Alexey Pehov Schwarzer Dolch

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Dolch“ von Alexey Pehov

Ludwig van Normayenn wird geachtet und doch gefürchtet. Als Seelenfänger verfügt er über die Gabe, dunkle Seelen zu erkennen, die noch nicht bereit sind, das Reich der Sterblichen zu verlassen. Oft ist er die letzte Hoffnung der Menschen, die von den Ausgeburten des Dunkels heimgesucht werden. Auf der Jagd nach den ruhelosen Seelen zieht er von Fürstentum zu Fürstentum – doch auf seiner Reise erwarten ihn Feinde, die noch schrecklicher und gefährlicher sind, als er sich vorzustellen vermag ... Mit dem großartigen Auftakt seiner neuen Serie »Chroniken der Seelenfänger« beweist Alexey Pehov einmal mehr, dass er zu den besten Fantasyautoren unserer Zeit gehört.

Ich habe das Buch abgebrochen. Es gibt keinen roten Faden, nur kapitelweise hervorsehbare Kurzgeschichten. Die Schreibweise nervt sehr!

— Lovepotion

Ich war sehr positiv überrascht. An die Art der Erzählweise musste ich mich etwas gewöhnen doch am Ende wollte ich nicht mehr aufhören.

— AnnMan

Beeindruckendes Buch. Kein neues Kapitel anfangen wenn Schlafenszeit ist ;)

— loele

Intelligent geschrieben mit ungewöhnlichen Charakteren

— Zeilenleben

Rasanter Spaß und blutige Spannung mit dem Seelenfänger Ludwig van Normayenn und seinen zwei Begleitern Apostel und Scheuch. Lesenswert!

— mondy

Satte Fantasy als Auftakt einer Reihe, die ich durchaus empfehlen kann, falls man nicht unbedingt nur gehobene Literatur mag.

— Arkron

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  • Kreativ und düster

    Schwarzer Dolch

    thebookpassion

    23. March 2017 um 16:22

    Ludwig van Normayenn ist ein berühmt und berüchtigter Seeelenfänger, er kann dunkle Seelen erkennen, die sich hartnäckig weigern das Reich der Sterblichen zu verlassen. Die Seelenfänger sind oft die einzige Hoffnung für ganze Ortschaften, die von den bösen Seelen heimgesucht werden. Und so macht sich Ludwig, von Ortschaft zu Ortschaft, auf um den Menschen zu helfen.Ich war absolut gespannt auf die neue Reihe von Alexey Pehov, da er unter anderem schon in“ Dunkeljäger“ bewiesen hat, dass es ihm fabelhaft gelingt, kreative und innovative Ideen zu entwickeln und diese in eine packende Story zu verpacken. „Schwarzer Dolch“ entführt den Leser oder die Leserin in ein mittelalterlich anmutendes Europa. Ruhelose Seelen streifen in dieser Welt umher und terrorisieren die Bewohner. Allein die Grundidee finde ich absolut spannend und kreativ. Das Magiersystem in diesem Roman setzt jedoch allem eine Krone auf, da man einfach spüren kann, wie sehr sich der Autor Gedanken gemacht und versucht hat, etwas völlig Neues zu schaffen. So kann sich die Magie von Ludwig nur mit Hilfe von gezeichneten Figuren manifestieren. Aber auch sein schwarzer Dolch besitzt Magie, denn der Dolch kann die Energie der eliminierten ruhelosen Seelen speichern, sodass Ludwig ein langes und recht gesundes Leben führen kann. Des Weiteren wird das Magiesystem in unterschiedlichen Kategorien geteilt und so besitzen Seelnfänger, Magier oder Priester jeweils ganz unterschiedliche Kräfte.Die Geschichte wird aus der Ich- Perspektive von Ludwig geschildert. Ludwig hat einen ganz speziellen und trockenen Humor, der mich das ein oder andere Mal herzlich zum Lachen gebracht hat. Aber auch Ludwigs Begleiter, der pessimistische Apostel- eine ruhelose Seele- , der nur von Ludwig oder anderen Seelenfängern gesehen werden kann, hat mich zum Schmunzeln gebracht. Er versucht Ludwig immer und immer ins Gewissen zu reden und hat oft viel zu viel Angst. Des Weiteren wird Ludwig von Animatus- ein belebter Gegenstand- begleitet. Er kann nicht sprechen und ich muss gestehen, dass ich ihn als ziemlich unheimlich und gruselig empfand, da er sehr gerne Gebrauch von seiner Sichel macht…Alexey Pehov gelingt es gekonnt eine düstere Atmosphäre mit seiner Wortwahl zu erschaffen und in meinen Gedanken sah die Welt oft sehr düster und gespenstische aus, was perfekt zu den ruhelosen Seelen passt.Insgesamt gelingt es dem Autor wieder einmal kreative Ideen zu vereinen und daraus eine tolle Geschichte voller Spannung und Düsternis zu verweben. Durch den Ideenreichtum des Romans hebt er sich deutlich von anderen Romanen des Genres ab. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Schwarzer Dolch

    Schwarzer Dolch

    Enaria

    29. July 2016 um 19:40

    Der "Schwarzer Dolch" ist der Auftakt von Alexey Pehovs neuer Fantasy-Reihe "Die Chroniken der Seelenfänger". Der Protagonist Ludwig von Normayenn ist ein Seelenfänger und besitzt die Fähigkeit Seelen zu erkennen, die das Reich der Sterblichen noch nicht verlassen haben. Mit seinem besonderen schwarzen Dolch zieht er von Fürstentum zu Fürstentum und schickt die dunklen, ruhelosen Seelen in die Hölle. Begleitet wird er dabei von Apostel, einer guten Seele, sowie dem stummen Animatus Scheuch. Der Leser begleitet Ludwig auf seiner Reise durch die fiktive, mittelalterliche Welt, die ein wenig an Europa erinnert. Die aus der Ich-Perspektive erzählten Kapitel sind in sich abgeschlossen und haben so den Charakter von Episoden, in denen der Protagonist fremden Wesen, Feinden und anderen Gefahren begegnet. Besonders unterhaltend waren für mich Apostel und Scheuch, die beiden Begleiter von Ludwig, sowie die Idee um den schwarzen Dolch. Mein Lesevergnügen wurde allerdings von der Tatsache getrübt, dass sich das Buch nicht wie ein durchgängiger Roman lesen lässt. Für mich kam so keine Spannung auf und ich habe eine gefühlte Ewigkeit gebraucht bis ich das Buch durchgelesen habe - für Leute, die jedoch gerne Pausen zwischen Kapiteln einlegen, ist diese Geschichte wohl eher geeignet. -Danke an NetGalley und Piper für das Ebook.-

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  • Schwarzer Dolch

    Schwarzer Dolch

    Mine_B

    05. July 2016 um 10:32

    Mit „Schwarzer Dolch – Chroniken der Seelenfänger“ hat der Fantasy- Autor Alexey Pehov den Auftakt zu einer Serie geschrieben, welcher unterhaltsam ist und die Neugier an dieser Reihe weckt.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Ludwig van Normayenn wird geachtet und doch gefürchtet. Als Seelenfänger verfügt er über die Gabe, dunkle Seelen zu erkennen, die noch nicht bereit sind, das Reich der Sterblichen zu verlassen. Oft ist er die letzte Hoffnung der Menschen, die von den Ausgeburten des Dunkels heimgesucht werden. Auf der Jagd nach den ruhelosen Seelen zieht er von Fürstentum zu Fürstentum – doch auf seiner Reise erwarten ihn Feinde, die noch schrecklicher und gefährlicher sind, als er sich vorzustellen vermag ...   In „Schwarzer Dolch“ ist eine hilfreiche Karte und ein umfangreiches Glossar beigefügt wurden, in dem die wesentlichen Begriffe und Arten der ruhelosen Seelen aufgeführt wurden sind. Der Schreibstil von Pehov ist angenehm und das Fantasy- Buch lässt sich leicht lesen. Auch ein unterschwelliger Humor ist erkennbar, welcher das Lesevergnügen zusätzlich steigert. Das Fantasy- Werk spielt in einer interessanten Welt, welche an einem mittelalterlichen Setting angelehnt ist. In dieser vielseitigen Welt wandeln die unterschiedlichsten Wesen, welche auch ruhelose Seelen genannt werden. „Schwarzer Dolch“ wird aus der Ich- Perspektive erzählt, wobei der Leser aus der Sicht von dem Protagonisten Ludwig van Normayenn dessen Abenteuer erleben darf. Hierbei werden abgeschlossene Abenteuer berichtet. Jedes Kapitel steht quasi für ein neues Erlebnis, in dem der Protagonist sich neu beweisen muss. Dies hat zur Folge, dass jedes Kapitel seinen eigenen Spannungsaufbau mit entsprechendem Finale hat. Jedoch empfand ich diesen Aufbau manchmal etwas unglücklich gewählt, mir hat ein bisschen der rote Faden zwischen den jeweiligen Geschichten gefehlt. Aber auf der anderen Seite hat dies auch zur Steigerung der Spannung geführt, man wusste als Leser nicht, in welche Richtung das nächste Kapitel gehen würde. Das letzte Kapitel bildet hierbei nochmal ein fulminantes Finale. Eine Steigerung zu den vorherigen Abenteuern ist erkennbar. Auch endet diese Geschichte mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, sodass man am liebsten sofort weiterlesen möchte. Auch die Charaktere konnten mich in diesem Fantasy- Buch überzeugen. Der Protagonist ist der Seelenfänger Ludwig van Normayenn. Er unterscheidet sich von den anderen Seelenfängern, da er nicht wahllos jede ruhelose Seele ermordet, die ihm über den Weg läuft. Nein, er unterscheidet diese zwischen gut und böse, welche den Menschen schaden könnte, diese werden dann von ihm mit Hilfe seines Dolches vernichtet. Seine beiden Begleiter spielen auch eine wesentliche Rolle in diesem Werk. Dies sind die ruhelose Seele Apostel und der Animatus Scheuch. Apostel ist recht pessimistisch und manchmal hat man den Eindruck, dass Apostel quasi das Gewissen darstellt. Er wiegt die Nachteile ab und nicht selten drückt er sich vor einem Abenteuer, weil er Angst vor dem Ausgang hat. Scheuch ist eine wandelnde furchteinflößende Vogelscheuche, welche still ist und mehr durch seine Gesten besticht. Er ist recht düster gehalten, dennoch bringt er ein gewisses Potential mit in die Geschichte ein, welches mein Interesse geweckt hat. Diese drei bestreiten zusammen Abenteuer und treffen hierbei auf Bekannte und auch auf neue Bekanntschaften. Dabei machen sie sich nicht immer Freunde. Aber auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Diese sind vielseitig und interessant gehalten. Auch bestehen sie aus den verschiedensten Schichten und Allianzen, wie z.B. Gertrude – eine Hexe, die ebenfalls Seelenfänger ist, oder diverse Kirchenvertreter. Positiv möchte ich auch die vielseitigen Ideen von Pehov hervorheben, in Bezug auf die Seelen. Sie sind originell und bestechen durch ihre Vielfalt. Auch bekommt man einen kleinen Einblick in die Politik und die Intrigen zwischen den einzelnen Allianzen und Bünden.   Alles in allem konnte mich Alexey Pehov mit „Schwarzer Dolch – Chroniken der Seelenfänger“ gut unterhalten. Es besticht durch die Charaktere und die Vielseitigkeit der ruhelosen Seelen, aber auch durch Spannende Abenteuer mit reichlich Action. Dafür möchte ich 4 Sterne vergeben.

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  • guter Auftakt

    Schwarzer Dolch

    loele

    03. July 2016 um 12:00

    "Schwarzer Dolch" ist super spannend geschrieben und somit kaum aus der Hand zu legen. Witzig fand ich, dass man oft nicht wusste, ob Ludwig van Normayen gerader mit einer toten Seele redete oder mit einem noch existierenden Menschen. Ich fand allerdings schade, dass es zwar einen roten Faden gab, der dem Töten von bösen Seelen galt, aber keinen Handlungsbogen. Also fing im Grunde mit jedem Kapitel eine neue Geschichte an, die zwar auf dem Vorangegangen aufbaute, aber eben nicht das Gefühl vermittelt hat auf ein großes Ende hinzuarbeiten. Dennoch ist das Buch sehr gut und hat vor allem gemeiner Weise einen Cliffhänger. Ich kann es also kaum erwarten bis der Folgeband erscheint.FazitEinmal mehr wird mir bewusst, warum ich normalerweise Reihen erst lese, wenn schon fast alle oder alle Bände erschienen sind. Ich hasse es verlassen zurückgelassen zu werden. Und so habe ich mich gefühlt, als ich die letzte Seite vom "Schwarzer Dolch" gelesen hatte: von Ludwig van Normayenn verlassen.

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  • Hütet euch, dunkle Seelen!

    Schwarzer Dolch

    mondy

    26. May 2016 um 11:29

    Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß gemacht. Man darf am "alltäglichen" Leben des Seelenfängers Ludwig van Normayenn teilhaben, der durch die Lande streift und verschiedene Aufträge erledigt. Begleitet wird er dabei von zwei Gefährten: der ruhelosen Seele Apostel und dem etwas undurchsichtigen Animatus Scheuch, die sich eigentlich so gar nicht grün sind und gerade deshalb für den ein oder anderen Lacher sorgen. Diese drei Herren ziehen also gemeinsam durch eine mittelalterlich anmutende Welt und versuchen, dunkle Seelen ins endgültige Jenseits zu befördern.Erzählt wird das Ganze aus der Ich-Perspektive von Ludwig, der einen unterhaltenden Ton anschlägt. Doch was macht ein Seelenfänger eigentlich? Er ist bitte nicht mit einem Zauberer, Hund des Herren oder gar einem Mitglied des Ordens der Gerechtigkeit zu verwechseln ... diese beherrschen zwar alle Magie, aber jeder eine jeweils andere Form. So bedient quasi jeder eine etwas andere Nische und während magisch begabte Priester sich z.B. mit Teufeln und Dämonen herumschlagen, macht ein Seelenfänger Jagd auf dunkle Seelen, die diese Welt einfach nicht verlassen wollen. Dass unser guter Ludwig dabei auf so manche harte Nuss stößt, versteht sich von selbst. Mir hat dieser Aufbau der Welt mit den verschiedenen Magieformen, Orden und Anderswesen sehr gut gefallen. Das System ist durchdacht und es macht Spaß, die Feinheiten zu entdecken.Der Aufbau des Buches ist eher ungewöhnlich. Zwar hängen die einzelnen Kapitel übergreifend schon zusammen, z.B. tauchen viele Charaktere immer wieder auf und es wird Bezug auf vorherige Ereignisse genommen, aber eigentlich behandelt jedes Kapitel ein eigenes, abgeschlossenes Abenteuer. So entsteht ein etwas episodenhaftes Konstrukt, das mir nur bedingt gefallen hat. Ich hätte mir eine lange, zusammenhängende Geschichte gewünscht, denn so, wie es jetzt ist, wiederholt sich der Aufbau immer wieder: relativ langer Einstieg, Erkennen des Problems, Endkampf. Eigentlich unterhaltsam, aber auf Dauer dann doch nicht besonders abwechslungsreich. Im letzten Kapitel wird das System allerdings aufgebrochen und der Leser wird mit einem sehr offenen Ende zurückgelassen ... wie gemein! ;-)Insgesamt war ich mit diesem Buch aber sehr zufrieden. Eine durchdachte magische Welt, abwechslungsreiche Charaktere und eine gute Mischung aus Witz und Ernst (ja, manchmal geht es natürlich auch recht blutig zu) machen das Lesen zum Vergnügen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Beruf: Seelenfänger

    Schwarzer Dolch

    SABO

    23. May 2016 um 17:32

    Alexey Pehov - Schwarzer Dolch - Chroniken der Seelenjäger.1 - PIPERWas ist ein ruheloser Geist? Einer, der sich immer noch so fest an das Leben krallt, dessen Teil er längst nicht mehr ist, egal, wie sehr er es bedauert?Einer, der zu früh eines gewaltsamen Todes gestorben ist und dessen Schicksalfäden noch nicht ganz durchschunden sind, bis zum Tag seiner finalen Bestimmung?Oder ist es der Zorn eines einzigen Menschen, dessen ungestüme Kraft hundert Leben aufbrauchen muss, bevor sein Zorn verraucht ist?Ludwig van Normayenn hat die Gabe, all diesen Seelen zu begegnen, in all ihrer grausamen Wirklichkeit. Ludwig ist ein Seelenfänger, was das dunkle Meer in seinem Dolch immer dunkler werden lässt.Sein Freund Apostel, wandert mit schwertzerschmetterrter Schläfe in blutbesudelter Soutane seit Jahren mit ihm. Trotz oder gerade deswegen.Die Auswahl seiner Gefährten, muss mit seiner Berufung im engen Zusammenhang stehen, der Gedanke drängt sich auf. Mir hat das sehr gefallen.Als sie das Fürstentum Vierwalden erreichen, bemerken sie eine virulente Angst, etwas Schreckliches braut sich hier zusammen. Ludwig würde am liebsten auf seinen Fluchtinstinkt hören, so garstig empfindet er die tückischen Schwingungen.Ludwig meldet sich also beim Bürgermeister und bietet seine Dienste an. Dort ist man hocherfreut und engagiert ihn sofort. Ein Funken Hoffnung schleicht sich über die verzweifelten Gesichter von Vion.Der Tanz der Toten, auf dem Friedhof, ist erst der Anfang..und es gibt noch mehr Fürstentümer, die Ludwigs magische Hilfe brauchen. Erster Teil der Seelenfängerchroniken, die Alexey Pehov schaurig schön in Szene gesetzt hat. Spannende Fantasy der Extraklasse, humorvoll, verschlagen und genial zum Fürchten. Ein Pageturner! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!"In der Luft hing der unterschwellige Geruch von Furcht, der beißend war, wie Pferdeschweiß und gefährlich wie ein tollwütiger Wolf. Nach und nach benebelte er das Denken aller Menschen von Vion."

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  • Rettung vor dunklen Seelen

    Schwarzer Dolch

    Zeilenleben

    22. May 2016 um 13:06

    Meine MeinungLudwig van Normayenn ist Seelenfänger und hat die Gabe ruhelose Seelen zu sehen und zumindest die bösen unter ihnen ins Jenseits zu schicken. Dabei wird er von einer solchen Seele namens Apostel und einen Animatus, Scheuch begleitet. Scheuch ist ein dunkler Animatus, der durch viel böse Energie in einer Vogelscheuche entstanden ist und gerne seine Sichel schwingt und damit ein Blutbad anrichtet. Ludwig ist Mitglied im Orden der Seelenfänger, der politisch gesehen, dem Orden der Gerechtigkeit und der Inquisition entgegensteht. Das Setting erinnert dabei an das mittelalterliche Europa und neben der Jagd auf ruhelose Seelen und anderes mythisches Unkraut, gerät Ludwig auch in einige politische Verwicklungen.Ludwig ist dabei ein Charakter, der nicht nur einfach seine Arbeit macht, sondern seine Aufgabe als eine Art Berufung ansieht. Dabei wird schnell deutlich, dass er sich von den anderen Seelenfängern in seiner Welt abhebt. Er schickt nicht einfach wahllos jede umherwandernde Seele ins Jenseits, sondern unterscheidet deutlich zwischen den guten und bösen Seelen. Dabei ist es so, dass jede Seele, die ein Seelenfänger beseitigt sein eigenes Leben um einen halben Tag verlängert und somit handelt Ludwig mit dieser Denkweise sehr uneigennützig. Hinzu kommt, dass er von Apostel begleitet wird, der zwar ständig an Ludwig herumnörgelt und sehr zum negativen Denken neigt, ihn aber trotzdem folgt wie ein braver Hund und ihn auch hier und da zur Hilfe eilt. Scheuch indessen ist ein deutlich böser Charakter. Aber auch er ordnet sich Ludwig unter und schwingt seine Sichel nur dann wenn Ludwig es ihm erlaubt. Der Seelenfänger scheint nur seinem eigenem Gewissen und moralischen Kompass zu handeln, so dass er auch gegen einige Anweisungen und Regeln seines Ordens verstößt.Dabei ist der Erzählstil dieses Buches etwas gewöhnungsbedürftig, da jedes Kapitel eine Art Kurzgeschichte darstellt. Wir begleiten Ludwig immer aus der Ich-Perspektive und jedes Kapitel wirft uns in ein komplett anderes Setting. Allerdings bauen die einzelnen Kapitel dann doch sehr stark aufeinander auf, so dass schnell ein roter Faden erkennbar wird. Da ich allerdings nach dem ersten Kapitel einen fortgesetzten Erzählfluss erwartet habe, hat mich die Erzählweise etwas verwirrt, spätestens ab dem dritten Kapitel wusste ich sie dann aber zu schätzen. Durch den Erzählstil ist es nämlich möglich Ludwig immer in einem neuen Abenteuer zu begleiten und so gibt es auch keine langatmigen Stellen in dem Buch. Dabei erfahren wir als Leser immer mehr über die Welt, die dort herrschende Magie und auch über die politischen Verhältnisse. Ludwig muss sich immer mehr beweisen und es ist am Ende oftmals seine Intelligenz, die ihm das Leben rettet.

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  • Toller Auftakt einer vielversprechenden Serie

    Schwarzer Dolch

    Miramis

    19. May 2016 um 19:10

    Ludwig van Normayenn ist Seelenfänger - eine Art magischer Kammerjäger, der durch die Lande zieht und die Menschen von ruhelosen Seelen befreit, die ihren Weg ins Jenseits noch nicht gefunden haben. Immer wieder kreuzen sich seine Weg mit den Inquisitoren der Kirche, mit geheimnisvollen Bruderschaften und magisch agierenden Bösewichten. Begleitet wird er auf seinen Weg von Apostel, einer ruhelosen Seele, die sich ihm angeschlossen hat, und von dem Animatus Scheuch, der in Gestalt einer lebenden Vogelscheuche auftritt. Ich hatte zuvor noch nichts von Alexey Pehov gelesen und insofern war die Lektüre für mich eine sehr positive Überraschung. Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen, obwohl ich anfangs doch eher skeptisch war. Ich hatte mit viel Okkultismus und einer eher klassischen Rollenverteilung zwischen Kirche und Magiebegabten erwartet. Der Autor hat mich aber mit einem erfrischenden Mix aus allem überrascht und begeistert. Ludwig zieht durch die Fürstentümer, die einem mittelalterlichen Europa nachempfunden sind, und hilft den Menschen bei ihren Problemen mit ruhelosen Seelen. Jedes Kapitel hat ein eigenes Setting und einen eigenen Fall, so dass der Roman sehr episodenhaft wirkt. Dennoch gibt es handlungsübergreifende Elemente und Personen, die als Eckpfeiler für eine dezent gehaltene Rahmenhandlung dienen. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive Ludwigs; er schildert seine Erlebnisse in einer trockenen, ansatzweise humorvollen Erzählweise, die mir das Lesen zum Vergnügen machten. Seine Begleiter haben mir sehr gut gefalllen; der ewig pesimistische Apostel, der als ruhelose Seele nur für Ludwig und andere Seelenfänger sichtbar ist, und der Ludwig ständig ins Gewissen redet - das hat echten Unterhaltungswert. Auch der Animatus (= belebte Gegenstand) Scheuch hat mir richtig Spaß gemacht; er redet zwar nichts, hat aber zur rechten Zeit seine scharfe Sichel zur Hand und hilft Ludwig damit aus mancher brenzligen Situation. Die Aufträge Ludwigs kommen meist aus dem Bürgermeisteramt und betreffen die verschiedensten okkulten Geschöpfe; hier hat der Autor einen ausgeprägten Ideenreichtum bewiesen, denn er hat sich jede Menge neue Arten von Wesen ausgedacht, die mir so noch nicht untergekommen sind und die Ludwig mit einen ausgeklügelten magischen Konzept zu bekämpfen hat. Im wesentlichen geht es dabei um magische Figuren, die gewirkt werden; aber auch Ludwigs schwarzer Dolch aus Obsidian kommt des öftern zum Einsatz und verhilft den Ruhelosen zum Verlassen dieser Welt. Schön fand ich, dass Ludwig nicht wahllos alle ruhelosen Seelen vernichtet, sondern lediglich die, die Schwierigkeiten machen - das macht ihn für mich sympathisch. Neben Ludwig und seinen beiden ständigen Gefährten beleben weitere Figuren die Handlung, die ich in ihrer Vielfalt ebenfalls sehr gelungen fand. Hervorzuheben ist Gertrude, die raffinierte Hexe und Zauberin, mit der Ludwig ein schon jahrelang dauerndes Techtelmechtel hat. Daneben sind weitere Seelenfänger mit im Spiel, mit denen Ludwig zusammenarbeitet. Aber auch Kirchenvertreter kreuzen Ludwigs Weg und geben interessante Protagonisten ab, bei denen man nicht genau weiß, ob Ludwig ihnen vertrauen darf oder nicht. Spannend finde ich, dass auch die Kirchenvertreter und Inquisitoren eine eigene Art von Magie innehaben, die sie im Kampf gegen das Böse einsetzen. Dass bei diesen vielen Interessensgruppen auch jede Menge Politik und Intrigen im Spiel sind, versteht sich von selbst und ist immer wieder Thema. Am Ende hat mich der Autor dann mit einem wirklich gemeinen Cliffhanger erwischt. Nachdem jedes Kapitel eine in sich abgeschlossene Episode enthält, habe ich mit einem solch offenen Ende nicht gerechnet. Da bleibt nur eines übrig, nämlich auf die Fortsetzung zu wartend, die in jedem Fall ihren Weg auf meinen Reader finden wird. Ich empfehle den Roman gerne weiter, an alle Fantasy-Fans mit Spaß an Magie und Okkultismus.

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  • Seelenfänger in Pseudo-Mittelalter

    Schwarzer Dolch

    Arkron

    16. May 2016 um 10:48

    Nur Menschen, die die Begabung als Seelenfänger in die Wiege gelegt bekommen haben, können Seelen erkennen, die nicht in die Hölle oder ins Paradies gehen, sondern in der Welt verbleiben. Seelenfänger bekommen die Ausbildung, solche Seelen mittels ihres magischen schwarzen Dolches zu beseitigen, vorzugsweise solche, die in der Hölle landen sollen. Dafür erhalten sie die Lebensenergie der Seele und verlängern minutenweise ihr eigenes Leben. Kein Wunder, dass Seelenfänger misstrauisch betrachtet werden, haben sie doch eine Stellung, die es ihnen erlaubt, jederzeit Forderungen an Bürgermeister oder wen auch immer zur Unterstützung zu stellen. Der Protagonist Ludwig von Normayenn dieser neuen Serie von  Alexey Pehov reist von Kapitel zu Kapitel zu neuen Abenteuern im Kampf um dunkle Seelen und macht sich dabei allerlei Feinde. Begleitet wird er von der fluchenden und schwatzenden Seele Apostel, sowie einer stummen, dafür umso schaurigeren Vogelscheuche, die manchmal mit ihrer Sichel marodiert. Beide sorgen für amüsante Unterhaltung, wenn Ludwig sich auf Kämpfe in einem christlichen Pseudo-Europa vorbereitet. Pehov mag sich offensichtlich nicht in den historischen Details verirren und verändert Namen und Beschreibungen derart, dass man als Leser nur noch ansatzweise vermuten kann, wo genau sich Ludwig nun in Europa aufhält: Frankreich hier, Venezien dort. Ebenso sprunghaft mutet die Handlung an, die zwar durchaus von einem roten Faden durchzogen wird, aber eher als eine Art Sammlung abgeschlossener Kurzgeschichten gelesen werden kann, als ein durchgängiger Roman. Ich empfand es als sehr angenehm, nach jedem solchen Abschnitt eine Pause einlegen zu können, um eine andere Kurzgeschichte zu lesen. Der Roman eignet sich aber ohne weiteres zum Durchlesen in einer Sitzung, denn langweilig wird es nie. Der zweite Band „Dunkler Orden“ ist für den 4. Oktober angekündigt. Im Original ist die Serie abgeschlossen.

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