Alexandra Maxeiner Unentschieden

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Inhaltsangabe zu „Unentschieden“ von Alexandra Maxeiner

Über 20 Jahre haben sie sich nicht mehr gesehen – jetzt treffen sie in einem Radiostreitgespräch wieder aufeinander. Streiten konnten Iris Schubert und Ben Schäfer schon immer gut. Ob als Playmobil spielende Kinder, als friedensbewegte Teenies oder als The Cure hörende 18-Jährige Ende der 80er Jahre: Immer machte der eine dem anderen dabei etwas Wichtiges kaputt. Vor allem Herzensangelegenheiten gingen dabei zu Bruch. Nach dem Abitur stand es 2:2. Unentschieden. Nun begegnen sie sich im Radio wieder. Iris als Vertreterin einer Bürgerinitiative, die ein Erlebnisbad mitten im Naturschutzgebiet verhindern will, Ben als Sprecher der Baufirma. Schnell wird deutlich, dass nichts von der knisternden Spannung zwischen ihnen verloren gegangen ist …

Beziehungskisten in den 80er Jahren - ein 190-Seiten-Buch zum Schmökern...

— Callso

Tolle Zeitreise in die 80er Jahre :-)

— VeraHoehne

Ich hab es nicht bereut es gelesen zu haben, hat mich an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht, aber trotzdem nicht total überzeugt.

— MaiPie80

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  • Munteres Buch aus gloreichen Zeiten, nett verpackt!

    Unentschieden

    Callso

    11. July 2016 um 09:00

    Nena und Kim Wilde waren die Helden der pubertären Jungs von damals. Bunte Haare, Popper oder Klamotten ganz in schwarz - die Idole und Mode der 80er Jahre waren durchaus diskutabel - all das findet sich in dem Roman "Unentschieden" von Alexandra Maxeiner wieder. Ein Buch über die Reise in die 80er Jahre, in die manchmal aufregende Schulzeit. Per Dampfexpress zurück in die Pubertät und munter hinein in die ersten Beziehungskisten. Zeiten, in den die Jungs noch häufig Udo, Christian oder Uwe hießen. So sonderlich originell ist das alles zweifelsohne nicht, die Geschichte an sich haut einen dementsprechend auch nicht gänzlich um, ist aber vor allen Dingen wundervoll formuliert. Alexandra Maxeiner schreibt mit leichter, aber eben auch sehr schön Feder. Insofern sind die literarischen Fähigkeiten der Autorin der heimliche Höhepunkt des ansonsten wenig aufregenden oder spannenden Werkes. 190 Seiten ganz brauchbare Unterhaltung - ein 3-Stunden-Buch, das man fix lesen kann.

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  • Spannende Zeitreise in die eigene Jugend ;-)

    Unentschieden

    VeraHoehne

    30. November 2015 um 16:22

    Autorin: Alexandra Maxeiner, wurde 1971 geboren und verbrachte ihre eigene Jugend in den 80er Jahren. Die 90er Jahre nutzte sie dann, um in Mainz und Paris Ethnologie, Theaterwissenschaft und Filmwissenschaft zu studieren. Sie war als Texterin in diversen Agenturen und als Redakteurin beim Hessischen Rundfunk tätig. Seit 2002 ist sie freiberufliche Autorin in der Frankfurter Ateliergemeinschaft “Labor”. Bisher wurde sie vor Allem durch die Veröffentlichung zahlreicher Kinderbücher bekannt. Zudem ist sie Drehbuchautorin und schreibt Theaterstücke. Ihr Sachbilderbuch “Alles Familie” wurde 2011 mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. “Unentschieden” ist ihr 1. Roman für Erwachsene.  Handlung: Iris – genannt Issy – hat sich ihrer kleinen Tochter Lara zur Liebe einer Bürgerinitiative zur Rettung von Fröschen in einem geplanten Bebauungsgebiet für ein Spaßbad angeschlossen. Als die Sprecherin der Initiative aus Krankheitsgründen ein Radio-Interview absagen muss und Iris für sie einspringt, steht sie auf einmal Ben Schäfer gegenüber und damit auch dem Ich aus ihrer Jugend. Die beiden haben sich seit dem Abi nicht mehr gesehen. Ben vertritt in dem Radio-Interview als PR-Fachmann die Seite des Bauherrn. Seit ihrer Kindheit findet sie Ben nervig – vielleicht auch, weil er ihr in kleinen Duellen seither irgendwie immer eine Nasenlänge voraus ist. In der Wartezeit bis zum Interview begibt sich Iris auf eine gedankliche Zeitreise in ihre Jugend in den 80er Jahren und stolpert dabei immer wieder über Ben. Ob er sich wohl geändert hat …?! Fazit: Was das Cover angeht, muss ich sagen, dass ich kein Fan der Farbe Gelb bin, die das Cover hier leider ganz eindeutig dominiert. Der Untergrund ist eine quietschgelbe, gewebte Polyester-Tischdecke (früher offenbar auch noch in anderen Haushalten als in dem meiner Jugend vertreten ;-)), auf der eine Musik-Kassette, ein roter Plastik-Ohrring (genau so einer, wie Nena ihn damals bei ihrem legendären allerersten TV-Auftritt im “Musikladen” trug) und der obligatorische “Willst Du mit mir gehen”-Ankreuzzettel drapiert sind. Nicht schön, aber typisch für die 80er Jahre. Das Buch hat bescheidene 191 Seiten, die angenehm zu lesen sind, da der Druck großzügig auf den Seiten verteilt ist. Die 6 Kapitel finde ich allerdings teilweise etwas zu lang. Die Autorin ist genau mein Jahrgang und hat somit in diesem Buch sehr ähnliche Jugenderinnerungen, wie ich sie auch habe, in dem Buch verarbeitet. Angefangen in einer Kindheit mit Playmobil (das mir meine geizige Mutter leider damals verwehrt hat :-( ), auf dem Weg in die Welt der Pubertät begleitet von Nena – ich war selbst riesiger Nena-Fan damals und habe mich da direkt selbst gesehen und solche unvermeidlichen Dinge, wie der 1. Liebeskummer, Ausgehen, Feten, usw. – der Soundtrack dieser Zeit taucht dann leider nur in Schriftform auf, aber bringt ebenso viele Erinnerungen mit sich. Das Buch ist nicht sehr tiefgängig und die beiden Protagonisten, Iris und Ben, bleiben – zumindest was das “Jetzt” angeht – ein wenig gesichtslos. Der Großteil des Buches spielt in der Vergangenheit. Mich hat das Buch auf besondere Weise doch irgendwie berührt, denn wann hat schon mal die Gelegenheit zu einer realistischen Zeitreise in die eigene Jugend? Insgesamt ein wirklich gelungener, wenn auch recht kurzer Roman, an dem Nostalgiker, die zwischen 1970 und 1975 geboren sind, bestimmt ihre größte Freude haben werden – wie auch ich selbst. Und alle Jüngeren, die sich z. B. dafür interessieren, wie die Jugend ihrer Eltern ohne Internet, Smartphone und Daddeln aussah, können hier interessante Entdeckungen machen ;-) Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung mit 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Eine amüsante Geschichte - Rückblick in die 80er Jahre

    Unentschieden

    Lesegenuss

    25. January 2014 um 13:05

    Achtung - Rezension enthält kleine Spoiler Wäre Iris doch bloß nicht an diesem Morgen ans Telefon gegangen, dann wäre es ein ganz normaler Tag wie jeder andere auch geworden. Die Folgen des Gesprächs waren ein nicht geplanter Auftritt in einer Radiosendung, einen Kratzer an einem fremden Auto durch ihr Einparkmanöver, nun die Liste ist erweiterbar. Ein Ende in Sicht, nein, denn Iris trifft auf ihren Gesprächspartner beim Radiosender, Ben Schäfer. Zitat S. 17 Unsere Blicke begegnen sich. Fassungslos schauen wir uns an. „Darf ich vorstellen? Frau Schubert von der Bürgerinitiative S.O.S. Heidenruh und Herr Schäfer, Pressesprecher der Ferdinand-Mayer-AG.“ „Hallo, Issy“, sagt Ben, der seine Fassung langsam wiedergewinnt. „Hi, Bennie“, sage ich tonlos. Iris Schubert, »fast« alleinerziehende Mutter von der dreijährigen Lara, engagiert sich neben ihrem Beruf als Dozentin, Hausfrau, Mutter noch in der Bürgerinitiative. Normalerweise sollte heute Ute, die Frau für die Öffentlichkeitsarbeit, den Part übernehmen, doch sie war plötzlich erkrankt und Iris musste einspringen. Im Thema involviert, aber ... Ben Schäfer, der Junge, den Iris von Kindheit an kennt, mit ihm spielen musste, dieser Bengel war nun Pressesprecher bei der Ferdinand-Meyer-AG, dessen Chef ihm den Part überließ. Es ist über 20 Jahre her, dass sich beide das letzte Mal gesehen haben und nun das Streitgespräch im Radio. Ob das gut gehen konnte? Doch der Zufall spielt mit und ihr Gespräch soll aufgezeichnet werden. Durch einen aktuellen Störfall in einem Chemiebetrieb hatte das Vorrang. Ab jetzt hieß es dann für beide Warten, diskutieren, alte Geschichten aufwärmen, so ist es ein Hin und Her zwischen Iris und Ben. Die älteren Leser werden sich bestimmt an die Musikkassetten, Rekorder u.a. erinnern. Wie oft gab es Bandsalat, wenn wieder einmal sich alles im Innenleben verheddert hatte. Aber auch die Mode von damals, ins Leben gerufene Initiativen, es ist ein Rückblick in vergangene Zeiten., Wie schnelllebig ist die Zeit und Jahrzehnte vergehen. Das und noch anderes ging mir während des Lesens durch den Kopf, denn Musikkassetten u. a. sind kein Fremdwort für mich. Erinnern Sie sich z. B. noch an das Wähltelefon? Streitgespräche führten Iris und Ben schon seit eh und jeh und auch bei ihrem Wiedersehen geht es gleich wieder los. Anscheinend hatte sich nichts geändert, und das Knistern zwischen ihnen kann man leicht spüren. Zitat S. 184 „Frösche brauchen Freiräume.“, wiederholt Ben zögerlich. „Ja“, erkläre ich im Rausch meines Wahnsinns, „genau wie Drachen.“ Für den Bruchteil einer Sekunde zuckt es in Bens Gesicht. Immerhin zitiere ich hier nahezu wortgenau seine Aussage, die er machte, nachdem er mein Playmobilhaus zerstört hatte. Fazit: „Unentschieden“ ist ein Buch, welches meine Leseempfehlung erhält. Es lohnt sich, nicht nur in Anbetracht der erzählten Geschichten beider Protagonisten, man erhält auch einen Einblick, wie es früher war. Einfach mal das Cover näher betrachten!

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