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Madame Swann

vor 5 Jahren

Ins neue Jahr starten wir mit einem richtig dicken Wälzer: "Der Graf von Monte Christo" - die vollständige Ausgabe zählt 1474 Seiten! Deshalb nehmen wir uns für diesen Klassiker auch nicht nur einen sondern zwei Monate (den kompletten Januar und Februar) Zeit.

Viel Spaß uns allen damit! Ich freu mich schon auf meinen zweiten Dumas!

Autor: Alexandre Dumas (der Ältere)
Buch: Der Graf von Monte Christo

Madame Swann

vor 5 Jahren

Eure Ausgabe

Wieder mal gibt es auch von diesem Werk sehr viele gekürzte Versionen. Auf der Suche nach einer vollständigen Ausgabe bin ich bei dtv fündig geworden. Sie ist von 2011 und sieht so aus:
http://www.amazon.de/Der-Graf-von-Monte-Christo/dp/3423139552/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1356898535&sr=8-1

Sie umfasst 1474 Seiten + Anhang und ist wirklich seeeehr schwer. Unterwegs werde ich dann wohl immer andere Bücher lesen müssen, denn dieses Gewicht will ich definitv nicht mit mir rumschleppen, das weiß ich jetzt schon! ;-)

Nachdem mir "Die drei Musketiere" im Oktober 2011 hier in der Klassiker-Leserunde wirklich gut gefallen haben und sich gerade so runterlesen ließen, freue ich mich schon auf den Grafen und hoffe auf ein ebenso schönes Leseerlebnis!

IraWira

vor 5 Jahren

Eure Ausgabe

Für Kindle-Eigner wäre diese vielleicht noch interessant: http://www.amazon.de/Graf-Monte-Christo-Gesamtausgabe-ebook/dp/B0099VSY0O/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1356899849&sr=1-2 ; wie gut es ist, weiß ich leider nicht.

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suse9

vor 5 Jahren

Kapitel 97-106 ("Die Straße nach Belgien" - "Die Teilung")
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Mir ging es wie Madame Swann. Auch ich vermutete eine homosexuelle Beziehung zwischen den beiden Frauen. Allerdings wusste ich diese nicht so recht einzuordnen. Wollte Dumas das wirklich so schildern oder verunglimpft (Homosexualität wurde damals ja nicht so gesehen wie heute) er Eugenie nur, weil er unabhängig denkende Frauen überhaupt nicht ausstehen kann und eben deshalb den Haken am selbsttändigen Handeln von Eugenie sucht. Ich denke, dass er ihr eine Schwarze-Peter-Karte in der Geschichte zuschieben wollte. Bei mir hat das nicht funktioniert, ich schrieb ja schon, dass sie mir sehr sympathisch ist. Ich wünsche ihr und ihrer Gefährtin alles Glück der Welt.

Danglars wird doch wohl nicht völlig aus der Geschichte geflohen sein. Er taucht sicher noch einmal auf und wird zünftig bestraft.

Ehrlich gesagt kann ich mit Mercedes nicht so richtig mitfühlen. Was jammert sie denn jetzt schon wieder rum? Sie verlässt ihr Haus, lässt ihr Leben und Vermögen komplett zurück, weil sie sich für die Taten ihres Mannes schämt und nun ist sie überrascht, mit wie wenig Geld sie auskommen muss? Albert will in den Militärdienst eintreten, um den Lebensunterhalt zu verdienen, aber sie will ihn erst nicht gehen lassen? Wovon denkt sie denn leben zu können? Na, Monte Christo wird ihr sicher noch einmal helfen. Auch wenn sie die wahre Leidtragende in dieser Geschichte ist - übrigens sind es genauso Albert und Franz - ist sie mir zu naiv, sorry.

Favole

vor 5 Jahren

Kapitel 97-106 ("Die Straße nach Belgien" - "Die Teilung")
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suse9 schreibt:
Ehrlich gesagt kann ich mit Mercedes nicht so richtig mitfühlen. Was jammert sie denn jetzt schon wieder rum? Sie verlässt ihr Haus, lässt ihr Leben und Vermögen komplett zurück, weil sie sich für die Taten ihres Mannes schämt und nun ist sie überrascht, mit wie wenig Geld sie auskommen muss? Albert will in den Militärdienst eintreten, um den Lebensunterhalt zu verdienen, aber sie will ihn erst nicht gehen lassen? Wovon denkt sie denn leben zu können? Na, Monte Christo wird ihr sicher noch einmal helfen. Auch wenn sie die wahre Leidtragende in dieser Geschichte ist - übrigens sind es genauso Albert und Franz - ist sie mir zu naiv, sorry.

Hier muss ich dir recht geben. So ganz nachvollziehen konnte ich das auch nicht. Einerseits wählt sie dieses Leben (so ein bisschen Geld un Schmuck hätte sie ja schon mitnehmen können, wenn man mal realistisch ran geht) und dann meckern, weil ihr die Art und Weise, wie Albert damit umgeht, nicht passt. Klar, ist es für sie nicht schön, dass er so weit weg geht, dazu in die Gefahr und für längere Zeit. Aber sie konnte ja schlecht annehmen, dass er den ganzen Tag nur Däumchen drehen wird.
Aber leid tut sie mir trotzdem, da sie an der Katastrophe selbst keine Schuld trägt, auch wenn Edmont sie für die Heirat verurteilt. Aber so einfach war das für sie ja auch nicht.

suse9

vor 5 Jahren

Kapitel 107-117 ("Die Löwengrube" - "Der fünfte Oktober")
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Auch ich habe es nun endlich geschafft und das Buch beendet. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh, da mich einige Passagen zum Schluss genervt haben. Dieses Glorifizieren Edmonds, diese Rechtfertigungen - nein, auch wenn er ein bisschen zweifelt, fühlt er sich ja letztendlich rehabilitiert und das finde ich eine zu einfache Lösung. Er ist für mich definitiv übers Ziel hinausgeschossen und hat sich selbst schuldig gemacht. Außerdem ist es mir nicht klar, warum er Danglars verschont hat.
Ach, das Buch hat mir schon gefallen und hat sich definitiv gelohnt, aber es hat auch seine Schwächen. Trotzdem werde ich wohl volle Punktzahl vergeben, da es sich lohnt, den Roman zu lesen. Er gehört für mich zu den Klassikern der 1. Wahl und dass Dumas ein Macho ist, muss ich wohl tolerant überlesen ;)).

suse9

vor 5 Jahren

Kapitel 107-117 ("Die Löwengrube" - "Der fünfte Oktober")
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Penelope1 schreibt:
Andererseits war das Risiko zu groß, Maximilian hätte sich nicht beherrschen können und hätte seine Freude zu offensichtlich gezeigt.

Ich dachte anfangs auch, dass Edmond Maximillen deshalb nichts sagt. Aber dann hätte er ihn doch spätestens in Marseilles einweihene könne. Er lässt ihn ganz schön zappeln und dieses ewige Schicksalgespiele fand ich dann auch nicht nett von Edmond.

suse9

vor 5 Jahren

Kapitel 107-117 ("Die Löwengrube" - "Der fünfte Oktober")
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Penelope1 schreibt:
Aber ich mag ihn nicht, er ist arrogant, niederträchtig und einfach BÖSE!

Oh ja, ich fand ihn auch widerwärtig und für IHN hätte ich mir auch Schlimmeres gewünscht, denn er ist uneinsichtig. Er wird wohl eine Strafe bekommen, sich aber irgendwie herauswinden können - schade eigentlich

suse9

vor 5 Jahren

Kapitel 107-117 ("Die Löwengrube" - "Der fünfte Oktober")
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Madame Swann schreibt:
Von mir ebenfalls ein großes Dankeschön an die tolle Runde! Mir hat das Lesen und der Austausch mit euch allen sehr viel Spaß gemacht - war eine unserer schönsten Klassiker-Leserunden, wie ich finde! :-)

Auch natürlich von mir ein Dankeschön. Mir hat es auch Spaß gemacht. Schade nur, dass ich so langsam war und zum Schluss ein bisschen hinterherhinkte, aber toll, dass ich den Stupps bekommen habe, dieses Buch zu lesen. Ich dachte immer, die Geschichte vom Grafen zu kennen, aber wenn man den Roman nicht gelesen hat, sondern nur die Filme kennt, weiß man so gut wie nichts.
Ich freue mich schon auf den übernächsten Monat und hoffe, dass wieder ein interessanter Klassiker gewählt wird. Viel Spaß mit "Große Erwartungen"

Favole

vor 5 Jahren

Kapitel 107-117 ("Die Löwengrube" - "Der fünfte Oktober")
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suse9 schreibt:
Auch ich habe es nun endlich geschafft und das Buch beendet. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh, da mich einige Passagen zum Schluss genervt haben. Dieses Glorifizieren Edmonds, diese Rechtfertigungen - nein, auch wenn er ein bisschen zweifelt, fühlt er sich ja letztendlich rehabilitiert und das finde ich eine zu einfache Lösung. Er ist für mich definitiv übers Ziel hinausgeschossen und hat sich selbst schuldig gemacht. Außerdem ist es mir nicht klar, warum er Danglars verschont hat. Ach, das Buch hat mir schon gefallen und hat sich definitiv gelohnt, aber es hat auch seine Schwächen. Trotzdem werde ich wohl volle Punktzahl vergeben, da es sich lohnt, den Roman zu lesen. Er gehört für mich zu den Klassikern der 1. Wahl und dass Dumas ein Macho ist, muss ich wohl tolerant überlesen ;)).

Schön zusammengefasst. =)

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