Alexandre Adler Das Geheimnis der Templer

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Templer“ von Alexandre Adler

Ein südfranzösischer Landpfarrer macht am Ende des 19. Jahrhunderts in der Kirche von Rennes-le-Château eine ungeheure Entdeckung. Von einem Tag auf den anderen ist er reich und lässt die kleine Kirche aufwendig umbauen. Was hat er in dem hohlen Pfeiler gefunden? Ein Manuskript mit geheimen Offenbarungen? Oder gar den Schatz der Templer? Das Geheimnis von Rennes-le-Château hat zu einem der populärsten modernen Mythen geführt, der Autoren wie Umberto Eco und Dan Brown inspiriert hat. Dieser Mythos zieht eine Linie von den geheimen Nachkommen Jesu über die Dynastie der Merowinger, die Katharer, die Templer und die Rosenkreuzer bis hin zu der 1956 gegründeten „Bruderschaft vom Berg Zion“. Wie kam es zu diesem Mythos? Auf welche historischen Indizien stützen sich seine Verfechter? Und was hat es mit den Templern, Rosenkreuzern und anderen Geheimgesellschaften in Wirklichkeit auf sich? Diesen Fragen geht Alexandre Adler auf ebenso kurzweilige wie informative Weise nach.

Kein roter Faden

— TAndres
TAndres

Äußerst interessant wird "Sakrileg" von vielen Seiten beleuchtet. Allerdings wirkt es etwas unstrukturiert und teilweise verwirrend.

— Yuyun
Yuyun

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    Das Geheimnis der Templer
    TAndres

    TAndres

    20. December 2015 um 14:34

    Angepriesen wurde das Buch als „imposantes Buch, das selbst einem Thriller gleicht.“ Diesem Urteil muss ich leider widersprechen. Es ist wohl jedem klar, dass Dan Browns „Sakrileg“ nur ein Roman ist und niemals ein Sachbuch sein sollte. Ob man daher die aufgestellten Thesen überhaupt so auseinandernehmen muss, sei dahingestellt. Das Buch selbst ist nicht so einfach zu lesen. Man springt hin und her, folgt erst einem Thema, dann einem anderen, um wieder zum ersten zurückzukehren. Manchmal habe ich das Gefühl gehabt, ein Aspekt mehrmals zu lesen, nur einige Seiten später. Der Zeitstrang von der Landung Maria Magdalenas an Frankreichs Küsten bis zum heutigen Tag wird nicht durchgängig beschrieben, man springt von der Zeit Karl des Großen zu Jeanne d’Arc und dann weiter zum 19. Jahrhundert und wieder zurück. Ich habe mir einige Notizen gemacht, wie ich es immer bei solchen Büchern mache, aber selbst damit ist mir das Buch nicht ganz klar geworden. Mir fehlt komplett der rote Faden und dadurch lässt einen das Buch auch leicht verwirrt zurück. Ich habe mir von diesem Buch wirklich mehr erhofft. Es ist nicht so spannend wie gedacht, schwierig zu lesen und meiner Meinung nach wird eher über das Buch von Dan Brown gesprochen, als sich wirklich mit der Geschichte der Templer auseinandergesetzt. Da gibt es sicherlich bessere Bücher. Somit gibt es von mir nur 2 Sterne.

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  • „Sakrileg“ – Widerlegung

    Das Geheimnis der Templer
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    06. February 2015 um 12:18

    Dan Browns „Sakrileg“ war ein breiter Publikumserfolg als Buch und als Film, basierend auf der Idee, Jesus wäre mit Maria Magdalena verheiratet und der Templerorden hätte dies von Beginn an gewusst und als Geheimnis bewahrt, Leonardo da Vinci hätte, gerade in seinem berühmten „Letzten Abendmahl“ diese Botschaft im Bild versteckt. Diese Annahmen nimmt der Historiker Alexandre Adler nun auf und zum Anlass, Schritt für Schritt den Behauptungen Browns (und mancher Forscher) nachzugehen, um deren möglichen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Minutiös folgt Adler dabei den „Spuren“ der alten Legenden und Interpretationen. Bietet die Grals-Erzählungen auf, interpretiert Leonardos „unorthodoxe“ Glaubensvorstellungen als mit geprägt von seiner Zeit, folgt den Spuren Maria Magdalenas aus den Schriften der Evangelien, späterer Handschriften und gallischen Legenden nach Frankreich und wirft einen Blick auf die „Vermutungen über Jesus“ und die Mythen, die sich um die Kirche in Renne-le-Chateau Anfang des 20. Jahrhunderts rankten. Wobei selbst hier, beim Pfarrer der Kirche und seinem plötzlichen Reichtum, auch Adler keine gesicherten Fakten oder Aufklärungen zu liefern vermag. Was heraussticht ist, dass es Adler durchaus gelingt, die Hintergründe und Behauptungen zu den geheimen Schätzen der Templer und, vor allem, zur „Vaterschaft des Ehemanns Jesus Christus“ ebenso wortreich zu entkräften, wie eine Beteiligung Leonardo da Vincis oder gar das gesamten Templerordens an einer solchen „Geheimnisbewahrung“ zu widerlegen. Allerdings wird Seite für Seite eben auch deutlich, dass die Argumente Adlers zwar überzeugend klingen, aber wiederum selbst auch nur Interpretationen darstellen. Wirklich belastbare Fakten im Sinne von historischen Schriften, klaren überlieferten Aussagen der Templer oder anderen Quellen finden sich in diesem Buch ebenso wenig, wie in Dan Browns reinem Unterhaltungsthriller. Das Maria Magdalena in Person in Frankreich landete und dort die Christianisierung vorantrieb wird genauso mit Indizien im Buch beschrieben, wie eine schottische Seite der Templer nach deren Zerschlagung, die Teilnahme der heiligen Ritter an den schottischen Befreiungskämpfen oder gar die steile Behauptung, Kolumbus hätte den Weg nach Südamerika nur aufgrund alter Templer Logbücher gefunden. Beweise und harte Fakten bleibt Adler in vielen seiner Ausführungen letztendlich schuldig, weil es solche nach heutigem Stand nicht gibt, Vielfach bis in Kleinigkeiten hineingehend, teilweise aber sehr assoziativ sich vielen Nebenthemen und Stichwortanschlüssen zuwendend, ist es einerseits interessant, von der Zeit und all ihren Verwirrungen zu lesen (Zerschlagung der Templer, Christianisierung Frankreichs, Lebensweise Jesu, das Denken Leonardos etc.), andererseits bleibt der Leser in manchen Teilen auch verwirrt zurück in der Frage, welche Bedeutung das nun alles genau haben soll. Dass Dan Brown einen Thriller verfasst hat, der in weiten Teilen noch nicht einmal in der Gegenwart gut recherchiert war (Paris zumindest kennt Dan Brown nicht sonderlich gut), fällt bei Adler doch ein wenig zu sehr durch das Raster seines „zu Ernst-Nehmen“ des Thrillers und der dahinterstehenden Behauptungen und Theorien.

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