Alexis Lecaye Chanson des Todes

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Inhaltsangabe zu „Chanson des Todes“ von Alexis Lecaye

Sie sind jung, gebildet, blond ═ und sie stehen auf seiner Liste. Aus ihren Wohnungen entführt er sie, verbindet ihnen die Augen und zieht sie aus. Dann spielt er ihnen noch einmal ihre Lieblingsmusik vor, bevor er sie tötet. Sechs Frauen. Sechs Tatorte, quer über die Landkarte Frankreichs verteilt. Bisher tappt die Polizei im Dunkeln. Doch ausgerechnet sein siebtes Opfer lässt der Täter entkommen, kurz bevor er sein grauenvolles Werk vollenden kann. Kann diese Frau nun den Ermittlern helfen, das Muster der rätselhaften Mordserie zu entschlüsseln? Kommissar Martin und seine junge Kollegin Jeannette fahren die mörderische Route des Täters nach. Doch schon bald geraten sie in einen Strudel der Ereignisse, der mehr und mehr auch ihr eigenes Privatleben erfasst

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Sympathischer Ermittler, tolles Setting, gut geschrieben,aber die Rückblenden sind etwas zu ausführlich geraten.

Barbara62

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  • "Chanson des Todes" - etwas aus der Reihe, aber besser denn je

    Chanson des Todes
    sternblut

    sternblut

    Als eine junge Frau Anzeige gegen einen Mann erstattet, ahnen Martin und sein Team noch nichts von dem was sie erwartet, bis Jeanette eine Entdeckung macht: sie war nicht das erste Opfer. Im Verlauf von fünf Jahren sind sechs weitere Frauen verschwunden, die allerdings nie wieder aufgetaucht sind. Gemeinsame Merkmale: sie sind alle blond, schön, jung und erfolgreich. Martin und Jeanette reisen den verschiedenen Fällen, die nie in Verbindung gebracht oder näher untersucht wurden, nach und bringen sich damit selbst in große Gefahr. Auch bei seinem zweiten Fall, Diebstahl mit Todesfolge bzw. schweren Verletzungen in mehreren Fällen, steht Martin unter Beschuss.   Teil 1 und Teil 2 haben mich so beeindruckt, dass ich gleich den dritten Teil bestellt habe und lesen musste – der einzige Teil, den ich wirklich noch nie gelesen hatte. Schon von Anfang an habe ich mich innerlich irgendwie davor gesträubt, den Teil zu kaufen und zu lesen, weil mir einfach nicht in den Kopf gegangen ist, wer auf die blöde Idee kam, ihn aus dem Gesamtzusammenhang der ganzen Reihe herausgerissen hat. Da haben sowohl die Übersetzerin als auch der Verlag meiner Meinung nach Mist gebaut. Wieso hat man den Titel nicht entsprechend der Reihe “Karo Dame” nennen können und das Cover dem entsprechend anpassen? Das hat mich doch ziemlich geärgert. Ich bin ein Mensch bin, der sowas sehr genau nimmt – ich mag die Beständigkeit bei Reihen, wenn man eben sieht, was zusammengehört. Fand ich sehr traurig. Aber deswegen die Reihe zu unterbrechen und nicht weiterzulesen habe ich dann irgendwie doch nicht eingesehen und mein Glück versucht. Auch wenn der Titel vielleicht außerhalb des Gesamtzusammenhangs steht, so kann man ihn doch mit der Handlung in Verbindung bringen – ein kleiner Trost, immerhin kann man damit das Verhalten der Übersetzerin ein bisschen entschuldigen. Die Persönlichkeit des Mörders wird darin ein bisschen näher gebracht: es ist ein Intellektueller, der ein Ritual “erarbeitet” hat, das vom Verschwinden der Opfer bis zu ihrem Tod 24 Stunden später reicht und unter anderem beinhaltet, dass er den Opfern ihre Lieblingsmusik vorspielt. Ich finde den Charakter des Mannes unglaublich interessant, vor allem, weil man bis zum Ende eigentlich mehr oder minder im Dunkeln tappt. Es gibt immer wieder Ansätze und irgendwann denkt man: ja, der wars – und dann wird doch nochmal alles umgeworfen. Generell ist das Buch ziemlich interessant. Zum einen werden eben zwei Fälle behandelt, zum anderen aber auch, weil die persönlichen Beziehungen der verschiedenen Personen recht komplex sind und neue Elemente darin vorkommen, die das ganze nicht nur pikant, sondern bisweilen richtig spannend machen. Jeanette, die sich in den Mann der ersten verschwundenen Frau verliebt, der später zum Hauptverdächtigen wird. Martin, der seit fünf Monaten getrennt von Marion lebt und der keine wirkliche Bindung zu seinem Sohn aufbauen kann, dafür aber eine kleine Affäre mit dem siebten Opfer hat… Von Martins Tochter hört man vergleichsweise eigentlich fast gar nichts mehr, obwohl ich das Gefühl hatte, dass sie sich eigentlich echt gut verstanden hatten. Aber am interessantesten ist wirklich der Mörder mit seiner Denkweise. Die Aufklärung hat mich teilweise so fasziniert und schockiert, dass ich absolut keine Ahnung hatte, wie ich damit umgehen soll. Eine Frage, die sich mir im Laufe des gesamten Buches in Bezug auf die Beziehung von Marion und Martin gestellt hat, ist, was für ein Problem die beiden miteinander haben. Diese Frage wird leider auch nicht geklärt. Es hätte mich so sehr interessiert, was mit den zweien passiert ist, was sie miteinander gesprochen haben – immerhin war Martin am Ende des zweiten Teils ja bei ihr – und warum sie ihn so verachtet. Ich denke, dass da eine Menge Missverständnisse reinspielen und dass sie sich nicht wertgeschätzt gefühlt hat, aber das lässt einen nciht so sehr verbittern denke ich doch mal. Da muss etwas anderes gewesen sein. Und warum denkt er, dass es besser so gewesen ist, wo er doch die ganze Zeit der Meinung war, dass er unbedingt mit ihr zusammen sein möchte und dafür sogar bereit wäre, zur Not umzuziehen? Das lässt mir irgendwie keine wirklich Ruhe. Bezüglich der Sprache gibt es dagegen keine Fragen – sie ist gleichbleibend souverän, auch wenn die Übersetzerin immer mal wieder vergessen hat, direkte Rede anzuzeigen. Da musste ich manchmal schon zwei Mal lesen, um zu verstehen, dass das jetzt etwas war, das eine Person wirklich gesagt hat und nicht irgendein Nebensatz zur Erläuterung des eben Gesprochenen. Dafür gibt es in der Formatierung eine Neuerung: die Gedanken des Mörders wurden kursiv abgedruckt. Das trennt die “gute” und die “böse” Seite irgendwie voneinander ab und macht auch visuell ersichtlich, dass zwei unterschiedliche Sichtweisen, eben die des Mörders und die der Kommissare, gegeben sind, auch wenn ich es ein wenig schade fand, dass der Mörder nur sehr sehr selten vorgekommen ist im Vergleich zu den anderen beiden Teilen, wo sie viel aktiver waren. Dennoch ist mir das wirklich positiv aufgefallen.   Wenn ich sagen müsste, welcher teil mir bisher am besten gefallen hat, dann würde ich vermutlich sagen, dass es dieser hier ist. Wenn mich nicht das ganze mit dem Titel und dem Cover so unglaublich nerven würde, dann hätte ich ohne mit der Wimper zu zücken fünf Sternchen vergeben – so sind es perfekte vier sozusagen. Die Geschichte ist mega spannend, geladen und reißt einen so richtig mit. Man rusht praktisch nur so durch, ohne je ein Gefühl der Langeweile zu empfinden. Man hängt immer an der Frage: wer ist es? Und wenn man es dann doch erfährt ist man dermaßen schockiert… Ich war einfach nur überwältigt von dem Buch und das, obwohl ich irgendwie mit Krimis sonst nicht so richtig warm werde. Aber damit endet es irgendwie auch schon. Ich weiß nicht, ob der Verlag der Meinung war, dass man unbedingt aufhören muss, wenn es am schönsten ist oder ob sie einfach kein Interesse daran haben, weiter zu übersetzen. Eigentlich sind momentan fünf Teile auf Französisch erhältlich – aber nur die drei, die ich gelesen habe, auf Deutsch. Das hat mich schon ein bisschen umgehauen, weil es mich reizt zu erfahren, wie es weitergeht, was noch so passiert… Ich kann mir zum Beispiel einfach nicht vorstellen, wie Martin ohne Jeanette klar kommen soll im Kommissariat und bei seinen Ermittlungen. Deswegen werde ich wohl über kurz oder lang die Originale kaufen und alle Teile nochmal auf Französisch lesen. Das wird eine echte Herausforderung!

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    Floh

    Floh

    31. July 2014 um 07:55