Alf Stiegler WetGrave

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Inhaltsangabe zu „WetGrave“ von Alf Stiegler

Die Hölle ist kalt und dunkel.
Das 24. Jahrhundert: Die Menschheit nutzt Dimensionssprünge, um die Entfernung zwischen den Sternen zu überwinden. Doch hinter der Sprungtechnologie lauert ein furchtbares Geheimnis. Wie ein Schatten liegt es auf den Luxusunterkünften, die zu tausenden die Erde umkreisen. Nur Pressure, ein weltweit gejagter Technik-Schmuggler, ist der Wahrheit auf der Spur. Als ihm ein streng geheimes Datenmodul in die Hände fällt, beginnt ein Abstieg ins Grauen und ein Kampf ums Überleben der gesamten Zivilisation.
„Wenn es stimmt, was Sie sagen, ist die Colombo noch irgendwo da draußen, besudelt vom Schicksal des letzten Aufklärungsteams. Und von dem, was es von dort mitgebracht hat.“

Schreckensvision einer Lebensumgebung des 24ten Jahrhunderts

— Marcel_Rauh

Dystopische Welt mit starkem Helden

— Sabine_Hartmann

Eine interessante Geschichte über die Zukunft, mal anders.

— MalaikaSanddoller

Einige Ungereimtheiten gibt es leider, ansonsten wirklich klasse.

— StMoonlight

Eine Utopie die zur Dystopie wird.

— TheoR

Rasante Fantasy-Geschichte

— Gwennilein

Eine Sci-Fi Geschichte, die sehr viel Aufmerksamkeit erfordert. Man muss schon ein absoluter Fan sein um das hier alles zu verstehen.

— Bluesky_13

Spannend...intensiv...verstörend

— tob82

Anschauliche Schilderung von nüchternen und gruseligen Zukunftsschauplätzen

— NorbertS

Ein echt gelungener Mix zwischen Science-Fiction und Horror.

— MellieJo

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  • Sci-Fi "Schocker" der schnell verschlungen wird. Versprochen!

    WetGrave

    Marcel_Rauh

    02. January 2018 um 12:49

    Das Cover sprach mich sofort an und war gleichzeitig auch Grund für mich dieses Buch lesen zu wollen. Erzählt wird die Geschichte der Menschen im 24ten Jahrhundert, die Erde ist ein Schatten ihrer selbst, gezeichnet von der Ausbeutung durch die Menschheit. Lebensfeindliche Umstände treiben die Bevölkerung ins All und ein übermächtiger Konzern treibt böse Spielchen.Als Sci-Fi Novize musste ich mich an das Genre gewöhnen, tatsächlich das erste Kapitel zwei mal lesen, um richtig dabei zu sein, danach belohnt mich der Autor mit einer spannenden, sowie schnell erzählten Geschichte, die keine Zeit für langeweile aufkommen lässt. Das Ende ist so unerwartet wie abrupt und mein einziger Kritikpunkt.Eine klare Kaufempfehlung!!!

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  • schaurig gut

    WetGrave

    Manuela_Prien

    18. December 2017 um 15:11

    Das Cover und der Titel harmonieren sehr gut und passen zum Inhalt des Buches.Der Schreibstil ist gut,jedoch hatte ich anfängliche Schwierigkeiten mit den vielen Ausdrücken aus den Bereichen Technik/Sci-Fi,was sich aber mit der Zeit legte. Gleich zu Beginn lernt der Leser den Protagonisten Pressure kennen und begleitet ihn auf seinem Abenteuer. Der Autor hat es geschafft,dass die Spannung bis zum Schluss besteht und das Ende ist definitiv nicht das,was man erwartet. Fazit: Ein Buch,dass den Leser fesselt,berührt und zum Nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!

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  • Spannende Welt

    WetGrave

    Sabine_Hartmann

    22. November 2017 um 12:30

    Ein echter Science Fiction Roman, der in einer weit entfernten Zukunft spielt und den Leser mitten in die Handlung hinein katapultiert. Trotzdem ist es problemlos möglich, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Die Leser begleiten Pressure auf seiner Suche nach Koordinaten, von denen er sich Aufklärung verspricht. Dazu verwendet er die Technologie des Sprungnetzes, der die vielen bevölkerten Planeten miteinander verbindet. Die sozialen und politischen Bedingungen dieser Welt werden nicht separat erläutert, sondern geschickt in die Handlung eingewoben. Pressure ist ein starker Held, der gleichzeitig ein Leidender, ein Gejagter und vor allem Fragender ist. Das Ende ist außerordentlich überraschend und kommt dann doch ziemlich flott. Die Welt und die Problematik, die der Autor ausgetüftelt hat, hätten durchaus Stoff enthalten für einen doppelt so langen Roman, der sich dann mehr Zeit hätte lassen können. An einigen Stellen gelingt es dem Autor nicht vollständig, seine inneren Bilder zu kommunizieren, trotzdem bleibt die Welt stimmig und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.

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  • Leserunde zu "WetGrave" von Alf Stiegler

    WetGrave

    AlfStiegler

    Liebe Science Fiction und Gruselfans, das ist eure Leserunde ;) Ich möchte euch auf einen Trip ins 24. Jahrhundert einladen! Dimensionssprünge gibt es da, eine ausgebeutete Erde, einen dikdatorischen Weltkonzern, ein furchtbares Geheimnis, das er vertuscht, und einen entstellten Helden, der auf seiner Suche nach der Wahrheit in eine finstere und kalte Hölle hinabsteigt. Wer Pressure also auf diesem Trip begleiten möchte kann sich hier auf eines von 20 Printbüchern bewerben! Und falls die Losfee euch verschmäht könnt ihr dann via eBook mitlesen, wenn ihr möchtet. Ich freue mich schon! Und WetGrave auch... *finsteres Schurkenlachen"

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  • eine erschreckend düstere Zukunftsvision...

    WetGrave

    Petzi_Maus

    18. November 2017 um 18:26

    Kurz zum Inhalt:Im 24. Jahrhundert reist die Menschheit mittels Dimensionssprüngen; die Erde wurde von der allmächtigen Firma HypCon ausgebeutet und ist nur mehr ein Abfallprodukt, die Menschen sind in Kasten aufgeteilt und wohnen in Bases, die um die Erde kreisen.Pressure, ein Technik-Schmuggler, hat ein Modul erbeutet, dessen Geheimnis er lüften möchte - wo kommt man hin, wenn man mittels dieser Frequenz einen TransDim Sprung macht? Und wieviel Wahrheit steckt in den gruseligen Legenden über die verschollene Colombo und WetGrave, die man den Kindern erzählt? Meine Meinung:Gleich zu Anfang lernt man Pressure kennen; erfährt, warum er entstellt ist, und begleitet ihn auf seinem schaurigen Abenteuer.Es gibt anfangs natürlich viele Technik- und SciFi-Ausdrücke, aber selbst als unerfahrener SciFi-Leser kommt man schnell in die Geschichte rein und fiebert von Anfang an mit Pressure mit. Der Spannungsbogen wird immer aufrecht gehalten.Und niemals hätte man mit so einer furchterregenden Auflösung gerechnet... Fazit:Spannender schauriger SciFi-Thriller, der auch für SciFi unerfahrene Leser bestens geeignet ist, mit einer unerwarteten und furchterregenden Zukunftsvision.

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  • Ein gelungener SciFi-Horror

    WetGrave

    specialang

    12. November 2017 um 21:42

    Inhalt: Das 24. Jahrhundert. Es gibt Dimensionssprünge, um Entfernungen zu überwinden. Pressure, ein Technik-Schmuggler, ist der Wahrheit über diese Sprungtechnologie auf der Spur und entdeckt grauenvolles. Meinung: Der Einstieg war etwas holprig, da ich mich erst mit einigen Wörtern etc. anfreunden musste. Es ist eine nicht so tolle Zukunft, die hier beschrieben wird. Auf der Erde herrscht das Elend. Menschen wurden dort zurückgelassen, die es sich nicht leisten können, in einer anderen Welt zu leben. Diese anderen Welten werden mittel Sprungtore bereist. Hierfür wurde eine fortgeschrittene Technologie entwickelt, die ein düsteres Geheimnis birgt. Pressure ist ein toller Charakter, der mir sehr sympathisch war. Er versucht das Geheimnis zu lösen und begibt sich dafür auch in Gefahr. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt auch bis zum überraschenden und tollen Ende nicht nach. Mir hat das Buch gefallen und kann ich allen empfehlen, die dieses Genre gerne lesen.

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  • Allein unter dem Wasser...

    WetGrave

    MalaikaSanddoller

    11. November 2017 um 10:00

    Wir schreiben das 24. Jahrhundert - die Oberschicht herrscht zusammen mit HypCon über die Menschheit. Sie kontrollieren alle, die nicht zu ihnen gehören. Pressure und sein Freund Garris versuchen hinter das Geheimnis der Mythe über WetGrave zu kommen. Sie glauben, dass diese Mythe einen wichtigen Schlüssel zu ihrer Gesellschaft darstellt, nur haben sie noch keine Ahnung, was für Folgen das für sie haben wird. Auf ihrer Suche gehen sie große Risiken und Opfer ein. Wird es ihnen gelingen zu erfahren, was damals wirklich geschah und wie alles zusammenhängt, um die Menschheit vor dem Untergang zu retten?WetGrave hat mir sehr gut gefallen, weil es so ganz anders als die meisten Sci Fi Romane ist. Natürlich spielt die Unterdrückung durch die Reichen wie so häufig eine Rolle, aber der Stil ist anders.Den grössten Teil des Buches verbringt Pressure in Isolation, alleine, unter dem Wasser. Dabei fesselt der Autor die Leser durch ein großes “Nichts” darzustellen, das zur gleichen Zeit viel bedeutet. Auch stellt Alf Stiegler, so wie viele andere Autoren, die Leser so richtig auf die Folter und man findet erst ganz am Ende heraus, wie alles zusammenhängt.Das Cover finde ich großartig gestaltet, es stellt genau die zwei Extremen des Buches dar - die märchenhafte Welt oben und das Monster unten, dessen Tentakel an der Oberfläche kratzen.Einfach perfekt.Das Buch ist empfehlenswert für jeden, der eine Geschichte zum Nachdenken mag, die einen zugleich berührt und fesselt. Absolut lesenswert!

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  • WetGrave von Alf Stiegler

    WetGrave

    Blubbernase

    10. November 2017 um 09:31

    Inhalt (Klappentext):Die Hölle ist kalt und dunkel. Das 24. Jahrhundert: Die Menschheit nutzt Dimensionssprünge, um die Entfernung zwischen den Sternen zu überwinden. Doch hinter der Sprungtechnologie lauert ein furchtbares Geheimnis. Wie ein Schatten liegt es auf den Luxusunterkünften, die zu tausenden die Erde umkreisen. Nur Pressure, ein weltweit gejagter Technik-Schmuggler, ist der Wahrheit auf der Spur. Als ihm ein streng geheimes Datenmodul in die Hände fällt, beginnt ein Abstieg ins Grauen und ein Kampf ums Überleben der gesamten Zivilisation. „Wenn es stimmt, was Sie sagen, ist die Colombo noch irgendwo da draußen, besudelt vom Schicksal des letzten Aufklärungsteams. Und von dem, was es von dort mitgebracht hat.“Der Einstieg in die Geschichte ist wie ins kalte Wasser geworfen zu werden. Erschreckend, verwirrend und irgendwie erfrischend.Die Handlung ist kurz und knackig, was natürlich auch der dicke des Buches zu verschulden ist. Aber als Leser kann man eigentlich immer gut mithalten und hat nicht das Gefühl, dass die Charaktere einem weg galloppieren. Im Mittelteil gibt es viele offene Fragen, die aber restlos alle zum Schluss beantwortet werden.Für mich war es ein Leseerlebnis der besonderen Art und ich fand es wirklich erfrischend mal etwas ganz anderes zu lesen.

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  • Spannend und düster!

    WetGrave

    NinaEff

    07. November 2017 um 13:58

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Autoren es schaffen so viel Spannung und eine so komplexe Story auf so wenige Seiten, hier grade einmal 223, zu packen. Das Buch spielt in der Zukunft, in der die Menschen in Schichten aufgeteilt sind. Die „Bürger“, die unterste Schicht, lebt noch auf der Erde, welche eine einzige Umweltkatastrophe ist und auf der man kaum noch überleben kann. Die Mittel- und die Oberschicht hingegen lebt in Raumstationen, welche um die Erde kreisen und reisen mithilfe einer Transdimensionalen Technik durch den Raum. Die komplette Menschheit wird von dem Kartell HypCon kontrolliert, welches bestimmt wer zu welcher Schicht gehört und vor Jahren den Handel mit anderen Allbewohnern verbot. Warum weiß niemand. Pressure, ehemaliger Oberschichtler, doch nun entstellt durch eine Falle des Kartells und auf der Flucht, versucht dem Geheimnis um HypCon auf die Schliche zu kommen. Unter anderem, wohin die Arbeiter von der Erde geschickt werden und warum man nie wieder etwas von ihnen hört. Dabei stößt er auf entsetzliche Dinge und muss erkennen, dass HypCon schon längst nicht mehr unter der Kontrolle der Menschen liegt. Trotz ein paar Schwächen des Schreibstils, hat es Stiegler geschafft eine düstere und mysteriöse Stimmung zu schaffen und eine hohe Spannung aufzubauen. Mit vielen Bildern und kreativen Beschreibungen bekommt man eine gute Vorstellung vom Aufbau der „neuen Welt“. Die Charaktere sind alle, außer Pressure sehr oberflächlich gehalten, was ich an manchen Stellen etwas schade fand. Pressure allerdings wurde mir recht schnell smpathisch, unter anderem, da er keine klassische Heldenfigur ist. Er kommt aus der Oberschicht, hat aber trotzdem schon viel Schlimmes erlebt und versucht nun die Ungerechtigkeit, die in der neuen Welt herrscht zu bekämpfen. Am Ende kommen tatsächlich auch ein paar Horror-Elemente vor, welche man sich vielleicht nicht allzu realistisch vorstellen möchte, welche aber durchaus passend und nicht zu bestialisch sind. Das Ende ist kurz aber überzeugend. Gerne hätte ich noch mehr erfahren, auch darüber wie es weitergeht. Trotzdem fand ich die Story wirklich gut gelungen und ich hatte wirklich Spaß daran sie zu lesen.

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  • Trockene Zukunft oder nasses Grab?

    WetGrave

    StMoonlight

    04. November 2017 um 16:59

    24. Jahrhundert. „HypCon“ hat die Erde geschröpft, so dass der Planet nicht mehr ist, als eine Lebensfeindliche Zone. Im „Basenet“ existieren Quantenwandler, mit denen Menschen von einer Base zur anderen springen können. Doch auch hier gibt es eine Unter-, eine Mittel- und eine Oberschicht. Den Niederen ist es verboten jegliche Technik zu nutzen oder gar zu verstehen. Doch einer von ihnen, ein Oberschichtler, beschließt die Wahrheit heraus zu finden: Was sind die Basenets wirklich? Wohin werden die Überlebenden von der Erde geschickt? Warum hört man nie wieder von ihnen? Warum darf nicht jeder Technik verstehen? Pressure ist einem großem Geheimnis auf der Spur – und vielleicht auch einer Legende: Wetgrave – Nasses Grab… Ein Cover das einen bereits förmlich in den Bann zieht und neugierig auf die Geschichte dahinter macht. „Wetgrave“ ist mit seinen 240 Seiten alles andere als lang, aber genau das macht hier auch den Reiz. Alf Stiegler hat auf unnötigen Fülltext verzichtet  und besticht durch ein Ereignis nach dem anderen – und mit einem überraschendem Ende. Ein wirklich lebhafter, da bildlicher, Schreibstil, der beim Leser das Kopfkino aktiviert. Ich habe die Geschichte genossen. Allerdings lese ich auch gerne und viel SciFi und kann auch nur Gleichgesinnten zu „Wetgrave“ raten, denn der Autor verwendet viele Begriffe, mit denen wohl nicht jeder etwas anfangen kann. Auch wenn es sich hier bereits um eine überarbeitet Auflage handelt, so gibt es (leider) doch noch die eine oder andere Ungereimtheit auszumerzen.

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  • Spannend bis zum Schluss, mit einer Prise Horror

    WetGrave

    TheoR

    03. November 2017 um 11:23

    Ich liebe Science-Fiction Bücher gerade, wenn die Grenzen aus Gegenwart und Zukunft verschwimmen und eine Form von Plausibilität geschaffen wird die einen alles um sich herum vergessen lässt. Bei WetGrave steht "Pressure" im Fokus , ein im ganzen Universum gejagte Technik Schmuggler, der dem Luxus der scheinbaren Utopie, in der er lebt, auf den Grund gehen will. Wohin werden Arbeiter geschickt und warum hört man nie wieder etwas von ihnen, wenn sie einmal am Bestimmungsort angekommen sind. Selbst die mehr oder weniger geheime Mission "Colombo", blieb erfolglos und wurde nie recht aufgeklärt. Auf der Suche nach dem wahren Kern und dem was dahinter steckt, gibt es jede Menge Action, Sprünge durch das Universum und die Furcht vor toten Toren. Die Gesellschaft ist aufgeteilt in eine Art Kastensystem, in dem jeder seinen Platz und seine Funktion hat. Die Geschichte selbst ist spannend auch wenn nicht alle sprachlichen Bilder ins Schwarze treffen. Die Faszination für die Kernhandlung geht jedoch nie verloren. Am Ende von WetGrave gibt es noch eine Prise Horror, die zur Geschichte passt und doch den Fluss der selbigen etwas stört. Aus der scheinbar heilen Welt vom Anfang, der Utopie, wurde zusehends ein Dystopie, denn alles im Leben hat seinen Preis, wie Pressure feststellen muss. Ein unterhaltsame Lektüre, mit ein paar persönlichen Stolpersteinen und einem Ende, das auf der einen Seite Abschließt und dennoch Raum für eine Fortsetzung bietet.

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  • Spannende SciFi mit Horrorelementen

    WetGrave

    Marakkaram

    02. November 2017 um 21:20

    Da trat noch jemand aus dem Dunkel des Shuttles. Das Licht der Hangarlampe erfasste diese....Kreatur. Jules traute seinen Augen nicht. Im 24. Jahrhundert hat sich das Leben krass verändert. Die Erde ist zu einer Kloake verkommen und ein Großkonzern, HypCon, hat im Weltall Lebens- und Wohnbases erschaffen. Das ist allerdings schon so lange her, dass heutzutage niemand mehr weiss, wer HypCon überhaupt ist. Nur der, durch einen falschen Sprung zwischen den Bases, schwer verunstaltete Pressure, macht sich auf die Suche nach der allerersten Base, der Colombo, die damals unter mysteriösen Umständen verschwand. Und diese Reise scheint lebensgefährlich....~ * ~ * ~ *Spannender Stoff, den Alf Stiegler da (komplett überarbeitet) in einer Neuauflage vorlegt. Allerdings sollte man schon SciFi-affin sein. Ich habe mich da manchmal etwas schwer getan, da der Autor mir nicht alle Schauplätze richtig nahebringen konnte. Ansonsten ist der Schreibstil schon sehr bildhaft und flüssig und der Spannungsbogen hoch. Für mich hätte die Geschichte durchaus Potential für mehr Seiten und dadurch vielleicht ein wenig fliessendere Übergänge, gehabt.  Mit dieser Kombination aus (leichter) SciFi und Gruselelementen hat man mich ja sofort am Haken und auch, wenn mir die SciFi ein wenig zu Hardcore war, bin ich in Sachen Grusel fein auf meine Kosten gekommen. Fazit: Insgesamt eine frische, pfiffige Idee und ein kurzweiliger Lesespass für SciFi-Fans.

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  • Rasante Fantasy-Geschichte

    WetGrave

    Gwennilein

    30. October 2017 um 17:51

    Die ersten Kapitel führen einen gut in das Buch ein. Eine neue, andere Welt, deren Rangordnung, Tore zueinander und Korruptionen, sowie Umgangsformen miteinander. Als Nicht-Fantasy-Leser sind es eventuell ein wenig viele Zukunfts-Vokabeln, die so um den Leser schwirren. Aber auch da kann man reinkommen. Die Luft um die Hauptfigur wird im Laufe des Buches immer dünner. Alles wird geheimnisvoller. Wo geht's lang. Wo geht's hin? Was steckt hinter dem Mythos "WetGrave"? Mag man den Protagonisten oder ist es ein Unsympath? Dieses ambivalente Verhältnis macht es spannend, die Beschreibungen lassen innere Bilder entstehen, das mag und diese Wirkung sollte ein Buch haben. Dennoch ist es nicht mein Fall geworden, ich merkte, wie ich "hindurchpflügte" und nach Beendigung des Romans ein wenig erleichtert war. Das Ende kam nach der ausgeschmückten Story ein wenig abrupt. 

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  • Ist das Märchen um Wet Grave gar kein Märchen?

    WetGrave

    Bluesky_13

    30. October 2017 um 13:19

    MEINE MEINUNG Diese Werk geht sehr interessant los und man entschwindet in eine ferne Welt. Es wurde hier ein Welt kreiert, die auf Kosten der Menschheit überlebt. Zuerst nimmt man den Menschen auf der Erde die gesamten Rohstoffe und Ressourcen und dann lässt man sie fallen. HypCon hat die Basenet erschaffen und die Sprungräume mit den Quantenwandler ausgestattet. Hier bewegen sich die Menschen durch die Frequenzen dann zwischen den Dimensionen. Die Menschen auf der Erde sind für die Menschen in dieser Welt nur Bürger und keine Menschen mehr. Das stimmt einen beim lesen schon nachdenklich und auch traurig. Pressure, der selbst aus der Obersicht kommt, hat die Machenschaften durchschaut und möchte das sich die Menschen hier oben auch Gedanken über die Menschen auf der Erde machen. Durch einen Sprung durch ein Totes Tor wurde er entstellt. Er war der einzige, der so einen Sprung überlebt hatte und wieder zurück gekehrt war. Diese Tore waren Fallen und schützten Bereiche, wo keiner hin sollte. Die Security führen sich furchtbar auf und demütigen Menschen von der Erde, wenn sie ihnen begegneten. Sie kamen hier auf die Base um zu arbeiten, aber sie wurden seltsamerweise nie mehr gesehen. Man hat ihnen schon allen genommen und nehmen sie ihnen auch noch die letzte Ehre. Man erzählte sich hier auch das Märchen von Wet Grave, sofern es ein Märchen war. Pressure glaubte daran, das sein Modul ihn genau da hinbringen würde. Das Werk ist spannend, wenn man alles versteht. Dazu muss man, denke ich, absoluter Sci-Fi Fan sein. Mir sind hier zu viele Begriffe, die ich nicht verstehe und deswegen kann auch auch nur 3 Sterne vergeben. Das soll jetzt aber nicht abwertend sein, denn es ist einfach nicht mein Thema. Mit Sicherheit findet auch dieses Werk seine Liebhaber. Was ich an dem Werk gut fand war, das Pressure nicht aufgegeben hat. Er hatte auch große Angst, das wird sehr deutlich, doch er geht trotz allem seinen Weg weiter. Er will etwas erreichen, nur ich weiß nicht was. Mir erschließt sich das alles nicht so genau. Eure Bluesky_13 Rosi

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  • Spannend...intensiv...verstörend

    WetGrave

    tob82

    27. October 2017 um 01:46

    Alf Stieglers "WetGrave" spielt im 24. Jahrhundert. Ein gigantischer Konzern namens "HypCon" hat alle Ressourcen auf der Erde abgebaut und mit Partnern in der ganzen Milchstraße gehandelt. Der Planet ist zur lebensfeindlichen Zone geworden und nur die "unterklassigen" Menschen müssen auf ihr ausharren. Mittel- und Oberklasse leben in sog. "Bases" - gigantischen autarken Kapseln im Orbit der Erde. Flugverbindungen per Shuttle gibt es zwar noch, aber die Verbindung zwischen den Bases läuft fast ausschließlich über ein Netz von Teleportations-Portalen, die auf der Technik der Dimensionssprünge basiert. Die Gesellschaft ist in einem Kastensystem autorität organisiert und HypCon steht über allem, obwohl niemand so recht weiß, wer heute hinter dem Konzern eigentlich steht.In dieser Ausgangslage treffen wir auf den Abtrünnigen "Pressure" und seinen Freund "Garris". Sie konnten ein Technikmodul stehlen, mit dessen Hilfe ein Dimensionssprung zu einem geheimnisvollen und bedeutsamen Zielort möglich sein soll. Um die Authentizität des Moduls zu bestätigen, reisen beide in eine Base von der Größe einer Metropole und treffen sich dort mit Abtrünningen der Security-Einheiten...Die Geschichte ist vergleichsweise kurz, hat dafür aber ein sehr hohes Tempo. Man trifft direkt auf Pressure und verfolgt sein Schicksal bis zum Ende der Handlung. Nach und nach erhält man Informationen zum aktuellen Zustand der Erde und der Gesellschaft. Die Lektüre war sehr kurzweilig und durchgehend spannend. Die Balance zwischen Action und Hintergrund-Sci-Fi-Geschichte ist sehr gut gelungen. Pressure ist kein Held, der von Anfang an sympathisch erscheint, aber seine Beharrlichkeit im Kampf gegen das herrschende Unrechtssystem lässt einen immer mehr mit ihm mitfiebern.Obwohl ich über einige Dinge bereits spekuliert hatte, hat mich die Intensität der Auflösung stark überrascht. Die Schilderungen sind konkret und gleichzeitig surreal-verstörend und dürften einen dauerhaften Eindruck hinterlassen. Einen Stern muss ich leider für das Ende abziehen. Es kommt zu abrupt und scheint mir wenig realistisch im Hinblick auf die Macht des Systems. Mehr Story (ggf. auch ein Sequel) bzw. ein offenes Ende wären aus meiner Sicht passender gewesen.

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