Schläge der Lust

von Alexandra Gehring 
3,3 Sterne bei10 Bewertungen
Schläge der Lust
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Positiv (4):
dreamlady66s avatar

SM-Erotik lustvoll umgesetzt!

Kritisch (1):
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Hart und direkt. Mäßige Charakterentwicklung und eigenartige Wortwahl. Story eher zweckdienlich. Rezension folgt in Kürze.

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Inhaltsangabe zu "Schläge der Lust"

»Schläge der Lust«
Das Bestrafen durch die Peitsche wird als Sexpraktik verwendet, um sexuelle Lust zu erzeugen und zu empfinden.
Vanessa sehnt sich nach Unterwerfung und bekommt eine Erziehung zur devoten Sub.
Bei ihrem ersten BlindDate wird sie gleich psychisch und körperlich an ihre Grenzen geführt.
Ihr Aufwachen aus dem Alltagstrott und das Aufbrechen von Tabus verändern ihr Leben.
Doch kann sie all den Forderungen ihres Herrn entsprechen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862776320
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:blue panther books
Erscheinungsdatum:10.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    OpPrincessvor 18 Stunden
    Feucht fröhliches Vergnügen

    Das Bestrafen durch die Peitsche wird als Sexpraktik verwendet, um sexuelle Lust zu erzeugen und zu empfinden. Vanessa sehnt sich nach Unterwerfung und bekommt eine Erziehung zur devoten Sub. Bei ihrem ersten BlindDate wird sie gleich psychisch und körperlich an ihre Grenzen geführt. Ihr Aufwachen aus dem Alltagstrott und das Aufbrechen von Tabus verändern ihr Leben. Doch kann sie all den Forderungen ihres Herrn entsprechen? Alles in allem hat mir dieses Buch gut gefallen. Wie auch in den anderen Büchern der Autorin überzeugt sie den Leser mit einer ausgefeilten Schreibweise. Die einzelnen Eindrücke der Protagonisten werden detailreich geschildert sodass man direkt in das Geschehen eintauchen kann. Dennoch hätte ich mir mehrere Einblicke in die Gefühlswelt von Vanessa gewünscht. Es kam mir teilweise als eine bloße Abfolge von erotischen Szenen vor. Natursekt-Spielchen waren häufig Bestandteil in diesen Szenen. Aber auch wenn man diese Spielart nicht so prickelnd findet ist es ein solides Werk mit vielen verschieden fantasievollen Settings, dass sich sehr gut lesen lässt

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: SM-Erotik lustvoll umgesetzt!
    SM-Erotik lustvoll umgesetzt!

    (Inhalt übernommen)
    Das Bestrafen durch die Peitsche wird als Sexpraktik verwendet, um sexuelle Lust zu erzeugen und zu empfinden.
    Vanessa sehnt sich nach Unterwerfung und bekommt eine Erziehung zur devoten Sub. Bei ihrem ersten BlindDate wird sie gleich psychisch und körperlich an ihre Grenzen geführt. Ihr Aufwachen aus dem Alltagstrott und das Aufbrechen von Tabus verändern ihr Leben. Doch kann sie all den Forderungen ihres Herrn entsprechen?

    Zur Autorin:
    Die Autorin des Romans "Die Abrichtung" schreibt unter ihrem Pseudonym Alexandra Gehring.
    Sie lebt im Südwesten Deutschlands und arbeitet in einem sozialen Beruf.
    Da sie selbst SM lebt und darin eine Welt für sich entdeckt hat, begann sie ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Daraus ist ihr erster Roman "Die Abrichtung" entstanden.
    Auch in ihrem zweiten Roman "Schläge der Lust" ist manches Erlebte in eine fiktive Romanhandlung eingeflossen.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE (erneut) an bpb für Eure Zusage & Teilnahme an dieser kleinen, aber exquisiten Leserrunde (mit Autorenbeteiligung), die uns hier auf 224 Seiten einen Einblick in die sm-Welt gab - eine härtere gar intensivere & auch intimere Szenerie wurde präsentiert.

    Da ich selbst hier mal bereits persönlich kurzzeitig eintauchte, war mir Manches geschriebene nicht unbekannt & ich wusste, auf welches Zauberwerk  der Gefühle, Leidenschaften aber auch Grenzerfahrungen von einer SUB - in Ausbildung - ich mich hier begab, oft mit unterschiedlichen Protagonisten & Settings - der Schreibstil ist direkt & knallhart, oft auch vulgär & passte für mich einfach gut hierher. Viele Spielvarianten wurden vorgestellt & auch praktiziert!

    Dennoch ist es kein erotisches Buch nur für Zwischendurch & nicht für Jedermann - denn, es zeigte definitiv härtere Gangarten auf, auf die man sich einlassen kann, aber nicht muss...!
    Dir & Deiner kreativen Feder wünsche ich weiterhin alles Gute!

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    Jette5s avatar
    Jette5vor einem Jahr
    Schläge der Lust

    Vanessa (43) lässt sich auf ein erotische Blind Date ein. Dafür reist sie in eine andere Stadt und trifft sich dort mit Alexander (54), den sie über ein BDSM Forum kennen gelernt hat. Vanessa möchte bei diesem Date mehr über BDSM, das Verhalten einer SUB und sich selbst erfahren.

    Eigentlich lese ich sehr gerne Bücher aus dem SM / BDSM Bereich, aber mit diesem bin ich nicht richtig warm geworden. Vielleicht war der Einstieg von der Autorin nicht richtig gewählt. Mir hat es nicht so gut gefallen, das die Protagonistin unter Schlafmittel gesetzt wurde und dann stand auch noch plötzlich jemand ganz anderes im Zimmer, mit dem sie den ersten Sex haben sollte. Dies würde mit keiner Silbe angedeutet und zog sich durch das Buch. Ich war davon ausgegangen, das Vanessa und Alexander allein das Gebiet erforschen und nicht, das es sehr viele andere beteiligte Personen gibt. Vor allem weil es nicht abgesprochen war, denn sonst hätte ich damit keine Probleme gehabt. Für mich ist Vanessa eine Novizin und es kam mir vor, als ob sie den Haien zum Fraß vor geworden würde. Gut - es hat ihr gefallen, aber was wenn nicht?

    Die erotischen Szenen fand ich sonst gut erzählt. Es gab viele verschiedene Praktiken, so das auch Neulinge einen guten Einblick erhalten haben. Die Passagen dazwischen fand ich allerdings nicht so gut. Sie wirkten etwas lieblos dazwischen gesetzt. Es entstand keine richtige Geschichte. Auch bin ich mit allen Protagonisten nicht richtig warm geworden. Man konnte sich durch den fehlenden Inhalt auch nicht wirklich in die Personen hineinversetzen. Schade, denn man hätte sicherlich mehr aus der Geschichte machen können.

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    julemausi89s avatar
    julemausi89vor einem Jahr
    Gut als Lehrbuch, aber nicht sehr unterhaltsam

    Ich würde nicht sagen, dass ich das Buch schlecht finde. Es hat nur meiner Meinung nach etwas die Intention verfehlt.

    Als Einstieg in das Thema SM/ BDSM finde ich das Buch wirklich sehr gelungen. Man lernt die verschiedenen Spielarten auf sehr ausdführliche und detailierte Art und Weise kennen. Die Sprache ist hier auch wirklich bildhaft gehalten, sodass man sich alles auch wirklich gut vorstellen kann.

    Leider hat mir für einen guten Roman das Drumherum nicht gefallen. DIe Autorin versucht, die erotischen Szenen in eine passende Rahmenhandlung zu pressen und genau hier liegt das Problem: Eine wirklich Handlung kommt nicht zustande und die Gespräche, in denen das Gefühlsleben bzw die gefühlsmäßige Verarbeitung der Sexpraktiken dargestellt werden soll, klingen zu hölzern und gestellt. Es scheint alles sehr gefühllos und kalt. Ich konnte zu den einzelnen Figuren, besonders den Hauptfiguren, keine wirkliche Bindung aufbauen oder mich in sie hinein versetzen.

    Fazit:
    Ich finde das Buch wirklich nicht schlecht und kann es Neulingen dieser Spielart auch empfehlen, nur als Unterhaltungsliteratur eignet es sich meiner Meinung nach nicht so ganz.

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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor einem Jahr
    Story wow, Sprache mau!

    Vanessa lernt über das Internet einen dominanten Mann kennen. Er soll sie zu einer perfekten SuB abrichten. Gleich beim ersten Blind Daten geht es heiß her und Vanessa wird in eine Welt eingeführt, die ihre geheimsten sexuellen Bedürfnisse erfüllt.


    Die Autorin fackelt nicht lange. Gleich nach ein paar Seiten geht es richtig zur Sache. Die Sexszenen sind wirklich anregend und abwechslungsreich. Dabei wird die ganze Bandbreite des SM- Bereiches abgedeckt und hemmungslos an verschiedenen Schauplätzen mit unterschiedlichen Partnern herumgep.... Auch wenn einige Praktiken doch eher befremdlich auf mich wirkten, konnte ich gut erkennen, dass die handelnden Personen das Spiel stets genossen hatten. Ich habe es sehr genossen, in eine erotische Welt einzutauchen, die ich nur aus Büchern kenne.
    Dadurch, dass der Sex im Vordergrund stand, erfahren wir nicht wirklich viel über die Protagonisten. Sie blieben leider ein wenig blass.

    Sprachlich hat mich das Buch leider doch enttäuscht, ich bin von der Autorin Besseres gewöhnt. Die Dialoge zu Beginn klangen echt holprig und hölzern. Die derbe Ausdrucksweise störte mich eigentlich nicht, sie passt perfekt zum Thema. Irgendwann konnte ich das Wort "Votze" in all seinen Varianten allerdings nicht mehr lesen. Es finden sich auch noch einige Schreibfehler in der Geschichte.
    Das Cover ist sinnlich. Man erkennt sofort, worauf man sich einlässt.

    FAZIT:
    Prickelnde Sexszenen, aber sprachlich leider nicht unbedingt der Bringer!

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    B
    Buechereulen_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch was durch und durch spannend blieb.
    guter SM Roman

    Das war mein erster  SM Roman Alexandra Gehring  den ich gelesen habe und war sehr überrascht. Ihr Schreibstil ist gut und flüssig sodass man das Buch gut in einem Rutsch weglesen konnte. 

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch wie Alexander auf die Charaktere eingegangen und sie beschrieben hat wie sie denken, was sie fühlen und was sie von der ganzen Situation halten und was sie mit ihn gemacht hat. Ich konnte mir so gut die Charaktere vorstellen und wie sie Aussahen... bis das alter kam.... das alter in dem Buch hat dann doch irgendwie etwas irritiert sodass ich dann ab und zu meine Probleme hatte mir die Charaktere vorzustellen.

    Leider fand ich das Buch auch etwas zu kurz ich hätte gerne noch weiter gelesen, wie es mit Jasmin und Daniela weiter geht. Und wie es mit Vanessa und Jessica weiter geht und ob Jessica dann genau so Empfindet.
    Im großen und ganzen ist das Buch super gelungen und kann es weiter Empfehlen.

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    Monices avatar
    Monicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erotisch, Genau und viel SM
    Mit Schlägen zur Lust

    "Schläge der Lust" von Alexandra Gehring, ist ein sehr authentischer SM Roman. In diesem Buch wird viel sehr detailliert beschrieben und erläutert. Der Leser darf beinah mitfühlen wie es der Hauptprotagonistin ergeht während sie zur perfekten Sub erzogen wird. Für mich waren allerdings zu viele Wechsel der Ansicht des Erzählers, denn wenn zum Beispiel die Augen verbunden wurden, war für mich nicht klar wieso dann das geschehen weiter so beschrieben werden konnte wie es nur jemand sehen kann. Diese Wechsel haben dem Buch etwas den Schwung genommen.
    Trotzdem waren einige sehr interessante und gute Kapitel und Szenen dabei. Einige wenige Szenen, waren mir persönlich leider zu heftig, aber so ist das eben, jeder hat andere "Vorlieben".
    Sonst war die Geschichte an sich sehr gut, die Protagonistin hat sich fragen gestellt, welche sich sicher jede Frau einmal stellt. Das Buch ist sehr realistisch geschrieben und eindeutig etwas für richtige SM-Freaks. Also wer wirklich eine Geschichte mit hartem SM will, ist hier genau richtig.

     

    Zum Inhalt:
    Vanessa, 43 und frisch geschieden, wird von ihrer Freundin animiert sich auf Partner suche zu begeben. Als sie in einem SM-Forum Alexander trifft und sich auf einen Besuch bei ihm einlässt ahnt sie nicht was auf sie zu kommen soll. Denn der Besuch soll anders ablaufen als sie es sich gedacht hat. Plötzlich findet sie sich alleine, gefesselt mit fremden wieder welche ihr sehr klare Anweisungen geben und für nicht gehorchen direkt bestrafen. Sie beginnt zu zweifeln, doch die Sessions zeigen ihr was sie wirklich will und so verändert sich ihr denken. Nach und nach lernt sie den Freundeskreis kenne und lernt das jeder seine Art und Vorliebe hat. Doch ist wirklich alles so leicht zu verstehen?

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    eine authentische Darstellung der SM-Welt

    Durch ihre Neugier getrieben, meldet sich Vanessa in einem SM-Forum an und kommt nach einem Treffen mit dem geheimnisvollen Alexander sehr schnell zur Erkenntnis, dass SM nicht nur aus purer Lust besteht.

    Schon nach wenigen Tagen stößt Vanessa sowohl körperlich als als seelisch an ihre Grenzen. Wird Vanessa es schaffen als gute gute Sub zu überzeugen, oder wird sie vorher die Flucht ergreifen?

    Der Schreibstil ist schön flüssig und die Geschichte ist sehr authentisch geschrieben. Dadurch dass Vanessa komplett unerfahren in der Szene ist, konnte man sich gut in sie hineinversetzen.

    Mir tat sie beinahe schon leid, wie viel an Schmerzen sie alles ertragen musste und ich konnte es auch gut nachvollziehen, dass sie immer wieder damit kämpfen musste, innerlich nicht zusammenbrechen.

    In dem Buch wird verdeutlicht, dass absolute Gehorsamkeit und auch Vertrauen ein absolutes Muss ist. Während der SM-Praktiken wirkt alles äußerst distanziert und kalt, außerhalb dieser Welt verhalten sich die Interessenten komplett normal. SM ist für viele eine Abwechslung zum oftmals traurigen Alltagstrott, bei der sie ihre Experemtierfreude und Neugierde befriedigen können.

    Auch fand ich die zusätzlichen Informationen, wie zum Beispiel die einzelnen Charaktere zu SM gekommen sind und was sie daran fasziniert, sehr interessant.

    Für jemanden, der sich für die SM Szene interessiert, ist dieses Buch bestimmt interessant. Für mich war das Buch teilweise echt hart. Ich musste sehr oft schlucken. Die Praktiken und die kalte, distanzierte, teilweise auch provozierende Wortwahl haben mich echt teilweise an meine Grenzen gebracht.

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    Kallisto92s avatar
    Kallisto92vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nur für SM-Fans, nichts für Ottonormalverbraucher Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Gebe dem Buch jedoch 4 Sterne, da es spannend ist,
    Sub, Vanessa, Hardcore

    Der Roman, Schläge Der Lust, geschrieben von Alexandra Gehring, handelt von der Protagonistin Vanessa.  Sie ist 43 Jahre alt  und lebt geschieden. Durch ihre beste Freundin Jessica kommt Vanessa zum Thema BDSM und meldet sich bei Foren an. Dadurch merkt sie ,dass sie mehr erleben möchte.  Kurze Zeit später lernt sie im Forum Alexander kennen und möchte mit ihn ein sexuelles Abendteuer eingehen und sich ihn unterwerfen, als seine Sub. Sie treffen sich auf ein erstes Blind Date, dabei wurden nur Alter und ein paar Erkennungsmerkmale ausgetauscht.  Vanessa und Alexander haben ein längeres Wochenende in seinem Haus verabredet,. Er ist dominant und fordert ein devote Sub. Sie muss sich seinen Wortlauten und Befehlen beugen. Dabei läuft die Handlung jedoch anders als Gedacht.  Sie hat eine schwere Zeit, welche ihr trotzdem Lust bereitet. In der Ausbildung zur Sub, spielen viele Personen eine Rolle unter anderen Erik, Jana , Constantin und viele mehr.  Ich möchte nicht zu viel Spoilern daher lest die Geschichte selbst^^

    Zum Schreibstil : Ab der ersten Seite taucht man gleich in die Handlung . Es wird in der Erzählperspektive geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind spannend und unvorhersehbar geschrieben. Wenn man denkt schlimmer kann es nicht werden, kommt nochmal eine Sahnehäubchen oben drauf. Das Buch lässt sich an sich flüssig und schnell lesen, wenn man mit den Handlungen klar kommt und nicht wie ich öfters eine Pause benötigt. Das Buch ist sehr "schmutzig" geschrieben und die Erniedrigung der Sub kommt nicht zu kurz. Daher musste ich viel schlucken und fand es Frauenabwertend, womit ich nicht klar komme steigert hingegen Vanessa ihre Lust immer mehr. Ich mag Erotikromane, aber von Romanik ist hier nichts zu finden.  Die Orte und Schauplätze waren gut beschrieben und daher gut vorstellbar. Ebenso waren Vanessas Gedanken so beschrieben, dass man wusste, was sie fühlt.

    Ich hätte jedoch eher eine Geschichte zwischen Alexander und Vanessa erwartet und bevorzugt. Es geht im Buch fast ausschließlich um erotische Geschehnisse ,jedoch zwischen Vanessa und anderen Personen.

    Vanessa wurde zwar nie direkt gegen ihren Willen abgerichtet, jedoch ist das Buch meiner Meinung nichts für Erotikfans, sondern nur was für Hardcore SM Fans. Die Begriffe und Tätigkeiten klingen so hart, dass man sich nicht in die Protagonistin hineinversetzen möchte, denn dann wäre die nächste Brücke der einzige Ausweg, daher nichts für zartbesaitete.

    Das Buch hat seine eigene erotische Welt .

    Meiner Meinung nach war das Buch für mich persönlich einen Versuch wert, jedoch habe ich etwas anderes erwartet. Ich mag Erotikbücher und diese sollten keinen Blümchensex beinhalten, dieses Buch war mir jedoch persönlich zu hart und die Wortwahl wie Mundvotze ,Fickloch etc sind für mich nur abwertend und Ausdrücke, daher anturnend.

     

    Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Gebe dem Buch jedoch 4 Sterne, da es spannend ist, Schreibstil klasse, nur nichts für Leute wie mich die nicht in  dieses Milieu passen und ein paar Arschhiebe und Fesselspielchen kennen.

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    Cylans avatar
    Cylanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hart und direkt. Mäßige Charakterentwicklung und eigenartige Wortwahl. Story eher zweckdienlich. Rezension folgt in Kürze.
    Diese Rezension wird durch Produktplatzierung unterstützt

    Das war sie nun meine doppelte, nein, sogar dreifache Premiere!

    Mit Schläge der Lust von Alexandra Gehring habe ich nicht nur meinen ersten BDSM-Roman gelesen, sondern auch meinen ersten vollwertigen Erotik-Roman. Außerdem war es mein allererstes Rezensionsexemplar überhaupt. Von daher hatte das Buch für mich eine besondere Bedeutung.

    Nun, dass etwas Besonderes nicht unbedingt immer gut sein muss, werden die folgenden Zeilen klären.

     

    Gleich vornweg möchte ich anmerken, dass ich hier keine Kritik an der eigentlichen Praxis des BDSM üben werde. Die Sache ist nämlich die, dass ich mit Bondage und SM nun Mal gar nichts anfangen kann und das hat dieses Buch auch nicht zu verändern vermocht. Ich werde mich also mit einer Wertung über die Praxis selbst sehr zurückhalten, nur den einen oder anderen Punkt anmerken, der aber nicht alleine auf die Praxis per se bezogen ist, sondern mit anderen Kritikpunkten zusammenhängt.

    Langes Vorwort ist lang.

     

    Fangen wir doch einfach mal ganz vorne an. Beim Einband nämlich. Dieser ist ansprechend gestaltet. Für jemanden, der sowieso auf weibliche Hinterteile steht, ist ein ansehnliches Gesäß in schöner Wäsche natürlich ein netter Anblick, auch wenn der Einband sonst eher minimalistisch gehalten ist.

    Die Geschichte um Vanessa und ihren Herren Alexander beginnt mit ihrem ersten Aufeinandertreffen. Sie haben sich in einem Forum kennengelernt und sich für eine Session verabredet. Bereits auf den ersten Seiten bekommt man ein gutes Bild der beiden Handlungsträger vermittelt. Dadurch gelingt der Einstieg ins Buch schon Mal recht gut.

    Leider fällt mir bereits beim ersten Monolog (Vanessas Vorstellung im Bistro) ein Punkt auf, der sich durch das ganze Buch zieht:

    Die Dialoge sind absolut schrecklich!

    Versteht mich nicht falsch – die Sprache an sich ist tadellos, aber sie ist eben nicht für Gespräche geeignet. Ob es nun Vanessa, Alexander oder einer der zahlreichen anderen Charaktere ist, die im Laufe der Geschichte ins Spiel kommen – sobald sie mehr als drei Zeilen Text bekommen, klingt ihre Sprache furchtbar stelzig, als würden sie ein Interview für eine Zeitung geben oder ihre Memoiren schreiben. Sie erzählen also, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Dialoge mögen dadurch zwar jede Menge Informationen vermitteln können, aber sie klingen alles andere als natürlich.

    Auf Seite 19 ging es dann also los mit dem wilden rumgepimper. Doch nicht etwa, wie erwartet zwischen Vanessa und Alexander. Nein, Vanessa wird erstmal fröhlich frei von verschiedenen Männern – verzeiht die Ausdrucksweise, ich habe das Buch komplett gelesen und weiß, dass das alles nicht so ist, wie es aussieht, aber in diesem Moment ist es eben genau das: - vergewaltigt. Schön, dass Vanessa wenigstens ein paar Zweifel diesbezüglich kommen, aber wirklich konsequent ist sie mit ihren Gefühlen nicht. Mal findet sie es schlimm, dass man sie gegen ihren Willen (und zu Anfang ist es wirklich gegen ihren Willen) vögelt, im nächsten Moment reagiert sie wie ein Hentai-Anime-Mädchen, das sich Hals über Kopf in das Tentakelmonster verliebt, das sie gerade missbraucht.

    Ich muss zugeben, dass mir das das erst positive Bild, das ich von Vanessa hatte, ziemlich kaputt gemacht hat.

    Erst gegen Hälfte des Buches, begann ich wieder eine gewisse Sympathie ihr gegenüber zu spüren. Auch fing ich jetzt langsam an, eine Beziehung zu den anderen Charakteren aufzubauen, besonders zu Jana und Katharina – obwohl ich bis zum Schluss keine wirkliche Vorstellung von ihrem Aussehen hatte (mal ernsthaft, ich hab das Gefühl, dass man bis auf Vanessa, Alexander und am Ende Jasmin von keinem Charakter mehr Informationen bekommen hat, als die Beschaffenheit ihrer Geschlechtsteile) – da diese eine freundschaftliche Bindung zu Vanessa aufbauten, die ja unser Point of View in der Geschichte ist. Allgemein beginnt man ab Mitte des Buches zu allen Charakteren eine kleine Bindung aufzubauen – und das obwohl eigentlich auf neun von zehn Seiten nur kopuliert wird.

    Wie auch immer. Mit der Hälfte des Buches erreicht man dann aber auch den Punkt, an dem Vanessa als Zentrum der Geschichte langsam in den Hintergrund rückt. Oftmals wird sie uns nur noch als stiller Beobachter präsentiert, die sich selten bis gar nicht in die jeweiligen Sexpraktiken einbringt. Einige Abschnitte, teilweise sogar Kapitel hätte man auch komplett ohne ihre Anwesenheit genauso schreiben können – oder eben weglassen.

    Mit jeder Seite wurde mir deutlicher, dass ich nicht wirklich auf eine Geschichte hoffen durfte. Das Buch liest sich, wie eine Aneinanderreihung von zusammenhängenden Kurzgeschichten, die zwar im gesamten ein großes Ganzes bilden und auch als Einzelkapitel funktionieren würden, im Großen und Ganzen aber unvollendet wirken. Wir haben einen guten Einstieg in die Geschichte, haben gegen Mitte einen drastischen Wendepunkt in der Konstellation der Charaktere und dann quasi eine Stagnation des Spannungsbogens. Vanessa lernt neue Praktiken und neue Leute kennen, vertieft ihre Erfahrungen, aber eine Geschichte wird dabei nicht vorangetrieben. Mit der letzten Seite fühlt man sich irgendwie alleingelassen. Das Treffen der SM-Gruppe war vorbei – Ende. Das wäre an sich kein Thema gewesen, wenn man bei der Erzählung der Geschichte so konsequent gewesen wäre, dies als einziges Ende einzubringen. Aber es gab bereits davor größere Zeitsprünge, die ebenso als Ende der Geschichte hätten dienen können. Ich für meinen Teil hatte das Gefühl, dass Frau Gehring nach dem Kapitel Clubbesuch, spätestens aber mit dem Kapitel Schlagersängerin ihre ursprüngliche Geschichte abgeschlossen hatte (wäre ein passender Zeitpunkt gewesen, aus erzählerischer Sicht), der Verlag aber wenigstens auf 200 Seiten kommen wollte, also hat man einfach immer nur eine weitere Geschichte gesponnen, bis man die geforderten Seiten voll hatte.

     

    Wie man an meinen harten Worten merkt, bin ich mit dem „Erotik“-„Roman“ nicht wirklich warm geworden. Erotik ist für mich ein Ausdruck von Sinnlichkeit. Weniger ist manchmal mehr. Gehrings Wortwahl ist dreckig und direkt. Passend für BDSM allemal, passend für die Begrifflichkeit Erotik? Eher weniger.

    Die Erzählweise wusste mich nicht so recht zu überzeugen, der Aufbau der Dialoge war – trotz der zahlreichen und teilweise auch sehr guten Informationen (nein ernsthaft, ich mochte den Einblick in die Psychologie von BDSM-Fans wirklich!) – zum Teil schrecklich, die Geschichte plätscherte vor sich hin. Die Wortwahl an manchen Stellen, war einfach nur zum Haare raufen. Oftmals wiederholten binnen weniger Sätze Charaktere ihre Aussagen, oder es gab Worte wie Pissi, die nicht nur wie der Fantasie eines Dreijährigen entsprungen anmuteten, sondern auch dramaturgisch nicht in den Bereich BDSM passten. Auch, dass das Wort Votze, welches wir pro Seite mindestens zwei Mal lesen (ich übertreibe nicht) ständig mit V geschrieben wird, machte mich oftmals fuchsteufelswild. Ich weiß, dass man es auf Grund regionaler Dialektik und Sprachentwicklung auch mit V schreiben darf, aber ich hasse auch die Worte Atlasse, Taxis und Globusse. Diese Version 1.0 enthält auch ein paar vergessene Worte und Rechtschreibfehler. Kann jedem Mal passieren, sollte in späteren Printausgaben ausgebessert werden.

    Eine Charakterentwicklung war zwar spürbar, aber vor allem bei unserer Protagonistin Vanessa teilweise sehr fragwürdig und inkonsequent. Rollen wie Jana und Katarina konnte ich da viel eher ins Herz schließen. Viele Charaktere blieben mir leider auch einfach nur recht herzlich egal.

    Die Sexszenen waren zahlreich, direkt und derb. Gehring verwendete nicht viel Zeit darauf, Gefühle zu schildern, sondern konfrontiert den Leser mit knallharten Fakten. Wer fickt wie wen, wie lang, wie tief, wie hart. Was ein Charakter dabei fühlt – vor allem die Männer der Runde – ist hierbei nebensächlich.

    Und kann es sein, dass da der ein oder andere Obolus für Product Placement an Autor oder Verlag geflossen ist? Ich will ja nicht sagen, dass der Magic Wand verdächtig oft genannt wird, aber abgesehen davon wurden alle Markennamen, die irgendwie mit der Geschichte in Verbindung standen umschrieben oder nur angedeutet.

    Ein letztes noch – und das geht an den Verlag, nicht an die Autorin: behaltet doch bitte ein Schriftformat bei, ja? Die Schriftgröße, Zeichenabstand bzw. ein Narrow-Font zu verwenden um einen Absatz irgendwie noch auf ein gewünschtes Format zu pressen, wirkt billig.

     

    Schläge der Lust ist eine direkte, unausgeschmückte Geschichte über eine Vielzahl verschiedener SM-Techniken. Die Autorin legt einen besonderen Blickpunkt auf den Faktor der Züchtigung und Disziplinierung. Ropeplay und andere Fesselspiele, wie man sie aus seichteren Erotikromanen auf dem Markt kennen, werden ausgeführt – natürlich in härterer, direkterer Form -, bilden aber nicht den Fokus. Stattdessen geht es eher um Peinigung, das Brechen des submessiven Willens und der Psychologie der Machtlosigkeit. Letzter Punkt rettete für mich, der sonst kein Interesse an diesem Fetisch zeigt, die mäßige Geschichte und ließ mich zumindest einige Punkte mit zufriedenem Wissen in mein Gedächtnis aufnehmen.

    Ich empfehle das Buch nur denen, die sich mit SM auskennen oder sich wirklich für das Thema interessieren. Wer sinnliche oder romantische Erotik sucht, wird mit diesem Buch keine Freude haben.

    Von mir in diesem Fall nur 2 von 5 Sternen.

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    blue_panther_bookss avatar

    Schläge der Lust

    Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde von blue panther books!
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    »Schläge der Lust«
    Das Bestrafen durch die Peitsche wird als Sexpraktik verwendet, um sexuelle Lust zu erzeugen und zu empfinden.
    Vanessa sehnt sich nach Unterwerfung und bekommt eine Erziehung zur devoten Sub.
    Bei ihrem ersten BlindDate wird sie gleich psychisch und körperlich an ihre Grenzen geführt.
    Ihr Aufwachen aus dem Alltagstrott und das Aufbrechen von Tabus verändern ihr Leben.
    Doch kann sie all den Forderungen ihres Herrn entsprechen?



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    Die Autorin des Romans "Die Abrichtung" schreibt unter ihrem Pseudonym Alexandra Gehring. Sie lebt im
    südwesten Deutschlands und arbeitet in einem sozialen Beruf. Da sie selbst SM lebt und darin eine Welt für sich
    entdeckt hat, begann sie ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Daraus ist ihr erster Roman "Die Abrichtung" entstanden.
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    dreamlady66s avatar
    Letzter Beitrag von  dreamlady66vor einem Jahr
    Danke (auch meinerseits) für Deinen (passenden) Rezi-Kommentar!
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