Alexandra Kleeman A wie B und C

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Inhaltsangabe zu „A wie B und C“ von Alexandra Kleeman

A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden. A wie B und C erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unserer Körper machen.

Wortgewaltig, aber so verwirrend. Ich weiß, dass ich einfach die Aussage nicht verstanden habe, daher kann ich das Buch nicht gut bewerten

— Miia
Miia

Der Klappentext weckt andere Erwartungen.

— books-in-my-world
books-in-my-world

Der Klappentext passt nicht zum Buch und es verwirrt.

— Mariposa93
Mariposa93

Ungewöhnlich, ja - aber...

— Schatzdose
Schatzdose

A B und C wie das Umfeld unser Leben bestimmt

— bk68165
bk68165

Trotz sprachlicher Faszination, konnte mich die Autorin nicht in ihren Bann ziehen. Es zog sich etwas zäh durch das Geschehen.

— dicketilla
dicketilla

Anspruchsvolle Literatur, die aber schnell langweilig werden kann.

— JohnnyLuke
JohnnyLuke

Anspruchsvolles Lesevergügen

— Katrin_Bongard
Katrin_Bongard

Ein gesellschaftskritisches Meisterwerk, das eine große Karriere der Autorin verhoffen lässt.

— ErikHuyoff
ErikHuyoff

Verstörender, intelligenter Roman, mit dem die Autorin der Gesellschaft den Spiegel vorhält!

— Lovely_Lila
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  • Leserunde zu "Game of Thrones - Der Winter naht" von George R.R. Martin

    Game of Thrones - Der Winter naht
    Pippo121

    Pippo121

    ** ACHTUNG: Dies ist KEINE Leserunde und es gibt keine Bücher zu gewinnen!  **                 "Game of Thrones" - Lesemarathon                                   (14.10-16.10)   Passend zur aktuellen Werwolf-Runde, startet nun auch ein GoT-LESEMARATHON! Also begrabt nun alle (zumindest) vorübergehend das Kriegsbeil und reist mit uns nach Westeros! Denn dieses Wochenende wollen wir ein weiteres Mal in die Welt von Game of Thrones reisen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der der grausame König Joffrey, der erste seines Namens, auf dem Thron sitzt und Freund und Feind durch seine sadistische Art erzittern lässt. Das Land ist gespalten, einige bleiben den Lannisters treu und kämpfen an ihrer Seite, während andere Joffrey nicht als rechtmäßigen Erbe der Krone anerkennen. Neu ernannte Könige scheinen wie Pilze aus der Erde zu sprießen. Kriege erschüttern das Land. In dieser Zeit begeben wir uns auf Wanderschaft. Wir werden anfangen in Essos, wo wir auf Daenerys Targaryen stoßen. Diese empfängt uns sehr gastfreundlich und schenkt uns am Ende eine Kiste mit kleinen Dracheneiern. Ob diese echt sind? Weiter führt uns unser Weg zur roten Priesterin, bei der wir nur kurz verweilen. Samstag treffen wir dann in Königsmund ein und haben eine Audienz beim König. Anschließend werden wir auch den übrigen Lannisters und ihren Gefolgsleuten vorgestellt. Am letzten Tag wandern wir in den kalten Norden, wo uns die Starks herzlich begrüßen und uns Winterfell zeigen. ♦ Das Wochenende wird unter verschiedenen Häusern aufgeteilt.♦ Jeden Tag werden wir passend zu den ausgewählten Häusern alle ein, zwei Stunden Zitate posten und dazu eine Frage an euch stellen♦ Dieses Mal sammeln wir Dracheneier. Ihr bekommt pro 100 gelesene Seiten ein Drachenei geschenkt. Beim Erreichen des gesetzten Ziels schlüpfen die Drachen. Mal schauen, wer am Ende die größte Drachenarmee besitzt ;)   Wichtig: Die gestellten Aufgaben werden so weit wie möglich einen Bezug zu GoT haben, dies muss für die gelesenen Bücher natürlich nicht der Fall sein! Also mach es dir auf dem Sofa bequem und schließ dich unserem Lesemarathon an! Vielleicht entdeckst du ja so auch dein neues Lieblingsbuch! :)   Natürlich sind in dieser Gruppe alle Leser willkommen, nicht nur die Werwölfe oder die Mitglieder der Gruppe "Challenge: Zukunft vs. Vergangenheit"! Wir freuen uns über jeden aktiven Leser und hoffen auf ein entspanntes, gemeinsames Lesen!   *************************************************************** Wann geht es los?   Der Lesemarathon startet am 14.10. gegen 15 Uhr und endet am 16.10. um 24 Uhr.   Sinn und Ziel eines Lesemarathons ist es, sich einfach mal wieder Zeit für ein fesselndes Buch zu nehmen und sich mit netten Leuten auszutauschen. Um die Gespräche anzuregen, werden im Verlauf des Lesemarathons immer wieder Fragen oder Aufgaben eingestreut, die du dann nach Belieben in deine Lesestunden mit einbauen kannst.   Wer möchte, kann sich gleich zu Beginn des Lesemarathons ein Ziel setzen (zum Beispiel gelesene Seiten, oder etwas Kreativeres). Dies ist allerdings kein Muss. Es erlaubt dir lediglich nach dem Lesemarathon dein ganz persönliches Fazit deines Wochenendes zu ziehen. :)   *************************************************************** Du hast eine Idee, eine Anregung oder eine Frage die wir in den Lesemarathon einbauen könnten? Dann schick diese per PN an: - Mitchel06 - Vucha - Knorke oder SchCh121!   Wir freuen uns auf euch! *************************************************************** Teilnehmer: Vucha Snorki Isabellepf Knorke Katha Lrvtcb Mitchel SchCh Stebec Annika, Sternchen

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    • 571
  • Wortgewaltig, aber SO verwirrend

    A wie B und C
    Miia

    Miia

    15. August 2016 um 22:31

    Inhalt: A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden. A wie B und C erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unserer Körper machen. Meine Meinung: Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich das Buch erst verstanden habe, als ich einige Rezensionen und Meinungen im Internet zu der Geschichte gelesen habe. Erst da wurde mir klar, was durch die Personen A, B und C eigentlich ausgesagt werden soll und auch erst dann ist mir der Sinn der Geschichte klar geworden. Ich selbst wäre aber nie darauf gekommen. Was ich wohl selbst gemerkt habe, ist, dass die Geschichte sehr wortgewaltig ist. Einige Szenen sind extrem eindringlich und bringen sehr viel Wahrheit mit sich. Hier mal zwei Zitate, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind: "Es gibt eine Art Druck, den dein eigenes Leben dir aufzwingt, und du tust Dinge, die du einfach nur machst, um dich wie du selbst zu verhalten. Wir beide hatten uns so daran gewöhnt, dass ich die Stärkere, die Vernünftigere und in der Lage war, nachzugeben, dass ich automatisch nachgab und dass mich die Vorstellung meiner eigenen Stärke zur Schwächeren macht." "Einsamkeit war, der einzige Mensch zu sein, der wusste, wie ich mich fühlte, und nicht im Kopf eines anderen gespeichert zu sein, der dich ab und zu daran erinnern konnte, wer du warst." Wie gesagt, war der Rest der Geschichte für mich aber wirklich völlig verwirrend und abstrus. Mir persönlich ist allerdings die Kritik an der heutigen Gesellschaft und am Konsum und den Medien sehr deutlich geworden. Alles andere wird allerdings sehr unterschwellig übermittelt. Wie ich bereits sagte, wäre ich da selbst nicht hinter die Bedeutung gestiegen. Sowas kann ich dann auch einfach zu wenig. Ich kann leider nur sehr gütige 2 Sterne vergeben, was insbesondere daran liegt, dass die Bedeutung halt - zumindest mir - erst klar wurde, als ich mehr über das Buch recherchiert habe. Wenn man weiß, was die Autorin hier bezweckt, dann ist das wirklich gut durchdacht und absolut cool gemacht. Aber es ist halt extrem schwer selbst darauf zu kommen. Aber vielleicht geht das auch nur mir so. Fazit: Eine sehr wortgewaltige, aber auch verwirrende Story. Den Sinn der Geschichte habe ich nur verstanden, weil ich im Nachhinein andere Rezis und Meinungen gelesen habe. Ansonsten wäre mir die Bedeutung absolut fern geblieben. Da die Idee sehr gut ist, aber die Umsetzung zu verwirrend, kann ich nur gütige 2 Sterne vergeben.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Sciene Fiction? Leider so gar nicht mein Fall.

    A wie B und C
    books-in-my-world

    books-in-my-world

    28. June 2016 um 12:53

    Bei dieser Rezension muss ich gleich mit der Tür ins Haus fallen. Was habe ich mich durch dieses Buch gequält. Fast 2 Wochen habe ich an 300 Seiten gelesen, aber aufgeben kam auch nicht in Frage. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.Obwohl ich den Einstieg vor allem aufgrund der klugen Sprache sehr gelungen fand, war mir schon nach wenigen Seiten klar, dass diese Story und ich keine Freunde werden. Weder die Leseprobe noch der Klappentext enthielten einen Hinweis darauf, dass es sich hier eine derart abstruse Geschichte handelt, deren tieferen Sinn sich mir bis zuletzt nicht erschlossen hat.Laut Klappentext ist dies eine Geschichte über die Obsession perfekt zu sein. In Ansätzen ist dies durchaus der Fall. Die Ich-Erzählerin A ist eine junge Frau, die mit B (weiblich) in einer WG lebt und mit C (männlich) zusammen ist. Sowohl A als auch B haben ein sehr ausgeprägtes Körperbewusstsein, ernähren sich ausschließlich von Orangen und Wassereis und sehen sich zum Verwechseln ähnlich, was A ausgesprochen missfällt. Damit wäre der Plot im Groben schon zusammengefasst. Die Handlung schreitet nur sehr schleichend voran. Die Autorin legt dabei den Fokus auf scheinbar unwichtige Details wie die Beschreibung von Werbespots, dem Schälen einer Orange oder den Aufbau eines Supermarktes.Dass die Protagonisten statt Namen nur Buchstaben tragen, soll vermutlich eine Verallgemeinerung der Figuren auf die Gesellschaft implizieren, führte bei mir aber nur dazu, dass ich gar keinen Zugang zu ihnen fand.Es soll sich in dieser Geschichte auch noch hintergründiger Humor finden lassen, so verspricht der Klappentext. Ähm, wo genau? Gelacht oder wenigstens geschmunzelt habe ich exakt null mal. Ich empfand diese generelle Unzufriedenheit der Protagonistin eher deprimierend, so dass der Roman auf mich eher trist und nicht humorvoll wirkte.Ich lese gerne Geschichten, die sich von der Masse abheben, aber hier wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen, da diese Geschichte einfach zu abstrus und verwirrend ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach trotz aller Bemühungen nicht dahinter gestiegen.Mein Fazit: Durch diesen Roman musste ich mich durchquälen. Sein Sinn hat sich mir bis zuletzt nicht vollends erschlossen. Auch wenn ich die Idee das Streben nach Perfektion in den Mittelpunkt eines Plots zu rücken, sehr spannend finde, war „A wie B und C“ leider alles andere als das. Die Fokussierung auf scheinbaren Nichtigkeiten zuungunsten der fortschreitenden Handlung hat leider auch dafür gesorgt, dass ich mich recht bald auch nicht mehr an der ausgefeilten Sprache der Autorin erfreuen konnte.

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  • Verwirrend

    A wie B und C
    Mariposa93

    Mariposa93

    27. June 2016 um 10:02

              Das Buch beschreibt die Geschichte von A, ihrer Mitbewohnerin B und ihrem Freund C. Die Personen werden absichtlich nicht mit Namen genannt, auch wenn erwähnt wird, dass A und B den selben Namen haben.A fühlt sich von B vereinnahmt. B versucht genauso zu sein wie A, zumal die beiden sich auch relativ ähnlich sehen. A berichtet aber auch ständig vom Fernsehn und vor allem von Werbung. Sie beschreibt Werbespots sehr ausführlich.Ich bin verwirrt vom Buch. Durch den Klappentext, der beschreibt, dass A verschwindet und B und C nicht ahnen, dass sie sie womöglich nie wiedersehen, bin ich davon ausgegangen, dass ihr verschwinden dann auch aus der Sicht von B und C analysiert wird. Das ist leider überhaupt nicht der Fall. Auch ist das Verschwinden erst ab der Hälfte Bestandteil des Buches.Die Beschreibungen der Werbespots finde ich sehr störend. Auch wenn sie einen Bestandteil des Buches aus machen sollen. Das Ende kann ich überhaupt nicht nach vollziehen. Ich finde A wird einfach als äußerst passive Person mit irrealen Ängsten dar gestellt. Das Buch verdeutlicht aber nicht, wie z.B. bei Amazon angedeutet, wie Werbungen, Realityshows und Trends uns in Beschlag nehmen, sonder erzählt einfach nur eine verrückte Geschichte eines scheinbar durchgeknallten Mädchens. Allerdings wirken B und C auf mich genauso durchgeknallt. Mit normalem Leben haben diese drei für mich nichts mehr zu tun.Vielleicht habe ich das Buch nicht verstanden. Ich bin auf jeden Fall einfach nur verwirrt.

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  • Ungewöhnlich ja - aber...

    A wie B und C
    Schatzdose

    Schatzdose

    22. June 2016 um 21:44

              Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Leider bin ich jetzt doch sehr enttäuscht. Schon beim Lesen ging es mir so, dass ich mich (fast) nie daran erinnern konnte, was ich am Vorabend gelesen hatte. Ich konnte sozusagen keine Beziehung zu dem Buch aufbauen. Zu der Hauptdarstellerin sowieso nicht - sie war einfach viel zu weit entfernt von mir.Um was geht es? Um eine Sekte? Magersucht? Medienkritik? Gesellschaftskritik? Am ehesten kann ich noch mit der Medienkritik mitgehen. Die Gesellschaftskritik erschließt sich mir nicht so ganz. Auf jeden Fall ist das Buch völlig abgedreht. Irgendwie habe ich am Ende erwartet, dass Hape Kerkeling um die Ecke kommt und wie damals bei "Hurz" anfängt zu singen: "Das ganze Leben ist ein Quiz - und wir sind nur die Kandidaten!"Und bei solchen Büchern fällt mir dann immer wieder auf: so wenig Mainstream, wie ich bin, so sehr bin ich Mainstream. Nach einem solchen Buch lese ich dann sehr gerne etwas sehr Straightes.       

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  • A B und C wie das Umfeld unser Leben bestimmt

    A wie B und C
    bk68165

    bk68165

    17. June 2016 um 18:15

    A ist eine junge hübsche Frau. Vielleicht ist A manchmal ein bisschen zu ängstlich.B ist die Mitbewohnerin von A. B möchte so aussehen wie A. Hierzu ist B jedes Mittel Recht. C ist der Freund von A. Seine Lieblingsbeschäftigungen sind Pornos und Dokumentationen über Haifische. Von Haifischen ist er komplett fasziniert. A versucht um jeden Preis, dass B und C so wenig Kontakt wie möglich miteinander haben. C versucht A auf seine eigene Art und Weise ihre Angst vor bestimmten Situationen zu nehmen. Doch auf einmal ist A verschwunden.Ein Buch, welches von sinnlosen und übertrieben Game-Shows handelt und Junk Food, welches süchtig macht. Mir hat das Buch persönlich sehr gut gefallen. Bezüglich des Formates des Buches möchte ich dem Verlag danken. Auch wenn es sich um ein Hardcover handelt, passt es dank seiner kompakten Größe immer noch in die Tasche. Die Hauptperson A wird von der Autorin so einfach umschrieben, dass es einfach jede Frau sein könnte. Somit findet jeder auf seine Art und Weise einen Bezug zu A. Das Buch lässt dem Leser sehr viel Freiraum seine eigene Geschichte daraus zu machen. Ich habe es so empfunden, dass A und B die gleiche Person sind und A in ihrem Wahn zu einem bestimmen Junk Food Artikel sich immer mehr in eine Phantasie-Welt flüchtet. Was mit C ist? Da möchte sich bitte jeder seine eigene Meinung bilden.Ein Blick mit vielleicht einem kleinen Zeigefinger in der Höhe, in welcher Welt wir leben. Der Wunsch perfekt für andere zu sein, zerstört oft die eigene Persönlichkeit. Und ist es nicht unter anderem das, was das Leben lebenswert macht? Dass jeder individuell ist?

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  • Zu besonders

    A wie B und C
    JohnnyLuke

    JohnnyLuke

    09. June 2016 um 18:19

    Ich hatte mir von dem Buch "A wie B und C" von Alexandra Kleemann erhofft, dass es ein besonderes Buch ist, eben ein Buch das man nicht alle Tage liest. In diesem wurden meine Erwartungen eigentlich vollends erfüllt...Auf der anderen Seite ist die Handlung sehr zäh und man muss das Buch eigentlich mehrmals lesen um alle Anekdoten und Anspielungen wirklich zu verstehen. Auch ist dies ein Buch, bei dem man sich nicht gut in die Charaktere hineinversetzen kann oder bei dem viel Spannung aufgebaut wird. Dies ist zwar beabsichtigt, aber meiner Meinung nach dadurch trotzdem für viele Leser unattraktiver.Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es nicht bereue, das Buch gelesen zu haben, denn es wirft ein sehr dramatisches, aber dennoch zutreffendes Bild auf die heutige Gesellschaft und hat seine vielen Auszeichnungen durchaus verdient. Ich würde es aber dennoch nicht an jeden weiterempfehlen und deswegen bekommt "A wie B und C" von mir 3/5 Sterne ☆☆☆○○ Danke an LovelyBooks für das Leseexemplar!

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  • Auf die Couch

    A wie B und C
    Luc

    Luc

    03. June 2016 um 21:40

    Literarische Überraschungen haben Seltenheitswert in einer Gewinnorientierten und normierten Verlagslandschaft und die amerikanische Literatur ist nicht gerade reich an innovativen Büchern, die jedes Genredenken sprengen. „A wie B und C“ ist so eine rare Perle. Nein, der Roman ist nicht immer leicht zu lesen. Nein, ich habe bestimmt nicht immer alles verstanden. Vermutlich sogar viel weniger kapiert als ich glaube. Aber ich fand das Buch allemal unterhaltsam und ein Kunstwerk ist dieser Roman sowieso. Denn das Ding hier zeigt eine wahre menschliche Seele, blickt direkt in die Eingeweide eines Menschen und das wird rübergebracht in einer einzigartigen Sprache. Obwohl im Grunde schon im Titel mit drei Personen jongliert wird, geht es letztlich nur um eine Frau. A, B und C sind eine Person. A braucht B und C, wie die Luft zum Atmen. Warum das müssen wir einen Psychiater fragen. Sie erfüllen vielleicht eine gewisse Ventilfunktion, für das was der heimische Fernseher und die Werbemaschinerie mit ihrer Gedankenwelt anstellt. Die gesamte abstruse Handlung des Buches findet letztendlich unter "A"‘s Gehirnschale statt. Eine bizarre Welt, in die der Leser da eintaucht. Normalsein geht anders. Es ist eine unheimliche Reise auf die A geht. Eine Odyssee des Geistes, in der eine ganze Reihe von Neurosen moderner Menschen abgearbeitet werden. Selbst während „A“ Sex mit „C“ hat muss dieser noch zusätzlich einen Porno gucken, nicht um sich anzutörnen, sondern weil er in dem ständige Überangebot aller Möglichkeiten unmöglich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Vor allem zu Beginn des Textes fühlte ich mich als Leser ziemlich allein gelassen, in einem Irrgarten der Möglichkeiten. Was verdammt noch mal will die Autorin erzählen? Neben dem starken Medienkonsum und dem steten Bemühen schön auszusehen hat "A" ein drittes, nicht minder gesellschaftsfähiges Hobby. Ihr neurotisches Verhältnis zur Nahrungsaufnahme. Sie isst fortlaufend Kandy Kates und beginnt sich für die Kirche des vereinigten Essers zu interessieren. Sie will auf die helle Seite des Lebens gelangen. Rein werden. Perfekt sein. Eins sein mit sich selbst oder das was sie darunter versteht. Mit zunehmender Seitenzahl wird der Roman immer verständlicher und gleichzeitig immer abgedrehter. Ja, das geht! Insgesamt ist dieses Literarische Wagnis gelungen. Alexandra Kleeman bringt dem Leser eine erstaunliche Frau nahe, die zwischen Perfektionsdrang, Konsumzwängen und grenzdebiler Werbung feststeckt, wie in einer selbst angezogenen Schraubzwinge und nach dem Ausgang aus diesem Alptraum schreit. Es ist eigentlich schade, dass die Autorin nicht auch noch das Internet in ihre Geschichte mit eingebaut hat. Das hätte der Geschichte meiner Meinung nach noch mehr Nachhall verleihen können. Aber nichts desto trotz: Das Buch ist ein kleines Meisterwerk. Mein Dank gehört den Verlagen, die solche Bücher noch herausbringen!

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  • Untypisch, aber lesenswert

    A wie B und C
    Hanz

    Hanz

    31. May 2016 um 20:46

    Der Roman "A wie B wie C" von Alexandra Kleeman aus dem Hause Kein & Aber erzählt die skuril verrückte Geschichte dreier Personen, die A, B und C genannt werden. Wie der Titel des Buches, so auch sein Inhalt, denn auch wenn auf Namen verzichtet wird, bietet dieser Roman einen tiefergehenden Inhalt. Auf das Rezitieren des Inhalts möchte ich hier verzichten, weil dies durch Google selbst gemacht werden kann. Gleich vorweg möchte ich potenzielle Leser vorwarnen, dass dieser Roman keine leichte 0815 Kost ist, sondern den Leser etwas fordert. Auch zwischen den Zeilen sollte gelesen werden ;) Ich habe die ein oder andere Seite gebraucht, bis ich mit dem Buch warm geworden bin, daher auch der eine Stern Abzug. Unterm Strich muss ich aber sagen, dass ich es nicht bereut habe durchgehalten zu haben und würde das Buch sogar anderen Leser weiterempfehlen, sonfern sie mehr als nur Frauenromane lesen. Das Cover finde ich interessant, aber auch gleichzeitig recht langweilig gehalten. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es uns sagen will, aber schön in seiner ganz eigenen Art. Insgesamt 4 Sterne, für das etwas eigene Buch.

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  • 4,5* Verstörender, intelligenter Roman, mit dem die Autorin der Gesellschaft den Spiegel vorhält

    A wie B und C
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    ** Die Rezension enthält leichte Spoiler, vor denen aber in der Rezension noch einmal gewarnt wird! **~ Seltsam, faszinierend, beunruhigend, befremdlich, verstörend. Ein Roman, der unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält und zeigt, wohin unsere Besessenheit von Trends, unserem Körper und Realityshows führen kann. Diese verstörende Parabel enthält viele Wahrheiten und intelligente Gesellschaftskritik. Nur selten ist die Geschichte langatmig. Die meiste Zeit über ist sie auf verrückte Art genial und faszinierend. ~InhaltA ist eine junge Frau, die als Korrekturleserin arbeitet. B wohnt mit A zusammen und tut zum Schrecken dieser alles, um genau so auszusehen, wie A. C ist As fernsehsüchtiger Freund, der sich um nichts zu kümmern scheint als Dokumentationen über Haifische und Reality-Shows.Warum habe ich dieses Buch gelesen?Als ich mir die Leseprobe durchgelesen habe, war ich blitzverliebt in dieses Buch. Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb und die beschriebenen Szenen hatten etwas Faszinierendes.Meine MeinungDas ist wieder einmal ein Buch, bei dem man gar nicht so richtig weiß, wo man anfangen soll. Es ist nämlich vollkommen anders als alles, was ich je gelesen habe.Ich mache es einfach ganz traditionell und beginne mit dem Schreibstil. Dieser ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Dieser Schreibstil ist sehr wichtig für die Geschichte, weil schon der ganze Rest schwer zu verdauen ist - da wäre es zu viel gewesen, sich auch noch mit einem anstrengenden Stil herumzuschlagen. Irgendwie schafft es die Autorin immer wieder, mich in diesem Buch zu faszinieren. Der Schreibstil enthält unzählige gelungene Metaphern, Vergleiche und sprachliche Bilder, so dass man immer wieder über tolle, einprägsame Zitate stolpert.Die Personen sind alle schwer greifbar. C zum Beispiel wirkt wie eine leere Hülle, ein vom Fernsehen besessener Zombie. Um As Gefühle und Gedanken kümmert er sich kaum, er tut ihre Ängste und Fragen mit belanglosen, augenscheinlich beruhigenden Floskeln ab. B ist durch ihre extreme Anhänglichkeit stellenweise richtig unheimlich, fast wie ein Stalker. Einzig A kann man als Leser ein bisschen vertrauen. Auch sie stellt zwar massenhaft verrücktes Zeug an und verhält sich immer wieder unverständlich, doch da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, erfährt man wenigstens stets die Gründe für ihr Verhalten. Wer ungewöhnliche Protagonisten mit verqueren, sonderbaren, merkwürdigen Gedanken schätzt, wird A lieben.„Nichts sonst hatte den immensen Hunger eines Hais, nichts sonst war so effektiv darin, seinen Hunger zu stillen. Es war so wunderschön, dass ich das Gefühl bekam, dazugehören zu müssen, obwohl ich wusste, dass es mir verwehrt bleiben würde, jemals ein Hai zu werden.“ Seite 61Schon beim Lesen der allerersten Rezensionen, wurde mir klar: Dieses Buch polarisiert, wie schon lange nichts mehr polarisiert hat. Die Meinungen gehen vollkommen und ganz weit auseinander. Das wundert mich nicht, da es sich hier nicht um einen gewöhnlichen, leicht lesbaren Unterhaltungsroman handelt. Viele Dinge, die man als Leser von einem Buch erwartet, die man sogar voraussetzt (spannende Handlung mit Wendungen, dreidimensionale Figuren, logisches Verhalten) werden einem hier einfach vorenthalten, die Autorin ist mutig genug, diese Idee durchzuziehen und verschiedenste Regeln einfach zu brechen und mit den Erwartungen des Lesers zu spielen. Niemals weiß man, wohin alles führen wird und fühlt sich oft verwirrt und orientierungslos in dieser fremdartigen Welt, die die Autorin erschaffen hat. Eine Sache, die verständlicherweise viele enttäuscht, ist, dass in dieser Geschichte kaum Handlung gibt. Vor allem die erste Hälfte des Buches setzt sich hauptsächlich auch Alltagsbeschreibungen von As Leben zusammen. Nur selten empfand auch ich das fehlende Tempo und die fehlende Spannung als langatmig – die meiste Zeit war ich einfach nur fasziniert und gleichzeitig beunruhigt von der Seltsamkeit dieses Romans.Das verrückteste Buch, das ich jemals gelesen habe, war bis vor wenigen Wochen „Bleeding Violet“, ein Fantasy-Roman mit magischen Wesen. Doch „A wie B und C“ stellt dieses Buch vollkommen in den Schatten. Die Autorin spielt mit unseren Erwartungen und mit unserem gesunden Menschenverstand. Viele Konventionen und Regeln unserer Welt gibt es in diesem Paralleluniversum nicht - das irritiert, verwirrt, macht in seiner Unberechenbarkeit Angst. Sehr viele verschiedene Themen, werden in diesem Buch angesprochen: **Leichte Spoiler!** Ein zentrales Thema dieses Romans ist das Essen. Immer wieder beschreibt die Autorin Vorgänge wie das Essen einer Orange ungewöhnlich detailliert. Fast wirkt es als würde sie mit einer kleinen Kamera in ihren Mund fahren und dann die Vorgänge beschreiben, die sie sieht (das Aufplatzen der kleinen Zellen der Frucht zum Beispiel). Alleine das wirkt schon ziemlich befremdlich. Doch das ist noch lange nicht alles. Die Ernährungformen, die beschrieben werden, sind alles andere als gesund und normal. So ernährt sich A zum Beispiel über Tage nur von Orangen und ihre Mitbewohnerin B von fast nichts anderem als packungsweise Wassereis, weil man dabei beim Verdauen angeblich schon mehr Kalorien verbraucht, als man aufnimmt. Ihren Gipfel findet diese Entwicklung schließlich in der „Kirche der Vereinigten Esser“, einer Sekte, die alle Lebensmittel in „hell“ und „dunkel“ einteilt und ihren Mitgliedern nur noch das Verzehren der angeblich reinen „Kandy Cakes“ erlaubt – einer synthetischen, aus Kunstoffen bestehenden Süßigkeit. Immer wieder werden Werbespots der Candy Kakes im Detail beschrieben. Es handelt sich hier um teilweise alptraumhafte Szenen, die mit Slogans wie „Wir wissen, wer du wirklich bist.“ unterlegt sind. In den Spots versucht Candy Cat (eine Katze) stets die Süßigkeit zu fressen, scheitert jedoch immer wieder auf grausame, beunruhigende Art. Einmal frisst ein Cake zum Beispiel einfach Candy Cat auf. Das Fernsehen ist auch ein sehr wichtiges Thema in diesem Buch. C schaut ständig fern, und kümmert sich eigentlich um nichts anderes. Am liebsten schaut er Pornos, Haifischdokumentationen und eine Show namens „Das ist mein Partner“, in der sich Paare gegenseitig anhand von Körperteilen erkennen müssen. Der kranke Haken: Schaffen sie die finale Runde nicht, gewinnen sie nicht nur kein Geld, sondern werden gezwungen, sich zu trennen. Weitere seltsame Dinge, die in diesem Buch vorkommen und ebenso genial wie verstörend sind: Wally‘s, ein Supermarkt, in dem die Produkte auf eine möglichst verwirrende Weise angeordnet sind (alle paar Stunden wird umgeräumt), um die Kunden dazu zu bringen, länger im Geschäft zu bleiben und auf dem Wege mehr einzukaufen. Die Mitarbeiter im Laden dürfen niemals helfen, den Weg zu einem Produkt zu finden, sondern empfehlen stattdessen Dinge, die gut zum Gesuchten passen. Diese Szenen sind sehr frustrierend und befremdlich zu lesen, weil dieses Verhalten so derart seltsam ist, es aber gleichzeitig von allen akzeptiert wird. Dann gibt es noch Michael, der durch seinen Wunsch, Kalbfleisch vor Konsumenten zu retten, immer mehr davon kauft und es schlussendlich selbst isst, als er keinen Platz mehr in seiner Kühltruhe hat. Auch unheimlich ist B, die unglaublich abhängig von A ist und auf mich wirkt, als hätte sie Depressionen. Immer wieder scheint sie wie ein Kind – wenn A ihr nichts zu essen macht, isst sie einfach gar nichts und starrt nur stundenlang die Wand an. Dazu versucht B alles zu tun, um immer mehr wie A auszusehen – sehr zum Schrecken dieser. Ein weiteres wichtiges Thema ist folglich die Frage nach der eigenen Identität. Was macht A zu A? Wodurch unterscheidet sie sich von allen anderen Menschen? Wie A immer wieder betont, sind wir schließlich im Inneren (selber Körper, nur die äußerste Schicht unterscheidet uns) alle gleich. Gerade weil A sich ihrer Identität so unsicher ist, macht ihr Bs Wunsch, auszusehen wie sie, Angst. Sie hat die Befürchtung, dass sie so eines Tages ununterscheidbar sein könnten. Vor dem Spiegel sieht A immer eine Fremde. Wenn sie ungeschminkt ist, ist ihr dieses Gesicht fremd, weil sonst immer geschminkt ist, aber auch wenn sie geschminkt ist, weiß sie, dass das nicht wirklich ihr echtes Gesicht ist. **Spoiler Ende!**Die Autorin nutzt diese Geschichte, um uns einen Spiegel vorzuhalten. Wir (viele von uns) sitzen oft wie Zombies vor dem Fernseher, lassen uns durch Werbespots und Trends manipulieren, suchen unsere Identität, kontrollieren teilweise exzessiv die Kalorien unserer Lebensmittel. Extreme Reality-Shows, in denen Menschen gedemütigt und „gequält“ werden, gehören zu unseren liebsten Beschäftigungen.In diesem Buch wird der fündig, der sich Zeit nimmt und zwischen den Zeilen liest. Wer sich auf diese Welt einlassen kann und darüber nachdenkt, wird dort intelligente, unglaublich kreative (Wie kommt man auf so etwas?), spannend gemachte Gesellschaftskritik erkennen. Wenn man anfangen würde, dieses Buch zu analysieren und interpretieren, würde das wahrscheinlich ziemlich lange dauern. Dennoch bleiben am Ende auch ohne detaillierte Analyse viele Fragen offen: Sind A und B (und C?) wirklich verschiedene Seiten ein- und derselben Person, wie viele glauben? Was will uns die Autorin mit den einzelnen, teils verwirrenden Szenen sagen? Die Antworten auf diese Fragen muss jeder Leser für sich selber finden, denn mit vorgefertigten Antworten wird man hier nicht gefüttert. Mein FazitSeltsam, faszinierend, beunruhigend, befremdlich, verstörend. Ein Roman, der unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält und zeigt, wohin unsere Besessenheit von Trends, unserem Körper und Reality-Shows führen kann. Diese verstörende Parabel enthält viele Wahrheiten und intelligente Gesellschaftskritik. Nur selten ist die Geschichte langatmig. Die meiste Zeit über ist sie auf verrückte Art genial und faszinierend und fordert auf, zwischen den Zeilen zu lesen. Empfehlung: Ich empfehle dieses Buch allen, die bereit sind, alle ihre Erwartungen über Bord zu werfen und sich auf etwas vollkommen Neues und Seltsames einzulassen. ÜbersichtStärken:* Schreibstil (flüssig, modern, angenehm, viele Metaphern)* Protagonistin (ungewöhnlich, seltsam, interessant)* Personen (schwer greifbar, aber dabei faszinierend)* enthält tolle Zitate* gesellschaftskritisch, Parabel auf Konsumgesellschaft, Werbeindustrie, Religion, Ernährung, Identitätsverlust, Reality-Tv,* unglaublich kreativ* verstörend, bringt zum Nachdenken Schwächen:* selten langatmigErzählstil: Ich- Erzähler; Präteritum;Perspektive: aus weiblicher SichtBewertung:Idee: 5 Sterne ♥Ausführung: 4,5 Sterne Schreibstil: 5 Sterne Personen: 5 Sterne Protagonistin: 5 Sterne ♥Zusatzkriterien bei diesem Buch:Bringt zum Nachdenken: 5 ♥Spannung: 3,5 SterneInsgesamt:❀❀❀❀,5 Ich vergebe 4,5 Lilien!Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Nein.

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    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    30. May 2016 um 04:06
  • Ein Buch mit Hintergrund aber dennoch verwirrend

    A wie B und C
    Sehrvielmehr

    Sehrvielmehr

    "A wie B und C" ist ein Roman von Alexandra Kleeman. Inhalt: In den Buch geht es um 3 Personen die die ganze Zeit über Namenslos bleiben aber wie der Titel des Buches verrät mit ihren Anfangsbuchstaben abgekürzt werden. A wohnt in einer WG zusammen mit B, welche immer mehr versucht so zu werden wie ihre Mitbewohnerin. C ist A's Freund welcher alle Probleme sowie Ängste von seiner Freundin verharmlost und am liebsten vor dem Fernseher sitzt und fragwürdige TV Shows schaut. Als A und B eines Tages die Familie von gegenüber beobachtet wie sie das Haus verschleiert von weißen Laken verlassen, fängt A an darüber nachzudenken was das zu bedeuten hat. Immer wieder tauchen im Buch verschiedene Werbespots von diversen Cremes und Kakes auf. Bei den sogenannten Kandy Kakes Spots versucht ein Kater immer wieder ein paar der unwiderstehlichen Kekse zu erreichen, was ihm aber nie gelingt. A rutscht in eine Sekte den "Vereinigten Essern" ab die auf einen reinen, durchsichtigen und Hellen Geist hinarbeiten. Meinung: "A wie B und C" ist kein Buch für Zwischendurch. Oftmals wird sehr wirr und zweideutig geschrieben was auch bedeutet das man viel zwischen den Zeilen lesen sollte um den Wirklichen Sinn zu verstehen. Der Roman nimmt Gesellschaftliche Probleme auf eine Interessante Art und Weiße auf und regt durchaus zum Nachdenken an.  

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    • 3
  • Leserunde zu "A wie B und C" von Alexandra Kleeman

    A wie B und C
    KEIN & ABER Verlag

    KEIN & ABER Verlag

    „Alexandra Kleeman has written Fight Club for Girls“ A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden. A wie B und C erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unserer Körper machen. Irgendetwas stimmt nicht im Leben von A. Ihre fast symbiotische Freundschaft mit ihrer Mitbewohnerin und ihre unkomplizierte, wenngleich etwas gelangweilte Beziehung mit ihrem Freund erfüllen ihr Leben nicht mehr. Irgendetwas fehlt – Glück? Lebensfreude? Endlich einmal etwas Anständiges zu essen? –, und A entscheidet sich, auf die einzige Art auszubrechen, die diese seltsame Welt verdient hat: Um ihren Körper von innen zu reinigen, verschreibt sie sich einem Kult um eine synthetische Süßspeise. Leseprobe Alexandra Kleeman wurde 1986 in Boulder, Colorado, geboren und lebt heute in New York. Ihre Kurzgeschichten und Essays sind bereits in renommierten Zeitschriften wie The Paris Review, Tin House, n + 1 und Zeotrope erschienen. A wie B und C ist ihr erster Roman. Wenn ihr einen Roman lesen wollt, der mit einer detailreichen Sprache völlig anders mit Körperbildern und aktuellem Konsumverhalten umgeht, dann beantwortet uns bis zum 31. März folgende Frage: Was fehlt euch in eurem Leben? Die Gewinner werden am 1. April bekannt gegeben. Wir sind gespannt auf eure Antworten!

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  • Für Terry und Faye

    A wie B und C
    Katrin_Bongard

    Katrin_Bongard

    27. May 2016 um 19:01

    Es ist einfacher, zu diesem Buch eine Hauptsemiararbeit zu schreiben, als eine einfache Rezension auf LB, wo die meisten Leser nur wissen wollen, wie hoch das Lesevergnügen und der Unterhaltungswert eines Buches ist. Hier muss man gleich um- und mitdenken, denn Alexandra schreibt nicht für den Leser, sondern den Literaturbetrieb, die Jurys von Literaturpreisen, das gehobene Feuilleton und hier wird sie zwar nicht vollkommen verstanden aber hoch gelobt. Und das ist auch richtig so, denn wenn die Literatur als Kunstform nach vorne gebracht werden soll, dann kann man nicht auf die Unterhaltungswünsche der Leser Rücksicht nehmen. Alexandra Kleemans Thema ist der Körper, die Nahrung, die Konsumgesellschaft, der Kult um den Körper, die Nahrung, die Tierhaltung und Zucht. Lesen tut es sich stellenweise wie die Aneinanderreihung von Essays, die sie auch hauptsächlich schreibt. Handlungszusammenhang oder eine Geschichte, der man folgen kann - das kann man hier gleich vergessen. Eine Bindung oder Identifikation mit den Protagonisten wird von Anfang an unterbunden, A; B und C klingt eher wie eine Versuchsanordnung. Ja, irgendwie ist das Buch genau das. Die Sprache ist toll, verlangt sich aber in diesem Kunstraum des Romans auch immer nur das ab, was sie dort leisten kann, es werden Posen eingenommen, die super aussehen, aber ob da noch mehr ist …? Es ist ein wenig so, wie mit dem Bild der Autorin, das gerade überall duch die Presse geht, das einem "Huch, ich bin so hübsch!", entgegenruft, obwohl man den Eindruck hat, genau diese Haltung will die Autorin in ihrem Buch doch kritisieren. Warum gebe ich trotzdem 4 Sterne? Weil es viel zu wenig Bücher gibt, über die man sich aufregen/unterhalten/nachdenken kann. Und weil, enn man sich darauf einlassen kann, die Sprache und die vielen abgedrehten Einfälle ein Genuss sind.

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  • A wie aufwühlend - B wie beklemmend - C wie Clean Eating

    A wie B und C
    thelauraverse

    thelauraverse

    Dem Roman "A wie B und C" eilt nach der Lektüre des Klappentextes bereits ein gewisser Ruf voraus: Ob "Eine der besten literarischen Neuerscheinungen des Jahres" (Hans Ulrich Obrist) oder "Der smarteste und merkwärdigste Roman seit Langem" (Paris Review) - der Debütroman von Alexandra Kleeman wird hochgelobt. Auch die Tatsache, dass er mit dem Bard Ficion Prize 2016 ausgeheichnet wurde, macht neugierig auf den Inhalt. Dieser beginnt zunächst "harmlos", indem der Alltag und die damit einhergehenden Probleme der weiblichen Hauptfigur A beschrieben werden. Unstimmigkeiten mit ihrem Freund C, das seltsame (Ess-)Verhalten ihrer Mitbewohnerin B sowie rätselhafte Vorgänge in der Nachbarschaft dominieren die ersten Kapitel. Allmählich scheint B immer besessener von A zu werden und verändert ihr eigenes Aussehen um ihrem Vorbild ähnlicher zu werden. Dies ist schon das erste große Motiv des Buches, der schmale Grat zwischen Individualität und Gemeinsamkeiten zu anderen. Eben dieses Verhalten beunruhigt A und führt dazu, dass ihr Verhältnis zu C immer schwieriger wird. C interessiert sich nicht für ihre Probleme mit ihrer Doppelgänger-Mitbewohnerin, sondern klebt am Fernseher. Der Fernseher ist ein immer wiederkehrendes Motiv des Romans. Die eigentliche Handlung wird konsequent von Werbung durchbrochen - sei es Werbung für Schönheitscremes oder für Lebensmittel. Auffällig ist der in verschiedensten Varianten wiederkehrende Werbespot für sogenannte Kandy Kakes, in dem eine halb verhungerte Katze den (synthetischen) Süßigkeiten nachläuft, sie aber nie erreichen kann. Im Laufe der Erzählung wird A diesem Sinnbild immer ähnlicher. Nach der Trennung von C und verzweifelten Versuchen, ihn zurückzugewinnen, kommt sie in den Bann einer Sekte, den "Vereinigten Essern", die vom Verzicht auf "dunkle" Nahrungsmittel predigen. So verworren und verwirrend die Geschichte auch sein mag - die Autorin kritisiert darin sehr gekonnt unsere heutige Gesellschaft. Vom Überangebot an Lebensmitteln bis hin zum bewussten Verzicht darauf, der frappierend an eine Krankheit namens "Orthorexia nervosa" erinnert (das krankhafte Verlangen, sich gesund zu ernähren), Verhaltensweisen unserer Zeit werden durch scharfe Beobachtung aufgezeigt. Auch unser Freizeitverhalten, das immer mehr durch das Fernsehgerät oder seine Äquivalente bestimmt wird, und das damit verbundene Verlangen nach Reality-Shows, in denen Menschen gedemütigt werden, spielt eine wichtige Rolle. "A wie B und C" ist definitiv kein Roman, der zur reinen Unterhaltung gelesen werden sollte - es ist vielmehr ein Buch, das nach eingehender Reflexion verlangt. Viele Probleme der heutigen Gesellschaft werden auf originelle und durchaus verwirrende Weise angesprochen und dargestellt. Leider stockt die Handlung durch die sehr ausführlichen Beschreibungen der Werbespots zwischendurch ein bisschen, gegen Ende schafft es die Autorin dennoch, Spannung aufzubauen. Ein Buch für Leser, die die Zeit und den Willen besitzen, sich auf eine Erzählung vollkommen einzulassen und auch nach der Lektüre darüber nachdenken wollen. "Irgendetwas in mir machte immer das Falsche, während ich das Richtige tun musste." (S. 261)

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