Alexandra Kui Falsche Nähe

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Inhaltsangabe zu „Falsche Nähe“ von Alexandra Kui

Um ihr nah zu sein, geht er über Leichen. Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich ...

Phänomenal

— CoralineJones

Hat mich nicht so richtig gepackt ,...

— LeselieseKlara

Ein berührender und spannender Jugendthriller und eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht.

— Kleinstadtkatze

Langweilig

— ForeverAngel

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  • Einfach nur gelungen

    Falsche Nähe

    CoralineJones

    11. March 2017 um 18:00

    Nachdem ich Kuis Psychothriller "Stille Feindin" nun schon längst gelesen habe, hat mich auch dieses Werk wirklich gepackt. Die Auflösung war wirklich bemerkenswert, ich hätte sie mir so überhaupt nicht vorgestellt. Auch die Hauptprotagonistin Noa erscheint mir in ihren Charakterzügen sehr, sehr sympathisch, sodass sie mir besonders nahe stand. Und ihre Schwester... ihr werdet es lesen...

  • Schwerer Einstieg, der sich aber lohnte

    Falsche Nähe

    pelznase

    23. October 2013 um 14:05

    An Jugendthrillern komme ich nur selten vorbei, also musste ich natürlich auch “Falsche Nähe” lesen. Der Klappentext klang ganz interessant. Vor allem wegen der Idee, eine Mordserie aus einer Geschichte in die Realität zu holen. Allerdings habe ich mich lange Zeit schwer mit der Geschichte getan. Mir war das Leben von Audrey und Noa einfach zu weit weg, teilweise geradezu abgehoben. Mit der schicken Wohnung in der edlen Hafencity, einem Wochenendtrip nach Mallorca und teuren Weinflaschen, die einfach mal so im Streit gegen ein Fenster geschleudert werden. Gut, Audrey ist eine berühmte Autorin, aber ich mag es einfach nicht, wenn jemand seine wohlhabendes Leben raushängen lässt. Irgendwo färbt das natürlich ab, so auch auf Noa und Audrey. Will heißen, ich habe lange eine gewisse Distanz zu den beiden empfunden. Aus Audrey wurde ich gar nicht schlau und Noa habe ich den normalen 17jährigen Teenager nur in Maßen wirklich abgenommen. Zudem ging sie mir mit ihrem widerspenstigen Benehmen dem Freund ihrer Schwester und dessen Sohn gegenüber ganz schön auf die Nerven. Über solch kindisches Verhalten sollte man -schwesterliche Verbundenheit in allen Ehren- in diesem Alter wohl hinaus sein. Entsprechend bin ich mit Noa und Audrey zunächst nicht recht warm geworden. Es dauert eine ganze Zeit ehe das Rätsel um die Morde beginnt, die ein Abbild der Morde sind, die Audrey in ihrem neuen Buch beschreibt. Die Idee finde ich wie schon geschrieben wirklich gut. Ich denke aber, man hätte da noch mehr rausholen können. Die Entdeckung mag für Noa ein Schrecken sein, aber mir hat sie keine Gänsehaut beschert, und das erwarte ich nun mal von einem guten Jugenthriller. Das hängt ebenfalls mit dieser Distanz zusammen, die ich zu Noa empfunden habe. Alexandra Kui hält den Leser hinsichtlich der Gefühle ihrer Charaktere nämlich ganz schön kurz. Wäre sie etwas intensiver auf Noas Gefühle bei der Entdeckung der Ähnlichkeit zwischen den fiktiven und den realen Morden eingegangen, hätte es mich wahrscheinlich mehr geschaudert. Damit soll es nun mit Kritik aber genug sein. Denn als sich Noa daran macht, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, da schlägt die Geschichte eine Richtung ein, die ganz klar mein Geschmack ist. Endlich wird es richtig spannend und ich habe mächtig geknobelt, wer der Mörder sein könnte. Da es regelmäßig Kapitel aus Sicht des Täters gibt (die seine Identität jedoch nicht verraten), sucht man dort nach Anhaltspunkten und vergleicht mit den Figuren, die in der Geschichte auftauchen.  Speziell der Teil, der auf Sande spielt, hat es wirklich in sich. Noa kommt nicht nur dem Geheimnis um ihre Familie auf die Spur, sondern läuft dem Mörder direkt in die Arme. Da war sie dann endlich: die erwartete Gänsehaut. Die Auflösung hat mir gefallen. Sie ist schön schlüssig und war für mich eine ganz schöne Überraschung. In diese Richtung hatte ich bis dahin noch gar nicht gedacht. Muss mir durchgegangen sein, denn es mangelt ja auch sonst beim besten Willen nicht an Verdächtigen. Da kann einem schon mal jemand durchrutschen. “Falsche Nähe” ist in der Gegenwartsform geschrieben. Diese Erzählweise hat für mich immer automatisch ein gewisses Tempo mit an Bord. Das schlägt sich stets  auf mein Lesetempo nieder. Da die Geschichte auch sonst schön flüssig geschrieben ist, flogen die Seiten nur so dahin. Die Kapitel aus Sicht des Täters sorgen zudem noch für ein wenig Abwechslung. Das Cover ist schön dunkel, wie es mir für einen Thriller gefällt, und das zusammengeknüllte Blatt Papier macht neugierig. Fazit:  Ich habe mich lange schwer getan mit “Falsche Nähe”, weil mir Noas recht luxuriöses Leben zu weit weg war und weil mir ihre Gefühle nicht intensiv genug beschrieben wurden. Beides führte zu einer großen Distanz zu Noa, und so kann ich nicht mit einer Figur mitfiebern und mich in sie einfühlen. Als Noa ihre Nachforschungen anstellt, wird die Geschichte dann aber wirklich sehr spannend und rasant, und damit war es für mich dann endlich der ersehnte Thriller mit Gänsehauteffekt. Nochmal gut die Kurve gekriegt!

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  • Guter Jugendthriller

    Falsche Nähe

    Gospelsinger

    03. October 2013 um 00:09

    Noas Schwester Audrey ist eine bekannte Krimiautorin. Davon ist Noa ziemlich genervt, denn es geht immer nur um Audrey. Plötzlich geschehen Morde, die genau so ausgeführt werden, wie es in Audreys neuem Roman beschrieben ist, der allerdings noch gar nicht erschienen ist. Weil der Roman bisher nur als Manuskript vorliegt, kann eigentlich nur Audrey die Morde begangen haben, denkt Noa. Noa fragt sich mehr und mehr, wie gut sie ihre Schwester überhaupt kennt, und ob ihre Eltern wirklich so gestorben sind, wie Audrey es immer erzählt. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Noa ist ein authentischer Charakter und ich mochte sie auch, aber manchmal habe ich gedacht, „Oh Gott, ist die dumm“, weil ich in dem jeweiligen Moment ganz anders gehandelt hätte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die Autorin, deren anderen Jugendroman ich ebenfalls gelesen habe.

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Spannender Jugendthriller

    Falsche Nähe

    Spatzi79

    22. August 2013 um 18:53

    Noa lebt seit dem Unfalltod ihrer Eltern mit ihrer älteren Schwester Audrey zusammen. Diese ist eine erfolgreiche Krimiautorin und so geht es den beiden Schwestern finanziell ziemlich gut, sie leben in einem schicken Apartment in der Hamburger Hafencity und alles könnte bestens sein. Doch dann will Audrey etwas Neues schreiben, keine weitere Fortsetzung ihrer bekannten Krimiserie. Ihr Agent scheint wenig begeistert von ihrem Manuskript, aber Audrey macht ein Riesengeheimnis um den Inhalt und Noa wird prompt neugierig. Als sie feststellt, dass es zwischen Audreys Manuskript und einem realen Mord erstaunliche Parallelen gibt, wird ihr ziemlich unheimlich zumute. Gibt es da einen Zusammenhang oder sind die Übereinstimmungen purer Zufall? Und was hat es mit Audreys neuem Freund auf sich? Noa kann ihn nicht ausstehen und macht sich immer mehr Sorgen um ihre Schwester. Die Geschichte baut sich recht langsam auf, wird dann aber umso spannender. Durch Zwischenabschnitte erfährt der Leser schon bald mehr aus der Sicht des Täters, dessen Identität bleibt jedoch bis zum Schluss unklar. Man rätselt viel mit und ich habe zwischendurch fast jeden verdächtigt und mit Noa mitgefiebert, wem sie überhaupt noch trauen kann. Am Ende löst sich alles schlüssig auf und die offenen Fragen werden beantwortet. Die Figuren sind detailliert und interessant geschildert. Insbesondere natürlich Noa, die die Hauptrolle spielt, aber auch die Nebencharaktere sind spannend, teilweise – wie zum Beispiel Audrey – müssen sie aber auch geheimnisvoll und etwas distanziert erscheinen, während der Leser Noas Gedanken und Gefühle ja hautnah miterlebt. Diese kommen sehr authentisch rüber und die Mischung ist auf jeden Fall gut gelungen. Es handelt sich zwar um einen Jugendkrimi, aber sowohl sprachlich als auch inhaltlich empfand ich als Erwachsene das Buch als absolut spannend und lesenswert und freue mich auf weitere Fälle aus der Feder der Autorin!

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  • Falsche Nähe

    Falsche Nähe

    odenwaldcollies

    20. August 2013 um 10:51

    Die 17-jährige Noa lebt mit ihrer älteren Schwester Audrey zusammen in einer schicken Wohnung in der Hamburger Hafencity, ein Luxus, den sie sich durch Audreys Erfolg als Krimiautorin leisten können. Als eines Tages ein Mord geschieht, der mit dem Romanentwurf von Audreys neuestem Projekt übereinstimmt, überkommen Noa starke Zweifel, wie gut sie ihre Schwester wirklich kennt. Hat sie etwas mit diesem Mord zu tun? Und wie hängt das Ganze mit dem frühen Unfalltod ihrer Eltern zusammen, über die Audrey nie mit Noa spricht? Noa beginnt auf eigene Faust in ihrer Vergangenheit zu recherchieren und kommt einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur. Dieses Buch ist ein spannender und emotionsgeladener Thriller mit einer jugendlichen Protagonistin, aus deren Sicht der Leser die Ereignisse miterlebt. Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Textstellen, welche kursiv dargestellt von einer weiteren Handlungsperson geschrieben wurden. Die Handlung ist sehr spannend erzählt, so daß ich das Buch am liebsten nicht mehr auf die Seite gelegt hätte. Am Ende werden die wichtigsten Fragen geklärt. Allerdings bleibt eine Sache noch etwas offen, bei der ich mir noch ein paar Informationen gewünscht hätte, auch wenn ich die Intention der Autorin an der Stelle nachvollziehen kann: diese Angelegenheit bleibt offen, weil Noa sie nicht persönlich miterlebt. Meine Verdächtigen, die als Täter in Frage kamen, wechselten sich anfangs ziemlich ab, bis ich mich auf 2 heisse Kandidaten festgelegt hatte – um dann am Schluß festzustellen, daß ich völlig falsch gelegen bin. Noa war mir direkt nach wenigen Seiten sehr sympathisch, sie ist eine typische Jugendliche, die noch etwas hin- und hergerissen ist, wo sie genau hingehört und teilweise von ihrer Umgebung etwas genervt ist. Vorallem, wenn sie immer auf die kleine Schwester der berühmten Autorin reduziert wird. Während ihre Freundin Miriam sie beneidet, daß sie keine Eltern hat, die sie einschränken, wünscht sich Noa manchmal eine Familie wie die von Miriam, da sie ihre Eltern im Alter von 3 Jahren verloren hat. Da der Leser die Handlung aus Sicht von Noa erlebt, bekommt man ihre Gefühle und Gedanken hautnah mit, die ich für eine Jugendliche sehr authentisch gefunden habe. Audreys Gefühle bleiben dagegen teilweise verborgen, nicht nur dem Leser, sondern auch Noa. Sie ist die fürsorgliche Schwester, die sich manchmal auf den ersten Blick übertriebene Sorgen um Noa macht. Auf der anderen Seite hat sie sich manchmal nicht mehr im Griff, wenn sie einen ihrer Wutanfälle bekommt.    Warum das so ist, wird aber im Laufe des Romans erklärt und war für mich nachvollziehbar. Aber auch die anderen Charaktere werden sehr schön beschrieben, meine weiteren Lieblingsfiguren waren Moritz, der Sohn von Audreys neuem Freund, und Miriam, Noas beste Freundin. Dieser Krimi wird sicherlich nicht mein letzter Roman von Alexandra Kui sein und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.

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  • Falsche Nähe

    Falsche Nähe

    SmilingKatinka

    26. July 2013 um 13:13

    Noa ist ein 17-jähriges Mädchen, dass in ihrem Leben  schon viel erlebt hat. Ihre Eltern starben früh bei einem Unfall und kurze Zeit darauf ist auch noch das Haus abgebrannt. Sie hat also keinerlei Erinnerungsstücke aus ihrer Vergangenheit. Doch Noa hatte auch Glück. Ihre Schwester ist eine erfolgreiche Thrillerautorin und verdient so viel Geld, dass die beiden ein sorgenfreies Leben führen können. Die sorgenfreie Zeit endet, als eines Tages ein Mord geschieht, der direkt aus dem neuesten und die veröffentlichten Romanentwurf von Audrey zu stammen scheint. Wie kann das sein? Kennt Noa ihre Schwester wirklich? Noa beginnt, nach ihrer Vergangenheit zu forschen und kommt nach und nach einem dunklen Geheimnis auf die Spur.   Meine Meinung:   „Falsche Nähe“ ist ein unglaublich spannender Jugendthriller, der den Leser schnell in seinen Bann zieht.  Ich habe schon früh begonnen, den möglichen Täterkreis einzugrenzen, musste meine Meinung aber immer wieder revidieren, um dann am Ende doch nochmal unglaublich überrascht zu werden. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so denkt man auch noch über das Buch nach, wenn man mal gerade nicht am Lesen ist.   Noa ist eine sehr sympathische Figur, deren Gefühle und Gedanken gut nachvollziehbar und stets stimmig wirken. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und lassen keine Wünsche offen. Wer Alexandra Kui schon kennt, der wird im Schreibstil die Autorin wiederfinden. Ich finde ja, dass sie eine ganz besondere Art hat, die ich sehr schätze.   Am Ende lösen sich alle Fäden auf, was ich immer sehr wichtig finde. Mein einziger kritikpunkt ist, dass auf einen Aspekt nicht eingegangen wird. Da ich das Glück hatte, das Buch in einer von der Autorin begleiteten Leserunde zu lesen, verstehe ich die Intention dahinter, aber wenn ich das Buch allein gelesen hätte, hätte mich das etwas gestört.   Alles in allem ein schönes Buch, welches es sich zu lesen lohnt.  

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  • Vergangenheit

    Falsche Nähe

    MelaM

    21. July 2013 um 13:30

    In dem Buch geht es um die beiden Schwestern Noah und Audrey, die in frühster Kindheit ihre Eltern verloren haben und erst von ihren Großeltern aufgezogen wurden und später dann alleine leben. Audrey ist eine bekannte Krimiautorin und der Roman den sie nun schreiben will sorgt in ihrer Umgebung für viel Wirbel. Dieser Jugendthriller lässt sich schön und flüssig lesen. Auch wenn ich erst ein paar Seiten gebraucht habe um richtig rein zukommen.  Was wohl daran liegt dass es für mich kein typischer Thriller ist.  Aber während des ganzen Buches ist die Spannung nicht abgerissen und ich habe mich immer wieder gefragt was wohl in der Vergangenheit der beiden Mädchen passiert ist und wie das mit dem neuen Buch zusammen hängt. Der Autorin ist hier ein wirklich schöner Jugend/Mädchenthriller gelungen.

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  • "Papier ist geduldig. Menschen sind zerbrechlich"

    Falsche Nähe

    Sternenstaubfee

    19. July 2013 um 21:53

    Die 17-jährige Noa lebt mit ihrer älteren Schwester Audrey gemeinsam in Hamburg. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren verunglückt. Audrey ist eine bekannte und erfolgreiche Autorin. Sie schreibt Thriller. Doch eines Tages wird das geordnete Leben der Schwestern aus der Bahn geworfen. In Hamburg geschieht ein Mord. Und es deutet darauf hin, dass der Täter diesen Mord aus einem bisher noch nicht veröffentlichen Thriller von Audrey abgekupfert hat. Damit beginnt für Noa nicht nur die Suche nach dem Täter, sondern auch eine Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit. Mein Leseeindruck: Dieser Jugendthriller von Alexandra Kui hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm, die Sätze meist kurz und aussagekräftig. Die Spannung, die man als Leser eines Thrillers erwartet, war von Anfang bis Ende da und hat sich immer noch gesteigert. Noas Suche nach ihrer Vergangenheit war dabei für mich am interessantesten zu verfolgen. Es gibt auch eine kleine zarte Liebesgeschichte im Buch, aber die läuft eher nebenher und drängt sich nicht in den Vordergrund. Das Ende der Geschichte bzw. die Auflösung des Falles hat mich überraschen können. Zwar gibt es da ein paar kleine Punkte, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, aber dennoch hat mir das nicht die Freude an dem Buch verdorben. Ich habe es sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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  • Leserunde zu "Falsche Nähe" von Alexandra Kui

    Falsche Nähe

    cbj_Verlag

    … plötzlich wird aus atemberaubender Fiktion tödliche Realität! Wir suchen 15 TestleserInnen für Alexandra Kuis neuen Thriller Falsche Nähe. Wagst du es, dem dunklen Familiengeheimnis in die Augen zu schauen, das den beiden Schwestern Noa und Audrey droht, zum Verhängnis zu werden? Zum Inhalt: Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich... Weitere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe findest du hier. Übrigens: Alexandra Kui wird an der Leserunde teilnehmen und freut sich auf deine Fragen! Du möchtest gemeinsam mit der Autorin und 14 anderen Falsche Nähe lesen? Dann bewirb dich bis zum 03. Juni und erzähle uns, ob sich schon einmal einer deiner Träume, Wünsche oder gar selbstgeschrieben Geschichten verwirklicht hat.

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    • 360
  • ~ Leider nicht das, was ich wollte - | Kurzrezi

    Falsche Nähe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2013 um 17:08

    ~ Meine Meinung ~ Leider muss ich gestehen, dass es dieses mal eine sehr kleine Rezension wird. Der Grund ist nämlich, dass mir die Geschichte leider überhaupt nicht zu gesagt hat.  Sie war mir zu langatmig. Die Spannung hat gefehlt und mir waren alle Charaktere sehr unsympathisch. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich mich durch die Lektüre gequält habe und keinen Spaß hatte. Mehr kann ich auch nicht dazu sagen, Es war leider nichts für mich aber was solls das Leben geht weiter!

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  • Familiengeschichten-Thriller

    Falsche Nähe

    Orientlady

    09. July 2013 um 12:50

    Seit Audrey eine berühmte Schriftstellerin ist, steht Noa in ihrem Schatten und als wäre das nicht genug, muss sie sich Sorgen um ihre Launen machen. Zu zweit haben die beiden bisher jedoch Einiges gemeistert und sind ein gut eingespieltes Team. Entgegen jeder typischen Verhaltensweise von Audrey verliebt sie sich jedoch in Arne, der kurz darauf bei den beiden einzieht und Noa fortan das Leben erschwert. Audrey arbeitet gerade an einem neuen Buch, welches jedoch nicht veröffentlicht werden soll. Noas Neugier ist geweckt und fortan beginnt sie Audrey auszuspionieren, in der Hoffnung, dass sie etwas über ihre dunkle Vergangenheit rausfindet, der Audrey in jeder Hinsicht ausweicht. Bald ist klar, dass Audrey gelogen hat und Noa beginnt sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, während ihr bereits jemand auf der Spur ist und sie dadurch in große Gefahr gerät..   Nebenbei plätschert noch eine süße Liebesgeschichte daher, die neben der extremen Spannung eine willkomene Ruhepause darstellt.   Insgesamt ist das Buch spannend und temproreich geschrieben. Außerdem überrascht es durch seine unerwarteten Wendungen.

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  • Spannung, Gefühle und sehr viele Gedankengänge

    Falsche Nähe

    Kleinstadtkatze

    06. July 2013 um 17:26

    Ein berührender und spannender Jugendthriller und eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht. Noa, 17 Jahre alt, ist keine normale Teenagerin. Ihre Schwester Audrey ist eine sehr erfolgreiche Thrillerautorin und ermöglicht Noa jeglichen Luxus, allerdings ist das die kleinste Sorge der Teenagerin, die zeit ihres Lebens schon einiges mitmachen musste. Ihre Eltern starben bei einem mysteriösen Autounfall und das Haus ist Monate darauf abgebrannt und so waren die beiden Mädchen gezwungen bei ihren Großeltern unterzukommen und für sich selbst zu sorgen und zu kämpfen. Audrey scheint ihren Frust in ihren erfolgreichen Krimis zu verarbeiten, während Noa kurz vor dem Abi steht und eigentlich noch Liebeskummer wegen Jannis hat. Diese Familienidylle ändert sich aber schlagartig... erst kommt ein neuer Mann in Audreys Leben, den Noa auf Anhieb nicht ausstehen kann. Noch besser wird es, als dieser seinen Sohn Moritz mitbringt, der neben viel zu viel Selbstsicherheit auch noch ein Katana, ein sehr scharfes, japanisches Schwert, in seinem Seesack mitführt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse... ein Mörder rast durch die Stadt auf einem Motorrad und enthauptet unschuldige Menschen. Und das alles scheint auch noch in Audreys Skript zu ihrem neuen Buch zu stehen. Als ein zweiter Mord geschieht, der ebenfalls haargenau in diesem Skript steht, fühlt sich Noa wie in einer Falle. Was geht hier vor? Ich habe bei diesem Buch anfangs etwas Zeit gebraucht, um hinein zu finden, da ich mir unter "Thriller" sicherlich etwas anderes vorgestellt habe, als es hier der Fall ist. Jedoch handelt es sich hier um einen Jugend- bzw. einen Mädchenthriller, der auch guten Gewissens so bezeichnet werden darf. Man bekommt Spannung, Gefühle und sehr viele Gedankengänge mit auf den Weg, die einen auch noch nach dem Abschluss der Lektüre beschäftigen.

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  • Ein spannender Mädchenthriller

    Falsche Nähe

    Amy-Maus87

    03. July 2013 um 19:42

    Meine Meinung In Alexandras Kui´s Thriller "Falsche Nähe" erwartet euch ein Fall, der euch bis zuletzt in Atem halten wird :-) Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht der jüngeren Schwester Noa erzählt, die immer wieder von Audreys Manuskriptseiten und dem Täter unterbrochen werden. Die Kapitel sind nicht zu lang gehalten und lassen sich leicht und flüssig lesen. Schön finde ich, dass das Hauptaugenmerk hier auf den beiden Schwestern liegt. Auf ihrem Wesen, ihrer Art und die Stärken und Schwächen, die mir beide viel näher gebracht haben, als in manch anderen Thrillern. Denn ich hatte so die Chance, die Gefühle und Erlebnisse viel besser mit ihnen teilen und mich gut in die Rollen hinein versetzen können. Was die Spannung und das Erleben viel mehr intensiviert hat beim Lesen der Zeilen. Die CBT- Reihe des Verlages richtetet sich aber auch danach aus, dass Erleben in diesem Fall der jungen Frauen und den psychologischen Hintergrund viel mehr zu beleuchten und die Elemente, die die Morde betreffen zweitrangiger zu sehen. Was jetzt auf keinen Fall heißen soll, dass es deswegen weniger spannend wäre. Ich habe von Anfang an gegrübelt und mit geraten, wer hier der Übeltäter sein könnte, der solche bestialische Morde begehen konnte. Und ich kann sagen, dass ich bis zum Ende ein paar Mal ganz danebengelegen habe :-) Denn in dieser Geschichte machen sich viele verdächtig und irgendwie hat auch jeder sein ganz eigenes Motiv. Und wer kann das Buch dann schon zur Seite legen, wenn er dem Mörder doch so nahe auf der Spur ist?! Ich konnte es auf jeden Fall nicht und habe Zeile um Zeile verschlungen. Der Schluss ist für einen Mädchenthriller sehr passend gewählt worden. Diese Erzählung gibt dem Buch in Bezug auf die beiden Schwestern, die noch fehlenden Antworten auf die vielen Fragen, die sich mir im Buch bis zuletzt noch gestellt haben. Sodass ich es mit einem guten Gewissen schließen konnte. Mein Fazit Ein spannender Mädchenthriller, der den Leser tief in die Welt von Noa und Audrey eintauchen lässt und den Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt schickt.

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  • Falsche Nähe von Alexandra Kui

    Falsche Nähe

    thenight

    02. July 2013 um 07:38

    Klappentext: Um ihr nah zu sein, geht er über Leichen. Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich. Meine Meinung: Ich lese selten Jugendthriller, dieser hier hat mich durch sein gelungenes Cover und den Klappentext angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Im Haupteil des Buches geht es vornehmlich um Noa, die gemeinsam mit ihrer Schwester Audrey einer erfolgreichen Thrillerautorin ein luxuriöses Leben in Hamburg führt. Nachdem die Mädchen sehr früh ihre Eltern bei einem Unfall verloren, verwöhnt Audrey ihre kleine Schwester und lässt ihr mehr Freiheiten als eine 17jährige meiner Meinung nach haben sollte, da diese Freiheiten schon seit Jahren gewährt werden. Erst als Audrey mit ihrem Verleger in Streit gerät, der eine Romanidee von ihr verwirft und sie ihren Frust darüber an ihrer Schwester auslässt, gerät die heile Welt Noas ins Wanken und droht zerstört zu werden, als die Idee des Romans von einem irren Serienkiller in die Tat umgesetzt wird. Noa findet heraus das der neue Roman in irgendeiner Weise mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, die alle inkl. des neuen Freundes ihrer Schwester zu kennen scheinen, dabei gerät sie in tödliche Gefahr. Alexandra Kui, baut die Spannung langsam auf, eigentlich könnte man das Buch bis kurz vor Schluss für eine Familiengeschichte halten, für die Suche eines Mädchens nach der Wahrheit über ihre Familie und nach den Hintergründen für das teilweise recht seltsame Verhalten ihrer Schwester, wären da nicht die Manuskriptseiten die gleichzeitig die Gedanken des Mörders sind. Es gibt viele Verdächtige, bei manchen dachte ich gleich das es zu offensichtlich eine falsche Fährte ist, bei anderen zweifelte ich bis zum Schluss, das mit rätseln hat Spaß gemacht und die Auflösung blieb bis zum Ende eine Überraschung. Zwei Dinge haben mich im Roman allerdings trotzdem gestört, der recht sorglose Umgang mit Alkohol, den Noa wohl schon mit 13 Jahren trinken durfte und der ebenso sorglose Umgang mit Entschuldigungen für die Schule, hier habe ich gemerkt das der Roman nicht für mich geschrieben wurde. Auch fehlten mir persönlich am Ende einige Erklärungen, wie genau wurde der Mörder gefasst, was geschah mit Arne, dem Freund Audreys, der eine große Rolle spielte und dann wohl sang und klanglos abserviert wurde. Da die Autorin allerdings in der Leserunde erklärte, das für sie eben Noas Geschichte im Vordergrund stand und diese aus erzählt war, die Geschichte auch ohne übermäßige Gewalt wirklich spannend war, vergebe ich trotzdem die volle Punktzahl. Ich würde das Buch meiner 14jährigen zu lesen geben, mit einer geschwärzten Stelle ;o) Welche? Das müsst ihr selber rausfinden.

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