es ansonsten blind gekauft, ohne zu wissen worum es geht. Ich kann euch sagen: ich habe es nicht bereut. Es geht um Alice Schneider und Samuel Winter, die sich durch einen Zufall kennen lernen. Sam verschickt aus Versehen eine SMS an Alice und sie antwortet ihm auf seine verzweifelten Nachrichten, dass er die falsche Nummer erwischt hat. Was hier bereits hätte enden können setzt sich jedoch Wochen später fort als unter Alkoholeinfluss wieder die falsche Nummer genommen wird. Und so schreiben und schreiben sie sich. Das fängt alles recht einfach an, doch spätestens im zweiten Kapitel war ich sehr überrascht. Da hatte mich das Buch gepackt. Mir standen die Charaktere plötzlich bildlich vor Augen. Ich bin sogar viel zu lange auf der Toilette geblieben um mit eingeschlafenen Beinen zu lesen wie es weitergeht.  Natürlich bleibt es nicht lange bei SMS und Whatsapp. In Kapitel 4 verlagert sich das Ganze parallel auch noch auf Facebook und die jeweiligen Freunde der beiden kommen dazu. Jetzt wurde es für mich anfangs etwas unübersichtlich. Ich musste genau aufpassen wer jetzt an wen schreibt und auf welchen Kommentar gerade geantwortet wird. Hier wären vielleicht Profilbilder zur Orientierung gut gewesen. Aber je länger ich las, desto leichter fiel es mir die Personen und Kommentare zuzuordnen. Warum das ganze Buch als Chat-Roman geschrieben wurde werde ich nicht verraten. Aber wir erleben tatsächlich die ganze Entwicklung als Schriftverkehr. Ein echt interessanter Ansatz. Der Schreibstil war nicht so locker und fließend wie ich es von Jennifer Wolf gewohnt bin (auch das schiebe ich auf den Chat-Stil). Die unterschiedlichen Charaktere haben eine viel zu ähnliche Art zu schreiben und sich auszudrücken. Und die Art und Weise wie Sams kleine Schwester Ina schreibt hat mich manchmal stutzen lassen. Das wirkt zu erwachsen von ihr. Außerdem ist mir aufgefallen, dass kaum oder wenige Abkürzungen wie z.B. HDL oder ähnliche genutzt wurden. Ich hätte gedacht, dass gerade dann viele Abkürzungen geschrieben werden wenn man sich hauptsächlich schreibt. Ab der Hälfte des Buches (und spätestens bei 70%) tat ich mich ein wenig schwer. Beide Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen und treffen damit immer wieder aufeinander. Wie würde meine Oma sagen: "Die Jugend halt". Da ich diesem Stadium entwachsen bin fand ich es nicht so interessant.  Mich hätte noch viel mehr interessiert wie der Alltag der beiden aussieht und vor allem auch noch mehr über Sam zu erfahren. Das lässt sich jedoch nur schwer in diesem Roman-Format darstellen. Vielleicht hätten die Autorinnen hier doch das ein oder andere Kapitel einfügen sollen welches nicht im Chat-Stil geschrieben wäre. Das Ende (zwar etwas überraschend - ich dachte da kommt noch mehr) hat mich dann wieder versöhnlich gestimmt und ich habe das Buch mit einem guten Gefühl im Magen beendet. Fazit: Das Buch hat mich an einigen Stellen überrascht, zum Nachdenken und auch zum Lachen gebracht. Mir hat nicht alles gefallen, doch grundsätzlich ist es eine schöne Geschichte. Bei dem Hin und Her im Chatverlauf musste ich mich, wie bereits gesagt, konzentrieren um der Geschichte folgen zu können. Das hat etwas den Lesefluss und Lesespaß getrübt. Die Charaktere konnten nicht so gut rüber gebracht werden wie in einem klassischen Roman. Doch dies hängt am Chat-Stil. Ich glaube einfach, dass diese Art des Romans nicht so für mich gemacht ist. Insgesamt fand ich es gut und würde es für Jugendliche und Twens empfehlen. ^^

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  • Ich werde mal eine Häkelente häkeln. ;)

    Häkelenten tanzen nicht
    EifelBuecherwurm

    EifelBuecherwurm

    15. October 2015 um 13:37


  • Eine wunderbare Geschichte und Häkelenten können doch tanzen ..

    Häkelenten tanzen nicht
    BrinaWe

    BrinaWe

    20. September 2015 um 17:49

    Wenn man mal einen Freund braucht, ist er nicht erreichbar und man wird immer frustrierter. Wo steckt der bloß, denkt sich der Protagonist Sam, der seinen Freund vor einiger Zeit um einen Gefallen gebeten hat und nun nicht erreichen kann. Sam hat Frank schon mit etlichen SMS bombadiert, als er endlich eine Rückmeldung erhält. Bloss nicht von Frank... Auf dieses Buch bin ich sehr schnell aufmerksam geworden, denn ich kann mich nicht erinnern überhaupt mal ein Chat-Roman gelesen zu haben. Zudem ist das Cover ein echter Hingucker, welches man eigentlich sofort im Regal stehen haben muss. Leider wird mein Wunsch hier noch nicht erfüllt, denn es derzeit nur als Ebook erhältlich. Auf dem Cover könnte man die beiden Protagonisten stehen, die ein romantisches Selfie kreieren. Die beiden Autoren Jennifer Wolf und Alexandra Fuch haben zusammen einen wundervollen Schreibstil und eine bezaubernde Idee ins Leben gerufen. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, der hat meiner Meingung nach was verpasst. In "Häkelenten tanzen nicht" erlebt die liebevolle Alice, nachdem sie auf die vielen Nachrichten eines unbekannt antwortet, keine Enttäuschung. Sie lernt einen netten Jungen kennen, der lieber auf allen möglichen Wegen schreibt, als telefoniert. Im Laufe der Geschichte erfährt sie auch warum, denn Sam könnte sich mit ihr nur auf gebärdensprache Unterhalten. Das Buch erhält viele lustigen Szenen und man verliert sich immer mehr in die Geschichte. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen, auch wenn ich zwischendrin gerne mal beide Köpfe in meine eigenen Hände genommen hätte, ihr wisst schon... Interessant finde ich, dass der 18-jährige Sam, trotz seiner Behinderung eine Ausbildung zum Krankenpfleger macht. Gerade dort muss er sich sehr viel mit Leuten unterhalten oder auch Gesprächsstoffe entgegen nehmen. Respekt. Alice hingegen ist mit ihrer Welt noch sehr unentschlossen. Sie möchte gerne studieren, ist sich aber unsicher, in welche Richtung sie gehen soll. Bis sie dem Ergebnis kommt, eine Ausbildung als Tanzlehrer in London zu beginnen. Ich liebe diese Geschichte und kann sie meinen Lesern nur ans Herz legen. Ich finde sie sehr gelungen!

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  • Der etwas andere Roman, aber absolut empfehlenswert!

    Häkelenten tanzen nicht
    Anni-chan

    Anni-chan

    11. September 2015 um 17:45

    Titel: Häkelenten tanzen nicht. Ein Chat-Roman. OT: / Autoren: Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs Verlag: Carlsen Impress Ausstattung: E-Book Seiten: 251 Preis: 3,99 € (D) ISBN: 978-3-646-60089-6 Erscheinungstag: 8. Januar 2015   Reihe: /   Kurzbeschreibung   Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten… (Quelle: Amazon)   Äußere Erscheinung   Auf dem Cover zu Häkelenten tanzen nicht erkennt man auf den ersten Blick, wie ein Pärchen, das verschwommen im Hintergrund liegt und sich küsst, gleichzeitig mit einem Handy ein Selfie schießt. Auf diesem ist besagtes Paar dann scharf zu sehen. Der Titel wie auch Untertitel stehen in Sprechblasen wie man sie in Chats oft sieht. Es fällt auf, dass das Cover sehr schwarz-blau-haltig ist. Die zwei Farben harmonieren aber sehen schön miteinander und im Großen und Ganzen finde ich das Cover sehr gut gelungen, wie alle Cover aus dem Impress-Verlag.   Warum ich es gelesen habe   Als eingefleischter Fan von Carlsen Impress habe ich mich entschlossen, endlich mal meinen Impress-Sub abzuarbeiten. Und die Häkelenten schiebe ich schon lange vor mir her, dass ich es als erstes lesen musste.   Meine Meinung   Schreibstil: Das Buch ist komplett als Handychat verfasst. Oder als E-Mail. Zum Teil wird auch in den Kommentaren bei Facebook. So einen Roman habe ich definitiv noch nie gelesen und es war ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass zwischen einzelnen Nachrichten mal nur zwei Minuten, mal drei Tage oder mehr verstrichen waren und manchmal wirkte die Fülle an Nachrichten, die eine Person einer anderen schickt, ein wenig erdrückend und unübersichtlich, da man Seiten zurückblättern musste, um zu sehen, auf welches Thema sich gerade bezogen wird. Doch nach einer Weile hat mich sicht daran gewöhnt und dann fliegen die Seiten nur so. Sehr lustig ist auch, wenn die Figuren betrunken sind und miteinander schreiben. Dann sind die Nachrichten zwar voller Tippfehler, aber sehr amüsant zu lesen.   Handlung: Der Roman beginnt damit, dass Sam Frank schreibt, aber die falsche Nummer eingespeichert hat. So schreibt er Alice, einem Mädchen, dass ihm zu diesem Zeitpunkt völlig fremd ist. Die beiden hören aber nicht mehr auf, miteinander zu schreiben, als das Missverständnis sich klärt. Viel mehr werden sie durch den Chat immer vertrauter miteinander. Er erfährt, dass sie eine Tänzerin ist, die dieses Jahr ihr Abi schreibt und sie, dass er seine Ausbildung als Krankenpfleger fast abgeschlossen hat und außerdem gehörlos ist und nur dank seines Cochlea Implantat ein wenig hören kann. Darüber hinaus leben die beiden rund 800 km voneinander entfernt, was auch mehr als einmal eine Konfliktsituation darstellt. In einer Zeitspanne von einem knappen halben Jahr verfolgen wir den Chat zwischen Sam Alice, Ina (Sams kleine nicht-gehörlose Schwester), ihren und seinen Freunden und damit das alltägliche Leben der Personen. Die Geschichte bringt frischen Wind in das Genre der Jugendliteratur, denn sie ist locker geschrieben und befasst sich neben der Liebesgeschichte auch mit ernsten Themen, mit denen viele Teenager zum Ende ihrer Ausbildungs- oder Schulzeit zu kämpfen haben. Der Zukunft.   Charaktere: Sam ist der Protagonist des Buches. Er lebt mit seinen gehörlosen Eltern und seiner Schwester, die als einzige in der Familie hören kann, in Hamburg, wo er seine Ausbildung zum Krankenpfleger macht. Seine Freunde (inkl. Ex-Freundin) sind ebenfalls alle gehörlos, wobei besagte Ex und er als einzigen in der Gruppe ein Cochlea Implantat tragen. Die Freunde nutzen die Gebärdensprache zum Kommunizieren oder Skype. Seitdem er durch ein Versehen, Alice angeschrieben hat, kommt er nicht mehr von ihr los und verliebt sich schließlich in sie. Er hat ein sehr offenes Wesen und seine Chats zu lesen, ist vor allem, wenn er etwas getrunken hat, sehr lustig. Man merkt, dass sein Job seine Berufung ist und er sich um die Gesundheit seiner Freunde sorgt. Dabei hat er immer Tips auf Lager, wenn jemand krank ist. Alice ist die Protagonistin. Sie lebt in Konstanz, wo sie noch zur Schule geht. Außerdem ist sie Vizeeuropameisterin im Tanzen. In ihrer Freizeit tanzt sie ebenfalls und fährt Gokart. Durch das Chatten mit Sam beginnt sie, die Gebärdensprache zu lernen und verliebt sich in ihn. Sie hat ebenfalls ein offenes Wesen (Braucht man wohl, wenn man mit einem völlig Fremden schreibt.) und wirkt für mich wie ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mensch. Allgemein sind alle Charaktere toll gestaltet. Es macht einfach Spaß, die Kommentare auf Facebook zu verfolgen und für einen kurzen Zeitraum ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen zu verfolgen.   Fazit   Ein toller Roman, der das Zeitgefühl trifft und amüsant zu lesen ist.   Bewertung   4/5   Die Rezi gibt's auch hier: http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/08/rezension-hakelenten-tanzen-nicht-ein.html

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  • Anfangs nicht gedacht, dass es so toll wird!

    Häkelenten tanzen nicht
    ZeilenMalerei

    ZeilenMalerei

    21. August 2015 um 19:38

    Klappentext Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten… Cover Ich finde das Cover sehr gut gelungen. Dadurch, dass das Smartphone scharf und der Hintergrund, den man ja auf dem Telefon sehen kann, unscharf ist, kann man alles sehr gut lesen und bekommt direkt einen Eindruck davon, dass sich in diesem Roman alles um die Kommunikation dreht. Die Sprechblasen als Hintergrund für den Text finde ich super - Ein in sich stimmiges Cover. Hauptfiguren Alice: Alice ist eine sehr verständisvolle 17-Jährige, die anfangs nicht weiß, was sie nach ihrem Abi (das sie in ihrem Wohnort Konstanz hinter sich bringen will) machen soll. Ihre Freizeit verbringt sie lieber mit Jungs und ist auch sonst sehr aktiv (Tänzerin, die an Wettkämpfen teilnimmt; fährt gern Gokart...). Außerdem ist sie für jeden Spaß zu haben, kann aber auch mal auf den Tisch hauen, wenn ihr etwas nicht passt. Samuel/Sam: Sam ist ein führsorglicher, ehrlicher und liebevoller Charakter. Er arbeitet in einem Krankenhaus in Hamburg (über 800 km von Alice entfernt), sorgt sich um seine kleine Schwester, die das Alter erreicht hat, in dem man sich für Jungs interessiert, und ist immer für seine Freunde da. Sam ist seit seiner Geburt gehörlos, weshalb seine Clique eigentlich auch nur aus Menschen, die nicht oder nur sehr schlecht hören, besteht, wodurch sie zum Teil in "ihrer eigenen Welt" leben. Nora: Nora ist die Ex-Freundin von Sam und gehört zu seiner Clique. Sie konnte ich sehr schwer einschätzen. Nachdem sie von Alice erfahren hat, schwankte ihre Stimmung zwischen "Ich bin das netteste und verständnisvollste Mädchen auf der Welt" und "Ich werde Alice jetzt mal richtig schön beleidigen". Zum Ende des Buches erfährt man zum Glück auch, woran das liegt. Schreibstil und Handlung Es ist ein Chat-Roman, was bedeutet, dass alle Beschreibungen, alles was passiert nur in Form von Nachrichten zwischen Alice und Sam oder anderen der beiden Cliquen stattfindet. Anfangs hätte ich es nicht gedacht, aber das haben die beiden Autorinnen ausgezeichnet hinbekommen. Beide haben einen tollen Schreibstil, der direkt Bilder im Kopf erscheinen lässt, was umso wichtiger bei einem Roman in Chat-Form ist. Beide haben viel Humor, aber auch ernste Themen, wie die Welt der Gehörlosen, in dieses Buch gepackt. Andere mitunter schwierige Themen, wie beispielsweise die Umwelt der Gehörlosen auf sie reagiert oder Probleme die Alice mit ihrer Mutter wegen des vielen Tanztrainings hat, werden angesprochen und in Chat-Form verpackt. Ebenso hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Immer wieder kamen neue Überraschungen und Wendungen, die sehr viel Dynamik in die Geschichte gebracht haben. Außerdem haben die Autorinnen sich mit einem Thema befasst, was oft nicht genug Beachtung findet: Dem Leben als Gehörloser. Sam lässt dabei ganz tief blicken und gibt einem ein Gefühl dafür, was für Einschränkungen man dabei hat, aber auch, dass man sich davon nicht unterkriegen lassen soll. Alice geht mit dieser Situation toll um, hilft ihm bei Sprechenüben, aber lernt auch selbst die Gebärdensprache. Dass sich beide letztendlich auch treffen und der Roman weiterhin in Form eines Chats geschrieben ist, finde ich fantastisch! Ich denke, dadurch, dass Sam und seine Freunde Gehörlose sind, hat es vereinfacht auch während der Treffen in der Nachrichtenform zu bleiben. Ein außerordentlich interessantes Thema sehr toll umgesetzt! Fazit Ein tolles Buch, um das ich anfangs etwas herumgeschlichen bin, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Chat-Roman klappt. Auch wenn der Titel zu Beginn nicht darauf schließen lässt, worum es geht, zieht sich die nicht tanzende Häkelente durch den ganzen Roman und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich habe das Buch verschlungen! Deswegen und wegen der super Umsetzung einer tollen Liebesgeschichte kann ich nur eine klare Kaufempfehlung abgeben. Viele weitere Sachen rund um Bücher sind auf meinem Blog zu finden.

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