Alexandra Helmig

 4,4 Sterne bei 134 Bewertungen
Autorin von Beat vor der Eins, Lua und die Zaubermurmel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Alexandra Helmig (© Johannes Zacher)

Lebenslauf

Alexandra Helmig, 1975 in Düsseldorf geboren, studierte Kreatives Schreiben an der LMU in München und Schauspiel in Hamburg. Sie schreibt Theaterstücke, Drehbücher, Prosa- und Songtexte. Als Sängerin und Musikerin arbeitet sie international unter dem Künstlernamen Ada Morghe. Ihre Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Ihr Bilderbuch „Der Stein und das Meer“ war 2021 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt in München und London.
Quelle: mixtvision

Alle Bücher von Alexandra Helmig

Cover des Buches Alva und das Leuchten der Erinnerung (ISBN: 9783958542068)

Alva und das Leuchten der Erinnerung

(25)
Erschienen am 16.08.2023
Cover des Buches Lua und die Zaubermurmel (ISBN: 9783944572109)

Lua und die Zaubermurmel

(23)
Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches Beat vor der Eins (ISBN: 9783958542198)

Beat vor der Eins

(29)
Erschienen am 19.06.2024
Cover des Buches Im Land der Wolken (ISBN: 9783958540521)

Im Land der Wolken

(19)
Erschienen am 29.01.2016
Cover des Buches Kosmo & Klax. Gute-Nacht-Geschichten (ISBN: 9783958540637)

Kosmo & Klax. Gute-Nacht-Geschichten

(13)
Erschienen am 15.07.2016
Cover des Buches Kosmo & Klax - Freundschaftsgeschichten (ISBN: 9783958540859)

Kosmo & Klax - Freundschaftsgeschichten

(5)
Erschienen am 01.06.2017
Cover des Buches Kosmo & Klax ABC-Geschichten (ISBN: 9783958540613)

Kosmo & Klax ABC-Geschichten

(3)
Erschienen am 05.03.2018

Videos

Neue Rezensionen zu Alexandra Helmig

Cover des Buches Lua und die Zaubermurmel (ISBN: 9783944572109)
pardens avatar

Rezension zu "Lua und die Zaubermurmel" von Alexandra Helmig

parden
Der traurige Zauberer...

DER TRAURIGE ZAUBERER...

Lua ist vaterseelenallein, seit das Herz ihres Vaters aufgehört hat zu schlagen. Erst als sie mit Hilfe einer Zaubermurmel den Weg in den Zirkus findet und sich in die magische Welt der Zirkuskünstler begibt, kommt der Vater ihr wieder näher. Alexandra Helmig erzählt in ihrem Kinderbuchdebüt eine warmherzige Geschichte über Lua und die Suche nach dem richtigen Platz in der Welt. (Verlagsbeschreibung)

Dies ist ein ungewöhnliches Kinderbuch über Trauer, Hoffnung und die Kraft der Fantasie. Alexandra Helmig erzählt die Geschichte der neunjährigen Lua, die seit dem Tod ihres Vaters vor einem Jahr das Gefühl hat, von niemandem wirklich verstanden zu werden. Als sie auf einem Spielplatz eine geheimnisvolle Murmel findet, ist sie überzeugt, dass diese von ihrem Vater aus dem Himmel zu ihr geschickt wurde. Die Murmel führt sie zu einem magischen Zirkus im Wald – und damit in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie immer mehr verschwimmen.

Besonders gelungen ist der Einstieg in die Geschichte. Luas Einsamkeit und ihre Sehnsucht nach dem Vater werden einfühlsam dargestellt, sodass man ihre Gefühle sofort nachvollziehen kann. Das Auftauchen der Zaubermurmel und des geheimnisvollen Zirkus erzeugt dann aber eine stark märchenhafte Atmosphäre. Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Handlung deutlich anders, als man womöglich zunächst erwarten könnte. Statt eines fröhlich-magischen Abenteuers begegnet Lua einer Welt voller Melancholie. Der berühmte Zauberer Mo hat seine Fähigkeiten verloren, wirkt resigniert und niedergeschlagen, und nach und nach verlieren auch die anderen Artisten ihre Fähigkeiten. Diese Grundstimmung passt zwar zum Thema Trauer und Verlust, macht die Geschichte aber stellenweise überraschend düster. Einige Figuren bleiben zudem recht distanziert oder wirken sogar unsympathisch, sodass die emotionale Bindung nicht immer leichtfällt.

Gerade darin liegt aber auch eine Stärke des Buches: Es bietet keine einfache Wunderheilung. Lua muss erkennen, dass selbst die größte Magie ihren Vater nicht zurückbringen kann. Stattdessen lernt sie, mit ihrem Verlust zu leben und die Erinnerung an ihn als Teil ihres Lebens zu bewahren. Die Botschaft, trotz Schmerz und Enttäuschung nicht aufzugeben und den Glauben an sich selbst zu bewahren, wirkt ehrlich und glaubwürdig.

Die poetische Sprache, die berührende Darstellung von Trauer und die heilende Kraft der Fantasie haben mir gut gefallen. Die Verbindung von Magie und emotionaler Entwicklung konnte mich letztlich überzeugen - eine zauberhaft-magische Welt, in der Kinderseelen heilen können. Ein weiterer Pluspunkt sind die stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Illustrationen von Anemone Kloos, die den märchenhaften Charakter der Geschichte wunderbar unterstreichen. Die kurzen Kapitel eignen sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen für geübte Leseanfängerinnen und Leseanfänger (Altersempfehlung lt. Verlag: 9-11 Jahre).

"Lua und die Zaubermurmel" ist ein poetisches, sensibles Kinderbuch über Trauerbewältigung und Hoffnung. Wer eine fröhliche Zirkusfantasie erwartet, könnte von der melancholischen Stimmung überrascht werden. Wer sich jedoch auf die ruhige, märchenhafte Erzählweise einlässt, findet eine berührende Geschichte mit einer wichtigen Botschaft: Verlust lässt sich nicht wegzaubern, aber man kann lernen, mit ihm weiterzuleben.


© Parden

Cover des Buches Kosmo & Klax. Gute-Nacht-Geschichten (ISBN: 9783958548893)
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Kosmo & Klax. Gute-Nacht-Geschichten" von Alexandra Helmig

Sternenstaubfee
Gute Nacht mit Kosmo und Klax

Kosmo ist ein Eichhörnchen und Klax ist ein kleiner roter Ball. Die beiden sind gute Freunde und erleben viele bunte Abenteuer.

Auf diesem Hörbuch sind die unterschiedlichsten Geschichten der zwei Freunde, gelesen von Alexandra Helmig. 

Sie hat eine sehr angenehme Stimme.

8. Dezember 2025

Gute Nacht mit Kosmo und Klax 

Cover des Buches Beat vor der Eins (ISBN: 9783958542198)
-Anett-s avatar

Rezension zu "Beat vor der Eins" von Alexandra Helmig

-Anett-
Beat vor der eins

Ina ist fünfzehn und ihr Leben ist außer Takt geraten, weder der Beat, noch der innere Sound scheinen noch zu stimmen. In der Schule läuft es nur mäßig, die Ehe ihrer Eltern ist nur Fassade und ihren Körper mag sie gar nicht.

In poetischer Tagebuchform schreibt Alexandra Helmig die Geschichte von Ina auf. Und diese nimmt den Leser in einen Wirbel von Gedanken und Gefühlen mit.



Die Gefühlswelt und die Unsicherheiten von Ina hat die Autorin sehr gut eingefangen und auf den Punkt gebracht. Sie versteht den Unmut ihrer Mutter, was deren Ehe angeht. Aber sie versteht nicht, wieso ihre Mutter nichts dagegen tut.

Außerdem ist sie sehr verliebt in Phil, allerdings verliert sie ihre Unschuld an jemanden anderen. Und gerade hier treten die 90er doch sehr in den Vordergrund. Wie sorglos Ina mit Sex und der Verhütung umgeht, war wohl in den 90ern oft so. Ich hoffe, dass die Jugendlichen mittlerweile aufgeklärter sind.

Aber ganz besonders entsetzt war ich über den Gastvater in Frankreich, wo Ina war. Und wie wenig Aufklärung da erfolgte.


In kurzen, tagebuchartigen Versen erzählt die Autorin vom Erwachsenwerden als Phase der Suche und des Aufbruchs, von Selbstzweifeln und Unsicherheiten. Eine Coming-of-Age-Geschichte, die in den 90ern eingebettet ist. Als Leser wird man regelrecht in das Gefühlschaos von Ina hinein gezogen.


Eine gute Geschichte, die allerdings aufgrund der Form ein wenig unnahbar blieb. Eine Verbindung zu den Protagonisten fand ich nicht. Und das Ende kam mir zu plötzlich und war zu rasant, nach der ruhigen voran gegangenen Art.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Beat vor der Eins
Marenpontmercys avatar
Marenpontmercy

Emotional und doch hoffnungsvoll erzählt Alexandra Helmig, wie ein Teenager denkt und nimmt uns mit auf einen irren Ritt durch die Gefühlswelt eines 15-jährigen Mädchens. Ina hat es mit ihren Eltern und in Sachen Liebe nicht gerade leicht. Nichts in ihrem Leben stimmt, weder der Beat noch der innere Sound. Und dann kommt ihr auch noch ihr Gastvater näher, als ihr lieb ist. Für unsere Premiere suchen wir 25 Interessierte, die das Buch hier sowie auf 3 weiteren Seiten rezensieren möchten.

123 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Alva und das Leuchten der Erinnerung
Daniliesings avatar
Daniliesing

Dieses Bilderbuch ist ein wahres Kunstwerk! Mit "Alva und das Leuchten der Erinnerung" haben Alexandra Helmig und Valeria Docampo eine wunderbare und poetisch illustrierte Geschichte für Kinder ab 4 Jahren erschaffen. Gemeinsam mit Mixtvision verlosen wir 25 Exemplare des Buches unter allen, die Alva auf ihrer Suche nach den verschwundenen Erinnerungen begleiten möchten.

390 BeiträgeVerlosung beendet
Drei-Lockenkoepfes avatar
Drei-Lockenkoepfe

Hallo zusammen, 

da ich bisher keinen entsprechenden Thread finden konnte, starte ich mal einen für alle Tauschwütigen.

Hier könnt ihr eure Kinder- und Jugendbücher nach Herzenslust tauschen. 

Bei Interesse an den Büchern können sich dann andere Mitglieder per Nachricht melden und falls der erste Anbieter ebenfalls etwas findet, kann getauscht werden.


Bitte keine Ebay Links!

Viel Spass beim Tauschen.


Meine Tauschbücher hänge ich auch gerne gleich an ;-)

Manchmal haben die Bücher ein anderes Cover..

Zum Thema
128 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Alexandra Helmig wurde am 14. Februar 1975 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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