Alfons Kifmann Die gelbe Gier: Schwarzbuch ADAC - Die Insider-Story

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Inhaltsangabe zu „Die gelbe Gier: Schwarzbuch ADAC - Die Insider-Story“ von Alfons Kifmann

Wie konnte es soweit kommen? Jahrzehntelang war das Image des ADAC in der Öffentlichkeit nahezu makellos. Das wurde schlagartig anders, als Manipulationen bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen ruchbar wurden. Es war wie ein Dammbruch: Plötzlich jagte ein Skandal den nächsten. Die entscheidenden Fragen lauten: Wieso konnte ein elitärer Zirkel jahrelang unbehelligt schalten und walten? Was für Charaktere waren hier am Werk? Die Antwort gibt Alfons Kifmann, ehemaliger Pressesprecher des ADAC und Mitglied der Geschäftsführung. Ein Insider, der jahrelang erfahren hat, wie eine Clique von Funktionären sich diesen Automobilclub mit seinen 19 Millionen Mitgliedern und seinem Milliardenvermögen bedenkenlos für ihre Interessen zunutze gemacht hat. Ein entlarvender Bericht über Hintergründe und Strukturen, über Macht und Selbstherrlichkeit.

wäre es eine erfundene story, so könnte man darüber lachen, aber es ist wahr, und damit umso trauriger, diese gier nach macht und geld

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

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  • Der gelbe Verein: ADAC

    Die gelbe Gier: Schwarzbuch ADAC - Die Insider-Story
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    19 Millionen Vereinsmitglieder und ein riesiger Bekanntheitsgrad, der weit über dem anderer Vereine steht, mit einer so starken Machtstellung in Politik und Wirtschaft, das ist der ADAC. Und unser Autor, Alfons Kifmann, war einst live dabei. Er kennt die Strukturen, die Muster, die die Männer an der Spitze zu verwegenen Entscheidungen bringen, ohne die Vereinsmitglieder mitzunehmen. Der Verein, der seine Mitglieder eher als Kunden sieht, nicht als mitspracheberechtigte Partner, sondern als Geldesel. Die werden nicht erst gefragt, was mit den Mitgliedsbeiträgen geschehen soll. Nein, lieber werden diese Gelder zu einem ungeheuren Berg angehäuft und die Beiträge aus fadenscheinigen Gründen erhöht. Nachfragen? Nicht erwünscht. Natürlich formuliert Kifmann vorsichtig, schließlich hat der ADAC durch seine Anwälte verlauten lassen, dass, bei bestimmten Sachverhalten, Verlag und Autor mit Ansprüchen seitens ADAC zu rechnen haben. Und deshalb hat Kifmann Worte gewählt, die nicht so leicht angreifbar sind. Allerdings hat der ADAC durch das Verhalten der höchsten Führungsebene schon selbst dafür gesorgt, dass die ganze Welt von den Manipulationen in vielen Bereichen erfährt, und das sehr deutlich. Und immer wieder verweist der Autor auf die erste Regel, an der jedes Führungsorgan vorbeimarschieren muss, sobald er den Sitzungsraum verlässt: Das Mitglied steht im Mittelpunkt. Seine Wünsche und Bedürfnisse sind der Maßstab allen Handelns. Wurden sie je beachtet? Und deshalb wird also geküngelt, geht es Nordgauen gegen Südgauen, wer hat die meisten Mitglieder unter sich, wer darf wann einen Führungsposten übernehmen, Eifersüchteleien, Neid, und am Schluss entscheidet der Präsident. Ach ja, da waren ja auch noch die Vereinsmitglieder, die mitnichten mitentscheiden dürfen, sondern eher die „Abgesandten“ , die etliche von ihnen vertreten, und da diese Gauleute auch noch Karriere machen wollen, im großen ADAC … Fazit: Wir wissen inzwischen, was da los ist, beim ADAC. Aber wie es soweit hat kommen können, erfahren wir durch die ausführliche Berichterstattung, die den Mangel an Kontrollinstanzen offenbart. Man könnte lachen, wenn es Realsatire wäre, aber so?  

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