Alexandra Kui Blaufeuer

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Inhaltsangabe zu „Blaufeuer“ von Alexandra Kui

Die Flut bringt den TodEs herrscht Ebbe an der Nordsee. Der Bootsbauer Erik Flecker fährt mit dem Jeep ins Watt hinaus, um eine Boje zu reparieren. Als er hineingreift, um den Leuchtkörper auszuwechseln, erfasst ihn etwas: Sein Arm hängt in einer Fuchsfalle fest. Ihm ist klar, dass das ein brutaler Anschlag ist. An dieser Stelle im Watt wird er die letzten Stunden seines Lebens verbringen und einen schrecklichen, aussichtslosen Überlebenskampf führen. Die Familie steht vor einem Rätsel: Wer hat Erik getötet? Wer kann ihn so sehr gehasst haben? Er war allseits beliebt. Bald steht fest: Der Anschlag galt Eriks Vater. Dieser beschließt, die Polizei vorerst aus dem Spiel zu lassen und gemeinsam mit seiner Adoptivtochter Janne zu ermitteln.

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  • Rezension zu "Blaufeuer" von Alexandra Kui

    Blaufeuer

    Ailis

    06. May 2011 um 09:32

    Dieser Roman kommt als Kriminalroman daher und ich bin mir nicht sicher, ob er diese Bezeichnung wirklich verdient. Ein Mord allein macht aus einer Geschichte noch lange keinen Krimi. Aber erst einmal kurz zur Handlung des Buches: Erik Flecker ist tot, ertrunken in der Nordsee, als die Flut ihn erreichte. Doch schnell wird klar, dass dies kein natürlicher Tod war, sondern Mord. Denn Eriks Hand klemmte in einer alten Fuchsfalle, die in der Boje steckte, die zu kontrollieren er ins Watt gefahren war. Als das Wasser kam, gab es kein Entkommen mehr. Seine Familie, Besitzer einer erfolgreichen Werft, ist erschüttert: Wer würde so etwas tun? Der Verdacht fällt auf Eriks Frau Hella, die bei allen unbeliebt ist, doch Paul Flecker, Familienoberhaupt und Chef der Werft, ist sicher, dass dieser Anschlag eigentlich nicht seinem Sohn galt, sondern ihm selbst. Leider kommt er nicht mehr dazu, dies regeln zu können, denn auf der Beerdigung seines Sohnes erleidet er einen Schlaganfall und fällt wenig später ins Koma. Einzig seiner Tochter Janne kann er von seinem Verdacht erzählen und bürdet ihr in seiner verfahrenen Situation gleich zwei Aufgaben auf: sie soll die Leitung der Werft übernehmen und sie soll herausfinden, wer der Mörder ihres Bruders Erik war. Doch nicht nur, dass Janne damit vollkommen überfordert zu sein scheint, nun rückt sie selbst ins Blickfeld dieses großen Unbekannten, der, so scheint es, wohl noch ein Hühnchen zu rupfen hat mit der gesamten Familie Flecker... Die Geschichte wird uns aus zwei Perspektiven erzählt: aus Pauls und Jannes. Während Janne jedoch entsprechend ihrer Überlegungen handeln kann, liegt Paul im Koma und kann seine Ahnungen und Befürchtungen mit niemandem teilen. Schnell wird ihm klar, in welche Gefahr er seine Tochter gebracht hat, doch er kann nichts für sie tun. Das bietet eigentlich eine gute und pfiffige Grundlage für diesen Roman, doch die Umsetzung war eher enttäuschend. Zum einen schon allein dadurch, dass Janne alles andere als eine liebenswerte Heldin ist: sie ist absolut egozentrisch, arrogant, gefühlskalt und wirklich immer in einer schrecklich muffeligen Stimmung. Sie stößt einfach jeden vor den Kopf, sei es nun Freund oder Feind. Es fiel mir schwer, Nähe zu dieser Hauptfigur aufzubauen, an Sympathie war von meiner Seite gar nicht dran zu denken. Der zweite Minuspunkt ist die schroffe und kantige Sprache. Anfangs bildete sie noch den perfekten Rahmen für die eher raue Atmosphäre an der Küste, doch mit der Zeit nahm diese Kälte und Härte auch der Handlung jegliche Wärme und Beweglichkeit. Die einzelnen Handlungsstränge wirkten nicht, als seien sie miteinander verbunden, sondern kamen eher unvermittelt daher, was den Lesefluss stocken ließ. Natürlich passen sowohl die Sprache als auch das unmotivierte Vorgehen zu dieser abweisenden Heldin, aber in der Gesamtheit wird diese Geschichte dadurch kalt und leblos. Schade, denn der grandiose Prolog hatte etwas Mitreißendes, doch diese Sogwirkung verlor sich im Laufe des Romans.

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