Alexej Winter

 4.5 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Sekundensache und Hexenkinder.
Alexej Winter

Lebenslauf von Alexej Winter

Alexej Winter ist ein aus dem Südwesten Deutschlands stammender Autor. Mit seinem Debütroman "Sekundensache" (HOMO Littera, 2014) schrieb er sich in die Herzen zahlreicher Leser. Der Roman landete unter den Top 3 der schwulen Bücher und wurde zum Buch des Jahres 2014 gekürt.

Alle Bücher von Alexej Winter

Sekundensache

Sekundensache

 (19)
Erschienen am 17.07.2014
Hexenkinder

Hexenkinder

 (13)
Erschienen am 01.01.2016

Neue Rezensionen zu Alexej Winter

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zuendegelesens avatar

Rezension zu "Sekundensache" von Alexej Winter

Ich wünschte, ich wäre diesem Buch schon früher begegnet. Authentisch und absolut nachvollziehbar.
zuendegelesenvor 8 Monaten

Meinung

Das Cover zeigt einen muskulösen, blonden und jungen Mann im Hintergrund. Umringt ist er von ein paar leichten Schnörkeln und einer deutlichen Schrift mit Autor, Titel und Genre. Persönlich finde ich das Cover schön gestaltet und muss sagen, dass es mir gefällt. Nur sollte man es nach dem Lesen kurz abwischen, da man auf der Beschichtung jeden Fingerabdruck sieht.

Zu den örtlichen Begebenheiten lässt sich nicht viel sagen, denn diese spielten eine wenig wichtigere Rolle. Man weiß zwar, wo man sich in etwa befindet, doch der Schwerpunkt lag eher immer Szenen bedingt an Häusern, Einrichtung und der näheren Umgebung. Fest steht, die Handlung spielt im fiktiven Dunkelbach, ein kleiner Ort in Deutschland. Dieser findet allerdings weniger Erwähnung, außer beim Fußballverein. Zwischendurch macht man auch mal einen kleinen Abstecher nach London. Aber dazu verrate ich nichts weiter.

Alexej Winter war stets darauf bedacht, einem ein passendes Bild zu vermitteln. So gelang es ihm, das Haus der Familie Maurer ziemlich bildlich von Augen zu führen. Die toskanisch angehauchte Inneneinrichtung wird sich von meinem inneren Auge vermutlich niemals ganz lösen können. Dafür war es einfach zu detailreich und passend beschrieben. Ganz zum Vorteil, denn es erspart dem Leser sich selbst etwas auszudenken, denn durch treffende Beschreibungen hat man alles förmlich vor Augen.

Genauso hat der Autor es mit seinen Charakteren – die teils sehr speziell waren – gehandhabt. Diese Geschichte ist lobenswert. Jeder seiner Charaktere hatte eine feste Einstellung und Funktion in der Geschichte, keiner war zu viel oder zu wenig. Die Gegensätze, die gegeben waren, haben die Handlung stark vorangetrieben. Authentisch ist auch ein Wort, welches ich zu den Hauptcharakteren ergänzen möchte, denn das waren sie. Viele Gefühle und Gedanken der beiden Männer – Luca und Bela – konnte ich ziemlich gut nachvollziehen und verstehen. Da spielt natürlich die persönliche Erfahrung eine entscheidende Rolle, aber es vermittelt dem Leser auch ein klares Bild davon. Ich spreche hier von der Gedankenwelt, den Ängsten und der Verzweiflung. Aber nicht nur die beiden Männer waren gut ausgearbeitet, auch alle anderen Charaktere sind bis ins kleinste Detail durchdacht und das merkt man in der Geschichte auch.

Durch die bildhaften Beschreibungen und der rasch voranschreitenden Handlung ist dem Autor ein besonderer Stil gegeben. Durch Einschübe von spanischen Sätzen, hat dieses Buch eine verstärkte Wirkung der Charaktere, denn so werden die Wurzeln der Hauptcharaktere verdeutlicht. Manchmal waren mir die Personen etwas zu naiv. Ich wäre am Liebsten in dieses Buch hineingesprungen und hätte alle Schütteln können. Manche stellen haben mich so fassungslos gemacht vom einen auf den anderen Moment. Ich musste immer weiter lesen und wollte nicht aufhören. Die Geschichte war dann auch so schnell fertig. Und das zeigt doch schon wieder, dass der Autor mit den Gefühlen spielt, dass er einen leitet. So etwas ist großartig und macht dieses Buch wieder hervorragend.

Bewertung

Diesem Buch jetzt etwas kritisch gegenüberzustehen, war unvermeidbar. Ich bin, wenn es um Geschichten mit Homosexualität als Thema geht, eben sehr kritisch und habe Angst, dass es Klischees erfüllt, denen ich selbst versuche entgegenzuwirken. Deswegen war dieses Buch auch gleichzeitig eine Herausforderung. Glücklicherweise wurde ich hier nicht enttäuscht und Alexej Winter hat auch eine angenehme Geschichte geschrieben, die jetzt nicht gleich ein falsches Bild vermittelt. Und das ist mir persönlich eben wichtig. Daher vergebe ich gerne vier von fünf möglichen Schreibfedern.

Fazit

Jeder, der sich im Genre der “Gay Romance” heimisch fühlt, wird hier sicher nicht enttäuscht. Klischees? Fehlanzeige. Eine schöne Geschichte, die Verzweiflung und Angst ziemlich gut darstellt. Die authentisch und frisch ist. Alexej Winters Debüt lässt auf einen neuen und guten Autor hoffen, dessen Geschichten ich gerne weiter lesen möchte.

Ich danke dem HOMO Littera Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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ConnyReinhards avatar

Rezension zu "Hexenkinder" von Alexej Winter

Hexenkinder von Alexej Winter
ConnyReinhardvor 3 Jahren

Zunächst sorry, dass ich erst jetzt verspätet zu meiner Hexenkinder-Rezension komme. Bei mir war ordentlich was los, aber nun kommt sie endlich:

Die Rezension Hexenkinder von Alexej Winter

Als Leserin von fantastischer Literatur war ich bislang eher unbeleckt, mal abgesehen von Märchen, E.T.A Hoffmann und einigen wenigen Heftromanen der John Sinclair-Heftromanreihe vor zig Jahren. Daher war ich sehr gespannt auf den 1. Teil der Hexenkinder-Serie von Alexej Winter. Sollten dort Elfen, Hexen mitspielen, Gestalten also, die ich bislang nicht kannte.

Der Einstieg hatte mich auch schon direkt gepackt: Layk, ein junger Müllergeselle, kommt nach seiner Walz in sein Heimatdorf zurück. Doch das steht in Flammen und seine Bewohner samt seines Vaters sind verschwunden. Layk macht sich auf die Suche nach ihm, was der Beginn einer Tour de force für Layk werden soll. Er kämpft mit Trauer und Sorge und erste Enthüllungen über seine Herkunft, was ihn sehr irritiert. Außerdem lernt der den faszinierenden, geheimnisvollen Elf Seth kennen, der ihn in eine gefährliche Schlacht mit einem Waldteufel verwickelt und zu dem er sich trotz seines oftmals schroffen Verhaltens magisch angezogen fühlt. Schließlich endet dieser erste Teil mit einem dermaßen krassen Cliffhanger, der in seiner Dramatik fast seines gleichen sucht …

Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten. Für mich war es aber auf jeden Fall eine gelungene Premiere ins Fantasy-Genre, dank Alexej Winters Hexenkinder. Stimmungsvolles, schönes Cover. Interessante Protagonisten, die eine tolle Chemie miteinander haben. Auch die Nebenfiguren besitzen Tiefe und sind keine bloßen Stichwortgeber oder bloße Punkte der Handlung, die abgearbeitet sukzessiv abgearbeitet wird. Eine fesselnde Handlung, bei der der Autor geschickt an der Spannungsschraube dreht (gerade zum Schluss). Dazu hat er eine Welt geschaffen, die er dermaßen plastisch und anschaulich schildert, sodass ich auch als Newcomerin sie mir sehr gut vorstellen kann und mich ans irdische Mittelalter erinnern lässt. Also bin ich äußerst gespannt, wie es mit Layk und Seth weitergehen wird und was sie noch alles erleben. Bei den Nachfolgebänden bin ich daher hundertprozentig dabei und kann Hexenkinder hundertprozentig all diejenigen empfehlen, die knackige, mitreißenden und fantasievolle Lektüre mögen und schätzen. 5 von 5 Sternen!!!

Diese Rezension erscheint außer bei Lovelybook noch auf meiner Homepage www.conny-reinhard.de (nebst Hinweis bei Facebook) und bei www.thalia.de – Danke schön nochmals, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte und für die unterhaltsame Zeit beim Lesen.

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hexe2408s avatar

Rezension zu "Hexenkinder" von Alexej Winter

gelungener, abwechslungsreicher Auftakt
hexe2408vor 3 Jahren

Layk hat nach seiner Lehre nur noch einen Wunsch: nach Hause zu seinem Vater zu kommen. Doch als er in seinem Heimatdorf Kingshohen ankommt, ist nichts mehr, wie es war. Alle Häuser stehen in Flammen, kein Mensch ist mehr vor Ort. Was das alles zu bedeuten hat und wie es dazu kommen konnte, ist für Layk ein riesiges Rätsel. Allein und voller Sorge macht er sich auf den Weg, dem einzigen Hinweis nachzugehen, den er gefunden hat. Doch was ihn unterwegs erwarten wird, verändert noch einmal alles.

 

Autor Alexej Winter schmeißt seine Leser sofort mitten ins Geschehen, es gibt keine große Vorgeschichte, kein vorsichtiges Herantasten. Mir hat das sehr gut gefallen, da es so gleich spannend beginnt und der Heftroman aufgrund der eingeschränkten Seitenzahl nicht so viel Raum für ausladende Einführungen bietet.

 Layk steht in dem brennenden Heimatdorf und nichts ist mehr, wie er es kannte. Trotz der schlimmen Situation bekommt man einen Eindruck von seinem zu Hause, von den Verhältnissen, in denen er gelebt hat und der Bindung zu seinem Vater. Im Verlauf der Geschichte wird immer mehr deutlich, wie wenig Layk von der Welt, die ihn umgibt, wirklich weiß. Seth, den er unterwegs trifft, kennt viele der Geheimnisse und andersartigen Wesen, doch er hält sich weite Strecken noch recht bedeckt. So erfahren auch wir nur Stück für Stück was Tardiriôn alles zu bieten hat.

Layk und Seth sind zwei sehr verschiedene Charaktere, die zwischendurch aneinander geraten, sich necken und aufziehen, sich irgendwie hassen und doch anziehen. Das Spiel der Emotionen zwischen den beiden ist schön zu verfolgen. Einige Szenen werden dadurch aufgelockert, in anderen sorgt es für zusätzliche Anspannung oder ein Knistern in der Luft. Eines ist auf jeden Fall klar: langweilig wird es mit den beiden nicht. Bereits in dem ersten Heft erleben sie viel, es wird spannend und actionreich.

Das Ende des ersten Heftes ist wahrlich mehr als fies gewählt. Hundert Fragen geistern mir im Kopf herum und alle hoffen auf eine Antwort. Wie es nun weiter gehen wird, was wir noch alles erfahren werden, welche Gefahren noch drohen und was es mit dem Geheimnis, das kurz vorm Ende gelüftet wurde, noch  auf sich hat, werden wir wohl erst in den Fortsetzungen erfahren.

 

Ein schöner, gelungener Einstieg in die Reihe. Ich freu mich schon jetzt darauf den kühlen, distanzierten Seth und den eher lieben, behütet aufgewachsenen Layk wieder zu sehen.

 

Vielen Dank für das bereitgestellte Rezensionsexemplar im Rahmen der Leserunde auf Lovelybooks!

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Gespräche aus der Community

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AlexejWinters avatar

Den dunklen Fürst zu ehren,

ihm Untertan zu sein und

die Pforte zu öffnen,

mit dem Blut der sieben Kinder

 

 

Willkommen, furchtlose Abenteurer und Liebhaber fantastischer Literatur. Packt eure Habe, sattelt die Pferde und begleitet Layk, einen jungen Müllergesellen, durch die Ländereien von Tardiriôn.

Seit Weihnachten 2015 ist die eBookversion des ersten Teils meiner Heftromanreihe „Hexenkinder“ bereits für diverse Plattformen verfügbar. Nun hat auch die gedruckte Version das Licht dieser Welt erblickt. Grund genug, euch herzlich zu einer neuen Leserunde mit mir einzuladen.

 

Zum Inhalt:

Endlich kann Müllergeselle Layk nach Hause zurückkehren – doch in Kingshohen wütet ein Feuer. Und damit nicht genug. Alle Bewohner sind verschwunden, und auch von seinem Vater fehlt jede Spur. Layk beschließt, sich auf die Suche nach ihm zu machen und muss die Heimat ein zweites Mal verlassen.

Die Reise ins Ungewisse beginnt, denn Layk hat nur einen Anhaltspunkt: Er muss nach Norden ...

 

Was erwartet euch:

Hexenkinder – Aufbruch nach Norden ist der erste Teil einer Heftromanreihe, welche vom österreichischen Verlagshaus HOMO Littera veröffentlicht wird.

Doch was ist ein Heftroman? Vielleicht kennen einige von euch Perry Rhodan oder Jerry Cotton. Das sind wohl zwei der besten Beispiele, welche auch in Deutschland Kultstatus erreicht haben. Üblicherweise sind Heftromane, wie der Name schon sagt, Romane in gehefteter Form, im handlichen Format. Ähnlich Din A5. Der Text ist zweispaltig gedruckt, auf ca. 64 Seiten. Ihr seht, es ist ein sehr kurzer Roman, dessen Geschichte regelmäßig fortgeführt wird. Ich persönlich vergleiche das gern mit einer Serie im TV. Knappe 40 Minuten spannende Unterhaltung, danach fiebert man der Fortsetzung entgegen.

 

Ihr seid interessiert und würdet gerne an der Leserunde teilnehmen? Dann bewerbt euch und verratet mir:

Wenn ihr in einer solchen Welt leben würdet, welcher Fantasyrasse würdet ihr angehören und welche Waffe würdet ihr führen? Und vor allem: Warum? Egal ob schwertführende Zwerge, bogenschießende Elfen, keulenschwingende Orks oder begnadete Magier. Erzählt mir eure Gedanken.

Ich freue mich auf eure Teilnahme!

 

Herzlichst,

 

Alexej Winter

Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
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Liebe Freunde der homoerotischen Literatur,

 

da vor einigen Tagen mein Debütroman „Sekundensache“ erschienen ist, lade ich euch nun herzlich zu meiner ersten Leserunde ein.

 

Sekundensache

Es reichen 3 Sekunden, um sich zu verlieben.

Das muss auch Luca feststellen, als er zum ersten Mal Teamkollege Bela gegenübersteht. Der ist von dem neuen Ersatzspieler auch recht angetan, hält ihn aber immer wieder auf Abstand. Und das aus gutem Grund, denn als es zwischen den beiden ernst wird, gehen für Bela die Probleme erst richtig los. Seine Mutter und Schwester werfen ihn raus und ein alter Bekannter taucht auf, der nur eins im Kopf hat – nämlich sich für eine Abfuhr zu revanchieren. Bela verschwindet daraufhin spurlos und lässt Luca mit all den Problemen, Anschuldigungen und Gegnern allein zurück.

Doch wie allein ist Luca tatsächlich?

Und wer steht am Ende noch zu den beiden Männern?

 

Der HOMO Littera Verlag stellt freundlicherweise zehn Exemplare zur Verfügung, die ihr gewinnen könnt. Wenn ihr Spaß daran habt, euch an der Leserunde zu beteiligen und den Roman mit mir und anderen Lesern diskutieren wollt, dann meldet euch. Schickt mir, zusammen mit eurer Postanschrift, bis zum 24. August 2014, pünktlich zur Mittagsstunde, eine Lovelybooks-Nachricht. Die Gewinner werde ich in den darauf folgenden Stunden bekannt geben. Sollten sich mehr als zehn Leser bei mir melden, lasse ich das Los entscheiden.

Die Gewinnerexemplare werde ich signieren; sollte von eurer Seite der Wunsch nach einer persönlichen Widmung bestehen, lasst es mich in der Nachricht wissen.

 

Natürlich sind auch diejenigen von euch zur Leserunde eingeladen, die den Roman bereits besitzen oder leider keines der Freiexemplare bekommen konnten. Ich werde mich täglich an der Leserunde beteiligen und versuchen, eure Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

 

Ich freue mich auf euch, eure Meinungen, Anregungen und Kritiken!

 

Herzlich,

 

Alexej Winter

 

 

Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
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