Alexey Pehov Blitz

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Inhaltsangabe zu „Blitz“ von Alexey Pehov

Windsucherin Lahen und ihr Gefährte Ness geraten in die Gefangenschaft der Schreitenden, die endlich Rache an ihnen nehmen wollen. Um dem Verderben zu entgehen, müssen sie sich auf einen Handel mit der Mutter der Schreitenden einlassen: Die Todgeweihten werden verschont, wenn sie ins Regenbogental ziehen und Lahen ihre Magie zum Wohle der Schreitenden einsetzt. Der Weg dorthin birgt zahlreiche Überraschungen, und während Freunde zu Feinden und Gegner zu Verbündeten werden, muss Lahen eine wichtige Entscheidung treffen – und schließlich ihren Geliebten Ness mit einer gefährlichen Wahrheit konfrontieren …

Auf der zweite Teil enttäuscht nicht. Temporeich und spannend geht die Geschichte weiter! Absolute Leseempfehlung!

— shavachan
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  • Blitz von Alexey Pehov

    Blitz
    RueSar

    RueSar

    30. July 2015 um 20:47

    Gleich zu Beginn des Romans treffen wir wieder auf die Protagonisten vom ersten Band und auch die Story knüpft eigentlich nahtlos an. Es gibt nicht, wie in manch anderen Fantasyreihen, langatmige Wiederholungen von den vorherigen Teilen, was mich besonders freute, aber den Wiedereinstieg vielleicht etwas schwerer macht, wenn man die Reihe nicht auf einmal durchlest. In diesem Band erfährt der Leser sehr viel Hintergrundwissen, einerseits vom Land Hara und den vergangen Kriegen, andererseits aber auch von den Protagonisten. Vor allem von Lahen erfährt man sehr viele interessante Geschichten und Details. Teilweise sind diese Rückblicke und Geschichten nach meinem Geschmack eine Spur zu lange geraten, dennoch fühlte ich mich nie gelangweilt beim Lesen. Wie auch schon im vorherigen Band ist die Sprache teilweise etwas rauer, was mir aber sehr gut gefällt. Ich mag den Schreibstil des russischen Autors Alexey Pehov sehr gerne und er hat es wieder geschafft, die Story für mich sehr spannend zu gestalten.Fazit Der zweite Band “Blitz” von “Die Chroniken von Hara” hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sternen.

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  • Da platzt doch die Kröte!

    Blitz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2014 um 18:55

    Wie schon im ersten Teil der „Chroniken von Hara“ ist auch im Band „Blitz“ der Ausruf Lucs allgegenwärtig. Die Personen und Gegenspieler sind vorgestellt, die Aufgabe und das Ziel sind klar. Und so schreibt Alexey Pehov seine Leser mit Volldampf in eine rasante Jagd und Hatz durch die Reiche von Hara, zwischen Freund und Feind und viel Magie hindurch. Nachdem Lahen und Ness lange Zeit versucht haben, sich vor der Politik und der Magie des Turms zu verstecken, finden sie sich nun mittendrin. Der Turm ist ihrer habhaft geworden, die Mutter der Schreitenden nutzt die beiden nun jedoch für ihre eigenen Ziele. Sie will das Wissen Lahens für sich selbst, um ihren Funken zu verstärken. Also sollen sie ins Regenbogental, zur Schule der Schreitenden. Gleichzeitig bleiben aber auch die Verdammten, diejenigen Schreitenden, welche ihre Magie mit dem dunklen Funken erweitert haben, nicht untätig. Typhus braucht Lahen, um sich einen neuen Wirtskörper zu beschaffen, Talki übt sich in Geheimniskrämerei, die anderen führen Armeen gen Alsgara und der Treppe der Gehenkten. Viele Wege kreuzen sich, trennen sich wieder, doch in diesem Spiel voller Egoismus und eigener Pläne kann es nur Verlierer geben. Mit dem zweiten Teil „Blitz“ nimmt Alexey Pehov den Wind und die Spannung des ersten Bandes wieder auf und spinnt die Intrigen und Machenschaften der verschiedenen Charaktere weiter. Dabei wird jedem einzelnen durch Einblicke in die Vergangenheit, durch Informationen über deren Beweggründe mehr Tiefe verliehen. Ness, der im ersten Teil durch seine ausgebildeten Fähigkeiten als Gijan – als Kopfgeldjäger – eine vorrangige Rolle zuteil wurde, muss sich nun zwischen all der Magie um sich herum seine Grenzen eingestehen. Auch wird die Vergangenheit von Hara mit mehreren Blickwinkeln betrachtet. Alles in allem fehlt keinen Augenblick die Spannung. Wo der erste Teil noch schleppend losging, kann man dies vom zweiten nicht mehr behaupten. Der Spannungsbogen zieht sich von Anfang bis zum Schluss und auch die trägeren Momente im Buch sind vollgepackt mit wichtigen Informationen. Lediglich einige Szenen sind zu aufgesetzt, zu vorhersehbar. Der Zufall wird zu offensichtlich herbeigeführt, sodass Hilfe oder Verderben genau dort auftaucht, wo eben für den Storyverlauf gebraucht. Außerdem fällt an einigen wenigen Stellen, an welchen Emotionen oder Spannung gebraucht würden, eine allzu sachliche und oberflächliche Schreibweise auf, die fast ein wenig verstörend wirkt. Dass Pehov es nämlich durchaus versteht, genau dies in seinen Texten umzusetzen, beweist er an vielen anderen Stellen. Dies sind die einzigen Kritikpunkte an einem durchaus spannenden und lesenswerten Buch. Dies und die Tatsache, dass das Ende voller offener Fragen steht, man vor ein vollendetes Bild gesetzt wird: ohne Erklärung, ohne Information, wie es dazu kam. Was einen dann unruhig werden lässt, wenn nicht gerade der dritte Band schon im Haus ist. Definitive Leseempfehlung!

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  • Ein solider Folgeband, der viele Zusammenhänge erklärt und definitiv Lust auf Donner macht :-)

    Blitz
    Leselady

    Leselady

    23. February 2014 um 18:08

    „Wer Sturm sät, wird einen Orkan ernten“ Blitz ist nun der zweite Band der Chroniken von Hara und so geht’s nun weiter: „Lahen und Ness wurden verraten und sind in die Gefangenschaft der Schreitenden geraten. Nun müssen sie den Preis für ihr Verbrechen von einst zahlten. Doch unter den Schreitenden herrscht Zwietracht und die Verdammten strecken ihre Klauen nach Lahens Funke aus. Kann Ness seine Gefährtin vor ihnen schützen? Wird sich Shen wieder auf ihre Seite schlagenn? Und wie kann Lahen verhindern, dass ihre Magie für immer ausgelöscht wird? Nur ein äußerst gefährlicher Handel vermag die beiden Meuchelmörder aus dem Turm der Schreitenden zu befreien.“ (Klappentext) Informationen zu Buch, Verlag und Autor: • Broschiert: 422 Seiten • Verlag: Piper (9. Oktober 2012) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3492702740 • ISBN-13: 978-3492702744 • Originaltitel: Veter polyni • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 4,2 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3492702740/lovebook-21 Alexey Pehov, geboren 1978 in Moskau, studierte Medizin. Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen. Er ist neben Sergej Lukianenko der erfolgreichste phantastische Schriftsteller Russlands. »Die Chroniken von Siala« wurden zu millionenfach verkauften, mit mehreren Preisen ausgezeichneten Bestsellern. Zuletzt erschien seine neue Serie »Die Chroniken von Hara«. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, die ebenfalls Schriftstellerin ist, lebt Pehov in Moskau. Quelle: http://www.piper.de/autoren/alexey-pehov-2255 Eindrücke / eigene Meinung: Seit ich „Wind“, den ersten Band der Chroniken von Hara-Reihe bei LovelyBooks im Rahmen einer Leserunde kennenlernen durfte, habe ich russisches Fantasy -„Blut geleckt“ und bin zum begeisterten Pehov-Leser geworden. Um die Reihe nahtlos und zeitnah weiterzuverfolgen habe ich mir „Blitz“ und „Donner“ gekauft und auch der neueste Band „Sturm“ wird wohl sehr bald Einzug bei uns halten :-). Soviel zu meiner Begeisterung für diese fantastische Reihe und wieder zurück zu „Blitz“.. „Blitz“ unterscheidet sich vor allem ein wenig vom ersten Band, weil er etwas „theoretischer“ und ruhiger ist und wir beim Lesen vor allem die Geschichte des Imperiums und seiner Nachbarländer kennenlernen und recht tief in die Biografie einiger Charaktere eintauchen dürfen. Dies verdanken wir in erster Linie Lahen, die im Gegensatz zum ersten Band erstaunlich offen und sehr auskunftsfreudig über ihren Werdegang und uvm. berichtet. Das war auf der einen Seite sehr aufschlussreich, interessant und für das Verständnis der Gesamtereignisse wichtig, auf der anderen Seite zog es sich schon sehr dahin... Ness wirkte während all dieser Erläuterungen SEHR passiv und unterbrach nur äußerst selten und war alles in allem für meinen Geschmack etwas ZU zurückhaltend. Möglicherweise war dies auch der Grund, warum ich Lahens Ausführungen irgendwann dann doch als ziemlich zäh und schleppend empfand. Aber eingefleischte Pehov-Fans werden sich da sicher gern durchbeißen ;-) Sehr interessant war für mich jedoch die Ich-Perspektive von Thia – überhaupt kam man nicht nur ihr, sondern den Verdammten im Allgemeinen sehr viel näher, als es im vorangegangenen Band der Fall war – und die Entwicklung von Shen! Alles in allem ein äußerst aufschlussreicher Folgeband, ein (leider zu) kurzes Wiedersehen mit Ganor und Luk, sowie ein paar neuen lichten und dunklen Gestalten und einem katastrophalen Paukenschlag am Ende. Ein solider Folgeband, der viel Wissen vermittelt, Zusammenhänge erklärt und definitiv Lust auf mehr macht!

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  • Rezension zu "Blitz" von Alexey Pehov

    Blitz
    AshleyVioletta

    AshleyVioletta

    08. December 2012 um 15:49

    Ich habe mich in der Hoffnung an dieses Buch herangetraut, es würde besser sein als das erste, welches ja einfach nicht in die Gänge zu kommen schien. Und ich wurde glücklicherweise kaum enttäuscht. Denn "Blitz" erreicht in meinen Augen ein ganz anderes Niveau als "Wind"! Es hat nicht lange gedauert, bis ich mich wieder voll und ganz in dieser anderen Welt eingefunden hatte. Die Handlung beginnt nicht sofort, es wird eher ein wenig geredet und wiederholt, was sich schon ereignet hatte. So blieb mir genug Zeit, auch die Charaktere wieder kennenzulernen. Den Protagonisten Ness, Luk und Ganor, Thia, Giss, Shen. Und genau diese Charaktere haben an so viel Tiefe gewonnen - ich konnte mich vor allem in Thia richtig gut hineinversetzen, obwohl sie eigentlich die "Böse" ist, aber durch ihre Vergangenheit schienen ihre Handeln und auch ihre Fehler vollkommen nachvollziehbar. Ness ist zwar ziemlich gleichmütig, doch es geht ihm nur um Lahen und vor allem steht er zu sich selbst, was ich wahnsinnig bewundernswert finde. Man konnte einiges mehr über die Vergangenheit und Gedanken der Menschen erfahren, die im ersten Teil noch sehr verschwommen und unklar wirkten, wie Ness und Thia, es kam mir so vor, als würde alles hier im zweiten Band viel klarere Züge annehmen. Auch wenn es hier mal wieder um eine Reise quer durch ein uns nicht bekanntes Land geht, wird es keineswegs langweilig - da diese Geschichte immer wieder unvorhergesehene Wendungen vornimmt. Das liegt vielleicht teilweise daran, dass auch einige Personen etwas verschwommen wirken, doch größtenteils hat man schon jedem Charakter in die Karten und blickt und man könnte meinen, der nächste Schritt eines jeden wäre auch vorraussichtlich. Aber dem ist ganz gewiss nicht so und für mich hat auch genau das den Reiz dieses Buches ausgemacht. Ich muss aber wirklich sagen, dass der Schreibstil ziemlich häufig ist. Vielleicht liegt das einfach daran, dass das Buch ursprünglich aus dem russischen stammt, oder weil jedes zweite Wort ein unbekannter Begriff, wie Blasge oder Shaf ist, oder einfach, weil der Übersetzer scheinbar ein unheimlich kompliziertes Deutsch verwendet. Aber ich finde, wenn es sich sowieso um High Fantasy handelt und man bei vielen Wörtern erstmal stutzt, wäre etwas "einfacheres" Deutsch angebracht. Und meine letzten Worte gelten dem Glossar: welches ich für vollkommen unnötig halte. Ich habe nur ein oder zweimal hineingeguckt, um mir die verwirrend vielen Namen der Verdammten durchzugucken, um dann zu wissen, wer wer ist. Doch eigentlich ist es wirklich nicht der Rede wert. Ich will nicht wissen, wo ein Blasge wohnt, sondern wie er aussieht, ist es etwa ein Mensch oder Tier oder was ganz anderes? Warum kann der Autor die Elfen nicht gleich Elfen anstatt "Hochwohlgeborene" nennen? Das Glossar ist vollkommen unnütz, der Autor wirft mit "Fremdwörtern" geradezu um sich und erklärt im Glossar nicht einmal wirklich, worum es sich dabei handelt. Fazit: Blitz hat mir eindeutig besser gefallen als Wind und konnte mich wirklich überzeugen. Einige Merkmale, wie ein holpriger Schreibstil und zu viele unerklärte Fremdbegriffe haben meinen Eindruck etwas zerstreut, aber ich werde diese Reihe definitv fortsetzen!

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  • Rezension zu "Blitz" von Alexey Pehov

    Blitz
    horrorbiene

    horrorbiene

    22. November 2012 um 16:38

    Blitz ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer in das Buch zu finden, da Band eins mir zwar gut gefiel, jedoch nicht in einer bestimmten Weise oder einem bestimten Punkt herausragend war, so dass mir nicht viel in Erinnerung blieb. Doch die Erinnerungen kamen mit dem Lesen wieder – auch ohne große Wiederholungspassagen, was ich dem Buch hoch anrechne. Einer meiner Kritikpunkte an Band eins ist folgender gewesen: Mir war beim Lesen durchweg nicht klar, worauf die Trilogie hinauslaufen soll und grob gesagt, worum es eigentlich geht. Natürlich, weiß ich was passiert, doch das große Ganze ist nicht deutlich geworden. Zwar hörte Band eins mit einem absolut unbefriedigenden da nicht abgeschlossenen Finale auf und ich wusste, wie es als nächstes weiter geht, nämlich im Turm der Schreitenden – wo Band zwei auch direkt einsteigt – doch was danach kommen soll, war mir nicht klar. Und nun kommt auch leider mein größter Kritikpunkt an Band zwei: Hier ist es genau so! Sicherlich passiert all das, was im Klappentext steht und es hat auch wieder genau so ein unvollkommenes Ende, dass ich unbedingt sofort weiterlesen wollte, doch was jetzt in Band drei passieren soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und wenn in Band zwei der Plot der Trilogie noch nicht klar ist, kann das Buch nicht gerade exzellent werden, es sei denn, es gehört zu einem größeren Gesamtwerk… Darüber hinaus hat das Lesen von Band zwei, nachdem ich wieder “in der Geschichte” war viel Spaß gemacht. Denn Pehov liefert hier einen soliden Fantasyroman ab. Besonders gelungen finde ich die Erzählperspektive: Der Haupterzählstrang dreht sich um den Gijan (Meuchelmörder) Ness und seine Frau Lahen. Ness erzählt in Ich-Perspektive. Die zahlreichen Nebencharaktere werden von einer dritten Person geschildert. Dies erzeugt einen interessanten Effekt beim Lesen, doch man stellt zudem fest, dass man eigentlich doch recht wenig bei Ness verweilt. Ansonsten ist er eine wirklich interessant gestaltete Figur, die trotz des brutalen Berufs ein wirklicher Sympathieträger ist, ebenso wie alle anderen Nebencharaktere. Der Leser erlebt sogar einen Erzählstrang aus der Sicht einer der Verdammten und damit eines Gegenspielers Ness’. Mitunter habe ich mich gefragt, wieso eigentlich Ness als Hauptcharakter zählt, wenn doch Lahen so viel mächtiger und wichtiger ist, doch dies wird am Ende des Buches halbwegs aufgelöst. Auch frage ich mich, weshalb einer der Erzählstränge sich um Luk und Ga-nor dreht. Welche Bedeutung die beiden für die Geschichte haben, ist mir gänzlich unklar – hoffentlich eines der Rätsel, die Band drei auflösen wird. Ebenfalls sehr gelungen empfand ich die Spielerei mit den Sympathien. Diese schwanken zwischendurch und es ist nun nicht eindeutig geklärt, wer wirklich zu den Guten gehört und wer zu den Bösen. So etwas mag ich sehr! Fazit: Mit Wind und nun auch mit seiner Fortsetzung Blitz kann man eigentlich nichts falsch machen, wenn man ein High-Fantasy Buch zur Unterhaltung sucht. Die Geschichte wird hier interssannt und auf gleichem Niveau fortgesetzt, ohne sich viel mit Wiederholungen und Erklärungen aufzuhalten. Leider ist mir nach Band zwei immer noch nicht klar, worauf die Trilogie hinauslaufen soll. Dies finde ich wirklich schade. Auch wenn Pehov mit der Trilogie nichts Herausragendes abgeliefert hat, ich habe die beiden Bücher sehr gern gelesen und warte auch schon auf Band drei Donner.

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  • Rezension zu "Blitz" von Alexey Pehov

    Blitz
    Lesemomente

    Lesemomente

    13. November 2012 um 14:28

    Inhalt: Lahen und Ness sind vom Turm gefangen genommen worden und warten zunächst auf die Anhörung durch die Mutter und dann auf die unvermeidbar folgende Strafe. Im Gespräch mit der Mutter erfährt Ness Dinge über seine Weggefährtin, die auch für ihn vollkommen neu sind. Und dann kommt alles anders als gedacht… Meine Meinung: Sie ist da. Endlich. Die lang ersehnte Fortsetzung von „Wind“. Anders als ihr Vorgänger, aber genauso gut: Während sich die Handlung im ersten Teil fast überschlug und es sehr viele verschiedene Erzählperspektiven gab, ist dieser Teil an sich ruhiger. Die meiste Zeit erzählt Ness aus der Ich-Perspektive, einige Passagen werden aus Thias Sicht erzählt und von Gan’or und Luk erfahren wir insgesamt sehr wenig. Irgendwann während des Lesens habe ich mir das Buch angesehen und festgestellt, dass ich etwa die Hälfte gelesen hatte und in der Geschichte eigentlich noch gar nicht so viel passiert war. Ich schreibe das nicht, um euch abzuschrecken – im Gegenteil: Mir ist dann erst bewusst geworden, dass mir die erste Hälfte, obwohl es so wenig in der Handlung voran ging und vielmehr nötige Hintergrundinformationen, Gespräche usw. im Hintergrund standen, kein bisschen langatmig vorkam. Und das muss erstmal jemand dem Herrn Pehov nachmachen. Ich fand es sehr schön, endlich mehr über Lahens Vergangenheit zu erfahren, um die sie ja eigentlich ein großes Geheimnis macht – was, sobald man ihre Vergangenheit kennt, auch durchaus verständlich ist. Doch nicht nur Lahen bekommt mehr Konturen; auch die Verdammte Thia, die immer noch auf ihre Chance wartet, Shen und Lahen gefangen zu nehmen, um ihren alten Körper wiederzubekommen, entwickelt sich im Laufe der Geschichte. Das einzige, was ich wirklich schade fand, war die Tatsache, dass Gan’or und Luk eine geringere Rolle spielen, dabei mag ich den schweigsamen und so loyalen Nordmenschen doch so gerne. Ich bin aber guter Hoffung, dass die beiden im dritten Teil wieder mehr zu Geschichte beitragen. Der Schluss ist… Ja, wie ist der Schluss? Unerwartet, mit großem Cliffhanger, aber doch grandios. So, dass ich mal wieder ungeduldig auf den dritten Band warte… *Alexey Pehov ist ein High-Fantasy-Autor, den man unbedingt kennen sollte. Ich mag seinen Schreibstil und die Handlung, die nicht immer ganz dem „typischen“ Orks-Zwerge-Elfen-Schema entspricht. Mit „Blitz“ ist ihm eine wunderbare Fortsetzung gelungen, die angesichts des Schlusses unheimlich neugierig auf den dritten Teil macht. *

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  • Rezension zu "Blitz" von Alexey Pehov

    Blitz
    Asaviel

    Asaviel

    27. October 2012 um 13:44

    Auch wenn es schon einige Monate her ist, dass man sich mit Ness und Lahen auf eine Reise begeben hat, findet man sich als Leser doch schnell wieder zurecht. "Blitz" setzt genau dort ein, wo "Wind" endet. Die Charaktere haben keinen Standortwechsel vollzogen und so hat man kurz Zeit sich zu orientieren. Es sind die bekannten Perspektiven, die wieder eingenommen werden. Ness erzählt seine Geschichte aus der Ich-Position heraus, Thia und Luk verfolgt der Leser in der gewohnten Er-Perspektive. Diese Protagonisten, aber auch alle Charaktere, die um sie herum zu finden sind - Lahen, Shen, Ga-nor; um nur einige wenige zu nennen - werden im Vergleich zum ersten Band weiter vertieft. Man lernt sie besser kennen und sie erhalten in ihrem Charakter und ihrem Handeln viele neue Schattierungen. Wer bis hierhin davon ausging gut und böse könne man in der Geschichte gut auseinander halten, wird überrascht werden. Die Guten und Bösen werden kräftig durcheinander gewirbelt und in Frage gestellt. Zu Band 1 stellt dieser Nachfolger klar eine Steigerung dar. Nicht nur, dass die Charaktere noch besser, noch intensiver dargestellt werden, auch die Handlung kommt etwas in Schwung. Bei "Wind" hatte ich durchgängig das Gefühl so etwas wie einen Prolog, einen langen ersten Einführungsband zu lesen. Hier passiert in "Blitz" nun mehr. Dabei ist nie erkennbar, wie das Gesamtbild aussehen soll. Man kennt halbwegs die Beweggründe der einzelnen Personen, aber kann nicht vorhersehen, was geschehen wird. Das birgt eine große Portion Spannung in sich, die durch die häufigen Perspektivwechsel und das seltene Aufeinandertreffen der Protagonisten noch erhöht wird. Mehr Handlung bedeutet wie üblich bei High-Fantasy auch mehr Kampf. Kampf mit den Schwertern, mit Pfeil und Bogen, aber auch mit Magie. Bei ersterem bleibt die Erzählung immer ausreichend realistisch, bei letzterem überzeugt das gut durchdachte Magiesystem, das schnell aus dem Schwarz/Weiß-Denken von "licht" und "dunkel" hinauswächst. Der kleine Kritikpunkt, der wohl anzumerken ist, sind die Erzählungen vom Krieg insbesondere zu Beginn der Geschichte. Kein Leser wird sich merken können welche Armee gerade an welchem Ort steht und wer gerade von wem wo besiegt wurde. Das verwirrt eher und überfliegen die meisten sicherlich nur. Tja und das Ende? Das Ende ist so gestaltet, dass das Warten auf den nächsten Band äußerst nervenaufreibend wird. Mit einem Cliffhanger, der viel Tod beinhaltet, werden wird der Leser sich selbst überlassen. Fazit: "Blitz" konnte mich voll und ganz von sich überzeugen und stellt noch einmal eine deutliche Steigerung zum ersten Band "Wind" dar. Die Charaktere werden noch feiner ausgearbeitet und die Handlung kommt nun so richtig in Schwung. Am Ende steht ein unglaublicher Cliffhanger, der die Wartezeit auf Band 3 unerträglich erscheinen lässt.

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