Der Schreibstil der Debütautorin war flüssig und leicht verständlich. Es gab keine Stolpersteine, wodurch es einen angenehmen Lesefluss gab.
Die Charaktere waren glaubwürdig und sympathisch. Auch die Handlung war, trotz außergewöhnlichem Aspekt, glaubwürdig gehalten.
Die Geschichte ist durch Flashbacks geprägt, die die Handlung und Charakterbeziehung vorantreiben.
Am Ende wartet ein Plottwist.
"Ein Hauch von Vergangenheit" ist ein emotionaler Roman über die Reise einer Freundschaft, den ich sehr weiterempfehlen kann.
Für mich ein echtes Seelenbuch.
Alexandra Schäffer
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Ein Hauch von Vergangenheit
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„𝐄𝐢𝐧 𝐇𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭“ ist ein kurzweiliger Roman, der von tiefer Freundschaft und bodenloser Trauer erzählt. Von der Kraft der Liebe und den Mysterien des Lebens. Jene, die dafür sorgen, nie die Hoffnung zu verlieren. Zu kämpfen.
Meine Rezension wird kurz und knapp:
Stilistisch wurde Freyas und Noahs Geschichte einfach, aber bildhaft erzählt. Die Gegenwart wird von Erinnerungen durchbrochen, vergangene Momente, die eine innige Freundschaft zeichnen, eine, die vielleicht dafür bestimmt ist, mehr zu sein.
Doch als Freya nach einem schweren Unfall erwacht und zeitweise weder in der Lage ist zu sehen noch das Bett zu verlassen, ist Noah ein Fremder. Eine Stimme, ein blasser Schemen, der in der jungen Frau gleichzeitig Gefühle auslöst, die Wärme und Zuneigung versprühen, wie in ihr den Drang zur Flucht weckt.
Das eigenartige, übergriffige Verhalten ihrer Mutter und deren offensichtliche Abneigung gegen Noahs Anwesenheit strapazieren Freyas Nerven zusätzlich zu den Erinnerungslücken und den körperlichen Einschränkungen. Doch egal, wie oft sie in sich nach Antworten sucht: Sie findet nichts außer Leere.
Alexandra Schäffers Idee und der eingebaute Twist waren schnell erahnt. Und trotz der Emotionalität, die dem Geschehen theoretisch zugrunde liegt, konnte ich die Empfindungen nicht greifen. Zusätzlich haben mir Spannung und Abwechslung wie auch Tiefe gefehlt, sodass ich „Ein Hauch von Vergangenheit“ letztendlich nur als nette Story für zwischendurch einordnen kann.
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