Alexandra Reinwarth Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

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Inhaltsangabe zu „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth

Es gibt Momente im Leben, in denen einem klar wird, dass man etwas ändern muss. Der Moment, als Alexandra Reinwarth ihre nervige Freundin Kathrin mit einem herzlichen „Fick Dich“ zum Teufel schickte, war so einer. Das Leben war schöner ohne sie – und wie viel schöner könnte es erst sein, wenn man generell damit aufhörte, Dinge zu tun, die man nicht will, mit Leuten die man nicht mag, um zu bekommen, was man nicht braucht!
Wer noch der Meinung ist, das Leben könnte etwas mehr Freiheit, Muße, Eigenbestimmung und Schokolade vertragen und dafür weniger Kathrins, WhatsApp-Gruppen und Weihnachtsfeiern, der ist hier goldrichtig.
Lassen Sie sich von Alexandra Reinwarth inspirieren, wie man sich Leute, Dinge und Umstände am Arsch vorbei gehen lässt, aber trotzdem nicht zum Arschloch mutiert. Und lernen Sie von ihr, wie kleine Entscheidungen einen großen Effekt auf die Lebensqualität haben können.
Ganz einfach.

So und nicht anders. Am Arsch vorbei... ;)

— Sutaho

Leider fand ich es weder lustig noch unterhaltsam, aber Geschmäcker sind ja verschieden!

— Die_YvY

Wie einem Dinge am A... vorbei gehen, ohne dass man zum A... wird? So geht es NICHT

— Sandra_Halbe

Belanglos und überflüssig.Das Originellste an dem Buch ist allenfalls sein Titel.

— RosasLila

Sehr unterhaltsam !

— Steffi3103

Super Buch um eine entspanntere Haltung zum Leben zu bekommen.

— annie_apple

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    Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

    Sandra_Halbe

    25. July 2017 um 20:41

    ...braucht keine Feinde mehr.Frau Reinwarth beschreibt ziemlich treffend, wie sich ihr Leben änderte, als sie "F**K Dich" zu einer ihrer Freundinnen sagte. Zugegeben, ihrer Beschreibung nach war diese Freundin eine ziemliche Egoistin, die andere einfach nur ausnutzte. Doch hätte ich vorher bei einer "Freundin" dann doch mal das Gespräch gesucht. Immerhin brüstet die Autorin sich damit, sich Dinge nun am A... vorbei gehen lassen zu können, ohne selbst ein A...loch zu sein. Hier und da kommt sie mir leider doch vor wie eines.Beschrieben werden sämtliche Situationen, seien es Bekannte, Freunde, die Arbeit, die Liebe oder gar das eigene Erscheinungsbild. Da wird behauptet, dass frau sich nur für die anderen schminkt. Dass man nicht unbedingt in jeder Lebenslage aussehen muss wie ein Supermodel, steht auf einem anderen Blatt. Aber dass die Autorin grundsätzlich Sport verteufelt und am liebsten Candy Crush spielend auf dem Sofa liegt, fand ich dann doch etwas merkwürdig. Vielleicht hat sie im Bekanntenkreis zu sehr aussortiert. Ein soziales Leben stelle ich mir nämlich anders vor. Aber die Meinung anderer scheint für die Autorin nicht wirklich zu gelten und sich an verschiedene Situationen anzupassen schon mal gar nicht.Sich auf der Arbeit nicht zu zumüllen zu lassen und sowohl dem Chef als auch Kollegen zu zeigen, wo die Grenzen sind, ist sicherlich vernünftig. Dafür brauche ich aber keinen Ratgeber. Und dass man aber bei Unterbesetzung durch Krankheit, Urlaub, etc mit anpacken muss, scheint der Autorin fremd zu sein. Außerdem wüsste ich gern, wo sie arbeitet, wenn man sich dort wirklich immer aussuchen kann, was auf dem Schreibtisch landet und was delegiert werden kann.Lediglich bei dem Kapitel über die Liebe musste ich hin und wieder schmunzeln. Frau Reinwarth gibt einige Anekdoten über ihre Beziehung und das Verhältnis zwischen Mann und Frau zum Besten, in denen sich so mancher wiederfinden wird. Auch beschreibt sie hier selbstironisch und lustig die Zeit der Schwangerschaft und die erste Phase mit ihrem Kind. Diesen Witz hätte ich mir für die anderen Kapitel gewünscht.Der Stil ist eher zynisch und herablassend, die Wortwahl eher umgangssprachlich. Dadurch lässt sich das Buch natürlich flüssig lesen, aber der Humor ist mir zu flach. Auch, dass der Titel mehrfach im Kapitel wiederholt wird, finde ich nervig. Ein wirklicher Ratgeber sieht meiner Meinung nach anders aus. Dass man einfach ist, wie man ist und die Persönlichkeit sich nicht weiterentwickeln kann, ist nicht meine Einstellung. Und ich werde mit Sicherheit viele der beschriebenen Herangehensweisen nicht in die Tat umsetzen, damit ich nicht mein Leben lang in Jogginghose auf dem Sofa sitzen muss...

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  • "Andere Länder, andere Titten"

    Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

    R_Manthey

    09. July 2017 um 20:37

    Zugegeben, dieses Zitat aus dem Buch trifft nicht ganz seinen Inhalt, aber es war die einzige Stelle, wo man wenigstens grinsen konnte. Man erfährt nicht viel über Alexandra Reinwarth. Daher hat man zwei Möglichkeiten: Man kann glauben, dass alles, was sie in diesem Buchs schreibt, auf eigenen Erfahrungen fußt. Oder man kann Zweifel daran bekommen und dahinter eine sehr geschäftstüchtige Autorin vermuten. Denn wirklich Neues steht in diesem Buch nicht. Allein die Aufmachung und die Wortwahl unterscheiden es von anderen Lebenshilfen gleichen Inhalts.Wer gerne alles für bare Münze nimmt, wird sich auch sicher gerne das T-Shirt mit dem Buchtitel kaufen und vielleicht mit neuem Selbstbewusstsein durch die Gegend laufen. Und Werbung für die Autorin machen. Und dafür auch noch bezahlen. Alex hat sich inzwischen locker gemacht und lacht sich über so viel Dämlichkeit wahrscheinlich tot. Vielleicht kichert sie auch über die Käufer des Malbuchs und des Ausfüllbuches. Schließlich braucht der Gaul Futter, wenn man ihn reiten will bis er umfällt. Nicht zu vergessen: Buddha mit dem Mittelfinger für 12 Euronen. Mir hätten andere Religionsstifter an Buddhas Stelle auch ganz gut gefallen. Dafür hat bei aller Lockerheit wohl der Mut nicht gereicht.Wenn man sich den Inhalt des Buches ansieht, so könnte man schnell den Eindruck gewinnen, dass es sich um ein reines Frauenbuch handelt. Das aber ist ein heftiger Irrtum. Was bei Frauen der Selbstverbesserungswahn ist, offenbart sich bei Männern als der sogenannte "Nice-Guy-Irrtum". Die netten Jungs kennt man als Männer, die glauben, wenn sie sich selbst zurücknehmen und den Frauen alle Wünsche erfüllen, immer nett sind und auf eigene Interessen mehr oder weniger verzichten, dass sie dann größere Chancen beim anderen Geschlecht hätten. Die Erkenntnis dieses Irrtums kann ausgesprochen hart sein.Wer davon ausgeht, er hätte Vorteile davon, wenn er sich für jede Art von Zusatzaufgaben im Job anbietet (nur eine andere Variante des Nice-Guy-Irrtums), der wird früher oder später merken, dass man andere vorziehen wird. Auch das spielt in diesem Buch eine gewisse Rolle, weil die Autorin mehr oder weniger alle Lebenssphären durchackert und immer wieder zeigt, dass das Wort Nein manchmal Wunder wirkt, an die man so niemals geglaubt hätte. Wer eben keine Grenzen setzt, wird vereinnahmt. Wer sich immer freiwillig unterordnet, wird auch entsprechend behandelt.Tatsächlich adressiert die Autorin ihren Text wohl doch mehr an Frauen, was einfach daran liegt, dass Frauen erstens empfänglicher für den Aufopferungs- und Anpassungsirrtum sind, und zweitens liegt es natürlich am Blickwinkel der Autorin und an ihrer Sichtweise auf das Leben als Frau. Nein zu sagen, muss nicht immer konfrontativ sein. Man kann es mit einer liebenswürdigen Freundlichkeit machen, die weniger direkt, aber dennoch deutlich genug ist. Dafür findet man im Buch einige schöne Beispiele. Ansonsten wird dieses Thema für alle Lebenslagen durchgekaut, was dem Buch erst überhaupt diese Länge gibt.Da man selbstverständlich nicht voraussetzen kann, dass alle Leser dieses Buches mit den vielen Ratgebern zu diesem Thema vertraut sind, sondern erst durch den Titel auf dieses Buch aufmerksam geworden sind, kann man der Autorin auch nicht den Vorwurf machen, dass sie alte Hüte neu verkauft. Im Gegenteil – sie ist überaus clever dabei. Und schließlich hilft der Text mit Sicherheit vielen Menschen vielleicht allein dadurch, dass er ihnen erstmals die Augen öffnet.Allerdings ist es mit "endlich locker machen" nicht getan. Wenn es so einfach wäre, würden nicht so viele junge Frauen an scheinbar elementaren Dingen scheitern. Der Selbstverbesserungs- und Optimierungswahn treibt gelegentlich Blüten, die man kaum glauben kann. Und er wird durch einen gewissen gesellschaftlichen Druck erst erzeugt, der leider oft genug auf Programme trifft, die im Unterbewusstsein vieler Menschen vorher implementiert wurden und nicht so einfach zu löschen sind. In diesem Sinne kann dieses Buch nur ein Anfang sein, wenn man lernen möchte, sich aus dieser Umklammerung zu befreien.

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  • Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

    Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

    Claudias-Buecherregal

    03. May 2017 um 21:37

    Ob Bekannte, Kollegen, zahlreiche Whatsappgruppen oder Pflichtveranstaltungen - es gibt unglaublich viel, was einen nerven kann und zwar immer und immer wieder. Wie schön wäre es, wenn einem diese Dinge einfach am Arsch vorbeigehen würden. Klingt traumhaft, ist aber nicht so einfach. Deshalb hat Alexandra Reinwarth ein Buch darüber geschrieben, denn das Leben kann so viel entspannter sein.Ich habe mir das Hörbuch geholt, da ich von Natur aus ein Mensch bin, dem nichts am Arsch vorbei geht und auch, wenn ich das persönlich als charakterliche Stärke empfinde, ist es manchmal ganz schön anstrengend. Daher habe ich mir ein paar Tipps gewünscht, wie man das "am Arsch vorbeigehen lassen" lernen kann.Reinwarth präsentiert zahlreiche Situationen/Personen, die ihr mittlerweile am Arsch vorbei gehen, da wären z.B. die Bikinifigur, unerwünschte Geschenke der Familie oder Ratschläge und Pläne. Manche dieser vielfältigen Themen gehen mir persönlich nicht am Allerwertesten vorbei, aber man muss Reinwarths Liste ja auch nicht 1:1 übernehmen. Vieles habe ich aber nachvollziehen können und fand auch, dass mir diese Dinge eigentlich egal sein sollten.Ich fand das Hörbuch größtenteils sehr unterhaltsam, einige Male musste ich sogar laut auflachen. Ich bin jedoch auch sicher, dass ich das Buch/die Printausgabe nicht so ansprechend gefunden hätte - das Hörbuch war genau die richtige Wahl für mich.Es gibt leider nur zwei Arten, die Reinwarth vorschlägt, wie man es lernen kann sich Dinge am A*** vorbeigehen zu lassen. Da hätte ich mir gerne mehr Tipps gewünscht. Den Großteil des Buches machen die Dinge aus, die für die Autorin einfach nicht mehr wichtig genug sind, um sich drum zu scheren. Das ist zwar humorvoll und bietet Anregungen, aber dadurch fungiert das Buch nicht als Ratgeber.Fazit: Der Ansatz ist toll, denn man sollte seine Lebenszeit nur mit Dingen verbringen, die einem wichtig sind und anderes einfach am Arsch vorbeiziehen lassen. Die gewählten Beispiele der Autorin sind oft nachvollziehbar und werden humorvoll präsentiert. Lediglich für die Umsetzung im eigenen Leben hätte ich mir ein paar Tipps mehr gewünscht. Ich werde mich das Hörbuch sicherlich noch einmal anhören in der Hoffnung, dass mehr hängen bleibt. Audio: 4 CDs - ca. 265 Min, Verlag: mvg Verlag (13. Februar 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3868828044, ISBN-13: 978-3868828047

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