Alf Leue Der Fluch des Mechanicus

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Inhaltsangabe zu „Der Fluch des Mechanicus“ von Alf Leue

Frankfurt, 1494: Eilig reitet Wolf Besigheim mit seinen Verbündeten den beschwerlichen Weg von Frankfurt nach Mainz. Auf der Suche nach einem griechischen Dokument ist Vorsicht geboten. Zu kostbar ist das Geheimnis rund um die Anleitung zum Bau einer Maschine, mit der sich mechanisch Gold herstellen lässt. Dem Besitzer des geheimnisvollen Dokuments steht unvorstellbarer Reichtum bevor, doch umgeben von Neid und Missgunst lebt es sich gefährlich. Auf ihren Wegen treffen sie auf Halunken, Wegelagerer und Hexen. Zugleich wird Wolf von einem immer wiederkehrenden schrecklichen Traum geplagt, der ihm Rätsel aufgibt. Rätsel, denen er nie auf die Spur zu kommen glaubt. Doch als die Auflösung des Mysteriums greifbar nah ist, hat die Wahrheit eine solche Gewalt, dass Besigheim daran zu zerbrechen droht.

Absolut empfehlenswerter Historien-Schmöker. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

— Ikopiko
Ikopiko

Von Schätzen sagt man nicht umsonst, sie seien versteckt ;-)

— LadyBooklove
LadyBooklove

Sehr guter historischer Roman, in toller Sprache verfasst und von großartigen Charakteren getragen - ja, so mag ich das! ;-)

— elane_eodain
elane_eodain

Das hört sich aber gut an...Warum hat man von diesem Buch noch nie etwas gehört oder gesehen? Kommt gleich auf meine Wunschliste!

— Penelope1
Penelope1

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  • Der Fluch des Mechanikus

    Der Fluch des Mechanicus
    Ikopiko

    Ikopiko

    24. April 2015 um 13:24

    Der Traum von der Goldherstellung treibt die verschiedensten Personen auf die Jagd nach einem Dokument. Dieses befindet sich in der Hand des Juden Abraham Siebenthal, der kurz vor der Fertigstellung seiner „Goldmaschine“ steht. Doch es fehlt ihm noch an Geld, das er ausgerechnet vom Kaufmann Jokoff Cramer erhält, der sich damit finanziell zu Grunde richtet. Siebenthal hat kein Glück mit seiner Goldmaschine. Er wird ermordet und das Dokument gestohlen. Eine Gruppe brutaler Halunken hat es sich angeeignet und hofft auf großen Reichtum. Ihnen auf den Fersen ist Wolf Besigheim. Wolf wird von Alpträumen geplagt, denn in seiner Kindheit hat man vor seinen Augen seine gesamte Familie brutal ermordet. Seit dem ist Gerechtigkeit für ihn das höchste Gut auf Erden und er möchte, dass der Familie des Kaufmanns Cramer Gerechtigkeit widerfährt. Alf Leue hat mit seinem Roman „Der Fluch des Mechanicus“ ein altes Thema neu aufgelegt: die Suche nach dem Reichtum. In der heutigen Zeit weiß „man“, dass Gold nicht mit Hilfe eines Apparates hergestellt werden kann. Aber in den Anfängen der Forschung war eine solche Idee durchaus glaubhaft. So glaubhaft, dass wohl so mancher Haus und Hof dafür eingesetzt hat. Ebenso Jokoff Cramer. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, es bleiben jedoch Fragen offen, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen. Alf Leue verwendet eine bildhafte Sprache, die mich in Kombination mit der glaubhaften Geschichte in die Vergangenheit zurückversetzt hat.

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  • Leserunde zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    aleue

    aleue

    Ich lade alle, die ineressiert sind, ganz herzlich zu einer Leserunde zu meinem vor kurzem erschienenen Historischen Roman "Der Fluch des Mechanicus" ein. Die Leserunde startet am Montag, den 28. November 2011. Mein Verlag, der Societäts-Verlag, hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, 6 Freiexemplare zu dieser Leserunde bereitzustellen, wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte. Diese Freiexemplare werden unter denjenigen Teilnehmern verlost, die sich bis zum 21. November 2011 zur Leserunde unter "Bewerbung" anmelden. Die Bücher werden von mir signiert und dann an die Gewinner verschickt, sodass sie pünktlich zum Leserundenstart bei Euch sind. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf eine rege Teilnahme, viele, viele Fragen und Eure Meinungen. Herzliche Grüße, Alf Leue Nachtrag vom 8.11.: Mein Verlag hat die Zahl der Freiexmplare freundlicherweise von 6 auf 10 aufgestockt! :-)

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    Zabou1964

    Zabou1964

    16. February 2012 um 07:15

    Ich hatte das Glück, diesen wunderbaren historischen Roman im Rahmen einer Leserunde zu entdecken. Ansonsten wäre ich wohl niemals auf dieses Werk aufmerksam geworden, da es in einem kleinen Verlag erschienen ist. Das Cover zeigt einen Mann, der ein Schriftstück in Händen hält. Dies stellt einen Bezug zum Roman her, in dem es unter anderem um ein geheimnisvolles Dokument geht. Die Geschichte spielt in Frankfurt und Umgebung Anfang des sechszehnten Jahrhunderts. Der Protagonist Wolf Besigheim weilt in Frankfurt, weil er im Auftrag des Mainzer Erzbischofs Uriel von Gemmingen den Aufruhr gegen die dort ansässigen Juden beobachten und vereiteln soll. Bei seinem Aufenthalt wird er auf die Kaufmannsfamilie Cramer aufmerksam, die in große Not geraten ist und droht, ihren gesamten Besitz an den reichen Kaufmann Stoltzer zu verlieren. Als letzten Strohhalm klammert sich Jokoff Cramer an ein griechisches Dokument, das der jüdische Metallhändler und Tüftler Abraham Siebenthal einem fahrenden Händler abgekauft hat. Dieses Schriftstück beschreibt die Herstellung einer Maschine, mit der man aus minderwertigen Metallen Gold herstellen können soll. Aber auf dem Dokument lastet ein Fluch: Jeder, der es besitzt, befindet sich in größter Gefahr. In einem zweiten Handlungsstrang wird das Leben Wolf Besigheims erzählt. Er wird Nacht für Nacht von Albträumen geplagt. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Erst spät wird ihm bewusst, wo seine Wurzeln liegen. Der Autor verwebt diese beiden Handlungsstränge sehr geschickt miteinander und hält den Spannungsbogen bis zum Ende. Neben der dramatischen Geschichte hat mich dieser Roman vor allem durch seine äußerst bildgewaltige Sprache überzeugen können. Sowohl die Figuren als auch die Städte und Landschaften entstanden sofort vor meinem inneren Auge. Eine präzise Recherche der historischen Hintergründe, die in einem Nachwort nochmals erläutert wird, hat diesen Roman für mich zu einem echten Highlight gemacht. Das Ende lässt Hoffnung auf einen zweiten Teil aufkommen. Ich denke, die Geschichte Wolf Besigheims ließe sich sehr gut weitererzählen. Ich würde sie auf jeden Fall lesen, genau wie jeden anderen Roman aus der Feder dieses Autors, der in meinen Augen sehr viel mehr Beachtung verdient. Fazit: Spannung, historisch gut recherchierte Hintergründe, bildhafte Sprache und eine Prise Romantik und Humor sind die Zutaten dieses wundervollen Romans. Ich möchte bitte mehr von diesem Autor lesen!

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    conneling

    conneling

    14. January 2012 um 20:30

    Ein historischer Krimi der in Frankfurt spielt im Jahr 1509, der mich total überwältigt hat. Es handelt sich um ein historisches, griechisches Dokument welches begehrt ist, und wer es besitzt ist in Gefahr, der stirbt. Dieses Dokument ist sagenumwoben, begehrt und gefragt, und soll es möglich machen Gold aus anderen Stoffen herzustellen. Wolf Biesigheim bekommt eine Auftrag, den er ausfuehren soll, dabei erfährt er zufällig von dem Dokument. Er ist kein habgieriger, selbstsuechtiger Mann, wie so viele andere, die versuchen durch den Besitz des Dokumentes ihr eigenes Glück zu machen. Er kennt seine Vergangenheit nicht und ist ein guter Mann, der keine Habgier kennt. Was für ein gelungenes Buch! Alf Leue hat es geschafft ein spannendes Buch zu schreiben, welches historisch sehr gut ausgearbeitet ist, aber niemals trocken oder langweilig wird, Spannung wird aufgebaut und gehalten. Es fällt einem schwer Der Fluch des Mechanicus aus der Hand zu legen, man muss einfach wissen, wie es weiter geht. Es lässt sich leicht und flüssig lesen, mit sehr liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und Informationen, die schlüssig sind. Eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe!

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    Arwen10

    Arwen10

    11. January 2012 um 20:34

    Ein wunderbares Buch ! Frankfurt 1494, Wolf Besigheim ist auf der Suche nach einem griechischen Dokument. Dieses Dokument soll eine Anleitung zum Bau einer Maschine zur Goldherstellung enthalten. Doch er ist nicht alleine. Einige, auch sehr einflussreiche Persönlichkeiten, streben danach, das Dokument zu bekommen. Doch jeder, der das Dokument in seinen Besitz bringt, stirbt bald eines gewaltsamen Todes. Liegt ein Fluch auf dem Dokument ? Zugleich ist Wolf auf der Suche nach seiner Geschichte, seiner Vergangenheit, seinen Wurzeln. Bald wird er nicht nur von seinen Albträumen verfolgt. Dieses Buch gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern. Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil, der die Spannung von Anfang bis Ende hält. Zu keinem Zeitpunkt wird das Buch langweilig. Nein, man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Kurze Kapitel sind gut, um zwischendurch mal ein paar Seiten zu lesen. Ein Glossar und Nachwort runden das Buch ab. Besonders gefallen haben mir die Hauptprotagonisten mit ihren Schwächen, Gedanken und Gefühlen. Sehr feinfühlig und mit genau der richtigen Dosis an Emotionen beschreibt der Autor auf unnachahmliche Weise wie Wolf z.B. die Dämonen seiner Vergangenheit bekämpft, wie er zwischen Rache und Gerechtigkeit entscheiden muss und wie er die Liebe kennenlernt. Jede Person hat ihre charakterlichen Stärken und Schwächen, die sie alle zu Menschen macht. In diesem Buch sind viele Gefühle enthalten und auch das Leben zu dieser Zeit, Hunger, Tod, Mord, Gewalt. Aber auch Liebe, Freundschaft und Gerechtigkeit. Schlägt man das Buch am Ende zu, hat man das Gefühl einen lieben Begleiter zu verlieren, aber auch einen Blick in die Zukunft zu tun, die ungewiss ist, aber voller Hoffnung.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2012 um 19:50

    5 von 5 Sternen bekommt dieses fantastische Buch. Spielt im Jahr 1509 und befasst sich mit sehr heiklen Themen wie Bücherverbrennung und auch Rassismus gegenüber Juden. Es wird nichts verblümt geschrieben und die Gauner in diesem Buch werden auch als solche dargestellt. Die Hauptgeschichte dreht sich um ein sehr begehrtes Schriftstück, auf dem sich der Bauplan für eine Maschine, die unedle Metalle in Gold verwandelt befinden soll. Durch einen glücklichen Zufall erwirbt Abraham Siebenthal dieses Schriftstück und glaubt dadurch sei er gerettet. Jokoff Cramer, ein Händler Kollege von ihm wird der Partner von Abraham und unterstützt den Bau der Maschine. Was leider für beide den Tot bedeutet. Das Buch habe ich regelrecht verschlungen und bin einfach sehr begeistert davon. Empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    Themistokeles

    Themistokeles

    11. January 2012 um 14:27

    Inhalt: Wir befinden uns in Frankfurt um das Jahr 1509, als ein griechisches Dokument von dem jüdischen Metallhändler Abraham Siebenthal entschlüsselt wird. Es beinhaltet die Anleitung zur Herstellung einer Maschine um Gold aus anderen Stoffen zu erschaffen. Was Siebenthal noch nicht weiß: Das Dokument ist verflucht und jeder, der mit ihm in Berührung kam, musste sterben. Zusammen mit der Kaufmannsfamilie Cramer, die ihn finanziell unterstützt, macht sich Siebenthal an den Bau der Maschine. Zeitgleich verschlägt es Wolf Besigheim nach Frankfurt, denn er hat den Auftrag dort Aufstände gegen die Juden zu verhindern. Als es dann jedoch zu einem dieser Aufstände kommt, den Wolf grade so noch zurückschlagen und somit das Schlimmste verhindern kann, kommt er mit der Geschichte des Dokuments in Berührung. Dieses ist nämlich verschwunden und so machen sich Wolf und der junge Greger Cramer auf die Suche nach dem Dokument, um es wieder in ihren Besitz zu bringen. Wobei Wolf auf dieser Suche mehr findet, als er zuvor geahnt hat, denn er erhält auf seinem Weg neue Erkenntnisse bei einer Suche, die ihn schon seit Jahren umtreibt. Meinung: Allein wegen der grandiosen Charaktere muss man diese Geschichte schon gelesen haben. Jeder einzelne Charakter ist in sich so facettenreich und menschlich, dass man sie sich geradezu real vorstellen kann. In dem Roman gibt es zudem auch keine Stereotypen unter den Charakteren, d.h. kein reines schwarz-weiß Denken, was ich einfach grandios finde. Zudem ist der Roman einfach auch noch richtig spannend gestaltet, so dass man bei der Jagd nach dem Dokument mitfiebern muss und einfach auch gar nicht anders kann. Gerade unterstützt durch die Menschlichkeit und den Realismus des Protagonisten und der anderen Charaktere steigt die Spannung, da man einfach nicht mit stereotypen Handlungen rechnen kann. Viele der Charaktere sind mir daher während des Lesens auch sehr ans Herz gewachsen und darunter auch einige Nebencharaktere. Des Weiteren ist die Darstellung der damaligen Zeit in meinen Augen sehr gelungen, da man sie sich sehr gut vorstellen kann, sie zudem passend ist, eine sehr stimmige Atmosphäre erzeugt und in ihrer Beschreibung die eigentliche Geschichte nicht zu überlagern beginnt. Insgesamt ist die Geschichte sehr vielfältig und man merkt richtig, wie jeder der Charaktere während des Verlaufs der Handlung wächst und eine Wandlung durchläuft. Jedoch kann man der Geschichte nur schwer in einer Bewertung gerecht werden, wenn man zum einen nicht zu viel verraten will und zum anderen, da sie einfach zu genial ist und für mich eindeutig zu einem der besten historischen Romane zählt, die ich bisher gelesen habe.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    Leela

    Leela

    28. December 2011 um 17:01

    Wolf Besigheim verdient sich sein Geld mit Gelegenheitsarbeiten, was ihn nach Frankfurt führt. Dort stößt er durch Zufall Gerüchte um ein antikes Dokument, das beschreiben soll, wie man eine Maschine zur Goldherstellung bauen kann. Als der Besitzer des Dokumentes anscheinend ermordet wird und eine Händlerfamilie ebenfalls in die Sache hineingezogen wird, macht sich Besigheim auf die Suche nach dem Dokument - und lernt dabei auch allerhand über seine eigene Vergangenheit. "Der Fluch des Mechanicus" ist ein durchweg überzeugender historischer Roman, der sich nicht mit Klischees abgibt, die zuweilen in dem Genre herrschen. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend: Es gibt überhaupt keine Längen, die Handlung entwickelt sich logisch und bietet dabei eine Mischung aus ruhigeren Szenen, Spannung und gelegentlicher Action, die es mir kaum möglich machten, das Buch zur Seite zu legen. Was an diesem Buch jedoch besonders auffällt, sind die Charaktere, deren Entwicklung einen großen Platz im Buch einnimmt. Platt oder blass wirkt hier keine einzige Figur, jeder hat eigene Beweggründe, die ihn antreiben, eine eigene Hintergrundgeschichte usw. Natürlich kommt es durch diese lebendigen Charaktere auch zu tollen Dialogen, die die Geschichte beleben und das Buch auch ohne große Handlung vorantreiben könnten. Man merkt jedoch nicht nur, dass der Autor viel Mühe in seine Charaktere einfließen ließ, sondern auch ordentliche Recherche bzgl. der damaligen Zeit betrieben hat - hier stimmt alles und in Historienromanen stets wiedergekäute Klischees sucht man vergebens. Ein kleiner Wehmutstropfen war für mich das Ende, das bereits kommt, bevor ein weiterer, wichtiger Erzähöstrang abgeschlossen ist (die Geschichte um das Dokument wird hingegend zufriedenstellend geklärt). Hier bleibt uns wohl nur auf eine Fortsetzung zu hoffen, die doch relativ nötig ist, um diesen Erzählstrang abzuschließen. Ich kann "Der Fluch des Mechanicus" jedem empfehlen, der einen gut recherchierten Historienroman sucht, der zudem durch konstante Spannung und ein gelungenes Figurenensemble besticht.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    elane_eodain

    elane_eodain

    22. December 2011 um 14:47

    >> Il dolce tempo ancor tutti c`invita asciare i pensier` tristi e` van` dolori: mentre che dura questa brieve vita, ciascun s`allegri, ciascun s`innamori. Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: Solange dieses kurze Leben dauert, soll jeder froh sein, jeder sich verlieben. Aus: Canti carnascialeschi, Canzona die sette pianeti Lorenzo de`Medici (1449-1492) Deutsche Übersetzung: Nino Barbieri << (aus "Der Fluch des Mechanicus" von A. Leue) INHALT: Spätes Mittelalter/frühe Neuzeit – Wolf Besigheim verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs und so kommt es, dass ihn der Mainzer Erzbischof in die Frankfurter Judengasse schickt, um Details über eine Verschwörung gegen die dort ansässigen Juden in Erfahrung zu bringen. Just gerät er mitten hinein in die Geschehnisse um ein griechisches Dokument und die finanzielle, wie persönliche Notlage einer Händlerfamilie. Und da Wolf Besigheims großes Bestreben die Gerechtigkeit ist, macht er sich auf, dem Unrecht entgegen zu treten und kommt dabei seinem persönlichen Geheimnis immer näher … EINDRÜCKE: Man merkt währende der Lektüre dieses Buches, dass sich der Autor sehr viel Gedanken und besondere Mühen gemacht hat und mir so ein in sich „rundes“ Lesevergnügen beschert hat. Jeder Teil wird mit einem Gedicht (wie oben) eingeleitet, das schon eine Ahnung auf den nächsten Abschnitt gibt und noch einmal nachwirken kann, wenn man es im Nachhinein erneut liest. Jedes Kapitel wird mit Orts- und Zeitangaben versehen, die zur Atmosphäre des Buches passen und beitragen und die Orientierung vereinfachen. Lateinische Textstellen, ein altes Gebet, machen die Worte stimmig zum Inhalt. Mehrere Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben. Die kapitelweise eingeschobenen Traum- und Erinnerungsphasen aus der Vergangenheit sind spannend und lassen den Leser Stück für Stück teilhaben an der Lösung eines Rätsels, ohne dass die zeitlichen Sprünge verwirren. Als ganz große Stärke des Buches empfinde ich die Charaktere der Geschichte und ganz besonders auch die Nebencharaktere, wie beispielsweise der Nürnberger Händler Benedikt Tössler. Durch die ihnen vom Autor gegebenen Eigenschaften, Handlungen und Worte werden sie „echte“ Menschen, die nicht einfach gut oder böse sind, sondern Stärken und Schwächen haben, die auf wunderbare Weise in die Geschichte eingewoben sind. Besonders gefreut hat mich, ganz unverhofft, in das mittelalterliche Nürnberg eintauchen zu können – ich hatte nicht gedacht, dass ein „Heimatroman“ so viel Spaß machen kann. ;-) Was ich hingegen schade finde ist, dass es die Burg im Freirieder Wald nicht wirklich gibt/gab (den Hinweis im Nachwort darauf und auf die tatsächlichen historischen Ereignisse, finde ich aber gut). Ich mag es, wenn in einem historischen Roman möglichst viel Geschichtliches verpackt ist und ich neben der guten Unterhaltung auch noch etwas lernen kann. Die Geschichte und eventuellen Überreste besagter Burg hätte ich aufgrund dieses Buches gerne ausfindig gemacht! Und - ohne zu viel verraten zu wollen - noch ein paar Worte zum Ende des Buches: Denn es ist ein Ende, das dazu (ver-)führt, die Gedanken schweifen zu lassen und weiter über die Geschichte nachzudenken; ein Ende, mit dem der Autor es geschafft hat, das Buch in meinen Gedanken verweilen zu lassen – Kompliment! FAZIT: Es war wunderbar die handelnden Personen kennenzulernen, ihnen so nahe zu kommen und sie durch dieses Abenteuer zu begleiten. „Der Fluch des Mechanicus“ ist ein historischer Roman, den ich gerne weiterempfehle und der - nicht nur aufgrund der persönlichen Widmung und der schönen Leserunde - ein besonderes Plätzchen in meinem Bücherregal erhält!

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    samea

    samea

    16. December 2011 um 18:19

    Historisch genau und dennoch ein spannender Krimi! Ein geheimnisvolles griechisches Dokument, das viele Menschen haben möchten. Doch wer es besitzt stirbt. Habgier und Ichsucht auf der einen Seite und auf der anderen ein Mann, der seine Vergangenheit nicht kennt und für die Wahrheit kämpft. Alf Leues Roman überzeugt durch seinen Spannungsaufbau. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen. Er ist ein echter Pageturner, den der Leser erst auch der Hand legen möchte, wenn auch die letzte Seite gelesen wurde. Der Leser fühlt sich durch die historische Genauigkeit in eine andere Zeit versetzt. Hier ist es einem Autor gelungen einen historischen Roman und nicht nur einen historisierenden Roman zu schreiben. Doch keine Angst, dieses Buch ist kein trockenes Schulbuch sondern ein abwechslungsreicher und hochinteressanter Krimi. Die Dialoge sind humorvoll und die Charaktere liebevoll und glaubwürdig gestaltet. Im Buch werden lateinische Sprichworte verwendet. Diese und andere heute nicht mehr alltägliche Begriffe werden in einem Glossar aufgeführt und übersetzt bzw. erklärt. Auch informiert der Autor seine Leser über die historisch belegten Fakten seines Buches und zeigt auf wo er seine Phantasie eingesetzt hat. Der Roman ist in sich abgeschlossen. Offene inhaltliche Fragen bleiben nicht. Dennoch ist eine Fortsetzung des Romans möglich und ich hoffe sehr darauf, das es einen zweiten Band geben wird.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    dorli

    dorli

    14. December 2011 um 13:35

    Frankfurt am Main 1509: Wolf Besigheim übernimmt einen Auftrag des Mainzer Erzbischofs Uriel von Gemmingen. Er soll die Lage in Frankfurt beobachten, da eine Gruppe um Johannes Pfefferkorn einen Übergriff auf die Judengasse plant. Es kommt zu Ausschreitungen und Bücherverbrennungen, der Metallhändler und Erfinder Abraham Siebenthal wird ermordet. Nachforschungen Besigheims ergeben, dass hinter dem Mord mehr steckt, als zunächst angenommen. Siebenthal war im Besitz eines alten griechischen, als verflucht geltenden Dokuments, dass die Anleitung zum Bau einer Maschine zur Goldherstellung enthält. Wolf macht sich auf die Suche nach dem verschwundenen Dokument, gerät dabei in einen Strudel aus Neid, Habgier und Mord und wird bei seinen Nachforschungen mit der Entdeckung seiner lange im Dunklen liegenden, ganz persönlichen Wahrheit konfrontiert. Alf Leue hat mich mit seinem historischem Roman „Der Fluch des Mechanicus“ von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte ist durchweg flüssig lesbar, die Sprache ist lebendig, die Dialoge sind wunderbar ausgearbeitet. Der Wechsel zwischen den beiden großen Handlungssträngen geschieht fließend, dabei gefällt mir besonders gut, wie geschickt diese miteinander verknüpft sind. Die Handlung ist sorgfältig und durchdacht aufgebaut, jede Szene trägt ein kleines Detail zum großen Ganzen bei. Mehrere eingestreute Rückblenden behindern den Lesefluss nicht, sondern unterstreichen durch ihre gute Platzierung den Handlungsablauf z.B. mit Informationen über die Herkunft des so begehrten Dokuments. Auch Nebenhandlungen, wie die Übergriffe in der Judengasse oder die beiden Liebesgeschichten fügen sich prima in das Gesamtgeschehen ein. Die Figuren sind dem Autor fantastisch gelungen, sie sind facettenreich, glaubwürdig und interessant. Dabei handelt es sich weitgehend um normale Menschen mit Stärken und Schwächen. Gerade der immer wieder von mysteriösen Alpträumen geplagte Wolf Besigheim ist nicht der große Held, sondern darf in einem Kellergewölbe auch mal Angst haben, als Enge und Dunkelheit verschwommene, furchtbare Erinnerungen wachrufen. Das Zusammenspiel zwischen erfundenen und historischen Figuren oder auch zwischen den Guten und den Bösen ist ausgeklügelt und liefert immer wieder spannende Momente und unterhaltsame Dialoge. Am Ende des Buches sind die alle Rätsel gelöst, es bleiben ein paar lose Fäden übrig, die mich auf eine Fortsetzung und neue Abenteuer mit Wolf Besigheim hoffen lassen. Abgerundet wird dieses großartige Leseerlebnis von einem Glossar und einem interessanten Nachwort über den Wahrheitsgehalt der Geschichte.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    LadyBooklove

    LadyBooklove

    07. December 2011 um 21:20

    Wir befinden uns im historischen Frankfurt, 1509. Abraham Siedenthal und Jokoff Cramer kommen in den Besitz eines Dokumentes, das das Geheimnis der Goldherstellung beinhalten soll. Doch bevor sie einen Profit daraus schlagen können, werden die beiden ermordet. Doch Jokoff hat einen Sohn, der um das Geheimnis weiß. Er weiß sich nicht anders zu helfen und vertraut sich einem Mann namens Wolf Besigheim an. Er ist im Auftrag des Erzbischofs da, um selbst anzusehen, was in der Judengasse vor sich geht. Kurz entschlossen versucht er, herauszufinden, was es mit den beiden Morden auf sich hat und verliebt sich dabei in die Witwe Cramer. Die Jagd nach dem sagenumwobenen Dokument beginnt. Dabei muss Wolf nicht nur vor den Mördern auf der Hut sein, sondern sich auch seiner Vergangenheit stellen. Die Geschichte erzählt eindringlich die Geschehnisse der damaligen Zeit, verpackt in eine spannende Jagd nach einem Mörder und einem mysteriösen Dokument. Ein kleines Schätzchen, das es sich zu suchen lohnt.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    merlin78

    merlin78

    05. December 2011 um 20:00

    Frankfurt, 1509: Der Jude Abraham Siebenthal erhält von einem Italiener ein Dokument, welches das Geheimnis der Goldherstellung beinhalten soll. Schnell macht er den Kaufmann Jokoff Cramer zu seinem Partner, der unter großen Geldsorgen leidet und so auf das große Los hofft. Jedoch kommt es sehr bald zu einer grausamen Tat infolge die beiden Männer sterben. Einzig der Sohn Cramers weiß um ein Geheimnis und vertraut sich einem fremden Mann an, Wolf Besigheim, der im Auftrag des Erzbischofs zu Mainz in Frankfurt weilt, um dort die Geschehnisse in der Judengasse zu beobachten. Wolf nimmt sich der Taten an und will den Mörder zur Strecke bringen. Während dieser Zeit lernt er die Frau von Jokoff, Agnes, näher kennen und verliebt sich in sie. Es folgt eine spannende Zeit, ein Jagd nach dem Dokument und den Mördern, in der Wolf Besigheim mehr über sich selbst lernt, als er es je geahnt hätte. Denn nun muss er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen und die lastet schwer auf seinen Schultern. Das Buch erzählt auf über 500 Seiten glaubwürdig die Ereignisse aus fernen Tagen. Der Autor Alf Leue nimmt Bezug auf viele schwere Themen der damaligen Zeit, wie z.B. die Verbrennung von Schriften und Büchern bei den Juden oder den grausamen Tod der Leprakranken. Auch macht er sehr deutlich, welchen Stand manche Menschen hatten und andere nicht. Das Buch spricht deutlich und meist ohne Rücksicht, offen über brutale Gewalttaten und deren grausamen Folgen. Dennoch kann man mit den Hauptprotagonisten zu jeder Zeit mit fiebern und einen guten Bezug aufbauen. Die Charaktere sind durchweg wunderbar beschrieben, die Guten mit ihren positiven Eigenschaften, die Bösewichte als richtige Ganoven. Dieses Werk kann man nicht einfach weg lesen, es nimmt einen gefangen und man fühlt sich in die Zeit um 1509 zurück versetzt. Viele wunderbare Beschreibungen lassen das Buch noch bildlicher erscheinen und man mag es kaum aus der Hand legen. Besonders positiv ist für mich, dass es am Ende des Buches eine Legende zu den damaligen Begriffen gibt und Alf Leue dem Leser kurz schildert, welche Darstellungen der Wahrheit entsprechen und welche seiner eigenen Fantasie. Für mich ist dies ein wunderbares Buch, das ich gerne weiterempfehlen und bestimmt ein weiteres Mal lesen werde. 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Der Fluch des Mechanicus" von Alf Leue

    Der Fluch des Mechanicus
    mabuerele

    mabuerele

    05. December 2011 um 18:28

    Florenz im Jahre 1494 – der Händler Sebastiano kauft von einem Unbekannten ein griechisches Dokument. Er wird zweifach gewarnt. Einerseits wurde das Dokument einflussreichen Personen gestohlen, andererseits liegt darauf ein Fluch. 15 Jahre sind vergangen, als Wolf Besigheim im Auftrag des Mainzer Erzbischofs auf dem Weg nach Frankfurt ist. Dort treibt der konvertierte Jude Pfefferkorn sein Unwesen. Er plant eine Bücherverbrennung im Judenviertel. Wolf soll das verhindern. Dabei hat Wolf selbst Probleme. Er ist ein Mann ohne Vergangenheit. Dafür quälen ihn Alpträume. Währenddessen steht in Frankfurt der Kaufmann Jokoff Cramer vor dem Ruin. Da scheint das Angebot des Juden Abraham die Lösung zu sein. Das griechische Dokument befindet sich mittlerweile in Abrahams Händen. Doch um die darin beschriebene Maschine bauen zu können, braucht er Geld. Deshalb erzählt er Jokoff, dass er eine Maschine bauen will, die Gold herstellen kann. Jokoff steigt in das Geschäft ein und verspricht, gegen jedermann zu schweigen. Als ihm der Verlust seines Hauses droht, verkauft er sein Wissen an seinen Gläubiger, den Kaufmann Stoltzer. Wenig später ist Abraham tot und Jokoff verschwunden. Wolf nimmt sich der Sache an. Doch auch der ursprüngliche Eigentümer des Dokuments lässt danach forschen. Dem Autor ist ein spannender historischer Roman gelungen. Er hat zwei Handlungsstränge geschickt miteinander verknüpft: die Jagd nach dem Dokument und den Kampf Wolfs gegen die Dämonen seiner Vergangenheit. Der Ablauf der Handlung wird immer wieder durch Rückblenden in die Vergangenheit unterbrochen. Das finde ich gut, da ich als Leser so nach und nach die Identität Wolfs kennenlerne und seine Träume verstehe. Sehr detailgenau sind die Personen gezeichnet. Das betrifft nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch Charakter und Einstellungen. Damit kann ich als Leser entscheiden, mit welchen Personen ich mich identifizieren würde und mit welchen eher nicht. Im Laufe der Handlung werden alle Personen, die am Dokument interessiert sind, geschickt zusammengeführt und an passender Stelle wieder getrennt. Überhaupt fiel mir auf, dass der Handlungsablauf logisch stimmig ist und in Momenten, wo ich für den Fortgang der Geschichte oder speziell um Wolfs Leben fürchtete, stets elegante Lösungen gefunden wurden, die niemals aufgesetzt wirkten. Die beiden Liebesgeschichten passen in den Handlungsablauf und geben der ernsten Geschichte ein zusätzliches menschliches Antlitz. Speziell im Falle Gregers wird sehr genau herausgearbeitet, welchen Zwängen sich ein junges Liebespaar in jeder Zeit ausgesetzt sah. Tiefgreifende Gespräche, deren Initiator häufig der Mönch Valtin ist, stellen die Frage nach den Werten des Lebens. Fanatismus und Habgier werden genauso thematisiert wie Menschlichkeit und Gerechtigkeit. An vielen Stellen des Buches zeigt sich die umfangreiche Recherchearbeit des Autors, sei es bei den Vorgängen im Frankfurter Judenviertel, bei der Speisekarte in reichen Patrizierhäusern oder bei den Lebensverhältnissen auf einer Burg. Der Roman besteht aus dem Prolog und fünf längeren Teilen. Jeder Teil ist ein Gedicht vorangestellt, dass in die Zeit passt. Kurze Kapitel innerhalb dieser Abschnitte sorgen dafür, dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Man kann dadurch auch zwischendurch mal ein oder zwei Kapitel lesen. Gewisse Stellen, insbesondere wichtige Gedanken der Protagonisten, sind kursiv hervorgehoben. Obwohl die Geschichte vollständig erzählt wird und ich als Leser alles erfahre, was wichtig ist, hat der Roman ein offenes Ende. Das ist kein Widerspruch, denn es gibt mir als Leser die Möglichkeit, die weitere Entwicklung der Hauptpersonen in der Phantasie durchzuspielen. Der Autor hat eine Reihe Anknüpfungspunkte für eine mögliche Fortsetzung. Zum Buch gehört ein Glossar. Außerdem werde ich darüber informiert, welche Fakten historisch begründet sind und wo die Phantasie des Autors eingesetzt hat. Beides gehört meiner Meinung nach zu einem guten historischen Roman. Das Cover passt. Es weist auf das geheimnisvolle Dokument hin. Die Farbe Braun trägt dem eher ernsten Charakter des Buches Rechnung. Jedem historisch Interessierten kann ich das Buch vorbehaltslos empfehlen. Es hat mir Freude gemacht, es zu lesen und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen.

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