Alexandre Dumas Cagliostro. Tl.1

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Inhaltsangabe zu „Cagliostro. Tl.1“ von Alexandre Dumas

In den letzten Regierungsjahren von Ludwig XV. und seiner Mätresse Madame Dubarry hat der französische Königshof in Versailles den Höhepunkt eines in Dekadenz und Willkürherrschaft umschlagenden Absolutismus erreicht. Der Rokokohof versinkt in einem Morast von Skandalen und Konspiration. Der Dubarry ist nichts wichtiger als die Anerkennung ihrer Position durch eine förmliche "Vorstellung" im Kreise des alten Adels. Dafür mobilisiert sie mit Hilfe ihres Bruders alle Mittel der Schmeichelei und der Bestechung. Madame Dubarry muß sich mit ihrem Vorhaben beeilen. Denn in einem beispiellosen Triumphzug rollt bereits die Karosse von Marie-Antoinette durch Frankreich. Die österreichische Kaisertochter, deren Mutter Maria Theresia ist, kommt zu ihrer Vermählung mit dem französischen Dauphin, dem Kronprinzen und Enkel Ludwigs XV. nach Paris. Von dieser habsburgischen Prinzessin wird nämlich etwas mehr Sittenstrenge erwartet, als am französischen Hof bisher üblich ist. Auf ihrer Fahrt ist die D auphine an einer Poststation bereits dem mysteriösen Cagliostro begegnet, der eigentlich Joseph Balsamo heißt, und sich außerdem Acharat, Großkophta oder Graf von Phönix nennt. Dieser ist ebenfalls in einer prächtigen, etwas kuriosen Kutsche mit angebautem Wohnkasten nach Paris unterwegs. In diesem Wohnkasten haust er greise Alchimist Althotas, der sich mit der Gewinnung eines Lebenselixiers, das ewige Jugend verleihen soll, beschäftigt. Auch Cagliostro verfügt über bemerkenswerte Fähigkeiten: Er kann hellsehen, Wasser in Wein verwandeln - und Wein in Wasser - und in beliebiger Menge Gold herstellen. Vor allem die Damenwelt ist fasziniert von diesem stattlichen Mann, der alles zu wissen und alles zu können scheint. Über die Frauen des Adels verschafft er sich Zugang zum Königshof, wo niemand etwas von dem unglaublichen Komplott ahnt, das Cagliostro plant.

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  • Rezension zu "Cagliostro. Tl.1" von Alexandre Dumas

    Cagliostro. Tl.1
    Ferrante

    Ferrante

    27. February 2010 um 10:02

    Ich lese diese Neuübersetzung in der Prachtausgabe der Edition Stuttgart im VS Verlagshaus, die Anfang der 1990er erschien und wie die Taschenbuchausgabe bei Fischer in zwei Bände aufgeteilt ist. Dieser erste Band startet mit einem unheimlichen Prolog, in dem Cagliostro als Freimaurer eingeführt wird. Zunächst werden alle relevanten Personen langwierig eingeführt, aber bald werden die ersten Intrigen am Königshof gesponnen. Cagliostro als Magier ist ein faszinierender Übermensch, der vom Mesmerismus freizügig Gebrauch macht, aber jedoch als Mensch mit seiner problematischen Liebesbeziehung zu Lorenza auch greifbar wird. Dumas verbindet sehr geschickt historische Fakten mit atemberaubenden Einfällen (Cagliostro sagt z.B. Marie Antoinette die Zukunft voraus) und faszinierenden Charakteren (Rosseau wird zum Beispiels zu einer Hauptfigur, und auch Jean-Paul Marat tritt auf). Wer von den gegenwärtig populären seichten Historienromanen die Nase voll hat, sollte zu Dumas greifen, dessen Werke auch immer eine tiefere Ebene haben. Cagliostro ist aber nur in dieser vollständigen Neuübersetzung empfehlenswert!

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