"The Devil She Knows" war für mich ein typischer cozy read: leicht zu lesen, charmant erzählt und mit einem kleinen Hauch Übernatürlichem, der das Ganze interessant macht. Die Idee, dass eine Frau plötzlich eine echte Dämonin in ihrem Leben hat, klang für mich nach einer ansprechenden Mischung aus Romantik, Fantasy und Humor.
Leider erfüllte die Geschichte nicht ganz meine Erwartungen. Zwischen der Protagonistin und der Dämonin hätte ich mir deutlich mehr Spannung gewünscht, emotional wie auch romantisch. Es fehlt dieses gewisse Knistern, das man bei einem solchen Setting fast automatisch erwartet. Die Beziehung entwickelt sich vorhersehbar und wirklich überraschende Momente gibt es kaum, zudem war insgesamt wenig Chemistry zwischen den beiden.
Was mir aber gefallen hat, ist der lockere Schreibstil. Alexandria Bellefleur schafft es, dass man die Charaktere trotzdem gern begleitet, auch wenn die Handlung keine großen Wellen schlägt. Man merkt, dass die Autorin ein gutes Gespür für Dialoge und Alltagsmomente hat. Es ist eines dieser Bücher, die man gemütlich an einem Wochenende durchliest, ohne viel darüber nachzudenken.

















