Alexey Pehov Dunkeljäger

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Inhaltsangabe zu „Dunkeljäger“ von Alexey Pehov

Der Elf Lass lebt in einer vom Krieg zerrütteten Welt: Die mächtigen Elfenhäuser sind über einen alten Konflikt, dessen Ursprung kaum jemand mehr kennt, in scheinbar unüberwindbare Feindschaft geraten. In seinem Bemühen, zwischen den Häusern Frieden zu schaffen, wird Lass zur Hassfigur beider Seiten und muss fliehen. Doch nicht nur die Elfenkrieger sind ihm fortan auf den Fersen, auch Orks, Zwerge und Dämonen verfolgen ihre eigenen Ziele, um dem geschwächten Elfenreich den entscheidenden Schlag zu versetzen...

Gute Fantasy ohne dem gängigen Handlungsverlauf zu folgen.

— Jadra
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    Dunkeljäger

    Flaventus

    20. December 2016 um 13:46

    Dieses Buch ist anders. Für mich ist das vollkommen okay, wenn Autoren übliche Konventionen über Bord werfen. Auch der irreführende Klappentext und das irreführende Cover tragen dazu bei, dass der Leser etwas anderes erhält als er erwartet. Denn weder der Krieg, noch der Konflikt zwischen Elfenvölkern sind Gegenstand des Buchs, sondern die Flucht des Hauptprotagonisten Lass. Auf dieser erlebt er allerlei Abenteuer, die sich mehr oder minder unabhängig voneinander lesen. Herausgekommen ist eher eine Anthologie als ein zusammenhängender Roman, denn es fehlt das große Ganze. Dabei kommen Fantasy-Fans durchaus auf ihre Kosten, denn in diesem Buch wimmelt es nur so von fantastischen Gestalten. Neben Elfen, tauchen Gnome, Orks, Halblinge oder deren Mischformen auf, aber auch exotischere Echsenwesen. Wenig beschrieben Ich mag Geschichten, in denen nicht alles haarklein beschrieben wird. Dieses Buch ist so eine. Es wird kaum beschrieben, wie die Welt funktioniert. Dass Lass ein Flieger ist, kann der Leser noch nachvollziehen. Dass die Flieger von Dämonen angetrieben werden, ist hingegen eine Tatsache, die der Leser selbst in seinem Kopf zu einem stimmigen Bild hinzufügen muss. Auch die Form der Fluggeräte bleibt größtenteils dem Leser überlassen. Nur selten werden Details erläutert, wie die Flugschiffe tatsächlich aussehen. Denn Lass ist ein Pilot, der sich in der Luft am wohlsten fühlt, so dass der Leser mehr von ihm als Piloten erfährt, weshalb das Cover auch irreführend ist. In dieser Gestalt taucht er nämlich nicht wirklich auf. Vielmehr ist er auf der Flucht vor dem Krieg, der zwar im letzten Drittel des Buchs etwas näher beleuchtet wird, aber für das Buch keine Rolle spielt, weshalb der Klappentext ebenso irreführend ist. Hörbuch Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch lesen lassen. Der Sprecher ist Oliver Siebeck, der mit seiner tiefen Stimme als Vorleser wirklich sehr geeignet ist. Er hat zwar nicht die sprachliche Vielfalt, dass er jedem Charakter eine "eigene" Stimme geben kann, aber es ist trotzdem sehr angenehm ihm zuzuhören. Auch wenn ich die Geschichte gehört habe, rede ich wegen der besseren Lesbarkeit in dieser Rezension vom Leser und nicht vom Hörer. Fazit Dieses Buch liest sich mehr wie ein Flüchtlingsroman in einer fantastischen Welt, dem aber der Blick auf den Gesamtkontext fehlt. Dadurch scheint es mehr eine Anthologie kleinerer Abenteuer eines Elfen zu sein als ein zusammenhängender Roman. Die geschaffene Welt hingegen ist ebenso erfrischend anders, wie der Bruch mit üblichen Konventionen aus der Fantasy-Welt. Für Genrefans ist dieses Buch sicherlich ein Blick wert.Diese Rezi habe ich auch auf meinem Bücherblog veröffentlicht.

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