Alexandre Dumas der Jüngere

 4.2 Sterne bei 130 Bewertungen
Autor von Die Kameliendame, Die Kameliendame und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexandre Dumas der Jüngere

Alexandre Dumas der Jüngere wurde am 27.7.1824 als unehelicher Sohn von Alexandre Dumas dem Älteren und Marie-Catherine Labay in Paris geboren. Bereits mit 17 begann er seine literarische Laufbahn und begleitete seinen Vater später auf diverse Europareisen. Bereits mit seinen ersten Publikationen erregte er das Aufsehen des Publikums. "Die Kameliendame" wurde sein erfolreichstes Werk, und kurze Zeit nach Veröffentlichund in ein Theaterstück umgewandelt, was in der ganzen westlichen Welt unglaubliche Erfolge verbuchte. Dumas setzte sich in diesem wie in fast allen seinen Stücken mit sozialen und gesellschaftlichen Problemen auseinander. Er starb am 27. November 1895 in Marly-le-Roi. Heute gilt er als einer der Begründer des Gesellschaftsdramas

Alle Bücher von Alexandre Dumas der Jüngere

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Alexandre Dumas der JüngereDie Kameliendame
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Die Kameliendame
Die Kameliendame
 (120)
Erschienen am 11.12.2009
Alexandre Dumas der JüngereDie Kameliendame: Roman (Fischer Klassik PLUS)
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Die Kameliendame: Roman (Fischer Klassik PLUS)
Alexandre Dumas der JüngereDie Dame mit den Kamelien
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Die Dame mit den Kamelien
Die Dame mit den Kamelien
 (0)
Erschienen am 01.12.2014
Alexandre Dumas der JüngereDie Kameliendame
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Die Kameliendame
Die Kameliendame
 (8)
Erschienen am 01.02.2009
Alexandre Dumas der JüngereTHE SON OF CLEMENCEAU
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THE SON OF CLEMENCEAU
THE SON OF CLEMENCEAU
 (0)
Erschienen am 18.08.2008
Alexandre Dumas der JüngerePENSéES DE LA SOLITUDE
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PENSéES DE LA SOLITUDE
PENSéES DE LA SOLITUDE
 (0)
Erschienen am 23.02.2010
Alexandre Dumas der JüngereTHE LADY WITH THE CAMELLIAS
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THE LADY WITH THE CAMELLIAS
THE LADY WITH THE CAMELLIAS
 (0)
Erschienen am 16.02.2010
Alexandre Dumas der JüngereDiane de Lys
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Diane de Lys
Diane de Lys
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Erschienen am 01.01.2014

Neue Rezensionen zu Alexandre Dumas der Jüngere

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Waldschrats avatar

Rezension zu "Die Kameliendame" von Alexandre Dumas der Jüngere

ich kam mit den Charakteren leider gar nicht zurecht
Waldschratvor 3 Monaten

Puh, das war ein fragwürdiges Lesevergnügen … Man lernt zunächst einen außenstehenden Ich-Erzähler kennen, der in Paris bei einer Auktion ein Buch ergattert. Es gehörte der Kameliendame – eine Art Mätresse, die verstorben ist. Nach ihrem Tod wurden alle Besitztümer versteigert, da ihre Schuldner schon zu Lebzeiten vor dem Krankenbett warteten. Dann steht unerwartet ein junger Mann vor seiner Tür, es handelt sich um Armand Duval, einen Liebhaber der Kameliendame Margarete Gautier. Nach einigem Hin und Her erzählt dieser dann die recht traurige Liebesgeschichte der beiden.

Als Liebesgeschichte habe ich das Buch auch erst recht weit am Ende wahrgenommen. Vorher war ich hauptsächlich genervt von dem recht oberflächlichen und mir echt zu blöden Armand. Charaktere wurden zu Dumas Zeiten sicher anders beschrieben und vielleicht war diese Gestalt zu Lebzeiten auch ein greifbarer Charakter, aber ich fand ihn einfach fürchterlich. Dieser „verliebte“ sich dann Hals über Kopf in Margarete, die ihn allerdings warnte – sie kann sich durchaus auf ihn einlassen, es ist ja auch schmeichelhaft, wenn jemand so stürmisch seine Liebe gesteht, aber sie muss ihren doch recht teuren Lebenswandel finanzieren und muss daher noch andere Geliebte neben ihm haben. Auch wenn er das zunächst eingesehen hat, wurde es doch immer wieder zum Streitthema.

Doch irgendwann schien sich die Sache zu wandeln und sie waren doch recht glücklich. Margarete schwor endlich ihrem ausschweifenden und gesundheitsschädigenden Lebenswandel ab – sie war bereits sehr krank und ich habe ihr den Leichtsinn bzw. die Todessehnsucht wirklich übel genommen – und dann habe ich mich endlich für die beiden gefreut. Auch wenn ich wusste, dass sie sterben muss und die Geschichte tragisch endet, so war ich doch zumindest kurz mit beiden Charakteren im Reinen.

Doch dann werden sie durch fremde Hand getrennt und Armand fällt zwar auf, dass dieses oder jenes etwas merkwürdig war, aber er kann nicht bis fünf zählen und verteufelt stattdessen seine Geliebte. Er setzt ihr dann so oft zu, tut ihr unglaublich weh und sie muss das in ihrem Zustand aushalten. Ich fand ihr Leid dann derart tragisch, dass ich sogar einige Tränen vergossen habe. Auch wenn Armand nach ihrem Tod die ganze Wahrheit erfährt, muss er meiner Meinung nach nicht genug leiden, um das von ihm verursachte Leid wieder gut zu machen. Denn so sehr geliebt haben kann er sie ja nicht, wenn es ihm letzten Endes immer nur darum ging, dass er sich wegen diesem oder jenem verletzt gefühlt hat und ihr deswegen wieder Leid zugefügt hat. Für mich ist und bleibt dieser Charakter einfach ein Idiot.

Ihr seht, ein recht aufregendes Buch … Zeit, Moral und Sitte hin oder her, aber bis auf die letzten Kapitel würde ich maximal 2 Sterne vergeben, die letzten 30 Seiten haben mich ein wenig getröstet und dadurch werden es trotz viel Aufregung noch 3 Sterne.

Kommentare: 2
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KaterinaFrancescas avatar

Rezension zu "Die Kameliendame" von Alexandre Dumas der Jüngere

"Sonnen, die ebenso glanzlos untergehen, wie sie aufgegangen sind"
KaterinaFrancescavor 6 Monaten

Die Halbweltlerin Margarete Gautier, wegen ihrer Lieblingsblumen, nur die Kameliendame genannt, verliebt sich in den jungen bürgerlichen Armand Duval. Zerrissen zwischen dem kostspieligen und ausschweifenden Leben der Pariser Gesellschaft und ihrer Liebe zu dem bescheidend vermögenden Armand Duval verschlechtert sich Margarets angegriffene Gesundheit zusehends. Retrospektiv erzählt der junge Armand dem Erzähler von seiner großen Liebe und wie diese an Einspruch seiner Familie zerbrach und Margarete das Leben kostete.

Mit der "Kameliendame" hat Dumas der Jüngere einen sehr bewegenden und schonungslosen Roman über die Frauen der Demi-Monde geschrieben. Maragrete, gerade mal 20 Jahre alt, ist schon tief gezeichnet von den Ausschweifungen des mondänen Lebens. Finanziert von Liebhabern und Verehrern residiert sie hochherschaftlich, wird jedoch als lebhafter und geistvoller als die üblichen filles entretenues beschrieben. Einer ihrer Finanziers ist ein alter Herzog, der entgegender landläufigen Meinung eine rein platonische Beziehung zur ihr pflegt, da sie ihn an seine jung verstorbene Tochter erinnert. Der Herzog bemüht sich um Margaretes Bekehrung und stellt ihr ausreichend Mittel zur Verfügung, doch kann Magarete sich nicht von den Verlockungen des mondänden Lebens trennen und unterhält weiter Beziehungen hinter dem Rücken des Herzogs. Margarete selbst ist eine einsame Frau, über deren Familie man nichts erfährt. Resigniert eröffnet sie Armand, dass sie für ihre Verehrer nur ein Mittel zur Befriedigung ihrer Eitelkeit ist. Ihre "Freundin" Prudence, eine in die Jahre gekommene fille entretenue, ist nur auf die Vergünstigungen aus, die ihre Verbindung zu Margerete ihr einbringen und fördert daher deren Liasons mit reichen Männern.
Armand verliebt sich auf den ersten Blick in Margarete, wobei er von Prudence, die ihre Felle davon schwimmen sieht, gewarnt wird, dass eine fille entretenue ihr Herz nicht verschenken sollte. Armand will Margerete ebensfalls jeden ihr teuren Luxus bieten und beginnt zu spielen. Margaretes Existenz als fille entretenue wird vom Erzähler sehr ambivalent geschildert. Einerseits erweckt sie sein Mitleid, anderseits wird oft die Frage nach einer Sühne bzw. Bekehrung in den Mittelpunkt gestellt. Auch Margaretes Liebhaber werden zwar gestreift, jedoch wenig kritisch betrachtet und wenn dann mehr im Eifersuchtsaufwall Armands. Armands Familie ist entsetzt über seine Liebe zu einer Halbweltlerin und versucht, die Verbindung zu unterbinden. Dennoch wird Armands Vater als der ehrenhafteste Mensch gezeichnet und verkörpert die Stimme der vornehmen Gesellschaft, die eine solche Beziehung nicht tolerieren würde.
Sprachlich ist der Roman ein Genuss. Flüssige Dialoge und ein anhaltender Spannungsbogen, obwohl die Leserin bereits zu Beginn weiß, wie die Geschichte endet.

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lesestundens avatar

Rezension zu "Die Kameliendame" von Alexandre Dumas der Jüngere

Meisterhaft geschriebene Liebesgeschichte auf höchstem Niveau
lesestundenvor 3 Jahren

Die Kameliendame ist auch nach jetzigen Maßstäben ein absolut lesenswertes Buch, nicht nur für Liebhaber von Klassikern, sondern gerade für all jene empfehlenswert, die keinen 1500 Seiten Schinken lesen wollen, aber trotzdem in einen hervorragenden und fesselnden Gesellschaftsroman aus der Zeit des Realismus eintauchen wollen. Die Liebesgeschichte hat mich sehr in ihren Bann gezogen und ich konnte die Verliebtheit zum greifen nahe spüren. Eine Liebesgeschichte in dieser Qualität gibt es nicht oft, alleine dafür ist dieses Buch ein Meisterwerk. Wer den Fehler macht und das Buch so lange auf der Wunschliste belässt wie ich, der sei gewarnt: Ihr könntet es später bereuen.

Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/05/die-kameliendame-alexandre-dumas/

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Alexandre Dumas der Jüngere wurde am 27. Juli 1824 in Paris (Frankreich) geboren.

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