Alexandra Mazar Die Farben des Verzeihens

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Inhaltsangabe zu „Die Farben des Verzeihens“ von Alexandra Mazar

Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen. Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.

Trotz der Schwächen der Protagonistin fand ich den Schreibstil der Autorin streckenweise wirklich gut und lebhaft. Man konnte sich die Situa

— querleserin_102
querleserin_102

Die Autorin schreibt klar und flüssig, jedoch fehlte mir hier die Spannung. Am Ende war ich ein wenig enttäuscht.

— lunau-fantasy
lunau-fantasy

Ein wunderbares und tiefgehendes Debüt, von dem man mehr lesen will. Unbedingt empfehlenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

ungewöhnliche Geschichte... sehr lesenswert...

— Buecherheike
Buecherheike

at. Es hat mich vollkommen mitgenommen und emotional geschüttelt. Ich wurde berührt, aufgewühlt und mitgerissen.

— monika_schulze
monika_schulze

Ein sehr tolles,berührendes Buch ! Toll !

— Dina1210
Dina1210

Ein toller Debütroman! Gerne möchte ich mehr von Alexandra Mazar lesen.

— Kuhni77
Kuhni77

Voll von Emotionen und Gefühlen - sehr bewegendes Buch!

— Wildpony
Wildpony

Starke Gefühle, wundervoll zu lesen

— Taube49
Taube49

Große Gefühle und Emotionen. Etwas langatmig, aber durchaus lesenswert.

— rewareni
rewareni

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    Die Farben des Verzeihens
    Annika-gier

    Annika-gier

    21. April 2017 um 13:26

    Es ist ein Cover zum Verlieben, die Farbe passt so gut zum Buch genau so wie der Schmetterling einfach stimmig zur Geschichte.Was mir sehr gut gefallen hat sind die Zitate wie z.b"Gestern liebte ich, Heute leide ich, Morgen sterb ich: Dennoch denke ich Heute und morgen Gern an gestern.Gotthold Ephraim LessingEs ist sehr schön geschrieben ein leichtes lockeres Lesen. Der Wechsel zwischen vergangenen mit ihrem Bruder Conny und Die zukunft mit Sergei hat mir gut gefallen.Keine Minute oder Sekunde war es langweilig, von dem ersten bis zum letzten Satz war es ein super schönes Lesen. Zum Schluss kammen mir sogar die Tränen.Mein absoluter Leser Tipp und Favorit des Monats.

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  • Nicht mein Geschmack

    Die Farben des Verzeihens
    Luisar

    Luisar

    27. February 2017 um 19:25

    Zunächst einmal vielen lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Leider muss ich gestehen, dass die Chemie zwischen mir und dem Buch gar nicht gestimmt hat. Die Idee und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, allerdings gefiel mir die Umsetzung nicht. Vor allem fand ich die Protagonistin Eliza unglaublich nervig. Neben ihr schaut jedes Grumpy-Cat besser gelaunt aus. Anstatt die Probleme in ihrem Leben zu beseitigen, ignoriert sie sie lieber gekonnt oder versucht sie mit schlafen zu lösen. Innerhalb des Buches wird immer wieder zurück in die Kindheit geblendet. Leider wurde dort meines Erachtens so emotionslos geschrieben, dass ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb sie so ist, wie sie ist. Generell finde ich den Schreibstil sehr holprig und emotionslos. Was meiner Meinung nach leider der Tod dieser Geschichte war. Somit konnte ich mich nicht in die Protagonistin hineinversetzen und letztendlich war es mir auch egal, was mit ihr am Ende passiert. Leider kein Buch was ich empfehlen könnte.

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  • Furchbare Protagonistin - Toller Schreibstil

    Die Farben des Verzeihens
    querleserin_102

    querleserin_102

    22. February 2017 um 14:51

    Inhalt:Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen.Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Meinung:Vorweg möchte ich  mich erstmal bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Die Geschichte beginnt mit dem Prolog, in dem man in die Haut des kleinen Bruders und erlebt seinen Selbstmord. Man ist also gleich mit einem richtigen Schocker in der Geschichte drin. Die folgenden Kapitel erzählen dann von Eliza und ihrem Leben, aber vor allem von der Reise zu sich selbst. Nach einem wirklich guten Start wurde ich dann aber sehr heftig auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und ich musste mir wirklich ziemlich oft an den Kopf fassen. An sich war die Idee der Story ja wirklich nicht schlecht und man hätte auch einiges daraus machen können, aber irgendwie ist es meiner Meinung nach der Autorin nicht ganz gelungen. Wo fang ich an und wo höre ich auf? Bei Eliza. Mit ihr bin ich das gesamte Buch überhaupt nicht warm geworden, was echt problematisch war, da das gesamte Buch von ihr handelt. Für mich war ihr Verhalten zu oft einfach sprunghaft, nicht nachvollziehbar und für ihr Alter viel zu kindisch. Dies ging schon recht früh im Buch los. Eliza ist ja stets auf der Suche nach ihren Wurzeln und erhält hier auch einen Tipp, in Form eines Namens: Isaak. Aber anstatt sich mit dem Namen zu befassen und zu Suchen woher er kommt, was er mit ihrer Geschichte zu tun hat und warum dieser Name gefallen ist, ignoriert sie es mehr oder weniger und der Name taucht erst ganz am Ende des Buches wieder auf.Außerdem hat sie mich in Bezug auf Sergei ziemlich aufgeregt. Erst kann es ihr nicht schnell genug gehen und sie zeiht sofort bei ihm ein, dann fühlt sie sich erdrückt und braucht Abstand und als sie dann mitbekommt, dass er sich mit anderen Frauen trifft rastet sie komplett aus. Entschuldigung, aber was zur Hölle?! Kann sie sich denn nicht einmal entscheiden, was Sache ist? Oder mit ihm reden? Sie benahm sich das gesamte Buch über wie "ein dummes Kind", wie es Sergei richtig festgestellt hat. Viel zu oft geriet ihre eigentliche Suche nach ihren Wurzeln in den Hintergrund und ihr verwirrendes Gefühlsleben rückte komplett in den Fokus. Ich hatte mir erhofft, dass es zum Ende des Buches besser wird und sie sich etwas ändert und öffnet, aber dem war leider nicht so. Trotz der Schwächen der Protagonistin fand ich den Schreibstil der Autorin streckenweise wirklich gut und lebhaft. Man konnte sich die Situationen Bildlich sehr gut vorstellen. Der Schreibstil konnte mich dann doch von 2 Sternen überzeugen.

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  • Leider nicht so meines

    Die Farben des Verzeihens
    lunau-fantasy

    lunau-fantasy

    14. February 2017 um 19:14

    Zu Beginn bedanke ich mich erst einmal für das Rezensionsexemplar! Danke. Nun geht es aber sogleich weiter mit dem Cover. Ich muss sagen, dass ich das Buch in einer Buchhandlung vermutlich eher nicht in die Hand genommen hätte. Das Cover zieht mich persönlich nicht sonderlich an und ich frage mich, welchen Bezug der Schmetterling zur Geschichte hat.Den Anfang des Buches fand ich ganz okay, man kam recht schnell in das Ereignis rein und schon der Prolog verspricht eine interessante Story. Denn im Prolog sind wir bei Conny. Ich hätte gerne mehr von ihm und seinem Innersten gewusst, aber darum geht es in diesem Buch schließlich nicht. Der Schreibstil an sich ist flüssig und verständlich, jedoch kam für mich keine richtige Spannung auf. Ich hatte oft das Gefühl, dass es mir an etwas fehlt. An Ereignissen, Gefühlsüberschwemmungen und dergleichen. Stattdessen kam es mir vor, als würde Eliza ihre Probleme versuchen durch Kaffee und schlafen zu lösen. Andauernd ist sie müde, schläft in sekundenschnelle ein und trinkt haufenweise Kaffee. Irgendwann, dachte ich, muss sie doch merken, dass man damit nicht weiter kommt. Nach meinem Geschmack war es daher ein wenig eintönig und auf Dauer auch langweilig. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich die Charaktere nicht wirklich mag. Eliza wird mir nicht schlüssig, ich kann mich nicht in ihre Persona hineinversetzen und das stört mich beim Lesen. Sie und ihr Handeln sind für mich nicht nachvollziehbar, ich werde mit ihr nicht warm. Auch ihre Nana ist für mich ein geschlossenes Buch (welches ich nicht lesen wollen würde), wobei ich hier vielleicht sogar etwas mit der Protagonistin gemeinsam habe. Und Sergei ist mir von Anfang an einfach nur unsympathisch. Wirklich. Er ist so ... ich weiß nicht ... Ich mag ihn nicht und ich will eigentlich andauernd nur, dass er verschwindet. Das klingt gemein, aber ist die Wahrheit. Er ist ein Störfaktor in der Geschichte, zumindest für mich. Die Personen sind mir aber allgemein alle nicht sonderlich authentisch, was mich persönlich in meiner Lesefreude getrübt hat. Insgesamt gibt es etwa 5-6 Personen, die immer wieder auftauchen und man weiß stets, von wem die Rede ist. Es ist eine überschaubare Zahl und man kommt nicht durcheinander.  Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte in jedem Falle einen roten Faden hatte und sich das Problem von Anfang bis Ende kontinuierlich durchzog.  Ich persönlich bin von dem Ende enttäuscht, es war mir irgendwie zu flach. Ich habe kein Gefühl, nach dem ich das Buch beendet habe. Keine überschwängliche Freude, keine Verzweiflung, keine Wut und auch keine Ehrleichterung. Es war eher so ein: Fertig. Ab ins Regal. Was lese ich als nächstes. Okay.  Normalerweise brauche ich ein wenig, wenn ich ein Buch beendet habe, ehe ich ein neues beginne. Hier habe ich dieses Gefühl leider nicht. Ich mag es nicht, schlechte Rezensionen zu schreiben, aber ich habe gesagt, dass ich eine ehrliche Meinung schreiben werde, also tue ich das. Das Buch hörte sich spannend und interessant an, auch der Beginn war vielversprechend, doch die Begeisterung flachte beim Lesen immer weiter ab und schließlich las ich nur noch, um es endlich zu beenden. In der Hoffnung, dass es doch noch Spannung gibt. Ich habe mich an den Schicksalsschlag geklammert, von dem im Klappentext die Rede ist, doch er hat mich abeschüttelt. Ich rutschte an ihm herunter und landete flach auf dem Boden. Trieb dahin und wartete, dass es zu Ende war. Ich persönlich bin eine Person, die in Büchern die Aktion braucht, weshalb ich auch Dystopien, Science Fiction und Fantasy bevorzuge. Jemand anderem könnte dieses ruhig dahinfließende gefallen, bei mir war es leider nicht der Fall.

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  • Eine vewirrende Geschichte die mich zum nachdenken brachte

    Die Farben des Verzeihens
    Muhadib

    Muhadib

    03. February 2017 um 16:56

    Danke das ich das Buch rezensieren durfte. Das ist meine ehrliche Meinung. Das Cover finde ich schlicht genauso passt es am besten zum Inhalt. Den Schreibstil kann ich gar nicht richtig beschreiben. Das Buch ist nicht so eins für zwischendurch, dieses muss der Leser langsam angehen. Es ist sehr komplex. Der Anfang verwirrte mich direkt. Das ist bestimmt Absicht aber ich musste echt schwer darüber nachdenken, was ich gerade da lese. Die Gedankengänge sind sehr durcheinander, so wie ich mir das auch bei solchen Schicksalsschlägen gut vorstellen kann. Sofort tauchten tausend Fragen auf, die nie wirklich direkt beantwortet werden, sondern beim Lesen sehr gut aufpassen. Die Geschichte verwirrte mich, ich konnte die Wut spüren und auch Elizas Leid. Die Gedanken und Handlungen konnte ich oft nicht nachvollziehen, so wurde ich dann wütend auf Eliza. Ist ja klar von anderen die Handlungen nachvollziehen können wir auch im richtigen Leben nicht. Das macht die Geschichte für mich dann wieder interessant. Aber es lehrte mich auch etwas. Was werde ich euch nicht verraten, das müsst ihr für euch selber herausfinden.

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  • Ungewöhnliche Geschichte...

    Die Farben des Verzeihens
    Buecherheike

    Buecherheike

    31. October 2016 um 17:46

    Ich liebe Bücher, bei denen nicht schon auf Seite 3 die gesamte Geschichte klar und das Ende zu erkennen ist. Das hier ist so eine Geschichte.Jedes Kapitel hat als "Überschrift" den Auszug aus einem Gedicht. Jedes Gedicht passt perfekt auf das Kapitel. Ich habe es als emotionale Einleitung verstanden. Eine fantastische Idee.Dieses Buch hat mich zum Mitdenken angeregt. Immer wenn ich die Handlung vor mir sah, wenn ich mir in Gedanken schon den weiteren Verlauf zurechtgelegt hatte, wurde sie auf den nächsten Seiten schon wieder in eine andere Richtung gelenkt. Die emotionalen Ereignisse der Kindheit finden ihren Höhepunkt durch den Selbstmord des Bruders. Die Frage nach der Schuld, nach dem Verhindernkönnen, führt zu Antworten, die längst fällig, aber so nicht erwartet wurden.Die Geschichte hat mich gefesselt, was nicht nur an der Erzählweise der Autorin, sondern auch an den Figuren mit all ihren Ecken und Kanten lag.Keine alltägliche Lektüre, aber gerade deswegen sehr lesenswert.

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  • Emotional, aufwühlend, berührend

    Die Farben des Verzeihens
    monika_schulze

    monika_schulze

    04. October 2016 um 09:49

    Inhalt: „Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen. Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.“   Elizas Bruder Conny war manisch depressiv und hat sich schließlich das Leben genommen. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Eliza hat nämlich schon Jahre vorher den Kontakt zu ihm und ihrer Großmutter Nana, bei der sie aufgewachsen sind, abgebrochen. Seit diesem Zeitpunkt versucht sie ihr Leben in den Griff zu bekommen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dabei soll ihr auch ihr neues Jobangebot helfen. Sie soll das Buch eines russischen Schriftstellers, der auf Granada lebt, übersetzen. Kurzentschlossen reist sie nach Spanien, um Sergei Tartakovsky persönlich kennenzulernen. Die Begegnung fällt jedoch anders aus als erwartet, denn anstatt ihre Vergangenheit vergessen zu können, fängt sie an, sich Sergei zu öffnen und so ihre Geschichte aufzuarbeiten. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu und führt Eliza zurück nach Deutschland, wo sie endlich die ganze Wahrheit über ihr Leben erfährt … . Meine Meinung: Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost, doch das soll es auch sicher nicht sein. Bereits durch den Klappentext weiß man, dass es sich bei dieser Geschichte um ein sehr ernstes Thema handelt. Doch anders als von mir erwartet, beginnt das Buch sofort mit Connys Selbstmord. Das hat mich sehr überrascht und ich brauchte einige Seiten, um mich daran zu gewöhnen, dass es in diesem Buch vor allem um Elizas Gedanken, Gefühle und Erinnerungen geht. Als ich mich an diesen Schreibstil jedoch gewöhnt hatte, fühlte ich mich immer mehr in die Protagonistin hinein und versuchte zu verstehen, was in ihr vorging. Eliza hat es wirklich nicht leicht und ich war sehr gespannt darauf zu erfahren, was dazu geführt hatte, dass sie den Kontakt zu Conny abgebrochen hat, immerhin wird sofort klar, dass sie ihn über alles liebt. Auch die Beziehung zu ihrer Großmutter Nana, konnte ich anfangs noch nicht recht einordnen. Das hat die Autorin Alexandra Mazar jedoch bewusst so gewählt, wie man am Ende des Buches erfährt. Gemeinsam mit Eliza macht man sich also auf die Suche nach Antworten und auf die Suche nach ihrer Geschichte. Als die Protagonistin schließlich auf Sergei trifft, kommt noch einmal ein ganz anderer Aspekt in die Story. Fortan beschäftigt man sich nicht nur mit Eliza, sondern auch mit dem, was zwischen den beiden ist oder nicht ist. Ich fand es sehr spannend, wie die beiden miteinander umgingen. Sergei war mir sofort sympathisch und ich fragte mich, ob es ihm gelingen würde, Eliza aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Hierbei zeigt er sehr viel Einfühlungsvermögen, bleibt aber nach wie vor eine starke Persönlichkeit. Alexandra Mazar ist es in meinen Augen sehr gut gelungen, hier eine komplexe Liebesgeschichte zu erschaffen. Authentisch, tiefgehend, aber auch schwierig und doch außergewöhnlich. Es gefiel mir wirklich ausgesprochen gut, wie die Autorin hier die Fäden zog. Neben all den Geschehnissen darf man jedoch nicht vergessen, die einzigartige Kulisse Spaniens zu erwähnen. Zwar liegt das Augenmerk dieses Buches ganz klar auf Elizas Leben, doch trotzdem schaffte es die Autorin, mit nur wenigen Erwähnungen das Fernweh in mir zu wecken. Ich sehnte mich nach der Sonne Spaniens, nach dem Essen, nach gutem Wein und Spaziergängen durch die Gassen Granadas. Einfach schön. Doch nach den Erlebnissen in Spanien kehrt man mit Eliza zurück nach Deutschland, wo endlich die Auflösung von Elizas Geschichte auf die Protagonistin und auch uns Leser wartet. Tja und was soll ich sagen: Nach dem Klappentext hatte ich schon geahnt, dass mich das Buch berühren, aufwühlen und mitreißen würde. Doch ich hätte nie mit dem Zeitpunkt gerechnet, an dem es mich richtig gepackt hat. Ich habe Tränen vergossen, habe um Eliza und ihre Familie geweint, wegen vertaner Chancen und Missverständnissen, wegen unerkannter Liebe und Opfer, die gebracht wurden. Es hat mich vollkommen mitgenommen und emotional geschüttelt und doch war das Ende für mich absolut passend und das Buch hat wirklich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Fazit: „Die Farben des Verzeihens“ ist ein Buch, das tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Es hat mich vollkommen mitgenommen und emotional geschüttelt. Ich wurde berührt, aufgewühlt und mitgerissen. Sicher ist es keine leichte Kost, doch wer dieses Buch zur Hand nimmt, wird es sicher nie mehr vergessen. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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  • Ein toller Debütroman, der mich in den Bann gezogen hat!

    Die Farben des Verzeihens
    Kuhni77

    Kuhni77

    12. August 2016 um 15:31

    INHALT: Das Buch fängt direkt mit Conny, Elizas Bruder an, der seinen Selbstmord beschreibt. Tief betroffen reist Eliza zur Beerdigung und trifft dort nach vielen Jahren wieder auf ihre verhasste Großmutter Nana. Conny und Eliza sind bei ihrer Großmutter aufgewachsen, ohne zu wissen, wo ihrer Eltern sind und warum sie nicht bei ihnen aufwachsen. Nana war nicht nur eine sehr strenge Großmutter, sondern hat auch aus der Familiengeschichte ein großes Geheimnis gemacht. Obwohl Conny ihr in einem Abschiedsbrief mitteilt, dass sie doch bitte dieses Geheimnis lüften soll, will und kann Eliza die Vergangenheit nicht wieder hervorholen. Eigentlich möchte sie damit abschließen. Um ihre Trauer hinter sich zu lassen und auch nicht mehr an den Wunsch des Bruders zu denken, nimmt Eliza ein Jobangebot in Spanien an. Hier soll sie das Buch des russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Sergei und Eliza kommen sich schnell näher, aber ein erneuter Schicksalsschlag zwingt Eliza wieder nach Deutschland zu reisen. Nun muss Eliza sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. MEINUNG: Man leidet und fühlt mit Eliza mit und spürt beim Lesen ihre Achterbahn der Gefühle. Sehr gerne würde Eliza die Vergangenheit vergessen und einfach nur nach vorne schauen. Aber Sie lässt niemanden an sich heran, hat sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen und kann auch keine Gefühle zulassen. Mit Sergei blüht sie etwas auf, und ihm kann sie ihre Gefühle, Sorgen und Ängste anvertrauen. Ich bin nur so durch die 304 Seiten geflogen. Man möchte wissen, welches Familiengeheimnis Eliza aufdeckt, warum die Geschwister bei der Großmutter aufgewachsen sind und ob Eliza endlich ihren dicken Panzer ablegen kann. FAZIT: Alexandra Mazar hat mich mit ihrem Debütroman in den Bann gezogen. Sie hat einen tollen Schreibstil,und die Seiten waren wahnsinnig schnell gelesen. Sehr gerne möchte ich noch mehr von dieser tollen Autorin lesen. Ich kann zu diesem tollen Debütroman nur gratulieren und eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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    • 2
  • Absolut zu empfehlen

    Die Farben des Verzeihens
    Burga

    Burga

    07. July 2016 um 08:58

    Rezension zu „Die Farben des Verzeihens“ von Alexandra Mazar Im Rahmen einer Wandbuchaktion durfte ich dieses Buch lesen. Cover: Zunächst nehme ich nur die Farben des Covers wahr. Blau und Grün. Blau als beruhigende, entspannende Farbe und gut um den äußeren und inneren Frieden wiederzufinden. Grün als neutrale Heilfarbe. Wie passend! Erst danach erblicke ich den Schmetterling. Der Schmetterling ein Symbol der Entwicklung und der Leichtigkeit. Erst ganz zum Schluss das Bild des jungen Mannes. Meiner Meinung nach ist das Cover gut durchdacht und ausgewählt. Es wirkt in seiner Schlichtheit sehr anziehend. Inhalt und Klappentext: Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen. Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Meine Meinung: Ein sehr bewegendes, emotionales Buch, welches von Verletzungen in der Kindheit erzählt und wie diese sich in der Zukunft aus wirken. Ein Buch, welches deutlich macht: Menschen können manchmal einfach nicht aus ihrer Haut, und wenn sie sich noch so viel Mühe geben, wissen sie es nicht besser und machen Fehler. Aus Fehlern entsteht manches Mal blanker Hass und wenn wir nicht in der Lage sind, diesen Hass loszulassen, wird er uns und unser Leben beherrschen und er wird die Führung in unserem Leben übernehmen. Die Zitate zu jedem Kapitel sind passend gewählt und haben mir sehr gut gefallen. Besonders die von R.M. Rilke. Die Liebe der Autorin zu Andalusien konnte man deutlich spüren und nun ist in mir leichtes Fernweh entstanden. Ich muss da hin! *smile Herzlichen Glückwunsch zu diesem Debut und natürlich 5 Glitzersterne

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  • Voll von Emotionen....

    Die Farben des Verzeihens
    Wildpony

    Wildpony

    05. July 2016 um 08:59

    Die Farben des Verzeihens  -  Alexandra Mazar Kurzbeschreibung Amazon: Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen.Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Mein Leseeindruck: Dieses Buch ist sehr bildgewaltig und voll von Emotionen. Ich konnte mich als Leser voll in die Geschichte hinein denken und vor allem in Granada spürte ich das Flair und die Faszination dieser spanischen Stadt, als wenn ich selbst Vorort gewesen wäre. Die Autorin Alexandra Mazar versteht es meisterhaft zwischen den Zeilen eine Riesenportion Gefühl und Emotionen mit in das Buch fließen zu lassen, so das man mehr als mitfühlen kann in welchem Gewissenskonflikt sich die Protagonistin Eliza befindet, als ihr Bruder Selbstmord begangen hatte. Sie gibt sich nämlich die Schuld da sie ihn bei der lieblosen Großmutter zurück gelassen hatte und ihr eigenes Leben gelebt hat. Er als sehr begabter Maler war zu sensibel und konnte am Ende mit seinem Leben nicht mehr umgehen. Dann kommt die Protagonistin als Übersetzerin nach Granada und gerät dort wieder in einen Strudel der Gefühle, als sie sich auf ihren Arbeitgeber, den Autor Sergei, sexuell einlässt. Sie ist sich auch hier ihrer Gefühle nicht sicher und würde am liebsten ständig eine Mauer der Abschirmung um sich herum aufbauen. Dann bekommt die Großmutter einen Schlaganfall und Eliza muss zurück und sich nun endgültig ihrer Vergangenheit stellen... Fazit: Ein richtig gutes und sehr emotionales Buch, das mich gefesselt und bewegt hat. Ich kann es jedem interessierten Leser nur empfehlen. Es geht schon ein wenig unter die Haut und man muss sich als Leser auch auf die Botschaft zwischen den Zeilen einlassen können. 5 Sterne für Die Farben des Verzeihens!  

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  • Leserunde zu "Die Farben des Verzeihens" von Alexandra Mazar

    Die Farben des Verzeihens
    AlexandraMazar

    AlexandraMazar

    Ihr lest gerne über große Gefühle? Dramatik und Geheimnisse fesseln Euch ebenso wie eine Geschichte über Verstehen, Verzeihen und eine große Liebe?  Dann seid ihr bei unserer Leserunde genau richtig! "Ich möchte dich gar nicht loslassen", murmelt er. "Weshalb habe ich das Gefühl, dass du mir dann davonfliegst?"***"Ich lasse mein Leben quasi in einer anderen Zeit oder anderen Dimension von einem anderen Menschen durchleben, der in vielerlei Hinsicht bessere Entscheidungen trifft als ich.""Eine verbesserte Version von Sergei?", schlage ich vor.***„Das ist die Alhambra. Der Name ist maurisch und bedeutet ‚Die Rote’.“Er spricht leise, wie ich ist auch er sich des Zaubers bewusst, der sich über uns spannt.“Die Autorin:Ich bin in Bayern geboren und aufgewachsen. Zwei Jahre meines Lebens habe ich in Spanien verbracht und in Granada gelebt. Meine Erlebnisse in dieser Zeit fließen in meinen Roman hinein. Geschichten haben in meinem Leben schon immer eine außergewöhnliche Rolle gespielt und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich möchte wissen, was Menschen antreibt, welche Erfahrungen, welche Gefühle, welche Einflüsse dahinterstehen. Jetzt lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Frankfurt a.M. und schreibe an meinem zweiten Roman.Falls ich nun Euer Interesse geweckt habe und ihr eines der 5 E-Books (im Wunschformat) oder 5 Taschenbücher (mit Widmung) gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch ganz schnell und beantwortet einfach folgende Frage: Warum möchtet Ihr an dieser Leserunde teilnehmen? Ich freue mich auf Eure zahlreiche Antworten. Die Verlosung geht bis 25.05.2016 um 23.59 UhrStart ist dann der 27.05.2016Ich wünsche Euch ganz viel Glück...Noch etwas Wichtiges am Rande...Solltet ihr ein Rezensionsexemplar gewinnen, verpflichtet Ihr Euch zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und dem Rezensieren des Buches innerhalb von 6 Wochen.

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    • 155
    Wildpony

    Wildpony

    29. June 2016 um 13:56
    Beitrag einblenden
    Kikis_Bücherkiste schreibt Als Eliza über ihre Großmutter erzählt, wird mir diese immer unsympathischer. Wie kann ein Mensch nur so hart und brutal einem Kind gegenüber sein? Für mich ist es keine Entschuldigung, dass die ...

    Die Großmutter ist mir auch sehr suspekt. Einerseits gibt sie sich alle Mühe und will es richtig machen, andererseits verliert sie sich in Schweigen. Das Eliza ihre Gefühle nicht so zulassen kann ...

  • Hat mich bis ins Innerste berührt

    Die Farben des Verzeihens
    Taube49

    Taube49

    23. June 2016 um 13:19

    Der Debütroman "Die Farben des Verzeihens" von Alexandra Mazar ist im März 2016 erschienen. Der Roman hat mich völlig gefangen genommen, ich konnte nicht aufhören zu lesen, so sehr fesselte mich diese faszinierende Familiengeschichte.Während des Lesens habe ich mich immer wieder in diesen unbewältigten Emotionen wiedergefunden. Geschwisterliebe, Lügen, Geheimnisse und Schuld oder vielmehr Schuldgefühle, die das Leben beeinflussen und in eine bestimmte Richtung lenken sind vorherrschende Themen im Buch.Und natürlich das "Verzeihen", "Vergeben" - sich selbst und auch anderen Menschen. Die Autorin beschreibt so einfühlend die Gefühlswelt von Eliza, ihre Art Menschen wegzustoßen und sich doch so nach Nähe zu sehnen.  Sie trifft  eine schwerwiegende Entscheidung und verzweifelt fast daran. Ich bin mit ihr diesen Weg gegangen und habe ihre Entwicklung verfolgt und war beeindruckt von ihren Handlungen.Wunderschön sind auch die Beschreibungen von Spanien und der Stadt Granada.

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  • Die tiefen Spuren einer traurigen Kindheit

    Die Farben des Verzeihens
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    23. June 2016 um 07:23

    Kaum zu glauben, dass „Die Farben des Verzeihens der Debütroman von Alexandra Mazar ist. Aus meiner Sicht ist ihr mit ihrem Erstling ein rundum gelungenes, sehr tiefgründiges, stellenweise melancholisches Werk geglückt, bei dem man ein großes Schreibtalent bemerkt.Das Buch beginnt gleich mit einem tiefen Schicksalsschlag: Conny, der jüngere Bruder der Protagonistin Eliza, hat Selbstmord begangen und soll beigesetzt werden. Der Weg dorthin fällt Eliza schwer. Sie hat ihren Bruder und ihre Großmutter zehn Jahre lang nicht gesehen und die Beziehung zu ihrer Großmutter ist offensichtlich sehr schwierig und nicht von großer Zuneigung geprägt.Nach und nach gewährt die Ich-Erzählerin Eliza Einblicke in ihr Leben – in Vergangenheit und Gegenwart - und Stück für Stück versteht man Elizas verschlossene Art, ihre Abneigung gegenüber der Großmutter und ihr ambivalentes Verhältnis zur Liebe.Das Geschwisterpaar Eliza und Conny wächst bei der strengen, russisch stämmigen Großmutter auf, die Nana genannt wird. Über ihre Eltern wissen die beiden nichts; auch nicht, warum sie bei der Großmutter aufwachsen, denn Nana macht ein großes Geheimnis daraus. Sie verbietet den Geschwistern sogar, Fragen zu den Eltern und ihrem Verbleib zu stellen. Eliza weiß lediglich, dass ihre Mutter die Tochter von Nana ist und erinnert sich schemenhaft an den Abschied und eine spätere Begegnung mit ihrer Mutter.Als Conny Selbstmord begeht, hinterlässt er seiner Schwester einen Abschiedsbrief. In diesem Brief bittet er sie, weitere Nachforschungen anzustellen, um das Familiengeheimnis zu lüften. Doch Eliza mag die Geister der Vergangenheit nicht herauf beschwören, mag den alten Schmerz nicht an sich heranlassen.Schließlich nimmt sie, um Trauer und Schuldgefühlen zu entfliehen, einen Auftrag an, der sie nach Granada führt. Dort trifft sie den russischen Autor Sergei, dessen Buch sie übersetzen soll. Diese Begegnung stellt ihr Leben auf den Kopf. Als dann auch noch Tante Anna aus Deutschland anruft, um sie nach Hause zu bitten, da es einen weiteren Schicksalsschlag gibt, ist Elizas Gefühlswelt völlig aus den Fugen geraten.Alexandra Mazars tiefgründiger Erzählstil berührte mich sehr. Die Protagonistin Eliza geht durch ein wahres Bad der Gefühle. Die junge Frau hat durch die harten Prüfungen ihrer Kindheit ihr Urvertrauen verloren und einen dicken Panzer um sich errichtet. Sie versucht möglichst nüchtern und geradlinig durch ihr neues Leben zu gehen. Doch unter dem Panzer schlummert eine zarte Seele, die in jungen Jahren schwer verletzt wurde. Es ist nicht leicht für Eliza die Gefühle, die auf sie einströmen, zu deuten und zu verarbeiten. Zu diesen Gefühlsbädern passt auch der Schreibstil der Autorin, der den Leser mit sprachlich stimmiger Düsternis aber in flüssiger Erzählweise förmlich durch das Buch fliegen lässt, ohne leicht zu sein. Die Beschreibungen der spanischen Landschaft, insbesondere Granadas, vermitteln das andalusische Flair stimmungsvoll. Hier konnte Alexandra Mazar, die zwei Jahre in Andalusien lebte, ihre Ortskenntnisse gut unter Beweis stellen. Ebenso gekonnt spielt die Autorin mit den Rückblenden, die sich spielerisch in den Kontext einbetten.Fazit: Ein mehr als gelungener Debütroman von Alexandra Mazar!!! Unglaublich tiefgründige, teilweise düster-melancholische Story, die mit ihrer außergewöhnlichen Protagonistin kein Mainstream ist. Von mir eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Alexandra Mazar!

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    • 9
  • Lieben und Leiden

    Die Farben des Verzeihens
    rewareni

    rewareni

    20. June 2016 um 18:01

    Eliza ist erschüttert. Ihr geliebter Bruder Conny, der auf wundersame Weise mit seiner Malerei in die Seele der Menschen blicken konnte, hat Selbstmord begangen. Ihre gehasste Großmutter Nana bei der Trauerfeier zu treffen ist einfach zu viel für sie. Daher nimmt  sie dankbar die Arbeit an, das Buch, des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky, zu übersetzen. Die Protagonisten lieben und leiden in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Die Autorin lässt den Leser in abwechselnden Kapiteln miterleben, wie sich Eliza und Conny als Kinder aneinander geklammert haben, wenn sie unter der Lieblosigkeit ihrer Großmutter gelitten haben. Ohne Eltern aufgewachsen, gab es zwischen den beiden ein unsichtbares Band. Doch seine beginnende schwere Krankheit zerstörte die Beziehung der beiden zueinander. Eliza bekam nie die Chance ihren Bruder so kennen zu lernen, wie er wirklich war. Denn seine Malerei ließ ihn in eine Welt eintauchen, in der es keinen Platz für andere gab. Dass letztendlich der Kontakt zueinander abbrach, bescherte ihr bis heute Schuldgefühle. Erst als Nana einen schweren Schlaganfall erleidet und Eliza nach Deutschland zurückkehrt, muss sie sich den Schatten der Vergangenheit stellen.  Mit einfühlsamen Worten beschreibt Alexandra Mazar die Lebensgeschichte der beiden Geschwister. Man spürt die Seelenqualen von Eliza und Conny sehr intensiv. Eliza, die stets versucht vor ihrer Vergangenheit zu fliehen und sich eine unsichtbare Mauer um sich baut nur um nicht verletzt zu werden. Eliza, die nie die Chance gehabt hat, die sozialen Beziehungen aufzubauen, die Teenager in ihrem Alter gehabt haben und als Erwachsene zickig und unsicher ist wenn es um Gefühle und Liebe geht. Für sie ist Liebe gleichbedeutend mit Schmerz und deshalb ist sie nicht in der Lage zu lieben. Conny, der schon früh beginnt seine Gefühle und Gedanken mit seiner Malerei aufs Papier zu bringen, bis er krank wird.  Nana, die verhasste Großmutter, die es den Kindern verbietet nach ihren Eltern zu fragen und sich auch nicht davor scheut, die Kinder körperlich zu bestrafen. Und Sergei, der geheimnisvolle Künstler, der es versteht, Eliza in die Seele zu blicken und spürt, dass sie mit sich selbst einen Überlebenskampf führt, bei dem sie nur gewinnen kann wenn sie lernt zu vertrauen und die unsichtbare Mauer die sie umgibt niederzureißen. Leider werden diese ,,Beziehungen´´ von Eliza zu Sergei immer wieder wiederholt, was einen als Leser mit der Zeit ermüdet. Da hätte man sicher einige Szenen kürzen können, denn dadurch kommt Eliza wegen ihrer Sprunghaftigkeit  nicht unbedingt sympathisch rüber. Da die Autorin selbst in Grenada gelebt hat, verzaubert sie mit bildhaften Beschreibungen den Leser und nimmt ihn auf eine wunderschöne Reise mit in ein fremdes Land. Ein gelungener Debütroman mit viel Gefühl und Emotionen.  

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    • 3
  • Sehr berührend,spannend,und gefühlsvoll...

    Die Farben des Verzeihens
    hunnybunny08

    hunnybunny08

    19. June 2016 um 18:39

    Hallo,hier ist nun meine Rezension zum Roman ,,Die Farben des Verzeihens" : ALLGEMEINES:Autor/in: Alexandra Mazar Verlag:Books on Demand Seitenanzahl: 304 KLAPPENTEXT:Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen. Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt. ÜBER DIE AUTORIN: Alexandra Mazar ist in Landshut geboren und in Regensburg aufgewachsen, nach einer kurzen Episode in Hessen, lebte sie zwei Jahre in Granada, Andalusien und ließ sich von der grandiosen Landschaft und den fabelhaften Menschen bezaubern und inspirieren. Seit sie lesen und schreiben kann, laufen ihr Geschichten zu, und sie hat viele von ihnen aufgeschrieben. Große Gefühle, Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Weiterentwicklung und letztendlich die Suche nach der eigenen Identität sind große Themen in ihrem Leben und auch in ihrem ersten Buch.Sie lebt jetzt mit ihrer Familie und zwei Hunden, umringt von vielen Freunden in Bad Homburg vor den Toren Frankfurts. MEINE MEINUNG: Ich habe den Klappentext gelesen,und wusste sofort: Ich brauche dieses Buch !!! (An dieser Stelle nochmal vielen vielen Dank an die Autorin,für das Exemplar !) Als ich mit dem Buch begonnen habe,ging es bei mir nur sehr schleppend zu,da ich privat gerade etwas Stress hatte,aber als der vorrüber war,konnte ich mich ganz dem Buch widmen,und ich habe es nur so weggeschlungen ! jede Seite war einfach toll,und ganz und garnicht überflüssig oder so ! Das Buch hat mich einfach nur gefesselt,und ich war beim lesen teilweise gar nicht mehr ansprechbar,weil ich so im Buch versunken war.Der Schreibstil war sehr schön flüssig,und man konnte jedes Wort und jeden Zusammenhang gut verstehen.Die Story an sich,hat mir sogar noch besser gefallen,als alles andere tolle an diesem Buch ! So überzeugend,und tiefgreifend geschrieben,und alleine die Idee ist toll !Die Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen,und ich war am Ende traurig,sie verlassen zu müssen.Deshalb werde ich das Buch bestimmt noch einmal (oder auch zweimal) lesen !!!Das Cover finde ich,mal so nebenbei,ja auch wunder,wunderschön,besonderes die Farben haben es mir dort angetan.Im großen und ganzen,hat mir das Buch echt super gut gefallen,und mir hat kein bisschen gefehlt ! Die Autorin hat ein Talent zum schreiben,hätte definitiv nichts besser machen können,und ich hoffe sie wird noch viele weitere Bücher schreiben,die ich mir dann zulegen kann ! Ich kann das Buch echt jedem empfehlen,der etwas tolles,berührendes lesen möchte,und gerne voll und ganz in Geschichten eintaucht !

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