Alexandra Kui Stille Feindin

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Inhaltsangabe zu „Stille Feindin“ von Alexandra Kui

Farina und Tami (beide 17) haben eines gemeinsam: Ihre Kindheit würden sie am liebsten aus dem Gedächtnis streichen. Als sie Freundinnen werden, hat Tami das Gefühl, sie hätten auf wundersame Weise schon immer zusammengehört, obwohl sie sich erst seit kurzer Zeit kennen. Und tatsächlich hat sich ihr Weg in der Vergangenheit schon einmal gekreuzt: Da ist etwas, was sie beide gleichermaßen betrifft. Ein Abgrund, der Farina unberechenbar macht – sogar für sich selbst.

Ich war immer wieder atemlos vor Spannung. Ein wirklich gelungenes Buch!

— Evanesca

Nach einer anfänglichen Verwirrung, entwickelte sich das Buch zu einem wahren Pageturner.

— Mone80

Ein gelungener Jugendthriller

— onion73

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  • Ein rasanter, gut geschriebener Jugendthriller.

    Stille Feindin

    Evanesca

    19. September 2017 um 19:10

    Als Tami und Farina sich begegnen, ist es Freundschaft auf den ersten Blick. Doch hinter der schönen Fassade verbirgt Farina eine düstere Vergangenheit und Tami eine komplizierte Familiengeschichte. Als Farinas Vergangenheit sie einzuholen droht, scheint eine Katastrophe unvermeidlich.In diesem Buch werden die Dinge beim Namen genannt – Jugendkriminalität, falsche Freundschaften, Rachsucht, Einsamkeit und die erste große Liebe mal nicht aus der verklärt nostalgischen Erwachsenensicht, sondern mit aller Bedrohlichkeit, die ein Teenager erleben kann.Das Wort „Jugend“ in der Genrebezeichnung „Jugendthriller“ steht hierbei vor allem dafür, dass es sich um jugendliche Protagonisten mit jugendlichen Problemen handelt. Doch diese sind keineswegs weniger heikel, gefährlich oder tödlich als die Probleme der „Erwachsenen“. Cover: Normalerweise ist pink nicht wirklich meine Farbe, aber das rosa Plastikmädchen mit dem Häschen inmitten der Blumenranken fand ich gut gewählt. Wer das Buch liest, stellt bald eine Verbindung zwischen dem Cover und den Protagonistinnen her und kann das Cover als Teil der Geschichte deuten. Farina hasst Rosa – doch sie muss das Mädchen mit dem Hasen sein. Tami mag Schlichtheit – und das Cover ist zwar dekorativ aufbereitet, bleibt dabei jedoch schlicht und wirkt nicht überladen. Für ein Taschenbuch war das Cover auch sehr hochwertig, die Blumenranken und das Mädchen sind mit Folie beschichtet, sodass das Büchlein griffiger wird und gut anzufassen ist.So wirkt das Buch nach dem ersten Lesen nicht, als wäre es schon fünfzig mal durchgeblättert worden und ist eine Weile haltbar. Für mich ist das sehr wichtig, da ich Bücher gerne ein weiteres Mal lese oder auch mal innerhalb der Familie verleihe. Inhalt: Für mich ein sehr glaubwürdiges Buch. Die Protagonistinnen sind beide nicht perfekt, haben ihre Ecken und Kanten, ihre guten und schlechten Seiten. Auch die Umgebung wirkt lebensecht, Menschen statt Schablonen. Das wirkte sich maßgebend auf den Inhalt aus – sowohl Farinas Zerrissenheit und ihre daraus folgenden sprunghaften Handlungen als auch Tamis Naivität und Gutgläubigkeit stimmten innerhalb ihres Umfelds.Dabei geschieht der Spannungsaufbau langsam, kaum merklich. Der Fokus liegt überwiegend auf den inneren Problemen und seelischen Nöten der Protagonistinnen. Doch die im Hintergrund aufgebaute Spannung macht sich im letzten Viertel des Buches bemerkbar und liefert einen Showdown, der es in sich hat.Auch wenn immer wieder aus mehreren Perspektiven berichtet wird und die Handlungsstränge sich permanent kreuzen, empfand ich das Buch als gut lesbar und hatte keine Probleme, der Handlung zu folgen.Besonders muss ich hervorheben, wie die Autorin mit Gefühlsräumen umgeht – die Landschaft als Abbild der Seele findet sich nur in wenigen modernen Romanen – in Jugendbüchern fast noch seltener als sonst. Ein gewagter Schritt, der bei mir gut angekommen ist.Außerdem schafft sie es, das Thema „Kinder aus schwierigen Verhältnissen und Pflegefamilien“ auf eine nicht-kitschige Art anzugehen, die ich sehr erfrischend fand. Kein „wenn das Kind nur genug Liebe bekommt, wird alles gut“-Geseufze, sondern eine sehr einfühlsame Behandlung des Themas. Sprache: Hier muss ich erstmal Abzüge für Satzfehler geben, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gehauen haben. In meiner Ausgabe waren an manchen Stellen Tami und Farina vertauscht und es fehlten immer wieder Präpositionen. Natürlich kann die Autorin nichts dafür, aber ein Buch ist für mich ein Gesamtprodukt von Autor und Verlag – wenn also von Verlagsseite Fehler gemacht wurden, muss ich das bei der Gesamtwertung berücksichtigen.Darum kann ich leider hier keine fünf Flocken geben. Abgesehen davon jedoch besticht die Sprache für mich durch eine Mischung aus Schonungslosigkeit (es fallen einige für ein Jugendbuch sehr derbe Ausdrücke) und Poesie (mein Favorit ist hierbei die zartkalte Berührung). Die Sprache nahm mich schnell gefangen und erleichterte mir den Einstieg in das Buch auf jeden Fall maßgeblich.Allein wegen der „Schreibe“ würde ich auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Fazit: Für mich ein toller Roman mit authentischen Figuren, einer deutlich spürbaren Charakterentwicklung und einer sehr schönen Sprache. Dabei kommt der Thrill keineswegs zu kurz – psychologisch hintergründig und hochspannend, zeigt Alexandra Kui, dass man nicht zwingend literweise Blut verspritzen muss, um ein Gänsehautbuch zu schreiben.

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  • nicht spannend

    Stille Feindin

    Yagmur

    25. February 2016 um 11:44

    Inhalt "Farina und Tami (beide 17) haben eines gemeinsam: Ihre Kindheit würden sie am liebsten aus dem Gedächtnis streichen. Als sie Freundinnen werden, hat Tami das Gefühl, sie hätten auf wundersame Weise schon immer zusammengehört, obwohl sie sich erst seit kurzer Zeit kennen. Und tatsächlich hat sich ihr Weg in der Vergangenheit schon einmal gekreuzt: Da ist etwas, was sie beide gleichermaßen betrifft. Ein Abgrund, der Farina unberechenbar macht – sogar für sich selbst. " Quelle: cbt Meinung "Stille Feindin" wird als Thriller angesehen. Doch für mich hat die Geschichte wenig mit einem Thriller bzw. Psychothriller gemeinsam. Mir fehlen lediglich die Thriller- und Psychoelemente. Spannungsmomente sind ab und zu vorhanden, aber wenn ich einen Spannungsbogen hätte zeigen müssen, würde er etwa mittelmäßig verlaufen. Die obere Grenze würde er nicht erreichen. Kurz gesagt, die Geschichte hat mich nicht umgehauen. Ich konnte zwar leicht lesen, aber dennoch ist das Lesen träge gewesen, was auf die Handlung zurückzuführen ist. Sie hat mich nicht gefesselt und ist schwach ausgeführt. Eigentlich ist die Idee ganz gut, aber sie hätte besser umgesetzt werden können. Des Weiteren habe ich einige Stellen als fragwürdig und unklar empfunden. Ich konnte nicht ganz erschließen, was für einen Sinn und Bedeutung sie haben. "Stille Feindin" ist für mich eine Jugendgeschichte über zwei Mädchen, Farina und Tami (Tamara). Beide sind 17 Jahre alt und mit ihrer Vergangenheit unzufrieden. Nachdem Tamis Familie umzieht, lernt sie Farina kennen. Schnell entsteht eine Freundschaft zwischen den Beiden. Farina hilft Tami, dass sie an der Schule als die neue Schülerin auftrifft, die von ihren Mitschülern akzeptiert und anerkannt wird. Das schätzt Tami sehr, da sie zuvor eher eine nicht beliebte Schülerin war. Eigentlich verstehen sich Farina und Tami gut und sind auf der gleichenen Ebene, doch Farina verhält sich manchmal merkwürdig. Tami kann nicht in sie durchblicken und sucht daher die Beweggründe bei sich. Und das macht sie auch fertig, wodurch die Freundschaft nicht tragfähig und standfest bleibt. Farinas innerliche Zerrissenheit wird durch ihr Verhalten dargelegt. Sie ist über den Vorfall, welcher sich in ihrer Vergangenheit ereignet hat, nicht hinweg und er begleitet sie bis zur Gegenwart. So geht sie auf ein gefährliches Spiel ein, bei dem das Rachegefühl die Oberhand hat. Zu dem Ende der Geschichte kann ich erwähnen, dass es zu schnell erzählt worden ist. Ich hätte es mir ausführlicher gewünscht. Außerdem dachte ich zunächst, dass das Ende gut gewählt worden ist, da es kein Happy End ist und dementsprechend auch besser zu der Geschichte gepasst hätte. Doch beim Weiterlesen habe ich erfahren, dass es doch nicht so sei. Ich finde es unglaubhaft, dass Farina am Ende bei so einem gravierenden Ereignis viel Glück hat. Das wirkt für mich nicht authentisch. Fazit Leider hat mich diese Geschichte nicht überzeugt. Ich habe mich nach atemberaubenden und spannenden Momenten gesehnt. Eine Empfehlung kann ich daher leider nicht geben.

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  • [Rezension] Stille Feindin

    Stille Feindin

    Mone80

    03. February 2015 um 18:04

    Meine Meinung: Ich muss zugeben, ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten mit dem Buch. Der Prolog, der sehr spannend anfing und schon ein wenig eine Vorahnung der geschichtlichen Entwicklung gibt, fand ich noch toll. Zwar werden keine Namen genannt, doch man hat im Verlauf der Geschichte schnell raus, um wen es sich handelt. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch. Aber dann fing bei mir erstmal die große Verwirrung an und die Fragezeichen bildeten sich in rascher Folge in meinem Kopf. Das lag viel daran, dass man immer wieder in Farinas Vergangenheit hinein katapultiert wurde. Doch es entwickelt sich dann nach einiger Zeit zu einem wahren Pageturner, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Durch die sehr tief angelegten Hauptprotagonisten, man erfährt vieles aus ihrer Vergangenheit und wie sie so denken, bekommt man ein gutes Gespür für diese und ihre Handlungsweisen. Sie sind in ihrem Rahmen absolut glaubwürdig und auch wenn man das ein oder andere vielleicht nicht nachvollziehen kann, hat man durch ihre Vergangenheit schon eher Verständnis dafür. Die Rachegedanken von Farina gingen sehr weit. Man merkt wie der Keim in ihr wächst und von außen noch weiter genährt wird. Und ich habe mich an manchen Stellen gefragt, wie weit wird das Mädel gehen? Und schafft sie es, sich aus den Ketten der Vergangenheit zu befreien. Das Ende kam mir dann leider viel zu schnell und irgendwie fehlte mir da ein wenig der Pfiff. Es war zu einfach gestrickt, wenn man sich so den Aufbau der restlichen Geschichte anschaut. Das fand ich da echt ein wenig schade. Stille Feindin ist ein richtig gut angelegter Psychothriller für Jugendliche, wo die Psyche im Vordergrund steht. Spannung erhält er nicht durch Gewalt und Blut, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Denn ein guter Thriller kann einem auch auf unblutige Wege einen eisigen Schauer über den Rücken jagen. Fazit: Ein sehr guter Psychothriller für Jugendliche. Nach anfänglicher Verwirrung, kam ein sehr gut ausgebauter Mittelteil.

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  • Ein Leben für ein Leben

    Stille Feindin

    Spatzi79

    06. January 2015 um 20:23

    Farina lebt bei einer Pflegemutter und jobbt in deren Hofladen. Sie hat eine ziemlich bewegte Vergangenheit, aber bei Gesine scheint sie zur Ruhe gekommen zu sein und vor allen Dingen weg von der schiefen Bahn. Tami zieht gerade mit ihren Eltern in ein großes Haus in der Gegend. Sie sind aus der Stadt raus aufs Land gezogen, da die Mutter einige Probleme hat und es hier in der ruhigen und stressfreien Umgebung hoffentlich besser geht. Tami ist extrem schüchtern und zurückhaltend. Die beiden ungleichen Mädchen freunden sich an und scheinen einander wirklich gutzutun. Insbesondere Tami lebt durch den Kontakt mit der selbstbewussten Farina sehr auf. Doch dann hat Farina einen Verdacht, dass es eine Verbindung zwischen ihr und Tamis Familie geben könnte. Sie wird wütend und will sich rächen! Ich lese sehr gerne Jugendthriller, hier gibt es wirklich toll ausgearbeitete Geschichten ohne allzu viel Blut und Mord- und Totschlag. Auch hier beruht die Handlung mehr auf der psychologischen Seite und wirkt dadurch definitiv spannend genug. Auch werden interessante moralische Fragen gestellt: wie weit darf man aufgrund eines erlittenen Unrechts gehen beziehungsweise ist es überhaupt möglich, durch Rache einen Ausgleich zu erreichen? Die beiden Hauptfiguren werden glaubwürdig dargestellt. Auch wenn für mich als Erwachsene manches nicht ganz nachvollziehbar war, Teenager handeln eben öfter auch einmal irrational und durchdenken eine Sache nicht bis zum Ende. Beide Mädchen haben eine Hintergrundgeschichte, die ausreichend Einblick in ihre jeweilige Psyche gibt und ihr Verhalten zumindest teilweise erklärt. Der Aufbau der Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen, wenn auch der Prolog nicht lange rätselhaft bleibt, sondern sich sehr schnell aufklärt. Am Ende gab es für mich ein paar kleinere Ungereimtheiten und einiges ging mir ein bisschen zu glatt, aber insgesamt hatte ich mich dem Buch spannende und unterhaltsame Lesestunden.

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  • Ein gelungener Jugendthriller

    Stille Feindin

    onion73

    13. September 2014 um 21:09

    Der Einstieg in die Geschichte ist unheimlich spannend gestaltet und wirft sofort jede Menge Fragen auf. Farina ist als Protagonistin eine sehr vielschichtige Persönlichkeit. Hinter ihrer taffen Fassade steckt allerdings eine verletzliche Seele, die sich nach Geborgenheit und Harmonie sehnt. Ihre Vergangenheit wurde von vielen Schicksalsschlägen geprägt. Sie kann nicht loslassen und obwohl sie weiß, dass es falsch ist, begibt sie sich anfangs auf den falschen Weg. Die vermeintliche Konfrontation mit ihrer Vergangenheit stürzt sie in eine tiefe Krise. Dennoch meldet sich immer wieder ihr Gewissen und beeinflusst ihr Handeln nachdrücklich. Ihre Charakterstärke ist bewundernswert. Auf der anderen Seite haben wir Tami. Das zarte, stille und unsichere Mädchen von nebenan. Auch ihre Welt ist nicht vollkommen und wird von den psychischen Problemen ihrer Mutter überschattet. Tamara entwickelt sich im Laufe der Handlung und unter Farinas Einfluss von der unscheinbaren Maus zu einem selbstbewussten aufgeblühten Schmetterling. Die Freundschaft der beiden ist von Bewunderung, Misstrauen, Neid und stellenweise sogar Hass geprägt. Dennoch scheinen sich beide zu brauchen. Keine Freundschaft ist einfach oder selbstverständlich. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Welche Verbindung zwischen Farina und Tamis Familien besteht, welche Schrecken aus der Kindheit Farina noch heute verfolgen und ob die Freundschaft der beiden all diese Hürden übersteht erfahrt ihr im Laufe der Geschichte. In verschiedenen Rückblenden erfährt der Leser mehr über die handelnden Personen. Ich finde diese Sicht auf die Dinge sehr gut gestaltet und so werden bestimmte Reaktionen in der Gegenwart verständlicher. Alexandra Kui versteht es, die Gefühle aller Personen so intensiv und tiefgreifend darzustellen, dass der Leser die Empfindung verspürt, selbst ein Teil dessen zu sein. Eine Geschichte, die nachdenklich stimmt und einen tief bewegt. Fazit: Ich habe das Lesen des Buches sehr genossen und empfand die psychologischen Aspekte sehr interessant. Ein gelungener Jugendthriller über dessen Inhalt ich noch eine Weile nachdenken werde.

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  • Guter Jugendthriller mit der ein oder anderen heftigen Szene

    Stille Feindin

    Natalie77

    Inhalt: Farina ist 17 arbeitet in dem Gemüseladen ihrer Pflegemutter als eine Frau ins Geschäft kommt. Susanne ist gerade mit Mann und Tochter zugezogen und erinnert Farina an ihre unschöne Vergangenheit und einen Racheschwur. Sie freundet sich mit der Tochter von Susanne Tami an um Susanne näher zu kommen. Was als Berechnung beginnt wird eine Freundschaft von der beide Seiten profitieren, doch wird Farina ihren Schwur noch erfüllen oder siegt das Gute in ihr? Meine Meinung: Stille Feindin ist auf Grund der Geschichte recht schnell auf meinem Wunschzettel gelandet. Umso schöner ist es das ich es jetzt bei einer Leserunde mit Autorin lesen konnte. Hier geht es um Farina und Tami und die beiden werden auch im Wechsel begleitet. Beide hatten keine leichte Kindheit sind 17 Jahre alt und stehen kurz vor dem Abi. Das waren aber auch schon die einzigen Gemeinsamkeiten, der Rest geht doch recht weit auseinander. Während Farina beliebt ist, Nachbarn Kuchen backt und im Laden ihrer Pflegemutter hilft wurde Tami in der Schule ignoriert hatte keine Freundinnen und ist zu hause diejenige die gefühlt die Erwachsene ist. Farina hat das Leben gezeichnet und sie ist in der Geschichte recht sprunghaft. Sie wechselt stetig zwischen gut und böse. Sie ist Opfer ihrer Vergangenheit und möchte doch die Zukunft. Eine Situation die zur Zerreißprobe wird und immer wieder die Frage aufkommen lässt ob sie es wirklich schafft. Tami dagegen geht es offensichtlich gut und führt ein halbwegs normales Teenieleben wenn da die Sache mit ihren Eltern und auch mit den Freunden nicht wäre. Doch sie bekommt unerwartet Hilfe und entwickelt sich in der Geschichte von der grauen Maus zu einem echt angesagten Mädchen. Die Geschichte ist von Beginn an spannend gestaltet. Der Prolog baut diese schon zu großem Teil auf, wenn sie dann auch in den folgenden Kapiteln erst einmal abflaut bevor sie gegen Ende wieder ansteigt. Das Kennenlernen der Protagonisten findet auf einmal statt was die Spannung vom Prolog etwas raus nimmt, doch das gibt sich wieder. zunächst ist es die Neugier und das Interesse was aus den Protagonisten wird was mich immer weiter lesen ließ. Am Ende wirklich ein Showdown Finale mit vielen Überraschungen. Vorhersehbar ist dieses Buch auf jeden Fall nicht was vor allem an der Figur Farina liegt die man nie einschätzen kann. Es gibt einige Situationen die ich anders erwartet habe als sie dann erzählt wurde. Fazit: Alles in allem ein guter Jugendthriller, der auch die ein oder andere heftigere Szene hat. Für die Handlung wichtig, aber vielleicht nicht für alle Kids gleich zu verkraften. Deswegen würde ich dieses Buch eher bei 16 Jahren als bei 14 Jahren ansiedeln.

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    • 3

    joleta

    11. September 2014 um 08:13
  • ein intensiver Psychothriller über beste Freundinnen und offene Rechnungen

    Stille Feindin

    JDaizy

    „ , nachdem sie ihren Puls heruntergeatmet │…│ hat, zieht Farina die Möglichkeit in Betracht, sich ausnahmsweise nicht für ihre Panikattacke zu verachten, sondern endlich herauszufinden, warum jeder Gang in die Scheune, sie derart mit Angst und Schrecken erfüllt. Erinnerungen sind ein Mysterium, längst nicht alle haben die Gestalt von Wölfen. Manche sind winzig wie Insekten, nahezu unsichtbar., stechen können sie trotzdem, sodass Farina manchmal dem Drang nachgeben muss, sich blutig zu kratzen. Andere bringen sie zu Fall, wenn sie es am wenigsten erwartet.“ Die 17-jährige Tamara zieht mit ihren Eltern von Hamburg aufs Land. Dort lernt sie die gleichaltrige Farina kennen und beide werden Freundinnen. Obwohl beide unterschiedlicher nicht sein könnten, scheint es etwas zu geben, was sie beide verbindet. Ist er der Wunsch nach einer heilen Familie, nach einer besten Freundin, der man alles anvertrauen kann oder haben sich ihre Wege in der Vergangenheit schon einmal gekreuzt? Tami wünscht sich nichts sehnlicher als ein harmonisches Familienleben. Etwas Ruhe, Respekt und ein bisschen heile Familie. Wenn es sein muss auch hier, 40 km von Hamburg entfernt, irgendwo hinter dem Deich. Am Tag ihres Umzugs lernt sie Farina kennen, die in den Ferien und nach der Schule im Hofladen ihrer Mutter arbeitet. Farina ist so anders als Tami. Stark und selbstsicher. Kein Außenseiter wie Tamara. Mit ihrer Hilfe schafft sie den Einstieg in die neue Schule und findet in Farina die Freundin, die sie sich schon immer gewünscht hat. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf. Es geschehen merkwürdige Dinge und immer wieder werden beide mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Stück für Stück tun sich Abgründe auf, während sich andere schließen; Stück für Stück wächst das Gefühl der Freundschaft neben Hass, Neid und Missgunst. Und irgendwo gibt es ein Gefühl, dass alles andere zu überdecken droht: RACHE! Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort gefangen genommen. Ich mag unterschiedliche Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen und Figuren, die sich schnell entwickeln. Beide Hauptprotagonisten waren mir sofort sympathisch, obwohl vor allem Farina Ecken und Kanten hat und auf den ersten Blick widersprüchlich und herablassend erscheint. Umso unwahrscheinlicher wirkt es zunächst, dass die unscheinbare, niedliche, zarte Tami und die resolute, selbstsichere und hübsche Farina bald mehr verbindet als nur Freundschaft. Die Autorin scheut sich nicht auch schwierige Themen in den Fokus zu rücken: Kriminalität, falsche Freunde und den Stellenwert einer nicht immer heilen Familie. Und sie versteht es dabei Gefühle so zu beschreiben, dass man sie tief in seinem Inneren fast selbst fühlen kann. Gerade das ist es, was einen am Ende nachdenklich und tief bewegt zurücklässt. Da einem an einigen Stellen die Realität wirklich schonungslos vor Augen geführt wird, würde ich das Buch erst ab einem Alter von 16 empfehlen. Das Buch ist gut verarbeitet und hat ein ansprechendes (für mich leider nicht sehr aussagekräftiges) Cover. Besonders gefallen haben mir die Blumenranken zu Beginn eines neuen Kapitels, das derbe Papier und die große Schrift. Das ist das Schöne an Jugendbüchern. Leider finden sich der ein oder andere orthographische Fehler und Namensverwechslungen im Buch, was den Lesefluss stört. Fazit: „Ein intensiver Psychothriller über beste Freundinnen, offene Rechnungen und ein gefährliches Doppelspiel.“ Spannend bis zur letzten Seite, mit einer gelungenen Figurenentwicklung, die uns Einblicke in die Abgründe geretteter und verlorener Seelen gewährt.  

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    • 2

    eulenmama

    14. August 2014 um 13:06
  • Wie weit darf Rache gehen?

    Stille Feindin

    ChrischiD

    03. August 2014 um 23:38

    Als Tami mit ihren Eltern umzieht und gleichzeitig auf eine andere Schule wechselt, hofft sie, endlich Anschluss zu finden und nicht wieder die Außenseiterin zu sein. Sollte sich doch machen lassen, schließlich kennt hier niemand die Vergangenheit. So gibt es Tami auch sogleich Aufwind, als sie sich mit der selbstbewussten Farina anfreundet, die im Hofladen ihrer Mutter jobbt. So gegensätzlich die beiden Mädchen auch sind, es scheint ebendiese Verbindung zu sein, die Tami bisher immer gefehlt hat. Doch sie ahnt ihrerseits nichts von Farinas Vergangenheit und dass ihre Motive, in Tamis Nähe zu sein, ganz andere sind... Wie weit darf Rache gehen, wenn einem in der Vergangenheit das Liebste genommen wurde und somit die Zukunft besiegelt wurde? Was würde man selber tun, stünde man plötzlich der Person gegenüber, die alles zu verantworten hat? Ein zentrales Thema dieses Jugendthrillers sind ebenjene Gefühle, die einen womöglich beherrschen, ohne, dass man dies überhaupt möchte. Doch man ist nicht fähig seine Gedanken selbst zu steuern, etwas in einem übernimmt die Kontrolle. Der Leser verfolgt gebannt das Gefühlschaos, in dem sich die Person befindet. Hofft, dass sie doch zur Einsicht kommt, doch noch einmal die Kurve kriegt. Doch was tun, wenn die Schatten der Vergangenheit zu sehr auf einem lasten? Wenn sie sich nicht einfach abschütteln lassen? Es ist immer schwierig, ein Werk in ein bestimmtes Genre zu „pressen“, da man zwangsläufig etwas Bestimmtes, beziehungsweise bestimmte Klischees damit verbindet. So ist hier auch die Eingrenzung „Thriller“ zunächst irreführend. Richtigerweise sollte es „Psychothriller“ heißen, denn vieles läuft im Kopf der Protagonisten und der Leser ab. Es sind oft weniger die Handlungen als solche, die dem Geschehen Spannung verleihen. Doch dass diese vorhanden ist, ist unbestreitbar. Je mehr die Lage sich zuspitzt, desto atemloser verfolgt man den Verlauf der Geschichte, schließlich malt man sich immer wieder mögliche Ereignisse aus, die noch folgen könnten. Ob sie dann tatsächlich so geschehen oder nicht muss jeder für sich herausfinden. Einzig das Ende erfolgt so plötzlich und abrupt, dass man sich zunächst fragt, ob man etwas nicht mitbekommen hat. Alexandra Kui hat eine Geschichte konstruiert, die noch einige Zeit nach dem Lesen in den Köpfen nachklingen wird und ebenso zum Nachdenken anregt.

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  • Rachegedanken

    Stille Feindin

    tweedledee

    01. August 2014 um 10:10

    Tamis Eltern ziehen mit ihr von Hamburg ins Alte Land, in ein ehemaliges Schulhaus. Dort soll alles besser werden, denn Tamis Mutter Susanne ist depressiv und ihre Stimmungen sind sehr wechselhaft. Tamis Kindheit verlief einsam, ohne enge Freundinnen, da die Familie aufgrund Susannes Krankheit gemieden wurde. Gleich am ersten Tag lernt Tami Farina kennen, ein Mädchen das sie bewundert und gerne zur Freundin hätte. Farina ist ganz anders als die stille und kontaktarme Tami. Sie wirkt stark und ist auch äußerlich das genaue Gegenteil von Tami. Die beiden freunden sich an, Farina hilft Tami sich in der neuen Schule einzuleben. Doch plötzlich verändert sich die Freundschaft, Farina verhält sich fast feindselig, was Tami sich nicht erklären kann... In verschiedenen Handlungssträngen baut sich die Geschichte auf, man erfährt die Vorgeschichte der beiden Mädchen und hat so ein umfassendes Wissen um Geheimnisse, die die jeweiligen Mädchen von der anderen nicht kennen. Von Anfang an liegt Farinas Vergangenheit im Dunkeln, man ahnt als Leser dass sie eine schwere Kindheit hatte, die Geheimnisse werden erst nach und nach offenbart. Anfangs stellen sich noch viele Fragen, die im Verlauf dann beantwortet werden. Die Autorin beschreibt die Beziehung der beiden Freundinnen sehr schön, wie sie sich langsam entwickelt aber immer wieder Rückschläge erleidet. Man erlebt wie die beiden Mädchen sich anfreunden und hofft, dass es einen guten Ausgang für sie gibt. Der Schreibstil ist detailliert, flüssig und lässt sich super lesen. Beide Protagonistinnen sind schön beschrieben, so dass ich mir die Mädchen gut vorstellen konnte, sie wirken authentisch. Tami nimmt hier die Rolle des braven Mädchens ein, Farina ist viel erfahrener, sie hat viel durchgemacht und sich positiv entwickelt seit sie bei ihrer Pflegmutter Gesine ist und ein geregeltes Leben führen kann. Spannend wird es erst als Tami entführt wird, die Spannung steigert sich dann bis zuletzt zu einem überraschenden und packenden Ende. Der Jugendthriller hat mir gut gefallen, das Ende kam mir aber etwas zu schnell und für einen Thriller hätte es noch spannender sein dürfen. Davon abgesehen war es eine fesselnde Lektüre über eine besondere Freundschaft.

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  • Zwar nicht hochspannend, aber durchgehend interessant

    Stille Feindin

    Ani

    31. July 2014 um 23:15

    Die siebzehnjährige Farina hatte eine schrecklichen Kindheit, in der sie von einer Familie in die nächste wanderte. Bei ihrer Pflegemutter Gesine hat sie nun allerdings Halt und eine Perspektive gefunden. Nur selten greifen die Dämonen der Vergangenheit noch nach dem jungen Mädchen, sodass sie endlich wieder spürt, wie sich Glück anfühlt. Das ändert sich allerdings schlagartig, als eine Familie in das ehemalige Schulhaus einzieht. Denn die Frau des Hauses hat etwas an sich, was Farina untrennbar mit ihrer Vergangenheit verbindet. Wut und Hass stauen sich in Farina. Sie muss unbedingt herausfinden, was es mit dieser Frau auf sich hat. Dabei lernt sie Tami, die Tochter der Familie, kennen und freundet sich mit ihr an. Auch Tami schleppt unliebsame Erinnerungen an ihre Kindheit mit sich herum. Doch mit Farina als Freundin fühlt sie sich gleich viel wohler in der neuen Umgebung. Deshalb kann Tami auch überhaupt nicht nachvollziehen, warum Farina sich plötzlich so merkwürdig verhält.... Das Buch beginnt mit einem Prolog, der sofort das Interesse an der Handlung weckt. Denn hier beobachtet man ein Pärchen, das offensichtlich eine weibliche Person entführt und im Kofferraum versteckt hält. Die Stimmung ist aufgeheizt und bedrohlich, denn der männliche Teil des Pärchens möchte endlich mal jemanden sterben sehen. Um wen es sich da handelt, und wie die Situation ausgeht, bleibt zunächst völlig unklar. Gespannt wendet man sich dem eigentlichen Geschehen zu. In wechselnden Perspektiven lernt man Farina und Tami kennen. Die beiden Mädchen wirken zunächst sehr unterschiedlich. Obwohl beide es offensichtlich in ihrer Kindheit nicht gerade leicht hatten. Doch das genaue Ausmaß dieser Kindheitserlebnisse offenbart sich erst Schritt für Schritt. Als Leser weiß man von den beiden Mädchen mehr, als sie selbst voneinander wissen. Dennoch bleiben Geheimnisse lange im Dunkeln, sodass man stets interessiert dem Handlungsverlauf folgt. Denn die offenen Fragen möchte man unbedingt geklärt haben. Tami und Farina wirken sehr lebendig, sodass man regelrecht mit ihnen mitfiebert. Der flüssige Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man förmlich über die Seiten fliegt, um endlich alle Geheimnisse zu ergründen. Dabei baut sich zwar keine thrillermäßige Hochspannung auf, doch das Interesse an der merkwürdigen Freundschaft und den Hintergründen ist durchgehend vorhanden. Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, sodass das Finale ein wenig abrupt und gehetzt wirkt. Von einem Thriller hatte ich mir zwar etwas mehr Nervenkitzel und Gänsehautmomente erhofft, doch insgesamt gesehen habe ich mich, auch als erwachsene Leserin, bei der Lektüre dieses Jugendbuchs sehr gut unterhalten. Mein Interesse an der Geschichte der beiden Mädchen, und ihrer ungewöhnlichen Freundschaft, war durchgehend vorhanden, sodass ich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen hatte. Ich vergebe deshalb vier von fünf Bewertungssternen.

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