Alexandra Monir Lilienfeuer

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Inhaltsangabe zu „Lilienfeuer“ von Alexandra Monir

Das geheimnisvolle Vermächtnis von Rockford Manor. Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall?

Coole Idee, aber ausbaufähig.

— Josi93

Es war ok, mehr nicht.

— lesemaus1981

Spannende Mysteriegeschichte mit unerwarteten Wendungen. Leider kam das Ende zu schnell und die Charaktere blieben blass.

— Madlenchen

Ein spannender Mystery-Roman!

— laurasleseecke

Erst plätschert es so vor sich hin und dann passiert so viel, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Super spannendes Ende!

— TraumTante

Wieso habe ich nicht schon vorher ein Buch der Autorin gelesen? I love it!

— LillianMcCarthy

Mystery, Spannung, etwas Romantik werden verbunden von einem tollen Schreibstil.

— lovelystories

Für meinen Geschmack viel zu viel Prinzessin - äh ich meine Herzogin und viel zu wenig Mystery und Spannung

— Knorke

Bitte lest es!! Eine super spannende und geniale Geschichte

— AnnaSalvatore

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  • eine tolle Geschichte, die mich fesseln konnte

    Lilienfeuer

    Letanna

    19. July 2017 um 17:23

    Die 17-jährige Imogen fällt als allen Wolken als sie erfährt, dass ihr Großvater der Herzog von Rockfort gestorben ist. Seit dem Tod ihrer Eltern vor 7 Jahren war sie nicht mehr in England und so hat sich auch nicht mitbekommen, dass ihre Cousine Lucia vor einen Jahr gestorben ist. Jetzt ist Imogen die neue Herzogin von Rockfort. Zuerst ist sie unsicher, aber dann wagt sie den Schritt und zieht von New York nach Englad, um ihr Erbe anzutreten. Hier scheint irgend etwas nicht zu stimmen und Imogen versucht, hinter das Geheimnis von Rockfort Manor zu kommen.Dieses Buch war jetzt schon etwas länger in meinem SUB und ich wollte es auch noch unbedingt lesen. Das Cover ist einfach nur toll, die Farben Schwarz und Lila geben dem ganzen etwas Geheimnisvolles, was mich sehr angezogen hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 17-jährigen Imogen erzählt, deren Leben von Heute auf Morgen eine drastische Wendung nimmt. Ein bisschen hat das ganze was von Plötzlich Prinzessin bzw. von Plötzlich Herzogin. Imogen muss sich mit vielen Dingen auseinander setzten, von denen sie vorher keine Ahnung hatte.Hinzu kommt, dass auf Rockfort Manor ziemlich viele Menschen auf seltsame Weise gestorben sind und Imogen dieses Geheimnis unbedingt lüften will. Die Stimmung ist schaurig schön, was mir sehr gut gefallen hat. Das ist aber noch nicht alles, denn Imogen verfügt über besondere Fähigkeiten und im Laufe der Handlung erfahren wir auch woher diese kommen. Das ganze rundet die Autorin noch mit einer schönen Liebesgeschichte ab. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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  • Facettenreiches Buch mit traumhafter Athmosphäre aber kleinen Schwächen

    Lilienfeuer

    lesezeiten

    30. April 2016 um 23:48

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gleich zu Anfang ist ein Stammbaum der Familie Rockford abgebildet, was ich an sich ganz nett finde, aber rückblickend nicht gebraucht hätte. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, beginnend mit einem Prolog aus der Zukunft, in dem Imogen aufzeigt wie verzweifelt sie mittlerweile ist. Dies mochte ich sehr, da es gleich Spannung und Neugier aufbaut. Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Zeitsprünge und man erlebt Szenen aus dem Blickwinkel der 10-jährigen Imogen. Auch dies baute immer mehr Spannung auf, denn man lernt ihre damals noch lebende Familie kennen und hinterfragt deren Handlungen immer mehr. Allerdings fand ich hier die Denkweise Imogens alles anderes als typisch für eine Mädchen in diesem Alter. Sie unterscheidet sich überhaupt nicht von der in der Gegenwart. Der größe Pluspunkt überhaupt ist wohl durch den Flair des englischen Herrenhauses. All die ausführlichen Beschreibungen der Architektur und der Gartenanlagen waren für mich etwas ganz besonderes. Man konnte sich alles traumhaft gut vorstellen und hatte richtige Bilder vor Augen. Auch das Setting einer Herzogenfamilie und des englischen Landadels sorgten für eine wundervolle Atmosphäre, die ich mir schon beim Lesen des Klappentextes erhofft hatte. Durch die historischen Hintergrundinformationen kam ich mir öfters wie in eine andere Zeit versetzt und genau das will man ja als Leser. Ebenfalls gut gefallen haben mir, die Grusel- und Fantasyelemente über das ganze Buch hinweg. Sie sind nicht all zu augeprägt aber immer wieder kurz zu finden und sorgten so für einen passenden Mix. Besonders am Ende kam dann alles wieder zusammen und sorgte noch für die ein oder andere überraschende Wendung. Imogen selbst war mir in der Gegenwart immer authentisch. Ich konnte ihre Entscheidung, alleine nach New York zu ziehen und den Kontakt zu ihrer Familie abzusprechen, gut nachvollziehen, fand es aber auch super, dass sie es jetzt wieder gut machen will, indem sie ihrer Familie die letzte Ehre erweist und den Dienern des Herrenhauses hilft. Im Allgemeinen war sie sehr selbstkritisch, was bei mir für viel Sympathie sorgte. Sehr liebenswürdig empfand ich auch ihre Pflegefamilie, ihre beste Freundin und ihren kleinen Flirt in New York. Sehr unwahrscheinlich kam mir wiederum ihre Beziehung zu ihrem Sandkastenfreund Sebastian vor. Ich möchte euch nicht spoilern, aber dieser Teil der Geschichte ist eher unglaubwürdig und nervig. Allerdings gab es auch andere Dinge, die mich an diesem Roman gestört haben. Wie schon oben erwähnt gab es zwar gut gedachte Fantasyanteile, aber hier wurde das Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft. Man erfährt kaum etwas über Imogens Fähigkeiten oder inwieweit diese an das Herrenhaus gebunden sind. Als Leser ist man so neugierig, zu was sie den nun alles fähig ist, aber Imogen scheint keinerlei Drang zu verspüren hier nachzuforschen. Man erhält einfach keine Aufklärung, was mich schon enorm gestört hat. Insgesamt mochte ich auch einfach den Rhythmus des Romanes nicht. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber im Mittelteil gab es einfach keine Entwicklung und der Showdown wird dann einfach zu schnell abgehandelt. Mir hat irgendetwas gefehlt, ich wurde nie so richtig mitgerissen und es gab keine Highlights. Aber das ist natürlich nur meine subjektive Meinung. Fazit: Empfehlenswert ist dieses facettenreiche Buch für all jene, die gerne in das Setting eines traumhaft schönen englischen Landhauses und einer geheimnisvollen adligen Familie eintauchen möchten und auch nichts dagegen haben, wenn alles mal wirkt wie aus einem anderen Jahrhundert. Gratis dazu gibt es einen Hauch von Fantasy und Krimi, aber auch einige Schwächen. Ein Beispiel hierfür ist die vorhersehbare und unautentische Entwicklung zwischen Imogen und Sebastian oder die nicht nachvollziehbaren Gedankengänge und Handlungen eines 10-jährigen Mädchens. Insgesamt gibt es gut gemeinte 3,5 von 5 Sternen, ich tendiere sogar eher zu mehr als zu weniger. http://lauras-lesezeiten.blogspot.de/2016/04/rezension-lilienfeuer-von-alexandra.html

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  • Spannender Mysterythriller

    Lilienfeuer

    _Vanessa_

    08. March 2016 um 17:58

    Sieben Jahre ist es her, dass Imogens Eltern bei einem schrecklichen Brand im Garten des englischen Familienbesitzes starben. Sieben Jahre, in denen sie nicht ein Mal mehr dort war und in denen sie in New York aufgewachsen ist, weit ab von allem, was mit Rockford Manor zu tun hat. Als sie dann erfährt, dass ihre Cousine Lucia verstorben und sie nun ihr Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss, steht ihre Welt Kopf. Zwischen Imogens neuer Aufgabe mit all ihren Pflichten und dem Wiedersehen mit alten Freunden geschehen immer mehr seltsame und mysteriöse Dinge und irgendwann stellt sich die Frage, ob die Todesfälle in ihrer Familie wirklich nur Zufälle waren.. "Lilienfeuer" klang nach einem sehr spannendem Mystery-Thriller, von dem ich unbedingt wissen wollte, was er mit sich bringt. Die Geschichte hat mich sofort angesprochen, der Klappentext machte neugierig auf mehr und ich war gespannt, was es mit Rockford Manor auf sich hat und was Imogen dort erwarten wird. Schnell konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Die ersten Seiten lasen sich sehr spannend und interessant. Nach dem Prolog springt die Handlung für ein Kapitel zu den Ereignissen von vor 7 Jahren, dann wieder zurück ins Jetzt und ich wollte unbedingt wissen, wie das alles im Zusammenhang steht und was mich noch erwarten wird. Da ich so neugierig war, wie es weitergeht, was Rockford Manor für Geheimnisse birgt und was das alles mit Imogen zu tun hat, viel es mir sehr schwer das Buch auch nur für kurze Zeit aus der Hand zu legen, die Autorin konnte mich wirklich von Anfang an fesseln und hielt mein Interesse die ganze Zeit aufrecht, schürte meine Neugier immer mehr und mehr. So war es für mich auch nicht weiter verwunderlich, dass ich das Buch dann nach kurzer Zeit schon beendet hatte. Der Handlungsverlauf war für mich die meiste Zeit über glaubwürdig, brachte zwar ein paar kleinere Schwächen mit sich, über die ich aber in der Zeit, wo ich das Buch gelesen habe, hinwegsehen konnte, da meine Neugier einfach zu groß war. Es war spannend, zum Großteil nicht vorhersehbar, wobei ich mir irgendwann schon ein paar Details zusammenreimen konnte, und konnte mich sogar zwischendurch überraschen. So habe ich zum Beispiel auch mit der Auflösung überhaupt nicht gerechnet. Mit dem, was sich die Autorin hier einfallen lassen hat, konnte sie mich überzeugen. Zumindest von den Grundsätzen her, denn ich fand, dass der Mysteryaspekt teilweise zu kurz kam und auch das Ende ein wenig mehr Raum hätte bekommen können. Über die Charaktere kann ich an dieser Stelle leider nicht viel Positives sagen. Ich persönlich fand sie allesamt ziemlich blass und austauschbar, und auch wenn mir zumindest ein paar wenige von ihnen sympathisch waren (oder zumindest ansatzweise sympathisch) und sie die Handlung nicht unglaubwürdig machten, konnten sie mich nicht so ganz von sich überzeugen. Schade! Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dafür aber sehr gut. Sie schreibt sehr flüssig und so las sich das Buch wirklich sehr gut und vor allem flott. Fazit: Trotzt ein paar Kritikpunkte konnte mich "Lilienfeuer" so sehr fesseln, dass ich es innerhalb von kurzer Zeit verschlungen hatte, da mich die Autorin in den Bann der Geschichte ziehen konnte und meine Neugier immer weiter und weiter angestachelt hat. Ein spannender Mysterythriller, den ich empfehlen kann. Vier Sterne/Herzen von mir.

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  • Tolles Royal Read

    Lilienfeuer

    LillianMcCarthy

    09. December 2015 um 15:44

    Inhalt: Das geheimnisvolle Vermächtnis von Rockford Manor. Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall? (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Lilienfeuer ist das neue Buch von Alexandra Monir, der Autorin der Timeless-Reihe. Obwohl die schon Ewigkeiten auf meiner Wunschliste steht, muss ich gestehen, dass ich sie bisher noch nicht gelesen habe. Dennoch habe ich viel Gutes gehört, weshalb ich mich schon sehr lange auf Monirs neuen Roman gefreut habe. Mich hat direkt das Cover angezogen und auch der Klappentext klingt super und verspricht eine Mischung aus royalem Leben und etwas Mystery. Sprich: Es spielt in einem ähnlichen Setting, wie Selection und Co aber ist etwas ganz anderes. Imogen ist eine tolle Protagonistin. Ich liebe sie! Selten habe ich gesehen, dass eine Autorin einen Menschen so liebenswert und authentisch beschreiben kann. Imogen ist das Girl Next Door aber keineswegs die unscheinbare Bella. Sie hat die typischen Probleme, die jedes Mädchen in ihrem Alter hat und da keiner weiß, dass sie adelig ist, kann sie bei ihrer Ersatzfamilie ungehindert leben. Das alles verändert sich aber, als sie erfährt, dass ihre Cousine verstorben ist und sie nun die neue Herzogin von Rockford Manor ist und so von New York nach England ziehen muss um ihr Erbe anzutreten. Das klingt alles so weit weg von uns und man könnte denken, man hätte keinerlei Identifikationspotential mit Imogen. Aber ist es nicht so, dass wir alle früher oder später einmal ins kalte Wasser geschmissen werden, wir nicht alle mal vor neuen Herausforderungen stehen? Nichts anderes ist Imogens Kampf und so können wir uns alle ein bisschen in ihr wiederfinden und genau das macht sie in meinen Augen so perfekt. Das Buch vereint zwei richtig tolle Themen. Zum einen ist es ganz klar die royale Welt und ja, dieser Aspekt gefällt mir in Lilienfeuer fast schon ein bisschen besser als in Selection und Co. Zwar ist Rockford eine erfundene Grafschaft in England aber es ist einfach sehr vieles an wirklich existierende englische Adelshäuser und generell an den englischen Adel angelehnt. So gibt es die Uni in Oxford, Polospiele, Diner und organisierte Feste. Es gibt Benimmregeln, Intrigen und eine Dienerschaft und ich habe mich in dieser Welt pudelwohl gefühlt. Ja, ich liebe Royals und ich liebe diese ganzen Geschichten über Babys und Hochzeiten. Auch, wenn ich in dieser Beziehung dann 80+ bin. Das bin ich dann gerne. Dieser Aspekt wurde von Alexandra Monir sehr gelungen umgesetzt. Das zweite große Thema ist definitiv das Mystery Thema, dass sich durch den ganzen Roman zieht und anfangs sehr undurchsichtig ist. Aber ist das nicht immer so? Am Ende geht es ein kleines bisschen in die Fantasyrichtung aber mehr kann ich euch natürlich nicht verraten. Diese Idee ist absolut toll aber leider finde ich, dass die Umsetzung ein bisschen schwächelt. Der Anfang zieht sich sehr und wir tappen lange Zeit im Dunkeln. Das liegt zwar auch an der Vorgeschichte, die ich auch ziemlich wichtig finde, aber bis Imogen dann endlich mal nach Rockford Manor kommt, ist schon fast das halbe Buch rum und es ist noch nicht wirklich etwas passiert. Dafür ging mir dann allerdings die gesamte Auflösung ein wenig zu schnell. Die war aber wirklich genial und hätte ich nur mal ein bisschen besser mitgerätselt, hätte ich sie vielleicht entschlüsseln können. Hier hätte es meiner Meinung nach einfach gereicht, wenn das Buch ca. 200 Seiten länger gewesen wäre, sodass Hinführung und Auflösung von der Gewichtung her besser harmonieren würden. Shortlist: Genre: Mystery, Royal Themen: geheime Gaben, Intrigen und Lügen Idee & Umsetzung: Idee ist perfekt, Umsetzung ist gut, schwächelt aber hier und da ein bisschen Setting: New York und Rockford Manor, eine erfunde Grafstadt in der Nähe von Oxford Stimmung/Atmosphäre: düster und geheimnisvoll Charaktere: soweit wie nötig für ein Jugendbuch ausgebaut, genau die richtige Anzahl Protagonist/in: Imogen ist für mich die perfekte Protagonistin Schreibstil: schlicht aber fesselnd Ende: überraschend und zufriedenstellend Bewertung: Ich bin begeistert von Lilienfeuer! Ich liebe Imogen, die Welt der Royals und natürlich Alexandra Monirs tolle Idee. Hier und da schwächelt die Umsetzung, was man aber meiner Meinung nach mit ein paar Seiten mehr hätte beheben können. Deshalb gebe ich begeisterte 4,5 von 5 Füchschen, die ich auf 5 aufrunde. Vielen herzlichen Dank an cbj für das schöne *Rezensionsexemplar.

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  • Ganz nett, aber ich hatte irgendwie mehr erwartet

    Lilienfeuer

    TigorA

    25. November 2015 um 20:58

    Darum geht es: Als 10-jährige muss Imogen Rockford miterleben, wie ihre Eltern, ihre Tante und ihr Onkel bei einem mysteriösen Brand ums Leben kommen. Damals war sie gerade auf Besuch bei ihrem Großvater, dem Herzog und Besitzer von Rockford Manor in England. Wie jedes Jahr hat sie sich sehr auf diesen Besuch und auf ihre Cousine Lucia gefreut, die auch gleichzeitig ihre beste Freundin ist und mit der sie im Sommer immer viel Zeit verbringt. Mit ihr und den zwei Jungs einer befreundeten Familie: Theo und seinem großen Bruder Sebastian, in den Imogen bereits als Kind heimlich verliebt ist. Doch nach diesem verhängnisvollen Brand kehrt Imogen zurück in die USA in eine Pflegefamilie und kappt sämtliche Verbindungen zu England.  Sieben Jahre später holt Imogen eben diese Vergangenheit wieder ein, denn plötzlich sucht ein Bediensteter von Rockford Manor nach ihr. Sie soll nichts geringeres als ihr Erbe antreten. Eine schwierige Entscheidung liegt vor Imogen und auch der Unfall von damals wirft noch immer einen großen, rätselhaften Schatten. So fand ich es: Ich hatte wirklich große Lust auf dieses Buch, ich wollte mich nach England flüchten, hinein in Adelskreise und zusammen mit Imogen Rätsel und Intrigen aufdecken. Und allein auch das Cover fand ich schon sehr ansprechend. Allerdings bin ich ein bisschen von der Geschichte enttäuscht worden... Es fällt mir echt schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen, weil zwar viel passiert in diesem Buch, aber irgendwie auch wieder nicht. Oft hatte ich das Gefühl, die Geschichte verliert sich in Belanglosigkeiten und zwischendurch waren dann mal spannende Elemente eingestreut. Den Mittelteil fand ich relativ langatmig und es passierte einfach nichts, was mich so richtig überzeugen konnte. Anfag und Ende haben mir dafür sehr gut gefallen. Den Einstieg fand ich super gemacht, denn es geht los mit Imogens Kindheit und der großen Brandkatastrophe bei der ihre Eltern umkommen. Das fand ich noch ganz interessant, weil da natürlich auch die ersten Fragen aufgeworfen wurden. Und auch Imogens spätere Rückkehr nach England gefiel mir. Aber als sie dann dort war und Herzogin spielen durfte, hätte ich definitiv mehr erwartet. Mehr Spannung, mehr Geheimnisse und Intrigen, aber das kam alles nur so nebensächlich und wurde mehr oder weniger nur eingeschoben in ihren doch recht langweiligen Alltag zwischen Polo und Dinnerparties. Die letzten 60 oder 70 Seiten waren dann aber wieder sehr spannend, auch wenn man sich ab einem gewissen Punkt die Auflösung auch irgendwie schon ein wenig denken konnte. Aber man möchte trotzdem am Ball bleiben und wissen, wie es nun endet. Die Charaktere waren zwar nett aber so richtig im Kopf sind sie mir auch nicht geblieben, weil sie jetzt nicht sonderlich überraschend gehandelt haben und doch recht stereotyp gezeichnet waren. Solche Charaktere hat man so oder so ähnlich auch in vielen anderen Jugendbüchern oder Filmen. Imogen ist z.B. die typische Jugendliche, die zwar einen Adelstitel verliehen bekommt, den sie aber eigentlich gar nicht möchte, dann aber doch damit zurecht kommt, weil sie es ihrer toten Familie ja 'schuldig' ist. Dabei stellt sie sich erwartungsgemäß noch etwas holprig an und würde ja sowieso lieber in Jeans und Pulli zur Dinnerparty gehen (ja ja, ist klar). Was sie jetzt natürlich auch nicht unsympathisch macht, aber es ist eben so typisch. Die Brüder Theo und Sebastian mochte ich beide nicht so besonders, sie sind mir allgemein auch einfach zu farblos geblieben und waren wie Imogen auch sehr streng in ihre Rolle hineingezwungen. Vielleicht kann man die Charaktere auf nur 350 Seiten auch nicht detaillierter ausarbeiten, keine Ahnung. Mir war es jedenfalls insgesamt ein bisschen zu wenig. Die Atmosphäre und den Schreibstil fand ich widerum ganz okay. Man kommt sehr schnell und ohne große Probleme durch das Buch, die Sprache ist einfach und ohne Besonderheiten, Jugendbuchgerecht und trägt den Leser flüssig durch die Geschichte. Auch wenn die Autorin es teilweise nicht ganz schafft, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, so schafft sie es doch zumindest ein wenig Atmosphäre zu erzeugen. Dieses Mystische und Geheimnisvolle kam bei mir jedenfalls gut rüber. Allerdings scheitert sie auch auch hier wieder an den Details. Ich kann mir jedenfalls weder Rockford Manor noch den Schattengarten mit dem Labyrinth, was eine Hauptrolle in dem Buch spielt, so richtig vorstellen. Da hätte ich mir hier und da doch etwas ausführlichere Beschreibungen gewünscht.  Mein Fazit: Eine nette Unterhaltung für zwischendurch und für Jugendliche bestimmt eine tolle Lektüre. Mir persönlich hat es ein bisschen an Spannung und Tiefe gefehlt an manchen Stellen und allgemein hatte ich höhere Erwartungen an das Buch, die leider nicht ganz erfüllt werden konnten. Ein durchschnittliches Buch, was man gut lesen kann aber nicht lesen muss.

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  • Etwas mehr Fantasy hätte nicht geschadet

    Lilienfeuer

    buecherwurm87

    08. November 2015 um 19:27

    Inhalt: Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall? Meinung: Das Cover ist einfach unbeschreiblich schön. Dieses lila Labyrinth hat es mir irgendwie angetan und ich war gespannt, was sich wohl dahinter verbirgt. Ich habe mir einen rasanten und verworrenen Roman versprochen, dessen Handlung mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Zunächst bin ich sehr gut in die Handlung eingestiegen. Der Schreibstil von Alexandra Monir hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung wird aus Sicht von Imogen erzählt. Imogens Charakter war mir von Anfang an sympathisch, sie passt aber in ihrer Verhaltensweise so gar nicht in den englischen Adel. Wie auch, denn sie ist schließlich in New York City bei Pfegeeltern aufgewachsen. Auch der männliche Hauptprotagonist Sebastian konnte mich überzeugen. Er ist Imogens heimlicher Schwarm seit frühester Kindheit und er steht ihr von Anfang an zur Seite, als Imogen auf Rockford Manor eingezogen ist. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich eine Liebesgeschichte daraus, den wer hätte es nicht gedacht, Sebastian hegt auch Gefühle für Imogen. Er ist der Star der Polo-Mannschaft der Universität von Oxford und weiß sich bestens in den adligen Kreisen zu benehmen. Obwohl mir Sebastian sehr sympathisch rüberkommt, war mir sein Charakter an manchen Stellen zu klischeebehaftet. Wenn ich schon bei Klischees bin, dann sollte hier auch der Butler Erwähnung finden. Dieser wird genauso dargestellt, wie ich mir DEN Prototypen eines englischen Butlers vorstelle. Im Gegensatz zu Sebatians Romanfigar hat das Klischee zur Rolle des Butlers wirklich gepasst. Im Vergleich zu Charakteren und Schreibstil, kann die Handlung bei mir leider gar nicht punkten. Ich habe mir etwas mehr Mystery oder Fantasy vorgestellt. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Lediglich Imogens übernatürlichen Fähigkeiten waren ein fantastisches Element. Wenn man es weggelassen hätte, dann wäre eine schöne Adelsgeschichte herausgekommen, bei der eine junge Frau unerwartet eine Herzogin wird und von heute auf morgen im Fokus der Öffentlichkeit steht. Wenn es nicht gut geschrieben wäre, hätte ich es sehr wahrscheinlich nicht einmal fertig gelesen.

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  • Mysteriöser Thriller (4,5 Sterne)

    Lilienfeuer

    lovelystories

    07. November 2015 um 21:32

    INHALT Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall? MEINUNG Im Prolog wird klar, dass zuvor etwas Wichtiges passiert sein muss, jedoch bleibt das Gespräch so rätselhaft, dass man nur erahnen kann, was Imogen so aus der Bahn geworfen hat. Mit vielen Fragen blickt man anschließend zurück und erlebt den alles verändernden Sommer auf Rockford Manor, als Imogen 10 Jahre alt war. Seitdem lebt Imogen in den USA und ist nie wieder nach Großbritannien zu dem Anwesen ihrer Familie zurückgekehrt. Dies ändert sich nach sieben Jahren, als Imogen erfährt, dass ihre Cousine ums Leben gekommen und sie nun die nächste in der Erbfolge ist. Getrieben von dem Wunsch, die Pflicht gegenüber ihrer verstorbenen Familie zu erfüllen, macht Imogen sich auf nach England. Auf Rockford Manor angekommen, muss sie sich mysteriösen Ereignissen stellen, die für mich regelrecht unheimlich waren und den Spannungsfaktor erheblich erhöht haben. Imogen stellt dabei ihren Mut und ihre Entschlossenheit unter Beweis und kommt der Lösung des Rätsels auf die Spur, auch wenn es manchmal etwas dauert bis sie die richtigen Schlüsse gezogen hat. In den Grundzügen konnte ich den Plot oft vorhersehen, der Rest kam allerdings vollkommen unerwartet und sorgt für Überraschungen. Spannung und Neugierde sind ebenfalls permanent vorhanden, sodass es mir nicht schwer fiel, mich in die Story einzufinden. Imogen ist mir schnell sympathisch geworden. Ihre Entwicklung ist gelungen umgesetzt, ihre Entscheidungen kann ich gut nachvollziehen. Auch dass sie erst lernen muss, eine Herzogin zu sein und vieles neu für sie ist, finde ich authentisch dargestellt. Weitere vielschichtige Charaktere und ihre verborgenen Geheimnisse spielen eine wichtige Rolle. Zwar erfährt man zu einigen nicht ganz so viel, jedoch trägt dies dazu bei, dass sie schwerer einzuschätzen sind und dadurch die mysteriöse Atmosphäre verstärkt wird. Ein weiterer Aspekt ist das Übernatürliche, hier die Fähigkeiten, die Imogen seit ihrer Geburt zu verbergen versucht. Dies hat den Plot nochmals in eine etwas andere Richtung gelenkt, die ich aber äußerst interessant finde. Allerdings hätte man diese Idee noch weiter herausarbeiten können, meinem Anschein nach ist sie im Rest der Story etwas untergegangen. Die Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich überzeugt, aber das stört nicht weiter. Ich finde die Charakterzeichnung von Sebastian nicht ganz gelungen, doch dafür, dass sie sowieso nicht die Haupthandlung ausmacht, ist der Hauch von Romantik völlig in Ordnung. Zumindest von Imogens Seite aus sind die Gefühle klar erkennbar, sodass ich mir gut vorstellen kann, dass die Liebesgeschichte in anderen Werken der Autorin überzeugender ausgebaut ist. Positiv anzumerken ist der hervorragende Schreibstil von Alexandra Monir, der wunderbar flüssig und eindrücklich zu lesen ist. Er unterstreicht, wenn nötig, die unheimliche Atmosphäre und Spannung. Durch den Ich-Erzähler bekommt man alles von Imogen mit und die Gedankengänge sind für mich stets nachvollziehbar, da sie ausführlich erklärt werden. Dadurch findet man sich sofort viel besser im Geschehen zurecht. Schön finde ich auch die Idee, ein Buch über den englischen Adel zu schreiben und dabei geschickt und interessant Übernatürliches sowie Mysteriöses einzubinden. FAZIT Lilienfeuer ist eine gelungene Mischung aus Mystery, Spannung und Romantik mit einer interessanten Handlung, die kleinere Schwächen aufweist. Dies schmälert aber nicht das Lesevergnügen und ich bin auf weitere Bücher der Autorin gespannt. -4,5 Sterne- [Diese Rezension und Zitate findet ihr auch hier auf meinem Blog.]

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  • Ein atmosphärischer und wahrlich gelungener Genre-Mix !

    Lilienfeuer

    InaVainohullu

    Meinung: Wieder einmal war es ein atemberaubendes Cover, das meinen Blick direkt auf sich zog und das Buch umgehend auf meine Wunschliste hüpfen ließ. In der Tat habe ich sogar so sehr auf dieses wunderbare Ornament vor einem düster, aber magisch wirkenden Labyrinth geachtet, das ich im ersten Moment das Mädchen und viel schlimmer, die Autorin übersehen habe. Alexandra Monir ist mir durch ihre Timeless-Reihe, die ich seinerzeit regelrecht verschlungen habe, bestens bekannt. Ich war sehr gespannt, ob sie mich auch mit der Geschichte um Imogen begeistern würde. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und auf jeder Seite eines neuen Kapitels befindet sich oben in der Ecke das Ornament, welches auch das Cover ziert. Die Geschichte erstreckt sich über die Zeit von 7 Jahren. Nach einem kurzen Prolog, den man zunächst nicht zuordnen kann, starten wir in die Geschichte der 10-jährigen Imogen, die wie jedes Jahr ihre Sommerferien auf Rockford Manor, dem Sitz ihrer Familie, verbringt. Hier ereignen sich merkwürdige Dinge, die ein schreckliches Ereignis nach sich ziehen, das Imogen veranlasst zurück in die USA zu reisen und niemals wiederzukehren. 7 Jahre später erreicht sie eine unheilvolle Botschaft. Ihre geliebte Cousine Lucia, zu der sie den Kontakt abbrach, kam durch einen schrecklichen Unfall ums Leben und nun sei es an Imogen den Platz als Herzogin von Wickersham einzunehmen. Zunächst ist sie verunsichert, doch dann kehrt sie zurück nach England. Hier geschehen seltsame Dinge, die sich Imogen nicht erklären kann und die mir teilweise wirklich einen Schauer über die Haut jagen. Sie alle scheinen irgendwie mit ihr selbst, aber vorallem mit ihrer toten Cousine zu tun zu haben. Imogen versucht das Rätsel um den Tod Lucias zu lösen und stößt dabei auf jede Menge Familiengeheimnisse. Alexandra Monirs Schreibstil ist wunderbar flüssig, so das man zügig voran kommt. Allerdings werden die mysteriösen und auch irgendwie gruseligen Momente, die ich oben erwähnte, im Verlauf der Handlung aber immer seltener und werden stattdessen von spannenden Situationen abgelöst, die eher einem Krimi gleichen. Ich habe mich beim Lesen ziemlich oft an Szenen aus Daphne Mauriers "Rebecca" erinnert gefühlt. Sehr lustig, denn die Autorin schreibt in ihrer Danksagung, das genau diese Art von Geschichten sie zu "Lilienfeuer" inspiriert haben. Das merkt man deutlich. "Lilienfeuer" ist ein Genre-Potpourri, wann immer man denkt, erkannt zu haben, in welche Richtung das Ganze führt, kommt Alexandra Monir mit einer neuen Wendung daher. Der Plot ist eine absolut gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery, Krimi, Lovestory und Schauermärchen und tröstet mich über klitzekleine Schwächen hinweg. Diese sind unter anderem, die Hinnahme aller Aufgaben von Imogen. Man wirft sie ins kalte Wasser, sagt ihr, sie müsse nun den Platz der Herzogin einnehmen und sie sagt zu allem Ja und Amen, verlässt sogar, obwohl sie nicht einmal volljährig ist ihre Familie in den USA beinahe ohne mit der Wimper zu zucken. Auch die Verbindung zu den Menschen in Imogens Umfeld waren für mich ein Kritikpunkt, denn diese empfand ich teilweise als sehr oberflächlich. Insbesondere die zu Imogens bester Freundin. Aber ich kritisiere auf sehr hohem Niveau, denn da der Rest stimmig ist, kann man über diese kleinen Schwächen getrost hinwegsehen. Die Protagonisten sind schön und auch authentisch ausgearbeitet, wirken auf mich aber in manchen Fällen etwas blass. Zwar konnte ich sie mir alle recht gut vorstellen, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Schwer zu erklären. Ich mochte Imogen sehr gerne, Lucia fand ich allerdings ziemlich ätzend. Maisie war sehr verschlossen und weder Sebastian noch Theo konnte ich für eine ganze Weile richtig einschätzen. Das Ende ist gut und schlüssig gelöst, es ist rund und die Geschichte scheint abgeschlossen, doch Alexandra Monir lässt sich in gewisser Weise auch noch ein Hintertürchen offen, so das man als Leser zwar zufrieden zurückbleibt, aber auch das Gefühl hat, das da unter Umständen vielleicht noch etwas nachkommen könnte. Fazit: Obwohl Alexandra Monirs "Lilienfeuer" ein paar kleine Schönheitsfehlerchen hat, konnte mich die Geschichte weitestgehend überzeugen und ich war ganz besonders angetan von der ganz eigenen Atmosphäre die die Autorin hier geschaffen hat. Die Mischung aus Mystery, Thrill und Lovestory war stimmig und gut durchdacht und hat mich für einige Stunden wirklich sehr gut unterhalten und mir den ein oder anderen (Grusel-)Schauer beschert.

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    • 2

    mii94

    03. November 2015 um 08:46
  • Lilienfeuer

    Lilienfeuer

    Marie1990

    19. October 2015 um 18:51

    Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall? "Lilienfeuer" ist ein Roman aus der Feder von Alexandra Monir. Die Autorin vereint in dieser Geschichte Mystery-, Thriller-, und Paranormale Elemente zu einer interessanten Geschichte, die tatsächlich eine Mischung aus Hitchcock Filmen und Downton Abbey darstellen könnte. All das wurde klasse umgesetzt und bietet unterhaltsamen Lesestoff. Die Geschichte beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog, auch der weitere Verlauf ist überaus mysteriös gehalten und entwickelt sich gegen Ende dann Schlag auf Schlag. Alexandra Monir lässt sich zu keiner Zeit in die Karten schauen, sondern überrascht immer wieder mit tollen Twists, die eine wunderbare Spannung herzustellen wissen. Auch das Mystery-Thriller Element verursacht einmalige Spannung mit einem interessanten Ende. Die Autorin versteht es sehr gut die mysteriöse und manchmal auch leicht gruselige Atmosphäre heraufzubeschwören und den Leser immer wieder auf neue Pfade zu führen.  Hätte die Geschichte bereits zu Beginn so mitzureißen gewusst, wie es der Mittelteil und das Ende konnte, dann wäre "Lilienfeuer" ein wahrer Pageturner geworden. Dennoch ist es ein spannender Roman, der hervorragend mitzureißen weiß und viele tolle Elemente miteinander vereint. Positiv sei zusätzlich erwähnt, dass der Schreibstil der Autorin wunderbar flüssig und flott zu lesen ist. Dabei vergehen Seite um Seite, ohne dass man die Zeit vergehen spürt und daher sehr schnell am Ende angelangt ist. Fazit: Ein toller Mystery-Thriller mit paranormalen Elementen, etwas Romantik und einer Handlung à la Hitchcock meets Downton Abbey.

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  • Ein "Gruselbuch" mit Fantasy Aspekten, das mich durchaus überzeugen konnte.

    Lilienfeuer

    Buechersalat_de

    11. October 2015 um 21:47

    Das Cover ist mir aufgefallen, das war ausschlaggebend für den Kauf. Den Klappentext habe ich mir wie immer erst später angesehen. Ich habe von der Autorin Timeless 1 bereits gelesen, daher hatte ich schon ein paar Erwartungen.  Imogen ist 17 und lebt in New York. Aufgewachsen bei Pflegeeltern, weil ihre leiblichen Eltern bei einem furchtbaren Unfall ums Leben gekommen sind. Imogen selbst blendet alles um den Unfall und den Familienbesitz, auf diesem das Unglück passierte, völlig aus. Erst als sie merkwürdige Anrufe und Briefe erhält und beginnt nachzuforschen. Mit unschönen Folgen... . Der Schreibstil der Autorin ist toll. Super schnell ist man in der Geschichte und der Spannungspegel ist angenehm angesetzt. Die AEin "Gruselbuch" mit Fantasy Aspekten, das mich durchaus überzeugen konnte.  utorin hat die Geheimnisse rund um Imogen und Rockford Manor sehr schön miteinander verwoben, mir blieb die Wahrheit bis zum Ende verborgen.  Die Umsetzung ist sowohl spannend als auch mit Fantasy Aspekten. Hin und wieder wird es etwas düster und gruselig, aber ich fand das wirklich gut.  Imogen ist ein normaler Teenager, sie fragt sich wohin es sie in Zukunft verschlagen wird, sie ist von großer Unsicherheit geplagt was ihre Zukunft angeht. Doch dann kehrt sie nach Rockford Manor zurück und ziemlich schnell entscheidet ihr Schicksal wohin es gehen soll.  Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten. Es ist gute Unterhaltung für Zwischendurch und ein Einzelband, das ist ja auch mal was oder ?                                                    Fazit  Ein "Gruselbuch" mit Fantasy Aspekten, das mich durchaus überzeugen konnte. 

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  • Eine gelungene Mischung aus Fantasy, Jugendthriller, Krimi und Geistergeschichten

    Lilienfeuer

    ilona89

    10. October 2015 um 00:52

    Klappentext: Das geheimnisvolle Vermächtnis von Rockford Manor. Sieben Jahre ist es her, doch nie gelang es der 17-jährige Imogen jene Nacht zu vergessen, als ihre Eltern bei einem Brand im Garten des englischen Familiensitzes starben. Aufgewachsen in New York, gerät Imogens Welt abermals völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Cousine Lucia verunglückt ist und sie nunmehr das Erbe als Herzogin von Rockford antreten muss. In England erwarten sie nicht nur die ungewohnten aristokratischen Pflichten, sondern auch Sebastian, Imogens heimliche Liebe seit Kindheitstagen. Doch ihr Wiedersehen auf Rockford Manor wird durch die mysteriösen Vorkommnisse hinter den uralten Mauern überschattet: Waren die Todesfälle in ihrer Familie wirklich ein Zufall? Erster Satz: Eigentlich ist mir dieser Raum vertraut. Eigene Inhaltsangabe: Imogen lebt mit ihren Eltern in New York, fliegt aber jeden Sommer mit ihnen nach Wickersham Village, wo sich ein englisches Landsgut, genannt Rockford Manor, ihres aristokratischen Großvaters befindet.Die 10-jährige Imogen freut sich wie jedes Mal darauf, ihre geliebte Cousine Lucia und ihren besten Freund Sebastian wieder zu sehen. Doch diesmal wird alles anders, denn es kommt zu einer schrecklichen Tragödie auf Rockford Manor, bei der viele Familienmitglieder ihr Leben verlieren, auch Imogens Eltern. Sieben Jahre später geht es Imogen so weit gut, sie hat ihre schlimmen Erlebnisse und den schmerzhaften Verlust verarbeitet und lebt seit diesem schicksalhaften Sommer bei den Freunden ihrer Eltern, die sie sehr lieben. Zu ihrem Großvater und Lucia hat sie den Kontakt abgebrochen, da sie nicht an ihre Vergangenheit erinnert werden möchte. Als Imogen völlig unerwartet die Nachricht erreicht, dass die beiden plötzlich verstorben sind und sie nun ihr Erbe antreten muss, ist sie erstmal schockiert und kämpft mit Schuldgefühlen und wirft sich vor, sich nicht schon früher bei ihrer Familie gemeldet zu haben. Da sie das nicht mehr wiedergutmachen kann, beschließt sie zumindest den letzten Willen ihres Vaters zu erfüllen und reist nach England ab. Womit sie nicht rechnet, ist, dass sie mit ihrem neuen Statussymbol - sie ist nun die Herzogin von Rockford Manor, fast wie die Queen selbst behandelt wird. Der Respekt, der ihr jeder Anwohner zollen muss, sowie das Vermögen, das die erst 17-jährige Imogen geerbt hat, sind überwältigend, doch sie stecken auch voller dunkler Geheimnisse und Intrigen. Schon bald merkt das Mädchen, dass es auf dem Anwesen, über das sie jetzt herrscht, etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und dass die Tragödien, die sich dort abgespielt haben, womöglich keine Unfälle waren... Meine Meinung: Ich habe dem Erscheinungsdatum von "Lilienfeuer" bestimmt schon seit einigen Monaten entgegengefiebert und als es endlich so weit war, habe ich natürlich sofort zugegriffen und mir das Buch geholt. Tatsächlich bin ich ein großer Fan von Romanen über Großbritannien und wenn ich schon mal Begriffe wie "Irland", "Schottland", "England" höre, dann ist mein Interesse sofort geweckt. Auch lese ich sehr gerne Märchenadaptionen, Legenden, Mythen etc. und das Thema "Prinzessin" gehört ohnehin zu meinen Favoriten. In dem Buch "Lilienfeuer" geht es aber ausnahmsweise einmal nicht um Prinzessinnen, sondern um Herzöge, die einen ähnlichen Status genießen und von ihren Bürgern geradezu verehrt werden und das noch tatsächlich immer noch in unserem Jahrhundert. Darüber zu lesen hat mir natürlich großen Spaß bereitet, aber in dem Buch lag der Fokus, meiner Meinung nach, tatsächlich zu stark an der Adelsfamilie, der Benimmregeln und allem drum und dran. Auch strotz der Roman nur so von Klischees, denn viele Figuren verhalten sich genauso wie man das von ihnen erwartet - respektvoll, aber kühl und distanziert. Die einzige, die in dieses Bild nicht passt, ist Imogen - die junge Herzogin, bei der man sofort merkt, dass sie ein Teenager aus New York ist und nicht viel mit all den Adligen anfangen kann. So führte ihr Verhalten oft zur Peinlichkeiten, die absolut gegen die strenge englische Etikette sprachen. Nichtsdestotrotz ist Imogen für mich ein sehr liebes und sympathisches Mädchen, das mutig und ehrlich ist. Die anderen Charaktere fand ich eig. auch ganz in Ordnung. Bei einigen merkt man schon schnell, dass sie mehr über die Todesfälle wissen, als sie zugeben, und dass sie dunkle Geheimnisse hüten. Obwohl die meisten ziemlich klischeehaft und einige etwas blass sind, fand ich sie dennoch interessant und unterhaltsam. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist flüssig, locker und leicht verständlich. Was ich richtig toll fand, war die Tatsache, dass das Buch aus Imogens Sicht erzählt wurde und man sich als Leser noch besser in die Protagonistin hineinversetzten konnte. Die Geschichte ist wie erwartet ziemlich düster und geheimnisvoll, genauso wie ich das gerne lese. Es gibt viele Rätsel, die erst nach und nach gelöst werden und die Spannung aufrechterhalten. Auch finde ich die Mischung aus Mystery, Fanasy, Thriller, Krimi, einem kleinen Schuss Romantik und ein bisschen gruseligen Geistergeschichten perfekt. Für meinen Geschmack war der Mittelteil jedoch etwas zu langatmig und es waren auch einfach sehr viele Beschreibungen der Sitten und Gebräuche der Adligen. In diesem Roman fehlt es auch nicht an einer Liebesgeschichte, die jedoch nicht zu stark ausgeprägt ist, bzw. nicht im Fokus steht, was ich gut fand, weil eben die düstere Grundstimmung und die Suche nach den Puzzleteilen und der Auflösung der Geheimnisse die Story dominierten. Das Ende fand ich phantastisch und wirklich sehr, sehr gut gelungen. Ich hatte viele Vermutungen, aber mit so einer Option und diesem Abschluss habe ich tatsächlich nicht gerechnet und war sehr überrascht. An sich ist dieser Jugendthriller abgeschlossen, aber die Autorin hat sich trotzdem noch eine offene Tür gelassen und könnte evtl. noch an der Fortsetzung arbeiten. Zitat: Ich schreibe Ihnen als Freund und in dem Wissen um eine Verschwörung, die Ihre Patentochter, Lady Imogen, betrifft, falls sie jemals nach Rockford Manor zurückkehren solle. Ich kann Ihnen weder mehr sagen, noch kann ich mich an die Behörden wenden. Sie würden mir nicht glauben. Ich weiß nur, dass Lady Imogen sicher sein müsste, solange sie bei Ihnen in Amerika bleibt. Lassen Sie sie nicht zurückkehren. Cover: Das Cover ist schön, verspielt und düster - es gefällt mir! Das Labyrinth voller Lilien, spielt in dem Roman eine entscheidende Rolle und ist umgeben von Legenden und Geheimnissen. Für mich spiegelt das Bild den Inhalt wieder und passt einfach perfekt zu der Geschichte. Fazit: Das wunderschöne Cover und der spannende, düstere Klappentext führen nicht in die Irre, denn die Geschichte ist genauso wie erwartet. Die Mischung aus Jugendthriller, Krimi, Geistergeschichten und Fantasy fand ich super gelungen und ich war froh, dass die Autorin so viele tolle Elemente in ihren Roman eingebaut hat. Die Protagonistin ist absolut authentisch und sehr sympathisch, ich fand sie zu keiner Zeit nervig, sondern konnte ich ihr Verhalten immer nachvollziehen und verstehen. Die anderen Charaktere waren in Ordnung. Manche von ihnen waren mir zu klischeehaft oder leider zu blass. Dafür fand ich die Geschichte sehr spannend aufgebaut, auch wenn der Mittelteil mir etwas zu lange vorkam. Das Ende ist grandios und die Wendungen, die zu dem Abschluss führten auf jeden Fall unvorhersehbar und sehr überraschend. Ich vergebe also 4 (bis 4,5:)) von 5 möglichen Sternen, da mich dieser Roman begeistert und gut unterhalten hat, jedoch minimale Schwächen hatte, über die man aber gerne hinwegsieht. Über die Autorin: Alexandra Monir wuchs in der Nähe von San Francisco auf. Sie ist Schriftstellerin und Musikerin und hat bereits erfolgreich Bücher für Erwachsene veröffentlicht. „Lilienfeuer“ ist ihr erstes Jugendbuch. Die Autorin lebt zurzeit in Los Angeles und schreibt an ihrem nächsten Buch, bloggt für die Huffington Post und ist dabei, ein Musical zu komponieren. Weitere Rezensionen findet ihr auf: Ilys Bücherblog

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  • düsteres in sich abgeschlossendes Mysterymärchen.

    Lilienfeuer

    Aleena

    25. September 2015 um 15:56

    Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite vollends begeistern.Magisch und düster mit einem dunklen Familiengeheimis.Muss man lesen.

  • Für Fans von "Adelsgeschichten"

    Lilienfeuer

    Knorke

    Ehrlich, ich habe mich ziemlich auf das Buch gefreut - zum einen, weil das Cover mal wieder der Hammer ist und sich wirklich verdammt gut in einem Bücherregal macht. Zum anderen natürlich auch, weil die Geschichte interessant, mysteriös und vielleicht auch etwas gruselig klingt. Nun habei ich es gelesen und das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück - ich weiß nicht mal, wie ich es bewerten soll. Es gab Dinge, für die ich dem Buch maximal einen Stern gegeben hätte, aber auch die Dinge, die wirklich 5 Sterne wert sind. Kommen wir zu erst einmal zu den Dingen, die mich wirklich positiv überzeugen konnte. Der Schreibstil von Alexandra Monir hat mir wirklich unglaublich gefallen. Irgendwie schafft sie es, dass man, obwohl man sich gerade über das Büch aufregt, nicht aufhören kann zu lesen und das ist ein wirkliches Talent ;) Auch die Charaktere waren überzeugend, obwohl sie teilweise wirklich Klischees auf Zwei Beinen waren. Imogen, die Hauptfigur, erzählt die Geschichte aus der Ich-Form. Sie ist äußerst sympathisch, witzig und spontan und bringt den steifen Adel doch manchmal ziemlich durcheinander. Klischeehaft ist zum Beispiel der Butler, der einfach genau so ist, wie ein Butler zu sein hat, auch viele der anderen Figuren waren genau so, wie man sie eben erwartet hat. Kommen wir nun zum wichtigsten an einem Buch - die Geschichte. Diese war ein ewiges auf und ab und konnte mich mal mehr und mal weniger begeistern. Vor allem in der Mitte gab es einige Punkte, die mir wirklich ziemlich gegen den Strich gingen, doch am besten ich fange mal von vorne an. Schon der Einstieg hat mich ein bisschenn irritiert. Irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass das Buch nicht in unseren Zeit spielt, sondern zu einer Zeit in der Herzöge (ich muss sagen, ich find das Wort "Herzöge" sehr witzig, aber ich glaube, dass ist echt der Plural) noch eine große Nummer waren. Das es 2014 spielt wäre auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn das Buch nicht so tun würde, als wären Herzöge noch eine große Nummer in England. Gerade am Anfang hat mich das doch sehr gestört und ich habe mich mehrmals gefragt, ob Engländer wirklich Fotos von Herzögen aum Flughafen machen würden... (ich meine, wenn es denn überhaupt noch richtige Herzöge geben würde und natürlich ist Kate da ausgenommen ;)). In Deutschland rastet auf jeden Fall niemand aus, wenn er einen Herzog am Flughafen trifft :D Gut, damit hätte ich mich aber auch noch abfinden können, wenn das Buch so weiter gegangen wäre. Imogens Eltern sterben dann jedoch und sie wächst bei Freunden in den USA auf. Ab hier war das Buch dann auch wieder ganz interessant und ich konnte mich mehr mit der Geschichte anfreunden. Doch dann wird Imogene Herzogin und sie wird gehypt wie die verlorene Tochter der Queen. Auch damit hätte ich noch leben können, denn ich wartete ja nur darauf, dass die Gute in ihr Anwesen zieht und es endlich spannend und mysteriös oder sogar gruselig wird. Aber leider steht definitiv Imogenes Leben als Herzogin im Mittelpunkt und die mysteriösen Ereignisse sind eher Randerscheinungen. Den Mittelteil hätte ich sehr gerne übersprungen - Polospiele und Dinnerabende und das Gehabe, als wäre es in England noch immer Mittelalter, haben mich einfach genervt. Erst die letzten hundert Seiten wurden dann ziemlich spannend und hatten doch einige überraschende Wendungen parrat. So hätte ich mir eigentlich das ganze Buch gewünscht. Eigentlich konnten mich das letzte Drittel des Buches auch ziemlich überzeugen, jedoch hätte die Autorin sich mehr Zeit mit der Auflösung nehmen sollen. Sie hätte, wie ich es mir wirklich gewünscht hätte, die Ereignisse früher einleiten und dafür, ein paar Dinge einfach logischer erklären sollen. Ich kann euch leider nicht sagen, was passiert, aber einen Teil der Auflösung erscheint mir wirklich sehr sehr unwahrscheinlich. Außerdem endet das Buch so, dass es zwar abgeschlossen ist, jedoch ist die Tür zu einer Fortsetzung nicht völlig geschlossen. Fazit Ich bekam leider nicht das was ich erwartet habe. Statt einem spannenden und gruseligem Buch, bekam ich eine Geschichte über ein Mädchen, dass lernen muss eine Herzogin zu sein und das im 21. Jahrhundert. Hätten mich nicht zumindest die Charaktere und der Schreibstil interessiert und wäre das letzte drittel des Buches nicht doch spannend geworden, hätte ich das Buch sicher abgebrochen. So kann ich nur feststellen, es war okay, aber nicht mehr und nicht weniger. Lesen dürfen das Buch alle, die auf "Adelgeschichten" stehen, die werden sicher auf ihre Kosten kommen. Wer jedoch diese Buch wegen seiner düstern Atmosphäre und den mytseriösen Todesfällen kaufen wollte, sollte sich ein anderes Buch suchen.

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    • 3
  • Lilienfeuer

    Lilienfeuer

    BeaSwissgirl

    17. September 2015 um 19:25

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Die Zeitreise- Diologie der Autorin hat mir damals recht gut gefallen so dass ich beim Lesen des Klappentextes nicht widerstehen konnte.... Der Schreibstil ist flüssig, einfach und angenehm zu lesen, die Kapitel sind kurz gehalten und die Schrift sehr gross, so dass sich die Seiten schnell weglesen lassen. Am Anfang des Buches befindet sich ein kleiner Stammbaum, aber keine Angst man würde sich auch ohne diesen problemlos zurechtfinden, da nicht allzu viele Personen eine wichtige Rolle einnehmen. Geschrieben ist das Ganze aus der Sicht von Imogen in der ICH- Perspektive und beginnt mit dem Prolog, welcher in der Gegenwart spielt, danach kehren wir für eine Weile in die Vergangenheit zurück. Dieser Einstieg ist mir sehr entgegengekommen und machte vor allem eins, neugierig...... Aus dem Blickwinkel der 10Jährigen Imogen erleben wir einen Teil der Geschichte erst gegen Ende erfahren wir aber, was sich eigentlich damals genau abgespielt hatte. Übrigens fand ich ihre Gedanken und Handlungen damals hätten eher zu einer zwölfjährigen gepasst! An sich mochte ich Imogen ganz gerne trotzdem hat sie bei mir aber keinen allzu grossen Eindruck hinterlassen, auch die weiteren Charaktere wirken doch etwas farblos. Wieder einmal konnte mich übrigens die sich anbahnende Liebesgeschichte nicht überzeugen, wie doch so oft in Jugendbüchern! Dass man mit 10 Jahren für Jemanden schwärmt ist ja noch eine Sache. Ich bezweifle aber stark, dass man sich in diesem Alter schon so unsterblich verlieben kann, dass es noch Jahr später anhält, dies wirkte auf mich doch etwas unglaubwürdig. Die ganze Atmosphäre und das Setting hingegen gefiel mir gut und ich denke alle Fans von Downton Abbey und Co werden hier schon ein wenig auf ihre Kosten kommen ;) Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich übrigens, dass die Geschichte in der heutigen Zeit spielt. Wir haben es hier nämlich weder mit einer Dystopie noch einem historischen Roman zu tun, jedoch beinhaltet sie noch einen Touch Fantasy. Vom Spannungsfaktor hätte ich mir eindeutig mehr erwartet. Zwar ist es schon so, dass am Ende alle nochmals über den Haufen geworfen wird und ich damit schon nicht gerechnet hätte. Mir fehlte aber dieses von Seite zu Seite rasen, dieses wem kann ich trauen und wem nicht, ist alles so wie es scheint oder doch nicht usw.... Alles in Allem ein netter " Prinzessinen- Roman mit einer Portion Übernatürlichem, den ich persönlich aber nie, wie auf dem Buchrücken erwähnt als atemlosen Mystery Thriller ( mit einem Schuss Romantik)  bezeichnen würde! Von mir gibt es deshalb 3,5 Sterne    

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  • Lesetipp

    Lilienfeuer

    AnnaSalvatore

    17. September 2015 um 15:57

    Ganze Rezension auf meinem Blog <3 Ich habe mich wahnsinnig auf das Buch gefreut, weil ich eine spannende Fantasy/Hexengeschichte erwartete. Nur vorweg: Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Sondern bei Weitem übertroffen! Cover/Gestaltung Einfach wunderschön! Das lilane Labyrinth passt perfekt, und das Mädchen soll wohl Imogen darstellen. Der Bezug zur Geschichte ist einfach perfekt. Auch die Kapitelgestaltung ist richtig zauberhaft geworden, außerdem mag ich es, dass die Kapitel in römischen Zahlen dargestellt sind. Meinung Die Geschichte hat mich geradezu umgehauen! Ich habe dieses Buch innerhalb von nichtmal 2 Tagen gelesen, was nur daran lag, dass ein 10 Std. Schultag dazwischen war. Ich bin immer noch leicht "geflasht" von der Geschichte, und muss aufpassen einigermaßen sachlich zu bleiben. Denn anstatt einer komplex aufgebauten Fantasy-Welt taucht man in eine Mischung aus englischem Adel, Jugendthriller, einer wundervollen Liebesgeschichte und dem perfekten Schuss Fantasy ein. Imogen, ein sehr "hexenmäßiger" Name, ist eine wundervolle Protagonistin. Ich habe sie sehr, sehr gern durch Erinnerungen und die Verstrickungen auf Rockford Manor begleitet, und will unbedingt mehr von der Autorin lesen. Den Fantasy-Aspekt empfand ich wirklich als ganz genau richtig. Es geht in Richtung der Elemente, und dieser Aspekt nimmt nicht Überhand an, auch die Protagonistin reitet nicht andauernd auf ihren Fähigkeiten herum. Die Liebesgeschichte ist seit Langem mal wieder eine, die ich total schön und authentisch fand. Ich habe mit Imogen gefühlt, und es kam mir irgendwie richtig vor. Diese Liebe hat irgendwie mein Herz berührt. Die Thriller Elemente sind genial. Wie leider schon im Klappentext verraten wird, ist ja ihre Cousine gestorben und Imogen übernimmt das Erbe. Imogen wird mehrmals gewarnt, dass in Rockford etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, und diese fast schon gruseligen Szenen hat die Autorin perfekt inszeniert. Auch am Ende fragte man sich "Wer denn nun?", und die Auflösung einer bestimmten Sache hat mich sowas von geflasht!!! Ich habe es so überhaupt nicht kommen sehen, und der kleine Showdown am Ende war total spannend. Es gäbe zwar noch eine Möglichkeit einer Fortsetzung, dennoch hoffe ich es, es bleibt bei diesem wunderbaren Einzelband! Der Schreibstil war ganz am Anfang noch zu kindlich für mich war, was sich dann doch schnell, als wir wieder in der Gegenwart sind, veränderte. Der Stil wird dann sehr, sehr flüssig zu lesen, sodass ich dieses Buch auch als Pageturner bezeichnen kann. Geschrieben ist die Geschichte in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive von Imogen.  Die Charaktere sind toll, und auch authentisch. Imogen mag ich sowieso sehr gern, und die (Neben-)Charaktere wie Sebastian, Theo, Lucia, Zoey, Oscar und Lauren sind schön ausgebaut worden. Eine unglaublich gut gelungene Geschichte. Dieses Buch konnte mich durch und durch fesseln, und die Geschichte hat einfach alles. Liebe, ein wenig Fantasy, Grusel, Spannung und englischen Adel. Absolute Leseempfehlung!

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