Alexandra Lavizarri Mädchen IV mit Leguan

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Inhaltsangabe zu „Mädchen IV mit Leguan“ von Alexandra Lavizarri

Ein starkes Mädchen sucht nach einem traumatischen Erlebnis den Weg zurück ins Leben und zu sich selbst. Inzwischen erwachsen, setzt die junge Frau mit einer unerwarteten Tat ihre neu gewonnene Identität aufs Spiel.

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  • Alexandra Lavizzari - Mädchen IV mit Leguan

    Mädchen IV mit Leguan
    *Arienette*

    *Arienette*

    13. September 2013 um 09:53

    "Trotzdem sagen mir die Namen nichts. Sie haben nichts mit mir zu tun, weil ich nicht diejenige bin, für die man mich hält. Zwischen mir und der Welt, die Mutter ins Zimmer zaubert, gibt es einen Graben. Ich stehe allein auf meiner Seite. Wenn ich jedoch hinüberblicke, wo die anderen stehen, sehe ich mich dort auch.” (Zitat) Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mädchens, welches mit zehn Jahren in einen Steinbruch stürzt und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wird. Die körperlichen Schäden heilen, doch das Mädchen kann sich nicht mehr an den Unfall erinnern. Sie weigert sich zu sprechen, auch therapeutische Maßnahmen lehnt sie ab. Ihr Vater ist häufig auf Dienstreise und ihre Mutter beschäftigt sich mit Kunst. Der unglückliche Vorfall ist für das Mädchen ein tiefer Einschnitt. Das Leben davor und das Leben danach scheinen durch den Unfall völlig getrennt. “Ich habe mich verändert, bin nicht mehr ich, oder ich bin ich und ein anderes Ich dazu, das in mir wächst und mir Gedanken eingibt, die nicht zu mir gehören.”  (Zitat) Ihr Vater schenkt ihr einen ausgestopften Leguan, den er auf einer seiner Dienstreisen entdeckt hat. Das Mädchen nennt ihren Leguan "Trauma", ihm erzählt sie ihre Gedanken. In der Schule kanzelt sie sich ab, schwänzt diese auch mal, als sie merkt, wie leicht sie mit Ausreden erreicht, nicht zur Schule gehen zu müssen. Mit der Zeit kehrt Normalität ein, auch durch Hilfe von Therapiestunden. Bald kann das Mädchen sich wieder verbal ausdrücken.Sie besucht immer wieder den Unfallort, um sich ein Bild zu machen, Erinnerungen tauchen auf. Erzählt wird aus der Perspektive des nun erwachsenen Mädchens. Mit Fortschreiten des Romans löst sich das Rätsel des Romans auf und bildet ein stimmiges Gesamtbild. Der Titel des Buches bezieht sich auf ein Gemälde, das ein mit der Mutter befreundeter Maler von dem Mädchen gemalt hat. "Mädchen IV mit Leguan" ist ein verstörender, nachdenklich stimmender Roman über eine Identitätssuche, dem ich viele Leser wünsche. Die Autorin: Alexandra Lavizzari, geboren in Basel, studierte Ethnologie und Islamwissenschaft. Nach langjährigen Aufenthalten in Nepal, Pakistan und Thailand lebt sie seit 1999 in Rom, in der Schweiz und in England. Sie schreibt für Schweizer Zeitungen und ist Autorin von zahlreichen belletristischen, kunstgeschichtlichen und literaturkritischen Werken. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Bieler Literaturpreis (1987), dem 13. Würth Literaturpreis der Poetik-Dozentur der Universität Tübingen (2002) und dem Feldkircher Lyrikpreis (2007). (Quelle: Verlagsseite)

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