Alexis Ragougneau Die Madonna von Notre-Dame

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Inhaltsangabe zu „Die Madonna von Notre-Dame“ von Alexis Ragougneau

Notre-Dame an einem Sommermorgen. Die Messe hat kaum begonnen, als eine ganz in Weiß gekleidete junge Frau leblos zu Boden sinkt. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Pater Kern lässt der Fall keine Ruhe: Wer ist der Unbekannte, den der Clochard Kristof in der Mordnacht beobachtet hat? Mit der Staatsanwältin Claire Kauffmann macht Pater Kern sich auf die Suche nach der Wahrheit – und kommt in den Gewölben von Notre-Dame einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur …

Pater Kern gerät in ein Netz aus Intrigen von höchster Stelle gesponnen und die tote „Madonna“ ist längst nicht so unschuldig wie vermutet.

— Ellinett

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  • Von der Justiz verraten

    Die Madonna von Notre-Dame

    Ellinett

    29. June 2014 um 22:02

    Am Morgen nach Mariä Himmelfahrt wird in einer Kapelle in der Kathedrale von Notre-Dame de Paris ein Mädchen tot auf den Bänken sitzend vorgefunden. Ganz in weiß, wie die unschuldige Madonna gekleidet und ihre Scham um der Jungfräulichkeit Willen mit Wachs verschlossen, gibt die Leiche der jungen Frau nicht nur den ermittelnden beamten von Polizei und Staatsanwaltschaft Rätsel auf.   Schon bald nach Entdecken der Leiche, steht für Kommissar Landard der Hauptverdächtige fest. Thibault, ein geistig verwirrter Junge, der eine krankhafte Obsession für die heilige Madonna entwickelt hat, ist der „goldene Engel“, der der Studentin Luna den Tod gebracht haben soll. Die Hoffnung auf einen schnellen Ermittlungserfolg beflügelt den Commissaire und seinen Lieutenant Dombrovitch und bereits einen Tag später befindet sich Thibault in Haft. Die junge Staatsanwältin Claire Kaufmann freut sich endlich wieder einen Perversen mehr von den Straßen von Paris entfernt zu haben, als sich Thibault unvermittelt und während des Verhörs aus dem vierten Stock aus dem Fenster in die Tiefe stürzt und den Selbstmord den bohrenden Fragen der Polizei vorzieht. Für Justiz und Polizei scheint der Fall damit erledigt und wird zu den Akten gelegt. Einzig Pater Kern, Aushilfspfarrer in Notre-Dame, glaubt nicht an die Schuld des armen Irren und begibt sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Schnell gerät er dabei in ein Netz aus Lügen und Intrigen von höchster Stelle ersonnen und gesponnen und die tote „Madonna von Notre-Dame“ ist längst nicht so unschuldig wie der Schein vermuten lässt.   Alexis Ragougneau hat als Schauplatz seines Kriminalromans die Kathedrale Notre-Dame de Paris gewählt und gibt einen Einblick hinter die Kulissen der meist besuchten Sehenswürdigkeit Paris. Die Protgaonisten sind vielschichtig angelegt und in der untypischen Figur des unter einer schweren genetischen Krankheit leidenden und daher kleinwüchsigen Pater Kern steckt viel Potenzial für weitere Kriminialromane. Commissaire Landard hingegen symbolisiert den typischen Franzosen: sexistisch, unflätig und von sich selbst im erhöhtem Maß überzeugt. In der jungen Staatsanwältin Kaufmann und dem Lieutenant Dombrovich hat Pater Kern weitere Verbündete gefunden, die sich der Wahrheit verschrieben haben. Der Weg des unverhofften und unerfahrenen Ermittlers führt vorbei an Pariser Clochards, Studentinnen die sich verprostituieren und endet schließlich in der Gosse der verruchtesten Gegend von Paris. Der Autor hat einen abwechslungsreichen Krimi geschaffen und auch die Spannung kommt am Ende nicht zu kurz.   Die Geschichte um die Leiche der jungen Frau in der Kathedrale von Notre-Dame de Paris ist gut recherchiert, detailreich und bietet alles, was ein Krimi zu bieten hat. Was allein die Stimmung trübt und das leider von Anfang bis Ende des Romans, ist die Leidensgeschichte des Pater Kern. Viel zu oft versinkt er in seinen unerklärlichen Schmerzattacken und lähmt den Fortgang der Geschichte. Auch die junge Staatsanwältin hat ein Päckchen zu viel zu tragen und drückt mit ihrer schweren Vergangenheit das Gemüt herunter. Zwischen Mord, Ermittlung und Aufklärung des Falls droht der Weltschmerz der Protagonisten das Leid des Opfers in den Hintergrund zu drängen und nicht nur einmal erwischte ich mich dabei, dem Drang das Buch, von Schwermut und Selbsthass triefend, zu schließen und wegzulegen. Daher gibt es von mir trotz guter Story und guter Ideen nur drei Sterne für den ersten Fall von Pater Kern. Vielleicht mag er beim nächsten Mal die Last der Welt mal ein wenig vergessen.

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