Alexandra Ripley

 4 Sterne bei 255 Bewertungen
Autorin von Scarlett, New Orleans und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexandra Ripley

† 10. Januar 2004 in Richmond, Virginia (USA)

Alle Bücher von Alexandra Ripley

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Scarlett

Scarlett

 (173)
Erschienen am 14.10.2008
New Orleans

New Orleans

 (24)
Erschienen am 01.01.1993
Charleston

Charleston

 (20)
Erschienen am 01.12.2001
Virginia

Virginia

 (11)
Erschienen am 01.01.1995
Auf Wiedersehen, Charleston

Auf Wiedersehen, Charleston

 (10)
Erschienen am 01.01.2000
Mississippi

Mississippi

 (2)
Erschienen am 01.01.1995
Virginia. Roman.

Virginia. Roman.

 (0)
Erschienen am 01.01.1994

Neue Rezensionen zu Alexandra Ripley

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Rezension zu "Virginia" von Alexandra Ripley

Rezension zu "Virginia"
ElkeKvor 2 Monaten

Inhaltsangabe:

Nathan Richardson ist mit dem Taback groß geworden. Als der Vater die Familie verlassen hatte, war Nate gerade mal 15 und schon das Familienoberhaupt über die Farmerfamilie. Sein ältester Bruder Gideon wird als Wunderkind angesehen und hatte somit die Möglichkeit, ein Studium abzuschließen und Wanderprediger zu werden. Als Gideon schließlich auch noch Lilly heiratet, Nates große Liebe, gibt es für Nate nur noch ein Ziel: Reich zu werden!

Amerika um 1880! Der Bürgerkrieg ist lange zu Ende, und dennoch hat sich der Süden verändert. Und doch kämpft sich Francesca Standish auf ihrer Plantage ab. Sie betreut ihre Mutter, die geistig noch immer in der Zeit vor dem Krieg lebt (und in keinster Weise akzeptiert, das ihr Mann und ihr Sohn dort umgekommen sind). Einzig ihr Großvater bringt Francesca die Liebe und Aufmerksamkeit entgegen, die ihr gebührt. Ihr Großvater ist Erfinder und er hat viele Maschinen erfunden, aber nicht alles patentieren lassen. Nate Richardson hat von dem Erfinder gehört und sucht ihn auf, da er eine Maschine haben möchte, die Zigaretten herstellen könne. Denn seiner Meinung nach lag darin die Zukunft von Amerika! Er bekommt das Modell der Zigarettenmaschine, aber Francesca hat das Patent und gehen sie eine Partnerschaft ein: Er heiratet sie, damit er das Patent hat und sie möchte Kinder. Nate geht auf den Handel sofort ein und noch am selben Tag werden sie getraut. Doch Nate liebt Francesca nicht, sie ist älter, hat ein unscheinbares Wesen und scheint auch ansonsten nicht allzu viel bieten zu können, außer eine Lady aus dem Süden zu sein.

Er bringt Francesca mit auf seine Farm, wo er noch weiter arbeiten muß, um mehr Geld für sein Unternehmen zusammen zu bekommen. Seine Frau hingegen wird in der Familie nicht gerade freudig empfangen und es gibt wenig, was Francesca dagegen tun kann. Als er dann später ein Landstück nach seinen Vorstellungen findet und mit seinem Plan beginnt, kann auch sie wieder glücklicher in die Zukunft sehen. Aus der kleinen Mühle am Bach in der Nähe von Durnham wird im Laufe der Jahre eine ganze Stadt. Und was braucht eine Stadt dringend? Einen Wanderprediger! Und somit kommt Gideon mit seiner Lilly nach Standish (nach Francescas Mädchennamen benannt!) und es scheint, als ob die Ehe das erste Mal in eine feste Krise gerät.

Mein Fazit:

Dies ist ein sehr schöner Roman über die harte Arbeit und den errungenen Sieg. In diesem Buch wird auch von dem Charme der Südstaaten erzählt und ich interessiere mich immer mehr für diese Region. Einige Stellen in diesem Buch sind gewiß überflüssig, das gebe ich zu, aber ansonsten ist es leicht zu lesen, trotz der 540 Seiten. Ich habe noch einen weiteren Roman dieser Autorin, mal sehen, wie dieser sich so entwickelt! Dieser Roman ist jedenfalls wärmstens zu empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2004.

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Rezension zu "Charleston" von Alexandra Ripley

Rezension zu "Charleston"
ElkeKvor einem Jahr

Inhaltsangabe:

Charleston, zur Zeit des Bürgerkriegs: Die einst blühende Hafenstadt im Süden mit ihren großen Traditionen und Reichtum leidet unter den Unionstruppen. Nach dem verlorenen Krieg müssen die Bewohner nicht nur mit der Armut zurechtkommen, sondern auch noch mit der Besatzung und den nun freien, aber randalierenden Schwarzen fertig werden.

Die Familie Tradd, bestehend aus der Witwe Mary, der resoluten Tante Julia, den Kindern Pinckney, Stuart und Lizzie, lebt seit der Gründer-Generation in dieser unverwechselbaren Stadt, die bei den Nordstaatlern nur müdes Naserümpfen hervorruft.

Nach dem Heldentod des Vaters muss Pinckney nun die Verantwortung für die Familie übernehmen. Gerade mal zwanzig, vom Krieg gezeichnet und der eiskalten und berechnenden Lavinia Anson versprochen, sieht er sich außer Stande, der Familie den gewohnten Lebensstandard zurück zu geben. Nur sein Freund Joe Simmons, der ihm im Krieg das Leben rettete, gibt sein Bestes. Von der ersten Sekunde an schlägt Joes Herz für die kleine Lizzie, aber kaum hat sie Jahre später ihr Debüt in der Gesellschaft, überwirft sich Joe mit Pinckney.

Viele Schicksalsschläge warten auf die Familie und ob sie alle ihr Glück finden, bleibt ungewiss.

Mein Fazit:

Dieses Buch hat lange in meinem Regal gestanden. Einst erwarb ich es (glaube ich) auf dem Flohmarkt. Eigentlich mag ich schon Südstaaten-Romane, aber ich habe dabei immer wieder Orry Main aus „Fackeln im Sturm“ vor Augen!

Diese Geschichte handelt nicht nur von der Familie Tradd in Charleston dreißig Jahre nach dem Bürgerkrieg, sondern auch von vielen anderen Menschen, die in irgendeiner Weise mit der Familie in Berührung kommt. Die vielen Namen können zuweilen verwirren. Mit der Zeit kann man sich jedoch gut zurechtfinden.

Die Autorin hat diese Stadt, die bis heute noch sehr traditionsbewusst ist, vor meinem inneren Auge erblühen lassen. Ich konnte mir die Menschen und die vielen Häuser sehr gut vorstellen. Auch die Beschreibungen der Bälle und der Kleider sind sehr detailreich und bildhaft. Der Ehrenkodex war ziemlich beeindruckend und die Erklärungen dazu fanden fließend Platz in der Geschichte. Die Figuren sind sehr liebevoll beschrieben und haben durchaus ihre Ecken und Kanten.

Allerdings fehlt der Geschichte ein Spannungsbogen. Hin und wieder passiert zwar etwas und dann kann man das Buch auch kaum aus der Hand legen, aber zwischendurch plätschert die Geschichte so dahin. Die letzten 200 Seiten waren interessanter und auch berührender, denn da kamen die losen Fäden der Geschichte zu einem dichten Netz zusammen. Die Lebenswege der Figuren führen zu einem großen historischen Ereignis und das fand ich wirklich gut geschrieben.

Man merkt der Autorin die Liebe zur Epoche und zur Stadt an.. Und Geschichten erzählen konnte sie wirklich, nur der Spannungsbogen fehlte leider. Daher gibt es nur vier Sterne und ich bin durchaus geneigt, den zweiten Teil der Reihe zu lesen!

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Rezension zu "Scarlett" von Alexandra Ripley

Auf der Suche nach der großen Liebe
gretchen2808vor 2 Jahren

Ich bekam dieses Buch geschenkt. Aus freien Stücken hätte ich es sicher nie gekauft, denn ich kenne "Vom Winde verweht" weder als Film noch als Buch. Ich denke, es ist auch nicht notwendig die Vorgeschichte zu kennen. "Scarlett" ist auch als eigenständiges Buch lesbar. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir im Großen und Ganzen. Die historischen Beschreibungen wie zum Beispiel den damaligen Lebenswandel konnte ich gut nachvollziehen. Wogegen ich mich mit der Person Scarlett überhaubt nicht anfreunden konnte. Kann "frau" sich wirklich so lange auf Reise begeben und ihre Kinder zurücklassen?  Und nicht an sie denken? Nein, Scarlett hat mich nicht überzeugt, zu unstimmig.
Mein Fazit: ich werde auch in Zukunft nicht "Vom Winde verweht" lesen wollen.

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Zusätzliche Informationen

Alexandra Ripley wurde am 08. Januar 1934 in Charleston (South Carolina) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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