Alexandra Kui Die Welt ist eine Scheibe

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Inhaltsangabe zu „Die Welt ist eine Scheibe“ von Alexandra Kui

Wie viel Land? Wie viel Vieh? Wie viele Kinder? Das sind die Fragen, um die sich auf dem Hof von Wiebkes Familie alles dreht, in dieser Reihenfolge. Nur die 16-Jährige tanzt aus der Reihe, klaut, randaliert, träumt von einer Karriere als Musikerin und der Flucht in die große Stadt. Doch die Stadt kommt zu ihr: Baugebiete rücken dem Dorf zu Leibe. Unter den Neubürgern: das Ehepaar Strasser mit dem siebenjährigen Sohn Luis. Als der wohlbehütete Spross der Strassers bei einem Bootsausflug unter der Aufsicht von Wiebkes Vater verunglückt, wird das Leben beider Familien aus der Bahn geworfen.

Zu Langatmig für ein solch dünnes Buch.

— NinaBookLove
NinaBookLove

Ein Buch, dass wirklich Potential gehabt hätte, für mich aber an den falschen Stellen versucht hat, tiefgründig zu werden!

— LeoLoewchen
LeoLoewchen

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  • Die Welt ist eine Scheibe - denn man schlägt ständig auf dem Grund des Bodens wieder auf! - Oder?

    Die Welt ist eine Scheibe
    NinaBookLove

    NinaBookLove

    08. June 2016 um 17:32

    Zuletzt habe ich "Die Welt ist eine Scheibe" von Alexandra Kui gelesen. Zumal schon der Titel einer Unwahrheit entspricht - zumindest biologischen und wissenschaftlichen Ergebnissen zufolge -, habe ich nicht viel erwartet. Ich dachte, dass es sich um das Leben einer jungen Frau handelt, die ein paar Probleme hat und eben versucht zurecht zu kommen. Warum der Titel so lautete, wusste ich nicht und ich hatte auch keine Ahnung, wie ich ihn mir erschließen sollte. Vielleicht ging es darum, dass sich ihr Leben immer nur im Kreis bewegt oder etwas Ähnliches. Aber bereits im ersten Kapitel wurde mir bewusst, dass dies nicht der Fall war - nicht wirklich. Tatsächlich handelt es sich in dieser Geschichte um eine junges Mädchen, die direkt am Anfang des Buchs ein Feuer stiftet und sich - in dem Versuch sich zu verstecken - auf einen Baum flüchtet. Obgleich ich euch ja jetzt nicht das Ende oder die Spannung vorweg nehmen möchte, denke ich, dass ich euch dennoch verraten kann, dass sie ziemlich lange auf diesem Baum verweilt. Dort oben denkt sie über ihr Leben und ihre Probleme und den Tod nach, während unten die Feuerwehr vorfährt - und wieder verschwindet -, ihre Schwester sich neben sie setzt - und wieder verschwindet. Am Anfang ist ziemlich häufig von Sieben Sieben die Rede. Es handelt sich nicht um eine Art Band - wie ich dummerweise zuerst annahm - sondern um ein bestimmtes Datum, an dem in ihrer Vergangenheit etwas Wichtiges geschah. Aber, wenn man die Erzählungen ihrer Geschichte im Nachhinein betrachtet, begann eigentlich alles damit, dass die Familie Strasser ins Neubaugebiet zog. Die Familie bestand aus dem Ehepaar Jana und Clemens und ihrem Sohn Luis. Im Vergleich zu Wiebkes Familie sind das geradezu erbärmlich wenige Familienmitglieder, denn Wiebke hat einige Geschwister - sowohl ältere als auch jüngere. Dennoch freunden sich die beiden Familien an und verbringen viel Zeit miteinander, bis zu jenem Tag; Sieben Sieben. Dort werden die Leben der beiden Familien aus der Bahn geworfen und sie finden sich plötzlich auf dem Grund des Bodens wieder. In dem Buch gibt es ein Zitat, dass diese Sichtweise irgendwie unterstützt: "Die Welt ist eine Scheibe. Beweis: Manche fallen runter, ein ständiges Stürzen und Aufschlagen. Die meisten merken es bloß nicht." Da das Buch ziemlich dünn ist, kann ich euch an dieser Stelle nicht mehr verraten, sonst müsstet ihr es nicht mehr lesen. Meiner Meinung nach - und wirklich nur meine, es kann natürlich sein, dass ihr dem anders gegenüber steht - müsst ihr dies allerdings auch nicht tun. Das Buch ist, obgleich es so dünn ist, fast noch zu lang. Es ist seltsam, absurd. Es gibt kein besseres Wort dafür, denn Wiebke (es spielt übrigens in der heutigen Zeit) ist trotz der schrecklichen Dinge gut gelaunt... oder vielleicht gerade wegen ihnen. Auch die Schreibweise ist anders. Es ist irgendwie abgehackt und umständlich geschrieben. Die Gegenwart und die Vergangenheit und - am Ende - auch die Zukunft wechseln sich immer unabhängig voneinander ab. Das Buch ist sehr verwirrend und am Schluss war ich mir nicht einmal mehr ganz sicher, was denn nun genau passiert ist... (?) Auch das Genre oder die Art der Geschichte ist meiner Meinung nach nicht ganz klar. Es hat was von einem Drama und auch von einem Krimi, aber eben auch etwas mit Freundschaft und Familie und Liebe zu tun. Allerdings gab es von all diesen Dingen immer nur eine Kostprobe und man konnte sich gar nicht richtig in die Geschichte oder eben in diese eine Situation einfinden. Was aber auch an den wechselnden Zeitformen und der Schreibweise liegt! Ich habe diesem Buch nur zwei Sterne gegeben, denn ich war echt nicht zufrieden mit dieser Geschichte. Sie war kurz, ruppig und befand sich auch irgendwie außerhalb... oder ich befand mich außerhalb der Geschichte und kam einfach nicht auf den Geschmack. Wie ich bereits erwähnte ist das Geschmacksache und mich würde wirklich interessieren, was ihr zu diesem Buch sagt. Vielleicht habt ihr es ja auch schon gelesen?

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Die Welt ist eine Scheibe"

    Die Welt ist eine Scheibe
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    29. October 2015 um 18:29

    Manchmal lohnt es sich… über den Tellerrand zu schauen… um seine eigene kleine Welt zu verlassen! Heute habe ich für euch das Buch „Die Welt ist eine Scheibe“ von Alexandra Kui aus dem cbt Verlag. Alles beginnt mit einem Feuer. Ein Feuer das Wiebke aus Wut gelegt hat. Um dafür nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden, flüchtet sie auf einen Baum und lässt in Gedanken die letzte Zeit Revue passieren. Wiebke träumt nämlich davon, als Musikerin durchzustarten und die Welt zu sehen… Doch zuerst muss sie ansehen, wie das kleine Dorf, auf dem sich der Bauernhof ihrer Eltern befindet, von Baugebieten in die Enge gedrängt wird. Zwar will Wiebke nur noch raus aus diesem Dorf, aber trotzdem schockiert es sie zu sehen, wie an jeder Ecke neue Häuser entstehen und neue Menschen ihre neue Großstadt besiedeln. Doch Wiebke wird schon bald Bekanntschaft mit einigen von ihnen machen… Denn Radiomoderator Clemens und seine Familie werden nicht bloß Nachbarn bleiben… Nach Lesen des Klappentextes hatte ich auf ein sehr tiefgründiges Buch gehofft, bei welchem man zum Nachdenken angeregt wird und sich noch lange damit beschäftigen kann… Das ist leider nur stellenweise so eingetroffen! Zwar wurde sehr oft über alles mögliche philosophiert und einige Thesen aufgestellt, aber das führte leider eher zu einer stetigen Abnahme der Spannung… Ich hatte einfach oft das Gefühl, dass sich die Geschichte irgendwann so in diesen Formulierungen verloren hatte, dass der eigentliche Plot kaum noch zur Geltung kam. Bei dieser Art von Büchern finde ich es nicht schlimm, wenn wenig passiert oder zu passieren scheint, aber hier war das leider eher kontraproduktiv. Da alles mit diesem Feuer beginnt, das Wiebke aus Wut legt, hatte ich von vornherein ein ganz anderes Bild von Wiebke, als ich eigentlich hätte haben sollen.  Denn so bin ich letztendlich nicht wirklich aus ihr schlau geworden, konnte nur selten mit ihr sympathisieren und einige ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Die Idee hinter der gesamten Geschichte gefällt mir allerdings gut und hätte auch wirklich Potential gehabt, eine interessante Geschichte zu werden. Alles in allem ein Buch, dass wirklich Potential gehabt hätte, für mich aber an den falschen Stellen versucht hat, tiefgründig zu werden. Ich vergebe 2 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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