Alexandra Ripley

 4 Sterne bei 251 Bewertungen
Autorin von Scarlett, New Orleans und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexandra Ripley

† 10. Januar 2004 in Richmond, Virginia (USA)

Alle Bücher von Alexandra Ripley

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Alexandra RipleyScarlett
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Scarlett
Scarlett
 (171)
Erschienen am 14.10.2008
Alexandra RipleyNew Orleans
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New Orleans
New Orleans
 (24)
Erschienen am 01.01.1993
Alexandra RipleyCharleston
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Charleston
Charleston
 (20)
Erschienen am 01.12.2001
Alexandra RipleyAuf Wiedersehen, Charleston
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Auf Wiedersehen, Charleston
Auf Wiedersehen, Charleston
 (10)
Erschienen am 01.01.2000
Alexandra RipleyVirginia
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Virginia
Virginia
 (10)
Erschienen am 01.01.1995
Alexandra RipleyMorgenrot
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Morgenrot
Alexandra RipleyMississippi
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Mississippi
Mississippi
 (2)
Erschienen am 01.01.1995
Alexandra RipleyVirginia. Roman.
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Virginia. Roman.
Virginia. Roman.
 (0)
Erschienen am 01.01.1994

Neue Rezensionen zu Alexandra Ripley

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ElkeKs avatar

Rezension zu "Charleston" von Alexandra Ripley

Rezension zu "Charleston"
ElkeKvor 9 Monaten

Inhaltsangabe:

Charleston, zur Zeit des Bürgerkriegs: Die einst blühende Hafenstadt im Süden mit ihren großen Traditionen und Reichtum leidet unter den Unionstruppen. Nach dem verlorenen Krieg müssen die Bewohner nicht nur mit der Armut zurechtkommen, sondern auch noch mit der Besatzung und den nun freien, aber randalierenden Schwarzen fertig werden.

Die Familie Tradd, bestehend aus der Witwe Mary, der resoluten Tante Julia, den Kindern Pinckney, Stuart und Lizzie, lebt seit der Gründer-Generation in dieser unverwechselbaren Stadt, die bei den Nordstaatlern nur müdes Naserümpfen hervorruft.

Nach dem Heldentod des Vaters muss Pinckney nun die Verantwortung für die Familie übernehmen. Gerade mal zwanzig, vom Krieg gezeichnet und der eiskalten und berechnenden Lavinia Anson versprochen, sieht er sich außer Stande, der Familie den gewohnten Lebensstandard zurück zu geben. Nur sein Freund Joe Simmons, der ihm im Krieg das Leben rettete, gibt sein Bestes. Von der ersten Sekunde an schlägt Joes Herz für die kleine Lizzie, aber kaum hat sie Jahre später ihr Debüt in der Gesellschaft, überwirft sich Joe mit Pinckney.

Viele Schicksalsschläge warten auf die Familie und ob sie alle ihr Glück finden, bleibt ungewiss.

Mein Fazit:

Dieses Buch hat lange in meinem Regal gestanden. Einst erwarb ich es (glaube ich) auf dem Flohmarkt. Eigentlich mag ich schon Südstaaten-Romane, aber ich habe dabei immer wieder Orry Main aus „Fackeln im Sturm“ vor Augen!

Diese Geschichte handelt nicht nur von der Familie Tradd in Charleston dreißig Jahre nach dem Bürgerkrieg, sondern auch von vielen anderen Menschen, die in irgendeiner Weise mit der Familie in Berührung kommt. Die vielen Namen können zuweilen verwirren. Mit der Zeit kann man sich jedoch gut zurechtfinden.

Die Autorin hat diese Stadt, die bis heute noch sehr traditionsbewusst ist, vor meinem inneren Auge erblühen lassen. Ich konnte mir die Menschen und die vielen Häuser sehr gut vorstellen. Auch die Beschreibungen der Bälle und der Kleider sind sehr detailreich und bildhaft. Der Ehrenkodex war ziemlich beeindruckend und die Erklärungen dazu fanden fließend Platz in der Geschichte. Die Figuren sind sehr liebevoll beschrieben und haben durchaus ihre Ecken und Kanten.

Allerdings fehlt der Geschichte ein Spannungsbogen. Hin und wieder passiert zwar etwas und dann kann man das Buch auch kaum aus der Hand legen, aber zwischendurch plätschert die Geschichte so dahin. Die letzten 200 Seiten waren interessanter und auch berührender, denn da kamen die losen Fäden der Geschichte zu einem dichten Netz zusammen. Die Lebenswege der Figuren führen zu einem großen historischen Ereignis und das fand ich wirklich gut geschrieben.

Man merkt der Autorin die Liebe zur Epoche und zur Stadt an.. Und Geschichten erzählen konnte sie wirklich, nur der Spannungsbogen fehlte leider. Daher gibt es nur vier Sterne und ich bin durchaus geneigt, den zweiten Teil der Reihe zu lesen!

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gretchen2808s avatar

Rezension zu "Scarlett" von Alexandra Ripley

Auf der Suche nach der großen Liebe
gretchen2808vor 2 Jahren

Ich bekam dieses Buch geschenkt. Aus freien Stücken hätte ich es sicher nie gekauft, denn ich kenne "Vom Winde verweht" weder als Film noch als Buch. Ich denke, es ist auch nicht notwendig die Vorgeschichte zu kennen. "Scarlett" ist auch als eigenständiges Buch lesbar. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir im Großen und Ganzen. Die historischen Beschreibungen wie zum Beispiel den damaligen Lebenswandel konnte ich gut nachvollziehen. Wogegen ich mich mit der Person Scarlett überhaubt nicht anfreunden konnte. Kann "frau" sich wirklich so lange auf Reise begeben und ihre Kinder zurücklassen?  Und nicht an sie denken? Nein, Scarlett hat mich nicht überzeugt, zu unstimmig.
Mein Fazit: ich werde auch in Zukunft nicht "Vom Winde verweht" lesen wollen.

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Evangeline2233s avatar

Rezension zu "Charleston" von Alexandra Ripley

Ein Südstaaten-Epos
Evangeline2233vor 2 Jahren

Nachdem ich diesen Monat bereits "Gute Geister" von Kathryn Stockett gelesen habe, hatte ich Lust auf einen weiteren Südstaaten-Roman. Deshalb bin ich durch eine Booktube-Empfehlungen von "Juliet" auf "Charleston" von Alexandra Ripley gestoßen, das 100 Jahre vorher spielt. Das Buch ist neu leider nicht mehr zu kaufen, aber ich habe es in sehr guter Qualität gebraucht über "rebuy" bekommen.
 
Im Buch geht es hauptsächlich um das Leben von Pinckney und seiner Schwester Lizzie Tradd zwischen 1863 und ca. 1900. Sie sind die Kinder einer sehr angesehenen und reichen Familie in Charleston. Wir begleiten besonders Lizzie von den Anfängen ihrer Kindheit bis zu ihrem 40. Geburtstag mit eigenen Enkeln und durchleiden mit ihr die überschwenglichen Eindrücke ihrer Kindheit und Jugend und werden mit ihr erwachsen, wobei aber besonders in den ersten Jahren Pinckney im Mittelpunkt der Handlung steht, da er das neue Familienoberhaupt ist, nachdem der Vater nicht aus dem Krieg zurückkehrte.

Dieses Buch lebt besonders von seinen Charakteren, die sehr liebevoll und glaubhaft beschrieben wurden. Tante Julia war besonders beeindruckend und ließ mich häufiger schmunzeln, weil man sich die Person so gut vorstellen konnte, wenn alle vor ihr zitterten.

Über die fast 700 Seiten gab es nur selten Längen und viele Ereignisse waren absolut unvorhersehbar und hielten damit die Spannung aufrecht. Es gab Szenen, in denen man mitlitt und Szenen, in denen man sich für die Protagonisten freute. An einer Stelle hatte ich sogar etwas feuchte Augen. Außerdem wurde immer wieder auf echte geschichtliche Ereignisse zu der Zeit verwiesen, was die Geschichte noch aufwertete.

Auf den letzten 200 Seiten traten einige sehr extreme Ereignisse schnell hintereinander ein, aber die Konsequenzen wurden, für meinen Geschmack, etwas zu schnell abgehandelt und alle gingen wieder zum Alltag über. Dadurch verlor die Geschichte ein wenig an Tiefe. Einen weiteren Minuspunkt bekommt die Geschichte, weil ich mir etwas mehr Information über das Leben auf den Plantagen gewünscht hätte. Das wurde immer nur nebenbei erzählt und selten vertieft, was ich schade fand.

Das offene Ende war besonders ärgerlich, weil ich mir doch einen bestimmten Ausgang gewünscht habe, aber leider im Dunkeln gelassen wurde, wie es nun ausgegangen ist. Aber da es ja einen zweiten Teil dieser Geschichte gibt "Auf Wiedersehen, Charleston" kann ich diesem Geheimnis ja noch auf die Spur kommen.

Fazit: Ein solides 4-Sterne-Buch, welches ein umfassendes Bild der Stadt Charleston und den in ihr lebenden Menschen aufzeigt. Wer sich für das Thema interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten.

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Zusätzliche Informationen

Alexandra Ripley wurde am 08. Januar 1934 in Charleston (South Carolina) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 381 Bibliotheken

auf 24 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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