Weiße Hand wie Schnee

von Alexandra Huß 
4,5 Sterne bei42 Bewertungen
Weiße Hand wie Schnee
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (38):
_BlogderBucheules avatar

Nichts für schwache Nerven

Kritisch (2):
Tine_1980s avatar

Für mich ungeeignet und sehr pervers! (obwohl ich gerne heftige Thriller lese)

Alle 42 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Weiße Hand wie Schnee"

Fatale Begegnungen.

Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Eine Gruppe von fünf Geschwistern, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten schon am Ziel glauben; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946223009
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:212 Seiten
Verlag:Ganymed Edition
Erscheinungsdatum:01.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    _BlogderBucheules avatar
    _BlogderBucheulevor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven
    Wer sich traut, der wird begeistert sein

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und demnach sehr gut zu verfolgen, ohne das Alexandra Huß ausschweift. Die eher dunklere/ düstere Story zieht einen sofort in seinen Bann, man muss einfach wissen wie es weitergeht, ein aus der Hand legen ist also nicht möglich. Das Cover des Buches ist passend gewählt zu der Geschichte im mysteriösen Schottland, welches als Land auch viele Mysterien/Mythen beheimatet. Mein Fazit: * Das war mein erstes Buch von Alexandra Huß, aber definitiv nicht mein letztes. Absolut kein Buch für schwache Nerven, doch wer es wagt es zu lesen, kann sich an einer wirklich düsteren Geschichte erfreuen, die einen Schauer über den Rücken jagt und die menschlichen Abgründe nur zu lebhaft vor Augen führt. Besonders gefallen hat mir dabei, das man bis zum Ende nicht weiß bei wem es sich bei dem Verfolger handelt. Auch die überaus düstere Stimmung die während des Lesens aufkommt ist genial gemacht, dass lässt den Thriller noch düsterer wirken. Grandios, der etwas andere Thriller, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich weiteres von der Autorin lesen zu dürfen. Klare Kauf- & Leseempfehlung! 🦉🦉🦉🦉🦉von 5 Eulen

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    autorinannalena3194s avatar
    autorinannalena3194vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend ohne Ende!!!
    Ein spannender Thriller

    Der Thriller "Weiße Hand wie Schnee" von Alexandra Huß ist der erste Teil einer Reihe über fünf Geschwister und zwei Psychiater, die in Band 1 dieser Serie einen auffälligen Patienten suchen, der von seinem Freigang nicht zurückgekehrt ist.  
    Die Geschwister hausen in einer alten Burg in den finsteren Wäldern Schottlands, fernab von zu Hause in Irland, einer Vergangenheit voller Drohungen und Misshandlungen. Es handelt sich um eine junge Frau und deren vier kleine Brüder, die vor ihr sexgierigen, alkoholkranken Mutter geflohen sind. Die große Schwester kümmert sich rührend um die Brüder und passt auf, dass ihnen nichts passiert. Ein Bekannter der Fünf schaut regelmäßig nach dem Rechten und bringt ihnen die nötigen Lebensmittel. Eigentlich wähnen sich die Fünf in Sicherheit, wäre da nur nicht diese mysteriöse Gestalt, die auf dem Burghof sowie in den Wäldern umherschleicht und (fast) jeden Abend unter der Laterne am Burgtor steht. Die Geschwister wissen, dass ein Serienkiller sein Unwesen treibt, und leider bleibt der Kleinste der Bande nicht verschont. Die Geschwister wollen sich an dem Täter rächen und schmieden einen Plan, wie ihnen das am besten gelingen könnte. Zeitgleich nutzt ein Patient der Psychiatrie seinen Freigang, um in den Wäldern unterzutauchen, und die Psychiater suchen auf Hochtouren nach ihm. Im Laufe der Handlung stoßen sie alle in einem geheimen, unterirdischen Raum der Burg aufeinander. Das Schicksal nimmt seinen Lauf ...


    Obwohl es schon einige Monate her ist, seit ich das Buch gelesen habe, kann ich dennoch sagen, dass die Geschichte sehr spannend beginnt und diese Spannung immer weiter gesteigert wird. Immer wieder geschehen Dinge, die man nicht erwartet, also völlig unvorhersehbar sind. Somit werden ständig Überraschungsmomente erzeugt, die dazu beitragen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. 
     Über die Geschwister und deren Vergangenheit erfährt man viel, auch über die Beziehung zur Mutter, die die Fünf aufgrund ihrer negativen Erfahrungen abgründig hassen. Die Autorin hat einige Perspektivenwechsel eingebaut - mal aus der Sicht der großen Schwester, mal aus der der Psychiater -, über die ich mich anfangs sehr gewundert, dann aber schnell dran gewöhnt habe, da sie für einen abwechslungsreichen Fortgang der Handlung sorgen. Huß benutzt einen flüssigen Schreibstil. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Hin und wieder werden einige harte Schimpfwörter verwendet, die den Hass auf die Mutter unterstreichen sollen. 


    Das Werk hat mir sehr gut gefallen; ich habe es gerne abends im Bett gelesen. Die Beschreibung der Geschichte hatte von vornherein mein Interesse geweckt, und ich wurde überhaupt nicht enttäuscht. Nun freue ich mich auf den 2. Teil der Reihe - Rote Hand wie Blut - und bin gespannt, mit welcher spannenden Geschichte wir diesmal beglückt werden.
    Ich kann den Thriller von Alexandra Huß uneingeschränkt weiter empfehlen!!! 

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    Nisniss avatar
    Nisnisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Verstörend – Kurzweiliger und spannender Thrill für Leser mit starken Nerven
    Verstörend – Kurzweiliger und spannender Thrill für Leser mit starken Nerven

    Fünf Geschwister wähnen sich in einer alten Burg, die sie ihr Zuhause nennen, in den dichten Wäldern Schottlands, in Sicherheit. Sie sind vor einem von Missbrauch geprägtem Leben geflohen, dass ihre Seelen zerstört hat.
    Zeitgleich gewährt ein Psychiater einem Straftäter Freigang, von dem dieser nicht zurückkehrt. Gemeinsam mit einer Kollegin macht er sich auf die Suche nach seinem überfälligen Patienten. Dabei treffen die beiden Psychiater fatalerweise auf die fünf Geschwister.

    Die Autorin:

    Alexandra Huß studierte Creative Writing an der VHS Duisburg und absolvierte verschiedene Praktika in der Buchbranche. Sie lebt mit ihrer Familie im schaurig-schönen Ruhrgebiet und verfasst unter anderem Texte für Touristikportale. Auf Mallorca, ihrer zweiten Heimat, tankt sie Energie für neue Projekte.

    Als Autorin ist Alexandra Huß wirklich vielseitig unterwegs. Zwar steckt sie »noch in den Schuhen eines Waisenkindes, auf der Suche nach ... Papier, Stift und dem fliegenden Teppich«, wie sie es selbst beschreibt. Gleichzeitig aber ist sie auch ohne fliegenden Teppich schon in den verschiedensten Genres aktiv.

    »Kurzgeschichte, Hörbeitrag, Hörspiel, Kinder-/Jugendliteratur, Krimi, Kurzkrimi, Thriller, lesbisch/schwule Literatur, Lyrik, Märchen, Sagen, Mythen, Mundart, Novelle, Prosa, Kurzprosa, Roman« - alles das interessiert sie, vieles davon hat Alexandra Huß schon praktisch für sich erprobt. In der Ganymed Edition soll es ganz viel davon zu lesen geben. Den Anfang machen wir im Juni 2016 mit einem wahrlich finsteren Thriller (›Weiße Hand wie Schnee‹) und kurz danach mit einem Kinderbuch (›Der magische Teekessel‹). (Quelle: www.alexhussde.de)

    Reflektionen:

    Im vergangenen November lernte ich die sehr sympathische Autorin Alexandra Huß, während einer Wohnzimmerlesung kennen. Bei dieser Veranstaltung las sie Auszüge aus Weiße Hand wie Schnee. Sehr schnell war ich fasziniert von ihrem außergewöhnlichen Stil und einem rasanten Tempo. Ich konnte nicht wiederstehen und trug nach der Lesung mein neu gekauftes Buch nach Hause.

    Nachdem ich das Buch heute ausgelesen habe, bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück, die ein Einerseits und ein Andererseits in mir hinterlassen.

    Die Geschichte des nur 212 Seiten langen Werks ist äußerst verstörend. Inhalte der Handlung können kaum erwähnt werden, ohne sie zu spoilern. Nur so viel sei gesagt, es handelt sich bei den Geschwistern um schwer missbrauchte Seelen, die sich auf einem Rachefeldzug befinden und dabei auf einen Serienkiller treffen, der nach einem Freigang nicht in die psychiatrische Klinik zurückkehrt.

    Einerseits:

    Alexandra Huß, verwendet in ihrer Geschichte einen Stil, der ein unglaubliches Tempo an den Tag legt. Als Leser prescht man durch die Seiten. Angetrieben von kurzen, prägnanten und aussagekräftigen Sätzen, ohne jeden Schnörkel. Die Autorin fängt den Leser ein und fesselt allein schon durch ihre Sprache. Dadurch gelingt es ihr meisterhaft, eine sehr düstere und schaurige Stimmung zu zeichnen, die sich hochspannend und zuverlässig bis zum Ende hält und immer wieder für Gänsehaut sorgt.

    Andererseits:

    Ich bin Liebhaberin wirklich harter Thriller, doch dieser hier ist mir in seiner Sprache einen Hauch zu obszön und vulgär. Sicherlich passt dieser Stil in die verstörende Lebensgeschichte der missbrauchten Geschwister, die derartig kaputte Seelen sind, sodass sich ihr Gedankengut bizarr und vulgär in ihrem Ausdruck und in ihren Handlungen widerspiegelt. Diese Umsetzung ist der Autorin sehr gut gelungen. Doch es sind nicht nur die Interaktionen der Geschwister, die mir dieses too much – Gefühl vermitteln, sondern auch die weiterer Figuren, die Unmenschliches und Ekelhaftes praktizieren, das hier nicht niedergeschrieben stehen sollte, falls sich ein minderjähriger kleiner Mensch hier her verirrt.

    Zitate

    Den Pullover durchtrenne ich mit einem Messer, ihre schlabbrigen Titten liegen frei. Mit Daumen und Zeigefinger hebe ich eine an, es ist ekelhaft. Weich und ohne Festigkeit, wie ein Waschlappen. In ihrem Gesicht zeichnet sich etwas ab. Erkenntnis. Doch bevor ihre grauen Gehirnzellen das ganze genau kapiert haben, habe ich die Titte abgesäbelt und an die kalte Burgmauer geklatscht. Ein Knurren ertönt, der Hund hat wieder Appetit bekommen.

    ***
    Mit einem Trichter, einem gelben, gieße ich Treibstoff in sie hinein, bis der letzte verschwunden ist. Art stellt sich zu mir, er hat das Feuerzeug schon in der Hand. XXX pisst vor Angst und auch an ihrem Arsch tritt etwas aus.
    ***
    Die Arme über den Kopf gezogen und an zwei Haken fixiert. Es blutet aus einer Wunde am Bauch. Es sieht nach einem Schnitt aus. Pisse und flüssige Kacke vermischen sich und tropfen auf den Höhlenboden.
    ***
    Alexandra Huß spielt mit dem Leser, indem sie die Perspektiven geschickt abwechseln präsentiert. Zunächst durchschaue ich nicht sofort, wer darin agiert, da nicht nur die weibliche Hauptfigur Scout in der Ich-Erzählweise durch die Seiten wandert, sondern noch eine weitere Figur. Aber nach ein paar Kapiteln, konnte ich mich auf diesen Stil zufrieden einlassen.

    Während des Lesens fiel mir kaum auf, dass die Geschichte nicht in allen Punkten authentisch ist. Erst nach beenden des Buchs geistert mir der ein oder andere Gedanke durch den Kopf, der mir Fragen stellt, die ich nicht beantworten kann. Trotzdem wird Weiße Hand wie Schnee noch länger in mir nachhallen und das schafft noch lange nicht jeder Autor mit seiner Geschichte.

    Diesen Thriller mit Sternen zu bewerten fällt mir unglaublich schwer. Einerseits hat mich die Geschichte durch einen außergewöhnlichen Stil bis zum Schluss gefesselt und äußerst spannend unterhalten. Wie Alexandra Huß hier mit Sprache und Ausdruck spielt, hat mir sehr gut gefallen und zeugt von einem schriftstellerischen Talent, dass sicher noch einiges an Potenzial zu bieten hat. Andererseits war mir die Story eine Spur zu vulgär und ließ Authentizität vermissen.

    Fazit und Bewertung:

    Wer einen kurzweiligen Thriller in rasantem Tempo sucht, wen Brutales und Vulgäres nicht abstoßen und wer gute Nerven hat, der hat mit Weiße Hand wie Schnee eine verstörende Story vor sich, die bis zu Letzt spannend unterhält.

    Kommentare: 5
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    AntoniaGuender-Freytags avatar
    AntoniaGuender-Freytagvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zur letzten Seite!
    Spannend bis zur letzten Seite!

    Klappentext: Fatale Begegnungen
    Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Fünf Geschwister, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten voreilig schon am Ziel sehen; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort in den Bann gezogen. Sie schafft es eine düstere beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die sie stringent durchhält. Die Geschichte an sich war so verstörend, dass ich das Buch innerhalb einer Nacht durchgelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich das Ganze auflöst. Da ich keine Spoiler mag, kann ich nur sagen, dass es sich wirklich lohnt den Geschwistern in die dunklen Wälder Schottlands zu folgen, wenn man gute Nerven hat und das Düstere mag.

    Ein wirkliches Lob für Alexandra Huß für dieses Buch! Ich werde die Autorin im Blick behalten und freue mich schon auf neue Bücher von ihr.

    Kommentare: 1
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    chipie2909s avatar
    chipie2909vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schockierend, packend und eine glasklare Empfehlung für alle hartgesottene Thrillerfans!
    Schockierend und nichts für schwache Nerven! Beware of the forest!

    Inhalt laut Klappentext:

    Fatale Begegnungen. Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Eine Gruppe von fünf Geschwistern, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten schon am Ziel glauben; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.

    Mein Eindruck:

    Puh, dieser Thriller ist wahrlich nichts für schwache Nerven! Alexandra Huß hat hier in einer gnadenlosen Art Szenen beschrieben, die mich richtig frösteln ließen. Wir erleben die Geschichte in der Ich-Form von Scout, der ältesten der fünf Geschwistern, die sich auf einer Burg verstecken und ebenso in der Ich-Form des Psychiaters Mac Dollyn. Dieser macht sich auf die Suche nach dem Insassen Art Aberforth, der von einem Freigang nicht mehr zurück kam. Die Charaktere sind sehr drastisch dargestellt, Scout lernen wir als knallharte Beschützerin ihrer Brüder kennen und ihr Ton ist oftmals obszön, vulgär und brutal. Dann aber wieder tauchen wir in die Gedankenwelt von Mac Dollyn an, der sich große Sorgen um den psychisch kranken Art Aberforth macht, war er es doch, der ihm Freigang gewährte. Er bekommt Hilfe von der Psychiaterin Hannah Holmes, in deren Anstalt Art Aberforth vorher war. Eine Jagd beginnt, schockierend und packend geschrieben. Der Schluß hat mich dann auch nochmal richtig überrascht und ebenso geschockt... durch den fesselnden Schreibstil war ich mittendrin! Ein Sternchen Abzug gibt's allerdings, weil mir zum Schluß noch eine Information fehlte, die ich gerne noch gewusst hätte. Das tat aber meiner Begeisterung überhaupt keinen Abbruch. Dieses Werk ist ein wahrer Pageturner und für jeden hartgesottenen (!) Thrillerfan eine glasklare Leseempfehlung!

    Kommentare: 2
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    nellsches avatar
    nellschevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich harte Kost
    Weiße Hand wie Schnee

    Inhalt/Klappentext: Fatale Begegnungen. Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Eine Gruppe von fünf Geschwistern, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten schon am Ziel glauben; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.


    Das erste, was mir zu diesem Buch in den Sinn kommt, ist “brutal und verstörend”. Das ist aber absolut nicht negativ gemeint, sondern spiegelt einfach die dunkle Stimmung wider, die das Buch mir während des Lesens gebracht hatte. Das Buch beinhaltet mehrere Erzählstränge, die immer mehr zueinander führen und am Ende ein Ganzes bilden. Eine Gruppe von fünf Geschwistern, ein Mädchen und vier Jungs, leben in einem Wald in einer alten Burg. Sie werden regelmäßig von dem Nachbarn Herrn Fitch mit Lebensmitteln versorgt. Doch warum leben sie alleine im Wald? Die Gründe erfährt der Leser erst nach und nach - und sie sind wirklich grausam. Aber sicher sind sie dort nicht, denn sie werden verfolgt. Die Umgebungen sowie die ganze Situation der Geschwister sind sehr dunkel und bedrückend beschrieben, regelrecht schaurig. Dann kommt noch der Psychiater Mac Dollyn ins Spiel. Er hat einen Fehler gemacht, indem er den Insassen Aberforth Art unbeaufsichtigten Freigang gewährte. Als dieser nicht zurück kommt, macht er sich mit seiner Kollegin Hannah auf die Suche. Die Spur führt sie in den dunklen Wald.


    Der Schreibstil ist angenehm leicht und gut verständlich, dabei auch sehr bildhaft, so dass ich viele Szenen sehr gut vor Augen hatte. Das Buch ist in einer deutlichen, teilweise vulgären Sprache geschrieben. Einige Szenen sind wirklich sehr hart und absolut nichts für Zartbesaitete. Ich hatte das Gefühl, als wenn die ganze Geschichte im Dunkeln spielte, solch eine düstere Stimmung kam bei mir auf. Zu Beginn des Buches hatte ich leichte Schwierigkeiten, da die Ich-Perspektive für mehrere Charakter benutzt wurde, die Kapitel jedoch nicht deutlich gekennzeichnet waren, von wem ich denn gerade lese. Das hat sich aber ganz schnell gelegt und ich war in der spannenden Geschichte gefangen. Als mir das ganze Ausmaß der Geschichte bekannt war, war ich echt schockiert. Leider ist das nicht nur Fiktion, sondern es kommt im realen Leben vor. Das Ende war überraschend für mich, denn ich wusste nicht, wer der Verfolger ist. Ich wurde sehr gut unterhalten. Ich glaube, das Buch könnte prima als Horrorschocker verfilmt werden! Ich vergebe vier Sterne.

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    grit0707s avatar
    grit0707vor 2 Jahren
    Schockierend, heftig und leider auch manchmal Realität - nichts für schwache Nerven

    Klappentext:
    Fatale Begegnungen Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Eine Gruppe von fünf Geschwistern, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten schon am Ziel glauben; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.

    Meine Meinung:
    "Weiße Hand wie Schnee" hat mich am Anfang der Geschichte erst einmal irritiert. Ich wusste nicht wieso die Geschwister alleine mitten im Nirgendwo leben und auch mit den unterschiedlichen Altersangaben kam ich nicht ganz so klar. Doch mit dem Fortgang der Geschichte ergibt alles einen Sinn, der nicht nur schockierend, sondern brutal und erschreckend ist. Wie weit kann eine Mutter gehen und ihre eigenen Kinder derart quälen und warum ist ein Vater so feige und schaffte es nicht die eigenen Kinder zu verteidigen. Und so bleibt der Ältesten der Geschwister nichts anderes übrig als Eigeninitiative zu ergreifen, um sich und die Geschwister zu schützen. Wie Scout das macht ist einzigartig, mal liebevoll, mal sehr hart. Die anderen Stränge der Geschichte sind auch nicht ganz ohne und als dann alle Fäden zusammenführen, wird es auch richtig spannend, man mag das Buch nicht mehr weglegen.

    Mein Fazit:
    Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die einzelnen Kapitel haben keine Überlänge, sondern sind kurz gehalten. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte an sich ist nichts für zarte Gemüter. Leider ist der Bezug zur Realität nur zu wahr und solche Dinge passieren leider noch viel zu oft.
    Für Leser, die harten Stoff mit Bezug auf die Wirklichkeit aushalten können, ist das Buch wirklich ein Geheimtipp. Die Geschichte ist mal ganz anders aufgebaut, als gewohnt und alle Fäden führen im Laufe der Geschichte zusammen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. 

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    Annejas avatar
    Annejavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: vulgär, brutal aber kurz
    Irgendwann wird alles wieder gut.....vielleicht

    Wie man schon an der Kurzbeschreibung sieht, verrät jene nicht als zu viel und genau dies spiegeln auch die Geschehnisse im Buch wider. Denn während des Lesens hat man doch immer wieder das Gefühl etwas übersehen zu haben bzw. man weiß nie genau woran man ist. Die Namen und Alter der 5 Geschwister werden erst im Laufe des Buches genannt. Zwischendurch werden einem nur die Verhalten der 5 erklärt oder es wird z.B. nur "das er der jüngste ist" gesagt, dies kann natürlich viel heißen. Was ich nur verraten will ist das eine von ihnen ein Mädchen ist und die gleichzeitig auch die älteste ist. Sie hat die Rolle der Mutter für die anderen 4 übernommen und nachdem was man liest macht sie dies sehr gut. Die 5 haben ein harmonisches Leben welches nur eine Angst kennt. Genau wegen jener verstecken sie sich in einer Burg  die mich persönlich sehr überraschte. Denn wenn ich an Burgen denke ,dann sind dies meist Ruinen oder sie sind Denkmäler. Nicht jedoch die Burg der Geschwister welche noch komplett intakt ist und neben warmen Wasser auch Strom bietet.Gerne hätte ich erfahren wie sie ihre Betten,Schränke, Kleidung usw. in ihr neues Domizil gebracht haben. Doch davon ist leider keine Rede. Schade denn Herd, Betten oder auch Waschmaschine gehören für mich nicht zur Standarteinrichtung einer alten im Wald liegenden Burg. Naja, ich habe es am Ende einfach so hingenommen. Die Versorgung mit Nahrungsmittel ist auch kein Problem da ein freundlicher Herr aus dem nahe gelegenen Dorf sie einmal im Monat versorgt. Alles andere erjagen sich die 5. Natürlich wäre es kein Thriller wenn dies schon die Geschichte wäre. Wir wechseln zwischendurch immer zu Herrn Mac Dollyn bzw. zu einer Studentin welche im Crichton Royal Hospital arbeiten bzw. ihre Arbeit über einen in der Psychatrie einsitzenden Gefangenen schreiben. Während der Interviews mit dem Gefangenen erfahren wir mehr über seine Erlebnisse die ihn dazu brachten dort einzusitzen. Diese erklären zwar nicht alles aber ein leichter Schauer, lief zumindest mir den Rücken hinunter. Ich bitte auch zu entschuldigen das ich den Namen nicht nenne aber ich finde das ich so zuviel verraten würde. Genau an diesem Punkt scheint die Geschichte erst richtig in Schwung zu kommen, denn der Psychater Mac Dollyn macht einen schweren Fehler. Er gibt dem Patienten Freigang. Ab da an ist alles anders und die Geschichte wird nach und nach immer vulgärer und auch brutaler. Wobei das eine als auch das andere von ihr, der ältesten der 5 aus geht.Dabei zeigt sie einen Charakter den ich selbst als psychotisch beschreiben würde. Sie wechselt die Gefühlsseiten im minutentakt und kann von jetzt auf gleich von der rührenden Mutterrolle in die der Schlächterin schlüpfen. Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, hatte ich das Gefühl eine Kurzgeschichte gelesen zu haben. Da es in der Geschichte nur wenige Orte gibt wo alles stattfindet und auch die Zeit an jenen sehr lang ist, bekam ich kein richtiges Zeitgefühl. Ich bemerkte nicht wie schnell ich die Seiten las, ein Gefühl das ich so kaum kenne. Das was mir zu schaffen macht ist die Vergabe des Buchtitels welchen ich einfach nicht in diese Story einarbeiten kann. Ich mag es wenn Titel etwas mit dem Thema des Buches zutun haben. Desweiteren hätte ich mir gewünscht mehr über die Geschwister und dem Patienten zu erfahren. Da das Buch recht schlank ausgefallen ist hätte es bestimmt dafür noch Platz gegeben. So hatte ich das Gefühl eine unbeendete Story zu lesen, was sehr schade war.Es wäre auf jeden Fall viel mehr möglich gewesen.

    Kommentare: 3
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    rewarenis avatar
    rewarenivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Thriller der anderen Art. Erschütternd, grausam, vulgär und spannend. Macht einfach sprachlos.
    Gejagt!

     

    In den schottischen Wäldern versteckt leben fünf Geschwister auf einer Burg und wünschen sich nur eines- in Sicherheit leben zu können. Doch ein unheimlicher Fremder beobachtet sie und sie wissen, dass nur sein Tod ihnen Frieden bringt. Scout, die älteste der Geschwister, versucht von nun an alles um den Fremden zu fassen.

    Tief im Keller verborgen entdecken sie eine Folterkammer und ihr Plan steht fest. Wenn der Fremde kommt, dann sind sie bereit.

    In der Zwischenzeit machen sich zwei  Psychiater auf die Suche nach einem Patienten, nach Aberforth Art, der schon längst wieder in der Anstalt zurück sein sollte. Nach ewigen Suchen im Wald und in einem unterirdischen Gang, gelangen sie zufällig in die Burg und bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf ein grausames Geheimnis, welches die  Kinder betrifft und sie erfahren, welch grausamen Misshandlungen diese in ihrer Kindheit ausgesetzt waren.

    Den Kindern ist es gelungen, den Fremden, den sie für den Mörder ihres  Bruders halten, in ihre Gewalt zu bringen. Dass sie nicht zimperlich mit ihm umgehen, muss er schmerzhaft am eigenen Leib verspüren.

    Doch als sie ihren Irrtum bemerken bilden sie mit dem Mann eine Zweckgemeinschaft und gemeinsam begeben sie sich nicht nur auf Mördersuche, sondern auch auf eine Reise in die Vergangenheit der Kinder, zu ihrer verhassten Mutter.

     Als später auch noch Locky, der kleine Bruder der Geschwister verschwindet wissen alle, dass jede Sekunde zählt. Im Keller der Burg beginnt schließlich ein Kampf um Leben und Tod.

     Der Roman ist ein Thriller der etwas anderen Art. Teilweise findet man vulgäre und brutale Szenen, die mir nicht unbedingt gelegen sind. Da wäre meine Bewertung mit drei Sternen vorgesehen.

    Die Geschichte  selbst ist originell, geheimnisvoll und düster und speziell die Beschreibungen der Kinder, die sich abgöttisch lieben und einander brauchen wie einen Bissen Brot, lassen mich zu fünf Sternen greifen. Der Schreibstil ist so flott angelegt, dass man einfach durch das Buch hindurch fliegt. Es gibt keine unnötigen Leerläufe in der Geschichte, sodass man von einer Handlung sofort in die nächste gleitet.

    Ein mutig geschriebener Roman, der oft hart an der Grenze des guten Geschmacks liegt. Gute Nerven und ein gesunder Magen sind dabei von Vorteil. Als Gesamtpaket betrachtet, gibt es letztendlich dann vier Sterne als Bewertung.

     

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    mmonethas avatar
    mmonethavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Starker Thriller mit tollen Charakteren vor einer düsteren Kulisse...Top!
    Dunkel, düster, spannend und gemein...

    Der Roman "Weiße Hand wie Schnee" meiner lieben Kollegin Alexandra hat mir sehr viel Spaß gemacht, da er alles hat, was ein deftiger Thriller braucht. 
       Er spielt in Schottland. Burg und Verließ spielen ebenso eine Rolle, wie dunkle Wälder und schräge Typen.
       Die Geschichte besticht durch rasantes Tempo und lässt sich flüssig lesen. Die Sprache ist direkt und ohne Schnörkel, was mir in Romanen eh sehr gut gefällt.
       Die Charaktere sind stark gezeichnet und man fiebert mit ihnen mit. Leider muss der ein oder andere Sympathieträger dran glauben, aber auch das macht das Buch so besonders. 
    Von mir ein ganz klares Lesemuss und ich würde mich freuen, noch mehr von Alexandra in diesem Stil zu lesen.
    5 von 5 Sterne. Top.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LaLesers avatar

    Fragefreitag mit Alexandra Huß

    Alexandra Huß ist eine Meisterin des Geheimnisvollen und Bedrohlichen. In ihrem Thriller "Weiße Hand wie Schnee" ist das Leben von fünf Geschwistern in Gefahr. Zurückgezogen in die wilden schottischen Wälder versuchen sie einer zunächst nicht genauer bestimmten Bedrohung zu entfliehen. Vor wem verstecken sie sich? Und was lauert im Dunkel der Wälder? Stellt der Autorin zu ihrem spannenden und atmosphärischen Buch Fragen und gewinnt mit etwas Glück eines von 3 Exemplaren!

    Zum Inhalt
    Fatale Begegnungen. Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Eine Gruppe von fünf Geschwistern, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten schon am Ziel glauben; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.

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    Als Autorin ist Alexandra Huß wirklich vielseitig unterwegs.
    »Kurzgeschichte, Hörbeitrag, Hörspiel, Kinder-/Jugendliteratur, Krimi, Kurzkrimi, Thriller, lesbisch/schwule Literatur, Lyrik, Märchen, Sagen, Mythen, Mundart, Novelle, Prosa, Kurzprosa, Roman« - alles das interessiert sie, vieles davon hat Alexandra Huß schon praktisch für sich erprobt. Alexandra Huß studierte Creative Writing an der VHS Duisburg und absolvierte verschiedene Praktika in der Buchbranche.
    Sie lebt mit ihrer Familie im schaurig-schönen Ruhrgebiet und verfasst unter anderem Texte für Touristikportale. Auf Mallorca, ihrer zweiten Heimat, tankt sie Energie für neue Projekte.

    Unter allen Fragestellern, die sich am 13. Januar beim Fragefreitag mit Alexandra Huß beteiligen, vergeben wir gemeinsam mit Ganymed Edition 3 Exemplare von "Weiße Hand wie Schnee".

    Wir wünschen euch viel Spaß und Glück beim Fragefreitag!
    bonds avatar
    Letzter Beitrag von  bondvor 2 Jahren
    Viel "Vergnügen"dabei ;-)
    Zur Buchverlosung
    bonds avatar

    Hallo zusammen, mein Thriller Weiße Hand wie Schnee ist im Mai erschienen und aus diesem Grund möchte ich 5 Bücher an euch verlosen. Bis Sonntag könnt ihr hier ein Post eintragen, danach wird ausgelost. Viel Glück.




                        

                                 TRAILER ZUM BUCH

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    Fatale Begegnungen

    Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander:

    Fünf Geschwister, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten voreilig schon am Ziel sehen; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.

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