Alexis Ragougneau Der Tote aus der Seine

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Inhaltsangabe zu „Der Tote aus der Seine“ von Alexis Ragougneau

Als man eines Morgens kurz vor Ostern die Leiche eines jungen Obdachlosen aus der Seine zieht, geht man zunächst von einem recht banalen Selbstmord aus. Doch schon bald muss Kommissar Gombrowicz diese These wieder kassieren: Die Hände des Opfers sind durchbohrt, und eine Seite des Körpers ist aufgeschlitzt – alles deutet auf die bewusste Inszenierung eines religiösen Rituals hin. Da die Polizei keine schnellen Ergebnisse liefern kann, begeben sich Pater Kern und die junge Richterin Claire Kauffmann, ein bewährtes Ermittlerduo, auf Spurensuche. Schon bald führen verschiedene Fährten die beiden in das unterirdische Labyrinth der französischen Hauptstadt, wo sie eine grausige Wahrheit entdecken müssen ...

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  • Die im Schatten stehen

    Der Tote aus der Seine

    michael_lehmann-pape

    03. April 2017 um 12:13

    Die im Schatten stehenEinige Zeit war es her, als diese Clochards, Obdachlosen, bei bitterer Kälte Notre Dame „stürmten“. Eine wild anmutende Horde, die umgehend den Küster in Kampfstellung gehen ließ, der die Polizei rief, die mit großem Aufgebaut vor den Toren der Kirche Stellung bezogen.Nur Pater Kern bewahrte die Ruhe. Ließ sein mitfühlendes Priesterherz sprechen und verzweifelte zunächst fast an der unerbittlichen Haltung von Küster und Polizei. Denn er empfand das alles bei Weitem nicht als „Geisel-Situation“, zumal die Forderungen der Obdachlosen sich eher auf Pizza denn auf Fluchtwagen und Millionen Euro einpendelten.Doch etwas ist damals passiert, spürt der Leser umgehend, wenn klar wird, dass Pater Kern sich seit diesen Ereignissen (die im Buch rückblickend erzählt und damit erst später wirklich aufgelöst werden) in einen Vorort von Paris in die Arbeit eines Archivars geflüchtet hat.Doch nun packt er seine Sachen. Nimmt den Weg in die Stadt und seine Notre Dame wieder auf sich.Einer der Clochards ist gerade tot aus der Seine gezogen worden und Kern spürt, dass dies kein Zufall ist, dass gerade der Sprecher, der Anführer der Clochards nun ermordet wurde.Denn woher sonst sollten die „Stigmata des Herren“ kommen? An ein Wunder glaubt Kern da eher nicht.Während Kern mit seinem malträtierten, von Arthritis geschüttelten Körper die Augen aufhält, um Spuren der Tat zu finden, begeben sich Lieutenant Gombrowitz (der immer noch keine Waffe anfassen will seit seinem letzten Einsatz) und Kommissar Landard hinein in das Leben der Clochards (bestens verkleidet, wie die beiden meinen), um dort Informationen zu sammeln. Was eher nach hinten losgeht, was dazu führt, dass „der Grieche“ versucht, zu fliehen, der sich aber wenig später in Gewahrsam und der ermittelnden Richterin Claire Kaufmann (die so schön ist, dass Gombrowitz regelmäßig in ihrer Gegenwart die Contenance zu verlieren droht) gegenüber.Doch auch dort wird kein Geheimnis gelüftet, Clochards und Polizei, das geht nicht zusammen, findet zumindest der einäugige Obdachlose.Doch Kaufmann liegt das Aufgeben nicht und Pater Kern sucht immer nach ausgleichender Gerechtigkeit, so bündeln beide im Lauf der Geschichte wieder einmal ihre Kräfte und tauchen tief ein in die Schattenwelt von Paris. Wo Gefahren lauern, wo es nicht elegant ist, wo eine Mauer des Schweigens erst einmal durchbrochen werden muss.Was Ragougneau souverän schildert, dabei Feinheiten der Personen immer wieder herausstellet und auch die Pariser Atmosphäre nicht zu kurz kommen lässt. Hier und da ein wenig langatmig (gerade was die Rückblenden angeht), insgesamt aber anregend und unterhaltsam.

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