Alexandra Stephens

 4 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf

Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern auf einer kleinen Anhöhe im Südwesten Deutschlands. Sie liebt Bücher und zu ihren Lieblingsautoren gehören Suzanne Collins, Rick Riordan, Jasper Fforde, Eoin Colfer, George R.R. Martin, J.K. Rowling und Sir Terry Pratchett. Wann immer sie Zeit hat, setzt sie sich hin, um zu schreiben. Die Tochter des Jägers ist ihr drittes Buch. Davor hat sie schon einen Fantasy-Roman auf Englisch und unter dem Pseudonym Hanna Mertz einen Liebesroman auf Deutsch geschrieben.

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Neue Rezensionen zu Alexandra Stephens

Der Wolf im Schafspelz?

Das Cover ist sehr schön mystisch und ansprechend gestaltet. Der Schreibstil des Buches ist angenehm und leicht zu lesen. Eine neue Interpretation eines alten Märchens. J

Völlig reinfühlen in die Charaktere konnte ich mich leider nicht. Vielleicht lag das bei einigen an der fehlenden Tiefe. Manche Geschehnisse kamen für meinen Geschmack zu schnell nacheinander und teilweise auch etwas unrealistisch. Das Ende war nach längerem Aufbau letztlich sehr schnell, was mich als Leser etwas unzufrieden zurücklies.

Generell ein netter Fantasyroman, der mich nicht völlig überzeugen konnte, andere Leser aber sicherlich!

Die Tochter des Jägers oder Wer hat Angst vom bösen Wolf?

Das Cover ist märchenhaft schön gestaltet. Es zeigt eine Frau, welche über die Schulter zur Seite blickt. Darunter sind die leuchtenden Augen eines Tieres zu sehen. Mittig ist der Titel des Buches angegeben. Dieses Gesamtbild viel direkt ins Auge und weckte meine Neugier. Auch die Buchbeschreibung klingt sehr vielversprechend und ich wollte gern mehr erfahren.


Leider muss ich gestehen, dass mir der Einstig in die Geschichte etwas schwer viel. Ich musste erst einmal recherchieren, ob es zu diesem Buch bereits einen Vorgänger gibt. Denn es wirkte alles so, als wurde die Vorgeschichte bereits erklärt und hier nun wie in einer Fortsetzung weiter erzählt.


Auch die Figuren wurden leider etwas blass gezeichnet und ich konnte bis zuletzt nicht wirklich eine „Beziehung“ zu ihnen aufbauen. So fehlten mir an vielen Stellen auch die Empathie und das Mitgefühl, welches ich gern empfunden hätte.


Leider kann ich nicht mal genau sagen, woran dies nun so genau lag. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und die Zeilen flogen nur so dahin. Auch die Rückblicke wurden sehr gut kenntlich gemacht. Doch leider folgten manche Szenen so abrupt aufeinander, dass nur schwer Bilder in meinem Kopf entstehen konnten. Auch waren manche Passagen nicht sonderlich realistisch dargestellt- auch wenn wir hier von einem Fantasieroman reden.


Märchen kenne ich schon seit meiner frühsten Kindheit und haben den Geschichten immer mit Freude gelauscht. Dennoch habe ich hier leider irgendwann den Faden verloren. Wer liebt jetzt nun wen und wer wurde mit einem Getränk gefügig gemacht oder durch einen Zaubertrick aneinander gebunden?


Auch das Ende lässt mich leider etwas unbefriedigt zurück- hatte ich doch die Hoffnung hier endlich die lang ersehnten Antworten auf meine Fragen zu finden. Doch alles endet ziemlich abrupt und wirft weitere Fragen auf, als einige zu beantworten.


Mein Fazit:
Sicherlich eine schön ausgedachte Geschichte, doch leider konnte mich die Umsetzung nur wenig in ihren Bann ziehen. Auch die so für Märchen typische Liebesbeziehung voller Magie wurde hier nur am Rande thematisiert und plätscherte ohne großen Ausklang dahin.


Manchmal hatte ich das Gefühl, es wurde einiges an Potential verschenkt, was noch näher hätte erläutert werden können. Wenn man die Geschichte noch einmal überarbeitet, hat sie sicherlich ihren Zauber.

Interessante Interpretation

Klappentext

Den bösen Wolf gibt es nur im Märchen. Oder etwa nicht?
Auf einer Party trifft Claire Beaumont den äußerst gut aussehenden Rugbyspieler Jean Leprince wieder – und den bösen Wolf. Vor Jahren hat der Wolf ihre kleine Schwester geholt, doch außer Claire hat ihn damals niemand gesehen.
Als der böse Wolf Jean bedroht und sich weiter in Claires Leben einmischt, setzt sie alles auf eine Karte und nimmt die Verfolgung auf. Mitten im Winter begibt sie sich auf eine Reise, die sie tief in die Vergangenheit ihrer Familie zurückführt – und ihr eine Welt eröffnet, in der die Grenzen zwischen Märchen und Wirklichkeit verschwimmen …

 

Gesamteindruck

Eine äußerst spannende Thematik, die anderen Autoren schon sehr gut gelungen ist: Eine Neuinterpretation alter Märchen. 

Wir treffen hier auf zum Teil geliebte Märchengestalten, die allerdings nicht alle immer so lieb sind, wie wir sie aus dem Original kennen. An sich fand ich die Umsetzung gut gelungen. Das Problem daran ist, dass es anderen Autoren schon besser gelungen ist. Der Anfang der Geschichte ist sehr spannend und interessant, doch das Ende konnte mich dann nicht mehr ganz so mitreißen. 

Alles in allem ist es ein gutes Buch, dass halten konnte, was es versprach. Nur darüber hinaus ist es leider nicht gekommen. 

 

Figuren

Claire empfand ich als eine sehr sympathische Protagonistin, unter der ich mir am Anfang eher eine Antiheldin vorgestellt habe. Ganz so ist es leider nicht, obwohl ich finde, dass das echt gut zur Geschichte gepasst hätte. 

Na ja, ich will jetzt auch mal nicht so sein. Sie hatte schon ihr Laster zu schleppen und interessant war sie auch. Vor allem die Vergangenheit und ihr Vater konnten mich sehr an das Buch fesseln. Aber bei vielen anderen Figuren hätte ich mir doch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht.

 

Schreibstil

Dieser hat auf jeden Fall optimal zur Geschichte gepasst. Jetzt nichts super anspruchsvolles, aber für ein Jugend-Fantasy-Roman schon sehr gut. Er konnte definitiv an die Handlung fesseln. 


Mein Fazit 

Ein gutes Buch, dass genau hält, was es verspricht. Für alle Urban-Fantasyfans ist es auf jeden Fall etwas. 

 

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