Alexandra Jones Die Melodie der Träume

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Inhaltsangabe zu „Die Melodie der Träume“ von Alexandra Jones

Frankreich, 1848: Die junge Engländerin Joanne gerät in die Wirren der Februarrevolution und verliebt sich in einen Grafen. Unmittelbar vor der Heirat jedoch wird die junge Frau von einem Aufständischen entführt und quer durch Frankreich zu einer Zigeunerfamilie verschleppt. Das Schicksal aber führt sie weiter. Als Krankenschwester hilft sie an den Schauplätzen des Krimkriegs, sie lernt die charismatische Florence Nightingale kennen und trifft schließlich wieder auf den jungen Arzt aus Paris, der ihr am Ende die Augen öffnet. Eine fesselnde Geschichte vor dem Hintergrund einer turbulenten Epoche, die den Leser eintauchen lässt in diese aufregende Zeit voller Macht, Abenteuer und Liebe.

Vorhersehbar, unglaubwürdig, langweilig, langatmig, sprunghaft, kitschig,...

— MyriamErich
MyriamErich

Roman mit unglaubwürdigen Protagonisten und einem vorhersehbaren Ende.

— MartinaM
MartinaM

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    Die Melodie der Träume
    MyriamErich

    MyriamErich

    06. September 2015 um 18:47

    Liebe auf den ersten Blick! Die junge Joanne verliebt sich auf einer Pariser  Soirée in den charmanten Grafen Jean-Paul de Villacroix. Die Romanze scheint perfekt, wäre da nicht der junge Arzt Nickolas, der ihr den Hof macht sowie die Revolution, die die Rebellen dazu verleitet, das junge Mädchen zu entführen. Kann Joannes Liebe dennoch standhalten? "Die Melodie der Träume" lässt ein wenig zu wünschen übrig. Zwar ist der Klappentext ansprechend, die Handlung zieht sich jedoch sehr in die Länge. Unglaubwürdige Protagonisten, deren Dialoge kindlich naiv anmuten, dazu Kitsch ohne Ende und übertriebene Leidenschaft, die schon wieder gestellt wirkt. Da kann auch der historische Kontext mit gut recherchierten Ereignissen nicht mehr viel retten, auch wenn dieser relativ passend eingesetzt wurde. Auch die Entwicklung Joannes wirkt auf den Leser sprunghaft und unglaubwürdig. Mit geradezu kindlicher Naivität verliebt sie sich in den Grafen. Dabei verdrängt sie, dass er sie nur benutzt. Auch ihr Verhalten gegenüber Gaston Cabet ist schleierhaft. Aus Abscheu wird Liebe, aus Liebe wird Abscheu, usw. Der Respekt, der sich während ihrer Reise bildet, wird schlussendlich durch Cabets unentschuldbaren Verhalten gegenüber Joanne wieder zunichte gemacht. Dennoch will sie ihn nicht verlassen. Ihre Beweggründe, warum sie nach der fraglichen Hochzeit doch bei ihm bleibt, wollen nicht so recht zu dem Bild passen, das bisher von ihr gezeichnet wurde. Darüber hinaus wird keine Begründung dargelegt, warum ein junges, verwöhntes, adeliges Mädchen plötzlich den Wunsch verspürt, im Krimkrieg als Krankenschwester zu arbeiten. Noch dazu unter solch einer historischen Persönlichkeit wie Florence Nightingale. Diese will hier nicht so ganz ins Bild passen. Auch das, durch den Klappentext schon verratene, Ende bleibt fragwürdig. Schlussendlich lässt sich also sagen: Flop...  

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  • Die Melodie der Träume verführt leider nicht zum Träumen und Versinken in den Roman

    Die Melodie der Träume
    MartinaM

    MartinaM

    04. August 2015 um 19:28

    Die junge Engländerin Joanne lebt mit ihrem Vater in Frankreich um 1848. Als dieser in den Wirren der Februarevoltution stirbt, ändert sich ihr Leben grundlegend. Leider konnte ich die Wandlung der Protagonistin Joanne vom typisch verwöhnten reichen Mädchen zur jungen, modernen Frau, wenn auch nicht adelig, nicht nachvollziehen und verstehen. Auch ihrem Verhalten den drei Männern in ihrem Leben, stehe ich recht skeptisch gegenüber. Da ist zum einen der verwitwete Graf Jean-Paul de Villacroix, in dem Joanne sich prompt verliebt, aber da er sie trotz der Tatsache, dass er ihre Unschuld raubt, recht merkwürdig behandelt, ihre Gefühle für ihn sich aber nicht verändern. Die Beiden begegnen sich im Laufe des Romanes wieder, aber als er sie bittet, erneut seine Frau zu werden, zeigt Joanne ihm die kalte Schulter. Unglaubwürdig schildert die Autorin Alexandra Jones auch die Entführung durch den Zigeuner Gaston Cabet. Obwohl sie eigentlich nichts als Abscheu für diesen Mann empfindet, verliebt sich nicht nur in ihn und bleibt auch bei ihm, obwohl Gaston ihr die Freiheit wiedergeben möchte. Als dieser schwer verletzt wird und Joanne glaubt, er sei tot, kehrt sie zunächst in ihr altes Leben zurück. Dann beschließt Joanne eine Schwesternausbildung in der Kaiserswerther Diakonie, in der auch Florence Nightingale tätig war, zu absolvieren und geht anschließend sogar auf die Krim, um in den Schwesterncorps von Florence Nightingale einzutreten. Dort trifft sie erneut auf den jungen Arzt Nicholas Wainwright, der ihr bereits in Paris den Hof gemacht hat. Obwohl Joanne eigentlich nichts für ihn empfindet und die zwei recht streitbar sind, sagt sie am Ende doch sofort ja, als NIcholas sie bittet, seine Frau zu werden. Nicht nur dieses allzu vorsehbares Ende hat mich an diesem Roman von Alexandra Jones gestört. Die Schreibweise und auch die Handlung bleiben doch eher flach, der Plot berührt einen nie wirklich. Die historisch belegten Ereignissse und Personen werden eher in einem nüchternen Erzählstil behandelt und fließen nicht so wirklich in die Handlung mit ein. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Autorin damit einen Pluspunkt in der doch recht mageren Handlung verbuchen wollte. Hier wurde leider eine gute Idee verschenkt.

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