Alexandre Dumas Die Mätresse des Königs - Zwischen Krone und Schafott I

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Mätresse des Königs - Zwischen Krone und Schafott I“ von Alexandre Dumas

Sehr unterhaltsamer Reihenauftakt, der einen in die Zeit um Marie Antoinette eintauchen lässt. Ein typischer Dumas-Roman.

— Jelena
Jelena
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Intrigen beginnen...

    Die Mätresse des Königs - Zwischen Krone und Schafott I
    Jelena

    Jelena

    13. September 2014 um 12:03

    Ein klassischer Dumas-Roman. Obwohl es ein Roman aus dem 19. Jahrhundert ist, lässt er sich recht einfach und schnell lesen. Die Geschichten von Dumas sind wirklich ein Genuss und auch diese Reihe scheint davon nicht ausgenommen zu sein. Wenn man das Buch liest, hat man das Gefühl, als hätte Dumas selbst am königlichen Hofe gelebt und alles miterlebt. Die Figuren sind z. T. sogar historisch belegt. Am meisten beeindruckt mich der hohe Unterhaltungswert: die Geschichte liest sich doch relativ modern, es mangelt nicht an Humor. Gleichzeitig erkennt man aber auch, wie wortgewandt die Ausdrucksweise Dumas' ist, er schafft es, den Leser genau in die Zeit hineinzuversetzen, in der dieser Roman spielt. Die Figuren sind dem Leser zwar nicht unbedingt sehr vertraut, in dem Sinne, dass man mit ihnen "fühlt", es lässt sich doch eine gewisse Distanz wahrnehmen. Trotzdem sind alle Figuren sehr interessant und machen das Buch mit ihrer Art und ihrem Charakter sehr lebendig. Ich kann Dumas' Art zu schreiben gar nicht richtig benennen: sie wirkt sehr modern in ihrem Unterhaltungsstil, gleichzeitig aber auch sehr klassisch, was die Wortwahl und das Verhalten der Charaktere anbelangt: man könnte es "gehobene Unterhaltung" nennen. Jedenfalls macht es unheimlich viel Vergnügen, dieses Buch zu lesen. Mit Dumas kann man wirklich nichts falsch machen. Was mich allerdings ein wenig "verwundert" ist die Gestalt des Magiers Joseph Balsamo. Mit seinen übernatürlichen Zaubertricks lässt er die historische Geschichte zu sehr ins fiktive hinabgleiten. Es ist schon klar, dass die Geschichte natürlich nicht darauf abzielt, historisch korrekt zu sein, doch trotzdem hätte ich nicht damit gerechnet, dass die Geschichte auf diese Weise so stark ins Fiktive übergeht. Ich werde noch sehen, wie sich das im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelt. Dann werde ich mir auch nach und nach eine Meinung dazu bilden können. Bis jetzt nehme ich es einfach erstmal nur wahr. Insgesamt aber ein sehr angenehm zu lesender Reihenauftakt, der Lust macht auf mehr.

    Mehr