Alexis Morgan Traumwächter

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Inhaltsangabe zu „Traumwächter“ von Alexis Morgan

Sooft er auch stirbt: Seine Leidenschaft erlischt nie ... Er gehört einem jahrhundertealten Wächterbund an: Devlin Bane blickt Tag für Tag dem Tod ins Auge, um das jenseitige Böse aus dem Diesseits fernzuhalten. Sie ist seine persönliche Ärztin, die nach jedem Kampf kontrolliert, ob die Schatten nicht zu viel Macht über ihn gewonnen haben. Die Nähe zu ihm erweckt ein kaum mehr zu unterdrückendes Verlangen in Laurel.

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    Traumwächter
    Tintenglut

    Tintenglut

    08. February 2015 um 10:39

    Von den Schatten des Todes langsam eingeholt und seiner Menschlichkeit fast beraubt, erwachen Gefühle in ihm zum Leben, die er schon lange für abgestumpft gehalten hatte. Sie wird zu seinem Anker, der sein Herz und seine Seele an dieser Welt festhält und nicht zulässt, dass er zu einem Monster wird. Meine Meinung: Gleich ab der ersten Seite wird man mit einer Interessanten Tatsache konfrontiert: Dass wir nicht alleine auf dieser Welt sind, sondern die Dunkelheit ungeachtet aller Widerstände immer wieder ihre Finger gierig nach dem Licht ausstreckt. Doch gleichsam werden die Helden vorgestellt, die verhindern, dass genau das passiert. Sie nennen sich Paladine. Interessant ist hierbei, dass diese Männer immer wieder von den Toten zurückkehren, um die Grenzen zwischen den beiden Welten weiterhin zu beschützen, denn so viele von ihnen gibt es gar nicht. Sie bekämpfen das Dunkle und mit jedem Tod greift die Finsternis mehr nach ihren Herzen und Seelen. Sie verlieren langsam ihre Menschlichkeit. Diese Konstellation, bestehend aus Kampf um das Überleben, den Kampf für die Menschen, die keine Ahnung davon haben, was da unter der Erde vor sich geht, finde ich unglaublich spannend und es war ein Vergnügen das Buch zu lesen! Der Plot ist interessant, beinhaltet würzige Dialoge und Charaktere, die nicht nur machohaft sind oder schwach, im Falle der Frauen. Es gibt Facettenreichtum und bis zur letzten Seite Spannung. Denn in den eigenen Reihen scheint es nicht nur einen Verräter zu geben. Und so langsam kommt ein Komplott ans Tageslicht, dessen Drahtzieher noch nicht auf der Bildfläche erschienen ist. Und während der Kessel im Hintergrund langsam am Köcheln ist, bringen die Nebencharaktere immer ein bisschen Würze und Spannung, Freude und ein kleines bisschen Streit mit sich, sodass es nie langweilig wird! Zu den Charakteren: Devlin Bane ist einer der führenden Paladine. Er ist schon viel zu oft gestorben und genauso oft zurückgekehrt, doch um den Preis seiner Menschlichkeit. Mit jedem neuen Erwachen verliert er ein bisschen davon und doch schafft es die junge Ärztin Laurel Young sein Herz für sich zu gewinnen. Laurel ist schlagfertig und hat als Betreuerin der Paladine ihre eigenen Krallen geschärft, um für die Paladine eintreten zu können, die das nicht sonderlich gerne sehen. Auch wenn diese wohl nichts gegen ein paar freie Tage haben. Jedenfalls ist sie innerlich stark genug, um mit den Männern standzuhalten, die da in voller Kampfmontur ihr Leben immer wieder aufs Spiel setzten. Sie ist fasziniert von Devlin und diese Faszination und Sorge kommt auch gut in dem Buch zum tragen. Es ist nicht übertrieben, keines von diesen ewigen "Aber du musst auf dich aufpassen!" - Gesülzen, denn sie weiß, dass die Männer das Risiko kennen, in welches sie sich tagtäglich begeben. Und Devlin? Er ist angetan von der hübschen Ärztin, mag ihr Temperament, aber auch ihre Sanftheit und weiß doch genau, dass sie sehr viel mehr verdient, als ihn zum Mann. Der typische Widerstreit der Macho-Männer oder kommt es nur mir so vor? Aber welche Frau liebt es nicht so etwas zu hören? ;) Jedenfalls fand ich die beiden klasse zusammen, ein wirklich starkes Team! Also ich kann Devlin und Laurel wirklich nur lieben. Fazit: Ich muss gestehen, dass ich ganz am Anfang etwas nachdenklich gestimmt war, ob ich dieses Buch wirklich kaufen soll, doch letztendlich bin ich froh, mich für den Kauf entschieden zu haben!

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  • Rezension zu "Traumwächter" von Alexis Morgan

    Traumwächter
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    09. August 2012 um 11:32

    Das Cover ist wieder mal ein typisches Liebesromancover a la “Nackenbeißer”. Die das Pärchen umgebenden Fledermäuse und der am Himmel stehende Vollmond lassen den potentiellen Leser schnell an einen Vampirroman denken – das ist das Buch allerdings definitiv nicht. Vampire kommen nicht einmal ansatzweise vor. Wer das Buch nur wegen des Covers gekauft hat, kann hier schnell enttäuscht werden. Um die Welt vor der Infiltration der “Anderen” zu schützen kämpfen die Paladine tagtäglich an der Barriere, die unsere Welt von der der “Anderen” trennt. Eine Barriere, die immer wieder durch Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Vulkane erschüttert wird – und dadurch den “Anderen” ein Durchkommen ermöglicht. Nur die Paladine stehen zwischen ihnen und unserer Welt. Einer dieser Paladine ist Devlin Bane. Er hat schon so oft gegen die Schatten gekämpft hat, dass es an ein Wunder grenzt, dass er noch nicht wahnsinnig geworden ist. Er ist sogar noch in der Lage, Gefühle zu empfinden. Gefühle für Laurel, die Frau, die seinen Zustand stetig überwacht und damit sein Leben in den Händen hält. Denn wenn der Wahnsinn Besitz von einem Paladin ergreift ist es die Aufgabe seines Betreuers, sein Leben zu beenden. Aber nicht Laurel ist es, die Devlin gefährlich wird. Denn in der Organisation der Paladine gibt es jemanden, der ein doppeltes Spiel spielt. Und die unmöglich scheinende Beziehung zwischen Laurel und Devlin gibt ihm das, was er schon lange gesucht hat: Einen Ansatzpunkt für seinen Plan, Devlin zu beseitigen. Es ist schön, wenn sich die Personen in einen Liebesroman nicht Hals über Kopf ineinander verlieben, sondern die Beziehung langsam entsteht. Das ist Alexis Morgan bei “Traumwächter” wirklich gut gelungen. Auch wenn sie es manchmal mit der Einstellung der beiden Protagonisten, was die Zukunft ihrer Liebe angeht, etwas übertreibt. Devlin und Laurel sind zwei sympathische Hauptpersonen, die Alexis Morgan durch die Beschreibung vieler Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Laurels Posterwahl in ihrem Untersuchungsraum, fast greifbar wirken lässt. Diese Beschreibung erstreckt sich allerdings bei weitem nicht nur auf die Hauptpersonen. Auch Devlins Mitstreiter im Kampf gegen die “Anderen” aus dem Land jenseits der Barriere werden mit jeder Zeile menschlicher – und das, obwohl ihnen durch den Kampf an der Barriere doch eher das Gegenteil droht. Der unbekannte Saboteur hingegen bleibt trotz der Tatsache, dass ein Teil der Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird, lange im Dunklen. Seine Taten und Gedanken lassen den Leser schnell Schlüsse über seine Persönlichkeit schließen, nicht jedoch auf seine Identität. Das macht die Geschichte spannend, hofft man doch, mit jeder Information mehr über den Saboteur herauszubekommen. Der stetige Perspektivwechsel erhöht diese Spannung noch. Die gegenläufigen Handlungsstränge (die des Saboteurs und Devlins) fesseln den Leser ans Buch. Schließlich möchte man wissen, wer die Oberhand behält – auch wenn bei einem klassischen Liebesroman das Ende natürlich vorprogrammiert ist. So klassische das Ende auch sein mag, Alexis Morgan schafft es dennoch, den Leser zu überraschen. Die Wendungen, die die Geschehnisse mit sich bringen, versprechen auf jeden Fall einiges für die Nachfolgebände. Ich zumindest bin ziemlich neugierig, wie die Handlung in “Schattenwächter” weitergeführt wird. Insgesamt eine gelungene Mischung aus “Military Romance” mit allem, was dazugehört (unter anderem jede Menge Action) und Romantasy, auch wenn der fantastische Teil komplett ohne die klassischen Stereotypen wie Vampire und Werwölfe auskommt und hinter dem militärischen Aspekt etwas zurücksteht. Vielleicht bringt die Fortführung hier etwas mehr. So oder so der vielversprechende Anfang einer neuen Reihe.

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  • Rezension zu "Traumwächter" von Alexis Morgan

    Traumwächter
    Pedi68

    Pedi68

    21. June 2012 um 21:33

    Die Paladine sind dazu bestimmt, unsere Erde vor den Anderen" zu schützen. Ihre DNA ist verändert und lässt sie zu fast unsterblichen Kämpfern werden. Wann immer ein Krieger beim Kampf gegen die Anderen getötet wird, können die Ärzte und Betreuer, darunter Laurel Young, diese wieder ins Leben zurück holen. Jedoch jeder Tod, den ein Krieger erleidet, nimmt ihm ein Stück Menschlichkeit - bis zuletzt nur noch ein Anderer" übrig bleibt. Die Geschichte beginnt mit einem weiteren Tot von Devlin Bane und seinem zurückholen durch Laurel. Schon seid einiger Zeit ist ihr besonders dieser Krieger ans Herz gewachsen und sie fürchtet den Tag, an dem es kein zurück gibt, und sie als Ärztin entscheiden muss, ob der endgültige Tot besser ist als zu einem anderen zu werden. Der größte Teil des Buches befasst sich mit den Kämpfen der Paladin-Krieger gegen die "Anderen" die versuchen durch die Barriere zu kommen. Diese wird bei seismologischen Aktivitäten brüchig und an diesen Grenzen können die Anderen aus ihrer Welt in unsere gelangen. Ein weiterer Erzählstrang ist die beginnende Beziehung zwischen Laurel Young der Ärztin und Devlin Bane dem Paladin-Kämpfer. Wann immer die beiden Gelegenheit haben, finden sie sich im Bett wieder. Man spürt als Leser sehr schnell, dass sich zwar beide immer wieder einreden, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat, aber genau dies wohl eher nicht der Fall ist, je länger die Beziehung dauert, je intensiver wird sie und je öfter haben beide Sex mit einander. Doch jemandem ist Devlin Bane - als der erfahrenste Paladin ist er einem Unbekannten ein Dorn im Auge und der letzten Tod war nicht von einem "Anderen" sondern von einem Menschen ausgeführt. Langsam aber kommt Devlin dem Täter auf die Spur und ist gewarnt. Im Finale lernt man dann auch einen "Anderen" kennen und selbst die Paladine-Krieger müssen erkennen, diese sind nicht nur hirnlos und grausam. Mehr wird nicht verraten. Der Hintermann - der die Krieger vernichten will - bleibt vorerst unbekannt. Der Handlanger jedoch bekommt seine gerechte Strafe.Auch die anderen Paladine lernt man in diesem Band kennen z.B. Blake Trahern - der auch die Hauptrolle im 2. Teil der Serie spielen wird (Schattenwächter).

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  • Rezension zu "Traumwächter" von Alexis Morgan

    Traumwächter
    sollhaben

    sollhaben

    08. February 2012 um 20:49

    Die Welt wird ständig bedroht von den Anderen. Sie leben in der Unterwelt und wollen immer wieder entkommen. Erdbeben oder Vulkanausbrüche sind ein Zeichen, dass sie wieder versuchen ihre Hölle zu verlassen. Die Paladine kämpfen seit langer Zeit gegen die Anderen und treiben sie hinter die Grenze zurück. Selbst wenn Paladine getötet werden, sterben sie nicht. Sie kommen zurück. So auch Devlin Bane, der schon sehr oft von den Toten wiederauferstanden ist - mit Hilfe seiner Ärztin und Betreuerin Laurel. Eigentlich sollte das Verhältnis zwischen den beiden rein beruflich sein, aber es fliegen die Funken. Als Devlin bemerkt, dass sein letzter Tod nicht von einem Anderen verursacht wurde, sondern von einem Menschen beginnt die Jagd. Doch je näher er dem Mörder kommt, desto mehr gerät Laurel in dessen Schußlinie. Wie weit wird Devlin gehen, um seine Freundin zu schützen und wer steckt genau hinter dem feigen Mordanschlag. Mein Fazit: Ich habe das Buch als Wanderbuch erhalten und bin ohne rechte Erwartungen hineingegangen. Es war spannend und voller Leidenschaft, aber niemals zu schmalzig oder zu heftig. Devlin ist ein Held zum Gernhaben und Laurel eine selbständige Frau, die ihre Gefühle entdeckt. Also gute Unterhaltung für kalte Abende.

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  • Rezension zu "Traumwächter" von Alexis Morgan

    Traumwächter
    Bissfan

    Bissfan

    01. January 2012 um 14:09

    (Rezension von Feder) 3,5 ________ Devlin Bane gehört einem geheimen Wächterbund - den Paladinen - an, dessen Aufgabe es ist, die Welt vor den Übergriffen der Anderen zu beschützen. Sie riskieren täglich ihr Leben, um das Gleichgewicht der Erde zu schützen. Ihre Stärke ist nicht nur ihre Kraft, sondern auch ihre Fähigkeit, aus dem Tod zurückzukehren. Doch für diese Gabe müssen sie einen großen Preis zahlen. Denn wann immer ein Paladin aus dem Tod zurückgeholt wird, verliert er einen Teil seiner Menschlichkeit und nimmt dafür ein Stück jener grausamen, zügellosen Wesen an, die er so erbittert bekämpft. Devlin ist der dienstälteste noch lebende Paladin und seinen Zustand stufen seine Betreuer als äußerst gefährdet ein. Er ist launisch, unbeherrscht und menschliche Gefühle scheinen ihm schon vor Jahrzehnten abhanden gekommen zu sein. Das Einzige, was ihn noch mit den normalen Menschen zu verbinden scheint, sind seine männlichen Bedürfnisse – bis er auf die junge und überaus attraktive Ärztin Laurel Young trifft. Allein sie vermag in ihm Gefühle zu wecken, von denen er dachte, er hätte sie vor langer Zeit verloren. Doch während er noch mit diesen neuen Sinnesregungen hadert, droht mit einer Intrige gegen die Paladine im Allgemeinen und ihn im Besonderen eine Gefahr ungeahnten Ausmaßes. Denn wer auch immer hinter dem Ganzen steckt, scheint einen Pakt mit den Anderen geschlossen zu haben. Einen Pakt, der die Welt aus den Fugen reißen könnte … Inhaltlich bietet das Buch „Traumwächter“ von Alexis Morgen zugegeben auf den ersten Blick ziemlich wenig Neues, obwohl sich die Story an und für sich recht vielversprechend angehört hat. Große, muskulöse Krieger, die mit altertümlichen Waffen in wilder Raserei auf ihre Feinde einstürmen und eine intelligente, gutaussehende Ärztin, die ein verbotenes Stelldichein mit einem der „bösen“ Jungen eingeht, hören sich auf Anhieb wirklich etwas abgedroschen an, aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen. Blickt man tiefer, erkennt man eine zwar sicher noch nicht ganz ausgereifte, aber durchaus interessante Story, die mit Altbekanntem durchsetzt ist, dies aber facettenreich und in neuem Gewand präsentiert. Im Vordergrund steht ganz klar die hocherotische Beziehung zwischen Devlin und Laurel, die eigentlich keine Zukunft hat. Und die beiden schaffen es wirklich kaum, die Finger voneinander zu lassen. Devlin Bane scheint einer Frauenfantasie entsprungen zu sein: Einsneunzig groß, ein bisschen wild, dunkle Haare, grüne Augen und einen Körper zum Dahinschmelzen. Aber auch charakterlich hat er überraschenderweise ziemlich viel zu bieten: Seine innere Wandlung ist besonders gut beschrieben und kann problemlos nachvollzogen werden. Aber auch wenn er sich innerlich verändert hat, ist er doch am Ende des Buches immer noch derselbe. Das finde ich wirklich sehr gelungen, da ich leider schon bei einigen Romanen dieses Genres feststellen musste, dass die Personen zu Beginn denen am Ende gar nicht mehr geähnelt haben. Doch auch Laurel ist ein Charakter, den man liebgewinnt. Das hängt weniger mit ihrer perfekten, wohlgeformten Figur und ihrem Intellekt zusammen, denn das hebt sie nicht wirklich aus der Masse der Heldinnen hervor. Nein, was ihren Charakter so einprägsam macht, ist die Facettenreiche ihres Wesens. Sie ist die Erste, die an den Paladinen nicht nur die vorgeschriebenen Tests durchführt und Ergebnisse vergleicht. Sie liest zwischen den Zeilen und zeigt Mitgefühl für sie und ihr Schicksal. Sie hat eine grundehrliche und weiche Ader, die sie hauptsächlich auszeichnet. Aber andererseits ist sie taff genug, die ihr zugewiesenen Aufgaben – und sei es die Eliminierung eines gänzlich verwandelten Paladins – mit der nötigen Entschlossenheit durchzuziehen. Zwei ziemlich schwer zu vereinbarende Wesenszüge, die sich im Charakter der Laurel Young aber harmonisch aneinanderschmiegen und ihr so etwas Authentisches geben. Auch die übrigen Charaktere sind ein lustig zusammengewürfelter Haufen, die der Geschichte eine eigene Note geben. Das Einzige, was mich bei der Konzeption der Charaktere etwas gestört hat, war, dass ziemlich zu Beginn des Textes stand, die Paladine würden mit zunehmendem Alter zu Einzelgängern mutieren. Devlin hat sich dafür aber einen ziemlich großen Freundeskreis bewahrt, den er ab und zu auch zu sich nach Hause einlädt. Ein kleine Unstimmigkeit, die aber das Lesevergnügen nicht weiter stört. Ich finde nämlich, gerade diese freundschaftlichen Zusammentreffen zwischen den Paladinen sorgen für eine gehörige Portion Witz, weil sie untereinander schon mal einen derben Spruch parat haben. Vom Stil her liest sich das Buch flüssig und leicht. Ein einfacher, geradliniger Erzählstil, der trotzdem in jeder Situation die richtige Atmosphäre heraufbeschwört und detailreich genug ist, die Fantasie auf eine Reise zu schicken. Was ich es zu Anfag ein wenig schade fand, ist, dass die doch interessante Idee hinter den vielen kleinen und großen erotischen Aktionen von Laurel und Devlin zurücktritt. Aber obwohl ich jemand bin, der eigentlich gerne viele Informationen an die Hand bekommt, habe ich mit fortschreitender Lektüre diesen Umstand zu schätzen gelernt, denn es ist genau dieser Mangel an konkreten Details der der Geschichte ihre Spannung verleiht. Eine Methode, die zwar nur allzuleicht nicht aufgeht, aber bei Traumwächter muss ich sagen funktioniert es. Ein wirklich geschickter Schachzug der Autorin, um Lust auf die Fortsetzung der Reihe zu machen, denn mir kribbelt es schon richtig in den Fingern und meine Spekulationen über die offenen Fragen dürsten nach Antworten. Meinen Respekt verdient die Autorin dafür, dass es mir bei dieser Geschichte nicht gelungen ist, den Drahtzieher eindeutig zu entlarven. Normalerweise habe ich bei Geschichten immer ziemlich zügig raus, wer der Feind im Verborgenen ist, doch hier war das anders. Zwar wusste ich nach geraumer Zeit um die Identität des Helfershelfers – was aber eher auf Zufall beruhte, da es wirklich nur absolute Nebensächlichkeiten sind, die ihn verraten Auch dass bis zuletzt kaum etwas über die Anderen bekannt ist, steigert die Spannung der Geschichte über das Ende des ersten Bandes hinaus. Das zusammen mit dem interessanten und ziemlich vielversprechend klingenden inhaltlichen Konzept macht „Traumwächter“ zu einem würdigen und spannenden Einstieg die Reihe. „Traumwächter“ bietet trotz einiger Schwachstellen im Inhalt ein kurzweiliges Lesevergnügen voll knisternder Erotik, das auf jeden Fall Lust auf die Fortsetzung macht. Für Freunde der Romantic Fantasy ist dies durchaus ein Buch, bei dem es sich lohnt, einen Blick darauf zu werfen.

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  • Rezension zu "Traumwächter" von Alexis Morgan

    Traumwächter
    DarkReader

    DarkReader

    10. August 2011 um 16:35

    Nach dem Cover- Text war ich sehr gespannt auf dieses Buch, doch meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Ich möchte gern erklären, warum. --------------------------------------------------------------- Punkt 1 - Das Cover: Damit fing es schon an, denn das Cover zeigt ein Paar, wobei der Mann sich augenscheinlich dazu anschickt, der Dame in den Hals zu beißen. Die Fledermäuse auf dem Bild tun ein übriges, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um en Buch aus dem Vampir- Genre. Dem ist aber nicht so und mich stört der falsche Eindruck, der somit vermittelt wird. --------------------------------------------------------- Punkt 2 - Der Titel: Der hat meiner Meinung nach mit dem Inhalt des Buches nicht das geringste zu tun! Nicht einmal kommt in diesem Buch ein Traum vor, was ja den Titel des Buches erklären würde. Einzig das Wort "Wächter" ist richtig, denn nichts anderes ist der Protagonist dieses Buches. ------------------------------------------------- Punkt 3 - Der Schreibstil: Der hat mich wirklich geärgert, obwohl ich nicht weiß, ob es wirklich der Autorin zuzuschreiben ist oder der Übersetzung, aber diese antiquierte Sprache ging mir teilweise extrem gegen den Strich. Wer spricht denn fortgesetzt im 21.Jahrhundert immerzu vom "Liebhaber"?? Ein scheußliches Wort, welches hier andauernd strapaziert wird. Der Stil glich in weiten Teilen dem eines kleinen Mädchens, welches eine Aufzählung für einen Aufsatz herunterrasselt. Besonders störte das bei der Beschreibung der erotischen Szenen im Buch. Wenn es nicht so traurig wäre und das Vergnügen am Buch ziemlich versaute, hätte ich darüber gelacht. Auch die Beschreibungen der Orte der Handlung fesselte mich nicht wirklich, ebenso die der Protagonisten. ------------------------------------------------- Punkt 4 - Die Spannung: Einen echten Spannungsaufbau/Bogen konnte ich während des ganzen Buches nicht erkennen. Auch die Szenen, die eigentlich vor Spannung hätten knistern müssen, wurden einfach und lapidar abgehandelt. ----------------------------------------------- Punkt 5 - Das leidige Thema Serie: Wenn ich gewusst hätte, dass es sich hier wieder um den Auftakt zu einer Serie handelt, hätte ich das Buch nicht gekauft! Ich habe so die Nase voll von diesen ewigen Serien, ich wollte keine neue beginnen! Man sollte die Verlage dazu verpflichten, darauf hinzuweisen, dass es sich bei einem Buch mal wieder um den Auftakt oder die Fortsetzung einer Serie handelt. Dann könnte der Leser frei entscheiden, ob er sich darauf einlässt oder nicht. Mir geht es jedenfalls extrem auf die Nerven, bei fast jedem zweiten Buch dieses Genres wieder an eine Serie zu geraten. M.M. nach verärgern die Verlage ihre Leser mit einer solchen Desinformationspolitik, denn ich werde die Folgebände dieser Serie nicht mehr kaufen und lesen, dafür ist dieses Buch, der Auftakt, für mich zu uninteressant und lieblos geschrieben. In Zukunft werde ich alle Rezis, die ich finden kann, lesen, bevor ich ein Buch kaufe in der Hoffnung, den Hinweis auf eine Serie zu finden. ------------------------------------------ Punkt 6 - Fazit: Für mich war dieses Buch Zeit- und Geldverschwendung. 2 Sterne gebe ich für die Idee der Wächter und die Beschreibung der unterirdischen Grenze zwischen unserer Welt und der der dämonischen, bösen der Anderen und wie es dazu kommt, dass diese Grenze sich manchmal öffnet. Mehr war hier für mich leider nicht drin.

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  • Rezension zu "Traumwächter" von Alexis Morgan

    Traumwächter
    Letanna

    Letanna

    Devlin Bane ist ein Palladin, mit der Aufgabe, das Böse aus der Welt hinter der der Barriere zu töten, wenn diese versuchen in die Welt der Menschen vorzudringen. Die Palladine verfügen über eine besondere Fähigkeit, sie können fast jede Verletzung überleben und selbst wenn sie gestorben sind, kann man sie noch retten. Je schwerer die Verletzung ist, umso schwieriger wird es die Palladine daran zu hindern, ebenfalls zu einer dieser Bestien zu werden, die sie töten. Dr. Laurel Young betreut die Krieger bei Verletzungen und führt ständig Untersuchungen bei ihnen durch. Laurel und Devlin kommen sich näher, haben aber immer vor Augen, dass Devlin eines Tages nach einer Verletzung nicht zu retten ist und Laurel in töten muss. Ich muss gestehen, dass ich Anfang arge Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Die Charakter sind sehr stereotypisch und die Story trieft nur so vor Klischees und Schwarz-Weiß-Malerei. Ab der Mitte ungefähr ändert sich das und es hat mir richtig gut gefallen. Die Palladine und Bewohner hinter der Barriere scheinen irgend etwas miteinander verbunden zu sein, aber das wird hier noch nicht geklärt. Devlin macht ebenfalls eine interessante Entwicklung durch und ich bin sehr neugierig wie es mit ihm weitergeht. Die Autorin hat im Original bereits 8 Teile in der Serie geschrieben. Sie wechselt bei den Charakteren ab, mal sind es Menschen, mal Wesen aus dem Land hinter der Barriere. Das hört sich für mich sehr interessant an und ich würde mehr über die Welt jenseits der Barriere wissen. Das Buch lässt einige Fragen offen und ich hoffe, die anderen Teile werden noch übersetzt.

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