Alexandra von Grote

 3.7 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor von Tod an der Bastille, Mord in der Rue St. Lazare und weiteren Büchern.
Alexandra von Grote

Lebenslauf von Alexandra von Grote

Alexandra von Grote lebte in ihrer Jugend in Paris und machte dort das französische Abitur. Sie studierte in München und Wien Theaterwissenschaften und promovierte zum Dr.phil. Während der Studienzeit Arbeit am Theater und Schauspielausbildung. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Fernsehspiel-Redakteurin im ZDF war sie zwei Jahre Referentin für Kulturpolitik beim Senator für Wissenschaft und Kunst in Berlin. Seit 1981 ist sie als Filmregisseurin tätig, u.a. drehte sie die Kinofilme "Weggehen um anzukommen", "Novembermond" und "Reise ohne Wiederkehr". Sie schrieb zahlreiche Drehbücher, Gedichte, Erzählungen und Romane. Ihre Romanreihe mit dem Pariser Kommissar LaBréa wurde von der ARD/Degeto und teamWorx Filmproduktion verfilmt. Alexandra von Grote ist auch als Synchronautorin und Synchronregisseurin tätig und ist verantwortlich für zahllose Kino- und Fernsehfilmsynchronisationen aus allen Ländern der Welt. Alexandra von Grote lebt in Berlin und Südfrankreich. www.alexandra-vongrote.de

Alle Bücher von Alexandra von Grote

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Tod an der Bastille

Tod an der Bastille

 (9)
Erschienen am 05.12.2008
Mord in der Rue St. Lazare

Mord in der Rue St. Lazare

 (9)
Erschienen am 04.12.2008
Die Nacht von Lavara

Die Nacht von Lavara

 (7)
Erschienen am 01.04.2015
Nichts ist für die Ewigkeit

Nichts ist für die Ewigkeit

 (7)
Erschienen am 01.10.2014
Todesträume am Montparnasse

Todesträume am Montparnasse

 (6)
Erschienen am 06.08.2009
Die Stille im 6. Stock

Die Stille im 6. Stock

 (4)
Erschienen am 28.01.2015
Die unbekannte Dritte

Die unbekannte Dritte

 (2)
Erschienen am 27.01.2015
Die Kälte des Herzens

Die Kälte des Herzens

 (2)
Erschienen am 28.01.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Alexandra von Grote

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Rezension zu "Mord in der Rue St. Lazare" von Alexandra von Grote

Mord in der Filmbranche
Bibliomaniavor 2 Jahren

Kommissar LaBréa hat seine Frau verloren. Nun ist er mit seiner 12-Jährigen Jenny allein und kann nicht länger in Marseille verweilen. Er geht zurück in seine Heimatstadt Paris, um dieses schmerzhafte Erlebnis zu verarbeiten. Doch kaum ist er zurück, wird auch schon ein Filmproduzent ermordet. Wenig später ist auch seine Frau tot. Der gleiche Täter? Beide Morde sind so unterschiedlich. Absicht?
Nach längerer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf einen Krimi und wurde wunderbar überrascht! Ein toller Fall in der französischen Hauptstadt mit vielen Informationen zum Thema Film/Produzenten.
Ich mochte alle Charaktere und finde es wieder einmal überraschend, dass es auch keine Misanthropen als Kommissare gibt, wirklich erfrischend!
Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der/die Täter waren, aber Alexandra von Grote hat einen wirklich schlüssigen und nachvollziehbaren Fall geschrieben, ohne plötzlich etwas Unglaubwürdiges zu kreieren. Wie gut, dass ich auch noch den zweiten Fall stehen habe, ich freue mich sehr darauf. Nicht nur Krimifans, auch Paris-Liebhaber kommen auf ihre Kosten, ein tolles Buch!

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Rezension zu "Die Nacht von Lavara" von Alexandra von Grote

Die Nacht von Lavara
Tintenbuntvor 4 Jahren

Meine Meinung zum Buch:

In “Die Nacht von Lavara” erzählt die Autorin “Alexandra von Grote” eine Geschichte, die im Zweiten Weltkrieg in Italien sowie im Jahr 1994 (Paris & Italien) spielt, sich mit der Frage um Schuld befasst und  an reale Ereignisse angelehnt wurde.


Letzteres ist besonders erschütternd, wenn man bedenkt, welche Grausamkeiten in dem Buch vorkommen. Doch sie alle sind gut dargestellt, erzeugen Bilder, reißen mit und man könnte glauben dass es wirklich so in Lavara geschehen sein mag.


Den Ort Lavara gibt es jedoch nicht, was man beim Lesen nicht bemerkt. Vielleicht liegt es daran, dass die Autorin sich manches Vorbild gesucht hat, um eine authentische Stadt zu erschaffen. Alles wirkt lebendig, reißt den Leser mit und erzeugt Spannung. Zeitweise kann man einfach nicht aufhören zu lesen.
Henri Laroque ist 1994 ein gealterter Obdachloser, der auf dem Pariser Friedhof Montparnasse lebt. Carla Tognetti ist eine Opernsängerin aus Lavara, die ein Konzert in Paris gibt. Francois Duforge ist ein reicher Industrieller, der samt Frau zu diesem Konzert eingeladen wurde. Zunächst fragt man sich, wie das zusammenhängen kann, doch im Laufe des Buches wird es klar.
Anfangs hatte ich Vermutungen, wie die Zeit des Zweiten Weltkrieges und das Jahr 1994 der Protagonisten zusammenhängt, wurde aber doch überrascht.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und für meine Verhältnisse auch schnell. Am besten gefallen hat mir, dass Henri so einen außergewöhnlichen Wohnort hat, zumal sich am Ende wunderbar erklärt, warum er in einem Grabhaus lebt.

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Rezension zu "Die Nacht von Lavara" von Alexandra von Grote

Die Nacht von Lavara
AgnesMvor 4 Jahren

Während der alte Henri auf einem Pariser Friedhof in Armut lebt und eine Gruft sein „zu Hause“ nennt, lebt die Opernsängerin Carla Tognelli ein glamouröses Leben im Scheinwerferlicht. Nichts scheint die beiden Charaktere zu verbinden und doch haben beide etwas gemeinsam.

Als Henri ahnungslos an einem Plakat von Carla vorbeigeht und darauf blickt, überfällt ihn Panik, denn diese Person erinnert ihn an seine Vergangenheit. Sie erinnert ihn an ein düsteres Kapitel in seinem damals noch jungen Leben während des 2. Weltkriegs, als seine Welt zusammenbrach und ihn zu dem gemacht hat, was er nun ist. Alles holt ihn wieder ein. Die Träume, die Erinnerung, die Schreie und die Nacht in Lavara, die alles verändert hat.

Um endlich ein Stück inneren Frieden zu finden, beschließt Henri mit seinem Bruder nach Lavara zu fahren. Zudem muss er vor der Polizei fliehen, da er ein Verbrechen begangen hat, welches ihn allerdings im Herzen etwas entlastet hat.

Gleichzeitig macht sich Carla auf den Weg nach Lavara, um dort ihre geliebte Tante Gina zu besuchen. Sie ist die Schwester von Carlas Mutter, die verstorben ist als Carla noch ein Baby war. Über den Tod der Mutter wird nicht gesprochen, ihre Zimmer in dem Haus sind verschlossen und ein großes Geheimnis wartet darauf von Carla gelüftet zu werden.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt den Leser nicht mehr los. Die Kapitel haben alle eine gute Länge und der Mix zwischen Gegenwart und dem Blick auf die Vergangenheit macht es dem Leser einfach nachzuvollziehen was damals in Lavara geschehen ist und welche Auswirkungen dies auf die Gegenwart und die Hauptcharaktere hat. Teilweise war ich beim Lesen tief erschüttert über die Brutalität und all das Leid, welches die Menschen damals erfahren mussten.

Ein sehr emotionales & berührendes Buch, in dem die Vergangenheit und Gegenwart gut miteinander verknüpft werden.

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Gespräche aus der Community

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Liebe Lesefreunde,

was ist Schuld?  Diese Frage haben sich sicher schon viele von euch gestellt. Wie geht ihr damit um? Seid ihr auch der Meinung, dass ein starkes Schuldgefühl das Leben eines Menschen völlig verändern kann?

In meinem Roman erzähle ich eine Geschichte über Schuld und ein ungesühntes Verbrechen, das Jahrzehnte zurückliegt. Die Idee zum Buch hatte ich schon vor vielen Jahren. Aber wie das  manchmal so ist,  brauchen einige  Ideen Zeit, um sich zu entwickeln. So war das auch bei diesem Buch.  Ich musste zunächst Abstand von der Geschichte gewinnen, zu sehr hat mich das Thema berührt und mitgenommen. Aber jetzt ist ein  Roman daraus geworden, der euch LeserInnen hoffentlich emotional packt !

Ich erzähle die Geschichte von drei Menschen, deren Leben durch schicksalhafte Ereignisse  im Zweiten Weltkrieg miteinander verknüpft sind. Das Geschehen spielt  1994 in Paris und 1943 in Italien. Im Zentrum steht   eine dramatische Nacht, die das Leben der drei Hauptgestalten für immer  verändert hat.

Die Leserunde beginnt am 18.6.2015. Ihr könnt euch bis zum 17.6.2015 bewerben und mit etwas Glück eins von 10 EBOOKS vom dotbooks Verlag gewinnen!

Ich freue mich auf eine  spannende und interessante  Leserunde, auf eure Anregungen, Kritik, viele Fragen und bin insgesamt gespannt, wie euch der Roman gefällt!

Eure

Alexandra von Grote

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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