Die Madonna von Notre-Dame

von Alexis Ragougneau 
3,0 Sterne bei3 Bewertungen
Die Madonna von Notre-Dame
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Hilde1945s avatar

Ein Krimi, der von sexistischen Bemerkungen nur so strotzt.

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Inhaltsangabe zu "Die Madonna von Notre-Dame"

Mord in Notre-Dame – Der erste Fall für Pater Kern

Notre-Dame an einem Sommermorgen. Die Messe hat kaum begonnen, als eine ganz in Weiß gekleidete junge Frau leblos zu Boden sinkt. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Pater Kern lässt der Fall keine Ruhe: Wer ist der Unbekannte, den der Clochard Kristof in der Mordnacht beobachtet hat? Mit der Staatsanwältin Claire Kauffmann macht Pater Kern sich auf die Suche nach der Wahrheit — und kommt in den Gewölben von Notre-Dame einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur …

Der Sommerkrimi aus Paris

Ein rätselhafter Mord in Frankreichs berühmtester Kathedrale, eine scharfsinnige Staatsanwältin und ein kleiner Pater, der für die Wahrheit alles riskiert

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548613727
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:10.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.05.2014 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

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    Hilde1945s avatar
    Hilde1945vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Krimi, der von sexistischen Bemerkungen nur so strotzt.
    Ein Krimi, der von sexistischen Bemerkungen nur so strotzt

    Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem es in keinem Kapitel an irgendeiner sexistischen oder herabwürdigen Bemerkungen mangelt, was Frauen betrifft. Gleich zum Einstieg geben zwei Kirchenbedienste einen "Bombenalarm!" - nein, keiner muss in Panik verfallen, sie haben nur ein hübsches Mädchen in einer der Kirchenbänke entdeckt. Das habe ich ja noch verstanden. Dann aber kam die Staatsanwältin ins Spiel - sorry, die KLEINE Staatsanwältin, wie diese 30-jährige Topjuristin fortan immer wieder genannt wird. Dass ihr die Position nachgeschmissen wurde, kann nicht einmal vermutet werden - folglich wird sie wohl nicht auf den Kopf gefallen sein. Dennoch versäumt der Autor keine Gelegenheit, seine eigene Hauptfigur Claire Kauffmann im Laufe der Ermittlungen ständig als überfordert und inpompetent darzustellen, selbst, wenn sie sehr korrekt handelt.  Andererseits werden die wirklch ätzenden, nicht korrekt handelnden Ermittler Lanard und Gombrowicz ständig als Helden dargestellt, die mit ungewöhnlichen Verhörmethoden Verdächtige zum Reden bringen..... Auch Pater Kern hat es nicht geschafft, meine Sympathie für ihn zu wecken. Dazu war er einfach zu krank und zu verschroben.

    Nun könnte ich das alles irgenwie noch verstehen, wenn der Autor Jahrgang 1929 wäre und in einer von Männern dominierten Welt sozialisiert wurde. Doch oh Weh, der Typ ist Jahrgang 1973! Offensichtlich hat er jedoch verschlafen, dass Staatsanwältinnen nicht KLEINE, dumme Wesen sind, denen ein Kommissar mal erst die Welt erklären muss, und auch andere Jobs haben können außer Prostituierte. Denn in diesem Buch kommen quasi nur zwei Sorten von Frauen vor: eben die KLEINE dumme Juristin, die auch noch psychische Probleme haben dürfte, wie wir aus Andeutungen erfahren, und...ja, Prostituierte! Ansonsten: nur Männer, was sicher zum Teil auch durch das Umfeld Kirche bedingt ist.

    Spannung kam für mich nicht wirklich auf. Wenn ich ein besseres Buch zur Hand gehabt hätte, hätte ich dieses wohl kaum zu Ende gelesen. Interessant waren die Abläufe in Notre Dame, und der Schreibstil ist handwerklich korrekt. Insgesamt ist dieses Buch jedoch absolut verzichtbar.

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    nati51vor einem Jahr
    Mord in Notre Dame

    Als der Küster Gérard vor der Frühmesse seine Routinearbeiten verrichtet, wird ihm vom Aufseher ein Bombenalarm im Chorumgang gemeldet. Als er sich der vermeintlichen Bombe nähert, findet er eine wunderschöne junge Frau in einem kurzen weißen Kleid. Nach einem flüchtigen Blick auf die Frau, verrichtet er in Ruhe seine Tätigkeit weiter, da gleich die 9-Uhr-Messe beginnt und Pater Kern keine Verspätung duldet. Als sich eine Amerikanerin zu ihr auf die Bank setzen möchte und die Unbekannte keine Reaktion auf ihre Frage zeigt, wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt. Doch die eintreffenden Sanitäter können nur ihren Tod feststellen. Die Kirchenleute sind etwas überfordert mit der Situation und veranlassen, dass alle Besucher die Kirche verlassen. Die herbeigerufene Polizei unter der Leitung von Commandant Landard und die engagierte sowie entschlossene Staatsanwältin Claire Kauffmann sprechen mit den Beschäftigten der Kathedrale. Schnell wird bekannt, dass die junge Frau bereits am Vortag bei der Prozession neben der Statue der Jungfrau für Aufregung in ihrem kurzen Minikleid gesorgt hat. Ein blonder Junge mit einem blassen Engelsgesicht hat sich auf sie gestürzt, an den Haaren gepackt und sie als Hure beschimpft. Ein Aufseher hat den Mann verjagt. Die Polizei ist der Meinung in dem jungen Mann mit dem Engelsgesicht den Täter gefunden zu haben. Doch hat er wirklich die junge Frau umgebracht? Pater Kern ist anderer Meinung und beginnt zu ermitteln.

    Der Schreibstil gefällt mir gut, manchmal kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Atmosphäre in der Kathedrale von Notre Dame mit ihren gestrandeten Seelen und den vielen tausend Besuchern, die täglich in die Kathedrale strömen, sind sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich direkt in das Gotteshaus hinein versetzt fühlt. Meiner Meinung nach, kam aber die Spannung in dem Buch etwas zu kurz, da hatte ich mir nach dem Klappentext mehr versprochen. Sie stieg am Anfang etwas an, flachte auf vielen Seiten ab, bis am Ende es wieder etwas spannender wurde. Ein Steigerungspotential in den nachfolgenden Bänden wäre wünschenswert.

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    Shunyas avatar
    Shunyavor einem Jahr

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    Mord in Notre-Dame – der erste Fall für Pater Kern

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