Neuer Beitrag

Alexandra_von_Kicz

vor 3 Monaten

Liebe Lese community,


in Anschluss an die Buchverlosung möchte ich euch recht herzlich zur Leserunde zum Buch "In den Armen des Flüchtlings" einladen. Gerne begleite ich die Leserunde und beantworte eure Fragen vor, während und nach der Lektüre (auch per PN). Ich freue mich grundsätzlich über jede Art der Rückmeldung, Kritik und Anregung! Über ehrliche Rezensionen aber ganz besonders :) 

Auch freue mich auf eine spannende Unterhaltung mit euch, eure Perspektiven, Meinungen, Ideen und Berührungspunkte interessieren mich sehr. Da das Thema des Werkes nicht unpolitisch ist und derzeit im öffentlichen Diskurs breit und oft auch oft hitzig diskutiert wird, bitte ich höflichst um die Einhaltung der Netiquette :) 

Und ich möchte nochmals auf den "Disclaimer" hinweisen, den ich einigen Mitgliedern geschickt habe, die im Vorfeld anklingen liessen, dass sie das Buch u.a. als "Ratgeber" lesen möchten. "In den Armen des Flüchtlings" erhebt weder den Anspruch eine authentische Charakteristik "der Flüchtlinge", "der Syrer" oder "der Muslime" zu bieten, noch  generalisierbare  Ratschläge dazu geben, wie Beziehungen mit ihnen einzuordnen sind. Ich vertrete die Ansicht, dass dies Fragen sind, die auf der individuellen Ebene im Gespräch und der Beziehungsarbeit auszuhandeln sind und bin kritisch gegenüber unzulässigen Verallgemeinerungen eingestellt. Auf Wunsch versende ich ihn auch denjenigen, die ihn bisher nicht erhalten haben.

Bald finden zudem ein Schreibwettbewerb und ein Fotowettbewerb statt, die ich hiermit gerne schon einmal ankündige. Zu gewinnen sind weitere Exemplare von "In den Armen des Flüchtlings", ein exklusiv-Apéro auf einem Schiff auf dem Zürisee (Hauptgewinn, lohnt wohl nur für Leute, die in der Nähe wohnen, alternativ komme ich auch zu Besuch) mit Alexandra von Kicz sowie das Exklusiv-Recht im Band 2 und/oder 3 verewigt zu werden :) 
Der Schreibwettbewerb zielt auf die schönste und kreativste Kritik zum Buch ab. Sie können etwa eine Bewertung hier auf Lovelybooks, Amazon, in unserem Onlineshop http://amselverlag.ch/epages/170752.sf/de_CH/?ObjectPath=/Shops/170752/Products/Amsel0032 oder Facebook "Adf - In den Armen des Flüchtlings" bzw. per Email alexandra.von.kicz@gmail.com verfassen. Nicht die positivste Bewertung gewinnt, sondern die kreativste, das kann z.B. auch ein garstiger Wutbürger-Kommentar sein, Videobotschaft, ein Kunstwerk oder eine Fan-Fiction. Der Foto-Wettbewerb ist einfach: bitte senden und auf ähnlichen Kanälen ein Foto des Buches in deiner Heimat oder drücken Sie mit einem Foto aus, was Heimat für dich bedeutet #IndenArmendesFlüchtlings 

 Ich wünsche ganz viel Spaß dabei :) 

--------

Info zum Buch:

"In den Armen des Flüchtlings" ist eine lange gediehene Idee, hat den rassistischen Diskurs gründlich analysiert und literarisch aufgearbeitet: den weltersten Heimatgroschenroman mit einem Flüchtling als Hauptprotagonisten.  

Die Story des Groschenromanes ist natürlich schnell erzählt:  

Studentin Lisa ist neu in der großen Stadt und verliebt sich in einer dramatischen Situation am Wiener Praterstern in den syrischen Flüchtling Aziz. Der geheimnisvolle Mann hat es denkbar nicht leicht im Leben, dennoch teilen die beiden ihre Liebe zu den prachtvollen österreichischen Landen. Dass die beiden dennoch aus völlig fremden Welten stammen spüren Lisa und Aziz bereits recht früh, nicht nur kulturelle Unterschiede, sondern auch die Intrigen ihres Umfeldes legen den beiden Steine in den Weg. Doch wird die Liebe siegen?


Autor: Alexandra von Kicz
Buch: In den Armen des Flüchtlings

schmul

vor 3 Monaten

Plauderecke

Hallo! Ich habe das Buch schon fast gänzlich wegverputzt und bin neugierig: Welches ist euer Lieblingscharakter? Ich bin da sehr gespalten, aber dazu später mehr :)

Jule1203

vor 3 Monaten

Plauderecke

Meins ist leider noch nicht da. Ich bin schon total neugierig auf das Buch.

Beiträge danach
12 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

zuppi

vor 2 Monaten

Plauderecke
Beitrag einblenden

Es tut mir wirklich leid, aber das Buch konnte ich echt nicht zu Ende lesen. Ich habe mich von Anfang an weder in die Geschichte, noch in den Schreibstil einfinden können.
Aziz ist eine tolle Hauptfigur! Ein positives Beispiel für den Wunsch sich zu integrieren und sich der Tatsache bewusst, dass er leider eher die Ausnahme ist.
Um ihn tut es mir leid aber ich lese kein Buch über eine Schwachmatin, wie Lisa eine ist! Hat nichts als Vorurteile im Kopf und studiert Psychologie! Das reicht ja eigentlich schon. Aber noch nie war mir eine Hauptfigur so unsympathisch, wie Lisa.
"Islamist" hat mehr Ähnlichkeit mit Terrorist, als mit Moslem. Und das sie seinen Glauben respektiert ist ja außerordentlich großzügig! Kreuzzüge sind inzwischen vorbei. Und ich dachte immer, die evangelischen Christen haben es mit den Moslems. Da habe ich nicht mit Lisa gerechnet!
Lisa ist eine blöde Kuh in meinen Augen. Schrumpfender Bizeps.... Sie verbietet anderen, ihr etwas einzureden und macht den lieben langen Tag selbst nichts anderes, als anderen ihre Meinung aufzudrücken.
Wo muss sie denn bitte Verständnis für ihn aufbringen? Er ist ein freier Mensch und kann tun und lassen, was er will.
Sie darf nicht arbeiten gehen. Armes Kind - ach nein, sie ist ja schon erwachsen und könnte selbst entscheiden. Die Bevormundung durch die Eltern kompensieren, indem man andere bevormundet. Das ist natürlich eine gute Lösung!
Sie weiß noch nicht einmal woher er kommt und stellt die bescheuertste Frage, ob er akzeptiert, dass Frauen Autofahren.
Zwischendurch regt sie sich auf und weiß vermutlich selbst nicht, worüber.
Dass Schweigen auch mal Gold sein kann, das hat Lisa offenbar nicht gelernt.

Ich habe das Lesen abgebrochen und werde entsprechend keine Rezension verfassen.
Alle sind böse, nur sie nicht, sie sieht keine Fehler bei sich, sondern nur bei den anderen.
Solche Menschen gibt es zur genüge, da muss ich nicht eine solche Hauptfigur haben.

Es wird natürlich alles noch ganz toll: Die beiden verlieben sich, sie wird weltoffen und bringt diese Weltoffenheit Ihrer Familie und Umgebung bei. Zumindest kann ich mir das Ende nicht groß anders vorstellen.

Es tut mir leid, aber beim Lesen hat sich bei mir Wut aufgestaut, die hier ihr Ventil finden musste.

Ich hoffe, andere hatten mehr Freude am Buch.

Ich verbleibe trotzdem mit besten Grüßen

Jule1203

vor 1 Monat

Plauderecke

@zuppi Juhu. Ich kann deinen Wut und Ärger verstehen. Und muss sagen auch ich habe lange gebraucht um über die Hälfte des Buches hinweg zu kommen. Und dachte auch oft "Oh Gott... da trifft wieder das Schema BLOND". Aber es ist echt schade dass du abbricht... denn es wird echt besser. Und Lisa merkt dann auch dass ihre Meinung falsch war... und ich fand es toll ihre Entwicklung zu "beobachten" ... also es lohnt sich echt. Und es wird auch nicht wie Friede Freude Eierkuchen dargestellt. Im Gegenteil.

Wie ich bereits in meiner Bewerbung erwähnt hatte bin auch ich seit 5 Jahren in einer jetzt glücklichen Ehe. Aber auch bei uns war nicht immer alles rosig durch die verschiedenen Ansichten.
Und ich habe durch meinen Mann viele Ausländer aus verschiedenen Ländern kennen gelernt. Und es gibt wirklich solche und solche. Welche die sich integrieren wollen... Aber leider auch einige die nur gerne ne "dumme" Deutsche heiraten wollen um hier bleiben zu können. Und das macht mich oft sehr wütend.

Jule1203

vor 1 Monat

Plauderecke

Und habe ich in den letzten Monaten oft erlebt, dass die die sich integriert hatten (Deutschkurs, Arbeit und und und) teilweise nach 5 Jahren hier abgeschoben wurden. Oder auch Familien die aufgrund von Ehrenmord Drohungen und einem hier geborenen Kind trotzdem abgeschoben wurden. Während viele andere die einfach nur gut hier leben wollen (oft junge unverheiratete Männer) und sich bewusst an ältere deutsche Frauen ran machen. Und bei sowas Krieg ich auch ein Hass.
Und auch mein Mann denkt so... trotz dass er ein Ausländer ist.
Mir ist klar das es in jeder Kultur solche und solche gibt.
Aber auch andere Länder haben ihre Pflicht bei der Hilfe beizutragen.
Mein Mann ist Türke und ich hatte vor kurzem einen Artikel gelesen, dass die Türken sich am schwersten integrieren und nur selten Kontakt zu Deutschen pflegen und viel unter sich bleiben. Und ich muss sagen die Erfahrung musste ich zumindest mit seiner Familie leider viel machen. Trotz das sie mich sehr akzeptieren und schon

Jule1203

vor 1 Monat

Plauderecke

teilweise 25 bis 30 Jahre hier leben.
Trotzdem ist es so, dass sie beispielsweise zu Hause nur türkisch sprechen, Wert darauf legen dass ihre Kinder zuerst türkisch lernen (und viele bisher dann Schwierigkeiten hatten sich in der Kita/Schule zu integrieren), Frauen viel unter sich Türkinnen bleiben, kaum Kontakt zu Deutschen gepflegt wird und auch sonst nur ihre Kultur zählt. Einige aus seiner Familie sind da schon viel angepasst an unserer Kultur. Feiern beispielsweise auch aus Respekt mit uns Weihnachten oder Ostern und schenken unseren Kindern dann auch was.
Ich wollte das natürlich jetzt nicht alles schlecht reden.
Ich liebe die Familie meines Mannes sehr und Pflege starken Kontakt zu denen die hier wohnen und auch zu denen in der Türkei und fahre auch regelmäßig in die Türkei zu Besuch. Aber trotzdem musste ich eben feststellen dass die Integration auch nach vielen Jahren hier nicht so ist wie es vielleicht sein sollte.

Alexandra_von_Kicz

vor 1 Monat

Plauderecke
@zuppi

Liebe Zuppi,

vielen Dank für deinen ehrlichen Kommentar zum Buch und dass du deine Sicht auf die Charaktere, in dem Fall den der Lisa, mit uns teilst! Ich finde du verpasst etwas, wenn du es nicht zu Ende liest, zumal Lisa natürlich eine gewisse Entwicklung mitmacht und es ist abzusehen, dass sie am Ende vielleicht nicht mehr ganz so blöd sein könnte :)

Vielleicht kann ich dir etwas zur Entstehung des Buches erzählen:
Die Figur der Lisa ist natürlich ebenso überspitzt dargestellt wie die des Aziz und der anderen Charaktere. Die Trope des hilflosen, dümmlichen Dingerls ist fest verankert im Genre der Heimat-Groschenromane, im Vorfeld habe ich einen ganzen Stapel Groschenromane bezüglich ihrer Frauen- und Männerstereotypik analysiert und herausgefunden, wie der Kitsch zustande kommt, der diese Hefte ausmacht: völlig überzogene Gefühle (ein Vater darf nicht einfach nur sauer sein, er muss sein Kind gleich verstoßen), krasse überzogene Kontraste, die mit heftigen verallgemeinerten Wertungen verbunden sind (verdorbene Stadt vs. gutes, ehrliches Landleben) und auch Menschen stark stereotypisiert (die guten Frauen sind immer blond, die bösen Männer sind nicht muskulös sondern klein, dick und kahlköpfig).

Bei "in den Armen des Flüchtlings" handelt es sich ja offensichtlich um eine Politsatire und der Stil des Groschenromanes (mit all seinen stilistischen Konsequenzen) wurde vor allem deshalb gewählt, da der politische Diskurs um Geflüchtete im Grunde ebenso funktioniert wie ein Groschenroman: mit völlig überzogenen kitschigen Kontrastierungen, Stereotypen und Wertzuschreibungen werden negative/positive Bilder ganzer Menschengruppen erzeugt und medial verbreitet mit dem Ziel auf politische Entscheidungen und Meinungen zu beeinflussen. Diese erzeugen direkt starke Gefühle beim Betrachter, sei es nun Hass auf die Geflüchteten, Mitleid mit den süßen Kindern, oder vage Ängste vor einer vemeintlichen "Überfremdung", die gar nicht mehr reflektiert werden. Kein anderes poltisches Thema ist derzeit so emotional aufgeladen und es ist dringend notwendig in Zeiten von Fakenews und manipulierender Berichterstattung seine eigene Position zu reflektieren und zu schauen, wie die eigenen Gefühle fast reflexartig auf bestimmte Themen anspringen und überkochen. Deshalb spielt das Buch ja auch mit den "Stichwörtern" der Debatte, greift politische Positionen auf und zeigt deren Widersprüche auf. Es ist im Grunde als Anleitung gedacht, sich selbst dabei zu beobachten, wie die eigenen Gefühle bei politischen Themen funktionieren.

Dass du angesichts des eklatant negativen Frauenbildes, das der Lisa-Figur innewohnt, wütend wirst, ist selbstverständlich und spricht für dich! Ich weiß nicht, bis zu welcher Stelle du gelesen hast (offenbar noch bis zum Wienerwald) aber du wirst sehen, dass sich ihre Haltung ziemlich bald ändern wird, da ihr soziales Umfeld maßgeblich an der Prägung ihres rassistischen Weltbildes mitgewirkt hat. Das Buch ist wirklich so gedacht, dass man es mit etwas satirischem Abstand liest, dann macht es einen Heidenspaß :)

Alexandra_von_Kicz

vor 1 Monat

Plauderecke
@Jule1203

Liebe Jule,
viele Dank für dein Unterstützung und dass du von deinen Erfahrungen erzählst. Die Debatte um die "Integration" türkischer Migrant/innen und deren Nachkommen-Generationen ist ja schon gut 50 Jahre alt und ich habe das Gefühl, dass sich die Diskussion darum seit jeher im Kreis dreht und in jeder neuen Generation (bald kommt die 4.) wieder neu durchgekaut wird. Die Argumente, wer auf wen zugehen muss (Rassismus ist nicht fein, Abschottung in den transnationalen Raum aber auch nicht), wer Schuld hat (hetzende rechte Politiker, die konservativ-rückständigen oder sogar kriminellen Migraten, das Erwerbssystem, die feindselige Gesatbevölkerung oder die Regierung oder alle ein bisschen) und was getan werden muss (alle rauswerfen, laissez-faire, Bildungsmaßnahmen, Diskriminierung bekämpfen, Integrationsprogramme, whatever) sind allesamt nicht neu, die Sache ist vielschichtig und komplex und es gibt keine einfache Antwort auf gar nichts. Auch ich habe zahlreiche persönliche Erfahrungen gemacht mit super übereifrigen Jurastudentinnen und auf der anderen Seite dauerarbeitslosen Obermackern, die ihre Familie terrorisieren. Gegenüber diesen Extremen geht leider der dazwischenliegende Haufen erschreckend normaler Leute vergessen, den ich eigentlich betonen möchte. Die Ankunft der überwiegend syrischen Geflüchteten ab 2015 hat dieser Debatte aber nochmal eine völlig neue Qualität gegeben, was eigentlich absurd ist, denn die Türk/innen und ihre Nachfahren haben ja eine ganz andere Migrationsgeschichte, kulturellen Bezüge und Lebensumstände. Nicht einmal die Arten gelebter Religiösität einen sie zu 100%. Jetzt hab ich oftmals fast den Eindruck (etwa wenn ich mit Leuten rede oder diese unsäglichen Polit-Talkshows ansehe), dass die beiden Gruppen immer häufiger in einen Topf geworfen werden und man über die Problematisierung der Geflüchteten auch andere Migrant/innen-Gruppen verhetzen will. Wie siehst du das?

Jule1203

vor 3 Wochen

Plauderecke

@Alexandra_von_Kicz Ja das sehe ich genauso wie Du, dass vor allem oft die die türkischen Einwanderer mit den Syrischen gleichgestellt werden. Wobei wie du ja schon erwähnt hast die Türken in den 1960er Jahren bereits als Arbeitsmigranten hergekommen sind und so bereits in 4. Generation hier leben. Ich wollte damit auch keinesfalls gegen Ausländer schießen sondern nur mitteilen dass es eben solche und solche gibt. Aber das gibt es nun mal in jedem Land. Auch die Wirtschaftsflüchtlinge kann ich total verstehen, wenn es in meinem Land (Bsp.: Kosovo, Albanien, habe einen Arbeitskollegen der daher kommt) eine Arbeitslosenquote von über 50% gäbe, würde Ich auch versuchen in einem anderen Land etwas aufzubauen. Bzw meinen Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen wollen. Klar soll man den Staat nicht nur "ausbeuten" zwecks Hartz4. Und die Familie meines Mannes nochmal zum Beispiel haben auch alle Arbeit und führen so ein ganz normales Leben, aber sie bleiben eben viel unter sich leider.

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.