Der Pub der guten Hoffnung

von Alexandra Zöbeli 
4,5 Sterne bei56 Bewertungen
Der Pub der guten Hoffnung
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Hat mich mitten ins Herz getroffen!

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Sehr emotionale Lebens- und Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund!

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Inhaltsangabe zu "Der Pub der guten Hoffnung"

Ein Cottage, ein Pub und die zweite Chance zum GlückNach dem Tod ihres Sohnes haben sich Sam und Hannah völlig voneinander entfernt. Als Hannah Sam schließlich nicht mehr sehen will, kommt das Angebot seines Freundes, eine Auszeit in dessen Cottage im kleinen Ort Dinorwig in Wales zu nehmen, gerade recht. Dort findet Sam tatsächlich die viel benötigte Ruhe und Ablenkung. Im Pub zur guten Hoffnung zwischen grünen Hügeln und kauzigen Dorfbewohnern schöpft er wieder Mut. Nicht zuletzt wegen Hope, die bald mehr als nur eine Freundin für ihn ist. Doch dann steht Hannah wieder vor ihm und Sam muss sich entscheiden…"Alexandra Zöbeli packt einen schweren Stoff in eine emotionsgeladene Geschichte, die bewegt, berührt und nachdenklich macht." (Katja D., NetGalley)"Es ist so warmherzig geschrieben und gibt einem immer wieder ein gutes Gefühl: Für das Leben zu kämpfen lohnt sich." (Blog, Lesen steckt an)Von Alexandra Zöbeli sind bei Forever erschienen: Ein Bett in CornwallEin Ticket nach SchottlandDie Rosen von Abbotswood CastleDer Himmel über den Black MountainsDer Pub der guten Hoffnung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958189591
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Forever
Erscheinungsdatum:08.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    YH110BYvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich mitten ins Herz getroffen!
    Sehr gefühlvoller und berührender Roman!

    Sam und Hannah sind die Eltern von Felix, der in einem Zug einen Amoklauf gestartet hat und dabei sich und andere Menschen getötet hat. Beide gehen ganz unterschiedlich mit dem Tod ihres Sohnes um. Während Sam gerne über alles reden will, zieht sich Hannah immer mehr zurück und lässt niemanden mehr an sich herankommen. Eines Tages nimmt sie sogar Schlaftabletten, Sam findet sie jedoch noch rechtzeitig. Als sie daraufhin in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wird, will sie Sam nach einigen Wochen nicht mehr sehen und verlangt eine Beziehungspause. Da Sven aufgrund des Amoklaufs seines Sohnes suspendiert wurde, nützt er die Gelegenheit und fährt in ein Ferienhaus seines Freundes in Wales. Dort entdeckt er Hope, die unerlaubt mit zwei Kindern in dem Haus seines Freundes wohnt. Sie ist die Tante der Kinder, deren Eltern vor kurzem bei einem Unfall gestorben sind. Sam und Hope entdecken ihre Anziehungskraft zueinander, doch eigentlich liebt Sam seine Frau ja immer noch, auch wenn sie ihn weggeschickt hat. Er muss sich darüber klar werden, wie sein Leben weitergehen soll.

    Der Roman hat mir total gut gefallen. Er ist berührend und sehr gefühlvoll geschrieben. Durch den tollen Schreibstil konnte ich mich gleich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzen. Die einzelnen Charaktere wurden wunderschön beschrieben, so dass ich mir alle Personen gut vorstellen konnte. Alles in allem ein tolles Buch, das mich mitten ins Herz getroffen und berührt hat.

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    Gisevor 3 Monaten
    Der Weg in ein neues Leben

    Nach dem Tod ihres Sohnes müssen Sam und Hannah Berger damit zurechtkommen, dass Felix zwei Menschen in einem Amoklauf umgebracht hat. Kann man mit einem solchen Wissen weiterleben, können die Ehepartner in ihrem Schmerz einander stützen, oder bricht ihre Partnerschaft auseinander? Während Hannah Hilfe in einer psychiatrischen Anstalt sucht und ihren Ehemann nicht sehen möchte, bricht Sam zu einer Auszeit in Wales auf. Dort findet er endlich die Ruhe, die er benötigt, und er kann sich Gedanken machen darüber, wie sein Leben weiterhin aussehen kann.

    Die Autorin Alexandra Zöbeli stellt in ihrem Roman nicht den Amokläufer selbst in den Mittelpunkt, sondern die unmittelbaren Angehörigen, die mit dem Schmerz über den Tod eines geliebten Menschen, aber auch dem Unverständnis über die Tat selbst sowie dem Hass der Umwelt fertig werden müssen. Dunkelheit und Verzweiflung überschatten zunächst alles, das kommt sehr gut heraus in diesem Buch. Einen Weg zurück ins „alte Leben“ gibt es nicht mehr, und jeder Versuch, ein „neues Leben“ aufzubauen, ist mit vielen Mühen behaftet, ohne die Garantie auf Erfolg. Auch in diesem Roman gibt es keinen einfachen Weg für Sam und Hannah, immer wieder tun sich neue Steine auf, wenn jeder von ihnen einen Funken Hoffnung hegt. Einfühlsam und gut nachvollziehbar legt die Autorin die Beweggründe der Protagonisten dar, auch wenn dabei immer wieder mal die Gefahr droht, ins Kitschige abzudriften. Absolut unpassend fand ich die Sexszenen im Buch, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Manches ist auch sehr vorhersehbar, doch das Thema hat das Buch trotzdem sehr interessant bleiben lassen.

    Insgesamt ist die Geschichte gut durchdacht, und auch wenn das Buch an manchen Stellen durchaus gekürzt werden könnte, habe ich damit spannende Lesestunden verbracht. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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    HK1951vor 3 Monaten
    Sehr schön

    Alexandra Zöbeli kannte ich vor diesem Buch noch nicht, aber nun werde ich mir ihren Namen merken, dann „Der Pub der guten Hoffnung“ hat mich wirklich sehr gut unterhalten.


    Nach dem Tod ihres Sohnes haben sich Sam und Hannah völlig voneinander entfernt. Als Hannah Sam schließlich nicht mehr sehen will, kommt das Angebot seines Freundes, eine Auszeit in dessen Cottage im kleinen Ort Dinorwig in Wales zu nehmen, gerade recht. Dort findet Sam tatsächlich die viel benötigte Ruhe und Ablenkung.

    Im Pub zur guten Hoffnung zwischen grünen Hügeln und kauzigen Dorfbewohnern schöpft er wieder Mut. Nicht zuletzt wegen Hope, die bald mehr als nur eine Freundin für ihn ist. Doch dann steht Hannah wieder vor ihm und Sam muss sich entscheiden…


    Beim Lesen habe ich immer gedacht „Da wäre ich jetzt auch so gerne...“- weil die Autorin einfach so lebensecht schreibt, dass man sich alles so gut bildlich vorstellen kann.


    Man wünscht Hannah und Sam nur das Beste, leidet und liebt mit ihnen richtiggehend mit.


    Dieses Buch lebt durch eine schöne Geschichte, glaubwürdige und „echte“ Charaktere und kommt ohne Kitsch aus, was mir sehr gut gefällt.


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    leseratte_lovelybooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr emotionale Lebens- und Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund!
    Sehr emotionale Lebens- und Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund!

    Was für mich vom Cover, dem Titel und der Inhaltsbeschreibung her zunächst wie ein reines Rosamunde Pilcher Idyll klang, entpuppte sich als überraschend tiefgründige Lebens- und Liebesgeschichte, die mich zum Nachdenken brachte.
    Alexandra Zöbelis Roman "Der Pub der guten Hoffnung" beginnt gleichsam mit einem Paukenschlag. Von einem Tag auf den anderen zerbricht das sorglose Leben von Hannah und Sam, als ihr Sohn in einem Zug Amok läuft und sich und Mitreisenden das Leben nimmt. Als Leser empfindet man mit den Protagonisten, die zwischen Schock, Trauer und Unverständnis schwanken, sich den Angriffen und Vorwürfen ihrer Umwelt und Presseattacken ausgesetzt sehen und sich mit Selbstvorwürfen geißeln, weil sie die Nöte und psychischen Probleme ihres eigenen Sohnes nicht gesehen haben. In diesem ganzen Gefühlschaos gerät auch ihre bis dahin scheinbar glückliche Ehe ins Wanken. Hannah flieht in eine psychiatrische Klinik, um Ruhe zu finden, Sam nimmt eine Auszeit in einem kleinen Dorf in Wales.
    Dort landet er gleichsam in einer völlig anderen Welt und trifft auf die Junge Hope und ihre Familie, die auch mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat. Sams "Ankommen" und "Einfinden"  in Wales schildert die Autorin ebenfalls sehr einfühlsam. Sie entwickelt die Geschichte langsam, für mich aber nicht langweilig.
    Bis letzendlich alle Fäden in Wales zusammenlaufen erlebt der Leser eine sehr emotionale Lebens- und Liebesgeschichte mit vielen Wendungen, die einen insgesamt nachdenklich zurücklässt.
    Ein sehr schönes Buch!

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    Sannys avatar
    Sannyvor 4 Monaten
    emotional und mitfühlend

    Der Schreibstil von Alexandra Zöbeli gefällt mir gut. Es liest sich leicht und flüssig. Ich habe auch schon andere Bücher von ihr gelesen und ich versinke gerne in ihre Geschichten. Auch diese Story ist wieder gespickt mit vielen wunderbaren bildlichen Landschaftsbeschreibungen, die mich tief in die Geschichte gesogen haben. 

    Die Protagonisten Sam und Hannah haben auf tragische Weise ihren geliebten Sohn verloren. Ich habe mit ihnen gelitten. Man spürte wie sehr sie kämpfen und konnte besonders Hannahs Reaktionen nachvollziehen. Ich fand es rührend, wie Sam sich sich immer wieder bemüht hat. 
    Die Charaktere sind alle sehr lebhaft und ich konnte sie mir lebendig in dem Dorfleben vorstellen. 

    Eine wundervolle Geschichte zum abschalten, die sehr emotional und mitfühlend ist. Es hat mich teilweise verrissen, aber sie konnte mein Herz auch mit viel Positiven füllen durch viele freche und tiefgehende Dialoge. Wieder einmal ein gelungener Roman der Autorin.

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schön konstruierter Liebesroman, der keine für mich überraschenden Wendungen hatte und in dem die Handlung vor sich hinplätschert.
    Nettes Frauenbuch

    „Der Pub der guten Hoffnung“ von Alexandra Zöbeli erschien im April 2018 im forever Verlag als E-Book. Andere Formate sind derzeit nicht erhältlich. Von der Autorin habe ich bereits „die Rosen von Abbotswood Castle“ gelesen, was mir sehr gut gefallen hat und daher von Romantik und Spannung als Richtlinie für die Bewertung des aktuellen Buches herangezogen wird.

     

    Das Cover hat, wie auch die anderen Bücher der Autorin, Wiedererkennungswert. Auf allen sind Gebäude vor blauem Himmel mit Schönwetterwolken abgebildet, der Buchtitel ist stets in Weiß gehalten. Auch bei diesem Cover ist klar, was dahinter steckt: eine schöne Liebesgeschichte in Großbritannien.

     

    Lehrer Sam und Hausfrau Hannah ist das Schlimmste passiert, was Eltern passieren kann: der Sohn läuft Amok und tötet sich danach selbst. Außer der eigenen Trauer müssen sie noch mit der Berichterstattung in den Medien fertig werden – der Pädagoge steht außerdem vor großen beruflichen Schwierigkeiten. Während Hannah nach einer Einlieferung ins Krankenhaus versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, verschlägt es Sam in das Ferienhaus eines Freundes. Im Cottage angekommen ist er verwundert darüber, dass das Haus bereits illegal bewohnt wird – und zwar von der schlagfertigen Hope, die ihre Nichte und ihren Neffen nach dem Tod deren Mutter groß zieht.

    Über die Geschichte möchte ich nicht mehr verraten, da ich die Handlung ohnehin sehr vorhersehbar gefunden habe, und nur einmal kurz von der Reaktion einer Person überrascht wurde. Anders als in meinem vorigen Buch der Autorin kam also keine Spannung auf und ich habe auch mit keiner der Personen mitgefiebert. Sam ist mir sehr sympathisch und ich finde es toll, die Geschichte aus der Sicht eines Mannes zu lesen. Meine Identifikationsfigur in der Geschichte ist Hope, denn in sie kann ich mich am besten hineinvorsetzen und kenne auch das Arbeiten zwischen mehreren Jobs und das Übernehmen von Verantwortung. Wir scheinen auch die gleichen Schwierigkeiten miteinander zu teilen, nämlich zu schnell Verantwortung zu übernehmen und uns damit so viel aufzuhalsen, dass für die eigenen Wünsche immer weniger Zeit bleibt.

    Hopes Familie finde ich schön konstruiert, auch, wenn sich Sian für ein Kind ihres Alters viel zu angepasst verhält, was trotz der traumatisierenden Situation nicht zu passen scheint – überhaupt kommt es zwischen Hope und den Kindern zu nur wenigen Zusammensetzungen.

    Auch zwischen Mary und Pat kommt es nach anfänglichem Streit zu keinen Auseinandersetzungen mehr, beide scheinen das Schicksal gut hingenommen und zu haben und hadern damit überhaupt nicht.

    Die weiteren Personen verhalten sich ebenso stereotyp bzw. halten sich sehr im Hintergrund und sind für die Handlung nicht weiter wichtig.

     

    Der Schreibstil ist wieder mitreißend und die Liebesgeschichte ist schön konstruiert und plätschert über hunderte Seiten gleichmäßig vor sich dahin. Es tun sich keine größeren oder unerwarteten Schwierigkeiten auf, die Geschichte ist trotzdem nett zu lesen.

     

    Fazit: Ein schön konstruierter Liebesroman, der keine für mich überraschenden Wendungen hatte und in dem die Handlung vor sich hinplätschert.

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    MissBilles avatar
    MissBillevor 5 Monaten
    Pub der guten Hoffnung

    Das Cover ist anders als zur Zeit gängig, aber das macht erst recht neugierig. Vor allem zeigt es sofort wo die Geschichte spielt.
    Der Klappentext macht Lust auf mehr.
    Manchmal geht die Liebe andere Wege als man denkt.. So auch bei Hannah und Sam nach dem Tod ihres Sohnes. Kann Sam dabei eine Auszeit in Wales helfen? Und welche Hauptrolle spielt dabei Hope? Und was passiert, wenn Hannah dann wieder vor ihm steht?
    Die Protagonisten haben eine starke Charakterausbildung und eine Tiefe erhalten, die man selten liest. Dies macht sie so greifbar, authentisch und natürlich.
    Der Schreibstil der Autorin ist modern, leicht und flüssig zu lesen. Man kann schnell eintauchen und ist auch erstmal geflasht und auch gefesselt. Durch die anhaltende und steigende Spannung muss man einfach weiterlesen.
    Die Szenen und Schauplätze wurden so beschrieben, dass man sie sich bildlich vorstellen konnte.
    Die Geschichte ist dramatisch und tiefgründig. Dabei erlebt man so einiges mit den Protagonisten. Dies wird noch verstärkt durch berührende Szenen. Humor, Hoffnung und Liebe ergänzen dies wunderbar und machen es zu einer runden Geschichte. Dennoch muss ich einen Stern abziehen, da mir manchmal ein wenig die Leichtigkeit darin gefehlt hat.
    Die Gefühle und Emotionen des Lesers werden dabei auch angesprochen. Hoffen, bangen, leiden, fühlen und lieben ist hier kein Problem.
    Kann euch das Buch gerne empfehlen!

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    Naliks avatar
    Nalikvor 5 Monaten
    Geht unter die Haut

    Der Pub der guten Hoffnung ist ein sehr emotionaler Roman, der einen so schnell nicht mehr loslässt. 

    Zum Inhalt: 
    Hannah und Sam haben ihren Sohn verloren. Als ob das nicht schlimm genug ist müssen sie damit leben, dass ihr Sohn Felix bei einem Amoklauf auch andere Menschen mit in den Tod gerissen hat. Sam und Hannahs Ehe droht daran zu zerbrechen, denn die beiden können sich keinen Halt in der schweren Zeit geben, sie gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um. Nach einem Selbstmordversuch flüchtet Hannah in eine Klinik und Sam sucht eine Auszeit in Wales, im Cottage seines Freundes. Dort beginnt er wieder zu leben und den Schmerz zu vergessen. Doch was ist mit Hannah? Und dann ist da auch noch Hope, die er sehr anziehend findet. 

    Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, er geht einem nahezu unter die Haut. Wir lesen die Geschichte aus Hannahs Seite und auch aus Sams Seite, wir lernen kennen wie andere Menschen mit dieser schrecklichen Tat umgehen und durchleben eine Achterbahn der Gefühle. Ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen, so sehr hat es mich gefesselt. 
    Die Charaktere haben mir durchweg gut gefallen, doch die kleine Sian mit ihrer puren Lebensfreude ist mir sehr ans Herz gewachsen. 

    Fazit: 
    Ein tolles Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte. 

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    Jule1203s avatar
    Jule1203vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Dramatik pur. Über das Leben der Angehörigen von Amokläufer. Wie schwer es ist wieder ins Leben zu finden... Und das jeder anders trauert.
    Amoklauf... Und nun ???

    Plötzlich steht man vor dem Nichts. Der einzige Sohn tot, deine Frau stößt dich von ihr weg, im Job gekündigt und alle reden schlecht über einen. 
    So geht es Sam, dem Protagonisten des Romans. 
    Sam und seine Frau Hannah erfahren, dass ihr einziger Sohn ein Attentat geplant und unschuldige Menschen in den Tod gerissen hat. Sam versucht nach vorn zu schauen. Während seine Frau sich immer mehr von ihm entfernt und allein versucht das Geschehene zu bewältigen. 
    Daher nimmt Sam eine Auszeit in einem kleinen Ort in Wales. Dies wird sein ganzes restliches und bisheriges Leben beeinflussen. Wird er eine neue Liebe zulassen oder Hannah wieder in sein Leben lassen? 

    Das war das erste Buch welches ich von der Autorin gelesen hatte. Ich fand es recht gut und einfach vom Schreibstil. Anfangs war ich Hin und Hergerissen wie ich es finden sollte. Man konnte sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Jedoch hätte ich mir öfter doch noch mehr Tiefgang gewünscht. Gerade bei einem so traurigen Thema. Der Roman plätscherte nur so vor sich hin. Ich konnte das Buch aber auch nicht aus der Hand legen. 
    Trotzdem muss ich sagen dass ich mir noch mehr Emotionen, noch mehr Tiefgang und Höhepunkte gewünscht hätte. Es war doch alles sehr vorhersehbar. Und man dachte beim Lesen immer, jetzt passiert was. Aber es blieb alles sehr Positiv von den Handlungen. 
    Dennoch fand ich die "Liebesgeschichten" sehr schön und wollte immer wissen wie es weiter geht. 
    Das Cover finde ich sehr schön, obwohl man dahinter nicht gleich so ein trauriges Ereignis vermuten würde. Aber man fühlt sich sofort nach Wales versetzt. 

    Trotz aller Kritik gebe ich dem Buch 4 Sterne, da ich Liebesgeschichten mag. Aber zum Thema Amoklauf hätte ich mir persönlich noch mehr Tiefgang und noch mehr Emotionen gewünscht. 

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    SusanneSH68s avatar
    SusanneSH68vor 5 Monaten
    Der Pub der guten Hoffnung

    Felix, der Sohn von Sam und Hannah, hat bei einem Amoklauf zwei Frauen getötet und ist auch selbst ums Leben gekommen. Neben der Trauer um ihren Sohn müssen die Eltern dann auch noch mit Reaktionen von Freunden, Kollegen, Nachbarn und der Presse umgehen. Zunächst zieht Sam alleine nach Wales in das Cottage seines Freundes, doch als sich hier die Möglichkeit ergibt, einen Pub zu übernehmen und ein neues Leben zu beginnen, folgt Hannah ihm. Doch dann holt die Vergangenheit die beiden wieder ein.

    Mit diesem Buch ist es Alexandra Zöbeli, gelungen, ein sehr ernstes Thema auf unterhaltsame Weise zu verpacken und so den Lesern eindringlich näher zu bringen. Man macht sich nur selten Gedanken, was es auch für die Angehörigen bedeutet, wenn ein Familienmitglied schreckliche Taten begeht. Daneben hat dieses Buch noch so viele mehr Geschichten zu erzählen, eine Liebesgeschichte, die Geschichte von zwei Kindern, die ihre Eltern verloren haben und nun bei ihrer Tante aufwachsen, die Geschichte eines alten Mannes, dessen langjährige heimliche Liebe an Alzheimer erkrankt. Diese Geschichten werden miteinander verbunden und herausgekommen ist es ein sehr gut zu lesendes Buch, das man kaum aus der Hand legen mag, denn man möchte wissen, wie es für Sam und Hannah weitergeht.  Dazu taucht man auch tief in diese Dorfgemeinschaft in Wales ein und genießt viel britisches Flair.

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