Alexandra Kui Lügensommer

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Inhaltsangabe zu „Lügensommer“ von Alexandra Kui

Der Verdacht beginnt, wo Vertrauen endet Mit der Sommeridylle in dem kleinen Ort unweit der Nordsee ist es schlagartig vorbei, als die 17-jährige Zoe erschlagen aufgefunden wird. Unter dringendem Tatverdacht steht ihr Freund Ansgar, Sohn einer angesehenen Unternehmerfamilie. Der halbe Ort war Zeuge ihres furchtbaren Streits am Elbstrand. Für Ansgars Schwester Marit steht fest, dass die Polizei vorschnell urteilt. Sie stellt eigene Nachforschungen an und entdeckt dunkle Geheimnisse in Zoes Leben – Geheimnisse, an denen sie besser nicht gerührt hätte ...

Man muss nicht viel denken, es ist spannend - für zwischendurch sehr zu empfehlen.

— LillyMunster
LillyMunster

Lügensommer ist ein Jugendbuch welches ich mir von meiner Tochter geliehen habe. Anfangs fand ich es ja richtig toll aber nach und nach plät

— jimmygirl26
jimmygirl26

Da ich gerade wenig Zeit für Rezensionen habe, muss das jetzt so gehen ;): Das Buch fand ich echt toll und da es einen Hamburg-Bezug hat natürlich umso besser :). Die Geschichte wirkt echt lange nach, finde ich, eines der Bücher, die man eben nicht so schnell vergisst. Deshalb bitte mehr davon :).

— Nordlicht21
Nordlicht21

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  • Leider nicht mein Fall

    Lügensommer
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    04. November 2015 um 10:17

    Lügensommer ist ein Jugendbuch welches ich mir von meiner Tochter geliehen habe. Anfangs fand ich es ja richtig toll aber nach und nach plätscherte die Geschichte leider nur mehr so dahin. Die Protagonisten waren mir ehrlich gesagt auch nicht wirklich symphatisch daher hab ich das Buch abgebrochen.

  • Leserunde zu "Falsche Nähe" von Alexandra Kui

    Falsche Nähe
    cbj_Verlag

    cbj_Verlag

    … plötzlich wird aus atemberaubender Fiktion tödliche Realität! Wir suchen 15 TestleserInnen für Alexandra Kuis neuen Thriller Falsche Nähe. Wagst du es, dem dunklen Familiengeheimnis in die Augen zu schauen, das den beiden Schwestern Noa und Audrey droht, zum Verhängnis zu werden? Zum Inhalt: Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich... Weitere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe findest du hier. Übrigens: Alexandra Kui wird an der Leserunde teilnehmen und freut sich auf deine Fragen! Du möchtest gemeinsam mit der Autorin und 14 anderen Falsche Nähe lesen? Dann bewirb dich bis zum 03. Juni und erzähle uns, ob sich schon einmal einer deiner Träume, Wünsche oder gar selbstgeschrieben Geschichten verwirklicht hat.

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    • 360
  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    14. April 2012 um 08:43

    Marit Paul ist volljährig und hat ihren Schulabschluss meisterhaft abgeschlossen und konzentriert sich darauf, als Nachfolgerin in dem Betrieb ihres Vaters einzusteigen. Ihr Bruder Ansgar hingegen, ist das totale Gegenteil von seiner Schwester, faul, gleihgültig, unfreundlich seinem Vater gegenüber, ungehobelt und mürrisch. Spielt nicht zugelassene Spiele auf seinem Computer und ist ziemlih still und in sih zurückgezogen. Kein Wunder das, nachdem Mord an seiner Freundin Zoe, der Verdacht auf ihn fällt. In der Öffentlichkeit kam es öfters zum streit zwischen den beiden, allgemein war bekannt, das Ansgar zur Eifersucht neigte, weil Zoe laut der männlichen Aussagen, ein heißer Feger war! Marit ist die einzige, die noch an seiner Unschuld festhält, auch wenn alles gegen ihn spricht. Ist Angar wirklich der Mörder?Oder macht die örtliche Polizei es sich mit ihrem verdaht zu einfach? Meine Meinung Trotz der Altersangabe dieses Buches, habe ich einen spannenden Krimiartigen -Thriller für jugendliche erwartet. Leider wurde ich bitter enttäuscht...das ganze drum herum, ist langezogen und eintönig. Es kommt "nie" zu klaren Aussprachen, viel bleibt ausgesprochen, wird unter den Teppich gekehrt und ausgeschiegen,das nervt. Auch die Protagonistin Marit,scheint mir für ihr Alter etwas zu perfekt....auch wenn man verantwortungsbewußt, sehr reif für sein Alter und super erzogen ist, scheint mir ihre Lebeneinstellung, doch etwas zu erwachsen und anständig. Ich glaube aber auch, das mir das Buch nicht gefallen hat, weil ich bereits um die sechzig Seiten wusste, bzw vermutete, wer der Mörder ist. Und das gibt dem ganzen einen ziemlichen Dämpfer! Die ganze Geschichte ist vorhersehbar, von Anfang an wird es dem Beschuldigend zu einfach gemacht, damit möchte ich sagen, man denkt sich gleich, der kann es nicht sein, was sollte das ganze ansonsten dastellen, also wer ist der wahre Mörder?! Und viele bleiben nicht zur Auswahl, die einfach zu banal wären... Und alleine die Eltern...geht gar nicht!! Sehr schade, weil die Idee an sich gut ist/war! Fazit Wer auf einen spannenden Thriller unter Freundin hofft, ist hier falsch. Der Mord geschieht nicht mal innerhalb der Clique, sondern passiert einem Mädchen, die so gesehen, jeder verachtet und nicht gemocht hat. (die jugendlichen betreffend)

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  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    KleineLeseecke

    KleineLeseecke

    02. April 2012 um 14:47

    Die 18-jährige Marit freut sich nach ihrem Abitur auf einen herrlich entspannten Sommer, bevor dann der Ernst des Lebens mit dem Studium losgeht. Doch dieser Plan wird durchkreuzt, als Zoé, die Freundin ihres jüngeren Bruders Ansgar, verschwindet. Schließlich findet man ihre Leiche und es wird ersichtlich, dass Zoé Opfer eines Mordes geworden ist. Ansgar gerät als Hauptverdächtiger ins Visier der Polizei und schließlich in Untersuchungshaft. Doch Marit ist fest von der Unschuld ihres Bruders überzeugt, auch wenn das Verhältnis der beiden bislang eher schlecht war. Deshalb macht sie sich daran, Zoé Mörder auf eigene Faust zu finden, um Ansgar aus dem Gefängnis zu holen. Dabei stößt sie auf Abgründe, die sie sich niemals erträumt hätte und gerät schließlich selbst in Lebensgefahr. Oder war doch ihr Bruder der Mörder? "Lügensommer" von Alexandra Kui ist ein hochspannender Psychothriller für Jugendliche. Zunächst hat es ein bisschen gedauert, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte. Doch Kui spannt den Spannungsbogen raffiniert und schon bald kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Vor allem das Ende hat es in sich: plötzlich überschlägt sich die Handlung und man ist als Leser vom Ende der Geschichte absolut geschockt. Außerdem steht vor jedem Kapitel eine kurze Nachricht an Zoé, die der Mörder nach ihrem Tod an sie scheibt. Da man bis zum Ende im Dunkeln tappt, wer denn nun der Mörder ist, steigern diese fiktiven E-Mails die Spannung zusätzlich. Nervenkitzel pur! Außerdem gelingt es der Autorin sehr gut, die Charaktere darzustellen. Diese sind vielschichtig und sehr glaubwürdig. Allerdings wird im Laufe der Handlung klar, dass die schöne Fassade bröckelt. Marit und Ansgar stammen beide aus gutem Hause, ihr Vater betreibt erfolgreich eine große Eisfabrik. Doch insgeheim ist die Familie und ihre Welt nicht so heil, wie es anfangs den Anschein hat. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und weit mehr ist als nur eine spannende Lektüre. Fazit: Ich empfehle "Lügensommer" von Alexandra Kui allen jungen Lesern, die gerne Krimis und Thriller lesen. Das Buch liest sich dank der Spannung und der relativ geringen Seitenanzahl (knapp 300) sehr flüssig. Die perfekte Urlaubslektüre für den Sommer und daher volle 5 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    gaby2707

    gaby2707

    19. February 2012 um 14:35

    Marit Pauli hat ihren Schulabschluss in der Tasche und freut sich auf den viel zu heißen Sommer. Der kaltblütige Mord an der Freundin ihres Bruders, der hierfür verantwortlich gemacht wird, wird für die Familie zur Belastungsprobe. Ausserdem kommen Dinge ans Licht, die Marit lieber nicht wissen will. Und sie begibt sich auf die Suche nach dem Mörder... Ein Jugendthriller, den ich auch den Erwachsenen sehr empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    Träumerin

    Träumerin

    13. August 2011 um 15:15

    Marit will ihren letzten freien Sommer genießen, es ist die Zeit nach dem bestandenen Abitur und vor ihrem durchgeplanten Studiumsleben. Doch die kleine Dorfidylle wird durch den grausigen Mord an der jungen Zoe erschüttert. Und Marits jüngerer Bruder Ansgar wird verdächtigt: ist er doch schließlich Zoes Freund und dazu auch noch in der Öffentlichkeit Handgreiflich geworden. Im Zuge der Ermittlung sind es sehr schlecht für Ansgar aus und nur Marit glaubt an seine Unschuld. So begibt sie sich auf die Suche nach dem Täter und findet Dinge heraus, die sie wohl niemals hätte wissen wollen. Ein Roman, der mich alle möglichen Leute verdächtigen ließ, letztendlich kam ich aber, gerade durch die zum Anfang eines jeden Kapitel stehenden Textfragmente, sehr leicht auf den Täter. Und sein letztendliches Motiv war für mich nicht nachvollziehbar ... oder eher sehr fadenscheinig. Hätte mir etwas gewünscht, was dem Roman und dem ganzen Gefühl mehr gerecht wird. Was für mich ein Sternabzug ist, bei Krimis bin ich kleinlich. Trotzdem ein toller Roman, da Marit, deren Leben perfekt scheint, lernt, wie hart die Realität doch ist. Ich finde auch gut, dass sie lernt, dass sie durch ihr reiches Elternhaus nicht immer begünstigt war und denke, gerade das macht dieses Buch für Jugendliche interessant, da sie mehr als einen Jugendkrimi erhalten. Eine starke deutsche Stimme, die ich gerne öfter lesen möchte.

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  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    Zschahna

    Zschahna

    06. August 2011 um 10:31

    Alexandra Kui ist ein Thriller gelungen, welcher sehr gut durchdacht ist und den Leser immer wieder auf verschiedene Fährten bringt. Sie legt geschickt Spuren, die zum Täter führen könnten, lässt diese aber oft im Sand verlaufen. Außerdem gibt sie immer wieder kleine versteckte Hinweise, welche dazu führen, dass ich mir immer wieder dachte: also ist es der und dann wieder: oder vielleicht doch der. Ich konnte mir nie sicher sein, den Täter entdeckt zu haben. Dies erfährt man erst ganz zum Schluss und ich war mehr als überrascht. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Brief eingeleitet, welchen der Täter an die verstorbene Zoe schreibt. Diese führen den Leser zusätzlich in die Irre, da sie eigentlich auf eine Person hindeuten, aber war sie es denn wirklich? Bei den Charakteren bedient sich die Autorin an den Eigenschaften von Jugendlichen, wie man sie täglich antreffen kann. Einige haben gerade ihr Abitur absolviert und warten auf ein Auslandsjahr oder den Studienbeginn, andere gehen noch zu Schule und wieder andere sind bereits im Berufsleben. Unter diesen Personen gibt es dann die Partywütigen, die Mädchen, die es nur auf die Jungs abgesehen haben, diejenigen, die einfach nur Spaß haben und die Ferien genießen wollen, die Außenseiter und die Vernünftigen und Zielstrebigen. Dadruch wirken die Figuren authentisch und der Leser kann sich durch die Bandbreite an angebotenen Charakteren mit mindestens einem davon identifizieren und erhält dadurch einen noch besseren Zugang zu der Geschichte. Marit ist eigentlich die Vernünftige, die schon seit langer Zeit mit ihrem Freund Jan zusammen ist und mit ihm auch eine gemeinsame Zukunft mit Studium, Haus und Kindern plant. Alles scheint perfekt. Doch während ihrer Suche nach Zoes Mörder beginnt die perfekte Fassade zu bröckeln und sie muss einsehen, dass nicht immer alles gut laufen kann und man auch Krisen meistern muss. Leider hat mir auf den ersten Seiten ein wenig die Spannung gefehlt. Diese baute sich erst ab Seite 200 richtig auf und dann konnte mich die Story auch vollends fesseln. Es ist dennoch ein gutes Buch und daher vergebe ich für diesen durchaus gelungenen Thriller 4 von 5 Sternen!

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  • Buch- und CD-Verlosung zu "Lügensommer" - verratet mir euren Musikgeschmack!

    Lügensommer
    Alexandra_Kui

    Alexandra_Kui

    Hallo liebe Bücherwürmer, Beim Schreiben meines Buches "Lügensommer" fiel es mir auf: Würde die 18-jährige Marit tatsächlich Kings of Leon mögen – oder sind die Jungs bei Jugendlichen total out? Weil Musik in meinen Büchern eine wichtige Rolle spielt, wüsste ich gern, was ihr rauf und runter hört – und am besten auch warum. Der eine oder andere Song wird dann bestimmt in meinem nächsten Buch auftauchen. Unter allen, die mir mehr zu ihrem Musikgeschmack verraten, gibt es auch fünf signierte Exemplare meines aktuellen Jugendthrillers „Lügensommer“ und drei CDs mit meiner eigenen Musik zu gewinnen. Bei der Verlosung könnt ihr bis einschließlich 20. Juli mitmachen, aber ich bin auch danach noch auf eure Lieblingsmusik gespannt. Ich freue mich auf eure Antworten.

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    • 87
  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    29. July 2011 um 01:14

    Gastrezension meiner Tochter: Die 17jährige Zoe wird erschlagen aufgefunden. Verdächtig ist ihr Freund Ansgar, der sich gerade noch lautstark mit ihr gestritten hatte. Marit, die Schwester von Ansgar, glaubt nicht an die Schuld ihres Bruders. Ist sie zu naiv und gutgläubig? Die Leser des Buches finden am Anfang der Kapitel Briefe des Mörders, die durchaus von Ansgar geschrieben sein könnten. Aber auch über Zoe findet man einige dunkle Geheimnisse heraus. Marit stellt Nachforschungen an und gerät dabei selbst in Gefahr. Das Buch liest sich gut und ist spannend. Die Hauptperson Marit ist sympathisch, besonders, weil sie trotz der Anschuldigungen der Polizei an ihren Bruder glaubt und zu ihm hält, obwohl sie sich vorher nicht so nahe waren. Auch die anderen Charaktere sind authentisch, und das Ende des Buches ist wirklich überraschend.

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  • Rezension zu "Lügensommer" von Alexandra Kui

    Lügensommer
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    24. July 2011 um 13:07

    Marit hat gerade ihr Abitur mit Bestleistungen bestanden und möchte nun den Sommer genießen, bis sie ihr Studium in Hamburg beginnen wird. Dieser Plan wird aber jäh zerstört, als ihr ein Jahr jüngerer Bruder plötzlich des Mordes an seiner Freundin Zoé verdächtigt wird. Marit hat zwar kein so gutes Verhältnis zu ihrem Bruder und möchte Zoé nie, aber sie ist von seiner Unschuld überzeugt und will diese auch beweisen. Dabei stößt sie auf schreckliche Geheimnisse. Alexandra Kui hat einen schönen, flüssigen Schreibstil und erschafft in ihrem Jugendroman authentische Charaktere, wobei sie die ganze Bandbreite an jugendlichen Stereotypen ausschöpft. So gibt es Teenager, die bereits ihre Ausbildung angefangen haben; jene, die auf den Studiumsbeginn warten; andere, die nun erst einmal ins Ausland gehen möchten; und solche, die als Außenseiter gelten und nicht akzeptiert werden. Außerdem gibt es noch Marit. Marit, die behütet in ihrem Elternhaus aufgewachsen ist; Marit, der die guten Noten in der Schule zufliegen; und Marit, die seit langem einen Freund hat und mit ihm bereits das Leben plant: Zusammen studieren, heiraten, Haus bauen, Firma des Vaters übernehmen. Man kann sagen, es läuft für sie und Marit ist sehr glücklich über die bereits erledigte Lebensplanung. Alles ändert sich aber, als die Freundin ihres Bruders tot aufgefunden wurde. Marit stellt Nachforschungen an und dabei bröckelt nicht nur die scheinbar perfekte Fassade ihrer Familie, sondern noch viel mehr. "Zoé hätte ihm nicht drohen sollen. [...] Sie hatten sich all ihre Geheimnisse erzählt, kannten einander in- und auswendig. Zoé wusste genau, was sie sagen musste - und niemals hätte sagen dürfen." (Seite 13) Der Autorin ist mit "Lügensommer" ein toller Jugend-Psychothriller gelungen, der einen überzeugenden Spannungsbogen bietet. Es werden etliche Verdächtige präsentiert und bis kurz vor dem Ende ist man nicht sicher, wer Zoé getötet hat, da es viele Menschen gibt, die einen Grund oder ein Motiv hätten. Geschickt legt Kui immer wieder neue Spuren, die dann aber oftmals im Sande verlaufen. Der Leser leidet mit Marit, die versucht die Wahrheit aufzudecken, dabei aber immer wieder auf neue Rätsel und erschreckende Erkenntnisse stößt. Die Spannung wird zusätzlich dadurch erhöht, dass jedes Kapitel mit einer kleinen Nachricht des Mörders an die verstorbene Zoé beginnt. Die Auflösung des Ganzen ist realistisch und hat mich überzeugen können. Fazit: Ein gelungener Psychothriller, der nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene fesseln wird. Gebundene Ausgabe: 320 Seiten Verlag: cbt (11. April 2011) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3570161135 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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