Alexis Ragougneau

 3.2 Sterne bei 57 Bewertungen
Autor von Die Madonna von Notre-Dame, Die Madonna von Notre-Dame und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alexis Ragougneau

Alexis RagougneauDie Madonna von Notre-Dame
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Die Madonna von Notre-Dame
Die Madonna von Notre-Dame
 (51)
Erschienen am 09.05.2014
Alexis RagougneauDie Madonna von Notre-Dame
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Die Madonna von Notre-Dame
Die Madonna von Notre-Dame
 (3)
Erschienen am 10.03.2017
Alexis RagougneauDer Tote aus der Seine
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Der Tote aus der Seine
Der Tote aus der Seine
 (1)
Erschienen am 10.03.2017
Alexis RagougneauDer Tote aus der Seine: Kriminalroman (Pater Kern 2)
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Der Tote aus der Seine: Kriminalroman (Pater Kern 2)
Alexis RagougneauDie Madonna von Notre-Dame
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Die Madonna von Notre-Dame
Die Madonna von Notre-Dame
 (2)
Erschienen am 09.05.2014
Alexis RagougneauMorte a Notre-Dame
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Morte a Notre-Dame
Morte a Notre-Dame
 (0)
Erschienen am 01.01.2015

Neue Rezensionen zu Alexis Ragougneau

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Hilde1945s avatar

Rezension zu "Die Madonna von Notre-Dame" von Alexis Ragougneau

Ein Krimi, der von sexistischen Bemerkungen nur so strotzt
Hilde1945vor 2 Monaten

Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem es in keinem Kapitel an irgendeiner sexistischen oder herabwürdigen Bemerkungen mangelt, was Frauen betrifft. Gleich zum Einstieg geben zwei Kirchenbedienste einen "Bombenalarm!" - nein, keiner muss in Panik verfallen, sie haben nur ein hübsches Mädchen in einer der Kirchenbänke entdeckt. Das habe ich ja noch verstanden. Dann aber kam die Staatsanwältin ins Spiel - sorry, die KLEINE Staatsanwältin, wie diese 30-jährige Topjuristin fortan immer wieder genannt wird. Dass ihr die Position nachgeschmissen wurde, kann nicht einmal vermutet werden - folglich wird sie wohl nicht auf den Kopf gefallen sein. Dennoch versäumt der Autor keine Gelegenheit, seine eigene Hauptfigur Claire Kauffmann im Laufe der Ermittlungen ständig als überfordert und inpompetent darzustellen, selbst, wenn sie sehr korrekt handelt.  Andererseits werden die wirklch ätzenden, nicht korrekt handelnden Ermittler Lanard und Gombrowicz ständig als Helden dargestellt, die mit ungewöhnlichen Verhörmethoden Verdächtige zum Reden bringen..... Auch Pater Kern hat es nicht geschafft, meine Sympathie für ihn zu wecken. Dazu war er einfach zu krank und zu verschroben.

Nun könnte ich das alles irgenwie noch verstehen, wenn der Autor Jahrgang 1929 wäre und in einer von Männern dominierten Welt sozialisiert wurde. Doch oh Weh, der Typ ist Jahrgang 1973! Offensichtlich hat er jedoch verschlafen, dass Staatsanwältinnen nicht KLEINE, dumme Wesen sind, denen ein Kommissar mal erst die Welt erklären muss, und auch andere Jobs haben können außer Prostituierte. Denn in diesem Buch kommen quasi nur zwei Sorten von Frauen vor: eben die KLEINE dumme Juristin, die auch noch psychische Probleme haben dürfte, wie wir aus Andeutungen erfahren, und...ja, Prostituierte! Ansonsten: nur Männer, was sicher zum Teil auch durch das Umfeld Kirche bedingt ist.

Spannung kam für mich nicht wirklich auf. Wenn ich ein besseres Buch zur Hand gehabt hätte, hätte ich dieses wohl kaum zu Ende gelesen. Interessant waren die Abläufe in Notre Dame, und der Schreibstil ist handwerklich korrekt. Insgesamt ist dieses Buch jedoch absolut verzichtbar.

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Rezension zu "Die Madonna von Notre-Dame" von Alexis Ragougneau

Mord in Notre Dame
nati51vor einem Jahr

Als der Küster Gérard vor der Frühmesse seine Routinearbeiten verrichtet, wird ihm vom Aufseher ein Bombenalarm im Chorumgang gemeldet. Als er sich der vermeintlichen Bombe nähert, findet er eine wunderschöne junge Frau in einem kurzen weißen Kleid. Nach einem flüchtigen Blick auf die Frau, verrichtet er in Ruhe seine Tätigkeit weiter, da gleich die 9-Uhr-Messe beginnt und Pater Kern keine Verspätung duldet. Als sich eine Amerikanerin zu ihr auf die Bank setzen möchte und die Unbekannte keine Reaktion auf ihre Frage zeigt, wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt. Doch die eintreffenden Sanitäter können nur ihren Tod feststellen. Die Kirchenleute sind etwas überfordert mit der Situation und veranlassen, dass alle Besucher die Kirche verlassen. Die herbeigerufene Polizei unter der Leitung von Commandant Landard und die engagierte sowie entschlossene Staatsanwältin Claire Kauffmann sprechen mit den Beschäftigten der Kathedrale. Schnell wird bekannt, dass die junge Frau bereits am Vortag bei der Prozession neben der Statue der Jungfrau für Aufregung in ihrem kurzen Minikleid gesorgt hat. Ein blonder Junge mit einem blassen Engelsgesicht hat sich auf sie gestürzt, an den Haaren gepackt und sie als Hure beschimpft. Ein Aufseher hat den Mann verjagt. Die Polizei ist der Meinung in dem jungen Mann mit dem Engelsgesicht den Täter gefunden zu haben. Doch hat er wirklich die junge Frau umgebracht? Pater Kern ist anderer Meinung und beginnt zu ermitteln.

Der Schreibstil gefällt mir gut, manchmal kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Atmosphäre in der Kathedrale von Notre Dame mit ihren gestrandeten Seelen und den vielen tausend Besuchern, die täglich in die Kathedrale strömen, sind sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich direkt in das Gotteshaus hinein versetzt fühlt. Meiner Meinung nach, kam aber die Spannung in dem Buch etwas zu kurz, da hatte ich mir nach dem Klappentext mehr versprochen. Sie stieg am Anfang etwas an, flachte auf vielen Seiten ab, bis am Ende es wieder etwas spannender wurde. Ein Steigerungspotential in den nachfolgenden Bänden wäre wünschenswert.

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Rezension zu "Der Tote aus der Seine" von Alexis Ragougneau

Die im Schatten stehen
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Die im Schatten stehen

Einige Zeit war es her, als diese Clochards, Obdachlosen, bei bitterer Kälte Notre Dame „stürmten“. Eine wild anmutende Horde, die umgehend den Küster in Kampfstellung gehen ließ, der die Polizei rief, die mit großem Aufgebaut vor den Toren der Kirche Stellung bezogen.

Nur Pater Kern bewahrte die Ruhe. Ließ sein mitfühlendes Priesterherz sprechen und verzweifelte zunächst fast an der unerbittlichen Haltung von Küster und Polizei. Denn er empfand das alles bei Weitem nicht als „Geisel-Situation“, zumal die Forderungen der Obdachlosen sich eher auf Pizza denn auf Fluchtwagen und Millionen Euro einpendelten.

Doch etwas ist damals passiert, spürt der Leser umgehend, wenn klar wird, dass Pater Kern sich seit diesen Ereignissen (die im Buch rückblickend erzählt und damit erst später wirklich aufgelöst werden) in einen Vorort von Paris in die Arbeit eines Archivars geflüchtet hat.

Doch nun packt er seine Sachen. Nimmt den Weg in die Stadt und seine Notre Dame wieder auf sich.

Einer der Clochards ist gerade tot aus der Seine gezogen worden und Kern spürt, dass dies kein Zufall ist, dass gerade der Sprecher, der Anführer der Clochards nun ermordet wurde.

Denn woher sonst sollten die „Stigmata des Herren“ kommen? An ein Wunder glaubt Kern da eher nicht.

Während Kern mit seinem malträtierten, von Arthritis geschüttelten Körper die Augen aufhält, um Spuren der Tat zu finden, begeben sich Lieutenant Gombrowitz (der immer noch keine Waffe anfassen will seit seinem letzten Einsatz) und Kommissar Landard hinein in das Leben der Clochards (bestens verkleidet, wie die beiden meinen), um dort Informationen zu sammeln. Was eher nach hinten losgeht, was dazu führt, dass „der Grieche“ versucht, zu fliehen, der sich aber wenig später in Gewahrsam und der ermittelnden Richterin Claire Kaufmann (die so schön ist, dass Gombrowitz regelmäßig in ihrer Gegenwart die Contenance zu verlieren droht) gegenüber.

Doch auch dort wird kein Geheimnis gelüftet, Clochards und Polizei, das geht nicht zusammen, findet zumindest der einäugige Obdachlose.

Doch Kaufmann liegt das Aufgeben nicht und Pater Kern sucht immer nach ausgleichender Gerechtigkeit, so bündeln beide im Lauf der Geschichte wieder einmal ihre Kräfte und tauchen tief ein in die Schattenwelt von Paris. Wo Gefahren lauern, wo es nicht elegant ist, wo eine Mauer des Schweigens erst einmal durchbrochen werden muss.

Was Ragougneau souverän schildert, dabei Feinheiten der Personen immer wieder herausstellet und auch die Pariser Atmosphäre nicht zu kurz kommen lässt. Hier und da ein wenig langatmig (gerade was die Rückblenden angeht), insgesamt aber anregend und unterhaltsam.

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